Der Urlaubs(Ziel)-Thread: Tipps und Ratschläge

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      Der Urlaubs(Ziel)-Thread: Tipps und Ratschläge

      Mein nächstes Urlaubsziel nimmt schön langsam Gestalt an und da hab ich mir gedacht, dass man sich doch hier im Forum allgemein zu den Themen Urlaubspläne, Ziele und Planung ein wenig austauschen bzw. beratschlagen könnte. Schließlich waren die meisten von uns schon einmal irgendwo, wo ein anderer vielleicht gerade jetzt hin will und/oder haben wertvolle/hilfreiche Erfahrungen wo auch immer auf der Welt gemacht, die man auf diese Weise sinnvoll an interessierte Urlaubsplaner weitergeben kann.

      Ich persönlich möchte als nächstes (vermutlich im August 2006) mit einer Freundin nach Norwegen fahren. In den eher südlichen Teil (so grob zwischen Oslo, Bergen und Trondheim). Die wunderschöne Landschaft dort hat es mir schon länger angetan.
      War denn von euch schon jemand in dieser Gegend? Kann mir jemand Tipps geben, etwas Bestimmtes empfehlen? Das wär echt klasse!
      lese zur Zeit:
      "Kriegsklingen"
      von Joe Abercrombie

      Post was edited 1 time, last by “Elendil” ().

      finde ich ne klasse idee mit dem thread. leider kann ich dir in sachen norwegen nicht weiterhelfen.... :(

      mein nächstes reiseziel werden evtl. die ostblockstaaten nächsten frühling. bin zwar noch überhaupt nicht sicher, was ich will. da ich keine autoprüfung habe, müsste ich per autostopp oder mit der bahn umherrattern.
      Wenn Du mit der Bahn fahren willst, frag doch mal ob so ein Interrailticket auch für die Oststaaten gibt. Ich weiss, dass es das für Westeuroper gibt. Ich weiss nur nicht, ob es auf die EU beschränkt ist.
      Es gibt keine halben Leidenschaften - nur ganz oder gar nicht!
      ich glaubedas passt hier rein :)

      Anfang Dezember war ich in Gambia. Als Reiseziel ist dieses kleine Land (ca halb so groß wie Hessen) nur zu empfehlen. Wunderschöne Landschaften, Tourismusmäßig nicht überlaufen, da die Regierung vor fünf Jahren Pläne von FTI bezüglich all-inclusive Angeboten getoppt, bzw. unterbunden hat. Die Menschen dort sind unglaublich freundlich und besorgt, dass es einem auch ja gefällt. Das Land ist auch für allein reisende Frauen gut geeignet. Wer nach Gambia möchte sollte sich gegen Hepatithis A und B impfen lassen, außerdem empfohlen sind Gelbfieber, Polio, Typhus und Tollwut (Typhus und tollwut hab ich aber nicht gemacht). Außerdem sollte man eine Malaria-Prophylaxe machen Empfehlungen und beratung gibts im Gesundheitsamt.
      Außerdem sollte man Insektenschutzmittel mitnehmen, weil man in bestimmten Gegenden sonst von den Moskitos aufgefressen wird.

      Gambia war bis 1965 britische Kolonie, Amtssprache ist daher englisch. Gambia liegt an der Westküste Afrikas und ist eingebettet in den Senegal. Das ganze Land wird durchzogen vom Gambia-River. Die Haupstadt ist Banjul und liegt auf einer Insel. Die größte Stadt ist mit ca 70.000 Einwohnern Serrekunda.

