Die Anderen

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      Lancelot wrote:


      Naja, was wir noch über die Anderen wissen ist das sie nicht nur Menschen angreifen, sondern deren Leichen dann auch zu Wiedergängern mutieren lassen, die sie kontrolieren und für ihre Zwecke einsetzen. Ich persönliche halte das schon für eine ziemlich böse Eigenschaft. Zudem wurden die Anderen jetzt seit 10 Bänden als das Böse thematisiert, vom Prolog des ersten Bandes an, so das ich einen Charkterwechsel in der Art `die sind ja eigentlich ganz Liebe, die wahren Bösen sind die Kinder des Waldes` schon sehr konstruiert finden würde.


      Da würde ich jetzt auch ein bisschen gewillt sein zu verhandeln was Gut und was Böse ist :D ich bin ja der Meinung das wirkliche Böse existiert nicht. Es gibt nur eine Reihe von Lebewesen und Personen, die alle überleben wollen und überleben heißt halt immer auch töten.

      Allerdings hast du auch wieder ein wenig Recht... fand den Gedanke nur irgendwie sehr interessant und eine Überlegung wert.
      ~ Wind und Worte. Wir sind nur Menschen, und die Götter haben uns für die Liebe gemacht. Das ist unser großer Ruhm und unsere große Tragödie. ~

      Juienne wrote:

      Da würde ich jetzt auch ein bisschen gewillt sein zu verhandeln was Gut und was Böse ist :D ich bin ja der Meinung das wirkliche Böse existiert nicht. Es gibt nur eine Reihe von Lebewesen und Personen, die alle überleben wollen und überleben heißt halt immer auch töten.
      Ja, da hast jetzt du wieder recht. Ich behaupte ja nicht, das die Anderen "nur" böse sind, die werden auch einen Grund für ihr handeln haben. Aber für die Menschen sind diese Handlungen halt nicht so gut.

      Lancelot wrote:

      Ich behaupte ja nicht, das die Anderen "nur" böse sind, die werden auch einen Grund für ihr handeln haben. Aber für die Menschen sind diese Handlungen halt nicht so gut.

      Umso interessanter wird die Kapitel mit Bran. Denke das sich hier die wahren grüde für die Rückkehr der Anderen bekannt werden und was die Kinder des Waldes und die Menschen noch tun können. Ein Grund könnte einfach sein ausbreitung des Lebensraum.

      Masc wrote:

      Ein Grund könnte einfach sein ausbreitung des Lebensraum.


      Deshalb meine Frage ob die Anderen auch in warmen Gebieten überleben können, wenn nicht würde dieser Grund durchaus Sinn machen und ein Konflikt zu anderen Lebewesen, die es lieber warm mögen, wäre verständlich.
      ~ Wind und Worte. Wir sind nur Menschen, und die Götter haben uns für die Liebe gemacht. Das ist unser großer Ruhm und unsere große Tragödie. ~
      Weiß man überhaupt wie weit die Anderen in der langen Nacht gekommen sind? Könnte sich bei denen ja so sein wie anders rum bei den Menschen und Tieren. Wenn der Winter kommt breiten sie sich aus wenn der Sommer kommt kehren sie zurück in ihre Heimat.

      Juienne wrote:

      Deshalb meine Frage ob die Anderen auch in warmen Gebieten überleben können, wenn nicht würde dieser Grund durchaus Sinn machen und ein Konflikt zu anderen Lebewesen, die es lieber warm mögen, wäre verständlich.
      Das verstehe ich jetzt nicht. Meinst du, das die Anderen Winter und Kälte in fremden Gebieten großflächig verbreiten können?
      Ich persönlich denke, das die Anderen `Kalte` Wesen sind, die auch in unmittelbarer Umgebung etwas Kälte abgeben, und Kälte zum überleben brauchen.
      Es ist in ihrer Umgebung ja auch immer ungewöhnlich kalt. War es nicht so, dass im Prolog vom ersten Buch es eigentlich zu warm ist, um zu erfrieren (die Mauer hat geweint) und kurz vorm Auftauchen der Anderen wird es deutlich kälter?

      Erst:

      "Have you drawn any watches this past week, Will?" "Yes, m'lord." There never was a week when he did not draw a dozen bloody watches. What was the man driving at?

      "And how did you find the Wall?" "Weeping," Will said, frowning. He saw it clear enough, now that the lordling had pointed it out.

