Episode 1x04 - Cripples, Bastards and Broken Things / Krüppel, Bastarde und Zerbrochenes

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      Gute Episode insgesamt.
      Wieder sehr viel Background über Dialog, aber insgesamt doch gut inszeniert - vor allem Doreah und Viserys ...
      das ist noch mal ne Geschichtsstunde! :P
      Der Tiefpunkt allerdings dann - wie schon bemerkt - das Turnier. 'Schützenfest' trifft es ganz passend ...

      Versteh ich nicht ... gibts in Irland keine Mittelalter-Szene wie anderswo? Da per Inserat ein paar Statisten mit
      Gewandung anzufordern, die für ein Ei und ein Käsebrot mit dabei sind, nur um des Spaßes halber, und sogar
      den Sprit noch selbst bezahlen? :hm:

      Zum San/San:
      Spoiler anzeigen
      Also ... gehen wir mal davon aus, das sich die Autoren etwas dabei gedacht haben, ist die Szene nicht schlecht ...
      wenn sie etwas anderes vorbereitet!
      Ich halte die Buchszene für eher weniger geeignet, um Sandors Geschichte zu erzählen (also echt, wer erzählt schon seinen ganzen Packen Tragik dem erstbesten Vögelchen, welches ihm über den Weg läuft???). Wie viel besser wäre es, in der nächsten Folge während des Heimweges (so er denn
      stattfindet ...), sich Sansa mittels ihres neuen Wissens plötzlich verplappern zu lassen?


      Und - anderes Schlachtfeld :P
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      Finde nur ich da eine große Ähnlichkeit zwischen Gendry und Renly?
      "Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht."
      Philip K. Dick, Der dunkle Schirm
      Stärkste Folge bislang, auch wenn sie sich am weitesten von der Vorlage entfernt.

      Grade die Szenen in der Nachtwache fand ich sehr gut gemacht, Samwell gefällt mir besser als im Buch und Thorne kommt zwar etwas mild rüber, was mir aber nach erneuter Sichtung seiner Szenen aber zusagt. Statt einfach nur ein A*loch zu sein, ist er hier ein verbitterter, aggressiver Mann. Und sein "you'll die...like flies" war ein Gänsehautmoment. Schön auch dass man endlich mal Ghost gesehen hat, leider war dieser nicht stumm... Die Szene war allgemein etwas merkwürdig kurz.

      Toll waren Littlefinger und Ned, grade letzterer überzeugt mich. Bean muss außer vielsagenden Gesichtsausdrücken nicht viel leisten, aber allein diese bringen soviel rüber, dass mir der Charakter mehr ans Herz wächst als im Buch. Gerade in Kombination mit Arya funktioniert Bean ausgezeichnet. Auch seine Interaktionen mit Pycelle (übrigens auch sehr gut gecastet) und Littlefinger sind einfach super.

      Schön wie das Räderwerk der Intrige in Kings Landing langsam aber unaufhaltsam in Gang gesetzt wird und man langsam merkt, wie man das Intro der Serie zu verstehen hat.

      Sehr gut gefallen hat mir diese neue Szene mit Jorah/Jaime. Letzterer ist viel facettenreicher als im Buch, bleibt aber erstmal Antagonist. Gut!

      An der Dany/Viserysfront ist mal wieder wenig passiert. Die Badeszene mit Doreah empfand ich als zu lang und letztendlich auch zu harmlos, Viserys Ausraster ggü. Dany war auch etwas seltsam. Hätte nicht gedacht, dass er nach einem Hieb mit einer Kette direkt so angsterfüllt gucken würde.
      Aber: an dieser Stelle konnte Emilia Clarke endlich mal zeigen, was in ihr steckt. Das "The next time you'll raise your hands against me, will be the last time you have hands" mit bebender Stimme war ganz stark vorgetragen. Die Dame hat Talent!!

      Und zum Turnier:
      Ja hmm. Vom Pomp und Properz der Vorlage ist nicht viel übrig geblieben, wirkte eher wie ein Mittelaltermarkt in Hintertupfing. Der überraschend blutige Mord an Hugh of the Vale war allerdings ein Schocker und Littlefingers Einführung der Cleganes auch eindrucksvoll.

