ASoIaF-Parodie

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      ASoIaF-Parodie

      Tach zusammen!

      Bin neu hier, habe aber mit Vergnügen und aufrichtigem Schmuntzeln Eure parodistischen Ergüsse gelesen. Auch wenn die schon etwas älter sind, haben mich diese Erruptionen schierer kreativer Energie dazu inspiriert, selber die virtuelle Feder zur Hand zu nehmen und meinen unbedeutenden Senf dazu zu geben. Leider ist der Parodie-Thread eine geschlossene Abteilung :crazy: (Wortspiel), daher erfreche ich mich, einfach mal einen neuen aufzumachen. Der Herr Administrator, bzw die Frau Administratorin kann ja dann nach eingehender sorgfältiger Prüfung auf seine soziale Verträglichkeit den ganzen Kram rüberschieben oder eben einfach wieder löschen.

      Hier also ein paar Gedanken zu Danaerys Targaryen und ihrem fragwürdigen Treiben auf dem östlichen Kontinent:

      Kurz nachdem ihr Herr Papa den Vorstandssessel seines Konzerns in Burgerkingslanding unfreiwillig an den Emporkömmling Bartholomäus Rotbart hat abtreten müssen (wegen solch alberner Bagatelldelikte wie Mitarbeiterbespitzelung, illegaler Privatkontenspionage breiter Mitarbeiterschichten, Steuerhinterziehung u. ä. nie bewiesener Vorwürfe) wurde Denada aus dem Hause Dawargarnix in der Dawargarnix`schen Privatklinik in der familieneigenen Wochenenddadscha, genannt Rattenfels, geboren. Da ihrer Mutter, die dabei das zeitliche segnete, bei der Entbindung, sozusagen als Abschiedsgruß ein letzter Pups entwich, der von den Anwesenden einschließlich Hebamme und Priester gebührend erwidert wurde, erhielt sie den Beinamen "Die Windgeborene"

