Charakterdiskussion Jon Connington

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      Myles Toyne musste ich eben auch erst wieder nachschlagen. Aufgefallen ist mir beim ersten Lesen nichts, muss ich beim Reread mal drauf achten. Vielleicht ist es deutlicher, wenn man JCs Erinnerungen an Rhaegar schon kennt.
      ---QUOTES from George R.R. Martin
      • “In real life, the hardest aspect of the battle between good and evil is determining which is which.”
      • “I have an instinctual distrust of conventional happy endings.”
      bin ich der einzige der vermuteted das Miles "blackheart" Toyne jon Conningtons Ex ist ?
      Miles Toyne? Der ehemalige Anführer der Goldenen Kompanie? Also darauf wäre ich jetzt nicht gekommen. Machst du das an irgendeiner bestimmten Stelle oder Aussage fest?

      Dass Connington homosexuell sein soll, ist mir beim Lesen ohenhin nicht wirklich in den Sinn gekommen. Ich hab seine Himmelei von Rhaegar immer als über-freundschaftliche Bewunderung interpretiert. Aber wenn es laut GRRM tatsächlich einen schwulen POV in ADWD geben sollte/soll, dann engt das den Kandidatenkreis natürlich schon massiv ein und Connington rückt unweigerlich ins Blickfeld.
      Lang lebe König Staublin, Herr der Mummers vom geheimnisvollen Volk der Doom.
      Die Frage ist aber, ob die Homosexualität von Jon Connington, wenn es denn so ist, überhaupt wichtig für das Buch ist.

      Also würde sich Homosexualität auf den Charakter auswirken oder würde er das Selbe für Rhaegar getan haben, wenn es eine so starke Freundschaft wie zwischen Eddard Stark und Robert Baratheon war? Ansonsten interessiert es mich nicht. Er könnte also genauso gut Sodomist sein und sich in seine Elefanten verliebt haben!

      Die Homosexualität von Renly Baratheon ist ja im Endefffekt für die Narration an sich wichtig, weil so seine Braut Maegery (??) als Jungfrau in die neue Verbindung gehen konnte.

      Übrigens ist Jon Connington der Namensgeber für Jon Snow oder Jon Arryn? ;) Aber das gehört hier nicht wirklich hin.
      "Ich bin ein Getriebener, ich gebe dem Druck nach, ich kann mich für gar nichts frei entscheiden, ich laufe die Linien meines Schicksals ab, und wenn dort ein Glas Bier steht, dann muss ich es eben trinken, sonst stolpert noch jemand darüber." (Aus dem Buch Sternstunden der Bedeutungslosigkeit von Rocko Schamoni)
      Die Frage ist aber, ob die Homosexualität von Jon Connington, wenn es denn so ist, überhaupt wichtig für das Buch ist.

      Also würde sich Homosexualität auf den Charakter auswirken oder würde er das Selbe für Rhaegar getan haben, wenn es eine so starke Freundschaft wie zwischen Eddard Stark und Robert Baratheon war? Ansonsten interessiert es mich nicht. Er könnte also genauso gut Sodomist sein und sich in seine Elefanten verliebt haben!

      Die Homosexualität von Renly Baratheon ist ja im Endefffekt für die Narration an sich wichtig, weil so seine Braut Maegery (??) als Jungfrau in die neue Verbindung gehen konnte.

      Im letzten Kapitel lehnt er ja vehement den Vorschlag ab, zu heiraten, was politisch durchaus eine Rolle spielen könnte, da eine Hochzeit durchaus ein Weg wäre, Bündnispartner zu gewinnen. Insofern könnte sie schon für den weiteren Verlauf der Handlung eine Rolle spielen.
      Der Grund dafür könnte natürlich genauso gut seine beginnende Krankheit sein - Renly hat schließlich auch geheiratet. Das halte ich sogar für wahrscheinlicher und du ja ebenfalls, wie du weiter oben schon ausgeführt hast. Dann wäre seine sexuelle Orientierung (bis jetzt) für den Handlungsverlauf tatsächlich nicht relevant.


