Episode 1x04 - Cripples, Bastards and Broken Things / Krüppel, Bastarde und Zerbrochenes

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      Es stimmt schon, dass die Garderobe teilweise sehr ärmlich und einfach wirkt. Aber was solls es ist der Stil der Serie. An den Ledermantel von Jaime Lannister habe ich mich bis heute noch nicht gewöhnen können. Aber nungut was solls. Das nennt man wohl künstlerische Freiheit.

      Das die Rüstungen dagegen schlichter ist und zum Beispiel auch die Rüstung der Goldröcke nicht glitzern finde ich eigentlich sehr angenehm. Auch wenn ich mit den Helmen der Lannisterhausgarde nicht klarkomme ... aber was solls.
      "Ich bin ein Getriebener, ich gebe dem Druck nach, ich kann mich für gar nichts frei entscheiden, ich laufe die Linien meines Schicksals ab, und wenn dort ein Glas Bier steht, dann muss ich es eben trinken, sonst stolpert noch jemand darüber." (Aus dem Buch Sternstunden der Bedeutungslosigkeit von Rocko Schamoni)
      Ich hab immer die Jungs auf der rechten Seite mit den roten Brustplatten für die Wachen der Lannisters gehalten. Die Farben haben jedenfalls gepasst. Die Helme gefallen mir eh nicht. Keine Ahnung die Sind mehr Conan als Mittelalter ...

      Aber das sind Kleinigkeiten. ;)
      "Ich bin ein Getriebener, ich gebe dem Druck nach, ich kann mich für gar nichts frei entscheiden, ich laufe die Linien meines Schicksals ab, und wenn dort ein Glas Bier steht, dann muss ich es eben trinken, sonst stolpert noch jemand darüber." (Aus dem Buch Sternstunden der Bedeutungslosigkeit von Rocko Schamoni)
      Habe es nun auch endlich geschafft, die 4 Episode zu sehen. Vieles wurde schon gesagt, desshalb beschränke ich mich auf ein paar wenige Details.

      Greyjoy: Endlich eingeführt, anders als im Buch - aber o.k. Nur leider hab ich ihn kaum verstanden! Fand nur ich seinen Akzent schwierig, oder ging es noch irgendwem so?

      Ghost: Ein kurzer, sehr kurzer Auftritt. Hat ein Nicht-Buchkenner überhaupt mitbekommen, daß hier Jons Schattenwolf zu sehen war?

      Hodor: Für mich eine Riesenenttäuschung (ha, lustiges Wortspiel).

      Ned: Gefällt mir immer besser. Ich finde Bean schafft es ausgezeichnet den harten, wortkargen Lord aus dem Norden, den liebevollen, warmherzigen Vater und den wahrheitssuchenden "Gutmenschen" zu spielen.
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      Werde jetzt schon traurig, wenn ich an seine Hinrichtung denke.
      Das Buch ist die Axt für das gefrorene Meer in uns.
      Franz Kafka

      ich hab Episode 3+4 zusammen gesehen, deshalb fasse ich mal meine Eindrücke hier zusammen;)
      Ep 3 fand ich insgesamt ok und das Einzige, was mich ziemlich gestört hatte, war das ständige Hin-und Herspringen zwischen einzelnen Szenen. Da hätte ich es lieber gehabt, wenn man die einzelnen Handlungsstränge wie the Wall, King's Landing usw. zusammengepackt hätte anstatt alles so auseinanderzupflücken. Ich könnte mir vorstellen, dass das für Nichtleser sehr verwirrend sein kann. Von den neuen Charakteren haben mir Aidan Gillen als Littlefinger und besonders Conleth Hill als Varys sehr gut gefallen. Er ist jetzt nicht so stark der Varys aus den Büchern, der mit hoher Stimme spricht. Aber das finde ich eigentlich besser. Wenn ich da an alte Historienfilme wie Cleopatra denke, wo die Eunuchen mit dieser übertrieben hohen Stimme redeten, kam das immer etwas albern rüber. Aryas Waterdance-Teacher ist auch super gespielt, so hab ich mir den Syrio vorgestellt. Was ich schade fand ist, dass die Littlefinger-Cat-Varys-Szene so zusammengekürzt wurde. Hier hätte man doch noch viel besser LFs und Cats Beziehung zueinander erklären können oder LF hätte was über Varys erzählen können, bevor er den Raum betritt. Na ja, und sehr vermisst hab ich die Szene mit Varys, wo er sich an der Dolchklinge schneidet und Cat etwas zu spät bemerkt "Vorsicht, es ist scharf". Die Stelle fand ich im Buch richtig lustig.