      "They couldn't have froze. Not if the Wall was weeping. It wasn't cold enough." Royce nodded.

      Und dann nach dem Auftauchen der Anderen:

      "Answer me! Why is it so cold ?" It was cold. Shivering, Will clung more tightly to his perch. His face pressed hard against the trunk of the sentinel. He could feel the sweet, sticky sap on his cheek. A shadow emerged from the dark of the wood. It stood in front of Royce. Tall, it was, and gaunt and hard as old bones, with flesh pale as milk.

      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I

      Masc wrote:

      Weiß man überhaupt wie weit die Anderen in der langen Nacht gekommen sind? Könnte sich bei denen ja so sein wie anders rum bei den Menschen und Tieren. Wenn der Winter kommt breiten sie sich aus wenn der Sommer kommt kehren sie zurück in ihre Heimat.


      Die Idee finde ich auch durchaus überzeugend! Sozusagen als eine Art Gleichgewicht?
      Was vor dem Hintergrund auch spannend zu wissen wäre ist ja wieso sie auch gerade jetzt erwacht sind oder ob sie schon immer da waren und nur jetzt spüren, dass ein sehr langer Winter kommt?

      Lancelot wrote:


      Das verstehe ich jetzt nicht. Meinst du, das die Anderen Winter und Kälte in fremden Gebieten großflächig verbreiten können?
      Ich persönlich denke, das die Anderen `Kalte` Wesen sind, die auch in unmittelbarer Umgebung etwas Kälte abgeben, und Kälte zum überleben brauchen.


      Ja, so habe ich das gedacht. Es klingt doch schon ein wenig so als würden sie auch die Kälte mitbringen...
      Kann aber auch so sein wie du sagst... und jetzt wo es allmählig immer kälter wird können sie sich "vermehren" und ausbreiten.
      ~ Wind und Worte. Wir sind nur Menschen, und die Götter haben uns für die Liebe gemacht. Das ist unser großer Ruhm und unsere große Tragödie. ~

      Juienne wrote:

      Die Idee finde ich auch durchaus überzeugend! Sozusagen als eine Art Gleichgewicht?

      Was vor dem Hintergrund auch spannend zu wissen wäre ist ja wieso sie auch gerade jetzt erwacht sind oder ob sie schon immer da waren und nur jetzt spüren, dass ein sehr langer Winter kommt?
      Es könnte ja gut sein das die Anderen nie ganz weg waren sondern sich nur nicht soweit nach Süden begeben haben.
      Es gibt zwar viele Karten von Westeros aber auf keiner ist das nördliche ende zu sehen. Wer weiß wie weit das da noch gehen könnte.
      Ich finde die Grundidee der Theorie schon sehr interessant, deckt sie sich mit meiner eigenen Ansicht über die Anderen, wie hier im Thread schon diskutiert.
      Aber die Theorie steht auf sehr brüchigem Fundament.

      Lord_Tywin wrote:

