Vortrag in Leuk

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      Vortrag in Leuk

      Also da ich mich - mit eurer Unterstützung - bereit erklärt habe in Leuk den Jungs und Mädels da unser aller lieblingssaga vorzustellen mach ich da mal einen Thread zu auf.

      Die, meiner Ansicht nach, zu klärenden Fragen sind:

      1. Eine Textstelle, die vorgelesen wird.
      2. Welche Aspekte wollen wir präsentieren?
      3. Mal ganz blöd, aber was ist an EuF so gut, dass man es lesen sollte. Je mehr Argumente wir hier finden umso besser.
      4. Aufbau der Präsentation.
      5. ...

      1. Bester Vorschlag bisher meiner meinung nach die Textstelle wo Jaime Eddard verhaften lässt

      2. Also ich würde sagen:
      - Existenz der Anderen und Rh'llors, das sozusagen als alte Geschichte
      - Eroberung der Targaryens
      - Das Ende der Targaryen-Herrschaft
      - Die großen Häuser und ihre Gebiete
      - Maester
      - Glaube
      - Magie

      3. Also mir fällt da immer als erstes ein, dass es nicht so abgedreht ist, halt kein high Fantasy. Dann plausible Charaktere, die gut durchdacht sind. Das ganze aber müsste man noch mit einigen Beispielen versehen, bzw. ausschmücken und mehr finden.

      4. Mein Vorschlag wäre halt mit einer Karte erst so etwa 20min allgemeine Sachen zu erzählen. Mit der Karte hat man dann auch was, womit man sich das vorstellen kann, die muss dann aber so mindestens DIN A2 sein. Da sollten die Herrschaftsgebiete der Lords drauf zu sehen sein und die wichtigsten Städte, also Winterfell, Riverrun, Casterly Rock, Die Eyrie, KL, Dragonstone, High Garden, Old Town, die Stadt von den Martells.
      Danach dann eine Einleitung von so 5min in das aktuelle Geschehen, was so bis zur Textstelle passiert ist. Dann die Textstelle lesen (so etwa 10min) und dann können wir noch eine viertelstunde Fragen beantworten.

      5. Habt ihr noch weitere Sachen auf die man achten sollte, könnte, etc? So viele Vorträge hab ich noch nicht gehalten. Ansonsten bitte ich um weitere Ideen, Anmerkungen und Verbesserungen.
      Der obige Post ist völlig sinnfrei und nur auf eigene Gefahr zu lesen.

      Ceterum censeo genum humanum esse delendam

      RE: Vortrag in Leuk

      Das drecksding hat meinen ellenlangen Post verschluckt X(. Also nochmal:

      zu 1.) Man müsste den ersten Band nochmal lesen. Andere Szenen wären z.B.:

      - Eddard und Robert an Lyannas Grab
      - was mit den Direwolfs
      - was mit der Mauer

      zu 2.) Nicht verzetteln!
      Den Bereich Magie/Götter/Andere/Drachen würde ich zusammen abhandeln, und nicht zu tief.
      Die ältere Geschichte würde ich auch nur anreißen (Doom of VAlyria, Conquest of Westeros). Mehr dann über Roberts Rebellion und den Sturz der Targs.

      zu 3.)
      - Die Charaktere. Einfach liebens- oder hassenswert!
      - Man weiss nie, was passiert, und wird ständig überrascht. Heldensterben!
      - der Humor
      - die Tiefe der Geschichte
      - die Möglichkeit, mitzurätseln, und so schon früher auf Lösungen zu kommen (wer ist Jons Mutter, wer hat Jon Arryn warum getötet, wohin geht Selmy, wer wollte Bran töten lassen etc.). Und wer nicht rätseln will, bekommt die Antwort auch irgendwann :)

      zu 4.) sehr gut! Karte mache ich.