      Episode 4 hat mir nicht so sehr gefallen, da es vom Pacing langsam vorwärts ging und teilweise langweilig war. Am Ende wurde noch das Tempo mit dem Turnier angezogen, aber leider war es auch wieder ne kurze Szene. Die Szenen an der Wall mit Sam und Jon fand ich gut. Mein Bruder war von Sam leider eher genervt, der kann Angsthasen-Charaktere nicht so sehr leiden. Bei Dany-haut-Viserys hat er gejubelt und am Ende war er mit der Festnahme von Tyrion sehr überrascht. Er ist fest davon überzeugt, dass Tyrion unschuldig ist und zu den Good Guys gehört. Er glaubte, dass Jaime den Attentäter mit dem Dolch geschickt hatte und hat mich deswegen solange gelöchert, dass ich ihm das am Ende doch noch verraten hatte. Da war er ziemlich baff. mit der Person hatte er gar net gerechnet. Ich bin mal gespannt, ob diese Geschichte evtl schon diese Season aufgeklärt wird. Bis Season 4 mit der Auflösung der Attentäter-Story zu warten, ist ganz schön lange.
      "I suppose you're all used to sitting to the side and thinking up your little plots. But this is war. There's nowhere to sit on the battlefield." - Berserk
      Denke nicht, dass für die Aufklärung der diversen Attentate und Giftmorde diese Staffel viel Zeit bleibt. Während eines Umsturzes dürfte man darüber kaum darüber reden wollen, wer denn nun wirklich Jon Arryn ermordet hat, oder kleine Jungen umbringen will. Theoretisch wäre eine Szene mit
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      Joffrey denkbar, in der er entweder Cersei oder Sansa davon erzählt, aber irgendwie erschiene mir das zu gezwungen. Wieso sollten die über Bran reden? Wieso sollte Sansa Joffrey auf Bran ansprechen? Oder Joffrey Lust haben, gegenüber Sansa mit seiner 'humanitären Anwandlung' zu prahlen?
      'All hail Rhaegar Targaryen, the First of His Name, King of the Andals, and the Rhoynar, and the First Men, Lord of the Seven Kingdoms and Protector of the Realm!'

      En-Taiho schrieb:

      Ich bin mal gespannt, ob diese Geschichte evtl schon diese Season aufgeklärt wird. Bis Season 4 mit der Auflösung der Attentäter-Story zu warten, ist ganz schön lange.
      Ich glaube irgendwie nicht, dass sie bis zur vierten Staffel warten. Beim ersten mal lesen hätte ich die Stelle fast überlesen, da mir andere Handlungsstränge wichtiger waren und ich mir über Brans Attentäter eigentlich keine Gedanken mehr gemacht hatte. Verdächtige gabs genug.
      In der ersten Staffel wäre die Aufklärung allerdings etwas früh. Staffel 2 oder im Rahmen der Hochzeit in Staffel 3 könnte ich mir allerdings gut vorstellen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Bee“ ()