      Überzeugt mich persönlich nicht, weil es einfach zu viele Widersprüche gibt, die sich nicht sinnvoll auflösen lassen:
      1. "The Others attack the Night's Watch in force, but never the wildings. Why?" - Stimmt doch gar nicht. Die Anderen attackieren auch die Wildlinge, warum ziehen die sonst nach Süden? Zudem widerspricht sich der Autor der These ja selbst, denn seiner Meinung nach verstoßen die Wildlinge gegen den Friedensvertrag und müssten erst recht von den Anderen gejagt werden. Denn: wen greife ich zuerst an: Den Typen der an meiner Grundstücksmauer steht oder den Eindringling auf meinem Grundstück, der es sich da gemütlich gemacht hat?
      2. Die Anderen haben die Mauer als Barriere gegen die Menschen errichtet: Warum können dann die Menschen die Mauern überqueren, die anderen aber nicht. Müsse ja genau umgedreht sein mit den Zaubersprüchen.
      3. Die Anderen haben die Mauer als Barriere gegen die Mencshen errichtet: Warum ist die Mauer dann mit Menschen besetzt und nicht mit Anderen. Die wollen ja ihr Land verteidigen und müssten deswegen die Mauer bewachen.
      4. Die Menschen durften nicht nördlich des Walls siedeln durften, warum siedeln dannn schon in der Geschichte des Night King Menschen nördlich des Walls (da ja berichtet wird, dass der Stark und der König jenseits des Walls ihre Kräfte gegen ihn bündeln).
      5. Warum haben die Anderen sich 8000 Jahre Zeit gelassen, obwohl die Menschen schon seit 8000 Jahren gegen den Vertrag verstoßen? Die Geburt von Jon, Robb und Dany kann es nicht sein, ebenso wie die Geburt der Drachen nicht, da gab es schon genügend andere Möglichkeiten bzw. Drachen gab es schon vorher.
      1. Das ist in der Tat ein fehlerhaftes Argument. Im Prolog Band 1 sehen wir, wie die anderen ein Wildlingsdorf niedermachten.
      Das reicht eigentlich als Gegenargument aus.
      Auch in Prolog Band 5 (9) werden Wildlinge durch Wiedergänger getötet.
      2. + 3. Das sehe ich etwas anders. Bisher wissen wir nicht, ob die anderen nicht vorbei können. Wir vermuten es, ja. Aber wir wissen es nur von Kalthand, dass er nicht hindurch kann. Ist er ein Anderer? Diese Punkte sind zu unsicher als Argument für und gegen die Theorie.
      4. Kernpunkt der Theorie ist ein Vertrag zwischen Menschen und Anderen. Vielleicht dürfen sie dort Siedeln, müssen aber die Wohnstätten der Anderen in Ruhe lassen vielleicht dürfen sie nicht dort siedeln, aber die Anderen sind nicht da um es zu prüfen.
      Keine Ahnung, aber dies sehe ich nicht als Argument.
      5. Tja wie schon vorige Seite und viel früher im Thread geschrieben wurde, die Anderen sind keine Menschen. Nicht einmal Wesen aus Fleisch und Blut. Vielleicht schlafen sie x 1000 Jahre um dann mal fürn paar dunkle Nächte zu checken, was so abgeht im Norden.

      Lancelot wrote:

      Juienne wrote:

      Das einzige was wir wissen ist, dass die Anderen die Menschen angreifen woraus wir ziehen, dass sie böse sind aber welche Motive sie verfolgen ist nicht abzusehen.
      Naja, was wir noch über die Anderen wissen ist das sie nicht nur Menschen angreifen, sondern deren Leichen dann auch zu Wiedergängern mutieren lassen, die sie kontrolieren und für ihre Zwecke einsetzen. Ich persönliche halte das schon für eine ziemlich böse Eigenschaft. Zudem wurden die Anderen jetzt seit 10 Bänden als das Böse thematisiert, vom Prolog des ersten Bandes an, so das ich einen Charkterwechsel in der Art `die sind ja eigentlich ganz Liebe, die wahren Bösen sind die Kinder des Waldes` schon sehr konstruiert finden würde.
      Achso? Du fandest also Jaimies Entwicklung wohl auch sehr konstruiert? Der Böse aus Band 1, der den kleinen Bran erst vorm Sturz bewahrt um ihn dann einfach so doch noch rauszuschmeissen.
      Ich denke, wenn George möchte, dass auch die anderen grau sind, dann hat er das Zeug dazu, uns das plausibel rüberzubringen.
      Und nur weil du bisher nur die sicht der Menschen auf die Anderen kennst, glaubst du, sie können keine ehrenvollen Motive für ihre Taten haben? Ich denke schon, so George will.

      Masc wrote:

      Juienne wrote:

      Die Idee finde ich auch durchaus überzeugend! Sozusagen als eine Art Gleichgewicht?

      Was vor dem Hintergrund auch spannend zu wissen wäre ist ja wieso sie auch gerade jetzt erwacht sind oder ob sie schon immer da waren und nur jetzt spüren, dass ein sehr langer Winter kommt?
      Es könnte ja gut sein das die Anderen nie ganz weg waren sondern sich nur nicht soweit nach Süden begeben haben.

      Das kann sogar sehr gut sein und wurde ebenfalls hier schon angesprochen.
      There are but two types of people in the world:
      1. Those hwo can extrapolate from incomplete data!

      Post was edited 1 time, last by “AracheonoXis” ().

      Masc wrote:

      Es könnte ja gut sein das die Anderen nie ganz weg waren sondern sich nur nicht soweit nach Süden begeben haben.
      Es gibt zwar viele Karten von Westeros aber auf keiner ist das nördliche ende zu sehen. Wer weiß wie weit das da noch gehen könnte.