      Wir haben gleich am dritten Tag eine zwei Tages-Safari gemacht, um ein bißchen mehr vom Land zu sehen als nur den Strand und den Pool. Zuerst sind wir nach Banjul gefahren und dort mit der Fähre ans Nordufer übergesetzt. Nach einer Weile kamen wir an eine Brücke über einen Nebenarm des Gambia-River, und unser Reiseleiter meinte "Hier hört die gute Straße auf!" Selten so eine wahre Aussage gehört! Eigentlich ist in Gambia Rechtsverkehr, aber auf dieser "Straße", dem trans-Gambia-Highway fährt man, wo am wenigsten Löcher sind. Das kann dann auch ein paar Meter neben der Straße durch den Busch sein! Also mit Straße meine ich extem löcherige Lehmpiste. Jeder Offroad-Fan hätte seine wahre Freude gehabt. nach ein paar Stunden Fahrt durch Erdnussfelder machten wir zum Mittagessen um ca halb drei in Farafenna halt. Eine aus unserer Gruppe bat, nochmal den Basar dort anzuschauen... ich dachte das geht schnell, weil an der Straße waren zwar viele Stände mit allem möglichen, aber doch recht übersichtlich. Unser reiseleiter verschwand dann in einem schmalen Durchgang zwischen zwei Häusern.... Man sollte das nicht ohne jemanden tun, der sich da auskennt. Wir fanden uns in einem riesigen Labyrinth mit allen möglichen Ständen, Werkstätten u.ä. wieder.. ich fühlte mich, als sei ich im Basar von Tauf gelandet (Dämonenzyklus von Robert Asprin) Alleine hätten wir dort nie wieder rausgefunden. Dort waren unglaublich viele Menschen, nicht zu beschreibende Gerüche, und man konnte dort fast alles kaufen.... Die Durchgänge zwischen den Gebäuden waren mit bunten Tüchern überspannt, um die Sonne abzuhalten. War wirklich ein unglaubliches unvergessliches Erlebnis.
      Wir fuhren dann irgendwann weiter und kamen abends in Tendaba an, wo wir die Nacht verbrachten. Am nächsten Morgen machten wir eine Bootstour durch die Mangrovensümpfe, danach eine Jeep-Foto-Safari in einen der Nationalparks. Leider keine Tiere da, außer diversen Insekten. Abends kamen wir dann völlig erschöpft, aber glücklich wieder im Hotel an.
      Der Rest des Urlaubs verlief relativ ereignislos,.... obwohl... Das erzähl ich ein andermal, falls es jemanden interessiert :)
      "Be realistic", said the unicorn.
      Außerdem bin ich der Meinung, dass die Red Apple Fossoways von New Barrel Spalter sind!
      Original von Magrat
      Das erzähl ich ein andermal, falls es jemanden interessiert :)

      Na da bin ich mir ziemlich sicher, dass sich diverse Leute hier dafuer interessieren. :D (Ich zaehle mich dazu, allein schon, weil ich so furchtbar neugierig bin.)

      Aber das ist mal ein huebscher Reisebericht. In Afrika war ich drei- oder viermal (immer nur fuer ein paar Tage bzw. einmal waren's 2 Wochen), aber immer nur im Norden oder ganz im Sueden.
      Gerade dieser Basar liest sich irre... ich liebe sowas.
      Let the headlines wait, armies hesitate. I can deal with fate...
      ... but not the little things.
      Klingt ja seeeeeehr "gefährlich", Traumwandler!! ;) :D

      @Magrat
      Der Basar klingt echt toll. Da hätt ich schon ganz gern Mäuschen gespielt. Und du solltest doch wissen, dass uns alle alles interessiert, was du zu erzählen hast. :)

      EDIT
      Achja, für den zwölf und mich gehts im Juni eine Woche nach Nordspanien (Asturien). Bin schon mal gespannt, was sie uns dort so bieten.
      Was macht einen malazanischen Soldaten so gefährlich? - Er darf denken!
      (Spiel der Götter 3 - Im Bann der Wüste, Seite 83)

      Post was edited 1 time, last by “Dracarys” ().

      @ Traumwandler und Drac: All Inclusive in Bulgarien ist gefährlich! Sogar lebensgefährlich!
      Ich war im September 2005 für 10 Tage da, ich weiss wovon ich spreche. Das Essen schmeckt so wahnsinnig gut, dass man gar nicht aufhören kann, bevor man alles probiert hat. Und das ist schon vom Volumen her gar nicht möglich! Entweder man stirbt an Überfressung, oder daran, dass unsere mitteleuropäischen Verdauungssysteme mit diesen Speisen gar nicht zurechtkommen (so wars bei mir :O. 2 Kilo VERLOREN ;().
      Außerdem die 2. große Gefahr: Die Cocktails :rolleyes:.
      Also, lieber Traumwandler: Ich bin echt froh, dass du mit den Fußballjungs dahin fährst. Mit einem Knabenchor, der Jungschaar oder sonstigen Abstinenzvereinen wären eure Überlebenschancen gleich 0. Aber ihr habt ja fleißig trainiert, oder ;)?
      "...for love is the bane of honor, the death of duty." - Maester Aemon
      Nun, für mich wird es jedenfalls das Trainigslager für Rock am Ring sein.

