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      HappyTime schrieb:

      Dann wird es wohl der Turm werden.


      Lange Tage und angenehme Nächte.

      Weil ich heute ein Geburtstagsgeschenk gekauft habe und anschließend versetzt wurde (nicht vom Geburtstagskind), hatte ich Zeit zum Lesen.

      "Mind Controll" von Stephen King liest sich ziemlich gut, ein echter Thriller. Das kann ich tatsächlich beurteilen, nachdem ich ein Viertel des Buches gelesen habe und es morgen einer Verwandten schenke - der ich als Widmung total liebe Sachen reingeschrieben habe ...

      Demnächst lese ich es selbst weiter. (Also ein anderes Exemplar!)
      Der übliche King - aber er geht immer mit der Zeit ...
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Ach ja, wenn jemand schon bei King ist:

      "Das Auge des Drachen" ist super, wenn man es zum ersten Mal liest. Ein reiner Fantasy-Roman in einer mittelalterlichen Welt.

      Sollte man allerdings wissen, wie es ausgeht: Hände weg!

      Beim ersten Mal lesen war das kurz vor meiner Matura, und ich fand es zum Nägelbeißen spannend.
      Beim Reread im Vorjahr, wo ich schon wußte, wie es ausgeht, fand ich es sterbenslangweilig, weil zu langatmig - und ich gab die geliehene Ausgabe in Rekordtempo zurück.

      Zu vieles andere von ihm war einfach so dahergeschrieben - und dann wieder eine Rechnung bezahlt. Und damit meine ich Haus, Auto, College-Gebühren usw.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ssnake“ ()

      HappyTime schrieb:

      Dann wird es wohl der Turm werden.

      Ich erwarte ein tägliches Update und wehe dir gefällt Band 4 nicht, dann schreibe ich nicht mehr mit dir.

      Grundsätzlich machst du nichts falsch, es erwartet dich ein ziemlich interessanter Genremix mit vielen interessanten Charakteren.
      Ich wollte mir die Reihe auch endlich einmal zulegen und zwar in Englisch, doch im Moment gibt es bei Amazon nur diese Cover mit der Filmwerbung darauf, und nein die hole ich mir ganz bestimmt nicht. Zudem hänge ich immer noch bei den Stormlight Archives fest.
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)

      Ser Erryk schrieb:

      Ich erwarte ein tägliches Update und wehe dir gefällt Band 4 nicht, dann schreibe ich nicht mehr mit dir.

      Habe mir eben den ersten Band herunter geladen.
      Vorher habe ich schnell "Der Flammenträger" gelesen, um vor einer neuen Reihe die Uhtred Saga aufzuholen. Das Buch hat den Umfang eines "lustigen Taschenbuchs", zumindest wenn man wie ich das Uhtred-typische Gegrummel nur überfliegt.
      Spannend finde ich die Reihe wirklich nicht mehr.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!
      Schwarz ist übrigens noch dünner als ein Lustiges Taschenbuch und nicht wirklich dazu geeignet sofort Feuer und Flamme für die Reihe zu sein.

      Lade dir doch am Besten gleich DREI auch runter und betrachtet es als eins.
      Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat
      Ein Freund hat mir zu meinem letzten Urlaub das Buch Die 100 besten Fußballspiele aller Zeiten geliehen, das wirklich perfekte Urlaubslektüre ist und gerade für Hobby-Fußballhistoriker empfehlenswert. @Ser Erryk @ssnake
      Sehr unterhaltsam von den Chefredakteuren des 11-Freunde-Magazins geschrieben.
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.

      ssnake schrieb:

      "Mind Controll" von Stephen King
      kann ich nur bestätigen. wobei mir am besten der zweite Teil aus der Reihe gefallen hat (Mind Control ist ja das dritte Buch in der Bill Hodges-Triologie). Hab die Bücher sehr schnell runtergehört :)

      Die Bücher der 11-Freunde -Redaktion sind (soweit gelesen) klasse und interessant, kann "Wenn wir Fußball Träumen" zur Geschichte des Fußballs im Pott empfehlen :)

      Lann schrieb:

      Tolotos schrieb:

      Schließlich hat oben schon jemand erwähnt, dass er die Slaughterhouse 9 etwas übertrieben fand. Dieses Problem hatte ich in abgeschwächter Form auch, wobei ich noch mit ihnen klarkam. Später kam dann aber der Plot um
      Spoiler anzeigen
      die Slaughterhouse 200,

      der für mich klar der schwächste Teil der Serie war:


      Arc 26 hat auch mir am wenigsten gefallen. Insgesamt waren es einfach viel zu viele neue Gegner auf einmal mit viel zu wenig Persönlichkeit.