      Ich hoffe dennoch dass das Turnier nächste Woche fortgesetzt wird, denn da fehlt noch EINIGES. Va. ist Sansas Charakter jetzt total beschnitten, davon dass sie Kings Landing zunächst liebt und sie von allem beeindruckt ist, merkt man überhaupt nichts. Sie wirkt eher wie ein schüchternes Mädel, das verwirrt von Szene zu Szene stolpert.


      Alles in allem fängt die Serie aber langsam an von der etwas gehetzten Expositionsphase in die Tiefe zu gehen und die Charaktere gewinnen an Profil.
      Bin nach wie vor sehr begeistert von der Umsetzung.


      Edit:
      Ach ja, was ich gut gemacht finde, ist wie bereits jetzt schon Andeutungen auf Storyelemente gemacht werden, die erst später wichtig werden...z.B. die faceless men, die Greyjoy-Rebellion, Thoros of Myr oder auch Late Lord Frey. Und auch die Geschichte um die Targaryen und Valyria wurde recht ausführlich behandelt, von Aegon dem Eroberer über Balor bis zum Mad King. Ich hatte immer etwas Sorge, dass genau das in der Serie unter den Tisch fällt, aber da steckte überraschend viel drinne diesmal...
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      Spoiler anzeigen
      Was Sansas Liebe zur Hauptstadt angeht, so gibt's da einen Einwortgrund, der die sehr grundlegend entfachen dürfte: LORAS ;-). Dass sie und Joffrey jetzt erstmal nicht so viel miteinander machen bzw. er zurückhaltend mit einer Versöhnung ist, macht auch Sinn. Immerhin ist da einiges vorgefallen, und Joffrey ist nicht wirklich der vergebende Typ. Aber natürlich wird es eine Versöhnung geben, und das wird auch der Grund sein, weshalb Sansa Ned dann 'verrät'. Mit ihm versöhnt sie sich nämlich wahrscheinlich nicht. Auch und gerade weil Ned nicht wirklich auf sie zugeht.
      'All hail Rhaegar Targaryen, the First of His Name, King of the Andals, and the Rhoynar, and the First Men, Lord of the Seven Kingdoms and Protector of the Realm!'
      ich fand, ausgenommen die Nightwatch Szenen, diese Folge schwächer als die letzte. Sansa stottert sich nach wie vor durch die Handlung,
      eine sinnlose, öde Viserys Szene, die immer wieder aufgesetzt wirkenden Jamie Szenen... und das wirklich lächerliche Turnier.
      Stark war hier nur der Auftritt von King Robert ;)
      Die Theon Szene war auch komplett sinnfrei, vielleicht wäre es besser gewesen, sich bisschen mehr an die Vorlage zu halten,
      generell.
      In den letzten Folgen waren die zusätzlichen bzw umgeschriebenen Szenen oft gut, diesmal leider nicht.

      Und Gendra ist zu alt im Vergleich zu Arya, und weist leider keinerlei Ähnlichkeit mit Robert oder Renly auf.

      Positiv: Sam, Grenn, Pyp und Aliser Thorne
      Ich fand die meisten neuen Szenen eigentlich recht passend. Richtig angepisst bin ich aber über die Änderung bezüglich der Art und Weise wie Sansa Sandors Geschichte erfährt ... :cursing: aber Mal sehen, wie die ihn noch darstellen werden, aber ich hab mich schon so gefreut darauf wie er ihr da Angst einjagt. ;( mimimi...
      "Have you ever seen the Iron Throne? The barbs along the back, the ribbons of twisted steel, the jagged ends of swords and knives all tangled up and melted? It is not a comfortable seat, ser."

      Maester Hodor schrieb:

      Wozu erläutert Tyrion die Rebellion mit Theon in Winterfell, das ist doch aufgesetzt, zusammenkonstruiert und reingeflickt,
      schlimmer als die ganzen Jamie Szenen
      Naja Theon provoziert ihn und Tyrion packt die Gelegenheit beim Schopf, den Greyjoy-Emporkömmling ein wenig zu erniedrigen..zumal er eh schlechter Laune war, weil er in Winterfell überaus unhöflich empfangen wurde.