      aber ich hab mal gehört dass man soviel trainieren kann, dass man zum eigentlichen wettbewerb zu erschöpft ist um noch mitmachen zu können....
      You don´t shoot Bambi, Jackass.
      You shoot Bambi´s Mother.
      - Bobby Singer -

      Gambia Teil 2

      So zwei Tage nachdem wir von unserer 2 Tages Tour wieder da waren kam abends einer der Animateure zu uns, nach ein bißchen hin und her flachsen meinte er, ob wir nicht Lust hätten, mal mit ihm was zu unternehmen, er wollte uns ein bißchen die Umgebung zeigen, weil er es doof findet, wenn die Touries immer nur am Pool sitzen und Cocktails schlürfen.... Ich weiß nicht genau, warum ich ausgerechnet bei ihm gesagt hab, dass wir das ruhig machen könnten, Angebote solcher Art hatten wir schon auf mannigfaltige Art und Weise bekommen, aber Francis (so heißt der Bursche) hatte wohl etwas an sich, was mich nicht völlig verschreckt hat :) . Also haben wir uns für den nächsten Tag verabredet. Ich dachte wir würden ein bißchen die nähere Umgebung erkunden..... Der Panikanfall nachdem er uns in eines der Buschtaxis verfrachtet hatte legte sich langsam wieder, Kathrin redete mir gut zu es sei alles in Ordnung, und ich war geneigt ihr zu gleuben, da sie ja schon 5 mal in Kenia gewesen war, und sich auch mit Buschtaxis auskannte. Nachdem wir zweimal umgestiegen waren kamen wir in Bakau an, liefen noch ein paar Meter durch die Straßen und standen dann vor dem Crocodile-Pool, das war früher (heute zum Teil auch noch) ein heiliger Ort. Dort werden Süßwasserkrokodile in einem Teich gehalten. Früher war es wohl so, dass wenn eine Frau keine Kinder bekommen konnte mußte sie nach einem bestimmten Ritual im Wasser des Teiches baden und Gebete sprechen... Obs dann tatsächlich geklappt hat, konnte mir keiner sagen. Naja, auf jeden Fall werden diese Krokodile mit Unmengen Fisch gefüttert und sind dermaßen träge, dass sie sogar zu faul sind die Fische aufzufangen oder zu holen, wenn sie nicht direkt vor der Schnauze landen. Die liegen da einfach auf dem Weg rum und rühren sich nicht, man bekommt den Eindruck als seien sie ausgestopft, solange bis mal eins gähnt. MAn konnte sie auch streicheln, was wir dann auch tun mußten, weil wir von Francis und einem der Krokodilwärter dazu genötigt wurden.
      Nachdem wir dann mit den Krokodilen Fertig waren meinte Francis, er würde uns noch gerne das neugebaute größte Stadion von Gambia in Serrekunda zeigen... wir abenteuerlustig wie wir waren haben zugestimmt. Je näher wir diesem Stadion kamen um so voller wurde die Straße...Francis schob uns in eine Nische am Tor, und sagte, wir sollen uns von niemandem ansprechen lassen und ja nicht weggehen er komme gleich wieder...Wir warteten eine kleine Weile, da nötigte uns ein älterer Herr uns auf zwei Stühle zu setzen, die er von irgendwo keine Ahnung von wo, organisiert hatte. Also saßen wir da noch ein bißchen rum, bis Francis wiederkam und erklärte wo er war. Er hatte erstmal die Eintrittskarten organisiert, weil an diesem Abend in dem Stadion eine Jubiläumsfeier von Africell, einer afrikanischen Telefonfirma stattfinden sollte. Soviel zu mal kurz das Stadion zeigen. Wir wühlten uns durch die Menschenmassen, mal zu einem, dann zu einem anderen Aufgang, wo wir dann erstmal eingekeilt warteten, kein vor und zurückkommen. Held Francis warf sich jedem entgegen, der uns zu nahe kam, was ein ziemlich schwieriges Unterfangen auf einer Treppe mit ca 200 Menschen war. Irgendwann gaben wir es auf, durch diesen Eingang reinzukommen und drängelten uns wieder die Treppe runter, Kathrin hatte dabei fast einen ihrer Schuhe verloren... Wir liefen um das Stadion herum und fanden einen anderen Eingang, an dem zwar auch fuchtbar viele Menschen standen, aber die drängelten nicht so. Francis ging ganz frech zu einem der Ordner, der ihn erst wegschicken wollte, dann mit einem Blick auf uns, uns durchwinkte... Ich weiß es hört sich rassistisch an, aber ich war noch nie so froh gewesen, wie in dem Moment, weiß zu sein. Wir fanden auch ein Plätzchen von dem aus man gut sah. Es sollten einige Bands spilen und der Moderator erzählte etwas, was ich nicht verstand. Kurz bevor es losging kam Bewegung in die Ränge und plötzlich fingen ziemlich viele Besucher an, über die Balustrade zu klettern und auf die Bühne zuzustürmen. Menschenmassen purzelten von den Rängen, und ich dachte, demnächst ist keiner mehr oben, aber irgendwie leerten sich die Ränge nicht wirklich. Ich fragte Francis was die da machen, und er meinte nur lapidar, damit sie besser shen. Bei uns wäre zu dem Zeitpunkt das Konzert schon abgebrochen worden, weil das so ja nicht geht..... Ein paar Bands später und nach der Vorstellung des zu gewinnenden Autos, machten wir uns wieder auf den Heimweg, der relativ unspektakulär verlief. Wir schafften es gerade noch etwas zum Abendessen zu bekommen, was gut war, weilö wir schon fast am Verhungern waren.
      Der Rest des Urlaubs verlief nun wirklich relativ unspektakulär, wir waren noch ein paar Mal abends mit Francis und seinem Freund Peace aus, die ihre Beschützerrolle sehr ernst nahmen, und immer fast einen Herzinfarkt bekamen, wenn eine von uns auf Toilette mußte.
      Ach ja, Kathrin fährt im März wieder nach Gambia.....
      "Be realistic", said the unicorn.
      Außerdem bin ich der Meinung, dass die Red Apple Fossoways von New Barrel Spalter sind!
      So nu kütt der Reise-Pekko!

