Cersei Lannister

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      Ich würde auch sagen, dass es auf die Definition von geisteskrank ankommt (irgendwelche Psychologen unter uns?).

      Auf jeden Fall hat sie ein paar Probleme, die sich immer weiter verstärken. Ich finde, GRRM beschreibt hier zumindest sehr schön, wie aus einem fast normalen Menschen ein Psychopath wird.

      Spannend finde ich das insbesondere im Vergleich mit den vorhergegangenen Königen.
      - Robert hat sich quasi gar nicht um die Regierung gekümmert sondern sich in den Suff geflüchtet.
      - Aerys hat als relativ guter König gestartet und wurde dann verrückt.
      - Davor gab es auch schon einige "problematische"Könige.

      Ich hatte das bisher immer auf den Targaryen-Inzucht zurückgeführt. Aber vielleicht spielt auch der Eisenthron eine gewichtige Rolle dabei!?!
      "...for love is the bane of honor, the death of duty." - Maester Aemon
      Mhm ich denke, dass der Suff von Robert I. nicht auf den Thron abgeschoben werden kann. Er war einfach nicht glücklich, vor allem mit seiner Frau, die ihn kein Stück liebte ... Da war das Elend vorprogrammiert. Seine Begabungen hat er eher auf dem Schlachtfeld gezeigt und nicht in der Politik. Er hat sich eh und je aufs Repräsentieren beschränkt und der kleine Rat hat regiert.

      Das Cersei unter Zwängen leidet sehe ich als bewiesen. Schließlich will sie ihrem Vater beweisen, dass sie der bessere Sohn gewesen wäre oder sie will mit jeder Kraft verhindern, dass die Vorhersage der Wahrsagern wahr wird. Das sie durch ihre Handlungen ihren Sturz voran treibt hat sie sicher nicht bedacht.

      Narzismus würde ich ihr nicht nachsagen, eher sieht sie in ihrem Aussehen eine Waffe oder ein Mittel sich Loyalität zu sichern.
      "Ich bin ein Getriebener, ich gebe dem Druck nach, ich kann mich für gar nichts frei entscheiden, ich laufe die Linien meines Schicksals ab, und wenn dort ein Glas Bier steht, dann muss ich es eben trinken, sonst stolpert noch jemand darüber." (Aus dem Buch Sternstunden der Bedeutungslosigkeit von Rocko Schamoni)
      Original von Bedwyr Mab Petroc
      Mhm ich denke, dass der Suff von Robert I. nicht auf den Thron abgeschoben werden kann. Er war einfach nicht glücklich, vor allem mit seiner Frau, die ihn kein Stück liebte ...


      Ich denke, es war eher so, dass er seine Frau kein Stück liebte und immer noch Lyanna nachgetrauert hat. Dass Cersei ihn nicht liebt, wenn er die ganze Zeit Sex mit anderen Frauen hat, ist doch wohl klar.
      Original von kamikazeelefant
      Original von Bedwyr Mab Petroc
      Mhm ich denke, dass der Suff von Robert I. nicht auf den Thron abgeschoben werden kann. Er war einfach nicht glücklich, vor allem mit seiner Frau, die ihn kein Stück liebte ...


      Ich denke, es war eher so, dass er seine Frau kein Stück liebte und immer noch Lyanna nachgetrauert hat. Dass Cersei ihn nicht liebt, wenn er die ganze Zeit Sex mit anderen Frauen hat, ist doch wohl klar.


      Klar du hast recht, dass Robert seine Frau nicht im geringsten liebte, doch das beruhte meiner Meinung nach sehr wohl auf Gegenseitigkeit, aber nicht nur aus dem Grund das Robert jede Menge Affairen hatte.
      Es war doch anscheinend so, dass Cersei ihn so gut wie nie "rangelassen" hat oder?
      Für mich steht es noch offen ob dies vllt anders geworden waere, haette Roert sich nicht so gehen lassen und in seiner Hochzeitsnacht den Namen von Neds Schwester gerufen ...
      "Gerade als Ich dachte Ich wäre draußen, ziehen sie mich wieder rein."
      Narzisstische Personen sind gekennzeichnet durch einen Mangel an Einfühlungsvermögen und Überempfindlichkeit gegenüber Kritik, was sie mit einem großartigen äußeren Erscheinungsbild zu kompensieren versuchen. Häufig hängt das mit ihrem brüchigen Selbstwertgefühl zusammen. Die Goldene Regel „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg` auch keinem anderen zu“ ist Narzissten fremd. Sie behandeln Mitmenschen so, wie sie selbst nicht behandelt werden möchten. Sie besitzen auch einen Blick für das Besondere, können leistungsstark (in Schule, Beruf, Hobby) sein und haben oft gepflegte und statusbewusste Umgangsformen
      auszug aus nen wikipedia artikel über"narzismus in der psychatrie" kommt find ich nicht schlecht hin...
      kanns auch kurz belegen wenn ihr wollt
      Narzisstische Personen sind gekennzeichnet durch einen Mangel an Einfühlungsvermögen und Überempfindlichkeit gegenüber Kritik