      Empfand die Szene nicht als reingeflickt...allerdings für eine Tyrionszene recht langweilig. Gleiches gilt für die Doreah/Viserysszene, die einfach viel zu lang war, dafür dass neben der Backroundinformationen eigentlich nur nochmal unterstrichen wurde, das sich Viserys extrem leicht kränken lässt. Dennoch hätte ich mir sie genau so auch im Buch vorstellen können.
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      Maester Hodor schrieb:

      Wozu erläutert Tyrion die Rebellion mit Theon in Winterfell, das ist doch aufgesetzt, zusammenkonstruiert und reingeflickt,
      schlimmer als die ganzen Jamie Szenen
      Naja, irgendwo wollen die Autoren anscheinend ja tatsächlich und glücklicherweise etwas vom 'historischen' Hintergrund der Geschichte einbauen.

      Wie stellst Du dir vor, den Background besser einzuführen? Telepathie? :rolleyes:
      "Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht."
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      Sehe das auch so. Immerhin müssen ja die Hintergründe idealerweise auch den Zuschauern verständlich gemacht werden, die die Bücher nicht gelesen haben. Und dafür eignen sich solche Gespräche einfach gut. Mich stören die Szenen auch nicht wirklich.
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      Renfield schrieb:

      Maester Hodor schrieb:

      Wozu erläutert Tyrion die Rebellion mit Theon in Winterfell, das ist doch aufgesetzt, zusammenkonstruiert und reingeflickt,
      schlimmer als die ganzen Jamie Szenen
      Naja, irgendwo wollen die Autoren anscheinend ja tatsächlich und glücklicherweise etwas vom 'historischen' Hintergrund der Geschichte einbauen.

      Wie stellst Du dir vor, den Background besser einzuführen? Telepathie? :rolleyes:


      Wird ja mehr Möglichkeiten geben als Tyrion oder Telepathie. :rolleyes:

      Beispielsweise würde ein Gespräch mit Ned in dem erklärt wird warum er ihn nicht nach KL mitnimmt recht natürlich wirken.
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.
      Wieso soll das weit hergeholt sein ? Er ist Neds Mündel und als solches sollte er eigentlich bei Ned sein und von Ned lernen, ganz abgesehen von seiner Doppelrolle als Geisel bei der man ihn im Auge behalten sollte (und hätte sollen).

      Mir kam es eher komisch vor, dass das im Buch nicht zur Sprache kommt.
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.

      Maegwin schrieb:

      Wieso soll das weit hergeholt sein ? Er ist Neds Mündel und als solches sollte er eigentlich bei Ned sein und von Ned lernen, ganz abgesehen von seiner Doppelrolle als Geisel bei der man ihn im Auge behalten sollte (und hätte sollen).

      Mir kam es eher komisch vor, dass das im Buch nicht zur Sprache kommt.


      Ich finde es auch ziemlich weit hergeholt. Ich sehe Theon auf einer Stufe mit Jon Snow, also einem Bastard, wenn nicht sogar noch eine darunter. Bei der Vorgeschichte, die die Greyjoys vor allen Dingen auch mit den Lannisters hatten, wäre es wohl keine gute Idee einen Greyjoy mit zum Hof der Königin zu nehmen... es würde auch ziemlich sicher nicht von dieser geduldet werden.

      Im Übrigen hat Lord Varys es sehr gut auf den Punkt gebracht: In 90 Sekunden erfährt man, wer Theon ist, welche Rolle er spielt und den geschichtlichen Hintergrund. Ausgeschmückt wird das ganze dann noch durch die ganz starke Szene zwischen Jaime Lannister und Jory Cassel, welche auch auf die Greyjoy Rebellion zu sprechen kommen.
      Ein Lannister begleicht stets seine Schulden!
      Was spricht denn gegen die Tyrion/Theon-Szene?

      Tyrion kann nochmal schön seine Schlagfertigkeit ausspielen und Theons ambivalenter Charakter wurde gut präsentiert. Der Zuschauer weiß jetzt: schräger Typ, mit interessanter Hintergrundgeschichte.

