Die Verschwörer der Targaryenrestauration

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      Ser Pounce wrote:

      Narannia wrote:

      Illyrio kennt die beiden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er tatsächlich daran glaubt, dass sie in nächster Zukunft mit einer Armee Dothraki nach Westeros übersetzen werden.

      Wiso nicht? Ohne Drogos blöde Verletzung wäre das doch passiert...


      Aber hätte man damit im Vorfeld rechnen können? Wie gesagt, die sind unberechenbar.

      "The Dothraki do things in their own time, for their own reasons."


      Das wird sinngemäß nicht nur einmal erwähnt. Und sie konnten ja nicht ahnen, dass sich zwischen Dany und Drogo eine so ernsthafte Beziehung entwickeln würde. Dass sie ihm tatsächlich so wichtig wird, dass er nach dem Anschlag auf Rache sinnt, und dazu sogar über's Meer setzen würde, was ja höchst untypisch für dieses Volk ist.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      Dass sie nicht erwarten, dass Dany nicht lange überlebt heißt ja nicht dass sie damit rechnen, dass sie innerhalb von 3 Tagen krepiert. Ich könnte mir vorstellen, dass der Plan in etwa so aussah: Dany geht mit Drogo, Viserys bleibt in Pentos. Dany ist eher unglücklich, das ist Drogo aber ziemlich egal, sie kriegt ein bis zwei Kinder von ihm, für ihn hat sie ihren Zweck erfüllt und er erinnert sich, dass er dafür ihrem Bruder bzw. Illirio was schuldet (wenn auch nicht sofort, scheinen sie sich ja meistens doch an sowas zu halten). Er wird vielleicht nicht grad sein ganzes Khalasar über die Meerenge schicken, aber die Eroberung von Westeros doch zumindest etwas unterstützen und so hat das ganze doch einen gewissem Zweck erfüllt. Dany stirbt vermutlich innerhalb weniger Jahre an Kindbettfieber oder auf Grund des für sie ungewohnten und brutalen Lebensstils der Dothraki, ist aber auch wurscht solange sie zumindest ein Kind bekommen oder dem Khal bisschen Freude bereitet hat und so ihren Zweck erfüllt hat.

      Balerion der Schwarze wrote:

      Uuuuund?


      Tja das zeigt doch das sie auf die Dothraki gesetzt haben.

      Panagiotis wrote:


      Mag sein erwiederte der Gabelbart und hielt inne, um nach dem langen Anstieg zu Atem zu kommen."Nichtsdestoweniger brauchen wir Zeit. Die Prinzessin erwartet ein Kind. Der Kahl wird sich nicht rühren, bis sein Sohn geboren ist. Ihr wisst, wie sie sind, diese Wilden."
      Der Mann mit der Fackel schob etwas. Arya hörte ein tiefes Rumpeln. Ein mächtiger Felsbrocken, rot im Fackelschein, glitt mit gewaltigem Rumpeln von der Decke herab, was sie fast aufschrien liess.


      Die Zwei Dany und Viserys sollten nicht einfach an die Dothraki abgeschoben werden. Man plante mit Ihnen die Invasion.
      "Sie waren von Schatten umgeben.
      Ein Schatten war dunkel wie Asche, mit dem schrecklichen Gesicht eines Bluthunds.
      Ein Anderer war gepanzert wie die Sonne, golden und wunderschön. Über beiden ragte ein Riese mit steinerner Rüstung auf, doch als er sein Visier öffnete, waren darin nichts als Finsternis und dickes, schwarzes Blut."

      Ser Pounce wrote:

      Narannia wrote:

      Illyrio kennt die beiden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er tatsächlich daran glaubt, dass sie in nächster Zukunft mit einer Armee Dothraki nach Westeros übersetzen werden.

      Wiso nicht? Ohne Drogos blöde Verletzung wäre das doch passiert...


      Ja haben sie, sie wollten dass sie übersetzen. In dem Katakomben Kapitel wird es ja beschrieben. Die Zeit drängte. Und man wartete nur auf die Geburt.


      Nymeria Sand wrote:

      Dass sie nicht erwarten, dass Dany nicht lange überlebt heißt ja nicht dass sie damit rechnen, dass sie innerhalb von 3 Tagen krepiert. Ich könnte mir vorstellen, dass der Plan in etwa so aussah: Dany geht mit Drogo, Viserys bleibt in Pentos. Dany ist eher unglücklich, das ist Drogo aber ziemlich egal, sie kriegt ein bis zwei Kinder von ihm, für ihn hat sie ihren Zweck erfüllt und er erinnert sich, dass er dafür ihrem Bruder bzw. Illirio was schuldet (wenn auch nicht sofort, scheinen sie sich ja meistens doch an sowas zu halten). Er wird vielleicht nicht grad sein ganzes Khalasar über die Meerenge schicken, aber die Eroberung von Westeros doch zumindest etwas unterstützen und so hat das ganze doch einen gewissem Zweck erfüllt. Dany stirbt vermutlich innerhalb weniger Jahre an Kindbettfieber oder auf Grund des für sie ungewohnten und brutalen Lebensstils der Dothraki, ist aber auch wurscht solange sie zumindest ein Kind bekommen oder dem Khal bisschen Freude bereitet hat und so ihren Zweck erfüllt hat.


