Dark Tower - King - SPOILER!

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      Oje, Happy Time, wenn dir die Wölfe nicht gefallen haben, dann sehe ich ein bißchen schwarz für "Susannah".
      Durchhalten und auf den Turm warten.

      Das war so ein Magic Moment für mich seinerzeit, als das Buch mit dem simpelsten aller Titeln damals im Schaufenster auftauchte: "The Dark Tower: The Dark Tower."

      Ich persönlich fand die sich entwickelnde Schizophrenie bei Suze recht spannend, auch gefiel mir das ganze Setting von Callah Brynn Sturgis eigentlich immer recht gut.

      Dass die Geschichte von Callahan in der Tat viel zu lange ist, hat mich damals schon als ausgehungerten Turmjunkie, der Jahre auf das Buch gewartet hat, allerdings auch massiv gestört.

      Auch die Flitzerausflüge waren zu ausufernd.

      Da ich damals allerdings vom rasanten Ende doch recht angetan war (kein Vergleich mit dem doch sehr seltsamen Ende von Glas - meine Meinung) habe ich es als Erstlektüre nicht so schlecht in Erinnerung.

      Auch hat es mir sehr gefallen, was aus Andy The Messenger wurde (many other functions).
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Kurzes Update
      "Susannah", zwei Daumen nach oben.
      Morgen ausführlicher, aber ich muss früh raus...

      Edit
      So, etwas ausführlicher.
      Das Buch hat mir weit besser gefallen als der Vorgänger. Der Plot ist zwar ähnlich dünn wie in Wolfsmond, aber King konzentriert sich mehr auf das Wesentliche.
      Susannahs Auseinandersetzung im eigenen Körper finde ich gelungen. Die Story von Roland und Eddie gefällt mir ebenfalls. Vom tatsächlichen Auftritt Kings war ich zunächst etwas irritiert, aber insgesamt fand ich es "weird, aber es funktioniert". Jake und Callahan mochte ich am wenigsten. Tatsächlich werde ich mit beiden Charakteren nicht wirklich warm.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „HappyTime“ ()

      Eher nicht.
      Vermutlich werden einige Vorrundenspiele dazu einladen weiter zu lesen, und den TV mit kleiner Lautstärke im Hintergrund laufen zu lassen.
      Den ersten Teil vom letzten Band habe ich auch bereits geschafft. Das Ka Tet ist wiedervereint, und Roland ist stolzer Papa. Gelungener Einstieg.
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      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!
      Ich habe den letzten Band zu ca zwei-dritteln bewältigt.
      Eddies Tod beim Kampf um Pleasantville habe ich erwartet (seinen, oder Susannas), Jakes Tod hat mich dafür ziemlich kalt erwischt. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass Roland am/im dunklen Turm erneut vor die Wahl gestellt wird, Jake zu retten oder zu opfern.
      Nun gut, ich bin gespannt wie es weitergeht.

      Edit
      Flaggs Ableben als Happy Meal hat mir nicht gefallen. Der dunkle Geck hätte mMn etwas mehr "bad ass" Faktor für sein Ende verdient gehabt.
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      Jetzt kann ich ja noch zu Wolfsmond was sagen, weil du schon weiter bist:
      Kommt es dir nicht so vor, dass sie das Problem in Calla Bryn Sturgis auch gelöst hätten, wenn sie direkt nach Algul Siento gegangen wären (oder über Umwege durch die Torweghöhle)? Mit dem zweiten Teil vom letzten Band ergab die ganze Handlung von Wolfsmond für mich noch weniger Sinn.
      Gut, dass ihr auch Susannah gefiel, ich mag den Band irgendwie auch. Es geht rasend schnell voran und gerade die Sache mit Susannah und Mia gefiel mir.
      Und der erste Teil vom letzten Band ist einfach nur Action pur, habe diesen Abschnitt geliebt.
      Der Tod der beiden: Ich fand es im Jakes Fall irgendwie daneben von King das mit seinem eigenen Unfall zu erklären. Er überspannt da für mich den Bogen als eigenständige Figur in der Reihe aufzutauchen, was ich sonst gar nicht als so schlecht empfand.