      Außerdem hätte die Winterfellszene total kurz gewirkt, wenn Tyrion einfach aus dem Empfangssaal rausmaschiert wäre und es sofort einen Cut zur nächsten Location gegeben hätte. Es hätte zudem verwundert, dass er gar nicht nach Cat fragt.
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)
      Ich hätte so eine Szene eher ganz gern im Pilotfilm gesehen. Da hätte das ganze interessanter/natürlicher gewirkt, so z.B. wenn sich Robert bei seiner Ankunft in Winterfell über 'das Tintenfischbalg auf dem Trockenen' totgelacht hätte. Etwas, das Robert mit ziemlicher Sicherheit wirklich getan hätte ;-). Auch hätte die Szene mit Tyrion und Theon eher dorthin oder in die zweite Folge gepasst, aber ich finde, dass diese Folge hier immer noch ganz gut passt.

      Da finde ich dann doch eher den Umstand gekünstelt, dass wir keine Ahnung haben, was für eine Nachricht Jory nun Robert bringen sollte. Das war ein klassische McGuffin, und von daher nicht besonders gekonnt gemacht.

      Ganz anders dagegen Aryas Impertinenz, die Figuren und Hintergründe erklärt (im Pilotfilm und mit der Frage nach Petyrs Spitznamen). Die sind sogar in dem Zusammenhang darauf eingegangen, dass Aidan Gillen größer ist, als Petyr eigentlich sein sollte, aber Spitznamen bleiben bekanntlich kleben ;-).

      Die Szene mit Viserys und Doreah finde ich auch recht schön, da sie sowohl Hintergründe als auch durch den erotischen Rahmen Viserys' Lebenssituation ganz gut darstellt. Der Stern der Targaryen ist halt genauso untergegangen wie die Drachen tot sind. Und dass das nicht unbedingt seiner Potenz förderlich ist, kann ich gut verstehen. Auch die Vorstellung, dass es angenehme Momente zwischen Aerys und seinem zweiten Sohn gegeben hat, ist schön zu wissen. Viserys hat ja nicht wirklich viel von Aerys' Aussetzern mitbekommen, da Rhaella ihn davon ziemlich erfolgreich abgeschirmt hat.

      Die Sandor-Sansa-Änderung gefällt mir nicht so sehr. Muss ehrlich gesagt sagen, dass man den Charakter Sandor Clegane hätte streichen können, wenn er nicht diese Sansa-Obesession entwickelt. Nur weil er eine Brandnarbe im Gesicht hat und seinen Bruder nicht leiden kann, ist er nämlich weder interessant noch wichtig. Aber ich denke, dass man den Handlungsbogen eher in die 2. Staffen verschieben möchte. Die nächtliche 'Geständnisszene' könnte man da sogar noch in Teilen nachschieben - nur dass dann Sansa eben offenbart, dass sie Bescheid weiß, anstatt die Geschichte erzählt zu bekommen. Das könnte dann auch irgendwie der Anfang ihrer, äh, 'Beziehung' sein.

      Dass Petyr mit den Starkkindern 'rumhängt erscheint mir auch recht natürlich - immerhin ist er tatsächlich ein Freund der Familie und ein Kumpel/Arbeitskollege des Herrn Papa. Sein Sprüchlein über Lieder und das Leben dürfte dann wohl später kommen, wie im Roman auch, nachdem Ned sich weigert Loras zu schicken, um Gregor zu Strecke zu bringen.
      Dass aber Petyr Sandors Geschichte macht im Vorlagenkontext auch Sinn. Er erwähnt im Roman, dass er davon ausgeht, dass Sandor überaus angepisst ist, dass Ned jemand anderen geschickt hat, um Gregor umzubringen. Zu wissen, dass Sandor dafür lebt, seinen Bruder zu hassen und davon zu träumen, dass er irgendwann Manns genug ist, ihm umzulegen, könnte andeuten, dass er auch über das dahinterliegende Motiv Bescheid wissen könnte. Jedenfalls dürfte klar sein, dass ihn derlei Dinge mit ziemlicher Sicherheit interessiert haben.
      'All hail Rhaegar Targaryen, the First of His Name, King of the Andals, and the Rhoynar, and the First Men, Lord of the Seven Kingdoms and Protector of the Realm!'
      Ich wundere mich ein bisschen, dass soviele vom Turnier doch etwas enttäuscht sind.
      Meiner Meinung nach zieht sich das doch leider wie ein roter Faden durch die Serie, dass alles im Vergleich zu den Büchern etwas ärmlich wirkt. Pracht und der Glanz fehlen in meinen Augen an allen Ecken und Enden. Viel zu viel Grau und Braun, und zwar durchaus unkonventionelle, aber doch unterm Strich eher unspektakuläre Schnitte. Das Bankett in Winterfell war dahingehend die größte Enttäuschung, die Noblen und Nobelsten des Reiches sahen da eher aus wie eine Bande Raubritter. Überhaupt läuft die Kostümierung größtenteils eher darauf hinaus, wie ich mir im Buch vielleicht alles zwischen Heckenritter und kleinem Lord bzw. kleiner Lady vorgestellt hätte. Bis zum Turnier jetzt hat man ja auch noch keine anständige (Voll)Rüstung gesehen, von den im Buch beschriebenen aufwändigen Extras bei den großen Lords und Rittern mal ganz zu schweigen.
      Zusammen mit dem wirklich unterirdischen Helmdesign macht die Optik somit für mich irgendwie nicht allzu viel her. Subjektiv sowieso, aber ich denke, dass man das im Vergleich zu anderen Serien wie z. B. The Tudors oder aktuell The Borgias auch halbwegs objektiv so sagen kann. Ich weiss zwar zugegebenermaßen nicht, ob die vllt mit wesentlich höherem Budget arbeiten, aber ganz klein ist das von GOT ja schließlich auch nicht.
      Insofern hatte ich mir vom Turnier eigentlich nicht viel mehr erwartet, als man letztlich auch gesehen hat.
      "miles, quem dux laudat, Hispanus est."