      Ich bin schon immer davon
      ausgegangen, dass die Anderen nie ganz weg waren sondern sich nur nach Norden
      zurückgezogen haben. Die nun zunehmende Kälte stärkt ihre Macht, und lässt sie,
      wie Juienne schon gesagt hat, vermehren und ausbreiten.


      AracheonoXis wrote:

      Achso? Du fandest also Jaimies Entwicklung wohl auch sehr konstruiert? Der Böse aus Band 1, der den kleinen Bran erst vorm Sturz bewahrt um ihn dann einfach so doch noch rauszuschmeissen.
      Ich denke, wenn George möchte, dass auch die anderen grau sind, dann hat er das Zeug dazu, uns das plausibel rüberzubringen.
      Und nur weil du bisher nur die sicht der Menschen auf die Anderen kennst, glaubst du, sie können keine ehrenvollen Motive für ihre Taten haben? Ich denke schon, so George will.


      Jaimies Entwicklung fand ich nicht konstruiert, weil man
      diese über einen längeren Zeitraum logisch nachvollziehen konnte. Er war im
      ersten Band ein Kotzbrocken, hat dann aber durch zwei einschneidende Erlebnisse
      (Gefangenschaft, Verlust der Hand) einen inneren Wandel vollzogen, und sich zu
      einem nachdenklichen Menschen entwickelt. Das war für mich absolut nachvollziehbar.
      Wenn aber die Anderen 10 Bände lang als böse, dunkle Bedrohung aus dem Norden
      dargestellt werden dann fände ich es schon arg konstruiert, wenn sich diese
      kurz vor Ende als eigentlich ganz freundliche Wesen entpuppen. Natürlich soll
      das Lied nicht vorhersehbar sein, und noch die eine oder andere überraschende
      Wendung bereithalten. Doch so eine 180°-Wendung wäre mir da zu viel.

      Lancelot wrote:


      Wenn aber die Anderen 10 Bände lang als böse, dunkle Bedrohung aus dem Norden
      dargestellt werden dann fände ich es schon arg konstruiert, wenn sich diese
      kurz vor Ende als eigentlich ganz freundliche Wesen entpuppen. Natürlich soll
      das Lied nicht vorhersehbar sein, und noch die eine oder andere überraschende
      Wendung bereithalten. Doch so eine 180°-Wendung wäre mir da zu viel.


      Sie werden in den von dem Lauf der Zeitalter immer weiter verzerrten alten Liedern und Geschichten als das absolut und abgrundtief unmenschliche Böse (ohne richtige Motivation im Stile von „Muhahaha, I'm so villainous in my villainous villainy“) dargestellt. Die sind jedoch keine zuverlässige Quelle. Das Einzige, was wir bisher von ihnen aus erster Hand wissen sind die Beobachtungen Wills im Prolog und Sams auf der Faust der ersten Menschen/dem Rückzug.

      Bzgl. letzterem wurde von Brightroar einmal angemerkt, dass die Anderen hier eventuell provoziert worden sein könnten.

      Bzgl. ersterem könnte es durchaus so sein, dass die Anderen hier das Territorium „verteidigt“ haben, dass ihnen ihrer Meinung nach rechtmäßig zusteht und sie insofern ein aus ihrer Perspektive nachvollziehbares Motiv besitzen.

      Ich für meinen Teil fände es sehr schade und dieser herausragenden Reihe unwürdig, wenn Martin nicht über die „Muhahaha, I'm so villainous in my villainous villainy“-Charakterisierung hinauskäme. Ich hätte absolut nichts dagegen, wenn wir die Anderen im Lovecraft-Stil* als (Überreste einer vergangen) Hochkultur z.B. im Stile der Älteren Wesen, der Großen Rasse von Yith, oder den Tiefen Wesen** kennen lernen würden, denn das wäre der Reihe nur angemessen.

      * dass das möglich ist, kann man daran festmachen, dass offenbar auch Lovecraft einen gewissen Einfluss auf Martin hatte
      **bei diesen muss man allerdings in der Tat Abstriche machen
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (Gandhi)

      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.
      Was mir noch einfällt ich habe mal irgendwo die Theorie gehört das die langen Winter und Sommer mit den Anderern irgendwas zu tun haben sollen und wenn die Anderern vernichteten werden, würde Westeroes genau wie wir Jedes Jahr die Jahrezeiten haben.