      zu 5.) Vielleicht ein Papier mit den Buchtiteln (deutsch + englisch), der Homepage/Forumsadresse, etc.
      "...for love is the bane of honor, the death of duty." - Maester Aemon

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      Hört sich gut an :) Gibbet da Projektoren, oder müssen wir alles als Hardcover haben, denn wenn ja, würde ich ja fast sagen, wir drucken ein paar Flyer. Das kostet nicht die Welt.
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      Ceterum censeo genum humanum esse delendam
      Wow, eine Eis-und-Feuer-Glaubensoffensive beim MEF! :D
      Cool, dort trefft ihr bestimmt auf die richtige Zielgruppe!
      Ich wünsch euch viel Spaß und Erfolg dabei!

      ...wahrscheinlich wird nach dem MEF das Forum vor lauter neuen Mitgliedern aus allen Nähten platzen! ;)
      lese zur Zeit:
      "Kriegsklingen"
      von Joe Abercrombie
      Also 100 Stück sind zu wenig. Die kosten so um die 70€ wenn ich das richtig recherchiert habe, aber ich werde noch mal zu den Druckereien tingeln. Da wäre es dann ja bald günstiger, wir erstellen eine DIN A4 Seite mit 4 oder 8 Flyern drauf und jeder druckt die 5 mal in Farbe, dann ahben wir die 100 zusammen. Die werden dann ausgeschnitten und mitgebracht.
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      Orginal von Hellfairy