      naja is ja wohl klar wer cersei kritisiert hat nen fehler gemacht und einfühlungsvermögen kann man ihr in ihrer selbstfixiertheit auch net grad nachsagen

      Die Goldene Regel „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg` auch keinem anderen zu“ ist Narzissten fremd
      tatsächlich ist cersei immer sehr geschockt und erbost über verrat an ihrer person wärend sie andere leute am laufenden band verrät.ein beispiel dafür ist das cersei jeden und alles bespitzeln lässt aber ernsthaft schockiert und erbost war als sie herrausfand das ihre magd sie bespitzelt

      Sie besitzen auch einen Blick für das Besondere, können leistungsstark (in Schule, Beruf, Hobby) sein und haben oft gepflegte und statusbewusste Umgangsformen.
      cersei kann einiges leisten und ist auch recht intelligent. sie verliert recht selten die contenance auch wenn sie immerzu darüber nachdenkt das die leute entweder unglaublich blöd oder ihr feindlich gesinnt sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jtheq“ ()

      Und was ist mit ihrem Einfühlungsvermögen gegenüber ihren Kindern? Ist sie Narzistisch oder einfach nur Paranoid und ein Produkt ihrer Erziehung?
      "Ich bin ein Getriebener, ich gebe dem Druck nach, ich kann mich für gar nichts frei entscheiden, ich laufe die Linien meines Schicksals ab, und wenn dort ein Glas Bier steht, dann muss ich es eben trinken, sonst stolpert noch jemand darüber." (Aus dem Buch Sternstunden der Bedeutungslosigkeit von Rocko Schamoni)
      sie liebt ihre kinder aber besonderes einfühlungsvermögen zeigt sie nicht .... auserdem is ja kein mensch völlig narzistisch oder sonst irgendwas sondern hatt immer auch andere seiten. trotzdem würde ich sie nach der oberen definition als narzistin bezeichnen!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jtheq“ ()

      Zu der Diskussion weiter oben möchte ich der Vollständigkeit halber noch anmerken, dass der Wächter des Ostens nach wie vor Jaime Lannister ist - da er zum Zeitpumkt der Ernennung bereits Mitglied der Kings Guard war, wird sich seine Beförderung zum Commander kaum ausgewirkt haben.

      Zu Cersei: Für zurechnungsfähig halte ich sie schon.

      Sie mag paranoid, unerträglich narzistisch und egozentrisch sein - aber verrückt ist sie nicht.

      Ihr fehlt halt jegliches Einfühlungsvermögen.

      Sie ist ein 100prozentiges Produkt schlechter Erziehung, dazu kommt ihr sehr unglücklicher Werdegang. (Früher Verlust der Mutter, permanent abwesender Vater, geplatzter Kindheitstraum mit Rhaegar, und dann noch frühzeitig in eine desaströse Ehe geschlittert.)
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Original von Ssnake: Sie ist ein 100prozentiges Produkt schlechter Erziehung, dazu kommt ihr sehr unglücklicher Werdegang. (Früher Verlust der Mutter, permanent abwesender Vater, geplatzter Kindheitstraum mit Rhaegar, und dann noch frühzeitig in eine desaströse Ehe geschlittert.)