      oder auch Rome, wo Caesar vor seinen Legionen spricht, die scheinbar aus 50 Mann bestehen) dann lieber die Szenen so hindrehen, dass man keine (Schlachtfeld-)Totale zeigen muss.
      Er spricht nicht zu SEINEN Legionen, sondern zu EINER Legion. Das Ganze in einem Feldlager, so dass unabsehbar ist wieviele Soldaten noch hinter den Hütten und Zelten stehen. Es wird keine Schlachtfeld-Totale gezeigt, sondern - im Gegenteil - sogar ein Gefühl von Enge erzeugt, so dicht gedrängt stehen die Truppen.
      Tatsächlich sind niemals mehr als 300 bis 400 Mann im Bild. Mehr passt aber auch gar nicht rein, da auf eine Schlachtfeldtotale verzichtet wird. Hier ist die Szene:
      youtube.com/watch?v=5PeN1k9AAMg


      Man sieht also, dass man auch mit bescheidenen finanziellen Mitteln eine vernünftige Atmosphäre schaffen kann.
      Hätte man in der Turnierszene von GoT auf die Totale verzichtet und die königliche Empore nur um 5 Meter erweitert und die Kingsguard dazugestellt, dann würde die Sache anders aussehen.
      So wirken selbst die Turniere aus "Ritter aus Leidenschaft" realistischer. Und dieser Film nimmt sich nichtmal selbst ernst.
      Die Kritik ist also schon berechtigt.

      Bei GoT fehlt es irgendwie an der letzten Portion Glaubwürdigkeit.
      Allein dieses kümmerliche Dothraki-Häufchen aus dreihundert bis vierhundert Leuten die im Gänsemarsch durch die Steppe reiten. Das soll das stolze 40.000 Köpfe zählende Reitervolk sein? Diese seltsame Multikultitruppe die im Buch eindeutig als asiatisch (Stichwort Mandelaugen) beschrieben wird und wie ein Heuschreckenschwarm daherkommt?
      Die Kritiker haben schon recht. So gut wie GoT "im Kleinen" funktioniert, so unschön wirkt es "im Großen".
      Wenn wir uns vorstellen was da noch für gigantische Schlachten auf uns warten bin ich doch sehr skeptisch.


      Und es lassen sich durchaus riesige Schlachten mit bescheidenen Mitteln darstellen.
      Woran denkt ihr zum Beispiel bei der Anfangsschlacht von Gladiator? Das ist doch diese riesige Schlacht in den Wäldern Germaniens mit Abertausenden Kämpfern, nicht wahr?
      Tatsächlich sind in diesen 10 Minuten (bis auf 3 Ausnahmen) niemals mehr als 300 Mann im Bild.

      1. Zu Beginn ziehen zwei Trupps a 80 Mann nen gesicherten Berg hinauf, nebenher ne Reiterei (exakt 30 Männer!)
      Das sieht absolut episch aus, weil im Vordergrund ne Stabsabteilung mit riesiger Standarte und 5 Mann steht.
      Da waren selbst in Cäsars Rede in Rome mehr Leute im Bild.
      2. Dann kommen die Schützengräben. Nie mehr als höchstens 200 Mann. Überall wuseln Leute herum.
      3. Die Germanen schicken den "Boten" zurück und stellen sich im Wald auf.
      4. Erst nach fast vier Minuten gibt es ne Halbtotale und man sieht ca. 500 Römer auf dem Hügel. Die Szene hätte es noch nichtmal gebraucht, bislang hat man nichts vermisst.
      5. Maximus begrüßt seine Reiterei. Ne erbärmliche Staffel von 30 Reitern. (die selben die in der Anfangsszene zu sehen waren). 30 stehen links von ihm, 30 rechts. Die 60 Reiter sieht man nie komplett. ^^
      6. Nahaufnahmen mit den Vorbereitungen für die Brandbomben.
      7. Halbtotale auf Bogenschützen. Vorne stehen 30 Schilde, dahinter je 2-3 Bogenschützen. Auf dem Hügel dann nochmal genausoviele. Insgesamt 200 Mann.
      8. Die Reiter stürzen vor. 30 an der Zahl.
      9. Halbtotale auf Germanen. Sieht viel aus, ist es aber nicht. Die Szene wird nur ganz kurz gezeigt. Sind höchstens 400.
      10. Schnitt auf den Kaiser, danach die gesamte Schlachttotale aus der Ferne. Hier stehen nun wirklich 2000 Römer die alles Mögliche auf den Wald rotzen. Eindeutig CGI, besonders erkennbar an den weiter entfernten Truppen. Die 2000 sind auch eine halbwegs passable Größe. (Bedenkt man jedoch das eine Legion zwischen 3000 und 6000 Männern aufbietet und der KAISER persönlich (!) an der Schlacht teilnimmt, so ist eine unterbesetzte Legion mit einigen tausend Männern ebenfalls schon ziemlich grenzwertig. Allein Varus hat mit seinen 3 Legionen stolze 20000 Mann verloren! Und das war ein Provinzclown und nicht der Kaiser. Das der Kaiser also mit einem so kleinen Häuflein anrückt ist historisch genauso unsinnig wie vieles andere in dem Film, aber das ist ein anderes Thema.)
      11. Letztes Anrücken vor dem Nahkampf. Schildkrötenformationen. Nie mehr als 2 römische Trupps im Bild.
      12. Nahkampf. Nie mehr als 20 Mann im Bild.