      Kann hier gerne Tipps und Berichte abgeben - hab letztes Jahr einen geilen Philippinen Trip gemacht den ich komplett selbst organisiert hatte und kann zu den drei Inseln Cebu, Bohol und Cabilao mit Tauchgebieten viel Auskunft geben.

      Das Jahr davor war ich in Ägypten - erst 8 Tage auf dem Nil von Luxor bis Assuan mit allen Tempeln und Gräbern und Tal der Könniginen und das der Könige (Theben-West) und natürlich der Staudamm und in der Wüste am Stausee Abu Simbel als monumentaler Abschluss der Tour - danach gings mit dem Jeep an die Küste (nur unter Polizeischutz möglich durch die Wüste) nach El Queseir - im Süden - und dortiges betauchen eines riesigen Öko Riffs.

      Davor reiner Tauchurlaub auf den Malediven.

      Davor Süd Thailand - von Phuket nach Kao Lak (ja genau jenes) genauer Kuk Kak - gegenüber der Similan Islands - Tauchen satt und viel mit dem Bike durchs Land. Auch am James Bond Felsen war ich gewesen bei einer Tour zu den über 80 meist unbewohnten Inseln - geil, wenn man so zu zehnt auf einer Insel ist, die sonst nur von Affen bewohnt wird.

      Dann hab ich noch eine Jeep Tour durch die Sahara gemacht - das ist ein längerer Bericht.

      Und ansonsten viel allerlei wie Dom Rep und Italien und Spanien wo eh fast jeder alles drüber weiss ....