      Tomas schrieb:

      Maegwin schrieb:

      Wieso soll das weit hergeholt sein ? Er ist Neds Mündel und als solches sollte er eigentlich bei Ned sein und von Ned lernen, ganz abgesehen von seiner Doppelrolle als Geisel bei der man ihn im Auge behalten sollte (und hätte sollen).

      Mir kam es eher komisch vor, dass das im Buch nicht zur Sprache kommt.


      Ich finde es auch ziemlich weit hergeholt. Ich sehe Theon auf einer Stufe mit Jon Snow, also einem Bastard, wenn nicht sogar noch eine darunter. Bei der Vorgeschichte, die die Greyjoys vor allen Dingen auch mit den Lannisters hatten, wäre es wohl keine gute Idee einen Greyjoy mit zum Hof der Königin zu nehmen... es würde auch ziemlich sicher nicht von dieser geduldet werden.


      Prima wenn du ihn auf einer Stufe siehst, über Jon Snow haben sie nämlich auch gesprochen. Und du schlägst sogar den passenden Text vor.
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.
      Mir hat die Folge ganz gut gefallen. Sie ging mehr auf die Charaktere ein. Gerade Sam ist perfekt getroffen, als wäre er aus dem Buch herausgelesen ("Tintenherz") worden. Sein Dialog mit Jon ist klasse inszeniert worden "Ob er auch weiß, wo er ihn reinstecken muss?" ^^ Thorne kommt auch vielschichtig rüber und nicht so eindimensional wie im Buch. Allerdings merkt man in der Serie wirklich worauf es mit Jaime hinausläuft. Dass ist ein bisschen schade, weil man ihn im Buch überhaupt nicht sympathisch fand. :huh:

      Die Kostüme entsprechen auch nicht unbedingt meiner Vorstellung. Im Buch sind sie sehr pompös und natürlich teilweise unrealistisch z.B. 2-3 Fuß Hirschgeweih auf dem Helm von Robert Baratheon aber eine Faust auf dem Helm vom "Gregor Clegane" wäre doch wirklich möglich gewesen. Ich glaube die Produzenten wollten so realistisch wie möglich bleiben.

      Ich fand das Gespräch zwischen Thon und Tyrion passend und aufschlussreich. Genauso wie das Gespräch zwischen Littlefinger und den Stark-Mädchen. Man erfährt hier wichtige Details aus der Vergangenheit, welche für die ganze Story wichtig sind und ob Sansa das vom Bluthund oder von Littlefinger erfährt ist mir relativ wurscht. :meinung:

      P.S.
      Das Turnier kam wirklich ein bisschen kurz in dieser Folge aber in der nächsten geht´s ja weiter. Bin auf das Duell zwischen Sandor und Gregor gespannt. Glaubt ihr der Buhurt wird gezeigt?
      “They can keep their heaven. When I die, I’d sooner go to Middle Earth.”
      - George R.R. Martin -
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