      Lassen wir die großen Totalen mal außer acht: Hier wird, durch geschickte Schnitttechnik, eine riesige Schlacht realisiert. Mit 500 Statisten. Alles was darüber hinausgeht ist CGI. Und die benötigt man nur an insgesamt 3 Stellen. Das ist keine Frage der "Masse" an Statisten, sondern der Herangehensweise.


      Ein teurer Hollywoodschinken bekommt das natürlich hin. Aber Rome hat es auch hinbekommen. GoT bislang noch nicht. Die "Enge" des Kamerawinkels fehlt. Man weiß das außerhalb des Kamerakegels nichts mehr kommt.
      Das ist auch bei Rome und Gladiator so, aber hier merkt man es nicht.


      Was bei GoT bleibt, ist der schale Beigeschmack, dass irgendwie "Fleisch" auf den Rippen fehlt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Ser Tasnica“ ()

      Ser Tasnica schrieb:

      Wenn wir uns vorstellen was da noch für gigantische Schlachten auf uns warten bin ich doch sehr skeptisch.
      ...
      Was bei GoT bleibt, ist der schale Beigeschmack, dass irgendwie "Fleisch" auf den Rippen fehlt.
      Jo, sehe ich leider auch so.

      Schlacht um Kings Landing: 8 Paddelboote, die mit neongrünen Knick-Lichtern beworfen werden ... ;(
      "Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht."
      Philip K. Dick, Der dunkle Schirm
      Da die Zuschauerentwicklung eine klare Tendenz nach oben zeigt und sich Game of Thrones damit für HBO hoffentlich zu einem Hit entwickelt, hat hoffentlich auch positive Einflüsse auf das Budget.
      Zudem wäre es natürlich schön wenn wir in Season 2 dann 12 Episoden bekommen würden.
      Da ein Großteil vom Budget auch in die Set-Entwicklung geflossen sein dürfte, kann man eventuell in den kommenden Staffeln das dafür nicht mehr benötigte Geld anderweitig investieren...
      Man sieht also, dass man auch mit bescheidenen finanziellen Mitteln eine vernünftige Atmosphäre schaffen kann.
      Rome hatte mit über 100 Millionen $ pro Season das doppelte Budget von GoT und war meines Wissens nach mit die teuerste Serie aller Zeiten. Da von bescheidenen Mitteln zu sprechen halte ich für gewagt ;)
      Zitat kornmuhme: Und man darf nicht vergessen, dass Rome nach 2 Staffeln eingestellt wurde - u.a. auch wegen zu hoher Kosten ... Das möchte ich bei GoT nicht erleben müssen!!