      Nächstes Jahr kommt eventuell Kenia - aber eher nicht, war zwar geplant aber mit Kind will ich nicht in Malaria Gebiete, da ich keine Prophylaxe mache, sondern Kenianische Tabletten einwerfe sollte es mich erwischen :D

      Also mal sehen ...


      Und über Tauchgebiete weltweit weiss ich ziemlich viel ..... wie ich schon oft erzählte, ist das meine Leidenschaft ...
      Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat

      Post was edited 1 time, last by “Pekkorino” ().

      wow! da bist du ja schon ziemlich in der welt umher gekommen.

      ich war letztes jahr für 4 monate in neuseeland und 1 monat auf den cook islands. dort war ich auch öfters schnorcheln. bis mich doch tatäschlich so ein kleiner doofer fisch gebissen hat.... habe völlig nicht damit gerechnet, das die dinger beissen 8o
      da wird einem wieder schlagartig bewusst, dass man den fischen, trotz 100facher körpergrösse, im wasser um längen unterlegen ist. das teil war so schnell, dass ich nicht mal gerafft habe, welcher es war :P
      Original von Pekkorino
      geil, wenn man so zu zehnt auf einer Insel ist, die sonst nur von Affen bewohnt wird.


      Vielleicht haben die Affen den Unterschied ja gar nicht bemerkt. ;) :D
      Was macht einen malazanischen Soldaten so gefährlich? - Er darf denken!
      (Spiel der Götter 3 - Im Bann der Wüste, Seite 83)
      Ah, tauchen... ist so lange her. :(
      Neben snowboarden ist tauchen meine grosse Leidenschaft, und daran sind meine Eltern schuld, da die schon seit Ewigkeiten ebenfalls tauchen und mich natuerlich immer mitgeschleift haben. Mittlerweile habe ich sie um einen Schein ueberholt. :rolleyes: (Bin CMAS-Taucher und im Besitz eines Silber-Scheins.)
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      Original von Dracarys
      Original von Pekkorino
      geil, wenn man so zu zehnt auf einer Insel ist, die sonst nur von Affen bewohnt wird.


      Vielleicht haben die Affen den Unterschied ja gar nicht bemerkt. ;) :D


      Die wern gedacht haben, jetzt sind bei uns auch schon so FKK Idioten :D

      Original von silverdawn
      Ah, tauchen... ist so lange her. :(
      Neben snowboarden ist tauchen meine grosse Leidenschaft, und daran sind meine Eltern schuld, da die schon seit Ewigkeiten ebenfalls tauchen und mich natuerlich immer mitgeschleift haben. Mittlerweile habe ich sie um einen Schein ueberholt. :rolleyes: (Bin CMAS-Taucher und im Besitz eines Silber-Scheins.)


      CMAS Silber oder auch 2-Sterne ist der Advanced Open Water Diver wenn mich nicht alles täuscht.
      Wenn deine Eltern noch mit Bronze rumgondeln werden Sie bald enttäuscht werden - um die Umsätze anzukurbeln wird an allen Tauchgebieten über kurz oder lang ein Limit von 20 metern für OWD´s oder Bronzenen eingeführt und auf 30 gehts dann nur noch mit AOWD oder Silber und auf 40 - das offizielle Ende für Sporttaucher - nur noch mit Spezial Deep Diver Brevet.

      Als freier Taucher kann einem natürlich keiner Vorschriften machen - aber .... wenn was passiert - kann sein dass die Versicherung blöd spielt - ich hab ne Deko Versicherung bei DAN, die nach einem Unfall sofort den Computer checken und bei Verstössen zahl ich die Kammer selbst.

      Und als Taucher weisst du ja auch - zumeist sind die Tiefen 6- 15 Meter sowieso am schönsten - kommt drauf an wo man sich rumtreibt :]
      Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat
      Uh, das ist ja krass. Was ich alles nicht mitbekomme, wo ich kein Geld zum Tauchen hab... Kann mir gut denken, dass meine Eltern dann wohl doch noch Silber machen wollen, weil 20 Meter kann ab und an doch etwas zu wenig sein. Aber das kommt, wie schon gesagt, ganz drauf an, wo man ist.
      Ich war einmal auf etwas ueber 40 Metern, fuer mich muss das nicht dringend sein, ab 50 gibt's eh nix mehr zu sehen. (Mal ganz zu schweigen davon, dass man schon ab 3-5 Metern kein Rot, ab 20 kein Orange und ab 30 kein Gelb mehr sieht, das ganze also eh relativ ist, wenn man bunte Fische sehen will. ;))
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      Post was edited 1 time, last by “silverdawn” ().

