Die Anderen

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      Sicher, ich habe auch schon an solche Dinge wie an die Pyramiden bei uns gedacht, die sich unabhängig von einander auf vielen Kontinenten entwickelt haben. Ich persönlich fand eine Rüstung - auch als "Tarnrüstung" - schon sehr spezifisch. Ich habe mir aber auch überlegt, dass Will im Prolog vielleicht die Anderen in einer ihm unbekannten Kleidung gesehen und diese Kleidung als etwas beschrieben hat, das ihm bekannt vorkam, so wurde daraus die sich farblich verändernde Rüstung und das seltsame Schwert. Aber ich meine, bei Sams Kapitel wird das genauso beschrieben. Dramaturgische Gründe hat das sicher auch, die Anderen brauchen für den Zweikampf schon irgendwelche "bodenständigen" Waffen, sonst hätte GRRM ja das machen müssen, was in der anderen Fantasyliteratur so gerne vorkommt und er doch eher ablehnt: Die Anderen hätten dann irgendwelche Zauberstrahlen oder sonst einen Blödsinn losschicken oder mal ganz streng mit ihren blauen, blauen Augen schauen müssen. Dann lieber so! ^^

      AracheonoXis schrieb:

      Ja auch die Sidhé der Keltischen Legenden tragen Waffen und Rüstungen. Und gerade diese haben ja George auch beeinflusst beim Design der Anderen.
      Was meinst du mit Design? Wenn du die Anlegung meinst, könntest du recht haben. Wenn Martin die Sidhé schon als Inspiration nennt, ist es gut möglich, dass die Anderen ebenfalls Vertriebene sind. Aber dass die Túatha sich physisch derart krass von den Milesiern/Gael unterschieden wie die Anderen von den Westerosi, wüsste ich nicht. Abgesehen von Teilen der Fomor und den Hunden- und Katzenköpfen kenne ich überhaupt kein nichtmenschlich aussehendes Volk in der keltischen Mythologie.
      Genau, ich meinte die Anlegung zum einen als mögliche Flüchtlinge, vor allem aber als Bewohner der Síd. Und hier, jedenfalls meine Überzegung und nicht unbedingt die eines Großteils der Forenuser, könnten vor allem die Hügelgräber, welche ja von Mance durchsucht wurden, ein solcher Zugang zu ihrer Welt gewesen sein.
      Und der Gedanke, dass die Anderen als Vertriebene nach Westeros einwanderten, kam mir damals auch. Ich habe ihn aber verworfen, da ich eher die Anderen als die ursprünglichen Bewohner des Nordens sehe oder auch als Seitenentwicklung der CotF.

      Um nochmal zu Crasters Söhnen zurückzukommen... auch Coldhands ist weder ein Anderer noch ein eindimensional agierender Wiedergänger. Was er ist ...? Aber so ähnlich könnte auch die entwicklung von Crasters Söhnen enden, ohne dass sie gleich zu Anderen werden.
      There are but two types of people in the world:
      1. Those hwo can extrapolate from incomplete data!

      AracheonoXis schrieb:

      Um nochmal zu Crasters Söhnen zurückzukommen... auch Coldhands ist weder ein Anderer noch ein eindimensional agierender Wiedergänger. Was er ist ...? Aber so ähnlich könnte auch die entwicklung von Crasters Söhnen enden, ohne dass sie gleich zu Anderen werden.
      Bei Coldhands vermute ich eher, dass er einst ein ganz "normaler" Widergänger war, der irgendwie von den Kindern oder Bloodraven deprogrammiert wurde.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner
      Ich bin sehr gespannt, ob hinter dem Antrieb der WW die Mauer überqueren zu wollen noch etwas überraschendes steckt.

      Sehr cool fände ich, wenn gegen Ende mal ein POV-Kapitel aus Sicht des NK kommen würde. Das würde ich an GRRMs Stelle wohl relativ krytisch schreiben, so dass nicht alles verraten wird und noch Raum für Spekulation bleibt. Aber das fände ich sehr spannend.
      Du hast Nerven! Sitzt vor dem Bildschirm und liest belangloses Zeug, während der Nachtkönig einen Eisdrachen hat...
      Den "NK" gibt es in den Büchern so nicht, also hat er im reinen Buchbereich auch nichts verloren.

      Ich bin mir auch gar nicht so klar, ob in den Büchern die Anderen so sicher hinter die Mauer (aus ihrer Sicht) wollen. Das ist aber sicher die große Sorge der Nachtwache wie auch aller anderen Westerosi aufgrund der überlieferten Geschehnisse der Langen Nacht. Es ist in den Büchern auch gar nicht klar, wer oder was sie sind. Spannend finde ich das allemal. Ich habe ja immer so die Phantasie (und kann das überhaupt nicht belegen), dass der letzte Held sie mit dem Abschluss eines Vertrages befriedet hat, der nun zumindest südlich der Mauer in Vergessenheit geraten ist. Vielleicht lassen irgendwelche Vertragsbrüche die Anderen so aktiv werden.
      Auf alle Fälle werden sie nicht nur böse sein, das ist niemand in ASOIAF. Ein POV aus der Sicht eines Adligen oder hohen Politikers der Andern wäre sicher spannend. Ich glaube aber nicht, das es so kommen wird. Sie werden wohl immer fremd bleiben, wenngleich einige ihrer Handlungen vielleicht etwas verständlicher oder nachvollziehbarer werden.