      Übrigens ist Jon Connington der Namensgeber für Jon Snow oder Jon Arryn? ;) Aber das gehört hier nicht wirklich hin.

      Genau über diesen Punkt habe ich mir auch gerade Gedanken gemacht. Kommt wohl drauf an, wer den Namen ausgesucht hat - Lyanna, Ned, Rhaegar? Wer weiß, ob GRRM das überhaupt auflösen will...

      Falls er nach JC heißt, war der gleiche Vorname auf jeden Fall praktisch für Eddard. ;)

      Die Frage ist, falls der Name von Rhaegar und Lyanna ausgesucht wurde, ist es dann nicht ein massiver Affront Aerys gegenüber, dessen Enkelsohn nach der Hand zu nennen, die der gerade ins Exil geschickt hat?
      ---QUOTES from George R.R. Martin
      • “In real life, the hardest aspect of the battle between good and evil is determining which is which.”
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      Aber kommt nicht gerade in den Jon Connington Kapiteln heraus, dass Rhaegar die Politik bzw. Willkür seines Vaters abgelehnt hat?

      Mir kommt es fast so vor, also ob Rhaegar wie die Baelor-Gestalt im Hedge-Knight ist. Robert Baratheons Urteil ist für mich schon lange kein Wegweiser.

      Wenn man überlegt, für welche Tat JC in das Exil geschickt wurde, dann ist es lächerlich. Er hat abgekehnt ein Massaker zu veranstalten ... ich würde einem Rhaegar diesen Affront zutrauen?! Jon Connington vielleicht auch! ;)
      "Ich bin ein Getriebener, ich gebe dem Druck nach, ich kann mich für gar nichts frei entscheiden, ich laufe die Linien meines Schicksals ab, und wenn dort ein Glas Bier steht, dann muss ich es eben trinken, sonst stolpert noch jemand darüber." (Aus dem Buch Sternstunden der Bedeutungslosigkeit von Rocko Schamoni)
      Genauso ist es.

      Ich wollte mit meinem Beitrag auch gar nicht sagen, dass ich es Rhaegar und Lyanna nicht zutrauen würde, ihren Sohn nach Jon Connington zu nennen. Vielmehr könnte der Name als ein weiterer Beleg für das zerrüttete Verhältnis zwischen Aerys und Rhaegar gedeutet werden.
      ---QUOTES from George R.R. Martin
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      Bran Stark wrote:

      Ich halte ehrlich gesagt das ganze gequatsche von dem "Wahnsin" der bei den Targaryans vererbt wird für Blödsinn.
      Viele Häuser haben immer mal wieder verrückte Herrscher/Familienmitglieder, die einen mehr, die anderen weniger. (Aktuell wären für mich: beide Cleagans, Cerssei, Ramsey (und Roose) Bolton, evtl. einige Freys...)
      Und dann sind da noch einige andere Verrückte gestalten, bei denen das sicher sehr vom Blickwinkel abhängt (beispielsweise die ganzen Gotteskrieger die es so gibt, bei den sieben, bei dem Roten, beim Ertrunken, etc)

      Von daher denke ich, dass es erstens bei den Targaryans besonders auffält, da sie die Königsfamilie sind und ihre Taten viel weitreichendere folgen haben, als die der anderen. Zweitens denke ich, das auf den Schultern eines Königs eventuell noch mehr Last liegt, als bei den anderen (Stichwort "Psycho-Soziale"-Probleme). Und drittens, falls es doch vererbbar ist (oder tlw.) das es schlicht am Inzest liegt.