      Eine kleine Warnung, die du hoffentlich nicht als Spoiler auffasst, sondern nur damit nicht zu enttäuscht bist: Erwarte um Gans Willen nicht soviel von Mordred!
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)

      Ser Erryk schrieb:

      Kommt es dir nicht so vor, dass sie das Problem in Calla Bryn Sturgis auch gelöst hätten, wenn sie direkt nach Algul Siento gegangen wären (oder über Umwege durch die Torweghöhle)?

      Du meinst direkt von der Calla nach Pleasantville? Da wussten sie doch noch nicht, wer die Wölfe waren, und warum diese die Kinder entführten. Und der Umweg danach ist doch Mia geschuldet?
      Oder reden wir aneinander vorbei?

      Ser Erryk schrieb:

      Ich fand es im Jakes Fall irgendwie daneben von King das mit seinem eigenen Unfall zu erklären. Er überspannt da für mich den Bogen als eigenständige Figur in der Reihe aufzutauchen, was ich sonst gar nicht als so schlecht empfand.

      Das möchte ich noch nicht beurteilen. Grundsätzlich finde ich die Idee interessant, einen Charakter für den Erzähler sterben zu lassen. Und ich glaube, dass ich seit der roten Hochzeit (2013) keinen literarischen Tod so bedauert habe.

      Ser Erryk schrieb:

      Eine kleine Warnung, die du hoffentlich nicht als Spoiler auffasst, sondern nur damit nicht zu enttäuscht bist: Erwarte um Gans Willen nicht soviel von Mordred!

      Vermutlich schon ein Spoiler. Um Mordred wurde ein ganzes Buch lang ein riesen Bohei gemacht. Da erwarte ich schon mehr, als nur in der Ecke zu hängen, und an Bumblern zu nuckeln.
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      HappyTime schrieb:

      Du meinst direkt von der Calla nach Pleasantville? Da wussten sie doch noch nicht, wer die Wölfe waren, und warum diese die Kinder entführten. Und der Umweg danach ist doch Mia geschuldet?
      Oder reden wir aneinander vorbei?

      Ich meine, wenn sie direkt von der Calla weitergegangen wären, hätten sie schnell das Geheimnis gelüftet hinter den Wölfen und Alguel Siento, ohne da jetzt noch 30 Tage in der Calla zu warten und immerhin wird in der Zeit auch ein Balken zerstört.

      HappyTime schrieb:

      Vermutlich schon ein Spoiler. Um Mordred wurde ein ganzes Buch lang ein riesen Bohei gemacht. Da erwarte ich schon mehr, als nur in der Ecke zu hängen, und an Bumblern zu nuckeln.

      Sorry dafür, da bin ich ab jetzt doch lieber still, was die weitere Handlung angeht.
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      Ser Erryk schrieb:

      Ich meine, wenn sie direkt von der Calla weitergegangen wären, hätten sie schnell das Geheimnis gelüftet hinter den Wölfen und Alguel Siento, ohne da jetzt noch 30 Tage in der Calla zu warten und immerhin wird in der Zeit auch ein Balken zerstört.

      Das Ka Tet kann doch gar nicht weiter ziehen, da sie von der Bevölkerung um Hilfe gebeten werden. Dann machen sie sich ein Bild, entdecken wer und was die Wölfe sind, und mit wie vielen sie rechnen können. Ich finde es logisch, dass sie mit Hilfe der Bevölkerung einen Hinterhalt legen. Wenn sie direkt weiter gezogen wären, hätten sie nicht planen können, wo und wann sie auf die Wölfe treffen. Und hätten die Wölfe dann nicht Verstärkung von den niederen Männern und Co. gehabt?

      Ser Erryk schrieb:

      Sorry dafür, da bin ich ab jetzt doch lieber still, was die weitere Handlung angeht.

