Wer beherrscht das "Game of Thrones" am besten?

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      Das ist schwierig, weil Bealish´s Seite bis jetzt viel besser beleuchtet wurde als Varys´.
      Prinzipiell gehören z.B. auch noch Martell und Bolton auf die Spielerliste.
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.
      Als erstes müsstest du die Spieler/Politiker klar definieren. Geht es für dich um die Herrschaft über Westeros oder auch um lokale Macht? Es kommen aus meiner Sicht verschiedene "Politiker" in Frage

      Petyr Baelish - Spielt zum eigenen Vorteil und konnte Harrenhal und das Tal für sich gewinnen
      Varys - wie Maegwin gesagt hat, sein Antrieb und seine Macht wurde noch nicht sehr beleuchtet. Handelt er nur zum Wohl des Reiches?
      Lord Frey - Gewinnt in den Flußlanden an Macht
      Lord Bolton - will im Norden an die Macht
      Stannis Baratheon - will aus dem Norden heraus seine Macht festigen
      Daenerys - hat das Ziel Westeros nicht aufgegeben
      Euron Krähenauge - greift die Weite von See aus an; Hat Großes vor
      Cersei - spielt amateurhaft, aber will den Thron und ihre Macht sichern
      Doran Martell - will den Drachen wieder an der Macht sehen

      die Liste lässt sich schier endlos erweitern. Den Toten gebührt auch noch ein Platz. Ned Stark (der unfreiwillige Spieler), Renly (der Sommerkönig), Tywin Lannister, Rob Stark und und und
      "Ich bin ein Getriebener, ich gebe dem Druck nach, ich kann mich für gar nichts frei entscheiden, ich laufe die Linien meines Schicksals ab, und wenn dort ein Glas Bier steht, dann muss ich es eben trinken, sonst stolpert noch jemand darüber." (Aus dem Buch Sternstunden der Bedeutungslosigkeit von Rocko Schamoni)
      Original von Bedwyr Mab Petroc
      Als erstes müsstest du die Spieler/Politiker klar definieren. Geht es für dich um die Herrschaft über Westeros oder auch um lokale Macht? Es kommen aus meiner Sicht verschiedene "Politiker" in Frage

      Petyr Baelish - Spielt zum eigenen Vorteil und konnte Harrenhal und das Tal für sich gewinnen
      Varys - wie Maegwin gesagt hat, sein Antrieb und seine Macht wurde noch nicht sehr beleuchtet. Handelt er nur zum Wohl des Reiches?
      Lord Frey - Gewinnt in den Flußlanden an Macht
      Lord Bolton - will im Norden an die Macht
      Stannis Baratheon - will aus dem Norden heraus seine Macht festigen
      Daenerys - hat das Ziel Westeros nicht aufgegeben
      Euron Krähenauge - greift die Weite von See aus an; Hat Großes vor
      Cersei - spielt amateurhaft, aber will den Thron und ihre Macht sichern
      Doran Martell - will den Drachen wieder an der Macht sehen

      die Liste lässt sich schier endlos erweitern. Den Toten gebührt auch noch ein Platz. Ned Stark (der unfreiwillige Spieler), Renly (der Sommerkönig), Tywin Lannister, Rob Stark und und und

      Na ja, wenn wir von einem Spiel der Throne reden, suggeriert das schon, dass es um Überregionales geht, aber lokale Politik kann man sicher mit einbeziehen, ist ja auch interessant und hat mehr oder minder Einfluss auf die grosse Politik.

      Sicher ist das Vorgehen der einzelnen Player (bzw. Möchtegern-Player) mehr oder weniger schwierig zu beurteilen, weil wir über manche Figuren viel weniger wissen als über andere.

      Petyr, Varys, Bolton und Tywin scheinen mir zu diejenigen zu gehören, die am wenigsten emotional und sehr berechnend handeln. Das ist wohl grundsätzlich ein Vorteil.

      Bei Frey bin ich mir nicht sicher, ob und inwiefern er scharfsinnig ist...vielleicht einfach niederträchtig und feige...Er besitzt allerdings eine Ruchlosigkeit, die in gewissen Situationen von Vorteil sein kann.

      Cersei ist nicht ohne Schläue, aber lässt sich zu sehr von ihren Wunschvorstellungen und Gelüsten leiten, so dass sie kaum in der Lage ist, eine Situation nüchtern einzuschätzen.