      Also ich hoffe mal das die Anderern gar nicht mal so böse sind wie die dargestellt werden und das Bran das aufklärt, ich habe sowieso schon länger die Vermuntung das die Kinder des Waldes die wahre Bedrohung von Westeroes sind.
      Tyrion King of Throones!!!
      Go Jon Go!!!

      Jenny4407 wrote:

      Also ich hoffe mal das die Anderern gar nicht mal so böse sind wie die dargestellt werden und das Bran das aufklärt, ich habe sowieso schon länger die Vermuntung das die Kinder des Waldes die wahre Bedrohung von Westeroes sind.


      Was gibt dir denn genau dieses starke Gefühl? Hast du irgendwelche konkreten Anhaltspunkte oder ist es nur so ein Bauchgefühl?
      ~ Wind und Worte. Wir sind nur Menschen, und die Götter haben uns für die Liebe gemacht. Das ist unser großer Ruhm und unsere große Tragödie. ~

      Juienne wrote:

      Was gibt dir denn genau dieses starke Gefühl? Hast du irgendwelche konkreten Anhaltspunkte oder ist es nur so ein Bauchgefühl?
      Es ist mehr ein Bauchgefühl aber Fakt ist wir wissen nicht was vor 8000 Jahren wo die ersten Menschen nach Westeroes kamen wirklich passiert ist, es wird uns erzählt das die Anderen gegen die Kinder des Waldes krieg geführt haben wo daraufhin die Kinder des Waldes sich mit den Menschen versöhnt haben und sich verbündet um die Anderen zu vernichten.
      Aber 8000 Jahre sind lang und Geschichten verändern sich mit der Zeit es könnte sein das die Kinder des Waldes zusammen mit den Menschen den Krieg angefangen haben oder sie haben Jahre lang bevor die ersten Menschen kamen die Anderen durch ihre Magie versklavt, weil diese Körperlich stärker sind als die Kinder des Waldes. Was ich damit sagen will ist ich denke nicht das die Anderen grundlos die Menschen angreifen und ich bin mir ziemlich sicher das de Kinder des Waldes nicht ganz so nett sind wie die sich geben.
      Außerdem unterstütze ich die Theorie das die Kinder des Waldes Jojen Reed umgebracht haben und ihn Bran zu essen gegeben haben.
      Tyrion King of Throones!!!
      Go Jon Go!!!

      Lehran wrote:

      Ich habe noch mal das letzte Bran-Kapitel gelesen und es gibt keinen Hinweis darauf, dass er tot ist, er wird lebendig dargestllt. Wie kommst du auf diese Theorie?
      Zu Jojens möglichem Schicksal habe ich vor kurzem eine interessante
      Theorie gelesen, die in vielen englischen Foren diskutiert wird.



      Ich weiß nicht, ob sie den meisten bekannt ist, ich habe sie auf jeden
      Fall nicht mit der Forensuche gefunden. Falls sie schon einmal
      ausdiskutiert wurde, tut es mir Leid.

      Es handelt sich um die "Jojen paste" Theorie. Einige Leser vermuten,
      dass die "Weirwood seed paste", die Bran an Blut erinnert, tatsächlich
      aus Blut besteht - nämlich dem von Jojen(und Meera).

      Jojen quasi als Opfer, um Brans Gabe zu wecken/stärken und ihm zu den Visionen in ADWD zu verhelfen.

      Ich habe die Bücher gerade nicht zur Hand, ich übersetze schnell die Argumente, die für die Theorie sprechen:



      - Es wird folgende Passage aus dem dritten Bran POV zitiert:





      She had a weirwood bowl in her hands, carved with a dozen

      faces, like the ones the heart trees wore. Inside was a white paste,

      thick and heavy, with dark red veins running through it. “You must eat

      of this,” said Leaf. She handed Bran a wooden spoon. The boy looked at

      the bowl uncertainly. “What is it?”



      “A paste of weirwood seeds.”





      Something about the look of it made Bran feel ill. The red veins were

      only weirwood sap, he supposed, but in the torchlight they looked

      remarkably like blood.