      Schon okay. Steht ja im Threadtitel. Und so wild ist diese Info nun auch nicht.
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      Ich bin beinahe durch, und noch immer wurde der Turm nicht erreicht. Bin schon verwundert...
      Den Rest schaffe ich heute noch, auch wenn ich eigentlich schlafen müsste.
      Edit
      Mein erster Gedanke zu diesem Ende:"F*ck you, Mr. King."
      Jetzt werde ich mit Sicherheit noch Stunden wachliegen, und über Bilder und Bedeutungen nachdenken.
      Nicht immer ist der Weg das Ziel. Wenn ich eine erfüllte Beziehung führe, sehne ich mich doch auch nach dem Happy End.
      All die Stunden, und Roland (wir) sind wieder am Anfang...? Diesmal plus ein Horn?
      Stand jetzt will ich die Reihe nicht beurteilen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „HappyTime“ ()

      Das Ende ist ein Schock, und ich habe damals ein paar Tage gebraucht, ums zu verdauen.

      Aber irgendwie fühlt es sich dann richtig an. Weder ein totales Happy End noch ein Heldentod hätten da gepasst. Verdammung mit Aussicht auf Erlösung passt nunmal am besten zur Gesamtathmosphäre des Turms.
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      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Meine Meinung zum Ende: Es ist das einzige was funktioniert hätte und für Roland in meinen Augen auch verdient. Ich hoffe es hat dir jetzt nicht die Reihe komplett versaut.
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      Für mich funktioniert dieses Ende bislang nicht. Wieso soll Roland diesen Teil seines Lebens immer wieder und wieder wiederholen, auch wenn die Ausgangslage scheinbar etwas verändert wird? Soll das eine Buße sein? Dafür, dass er Susans Tod zugelassen hat? Für den Tod seiner Mutter?
      Ich hatte wie vermutlich jeder andere auch eine eigene Vorstellung vom Ende der Reihe. Nachdem mehrfach erwähnt wird, dass Ka (oder die Zeit) ein Rad ist, hatte ich tatsächlich mit einer Art Zeitschleife gerechnet. Mein Ende hätte allerdings so ausgesehen, dass Roland im kollabierenden Turm eine Art "Reset" Knopf betätigen muss, um das Universum wieder an den Ausgangspunkt zu stellen. Roland wäre so Schöpfer und Bewahrer der Welten, und da Roland mehr oder weniger für King selbst steht, würde das mMn auch Sinn machen. Außerdem könnte ein Epilog Hinweise darauf geben, dass dies die Taten des legendären Arthur Eld gewesen seien, und Roland tatsächlich der Begründer dieser Legende und Vorfahr der Revolvermänner ist, anstatt ein entfernter Nachkomme. Was auch insofern Sinn ergeben hätte, dass Mordred der Sage nach der Sohn Artus ist.
      Ich weiß, Fanfiction... Aber mein Ende gefällt mir besser.

      Susannahs Ende fand ich übrigens auch nicht besonders. Ich nehme an, dieser Teil soll eigentlich ein Happy End sein, mir kommt er vor wie Betrug. Diese Versionen von Eddie und Jake sind nicht die Menschen, die Teil des Ka-Tet waren. In einer Welt, in der Jake (er war doch eigentlich der ältere?) plötzlich der kleine Bruder von Eddie ist, müssten die beiden doch komplett andere Persönlichkeiten sein...?
      Es hätte mir wohl besser gefallen, wenn Susannah gestorben wäre, und die drei (plus Oy) sich "auf der Lichtung" wiedergefunden hätten.