      Das wird jetzt etwas länger *vorwarn* Wenn ich eine Hypothese begründe, schaffe ich es irgendwie nie, mich kurz zu fassen.cool Also ich denke schon. Zumindest wenn ich für mich spreche. Ich denke, dass überhaupt so viel diskutiert wird (noch dazu in einem eigens dafür eingerichteten Forum) ist sicher nicht charakteristisch für jedes Buch. Sondern nur für solche, bei denen die Charaktere und die Handlung eben so lebhaft gestaltet sind - wie eben bei ASoIaF (oder harry potter, herr der Ringe oder was weiß ich). - sie leben in einer (aus unserer Sicht) interessanteren Welt als wir. (Oder zumindest interessant genug, um gerne darüber zu lesen)- sie haben interessantere Schicksale/ ein (vermeintlich) interessanteres Leben als wir.Arya Stark bringt ihre Abende damit zu, eine Liste von Personen herunterzubeten, die sie tot sehen will und erlebt jeden Tag die heftigsten Abenteuer. Ich verbringe meine Abende damit, meine Lehrveranstaltungen nachzuarbeiten und mein Adrenalin Pegel schiesst in die Höhe, wenn ich ein Paar stiefel, dass ich seit Wochen haben will 70% reduziert im Schaufenster sehe.Und meine Erfahrungen mit Mord und Totschlag beschränken sich darauf, dass mir einmal ein Vogel auf der Autobahn gegen die Windschutzscheibe geknallt ist. Und selbst da habe ich erstmal eine halbe Stunde hysterisch geheult (den Anblick eines Ritters dem ein schwert in der <brust steckt, würde ich wahrscheinlich garnicht überlebengroßes Grinsen )Ok ich liebe mein Leben und ich möchte um keinen Preis im Mittelalter oder in der Welt dieses Buches leben müssen - aber es ist trotzdem schön, ab und zu mal abzutauchen.- Herr Martin hat einfach relativ viel Talent für seinen Job, wie ich bereits sagte, er lässt seine Figuren so plastisch erscheinen, dass man (ich) wirklich manchmal denkt (denke), dabei zu sein. Ok vielleicht nicht "dabei", aber ich finde man kann es sich wirklich extrem gut vorstellen, wie es wohl sein würde. Da ist nichts holperiges, nichts wo ich denke "Hmm das ist jetzt aber komisch formuliert". Egal wie unrealistisch/mystisch es ist, es wirkt nie unglaubwürdig auf mich. Das ist zum Beispiel ein ganz großes Problem für mich (die ich auch seit einigen Jahren *räusper* an einer Geschichte sitze). Ein Protagonist ist einfach zu "über". Er kann und schafft irgendwe alles und ich schaffe es nicht, ihm wirkliche Schwächen zu geben, bzw. ich traue mich aus irgendeinem grund nicht. Und das ist halt das, was Martin eben kann. Er hält sich nicht an die "Gesetze" und hackt jemandem wie Jamie einfach mal die Hand ab (Was ich, wenn es meine Figur wäre, nieeee geschafft hätte, weil er dazu viel zu gut aussiehtcool )Hm..ja ich wende mich dann mal wieder vom George Martin Altar ab und komme zurück zum ThemaDie Figuren haben alle irgendwelche Schwächen, entweder optisch oder emotional oder beides. Das macht sie noch menschlicher. Und weil man ihnen beim Lesen so nahe kommt, leidet und freut man sich unweigerlich mit ihnen (Ich jedenfalls). Das ist nun mal bei den meisten Menschen so, dass ihnen tragische Schicksale sehr nahegehen und das funktioniert in diesem Fall eben so gut, weil die Personen so real wirken. Wir springen auf bestimmte Reize einfach sehr gut an. Und Gregor Clegane und Joffrey Lannister sorgen durch ihr Verhalten einfach dafür, dass wir sie abgrundtief hassen und...*grübel*.. welche Personen sind denn wirklcih 100% liebenswert ind diesem Buch...Menschen wie Hodor und der Schwermütige Edd sorgen eben dafür, dass wir gerührt und amüsiert sind. Und das finde ich auch gut so. Wenn einem die Personen vöölig egal sind, dann ist auch das Buch (meist) nicht gut und man müsste es garnicht lesen.Das Buch durch seine extrem in einandern verflochtenen handlungsstänge und die viele Wendungen, die Dinge die so ausgelegt werden könnten, aber auch anders, bieten natürlich unendlich viel Diskussionspotenzial. Ferner die Personen, die (nicht wie normal Personen im Realen leben) natürlich schon einen etwas stereotypen Charakter (gleichzeitig natürlich aber auch nicht^^ Geaorge Martin halt^^) aufweisen, eine sehr interessante Psyche haben und sich obendrein nicht wehren oder rechtfertigen können. Da diskuttiert man gerne drüber oder alalysiert sie. Und ich finde das macht doch Spaßsmile und ist gutes Training als angehende Psychologincool Und zum Thema todernste Diskussionen: Ich finde dieses forum eigentlich nicht todernst und jede Diskussion die ich bisher mitverfolgt (bzw nachgelesen^^) habe, fand ich alles andere als ernst.Ist ja nicht so als würden hier irgendwelche Streitgespräche ausgetragen oder sich in irgendwas reingesteigert wird.So als Beispiel über das ich ungefähr fünf Minuten lang so nachhaltig und laut und aufdringlich kichern musste, dass meine Mitbewohnerin schon etwas Angst bekam:
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      Ich melde mich schonmal freiwillig zum Flyer verteilen in Leuk ;)

      Was mir persönlich am Song of Ice and Fire am besten gefällt ist, dass es - wie schon vorigen Thread schon angesprochen - keine, oder nur wenige von diesen Superhelden-Charakteren gibt. Alle sind mehr oder weniger abgründig und haben ihre Stärken und Schwächen, und alle bleiben menschlich. Es gibt keinen der nur gut, und keinen der nur böse ist. Die Grenzen sind fliessend und damit bleibt auch das aus, was ich an Fantasy im Allgemeinen oft nicht mag. Nämlich das klassische "Guter Held/Gute Heldengruppe macht sich auf den Weg um böse Mächte auszulöschen und alle leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage" Schema.
      Martin erzählt einfach eine gute, spannende Geschichte in einer fantastischen Welt, ohne dabei die ewig gleichen Klischees zu bedienen.
      Ausserdem hat er die wunderbare Angewohnheit seinen Plott genau dann umzuschmeissen und alles anders werden zu lassen, wenn man denkt man hätte gerade verstanden wo die Geschichte hingehen soll.