      Norwegen: Teil 1

      So, mit einiger Verspätung kommt jetzt doch noch ein kleiner Bericht über meinen Norwegen-Urlaub. (zumindest mal der erste Teil davon)

      Der Weg nach Norwegen (und zurück)
      Wir (= eine gute Freunin und ich) haben die Distanz zwischen dem nördlichen Oberbayern und dem südlichen Norwegen (ca. 1.800 km) mit dem Auto zurückgelegt und zwar komplett ohne Fähre. Dies ist Dank der Brücken zwischen dem dänischen Festland, den Inseln Fünen und Seeland und nicht zuletzt Dank der Brücke zwischen Kopenhagen (Seeland) und Malmö (schwedisches Festland) möglich! Die Maut ist zwar mit insgesamt ca. 50 € pro Überquerung nicht gerade billig aber eine Fähre wär noch um Einiges teurer.
      Dank einem sehr sparsamen Dieselfahrzeug und den recht niedrigen Höchstgeschwindigkeiten in Skandinavien haben sich trotz eines extremen Dieselpreises (durchschnittlich 1,30€ pro Liter!) unsere Kosten für die Fortbewegung relativ in Grenzen gehalten.

      Allgemeinses vorweg
      Ich glaube nicht, dass ich übertreibe, wenn ich sage, dass ca. 3/4 von Norwegen aus Gebirgslandschaften besteht. Für mich als Gebirgslandschaftsfanatiker war das natürlich genau das Richtige! =)
      Gerade wenn man sich im westlichen Teil des Landes aufhält bewegt man sich praktisch von einem Tal ins nächste. Dort ist die Gegend größtenteils nur dünn besiedelt und die einzigen Straßen zwängen sich eng zwischen die steilen Berghänge und die Fjorde/Seen. Sehr häufig passiert man Tunnel, die durchaus mehrere Kilometer (der Längste war 24,5 km) lang sein können und teils sehr gut teils gar nicht beleuchtet sind.
      Allgemein ist unbedingt noch anzumerken, dass Norwegen ein sehr sehr teures Land ist und zwar in jederlei Hinsicht! (Beispielsweise wird man nur selten ein anständiges Essen mit einem antialkoholischen Getränk unter umgerechnet 20€ erhalten!)

      Der südliche Teil
      Die Hauptstadt Oslo ist flächenmäßig die größte Hauptstadt Europas. Dies ist jedoch vorwiegend auf die großzügigen Park- und Grünanlagen der Stadt zurückzuführen und ganz bestimmt nicht auf die gerade mal gut 500.000 Einwohner.
      Wir hatten das Glück Oslo an drei sonnigen Tagen zu erleben und dies ermöglichte uns ziemlich viel anzuschauen. Die Hauptsehenswürdigkeiten (Schloss, Hafen, Karl Johan's Gate, Akershus, Rathaus) waren allesamt recht gut zu Fuss erreichbar (wenn man denn mal im Stadtzentrum angelangt ist). Zusätzlich haben wir uns noch das Munch-Museum, das Wikingerschiffmuseum, das Volkskundemuseum und eine historische Ausstellung gegeben. (siehe auch: eis-und-feuer.de/galerie/categories.php?cat_id=92)
      In Heddal haben wir uns (leider bei Regen) die erste von vielen Stabkirchen angeschaut. Das Beeindruckende an diesen teilweise über 800 Jahre alten Holzkirchen ist neben der charakteristischen Architektur v.a. die vielen aufwendigen Verzierungen und Muster, die das Holz an vielen Stellen kunstvoll schmücken.
      lese zur Zeit:
      "Kriegsklingen"
      von Joe Abercrombie