      Daenerys ist noch sehr jung, ihre Persönlichkeit ist noch nicht voll ausgebildet und gefestigt...aber man kann wohl sagen, dass sie ein gewisses Talent zeigt.

      Doran Martell sollte man im Auge behalten. Bei ihm frage ich mich, was so unter der Oberfläche vorgeht.

      Stannis kann kein Meister des Spiels sein, weil er wie Eddard zu sehr an Tugenden wie ritterlicher Ehre, Loyalität und Aufrichtigkeit festhält.

      Renly zeichnete als Machtpolitiker sein gewinnendes Wesen aus, so etwas kann ja auch realpolitische Vorteile bringen.

      Rob disqualfizierte sich durch seine Heirat mit Jeyne Westerling, allerdings handelte er offenbar auch aus Ehrgefühl, als er sie "danach" heiratete, was an seinen Vater erinnert. Verliebtheit und Ehrgefühl sind tendenziell Hindernisse für einen Spieler...
      Ich habe mir Gedanken über Olenna gemacht, aber da sie ihrerseits von LF beinflusst wurde, würde ich sie nicht aufstellen.
      Ich denke, dass die echten Spieler auch wirklich selbsständig agieren und (auch zeitlich) weitläufige Pläne haben sollten - deshalb würde auch
      ich Euron zu den Spielern zählen.

      Stannis agiert nicht selbsständig - wenn man hier einen Spieler finden möchte, sollte es Melisandre sein.
      Cersei, Danaerys, Renly und auch Frey agierten situationsbedingt und ihre Pläne der Machtübernahme waren für mich nicht von Grund auf kalkuliert genug um sie als Spieler zu bezeichnen, wobei ich bei Frey die meisten zweifel habe.

      Robb war für mich definitv keiner, eben durch seine unbedachte Heirat - zu sehr Stark.
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      Original von Maegwin
      Ich denke, dass die echten Spieler auch wirklich selbsständig agieren und (auch zeitlich) weitläufige Pläne haben sollten - deshalb würde auch
      ich Euron zu den Spielern zählen.

      Stannis agiert nicht selbsständig - wenn man hier einen Spieler finden möchte, sollte es Melisandre sein.

      Stimmt, allerdings kann es spieltaktisch durchaus klug sein, sich auf den Rat eines anderen zu verlassen (Stannis: Melisandre, Davos), sofern man diese Person richtig einschätzt und deren Rat abzuwägen weiss. Historisches Beispiel: Louis XIII. gewährte seinem Ersten Minister Richelieu sehr grossen Einfluss, dies aber zurecht, weil Richelieu wohl besser taktierte als die meisten Machthaber seiner Zeit. Sprich: Es kann von Vorteil sein, wenn man sich von den richtigen Leuten in seine Spielkarten gucken lässt.
      Jon ist bis dato meiner Meinung nach ein gar nicht so übler Spieler, wenn auch wider Willen, wer weiß, was noch aus ihm wird. Stannis würde ich nicht unterschätzen, da er durchaus machtbewußt ist und Melisandre meiner Meinung nach nicht in dem Maß verfallen ist, wie die das gerne möchte.
      Insofern bin ich mit Liege Lord einer Meinung, dass Stannis durchaus einzuschätzen weiß, wer ihm wie rät ( wie etwa das eiserne Festhalten an Davos beweist).
      Melisandre könnte eine von denen sein, die sich gnadenlos überschätzen und daran scheitern.

      Cersei das Gleiche - sie ist einfach unglaublich überzeugt von sich selbst und hört auf jeden, der ihr nach dem Mund redet, ähnlich wie auch Margaery, die sich ebenfalls für unheimlich schlau hält.

      Daenerys macht sich auch nicht sooo übel, finde ich, allerdings muss sie sich noch ein dickeres Fell zulegen, noch reagiert sie viel zu emotional.

      Varys und Littlefinger sind talentierte Königsmacher und Strategen, wobei ich Varys noch etwas geschickter einschätze, weil Littlefinger dann doch sein extremes Ego im Weg stehen könnte - Sansa wird ihm dann irgendwann zeigen, "wo der Bartl den Most her holt" .
      Als begabter Königsmachernachwuchs könnte sich Sam Tarly erweisen - wie er Jon zum Lord Commander gemacht hat, macht ihm so schnell keiner nach!