      Aerin
      Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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      So, mal ein Anfang

      Guten Tag, liebe Fantasy-Leser und Interessierte.
      Wir, einige Mitglieder der deutschen Eis-und-Feuer-Community: eis-und-feuer.de möchten euch ganz herzlich zu unserem Vortrag begrüßen. Zuerst eine kurze Zusammenfassung dessen, was euch hier erwartet.
      Zuerst wollen wir kurz zusammen fassen, worum es in den Büchern geht, und einen groben Überblick über die Handlung geben.
      Wir wollen euch etwas darüber erzählen, warum die Saga, Das Lied von Eis und Feuer, für uns etwas ganz besonderes ist und, warum es, in unseren Augen, ein herausragendes Stück Fantasyliteratur ist. Wir hoffen, dass bei denen, die die Bücher noch nicht kennen, am Ende des Vortrages Interesse geweckt ist, doch einmal in die Bücher hinein zu schnuppern. Denen, die die Bücher schon kennen wünschen wir, dass sie einige andere Sichtweisen auf die Handlung erhalten, denn das ist etwas was mir persönlich selbst nach dem 5ten Lesen immer noch passiert.
      Am Ende wird es jedem gestattet sein, noch einmal Fragen zu stellen, doch auch während des Vortrages könnt ihr gerne Zwischenfragen stellen, falls etwas unklar ist, oder ihr sonst etwas wissen wollt.
      Wir befinden uns in einer Welt mit drei Kontinenten. Weltkarte auflegen.
      Der Großteil der Handlung spielt auf Westeros, dem westlichen der beiden Kontinente. Dieser Kontinent war zu Beginn von den „Kindern des Waldes“ bewohnt. Es scheint eine sehr naturverbundene, kleine Zivilisation gewesen zu sein, die über ihre eigene Magie verfügte, welcher Art diese ist kann jedoch heute niemand mehr sagen. Die Geschichte erzählt, dass vor etwa 800 (?) Jahren die Andalen nach Westeros kamen. Sie brachten Eisen und eine neue Religion mit. Die Religion „der Sieben“. Nach einigen kriegerischen Auseinandersetzungen schlossen beide Seiten Frieden und Die Kinder des Waldes zogen sich in den Norden zurück. Es entstanden die sieben Königslande, jedes unter einem eigenen König. Die Lande sind uns heute als: der Norden, die Airie, die Weite, Dorne, die Sturmlande, die Flusslande und die Hügellande (?) bekannt.
      Die regierenden Familien waren die Starks im Norden, die Martells in Dorne, (???).
      Diese Reiche bestanden über etwa 400 Jahre. Parallel entwickelte sich im Osten ein Staat, der von einer Stadt namens Valyria aus beherrscht wurde. Die dort ansässige und herrschende Familie von Magiern nannte sich Targaryen. Ihre Macht übten sie vor allem dadurch aus, dass sie die Gewalt über Drachen hatten. Doch nun brach ein bisher ungeklärtes Unglück über diese stolze Stadt herein. Die gesamte Stadt wurde dabei vernichtet, es gibt verschiedenste Gerüchte darüber, was es gewesen ist, aber keins konnte bisher bestätigt werden. Nur wenige schafften es zu entkommen. Einer davon war Aegon, der gemeinsam mit seinen Schwestern Rhaenys und Visenya sowie den drei Drachen Drogon, (???) Richtung Westeros aufbrach. Dort errichteten sie, angeblich mit Magie, zuerst auf einer vorgelagerten Insel die Festung Dragonstone. Von dort aus machten sie sich auf Westeros zu erobern. Nach und nach fielen die Königreiche unter die Herrschaft der Targaryens. Unter ihnen wurden nach und nach alle ehemaligen Königslande geeint. Zur neuen Hauptstadt wurde der Ort, an dem Aegon damals Westeros betreten hatte, genannt: „Kings Landing“.
      Die ehemaligen Könige unterwarfen sich und die meisten dienten fortan als Lord, doch einige hatten sich widersetzt und so gingen ihre Königreiche an neue, aufstrebende Familien.
      Über einige Jahrhunderte herrschten die Targaryens in Westeros, doch die Drachen, ihre mächtigen Waffen, verkümmerten nach und nach bis es schließlich keinen Drachen mehr gab. Nichtsdestotrotz blieben die Targaryens weiterhin die Herrscher über Westeros, bis der Ur-Ur-Ur-Enkel (?) – das waren 3 Urs - von Aegon, Aerys II, auch genannt der irre Aerys an die Macht gelangte.
      Unter seiner Regentschaft geschah es, dass sein Sohn Rhaegar Targaryen, Lyanna Stark, die Verlobte des Thronfolgers, des Hauses Baratheon „entführet“. Als der Vater des geprellten Bräutigams gemeinsam mit dem Vater der Braut vor dem König Rechenschaft forderten, wurden sie arrestiert und zusammen mit dem herbeizitierten Bruder der Braut auf grausame Art hingerichtet.
      Dies war der Beginn für die Revolution. Gestützt durch das Haus Arryn, bei welchem die beiden Thronfolger Robert und Eddard als Mündel lebten, schafften sie es, die Targaryens und ihre Anhänger zu besiegen. Besondere Rollen dabei spielten noch die Häuser Lannister und Frey, auf die jetzt hier aber nicht eingegangen werden soll.