      - Jojen kennt den Tag, an dem er stirbt und wird immer depressiver und
      niedergeschlagener, je länger sie sich bei den Kindern des Waldes
      aufhalten, er äußert den Wunsch, nach Hause zurückzukehren

      - Bran kann Jojen und Meera nicht finden, nachdem er wieder erwacht

      - Kannibalismus kam bereits zuvor im Lied vor: die Frey pies von Manderly, die Soldaten von Stannis, Skagos

      - Blutmagie ist die mächtigste Magie (Dany erweckt ihre Drachen, es
      könnte also sein, dass Jojens Opfer helfen soll, Bran als geflügelten
      Wolf von seinen Ketten zu "befreien"). Menschenopfer sind zudem nichts
      ungewöhnliches(Melisandre verbrennt Menschen, Victarion opfert dem
      Drowned God, Craster etc.)

      - Die Höhle ist voller (Menschen?)Knochen

      - Die letzte Vision, bevor Bran wieder erwacht, zeigt ein Menschenopfer vor einem Weirwoodbaum

      - Theon hört in einem späteren Kapitel im Weirwood jemanden weinen, was
      Bran sein könnte, nachdem er realisiert hat, was geschehen ist

      - Jojen erwähnt in jedem Kapitel "this is not the day I die", im letzten Bran-Kapitel tut er dies nicht.

      - in diesem Kapitel wird viermal erwähnt, dass der Mond aussehe wie die Klinge eines Messers



      Was haltet ihr davon? Ich persönlich finde die Theorie durchaus
      interessant, Menschenopfer sind nichts abwegiges, gerade bei einer
      Kultur, die die alten Göttern verehrt.

      Zudem ist die Theorie nicht auf den ersten Blick offensichtlich und
      hätte sicher einen unerwarteten Wende-Effekt ala "Red Wedding".



      Liebe Grüße

      Lioness
      Und hier ist der link dazu Jojen Reed
      Tyrion King of Throones!!!
      Go Jon Go!!!
      @Sandhai
      Es ist nicht so das ich erwarte das die Anderen nur böse sind. Ich fände es schön auch gut wenn ihr handeln auf einer logischen Grundlage beruhen würde, und nicht nur Bösartigkeit oder Lust am zerstören. Aber wenn die Anderen sich plötzlich als Samariter herausstellen sollten, die der Menschheit eigentlich nur Gutes wollen fände ich das schon sehr doof.

      Lancelot wrote:

      @Sandhai
      Es ist nicht so das ich erwarte das die Anderen nur böse sind. Ich fände es schön auch gut wenn ihr handeln auf einer logischen Grundlage beruhen würde, und nicht nur Bösartigkeit oder Lust am zerstören. Aber wenn die Anderen sich plötzlich als Samariter herausstellen sollten, die der Menschheit eigentlich nur Gutes wollen fände ich das schon sehr doof.

      Ich erwarte auch nicht das die Anderen die total guten sind aber ich denke das sie auch einfach nicht die bösen sind ich denke die haben ihre gründe warum sie so gehandelt haben. Und bin mir ziemlich sicher das die Kinder des Waldes irgendwas damit zu tun haben.
      Tyrion King of Throones!!!
      Go Jon Go!!!

      AracheonoXis wrote:


      2. + 3. Das sehe ich etwas anders. Bisher wissen wir nicht, ob die anderen nicht vorbei können. Wir vermuten es, ja. Aber wir wissen es nur von Kalthand, dass er nicht hindurch kann. Ist er ein Anderer? Diese Punkte sind zu unsicher als Argument für und gegen die Theorie.


      Es wird erwähnt, dass Brandon der Erbauer zusammen mit den Kindern des Waldes die Mauer errichtet hat zum Schutz gegen die WIldlinge und die Anderen. Zaubersprüche verhindern, dass gewisse Wesen unbekannter Herkunft die Tore unter der Mauer durchqueren können. Sie können aber von menschlichen Wesen,die Angehörige der Nachtwache sind durchquert werden. Wenn also die Anderen die Mauer errichtet hätten, warum sollten sie dann die wenigen Tore unter der Mauer so verzaubern, dass menschliche Nachtwächter durch kommen, wenn sie anscheinend gleichzeitig die Möglichkeit haben andere Wesen auszuschließen?
      Ich denke eher hier werden die Kinder des Waldes die Mauer verzaubert haben, dass außer den Menschen und den Kindern des Waldes niemand die Mauer durchqueren kann. EInzige Möglichkeit ist hier wohl das Horn, welches die Mauer zum Einsturz bringt