      Tja, und Mordred und der rote König? Beide wurden meiner Meinung nach komplett verschwendet.
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      Ich habe das Ende so interpretiert: Roland soll lernen (und das auf die harte Tour) nicht alles und jeden für seinen Weg zum Turm zu opfern. Es geht dabei denke ich weniger um Susans Tod oder den seiner Mutter (welche weit vor dem Reset liegen), sondern darum, dass er Jake hat fallen lassen. Ich denke er muss irgendwann erkennen, dass er zur Rettung der Welt keinen Jungen opfern darf, der ihm vertraut hat. Erst, wenn er das schafft, denke ich wird ihm der Turm die Erlösung gönnen. Das Horn ist ja schon eine "Belohnung" dafür, dass er bei diesem Durchgang einiges mehr richtig gemacht hat. Zum Beispiel will er nicht, dass Jake sich für ihn opfert als King angefahren wird, sondern Roland selbst wollte sich hier opfern. Ähnlich versucht er auch zum Schluss Buße zu tun, indem er Patrick Danville "rettet".
      Ich habe das immer so interpretiert, wir sehen hier den 18. Durchgang von Rolands Reise und der nächste wird dann tatsächlich der erlösende sein, denn er wird Jake diesmal nicht in den Bergen fallenlassen und wohl auch einen Weg finden, dass er mit Eddie, Jake, Susannah und Oy den Turm erreichen wird.
      Das Susannah-Ende hat mir sogar ganz gutgefallen. Für ihre Mühen wird Susannah damit belohnt Teil einer Familie zu sein, was ihr ein Großteil ihres Lebens verwehrt blieb mit den Menschen, die sie am meisten liebt. Und ich würde auch nicht behaupten, dass das falsche Versionen von Eddie und Jakes. Es ist eine Version aus den vielen Millionen und Milliarden Universen, die es noch gibt.

      Bei Mordred und dem Scharlachroten König gebe ich dir absolut Recht. Mordred ist vollkommen verschenkt, seine Geburt wurde pompös angekündigt und pompäs aufgebaut, nur damit er am Ende (bei allem Respekt) Oy töten kann? Für mich ist er die überflüssigste Figur in allen King-Romanen, die ich je gelesen habe.
      Und der Scharlachrote König ist einfach nur komplett lächerlich, das soll der große Antagonist sein? Da hätte King besser getan ihn wie Sauron nie auftreten zu lassen.
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      Ser Erryk schrieb:

      Ich habe das Ende so interpretiert: Roland soll lernen (und das auf die harte Tour) nicht alles und jeden für seinen Weg zum Turm zu opfern. Es geht dabei denke ich weniger um Susans Tod oder den seiner Mutter (welche weit vor dem Reset liegen), sondern darum, dass er Jake hat fallen lassen. Ich denke er muss irgendwann erkennen, dass er zur Rettung der Welt keinen Jungen opfern darf, der ihm vertraut hat. Erst, wenn er das schafft, denke ich wird ihm der Turm die Erlösung gönnen.

      Das sehe ich anders. Den Turm zu erreichen wird lange vor dem Reset das Ziel und bestimmende Element von Rolands Existenz. Er lässt sich nicht durch den Tod seines ersten Ka-Tet stören, nicht durch Susanns Tod (der gewissermaßen auch durch den Turm verursacht wird), und auch nichtdavon die eigene Mutter erschossen zu haben. Seine Haltung, für den Turm über Leichen zu gehen, finde ich nach diesen Ereignissen folgerichtig und charakterbildend. Ich hatte eher damit gerechnet, dass Roland Jake erneut opfern würde, und das hätte ich als "richtig" (Für die Geschichte und den Charakter) empfunden.

      Ser Erryk schrieb:

      Es ist eine Version aus den vielen Millionen und Milliarden Universen, die es noch gibt.

      Aber so funktioniert Liebe nunmal nicht. Es sind einfach grundverschiedene Menschen als die, die Susannah (und wir) kannten.
      Aber ich hatte ja schon mit dem Beginn der Beziehung zwischen Eddie und Susannah Probleme.

      Ser Erryk schrieb:

      Da hätte King besser getan ihn wie Sauron nie auftreten zu lassen.

      Absolut.
      Von Flaggs Ende war ich enttäuscht. Mordreds gesamte Existenz war überflüssig, und somit eher ärgerlich. Und als der König wirkungslos seine Granaten auf den kauernden Roland schmeißt, musste ich mehr an Elmer Fudd und Bugs Bunny denken, als an einen dramatischen Showdown.
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      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!
      Ich interprätiere Rolands Verdammung so, dass er nicht für das "was" seiner Taten sondern das "warum" büßt.