      Unsere Geschichte beginnt nun eigentlich jetzt erst, nachdem Robert bereits einige Jahre als König über ganz Westeros herrscht. Wir befinden uns im Norden, der größten, aber auch kargsten Region von Westeros, wo das Haus Stark herrscht.
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      Also, ich hab mich nun einmal an den Anfang gesetzt. Es wäre nett, wenn ihr den noch einmal auf sachliche Richtigkeit kontrollieren würdet. Da wo ein Fragezeichen ist, da bin ich mir nicht sicher, habe aber auf die Schnelle nichts gefunden. Dort wo drei Fragezeichen sind fehlen noch Informationen, die ich ebenfalls nicht so schnell gefunden habe.

      Ansonsten einige Fragen:
      - Stil so in Ordnung?
      - Einleitung so in Ordnung? Mehr oder weniger Geschichtswissen über die Welt einbringen?
      - Wieviel soll ich jetzt spoilern?
      - Rechtschreibung und Zeichensetzung?

      Was soll jetzt noch kommen:
      Ich wollte jetzt noch bis zu der Situation in KL erzählen, bei der Jaime Eddard verhaftet. Dazu halt die Frage, wieviel ich da von der Geschichte Spoilern soll.
      Dann noch eine kurze Charakterbeschreibung von Eddard und Jaime (sonst handelt dort doch niemand?), bei der Jaime deutlich schlechter Weg kommt. So, dass man dann den Abschnitt vorlesen kann.
      Danach wollte ich halt von Thema und Handlung der Saga überschwenken zu der schriftstellirischen Leistung sich von der klassischen Fantasy abzuwenden und das Gut-Böse-Schema zu durchbrechen. Theriefaden dabei:
      Fantasy ist die Fortführung des Romans, nur dass nun fiktive Charaktere nicht mehr in der Realen Welt, sondern in einer fiktiven Welt agieren.
      Dabei war jedoch bisher immer (Tolkien, Dracula, Harry Potter, Eragon, Star Wars, bitte noch mehr Beispiele) eine Vermischung mit dem Genre der Märchen, wodurch Fantasy als Trivialliteratur - in den mesiten Fällen zu Recht - abgestempelt wurde. Dadurch, dass Martin seine Welt realer gestaltet macht er zwar auf der einen Seite ein Schritt zurück Richtung Roman, auf der anderen Seite aber hebt er das Niveau der Fantasy wieder an und macht es auch für erwachsene Leser interessanter.