      OMG !!
      Du hast es gesagt!!!!!!!
      Nach 23462384923 Beiträgen im Was wäre wenn Cersei-Blabla-Thread schreibst du es !!!!
      Ich hab´s schriftlich!!!!!!! =)

      *hrmf..räusper*

      Ansonsten würde ich sagen, dass sie immer noch sozusagen "rechtlich betrachet" zurechnungsfähig ist, ihr Verhalten allerdings tatsächlich paranoidale (und somit krankhafte!) Züge angenommen hat. Man muss sich nur ihre Reaktion gegenüber Kevan ansehen, oder die Einstellung, die sie gegenüber Tommens Hochzeit hatte (persönlich gewerteter Versuch sie zu frühzeitig zu entmachten).
      Ihr Urteilsvermögen hat dadurch ernsthaft gelitten:
      Konnte sie früher ihre "Werkzeuge" und deren Loyalität noch recht gut einschätzen, verteilt sie die Aufgaben plötzlich teils auf unfähige Schmeichler, nur um niemandem Macht zu gewähren, der ihre Stellung im geringsten beeinflussen könnte (Hand, Flotte..).
      Den Todesstoß bekam ihre Psyche in meinen Augen, wie schon jemand (Ser Seppel? Kait?) erwähnt hat durch Joffs Tod.
      Durch Größenwahn und Narzissmus allein lässt sich ihre Handlungsweise für mich nicht mehr erklären, insbesondere diese neue Art von Verfolgungswahn.
      Wieder mal großer Respekt an Martin, dass er ihren Verfall so überzeugend geschildert hat.

      Edit:

      @ Lenni:

      Mit genau der Frage, inwieweit Robert (und andere) Einfluss auf Cerseis Entwicklung hatten,
      haben wir uns hier beschäftigt:

      Was wäre passiert wenn Cersei Rhaegar geheiratet hätte?
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Maegwin“ ()

      @Maegwin: Uuups, jetzt habe ich doch glatt vergessen zu erwähnen, dass Cersei ein "natural born Miststück" ist. :D

      Sorry, kommt nicht mehr vor. :D

      Aber sagen wir es so: Sie hätte vielleicht ähnlich wie ihre Brüder auch freundliche Züge entwickeln können, wenn die Umstände nicht gegen sie gewesen wären.

      Schlechter Umgang quasi, während Jaime seine ritterlichen Freunde bzw. Vorbilder hatte und Tyrion seine Bücher, hatte Cersei nur ein paar alberne Speichelleckerinnen als Umgang, das könnte hinzugekommen sein.

      Und irgendwie hat sie auch Tywins nicht so tolle Charakterzüge mitgeerbt, in stärkerem Ausmaß als Tyrion und Jaime (zurückruder, ächz ;) ).

      Danke übrigensfür das posten des Diskussions-Links, es wäre doch schade gewesen, wenn unsere erbitterte, äh, Erörterung für die Nachwelt verloren gegangen wäre. ;) :D :P

      Die hätte vielleicht auch GRRM himself zum Schmunzeln und Nachdenken angeregt. =)

      P.S. Ich habe der Versuchung widerstanden und meinen Beitrag oben nicht editiert. War eine harte Prüfung... :D :D :D
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      also ich glaube das cersei auf jaime angewiesen ist jetzt wo sie in der großen septe von baelor eingesperrt ist naja vllt rettet osmund kettleblack sie ja ( glaub ich aber nicht ) dann würde mageary damit beraten sein abzuhauen und dann wird sich wahrscheinlich die tyrell-familie auch noch gegen sie wenden und wer weiß
      [mod]
      Hallo JohnStark94,

      das sieht ja schon mal besser aus als dein letztes Posting. Du bist also auf dem richtigen Wege. Dennoch solltest du dir noch einmal unsere Forumregeln durchlesen und in Zukunft auch diesen Part (vor allem das fettgeschriebene) besser beherzigen:

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      In diesem Sinne, noch viel Spaß im Forum
      MfG
      Stoney
      [/mod]
      hm... als geisteskrank würde ich cersei jetzt nicht bezeichnen.... eher als etwas größenwahnsinnig und sie leidet unter verfolgungswahn... allerdings wird sie das früher oder später in den völligen wahnsinn treiben....