      Durch die nicht unerheblichen Abfindungen in Miliardenhöhe, die der Familie dem landesüblichen Gesetzen nach zustanden, konnte Denada in relativer materieller Sicherheit aufwachsen und entwickelte sich, wie es oft in solchen Fällen nicht anders zu erwarten ist, zu einem recht verzogenen Rotzbalg.
      Der einzige, der sie einigermaßen an die Kandarre nehmen konnte war ihr um wenige Jahre älterer verhaltenauffälliger großer Bruder Fiehsisser, der zu unkontrollierten Gewaltausbrüchen neigte, und den Deada deshalb unglaublich "knorke" fand. Dummer Weise hämmerte sich Fiesisser nach einem seiner Ausbrüche unter übermäßigem Alkoholgenuß eine seiner zahlreichen goldenen Bratpfannen (Er hatte da so nen Bratpfannentick)
      selbst über den Schädel, wodurch auch der letzte Rest Verstand aus seinem eh schon degenerierten Hirn, und das Leben aus schierer Verzweifelung über so viel Blödheit aus seinem Körper entwich.
      Denada, mitlerweile in der Pubertät und dem damit verbundenen Gefühlchaos erfaßt, zeigte darauf dem biederen Elternhaus den Stinkefinger, riß aus erstmal aus, machte einen auf Punk und verbrachte viel Zeit im Alkoholrausch und beim Experimentieren mit Designerdrogen. Dabei lernte sie auch ihren ersten Lover "Cool Drogie" kennen, der (sie) sehr gut reiten konnte. Unerquicklicher Weise hatte der nichts besseres zu tun, als sich eines schönen Tages im LSD-Rausch mit einer versifften Rasierklinge die Brustwarzen abzuschnibbeln. dasb führte zu einer echt ekligen Entzündung im Thoraxbereich und leider Gottes auch zu seinem Ableben.
      Erneut ganz alleine entschloß sich unsere Heldin zum kalten Entzug. Von ihrem Dealer, den sie echt reich gemacht hatte bekam sie als Abschiedsgeschenk drei fliegende RvaG`s mit Namen "Typhus", "Pest", und "Cholera". Nachdem sie endlich clean war, wußte sie jedoch zunächst mal nichts rechtes mit sich anzufangen. Nur ihre Ratten spendeten Trost. Wie das aber mit gewissen Drogen aber nunmal so ist, bekam sie auf einem Treffen der anonymen Drogensüchtigen einen so heftigen Flashback, daß sich ihr ihre wahre Bestimmung offenbarte.
      Und so beschloß Deada in die Politik zu gehen um gegen das Establishment aufzubegehren.
      Mit einigen alten Kumpels von Drogie und einer unberechenbaren Horde krawalliger Hartz-IV-Empänger im Schlepptau, gründete sie eine radikale APO-Partei und begann, das örtliche Prekariat gegen die Obrigkeit aufzuwiegeln. Auf dem Kieker hatten sie vor allem diese unmoralischen hyänistischen Zeitarbeiterfirmen mit ihren ungebührlichen Lohnskavereipraktiken. Nach einiger Zeit gelang es ihr sogar den schwarzen Block der Antifa als knallharte Kerntruppe zu rekrutieren. So zogen sie mit dem Schlachtruf: ALLES XXXXX AUßER MUTTI!"
      von Stadt zu Stadt, schmissen Fensterscheiben ein und verprügelten jeden, auf den die Bezeichnung "Bonzenschwein" oder Bonzenschweinlakai" zutraf. Daß die eine oder andere Gemeinde dabei in Flammen aufging wurde billigend in Kauf genemmen.
      Zu ihren engsten Vertrauten gehörte u.a. ein wirrköpfiger Alt-68er, genannt "Fusslbart", der seinen 7ten Frühling erlebte und totalen Schiß vor Alzersdemenz hatte. Ständig faselte er er irgendwas Unzusammenhängendes von "sozialer Gerechtigkeit, Kapitalismuskritik, internationaler Solidarität", und ähnlich krudes Zeug, und schwärmte von den guten alten Zeiten in der Kommune. Desweiteren war da ein völlig debiler destruktiver Idiot aus dem schwarzen Block, genannt" Der fette Brüllwas", der in ihrem Fahrwasser seine unreflektierten Aggressionen ausleben konnte, und sich als "Mann fürs Grobe" praktisch unentbehrlich machte. Zudem gab es schließlich noch einen in die Jahre gekommenen gescheiterten Ex-Polizisten, der unangenehm zudringlich sein konnte. Er entpuppte sich aber als Maulwurf der Stasi, weil er seinen alten Schreibtischtäterjob wiederhaben wollte. Den hatte er nämlich verloren, weil er in häßliche Menschenschiebermachenschaften verwickelt gewesen war, an den er sich persönlich bereichert hatte. Er wurde aber nach einiger Zeit entlarvt und aus Deadas Stab entlassen.
      Für Denadas leibliches und seelisches Wohl sorgten ihre drei betriebskampflesbischen Gespieleinnen "Igitti", "Möpschen" und "Mösinchen".
      Das große Ziel verlor Denada Dawargarnix aber niemals aus den Augen.
      Nämlich die Rückgewinnung des Chefsessels in der Vorstandsetage des Exkonzerns ihres Vaters.
      Aber das behielt sie natürlich erstmal für sich.

      Soviel dazu.
      Ich hoffe ihr hattet beim Lesen soviel Spaß wie ich beim Schreiben. Da Herr Martin bei seinen Fabulierungen mitunter auch nicht gerade zimperlich ist (Ich erinnere nur an das Gespräch Robert Baratheons mit Eddard Stark über Cersei Lannister zu Beginn des zweiten Bandes, um nur eine von vielen Stellen zu nennen), habe ich mich asuch nicht in übertriebener PC geübt. Ich hoffe ihr könnt`s verknusen.

      Herzliche Grüße und
      Valar Dingsbums, oder so

      Kuranes

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