      Meint ihr, das passt so? Kritik erwünscht.
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      Anmerkungen dazu:

      - 3 Kontinente? Zählst du den Nordpol als Kontinent? Ok, kann man auch so sehen.
      - die Andalen kamen vor ca. 6.000 Jahren. Sieh z.B. Rollenspielbuch S. 345
      - Die Eyrie ist nur die Festung auf dem Berg. Das Königreich wird als Tal von Arryn (Vale of Arryn) bezeichnet.
      - Die Hügellande sind eher die Westlande.
      - Die Regierenden Familien... würde ich weglassen. Das geht imho zu sehr ins Detail
      - Waren die Targs DIE Familie in Valyria? Ich dachte immer, das wären mehrere Familien, die geherrscht hätten? Da muss ich nochmal suchen!...
      EDIT: Ich kann es gerade nicht zitieren, aber irgendwo stand, dass die Führer Valyrias durch die Stimme aller frei geborenen, männlichen Landbesitzer gewählt wurden. Die Targs haben den Doom so gut überlebt, weil sie nicht in Valyria, sondern weiter weg in Richtung Freier Städte oder so waren...
      - Die Targaryens haben schon 100 Jahre auf Dragonstone gelebt, bevor Aegon mit der Eroberung von Westeros begonnen hat.
      - Die Drachen hießen Balerion, Meraxes und Vhagar, aber die Namen würde ich weglassen.
      - Aerys II. hat 9 x Ur vor dem Enkel stehen
      - "Unsere Geschichte beginnt nun eigentlich jetzt erst" -->> 16 Jahre danach

      - Stil: Gefällt mir gut
      - Einleitung: Ich fürchte, das wird zu lang! Eher noch ein bisschen kürzen.
      - Jetzt Spoilern: Ich denke, dass die Anderen existieren, dass Eddard nach Kings Landing kommt, und dass Jon an die Mauer geht, kannst du erwähnen. eoffreys Vater und Brans Warg-Fähigkeiten lieber nicht. Rückkehr der Magie nur ganz allgemein. Aufziehender Krieg in Westeros ja, Dany erweckt Drachen vielleicht andeuten...
      - Rechtschreibung und Zeichensetzung: Habe ich jetzt nicht so drauf geachtet, aber das korrigiere ich dann gerne nochmal, wenn du inhaltlich fertig bist!

      Was soll jetzt noch kommen: Sehe ich genauso wie du - gefällt mir.

      Fazit: Einige kleine Fehler, die wir gerne Korrigieren. Vielleicht schon etwas zu lange Einleitung, aber imho gut gemacht. Weiter so!
      "...for love is the bane of honor, the death of duty." - Maester Aemon

      Post was edited 1 time, last by “Ser Steffon Marstark” ().

      Hallo Jungs!
      Ich schreibe morgen mal was ausführlicheres, habe heute leider nicht mehr so viel Zeit...
      Alle Achtung Rince! Schön, dass du dich da dran gesetzt hast! :)
      Ich meine, dass man den Vortrag noch klarer gliedern könnte, aber ich kann den ganzen Text auch gerne später noch einmal überarbeiten (Ausdruck, Gliederung, Rechtschreibung etc.)

      So, mehr kann ich grade nicht dazu sagen...
      cu Kait
      "[…] Ich wünschte, all das wäre nie passiert …" "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden … Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist." (J.R.R. Tolkien, Frodo und Gandalf)
      Fein, danke für die Rückmeldungen schon einmal. Ich mache dann die Tage weiter.

