Wer soll am Ende des Liedes über Westeros herrschen?

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      @Balerion der Schwarze Ich hatte das immer so verstanden das Jon jetzt stirbt und dann wiederbelebt wird, damit er halt NICHT mehr in der Nachtwache ist. Einen anderen Grund ihn umzubringen sehe ich nämlich nicht, auch wenn die Toten immer recht überraschend sind bei GRRM erfüllen sie immer einen narrativen Zweck. Ned musste sterben damit der Krieg anfangen kann und damit überhaupt erst die gesamte Handlung der Bücher. Die Rote Hochzeit fand statt damit die Bedrohung im Norden gebannt ist und Tywin mit der Armee wieder nach Süden ziehen kann. Also aus der Allwissenden Erzählerperspektive gesehen waren diese Toten notwendig, nur bei Jon gibt es nahezu keinen Grund warum er sterben sollte, es sei denn es dient dazu ihn aus der Nachtwache rauszuhauen. Renly starb damit sich die Tyrells den Lannisters und der Krone anschließen und Margaery Königin werden kann, GRRM wollte simpel verhindern das Sansa Joffrey heiratet. Tote haben bei GRRM trotz Überraschender Wendung, in seiner Handlung immer einen narrativen Zweck, den man allerdings erst im NAchhinein erkennt.

      Mal eine allgemeine Frage, was muss ich in die Suchfunktion eingeben um in den Themen gezielt nach einem bestimmten Wort zu suchen, oder muss ich da die Suchfunktion meines Browsers nehmen?

      @Aegon der X. Gutes Argument, mir ging es aber eher um Daenerys Vorlieben bei Männern in dem Punkt und um das Politische Gefüge. Ich meine der Thenn hat Alys ja auch nicht geheiratet weil er sich hals über Kopf in sie verliebt hat, sondern aus politischen Erwägungen von Jon und Co. überreden lassen. Es ging darum das die Nordlords die Wildinge in der Schenkung akzeptieren und nicht bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit wieder hinter die Mauer jagen. Zumindest haber ich das so verstanden.
      Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz

      "Fan" - kommt von Fanatismus, insofern bin ich kein Fan, sondern eine Verehrerin der Bücher von GRRM und der Serie dazu.
      Wenn Jon ein potentieller Thronerbe sein soll, muss er in der Gesellschaft von Westeros legitim sein. Ich habe manchmal so die Phantasie, dass Rhaegar ein altes Recht der Targaryens ausgegraben hat, zwei Ehefrauen haben zu dürfen. Zwei Frauen hatte Aegon der Eroberer ja auch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er die Ehe mit Elia hat annullieren lassen, was ja auch zu Spannungen mit Dorne geführt hätte, zudem scheint er sie auch gemocht zu haben. Außerdem brauchte er ja drei legitime Kinder. Ich glaube aber, dass Jon sich für alles mögliche Interessiert, nicht aber für das ungemütlichste und gefährlichste Sitzmöbel in ganz Westeros. Im Buch gibt es noc Val, die sich für Jon zu interessieren scheint. Wenn wird hier schon immer darüber reden, wer mit wem, dann spreche ich mich für eine Partnerschaft von Jon mit Val aus. Der mögliche Thronerbe mit einer Wildlingsfrau an seiner Seite ist ja auch noch mal eine ganz neue Herausforderung für die westerosischen Adligen. Und schöner als Cersei scheint sie auch zu sein, das passt schon mal. :D

      Wenn Jon aber Azor Ahai, der letzte Held, der Prinz, der versprochen wurde, oder wer auch immer sein soll, könnte ich mir vorstellen, dass es für die magische Welt vielleicht nicht so wichtig ist, ob er legitim oder illegitim ist, weil dort einfach andere Gesetze gelten. Heirat ist ein Konstrukt in der Welt der Menschen, das mag für die magische Welt nicht bedeutsam sein. Da ist vielleicht nur wichtig, dass er von Eis und Feuer abstammt, und das tut er so oder so. Die Tragik könnte dann sein, dass er Westeros vor dem Untergang rettet, dafür aber in keiner Weise anerkannt und gewürdigt wird, weil er eben ein Bastard ist.

      Und ich stimme Dir zu, @Liandra, dass Jon "sterben" musste, um aus der Nachtwache entlassen werden zu können. Mit dem Tod erlöschen ja die Verpflichtungen. Und in die Nachtwache musste er kommen, um in Kontakt zu dem freien Volk und der Problematik mit den Anderen zu kommen.
      @Hildegunda Ja Buchtechnisch ist Val eine Möglichkeit, ich glaube nur nicht daran. Frag mich nicht warum, ich hab das so im Gefühl und bisher war mein Gefühl meißtens richtig, wenn es um Bücher ging. Ich glaube zum Beispiel auch das Sansa als Alayne ihren "Vater" Petyr Baelish umbringt. Frag mich nicht wieso, aber da ist dieses nagende Gefühl im Hinterkopf das ich immer habe. Ich lese etwas das in meinem Unterbewusstsein einen Mechanismus in Gang setzt und dann habe ich irgendwie im Kopf: Der und der, bringt den und den um.

      Zum Beispiel bei Val glaube ich, dass sie noch von oder wegen (im Sinne das sie den Befehl gibt) Selyse umgebracht wird. Frag mich nicht wieso, aber ich hab das im Gefühl.

      Ein ähnliches Gefühl hab ich beim Eisernen Thron, wer auch immer da drauf sitzt nachdem Tommen tot ist (an Cersei glaub ich nicht das ist eine Erfindung der Serie, weil sie Aegon außen vor gelassen haben) wird absichtlich oder unabsichtlich diese Stadt zerstören.
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      Ich glaube nach wie vor, dass niemand auf dem Thron sitzen wird. Und dass es vielleicht sogar zu einer Demokratie oder zumindest etwas, das in die Richtung geht, kommen wird.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      @Narannia Ich fürchte das Konzept dafür existiert noch nicht. Königswahlen gab es in verschiedenen Ländern, aber die waren trotzdem keine Demokratie. Ich fürchte bis dato gibt es nur Vorformen der Demokratie in Westeros und die auch nur in Essos. Es könnte höchstens zu einer Art Magna Carta kommen.

      Bis dato kennen wir in dieser Welt anscheinend nur die Attische Demokratie, die Oligarchie und die Monarchie. Demokratie wie wir das Wort verwenden ist anscheinend noch nicht mal ausgedacht worden.
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      Zeit für einen Umbruch! ;)
      Nein, klar wird das nicht von heute auf morgen passieren. Aber ich finde, dass das Buch direkt auf einen Umbruch hinarbeitet. Ich erwarte keine funktionierende Demokratie. Aber ich erwarte, dass die Monarchie mit ihrer - im wahrsten Sinne des Wortes - stellenweise schwachsinnigen Erbfolgeregelung ausgedient hat. Und dass das in Westeros auch erkannt wird. Und Jon als möglicher Anwärter kennt durch die Nachtwache andere Möglichkeiten.
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      Die Magna Carta wäre so eine Regelung, sie war die Grundlage für die Einführung des Oberhauses in England. Das war 1225, also weit vor jeder anderen denkbaren Revolution für Demokratie und Republiken. Danach existierte das Organ der "House of Lords" seit dem 14. Jahrhundert, auch wenn es noch nicht so hieß.
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