      Also Schlussendlich, dass der "Wahnsin" der bei den Targaryans, eher sowas wie ein "Glaubenssatz" oder "Selbsterfüllende Prophezeiung" in Westeros geworden ist.
      Es handelt sich hierbei aber um eine Fiktion und eine dramatische Überspitzung, die GRRM zwar relativ realistisch nieder schreibt, aber dennoch Fiktion und somit klischierter ist. Für eine drama(turgisch)tische Überspitzung ist es meiner Meinung nach schon "krasser", würde sich am Ende herausstellen, dass ein neuer Tagaryan plötzlich genauso geisteskrank wird und alle Bemühungen von Varys und Co damit zerstört werden...
      Also mir ist Connington ziemlich unsympathisch.Schon allein mit seiner Meinung, Elia wäre "nicht gut genug" für Rhaegar gewesen oder "Ser Ente" sei nicht"gut genug" für Aegons Königsgarde sammelt er bei mir kräftig Minuspunkte...
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison
      Naja wenn man bedenkt, dass in einer Königsgarde vorzugsweise die besten Kämpfer vertreten sein sollten, die man bekommen kann, finde ich den Einwand, dieser oder jener sei nicht gut genug, durchaus sinnvoll. Es handelt sich immerhin um die Leibwächter des Königs, quasi dessen letzten Verteidigungsring, die ihn mit ihrem Leben verteidigen müssen. Wenn da ein durchschnittlicher Kämpfer dabei ist, dann mag er wohl die ihm erteilte Ehre wertschätzen, einen echten Wert als Schutz für den König hat er aber nicht.
      Spatzen werden nie verstehen, warum Adler höher fliegen als Kirschbäume wachsen.
      Der Mann ist zum einen verbittert und zum anderen Realist.
      Wenn er Aegon darauf hinweist, dass er seine Königsgarde nicht vorschnell nur mit Leuten aus seinem Umfeld ausfüllen soll, macht ihn das vielleicht nicht unbedingt zu einem sympathischen Menschen, ist aber politisch durchdacht und klug. Wen Aegon König werden will, braucht er Unterstützer. Und Unterstützer brauchen Anreize.
      Bei seinem Kommentar zu Elia spielen sicherlich mehrere Faktoren eine Rolle. Zum einen wird ja oft angenommen, dass er homosexuell ist und in Rhaegar verliebt war. Somit hätte er natürlich was gegen die Ehefrau seines Angebeteten. Und zum anderen kommt Elia wirklich ziemlich blass gegenüber Rhaegar rüber. Auf der einen Seite der musikalische, gebildete, gutaussehende und auch kriegerisch talentierte Prinz, und auf der anderen Seite eine Frau, die meistens einfach nur als "nett" beschrieben und von ihren Handmaiden überstrahlt wird (Man denke an Ashara Dayne, die in ihrem Gefolge war und die Aufmerksamkeit etlicher Männer auf sich gezogen hat). Und auch die Sache mit dem Kinderkriegen war ja ziemlich schwierig für sie. Wir haben zwar keine näheren Informationen zu der Ehe der beiden, aber Connington wird wahrscheinlich mitbekommen haben, dass Rhaegar nicht so wirklich glücklich war und dafür Elia verantwortlich gemacht haben.
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont
      Klar!Ihr habt mit Sicherheit Recht..vom "Kopf her" ;) !Aber ich finde, dass es für Aegon auch wichtig ist einen Freund in seiner Nähe zu haben auf den er blind vertrauen kann und das ist meiner Meinung nach mit Ente in der Königsgarde der Fall!
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      onyx234 wrote:

      Klar!Ihr habt mit Sicherheit Recht..vom "Kopf her" ;) !Aber ich finde, dass es für Aegon auch wichtig ist einen Freund in seiner Nähe zu haben auf den er blind vertrauen kann und das ist meiner Meinung nach mit Ente in der Königsgarde der Fall!


      Intressanter fakt (und eigentlich eher was für den aegon thread):
      Jaime und Barristan würden eher Aegon als JonC recht geben
      (nicht zu erwähnen das JonC idee zur königgarde schon mal umgesetzt wurde: Renly regenbogen garde
      Sorry, kann dir gerade nicht ganz folgen. Inwiefern würden Barristan und Jaime eher Aegon recht geben und inwiefern wurde Conningtons Idee von der Königsgarde bei Renly umgesetzt? ^^
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      Joker1310 wrote:

      @ Ser Arthur,

      Renly hat Brienne in die Königsgarde aufgenommen, weil sie die beste Kämpfer(in) war.
      Und weil sie nichts anderes wollte, als Renly zu dienen. Renly wollte bevorzugt jemanden haben, auf den er sich verlassen konnte und sonst nichts fordert. Es ging ihm dabei nicht nur um ihre Fähigkeiten mit dem Schwert.