      Ich würde allerdings mit Vorbehalt auch noch Roose Bolton mit ins Spiel nehmen, weil er schon mal für eine heftige Überraschung gesorgt hat. Auch wenn es ihm schwer fallen könnte, mächtige Verbündete zu finden, ist dieser Mann nicht zu unterschätzen.

      Tywin Lannister hätte ein guter Spieler sein können, aber wer sich nun mal Tyrions Hass zuzieht, nimmt sich ebenfalls aus dem Spiel.

      Ich setze meine Drachen letztenendes auf Tyrion , weil er alle Eigenschaften vereint, die ein guter Spieler braucht - Intelligenz, Taktik, Geschichtsbewußtsein, genaue Selbsteinschätzung, Menschenkenntnis ( solange er von den leichten Mädchen wegbleibt ;) ) eine gute Portion Zynismus und Lernfähigkeit .
      " Weißt du Greebo, ich glaube wir sind hier nicht in Lancre."

      Gytha " Nanny" Ogg ( Terry Prattchet, Total verhext)

      "PEACHY - KEEN!"
      Original von lumelinde

      Ich setze meine Drachen letztenendes auf Tyrion , weil er alle Eigenschaften vereint, die ein guter Spieler braucht - Intelligenz, Taktik, Geschichtsbewußtsein, genaue Selbsteinschätzung, Menschenkenntnis ( solange er von den leichten Mädchen wegbleibt ;) ) eine gute Portion Zynismus und Lernfähigkeit .

      Ausserdem wird Tyrion tendenziell unterschätzt (nach dem Motto: Was kann ein verkrüppelter Zwerg schon ausrichten...), und das obwohl er u.a. seinen Vater (und wie manchen denken Joffrey) zu töten imstande war...wie auch Brienne, weil sie eine Frau ist.
      Lokale Politik und das Spiel der Throne passt im Endeffekt nicht zusammen, es sei denn man will sein eigenes Königreich errichten oder seine Familie zur Macht führen.

      Ich würde das einfach mal aufteilen:

      Tywin Lannister, spielt das Spiel um die Macht seiner Familie zu festigen und zu erweitern
      - Tyrion, handelt im Sinne seines Vaters. Spielt nicht aus eigener Motivation sein Spiel
      - Cersei, will ihrem Vater etwas beweisen und sich und ihre Kinder an der Macht halten
      - Jaime, konzentriert sich zur Zeit auf seine Rolle als LordCommander der KingsGuard
      Fazit: Familie Lannister hat aus meiner Sicht ihre stärksten Spieler verloren. Tywin entgültig und Tyrion wohl temporär (ich hoffe es, ich mag den Gnom). Joffreys Regentschaft hat das Ansehen der Lannisters auf dem Thron nachhaltig beim Volk geschadet

      Littlefinger:
      - hat sich eine Machtstellung außerhalb des Hofes "erarbeitet"; Ist vom kleinen, unbedeutenden Lord zu einem Mächtigen aufgestiegen; Er wird sich, meiner Einschätzung nach erstmal ruhig verhalten und seine jetzige Macht ausbauen

      Varys
      - zu wenig beleuchtet, untergetaucht. Man munkelt über eine Verbindung zu den Drachen

      Olenna, die Dornenkönigin: will die Macht ihrer Familie festigen. Die treibende Kraft in der Familie. Alle anderen der Familie sind eher ihre Figuren; Wurde von Littlefinger benutzt (meine Meinung!)

      Stannis
      - sehr ungeschickt in seiner Art, mit Mellisandre die falsche Beraterin, sammelt sich wieder im Norden

      Euron Krähenauge
      - Raubzug oder Throngelüste? Kein Ränkeschmied in KL

      Der Kaufmann (verdammt der Name fehlt): Seine Motivation bzw. seine Rolle ist noch nicht klar. Unterstützt erst Vaserys und dann Dany. Ich bin gespannt, welche Rolle er noch spielt

      Dany: Träumt von Westeros ohne es jemals gesehen zu haben. Mischt die freien Städte auf

      Lokale Größen/Spieler
      LordComander Jon Snow: vertritt klar die Interessen der Nachtwache. Will sich im Sinne der Nachtwache neutral verhalten und versucht sich nicht von Stannis einnehmen zu lassen