      Genau so sehe ich es auch, lieber ab und an nicht gar so episch und dafür eine TV-Serie die bis zum Ende der GEsamtgeschichte durchhält (sofern George es denn bis zum Ende mit dem Schreiben schafft).

      Ich finde eh das hier auf sehr hohem Niveau gejammert wird. Was sicherlich an übersteigerten Erwartungen liegt. Es ist und bleibt nunmal eine TV-Serie und ist kein Kinofilm. Am besten ihr schaut euch vor jeder Folge mal ne Folge aus der Serie Legend of the Seeker an, dann seid ihr wahrscheinlich sofort ganz schnell begeistert von GoT.

      Das man hier und dort etwas besser machen könnte keine Frage aber alles in allem bin ich sehr zu frieden mit der Serie und freue mich wie ein Kind auf die nächste Folge.
      Ich finde eh das hier auf sehr hohem Niveau gejammert wird. Was sicherlich an übersteigerten Erwartungen liegt. Es ist und bleibt nunmal eine TV-Serie und ist kein Kinofilm.


      Genau das hat GRRM in mehreren Interviews angesprochen. Seine Sorge war, dass viele Fantasyleser die die Herr-der-Ringe-Verfilmung im Hinterkopf haben, die wenn sie denn kritisiert wird, in der Regel nicht wegen Ausstattung oder Effekten, und nicht sehen, dass hier mit einem ganz anderen Budget gearbeitet werden muss.

      Allein der Castingmarathon am Anfang der Produktion wird gut gekostet haben...
      Ich finde eh das hier auf sehr hohem Niveau gejammert wird. Was sicherlich an übersteigerten Erwartungen liegt. Es ist und bleibt nunmal eine TV-Serie und ist kein Kinofilm. Am besten ihr schaut euch vor jeder Folge mal ne Folge aus der Serie Legend of the Seeker an, dann seid ihr wahrscheinlich sofort ganz schnell begeistert von GoT.
      Ich finde das hier ganz und gar nicht auf hohem Niveau gejammert wird. Dafür ist die Serie bisher in meinen Augen einfach nicht gut genug. Es gibt genügend Dinge die zu bemängeln sind und auch schon diverse Male angeführt wurden. Manches mag nicht wichtig sein, so wie Martin sagte ob Charakter A in Buch C ein schwarzes Pferd, in der Serie aber ein braunes reitet. Andere schon. Wie zum Beispiel die schwarzen Haare der Baratheon Bastarde, das eher klägliche Turnier, die schlechte Umsetzung der Anderen, das Weglassen von Brans Traum, Bronns Einführung...
      Das hat mitnichten etwas mit übersteigerten Erwartungen zu tun und liegt schon mal gar nicht am Budget, sondern an schlechter/schlampiger Umsetzung.
      Auch damit nicht das es sich nicht um einen Kinofilm handelt. Im Gegenteil. Dadurch hätte man für solche Details viel mehr Zeit und Möglichkeiten.
      Und was Legend of the Seeker angeht; Das ist mal überhaupt kein Argument. Ich kann ein Dutzend Beispiele anführen die schlechter als AGOT sind, aber das ist nicht der Punkt. Als HBO muss ich mich am Besten und nicht an unterem Mittelmaß messen.
      Wie hat mein alter Herr früher gesagt wenn ich mit der 4 heimgekommen bin und sagte: der Durchschnitt wäre auch nur 4 gewesen? "Was interessieren mich die anderen, wichtig ist Deine Leistung."
      Und da hat er mal recht gehabt. ;)
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
      Gerade die Einführung eines Nebencharakters wie Bronns (der übrigens auch so mMn ziemlich gut eingeführt wurde) oder die der Spannungskurve geschuldeten Umänderung von Brans Traum (er wurde nicht weggelassen, nur massiv verändert) zu bemängeln, ist für mich aber schon Jammerei auf hohem Niveau bzw Bekrittelung von Kleinigkeiten.