      Mein größtes Problem mit Worm ist, dass das Worldbuilding ein bisschen zu gut ist, um die ganze narrative Aufmerksamkeit Taylor zu widmen(auch wenn ich sie sehr mag). Irgendwann am Anfang hatte Wildbow wohl noch überlegt, ob er zwischen verschiedenen P.O.V.s wechseln will(Ich schätze mal, dass Clockblocker, Panacea, Trickster und Faultline weitere Optionen gewesen wären), aber dann hat er sich voll und ganz auf Taylor konzentriert und fast jedem anderen nur einen Interlude gegeben. Ist für mich aber auch nachvollziehbar, dass das anstrengender gewesen wäre. Ich hätte trotzdem gerne für jeden meiner Lieblingscharaktere eine eigene Version des Buches.

      Edit:

      Spoiler anzeigen
      Ein Kritikpunkt, der auch ab und zu vorkommt, ist, dass mit Simurgh, Contessa und Shards im Setting kein Charakter wirklich eigenständig handeln würde. Mich stört das jetzt nicht unbedingt, weil das Schicksal von Charakteren sowieso vom Autor bestimmt wird. Wenn ich zu lange über Contessa und Simurgh nachdenken würde, würde das Wormverse wahrscheinlich für mich zusammenbrechen, aber ich finde die Idee von Contessa und Simurgh interessant genug, dass ich froh bin, dass Wildbow es geschafft hat, diese Ideen einzubauen und das ganze einigermaßen funktionieren zu lassen.



      Zu dem Nicht-Spoiler: Das sehe ich absolut genauso, auch wenn ich es oben nicht geschrieben habe. Am Anfang war ich mit der Erzählung komplett aus Taylors Perspektive noch sehr zufrieden, aber im Laufe der Story habe ich mich tatsächlich manchmal mehr auf die Interludes als auf die eigentlichen Arcs gefreut. Nicht mal, weil ich nichts mehr von Taylor lesen wollte, oder weil ich unbedingt die Sicht von jemand bestimmten anderen lesen wollte. Sondern eher, weil ich noch einen anderen Blickwinkel, noch einen anderen Teil der Welt intensiver kennenlernen wollte. Ich glaube auch, dass für mich mehrere PoVs (aber zusätzlich ein Interlude-System wie bisher mit einmaligen Auftritten) sehr spannend gewesen wäre. Ich verstehe aber auch, dass die Geschichte die erzählt werde sollte im Grunde Taylors Geschichte ist und daher auf sie zentriert ist...

      Zum Spoiler:

      Spoiler anzeigen
      Bezüglich Contessa finde ich das nicht sehr schlimm. Durch das Interlude aus ihrer Sicht wissen wir ja, dass sie zumindest mal aktiv etwas wollen muss, damit ihre Kraft ihr sagt, wie sie es erreicht. Und nicht alles sind dabei langfristige Pläne, es wirkt auch nicht so, als würde sie unfassbar viele unfassbar versponnene Langzeitpläne umsetzen - sowohl in ihrem Denken im Interlude als auch durch das, was wir über Cauldron wissen: Das wirkt eher so, als hätte Cauldron versucht, so viel Macht/Wissen wie möglich auf verschiedene Arten zu akkumulieren, nicht aber einen sehr komplexen Masterplan umzusetzen. Bezüglich Simurgh, muss man wohl wirklich einfach damit leben, dass man so etwas nicht verstehen kann und nicht verstehen wollen sollte und nicht zu viel darüber nachdenken sollte, wie das ganze aus ihrer Sicht funktiniert und was das für Implikationen hat, weil dieser Blick auf Zeit für uns einfach völlig fremd ist. Ich halte es aber nicht für völlig undenkbar, dass es trotz ihrem Eingreifen einen freien Willen gibt. Es scheint nicht so, als könnte sie Menschen wirklich absolut beliebig manipulieren. Siehe dazu auch (obwohl es da wieder um Contessa geht) die Unmöglichkeit, Legend wissend bei Cauldron an Bord zu bekommen. Aber natürlich, durch Traumata, Vortäuschung von Dingen, die sogar nicht stimmen usw. kann Simurgh wahrscheinlich im Endeffekt schon jedem zu ziemlich viel bringen...