      Lord Bolton: Will den Norden. mehr nicht

      Walder Frey: Jetzt Herr der Flußlanden, sein Ehrgeiz ist damit wohl erstmal befriedigt

      und es geht weiter ich schau bald nicht mehr durch, aber auch lokale Machtgelüste als Spiel der Throne zu sehen ... ich weiss es nicht. Spieler sind aus meiner Sicht nur welche, die die Vorherrschaft in Westeros erlangen wollen und nicht ihre Stellung in einer Region festigen wollen.
      "Ich bin ein Getriebener, ich gebe dem Druck nach, ich kann mich für gar nichts frei entscheiden, ich laufe die Linien meines Schicksals ab, und wenn dort ein Glas Bier steht, dann muss ich es eben trinken, sonst stolpert noch jemand darüber." (Aus dem Buch Sternstunden der Bedeutungslosigkeit von Rocko Schamoni)
      Mal eine Frage am Rande:

      Kann Varys überhaupt als Spieler angesehen werden? Er handelt ja nur nach dem Wohl des Reiches und somit ansatzweise uneigennützig. Den Thron besteigen will er ja nicht, oder?

      Ich meine, dass man das aus einigen Aussagen, die er im ersten Tyrion-Kapitel von A Clash of Kings von sich gibt, entnehmen kann, bin mir allerdings nicht 100%ig sicher. Gesamt muss ich sagen, dass mir Varys zu uneinsichtig erscheint und uns der gute Schorsch einfach zu wenig Informationen gegeben hat... :P

      Littlefinger gehört für mich zu den cleversten Akteuren. Als ein nicht mit blauem Blut geborener Vasalle der Fingers zwei Ehemalige Königreiche (Harrenhall & die Eyrie) an sich zu reißen ist m.M.n. ein großes Stück. Im Gegensatz zu den anderen Thronanwärtern hat LF ja praktisch bei 0 angefangen! Trotzdem habe ich das mulmige Gefühl, dass die in Fleisch gewordene junge Cat Sansa sein Verhängnis sein wird. Früher hat er sich auch wegen einer Tully zum Affen gemacht. Ich denke, das könnte seine große Schwachstelle sein.

      Cersei: Dumm und unfähig. Keines weiteren Kommentares würdig.

      Zu den restlichen Spielern wurde eigentlich schon alles gesagt. Vorallem Tyrions Stärken wurden von lumelinde m.M.n. perfekt in Worte gefasst.
      :hail: :hail: George R.R. Martin :hail: :hail:
      @ Fallen Snow: Danke erstmal ;) . Also ich sehe Varys absolut als Mitspieler, wenn auch eher im Hintergrund, sprich als Königsmacher. Wer immer in Westeros in Zukunft dauerhaft an die Macht kommen möchte , kommt an Varys meiner Meinung nach ebensowenig vorbei wie an Littlefinger. Ausserdem gibt es wohl in den ganzen Sieben Königreichen kaum jemanden, der so gut informiert ist wie die Spinne.
      NJa, und was Sansa vs. Littlefinger betrifft, bin ich voll und ganz deiner Meinung.
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      "PEACHY - KEEN!"
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      - Tyrion, handelt im Sinne seines Vaters. Spielt nicht aus eigener Motivation sein Spiel

      Varys
      - zu wenig beleuchtet, untergetaucht. Man munkelt über eine Verbindung zu den Drachen



      @ Tyrion:
      Vor der Gerichtsverhandlung gegen ihn würde ich dir da zustimmen, aber nun handelt er meiner Meinung nach schon aus eigener Motivation, Rache zum Beispiel.
      Es bleibt natürlich abzuwarten, wie sich das jetzt (Vorabkapitel zum "Tanz") entwickelt.