      Viel mehr sollte man darauf achten ob die Serie in sich stimmig ist und ob sie der Handlung und den Charakteren gerecht wird. Bis jetzt tut sie das mMn, auch wenn die fünfte Episode für mich die schwächste war (die vierte hingegen die stärkste und von der Stimmung her buchnäheste).
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)
      Bronn wird wahrscheinlich noch adäquat eingeführt werden. Wirklich wichtig/interessant wird er ohnehin erst als/nachdem er sich bereit erklärt, für Tyrion zu kämpfen. Und das wird er wahrscheinlich nächste Woche tun. Dass er ein guter Kämpfer ist, wissen wir allerdings bereits. Wieso Bronn überhaupt mit Catelyn mitgezogen ist, bequatschen Tyrion und erst auf dem Weg zurück auf der Bergstraße. Das werden wir dann wohl schon in Teilen hören, nehme ich an. Ich erwarte da auch die Tysha-Geschichte am Lagerfeuer zu hören. Immerhin treffen wir Tywin demnächst ja auch schon.
      'All hail Rhaegar Targaryen, the First of His Name, King of the Andals, and the Rhoynar, and the First Men, Lord of the Seven Kingdoms and Protector of the Realm!'
      Ich finde das hier ganz und gar nicht auf hohem Niveau gejammert wird. Dafür ist die Serie bisher in meinen Augen einfach nicht gut genug. Es gibt genügend Dinge die zu bemängeln sind und auch schon diverse Male angeführt wurden.
      .....
      Ich kann ein Dutzend Beispiele anführen die schlechter als AGOT sind, aber das ist nicht der Punkt. Als HBO muss ich mich am Besten und nicht an unterem Mittelmaß messen.
      Am Ende bleibt es halt immer noch die persönliche Meinung / Sichtweise von jedem. Letzendlich zwingt einen ja auch keiner sich die Serie anzuschauen.
      Ich find die Serie jedenfalls absolut klasse und nicht nur als Mittelmaß. Auch Freunde von mir egal ob sie die Bücher vorher kannten oder nicht sind begeistert. Sicherlich gibt es Punkte die nicht so gelungen sind, die meisten davon aber nur in den Augen / Gedanken der Buchleser. Von den Anderen war ich anfangs auch seht enttäuscht als mehrfacher Leser der Bücher, aber der Rest der Serie hat mich dann doch sehr schnell eingefangen mit seiner Stimmung und ich bin und bleibe begeistert. Die meisten Kritikpunkte die hier so genannt werden halt ich nicht für so wichtig bzw. ich zumindestens kann drüber wegsehen und trotzdem noch Gefallen finden. Man weiß ja auch nie wie oder wann bestimmte Dinge später noch in der Serie vorkommen. Wie z.Bsp Brans Traum.
      Am Ende bleibt es halt immer noch die persönliche Meinung / Sichtweise von jedem.´
      Ja, sicher. Nur kann ich nicht wirklich verstehen das es einige gibt die aber auch wirklich alles schönreden und kritiklos hinnehmen. Und letztlich richtet sich mein Unverständnis an eben Jene. Und persönliche Sichtweise oder Meinung kann es eigentlich nicht sein, wenn zum Beispiel der Plot geändert wird.
      Ich kann einen Standpunkt "egal wie es wird - Hauptsache verfimt" durchaus akzeptieren. Nur sollte man dann nicht alles, wie schon erwähnt schönreden wollen.
      Letzendlich zwingt einen ja auch keiner sich die Serie anzuschauen.
      Das ist kein Argument. Wenn HBO sagt sie verfilmen AGOT kann sich jeder das Ergebnis ansehen und seine Meinung dazu äußern. Punkt.
      Die meisten Kritikpunkte die hier so genannt werden halt ich nicht für so wichtig bzw. ich zumindestens kann drüber wegsehen und trotzdem noch Gefallen finden
      Und das ist der Punkt den eben jeder für sich selbst entscheiden muss, da stimme ich zu.
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
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