      Denn den Turm zu sehen und ersteigen, das war wohl auch beim ersten Durchlauf wohl schon so, dass er Susan lieber verlassen hat, um anstatt mit der großen Liebe zu leben (das sagt er ja sogar dezidiert in "Glas") den Turm zu finden.

      Also dass er immer alles geopfert hat wegen dem verfluchten Turm. Und sich selbst erniedrigt hat. (Ich denke an die Szene in "Schwarz", als er noch selber vor dem Dämonensex denkt, we tief er gesunken ist, aber egal, es könnte ja dem Weg zum Turm dienlich sein...)

      Die Moral von der Geschichte hört sich ein wenig puritanisch an, erinnert aber auch ein wenig an Steinbecks "Jenseits von Eden". "He MAY be forgiven", wurde da auf Kain gemünzt, es hängt von ihm ab.

      P.S. Der scharlachrote König ist wohl eine der größten literarischen Enttäuschungen überhaupt.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ssnake“ ()

      ssnake schrieb:

      Ich interprätiere Rolands Verdammung so, dass er nicht für das "was" seiner Taten sondern das "warum" büßt.


      Genauso habe ich das auch interpretiert. Roland soll erkennen, dass der Turm nicht das einzige ist in seinem Leben und er dafür nicht alles und jeden opfern darf. Die beiden unterschiedlichen Versionen, die es vom ersten Buch gibt, interpretieren auch manche als unterschiedliche Durchläufe. Als ich übrigens "Schwarz" dann tatsächlich ein zweites Mal gelesen habe, war ich sehr überrascht wieviele Hinweise und fast schon klare Stellen es gibt, dass Roland seine Reise immer wieder wiederholt.

      Es gibt im übrigen auch noch eine Comicserie, die größtenteils Stephen Kings wichtigste Assistentin der Turm-Reihe verfasst hat: Robin Furth. Auch hier sind die Abläufe etwas anders, aber interessant ist vielleicht, dass man viel viel mehr über den Fall von Gilead und Rolands Vergangenheit erfährt. Und hier hat der Scharlachrote König auch einen nicht ganz so lächerlichen Auftritt. Irgendwann aber als der deutsche Publisher gewechselt hat, der viel von dem Zusatzmaterial weggelassen hat, bin ich aber ausgestiegen.
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      Mein Problem mit den Graphic Novels zum DT war, dass es einfach zu viele wurden und ich mir die etwa 20 € pro Band sowieso niemals hätte leisten können - und wollen.

      Aber die Ideen und Zusatzinfos waren tw. nicht so schlecht, z.B. die Darstellung des Crimson Kings mit Spinnenelementen.
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      Ich habe das auch immer auf ganz ähnliche Weise interpretiert, vielleicht geht es sogar so weit, dass Roland irgendwann erkennen muss, dass der Dunkle Turm nicht seine Bestimmung ist, dass es wichtigeres gibt, als dieses schwer fassbare, dunkle Etwas am metaphorischen Horizont. So lange Roland den Turm immer wieder erreicht und besteigt, wird sich das Rad wieder drehen und von Neuem beginnen. Erst wenn er den Turm gar nicht erst besteigt, den Turm als Sinn seines Lebens abzulehnen versteht, kann die Schleife durchbrochen werden. Dabei ist das Horn ein Hinweis darauf, dass er sich dieser Erkenntnis langsam nähert. Beim letzten Mal hat er ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, nur den Turm im Kopf, sich auf den Weg gemacht. Diesmal hat er zumindest einen Moment innegehalten, um das Horn mitzunehmen. Wer weiß, vielleicht lässt er beim nächsten Mal Jake nicht fallen?

      Aber ja, Mordred und den Scharlachroten König fand ich auch komplett verhunzt. Maßloß enttäscht trifft es wohl am besten, die beiden hat King völlig in den Sand gesetzt. Und stattdessen Flagg/Walter/Mann in Schwarz buchstäblich zum Fraß vorgeworfen. Da hatte der Oberbösewicht seines Magnum Opus mehr verdient wie ich finde. Vor allem, wenn man dann bedenkt, wie es mit Moredred oder dem König weiterging. Also da bin ich echt immer noch richtig sauer.
      "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."