      Was ich in letzter Zeit noch gelesen habe:

      Cormac McCarthy - The Road
      Ein Vater und sein Sohn sind in einer Welt nach einer undefinierten Katastrophe unterwegs und versuchen zu überleben. Ein Buch, das ich nur sehr schwer einordnen kann. Einerseits ist die Atmosphäre, die erzeugt wird bedrückend und erzeugt wirklich Endzeitstimmung. Und bringt einem damit auch zum Nachdenken - was würde man selbst in so einer Situation machen: Würde man nur des Überlebens willen überleben wollen? Oder des Überlebens seines Kindes wegen? Ist Überleben unter solchen Umständen etwas positives? Auf der anderen Seite bin ich mit dem Schreibstil leider nicht gut klargekommen... Sowohl die Satzkonstruktionen als auch der Wortschatz wirkten mir manchmal zu "gezwungen künstlerisch/regelbrechend", ohne dass ich darin einen Mehrwert erkennen konnte. Ein Beispiel um zu zeigen, was ich meine ist die Verwendung von "dont" statt "don't". Dieses Beispiel an sich ist nicht dramatisch, aber es illustriert ganz gut, was mich auch an anderen Stellen/Konstruktionen gestört hat. Die Dialoge wiederum, an denen ich auch schon Kritik gelesen habe, sind zwar sehr abgehackt/knapp, aber gerade dadurch illustrieren sie für mich sehr gut die Stimmung der beiden Protagonisten. Insgesamt vergebe ich 3/5 Punkten.

      Ivan Ertlov - Kolonie: Im Schatten der Matriarchin

      Das Buch handelt von einer Invasion sehr menschenähnlicher (vor allem im Denken) Außerirdischer, der sog. Onur. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass eine solche Invasion als Vernichtungskrieg nicht unbedingt Sinn macht, sondern ähnlicher zu unserem Imperialismus (siehe auch den Titel) ablaufen könnte. Ich mag viele der Ideen des Buches - die Idee, die Kolonialisierung in dieses Szenario zu übertragen fand ich spannend. Obwohl die extreme Ähnlichkeit der Onur zu Menschen irgendwie etwas "einfallslos" wirkt. Aber für die Grundprämisse ist sie natürlich nötig, daher ist das in der Form schon okay. Krieg so darzustellen, dass er oft von Missverständnissen und Einzelnen ausgelöst wird, während ein Großteil der Handelnden auf beiden Seiten "gut"/"vernünftig"/... handeln, finde ich interessant. Und ich mag es auch, wenn Szenarien sehr gut in die Realität eingebettet sind.
      Trotzdem konnte mich das Buch leider nicht wirklich überzeugen... Woran lag das? Einerseits, und das war mein Hauptproblem, sind für mich die Charaktere absolut belanglos/austauschbar, vor allem auf menschlicher Seite. Während die Onur teilweise interessant waren (v.a. die Matriarchin), teilweise aber auch etwas klischeehaft waren (v.a. Ashkarr), waren die menschlichen Charaktere eigentlich alle sehr farblos.
      Ein weiterer Kritikpunkt waren Stellen, an denen einzelne Akteure so schwer von Begriff waren, dass man als Leser sogar irritiert ist. Beispiele:
      Spoiler anzeigen
      Wenn man seine eigentliche Feuerkraft nicht zeigt und der zuständige Entscheidungsträger seinem Untergebenem gegenüber erklärt, dass die verwendete Taktik Analogien zum Bluffen beim Pokerspiel hat, aber "dass man genau das Gegenteil mache, wie mit einem beschissenen Blatt so zu machen, als ob man gute Karten hätte" - dann ist es einfach nicht glaubwürdig, dass als Antwort kommt "Warum feuern wir so wenig? Und was hat das mit Bluffen zu tun?"
      Eine ähnliche Szene gibt es schon einmal am Anfang, wenn das Affenmenschen-Briten-Beispiel von Jan Köhler. Am Ende davon kommt "Eine nette Geschichte, aber was hat das mit dem galaktischen Zoo zu tun?", obwohl die Analogie sehr offensichtlich wirkt. Das sind die eklatantesten Stellen. Dass die Onur teilweise extreme Fehler begehen, wird wiederum durch deren mangelnde Kreativität/Improvisationsfähigkeit usw. sinnvoll erklärt. Ein Feind, der auf wirklich jede Finte reinfällt, ist aber eben auch nicht unbedingt spannend.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Tolotos“ ()