      @ Varys:
      Seine Verbindung zu Illyrio Mopathis steht für mich persönlich fest, sprich, er arbeitet dafür, dass Dany auf den Thron kommt, weil er dies für die beste Lösung für das Reich hält.
      Wobei, jetzt, da ich darüber nachdenke, dagegen spricht, dass Varys Zauberer und Magie hasst, und Drachen immer mit der Magie in Verbindung standen.
      Wohingegen man hier wieder am Wahrheitsgehalt von Varys Aussage Tyrion gegenüber zweifeln darf...
      "Fear cuts deeper than swords."
      -Syrio Forel-
      Also ich denke das Littlefinger sich auf jeden fall für DEN besten Spieler hält , momentan auch der erfolgreichste ist, jedoch nichts von auserhalb westeros mitbekommnt.
      zum beispiel glaube ich nicht , dass er irgendetwas von danys vorhaben weis und auch wenn er den norden und osten vereint nichts gegen sie unternehmen kann.
      "Gerade als Ich dachte Ich wäre draußen, ziehen sie mich wieder rein."
      Ich denke schon, daß LF von Dany weiß. Schließlich war er zum Einem im kleinen Rat und zum Anderen werden von vielen Seefahrern Geschichten über Drachen und ihre Königin erzählt.
      Bei seiner Inteligenz sollte er sich da was zusammenreimen können. In wie weit er sich über ihre weiteren Pläne durch Spione informieren läßt, bleibt natürlich Spekulation.
      Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß er sie ganz außer acht läßt.
      Hoody Hoo!! I waste him with my crossbow!! - Knuckles the Sixth, King of the Wallclimbers
      Was soll er denn auch von Dany fürchten? Von seinen Intrigen weiss sie nichts und er ist nur ein hoher Lord, der seine Liegenschaften und die seiner verstorbenen Frau verwaltet. Er ist weder ein "falscher" König noch direkt mit Usopator verwandt. Meine Gehirnzellen sagen mir, dass er in einem Fall der Machtergreifung Danys einfach sein Fähnlein nach dem Wind hängen wird. Er strebt nach seinem größten Vorteil.
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      Um die Frage Wer beherrscht das "Game of Thrones" am besten? zu beantworten:
      z.Zt. Petyr

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      Unter einem Thronspieler verstehe ich jemanden, der mitbeeinflussen will, wer König wird/ist. Das kann er ja dann selbst sein (Ziel von Cersei und Stannis) oder ein Mitglied seiner Familie (Ziel von Tywin, Doran) oder eine fremde Person, die den eigenen Überzeugungen am nächsten steht (Ob Petyr größere Ambitionen hat?).
      Zu den letzeren zähle ich dann Varys aber auch Pyrcelle, wobei mir aber nicht ganz klar ist, wen diese nun eigentlich bevorzugen. Pyrcelle wohl jemanden, der den Maestern zugetan ist; Varys spielt ein doppeltes Spiel und wünscht wohl die Rückkehr der 'Drachen' - Verbindung zu Illyrio (auch ein Spieler), dahinter muss aber noch etwas anderes stecken (wie Tobias wohl auch mutmaßt).

      Bolton und Frey mögen Einfluss haben, aber sind eher nicht aktive Spieler im Hinblick auf die Thronbesetzung. Tyrions Ambitionen haben sich auf die Unterstützung seiner Familie 'beschränkt'; diese Loyalität ist ihm aber jetzt wohl etwas abhanden gekommen und über seine zukünftigen Ziele ist nicht so viel bekannt.

      Jon spielt ja eigentlich (noch) nicht, wie zwar lumelinde meint ;) aber für das Haus Stark wird GRRM sich bestimmt noch was überlegt haben. Jon als König an der Seite von Danaerys, mmh.. irgendwie etwas zu offensichtlich, tja aber warum nicht... Dann werden aber seine 'Geschwister' (seine untote 'Stiefmutter' wohl nicht) wohl auch zu Spielern gezählt werden müssen. Die Rolle von Bran ist dabei wohl eher unfreiwillig, Sansa müßte den Einfluss von Petyr abschütteln (hat dann das Valley), Rickon in der Rolle des potentiellen Erben des Hauses Stark (reine Präsenz) und Arya eventuell als Racheengel.

      Ja, Arya als Racheengel :)
      Eventuell, da dies wohl eine Frage der Zeit ist. Ursprünglich wollte GRRM einen Zeitsprung von fünf Jahren in der Geschichte machen (verstehe ich so, dass in der Zeit sich nicht allzu viel entscheiden sollte), was vermutlich dazu dienen sollte, Brandon und Arya zu bewußteren und reiferen Charakteren heranwachsen zu lassen.
      Ich bin sehr gespannt, ob GRRM Arya ein gutes Erinnerungsvermögen und auch Erkenntnisfähigkeit verleiht. Wenn sie sich wirklich gut an das von ihr Erlebte erinnern kann, und die Zusammenhänge begreift (ggfs. noch nachforscht, was ihr als Many-Faced-Ausgebildete nicht allzu schwer fallen dürfte), dann könnte sie noch großen Einfluss nehmen...
      Wer der beste Spieler ist, ist schwer zu sagen.

      Die schlechtesten sind leichter zu finden.