      und zu der sache ob sie jaime wirklich gelibt hat.... ich seh das so: cersei hat jaime schon geliebt, aber ich denke sie hat ihn irgendwie anders geliebt, als andere menschen jemanden lieben. cersei hat meiner meinung nach immer schon sich selbst geliebt und da jaime eigentlich das männliche gegenstück zu ihr ist, hat sie ihn natürlich auch geliebt... als er allerdings nach so langer zeit nach kings landing zurückkam, war er nicht mehr so wie früher. sie ist noch machtgeiler geworden und er etwas naja vernünftiger würd ich jetzt mal sagen. im laufe der geschichte haben sich die beiden von der art und weise wie sie sind und handeln sehr von einender entfernt und darum denke ich, dass cersei jaime jetzt nicht mehr so sehr lieben kann wie früher, schließlich ist er nicht mehr sie....
      so seh ich das jedenfalls...
      @DonFandy: Ich nehme mir die Freiheit, neben einem "Herzlich Willkommen im Forum" dir auch ein "Brilliant" für deine Charakterisierung des Cersei-Jaime-Verhältnises mit auf den Weg zu geben. ;)
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ssnake“ ()

      Herzlich Willkommen im Forum, DonFandy!

      Ich muss sagen, dass ich deine Ausführungen über Cerseis Liebesbeziehung zu Jaime wirklich aufschlussreich finde. Ich könnte mir wirklich gut vorstellen, dass Cersei so narzisstisch ist, dass sie nur Liebe für sich selbst empfinden kann. Jaime schien ja größtenteils ein männliches Spiegelbild Cerseis gewesen zu sein.

      Naja demnach muss sie ja noch Jungfrau sein, wenn sie es nur mit sich selbst gemacht hat. Den allzeit besoffenen Robert konnte sie ja mit ihren Methoden zurückhalten...
      :lol: - [bitte nicht ernst nehmen]

      Viel Spaß im Forum!
      :hail: :hail: George R.R. Martin :hail: :hail:
      Original von Fallen Snow Den allzeit besoffenen Robert konnte sie ja mit ihren Methoden zurückhalten...

      Nicht immer wirkungsvoll, glaube ich mich zu erinnern. ;)

      @DonFandy: Ein Teil der "Liebesbeziehung" zwischen Cersei und Jaime basiert imho auch darauf, dass sie auf diese Art jemanden hatte, den sie für ihre Zwecke manipulieren konnte. :(
      I´m not a monster, am I? -Anung un Rama
      Ich würde bei der Cersei-Jaime-Beziehung noch ein Stück weiter gehen.

      Cersei wünschte sich, so zu sein wie Jaime.
      Ein Mann.
      Kampfstark.
      Von allen respektiert.
      Aktzeptiert vom Vater (vobei sich da die Rolle in der KG natürlich rausnimmt).

      Also sieht sie in Jaime alles, was sie sein sollte. Vielleicht abgesehen vom Verstand; da hält sie sich mMn für überlegen. Und somit schläft/liebt sie eigentlich mit ihrem gewünschten Selbst.
      Hoody Hoo!! I waste him with my crossbow!! - Knuckles the Sixth, King of the Wallclimbers
      Cersei Lannister gehört zu den Charakteren, welche ich persönlich am wenigsten mochte, doch gleichzeitig war ihr Innenleben äußerst interessant. Sie vereint viele Gegensätze und Widersprüche in sich, auf der einen Seite ist sie stur, rachsüchtig, ungeduldig und viel zu schnell urteilend, auf der anderen Seite kennt sie die schlechten Seiten des Lebens (siehe ihr Gespräch mit Sansa während der Schlacht um King's Landing), ist eine ganze Frau und eine stärkere Mutter, als es Catelyn Stark jemals gewesen wäre. Ihr Problem war, dass sie sich in ihren Fähigkeiten gnadenlos überschätzt hat und zu sehr vom Geschick anderer Leute abhängig war. Sie sah sich als "Tywin Lannister mit Titten", doch davon war sie weit entfernt.

      Das mit dem Inzest kann man noch verkraften, nicht aber, wie viele Menschen für diese Tat bereits sterben mussten - Jon Arryn, Eddard Stark und all jene, welche für Joffrey im Krieg gefallen sind.
      Denn was tot ist kann niemals sterben. Doch erhebt es sich von Neuem, stärker und härter.
      Original von Thrillkillwilly
      Sie ist eine ganze Frau und eine stärkere Mutter, als es Catelyn Stark jemals gewesen wäre.


      Was verleitet dich zu dieser Annahme ?
      Mir kam es immer so vor als waere Catelyn ihr in Liebe zu ihren Kindern mindestens ebenbürtig ..
      "Gerade als Ich dachte Ich wäre draußen, ziehen sie mich wieder rein."