      Ser Garlan Tyrell wrote:


      Die Königsgarde soll aus den sieben besten Kämpfern des Reiches bestehen, das ist schon ein gewisser Anspruch, und ich sehe kein Problem, wenn er Ser Duck nicht zu denen zählt.
      So einfach geht es in der Königsgarde auch nicht. Jaime mag zwar einer der besten Schwertkämpfer im Reich und der jüngste Ritter gewesen sein, aber wenn ich König gewesen wäre, hätte ich ihn wohl nicht berufen. Immerhin spanne ich damit einem der mächtigsten Lords des Reichs seinen Erben aus. Aerys hat hier natürlich einen anderen Hintergedanken, aber politisch war das sehr unelegant.
      Connington hat da auch durchaus Recht, dass die Königsgarde einen potentiellen Anreiz für mögliche Verbündete bildet und man die Plätze nicht verschleudern sollte. Zudem könnten es andere Ritter als Beleidigung auffassen den Sohn eines Schmieds als geschworenen Bruder zu bekommen. Wenn er jetzt sogar noch Lord Commander der Garde wird, wäre das ein rotes Tuch für viele Ritter. Die Eitelkeit der Sers in Westeros ist ja hinreichend belegt.
      Rein von der Vernunft sollte man in der Garde aber Männer haben, denen man vertrauen kann. Sobald die Loyalität eines Ritters nicht zweifelsfrei ist, kann der König in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Gewisse Fähigkeiten sollte man haben, aber nehmen wir zB Lyn Corbray. Er scheint auf dem Schlachtfeld ein sehr guter Mann zu sein und kann mit seinem Schwert auch umgehen, aber als Leibwächter wollte ich ihn nicht um mich wissen. Denn was nützen mir seine Fähigkeiten mit einem Schwert aus valyrischem Stahl, wenn sich die Klinge plötzlich gegen mich richten könnte?
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Aerys hat hier natürlich einen anderen Hintergedanken, aber politisch war das sehr unelegant.


      Der Bruch mit Tywin war bereits erfolgt und da Aerys Tywin für zu mächtig hielt, nahm er dessen Sohn/Erben als Geisel. In meinen Augen ein politischer Schachzug.

      Connington hat da auch durchaus Recht, dass die Königsgarde einen potentiellen Anreiz für mögliche Verbündete bildet und man die Plätze nicht verschleudern sollte.

      Naja, so groß wie die Ehre auch sein mag, nur Personen mit einem bestimmten Anreiz treten dieser Garde bei. Warum sollte ein Lord oder sonst wer der Garde beitreten? Jeder Verbündete, der der Garde beitritt verliert doch automatisch jegliche Befehlsgewalt und Besitzrechte. Super, er hat einen treuen verbündeten in seiner Garde der ihn nun bis in den Tod beschützen muss... verliert dadurch aber vll 20.000 Schwerter weil dessen Nachfolger eher zu Dany/Jon/Hodor hält? hmm...

      Zudem könnten es andere Ritter als Beleidigung auffassen den Sohn eines Schmieds als geschworenen Bruder zu bekommen

      Die Garde ist eine Bruderschaft der besten Schwertkämpfer. Da ist es unerheblich ob es sich um einen Schmied, Bauern oder Lord handelt. Die Tatsache warum es so wenig Nichtadlige gibt liegt wohl vermutlich daran, dass sie niemand kennt/kaum an eine solche Ausbildung gelangen konnten. Sie mussten nicht nur einen Lord/Ritter finden der sie zum Ritter macht, sie mussten sich anschließend auch einen Namen im Königreich machen. Wie soll das gehen, bei zb 15 Jahren Friedenszeit? Nur durch Tuniere... Und da war die Teilnahme begrenzt und vermutlich kostspielig.
      Es gibt aus der Vergangenheit aber einige Beispiel für Nichtadlige oder gar Bastarde die der Königsgarde beigetreten sind. Sie müssen lediglich ein Ser sein.