      1.Renly Baratheon

      Er hatte die größte Armee, sein größter Feind (Tywin Lannister) war zu sehr mit den Starks beschäftigt um ihm gefährlich werden zu können und mit ein bißchen Verstand hätte er seinem Bruder auf dem Thron Platz gemacht und hätte ihn beerbt, da sehr wahrscheinlich dieser ohne männlichen Nachkommen bleiben wird.

      Statt dessen hat erlieber Turniere veranstaltet und mit der Zurücklassung der Hauptarmee nach seinem Tod die Machtergreifung der Lannisters quasi vorbereitet.

      Und warum zum Geier wollte er eigentlich unbedingt König werden?
      An der Gründung einer Dynastie scheint er ja nicht unbedingt interessiert gewesen zu sein, er konnte sich ja nicht mal in seiner Hochzeitsnacht "überwinden".

      Dümmer gehts nimmer.

      2. Robb Stark

      Äh, warum ist er nochmals in den Krieg gezogen?

      Um seinen Vater zu befreien und die Tullys zu entlasten. So fucking what?

      Bündnisbruch mit den Freys, vertraute Edmure Tully einen Teil seiner Armee an und verscherzte es sich Stück für Stück mit seinen Lords.

      Und die Krönung war so ziemlich das dümmste.

      Hätte er einen Thronanspruch der Baratheonbrüder unterstützt und Greyjoy nicht vertraut könnte er friedlich in Winterfell sitzen, nachdem er erste Reihe fußfrei der Hinrichtung Cerseis und Joffreys zugesehen hätte.

      Nur wegen seiner Jugend auf Platz 2.

      Cersei Lannister-Baratheon:

      Das einzige leibliche Kind von Robert abgetrieben, die Hinrichtung von Ned Stark tatenlos zur Kenntnis genommen, die Fundamentalisierung des Glaubens zugelassen, unfähige Speichellecker in den kleinen Rat geholt usw.

      Und das allerschlimmste: Sie konnte ihre Beine nie zusammenhalten, was eine Königin natürlcih verwundbar macht.

      Erschlich sich die Macht recht bauernschlau, doch seit niemand ihrer Familie mehr da ist um sie von den schlimmsten Dummheiten abzuhalten, geht es nur noch bergab.

      4. Stannis Baratheon

      Hätte er Storms End einfach links liegen lassen und wäre sofort mit der von Renly erbeuteten Armee in Kings Landing eingefallen, würde er jetzt am Eisernen Thron sitzen.

      Zum Drüberstreuen hata er nach Hochadel statt nach Fähigkeiten die Posten seiner Flotte vergeben.

      Davos wäre nie auf die Falle mit der Kette reingefallen. Ein cleverer Kommandant hätte wenigstens die Flotte geteilt und die Lannisterschiffe mit dem notwenigsten bekämpft, währedn der Rest die Armee übersetzt hätte.

      So mußte der Blackwater ja zum Reinfall werden.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Ja, aber das würde voraussetzen, dass Stannis sich mirnichts, dirnichts über alle westerosischen Gepflogenheiten hinwegsetzt. Davos bietet weder Schiffe noch Truppen, der Hochadel tut das. Würde Stannis Leute wie Davos - die vom Führen einer Flotte so wenig Ahnung haben wie Stannis vom Vögeln - zum Kommandanten machen, würde ihn bald niemand mehr unterstützen. DAS wäre Dummheit. Stannis gehört noch zu den besseren Spielern, und noch wissen wir nicht, ob seine/Melisandres Pläne vielleicht doch noch aufgehen.
      @Stefan
      Lehen und wichtige Regierungsposten vergibt man an den Hohen/höheren Adel um sich dessen Unterstützung zu sichern.
      Dies zu versäumen wäre Dummheit.
      Kommandeursposten vergibt man nach Eignung. Das gebietet eigentlich die Logik. Und da hat Stannis nun einmal Fehler gemacht.
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
      Ich möchte beispielsweise hinzufügen, dass einer der besseren Spieler, Tywin Lannister, einen Ritter wie Gregor Clegane, der erst in dritter Generation von niederem Adel her ist, Teile seiner Armee anvertraut hat - bei aller Antipathie mit Erfolg!

      Ebenso war es offensichtlich ein Fehler, Melisandre nicht zum Black Water mitzunehmen, sonst hätte Stannis nicht so fatal von den Tyrells und Lannisters überrascht werden können.

      Mit Stannis geht es erst wieder ein bißchen bergauf, seit er Davos vertraut.
      Dem so ziemlich niederadeligsten Ritter überhaupt.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!