      Hot Mama: Bigtime 2 von Jennifer Estep, ist leider recht langweilig. Während der erste Band wenigstens irgendwie noch etwas interessant war zieht sich der zweite so sehr, dass ich die Lust verloren habe. Die Protagonistin ist so oberflächlich wie der Versuch mit einer Wendung Spannung erzeugen zu wollen, die schon zu Beginn des Buches keine Überaschung mehr ist. Okay, ich bin noch nicht bei der Auflösung, aber selbst wenn es nur eine Finte ist, ist diese nicht unterhaltend geschrieben. Ich hoffe der dritte Band kann mit seiner neuen Heldin überzeugen, sonst ist für mich Schluss mit der Reihe.

      dirtyblack7 schrieb:



      Meiner Meinung nach ja. Ich fand den 2. Band etwas schleppend, dann im 3. nimmt das ganze wieder Fahrt auf und das Ende ist verdammt stark.


      Ich bin jetzt schon in Band drei (da taucht ja meine Namenspatronin auf :love: ) und fand auch Band zwei ganz gut, ein bisschen hat genervt, wenn die so lange in den Welten unterwegs sind und da nicht so viel passiert. Und das Ende war natürlich unschön:
      Spoiler anzeigen
      Sweet William war einer meiner Lieblingscharaktere mit seinen flotten Sprüchen. Die waren wenigstens verständlich im Gegensatz zum Slang von T4b oder der Bösen Bande. :thinking:


      ssnake schrieb:

      Es lohnt sich absolut. Ich habe für das erste, scheinbar unzusammenhängende Buch Monate gebraucht, aber sowie ich zu dem Punkt kam, an dem die Fäden zusammen kamen, konnte ich die Reihe nicht mehr weglegen, bis ich durch war.

      Edit: Ein paar Jahre später habe ich es noch ein zweites Mal gelesen, und war ebenso begeistert (da bleibt erst die Muße, umd die Details zu genießen) und wenn der vierte Band nicht für immer verliehen worden wäre (unfreiwillig), dann wäre auch ein drittes Mal denkbar.


      Kennst Du das Hörspiel dazu? Ich finde, das liest sich ganz nett, Ulrich Matthes und Sophie Rois zum Beispiel. Ich glaube, das besorge ich mir danach.

      Edit: mir fällt noch auf, dass einer der Antagonisten?, also soweit ich das einschätzen kann, verbreitet er keine guten Gefühle, auch der Andere heißt. :D

      penelope schrieb:

      Edit: mir fällt noch auf, dass einer der Antagonisten?, also soweit ich das einschätzen kann, verbreitet er keine guten Gefühle, auch der Andere heißt.


      Naja, der Titel kommt ja nicht von ungefähr. ;)

      Wiewohl die "freundlichen Herren" über Otherland mit ihrem ägyptischen Götterfetisch mich von Anfang an mehr abgestoßen haben.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      The Dragonknight schrieb:

      Ein Freund hat mir zu meinem letzten Urlaub das Buch Die 100 besten Fußballspiele aller Zeiten geliehen, das wirklich perfekte Urlaubslektüre ist und gerade für Hobby-Fußballhistoriker empfehlenswert.


      Ich habe es heute in einer Buchhandlung mal kurz in der Hand gehabt. Die Auswahl der Spiele ist halt schon sehr aus deutschem Blickwinkel und beim Spiel des Jahrhunderts (Italien-Deutschland 1970) ist mir schon mal ein grober Recherchefehler aufgefallen, der so nicht passieren darf. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Geld dafür ausgeben mag.

      Und ich bin normalerweise schon ein Fan der elf Freunde, aber es wirkt ein wenig hingeschludert.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      "Der Rebell" , der erste Roman aus Bernard Cornwells "Starbuck" Reihe.
      In der Reihe durchlebt der Protagonist den amerikanischen Bürgerkrieg. Vor einiger Zeit hatte ich bereits den zweiten Teil gelesen, und will die Reihe (bisher 4 Bücher) nun komplett lesen.
      Starbuck ist ein Charakter nach typischer Cornwell-Schablone. Überdurchschnittlich gutaussehend, ein äußerst begabter Krieger, und aus irgendeinem Grund ein Außenseiter. Hier ein Nordstaatler der für den Süden kämpft, was ich insofern interessant finde, als das ich diese Perspektive eher ungewöhnlich finde.
      Es ist bisher ein für Cornwell typisches, leichtes Lesevergnügen, vor allem die Schlachten sind wieder packend geschrieben.
      Nachdem die Uhtred Saga mMn zu Tode gemolken wurde, wirkt diese Geschichte auf mich frischer und besser.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      HappyTime schrieb:

      Es ist bisher ein für Cornwell typisches, leichtes Lesevergnügen, vor allem die Schlachten sind wieder packend geschrieben.
      Nachdem die Uhtred Saga mMn zu Tode gemolken wurde, wirkt diese Geschichte auf mich frischer und besser.