      @Steffon: Du bist und bleibst das beste Lexikon, was aSoIaF angeht :P Vielen Dank!
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      Ceterum censeo genum humanum esse delendam
      Nur eine kleine Anmerkung:
      Original von Ser Steffon Marstark
      Anmerkungen dazu:

      - 3 Kontinente? Zählst du den Nordpol als Kontinent? Ok, kann man auch so sehen.

      Ich denke mal er wird Sothoryos als dritten Kontinent gezählt haben, wobei ich mir auch sicher bin, dass es mehr als diese drei Kontinente gibt.

      Insgesamt glaube ich, dass die Vorgeschichte der Bücher viel zu umfassend dargestellt wird. Ich glaube, dass dies eher verwirren wird, als die spätere Einführung in die Handlung klarer zu machen.
      Zunächst vielleicht noch ein allgemeiner Tip: Gute Vorträge beginnen am besten mit einer klaren Problemorientierung, die den Hörerinnen mehr sagen sollte als (karikiert): "Ich halte diesen Vortrag, weil ich das Thema interessant finde." (Ich habe das früher teilweise auch so gemacht und muss mir von einem Freund (Lehrer!) auch immer wieder vorhalten lassen, die Problemorientierung könne noch besser werden.) Vielmehr geht es darum, dem Publikum schon zu Beginn deutlich zu machen, wieso vor allem sie an dem kommenden Vortrag interessiert sein sollten. Beim vorliegenden Fall könnte ich mir z.B. vorstellen, dies über den - zunächst noch behaupteten, dann später im Verlauf begründeten - Unterschied zwischen Martin und den handelsüblichen Fantasy-Autoren zu erledigen. (Tolkien würde ich aus der von Rincewind genannten trivialeren Fantasy-Schiene da nicht nur aus Gründen der Rücksichtnahme des MEFs rausnehmen, sondern vor allem deshalb, weil es vom Genre her tatsächlich nicht gut passt; erst recht nicht, wenn man historisch zutreffend den Herr der Ringe als 'Nebenprodukt' der Mythologie ansieht; Tolkiens Sonderstellung basiert IMO auf seinem Charakter als Mythenschaffer.)

      Ansonsten: Wenn ich mir überlege, was der normale Leser von ASoIaF bei seiner ersten Lektüre von der Vorgeschichte weiß, könnte man tatsächlich die Vorgeschichte recht knapp - wenn überhaupt - darstellen; denn bei dem Programm, das noch kommen soll, werdet Ihr jede Minute brauchen.

      Das für's Erste. Prinzipiell kann ich ja in Leuk auch noch rechtzeitig vorher meinen Senf abgeben...

      Gruß,
      Winter
      Hiems appetebat.

      Post was edited 1 time, last by “Winter” ().

      @Rince: Kannst du am WE mal was schicken? Dann kann ich drüber schauen und vielleicht noch Vorschöäge machen. Am WE habe ich endlich mal wieder etwas Zeit für sowas...
      "[…] Ich wünschte, all das wäre nie passiert …" "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden … Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist." (J.R.R. Tolkien, Frodo und Gandalf)
      Hallo Jungs!

      Jetzt mal Butter bei die Fische! Wie sieht es aus? Gibt es die Flyer, gibt es Beamer oder haben wir vor Ort einen Projektor? Brauchen wir einen Laptop am Fest? Wer mach die Karte? Haben wir einen schlüssigen Vortrag, oder wollen wir den zu dritt am Fest noch einmal absprechen?
      Und wenn wir dem Vortrag am Fest selbst noch mal den letzten Schliff verpassen wollen, dann brauchen wir vielleicht ein, zwei Bücher, was zu schreiben, vielleicht Bildmaterial etc.
      Ich würde jetzt gerne wissen, wie ihr euch das bisher gedacht habt und wie weit der Vortrag ist.
      Schreibt mal was.

      LG Kait
      "[…] Ich wünschte, all das wäre nie passiert …" "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden … Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist." (J.R.R. Tolkien, Frodo und Gandalf)