      Was denkst Uthred-Saa betrifft, hieß es da nicht das er demnächst den letzten Band veröffentlicht? Bin gerade mitten drin bei Uthred und finde es eigentlich sehr gut. Also mitten in der Saga
      Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz

      "Fan" - kommt von Fanatismus, insofern bin ich kein Fan, sondern eine Verehrerin der Bücher von GRRM und der Serie dazu.
      Die ersten Bücher haben mir auch sehr gefallen. Doch nach dem fünften Buch hatte ich das Gefühl, dass es mit der Geschichte einfach nicht mehr vorwärts geht. Es kommen zwar noch "Events" (will jetzt nicht spoilern), aber weder geht die Entwicklung von Uhtred voran, noch die von Wessex.
      Cornwell will wohl noch einige Punkte der Historie abarbeiten, aber die Figur Uhtred hat ihren Reiz verloren.
      It`s not easy to be a birdplane.

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      Ich bin erst bei Buch Fünf, das englisch ist recht schwer, deswegen komme ich nur langsam vorran.
      Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz

      "Fan" - kommt von Fanatismus, insofern bin ich kein Fan, sondern eine Verehrerin der Bücher von GRRM und der Serie dazu.
      Vor meinem Urlaub habe ich mir zum Schmökern "Die unsichtbare Biliothek" zugelegt. Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber ich hatte zunächst Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Nun hat es mich aber gepackt und ich bin schon beim zweiten Band. Insgesamt gibt es bisher vier. Der Vorteil ist, dass es im Grunde genommen abgeschlossene Romane sind. In der Romanreihe wird von verschiedenen Welten ausgegangen, die unterschiedliche Chaosgrade besitzen. Chaos gilt als schlecht und schwierig und wird von den Elfen verursacht. Drachen stehen eher für Ordnung, natürlich gibt es auch sehr ordnungsliebende Welten. Die Bibliothek existiert außerhalb aller Welten, allerdings gibt es zu den meisten Welten Zugänge. Die Bibliothekare reisen durch die Welten und stehlen einzigartige und wertvolle Bücher, über die der Kontakt zu den jeweiligen Welten aufrecht erhalten und so das ganze System stabilisiert werden kann. Allerdings ist die Bibliothek riesig, man kann darin stundenlang unterwegs sein. Auch ist durch Fenster eine außenliegende unbekannte Stadt zu sehen, aber dazu ist noch nichts bekannt. Es geht in den Büchern um die junge Bibliothekarin Irene, ihren Assistenten Kai und einen menschlichen Detektiv. Es gibt verschiedene Lononds in verschiedenen Welten oder verschiedene Venedigs etc. Die Welten können wie im Mittelalter oder im Barock sein, manche sind extrem futuristisch. Ich bin jetzt beim zweiten Band, und dort wird eine zweite Welt vorgestellt; ich vermute mal, das geht so weiter. Die Schilderungen sind aber kreativ und phantasievoll, es gefällt mir immer mehr. Es existiert auch ein Erzbösewicht (so eine Art Voldemort) namens Alberich, dabei muss ich nur leider immer an die Frau im Münster-Tatort denken, was den Gruseligkeitsfaktor erheblich mindert. :)
      So, ich bin mit dem vorerst letzten Buch der "Starbuck Chronicles" durch.
      Das Fazit bleibt im Vergleich zu meinem ersten Eindrücken unverändert. Ein typischer Cornwell, wer seine anderen Bücher mag, ist auch hier gut aufgehoben.
      Das große "Aber", die Reihe wurde seit 1996 nicht mehr fortgesetzt. Dieser kleine Fakt war mir bis eben unbekannt, und auch wenn der Autor sagt, dass er die Reihe noch fortsetzten möchte, kann man wohl nicht mehr daran glauben. Schade.
      Stattdessen dürfen wir demnächst wohl von Uhtreds Suche nach den passenden Dritten lesen, oder etwas in der Richtung.

      Eben habe ich den ersten Band der "Weitseher" Reihe heruntergeladen. Bin gespannt.
      It`s not easy to be a birdplane.

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