      Genau das war ungefähr der Plan. Mensch ich hab mir doch nicht umsonst die Finger wund geschrieben,
      "Sie waren von Schatten umgeben.
      Ein Schatten war dunkel wie Asche, mit dem schrecklichen Gesicht eines Bluthunds.
      Ein Anderer war gepanzert wie die Sonne, golden und wunderschön. Über beiden ragte ein Riese mit steinerner Rüstung auf, doch als er sein Visier öffnete, waren darin nichts als Finsternis und dickes, schwarzes Blut."
      Hätte man Viserys und seine Schwester einfach los werden wollen, so hätte man sie leicht auf irgendeiner abseitigen Straße überfallen lassen können. Ich denke Ürsprünglich war da schon mehr geplant. Ich denke schon das die Dothraki die Meerenge überqueren sollten. Aus dem gespräch zwischen Illyrio und Varys geht ja hevor das sie sich einen Krieg ja wünschen, aber der es noch zu früh sei. Aber weder Illyrio noch Viserys haben eine große Armee.
      Also sind sie auf die Dothraki angewiesen. Aegon hat zwar die Goldene Kompanie, aber uch die ist nur etwa zehntausend Mann stark. Das allein würde nicht reichen.

      Panagiotis wrote:

      Tja das zeigt doch das sie auf die Dothraki gesetzt haben.

      Es dachte alle du würdest jetzt noch ein begründung für die Buchstelle schreiben.

      Masc wrote:

      Also sind sie auf die Dothraki angewiesen. Aegon hat zwar die Goldene Kompanie, aber uch die ist nur etwa zehntausend Mann stark. Das allein würde nicht reichen.

      Sie sind auf die Goldene Kompanie mehr angewiesen als auf die Dothraki. Die Dothraki sind auf offenem Feld für westerosische Heere unschlagbar. Zu mehr sind die aber nicht gut. Die Goldene Kompanie ist auch für Belagerungen zu gebrauchen, die in Westeros unvermeidbar sind. Die Dothraki wären nützliche Hilfssoldaten gewesen, aber im Notfall könnte es auch ohne sie klappen. Wir werden's ja sehen.
      Die Dothraki sollten wohl im Prinzip das machen, was Cersei und Catelyn nun übernommen haben. Westeros ins Chaos stürzen. Ein Teil der 7 Königslande (z.B. Dorne) hätte sich Dany angeschlossen und während der Krieg herrscht wäre Aegon mit der Goldenen Kompanie aufgeschlagen und hätte sein Geburtsrecht eingefordert.
      Facit Omnia Voluntas
      Ich kann Arjen hier nur zustimmen. Aegon hätte nach dem ursprünglichen Plan Westeros von den wilden Dothraki und dem irren Viserys befreit, nachdem diese schon ordentlich Chaos gestiftet haben und damit einer gut organisierten Armee wie der goldenen Kompanie den Weg frei gemacht haben.
      We all must choose. Man or woman, young or old, lord or peasant, our choices are the same. We choose light or we choose darkness.
      Ich glaube Illyrio und Varys wollten sich mit den Dothraki nur eine weitere Option offenhalten. Wir merken ja schon deutlich, dass sie für ihren Plan nicht nur eine Option haben, sondern mehrere. Wenn Daenerys und Viserys alles richtig gemacht hätten, hätten sie die Dothraki für eine Invasion nach Westeros gehabt. Wenn es schiefgeht, auch nicht so schlimm, da ist ja noch FAegon und die Goldene Kompanie.
      Eins von beidem alleine hätte aber kaum funktioniert.

      Die GC alleine hätte es nicht geschafft die Armeen des Reichs zu schlagen (Dorne hätte sich wohl eher auch zurückgehalten).
      Und die Dothrakie ebenfalls nicht, Es wird zwar erwähnt, dass Robert sich eventuell den Dothrakie in offener Feldschlacht gestellt hätte, aber er hatte fähige Berater um sich (Jon Arryn/Ned Stark) die ihn wohl eines besseren belehrt hätten...

      Aegon hat ja auch nur Erfolg, weil das Reich anderes zu tun hat.
      Facit Omnia Voluntas

      Arjen2102 wrote:

      Eins von beidem alleine hätte aber kaum funktioniert.

      Die GC alleine hätte es nicht geschafft die Armeen des Reichs zu schlagen (Dorne hätte sich wohl eher auch zurückgehalten).
      Und die Dothrakie ebenfalls nicht, Es wird zwar erwähnt, dass Robert sich eventuell den Dothrakie in offener Feldschlacht gestellt hätte, aber er hatte fähige Berater um sich (Jon Arryn/Ned Stark) die ihn wohl eines besseren belehrt hätten...

      Aegon hat ja auch nur Erfolg, weil das Reich anderes zu tun hat.

      Du vergisst jetzt aber was allein innenpolitisch in Westeros passiert. Und da hat Varys auch oft seinen Anteil daran.

      Beren Stark wrote:

      Arjen2102 wrote:

      Aegon hat ja auch nur Erfolg, weil das Reich anderes zu tun hat.

      Naja. Soooo viele Siege hat er jetzt auch noch nicht zu verbuchen.


      Er hat noch keine Niederlage zu verbuchen, daher würde ich sagen er ist momentan im Soll.

      Ser Erryk wrote:

      Du vergisst jetzt aber was allein innenpolitisch in Westeros passiert. Und da hat Varys auch oft seinen Anteil daran.


      Nein, vergesse ich nicht. Ich sage doch, dass er nur deshalb erfolgreich ist, weil das Reich momentan anderes zu tun hat. Und das aktuelle Chaos herrscht im durch Cerseis (Ok, Fehler, Joff hatte den Mörder auf Bran angesetzt, oder) und Catelyn (Gefangennahme Tyrions). Das spielt natürlich alles in Varys Karten, aber das Bran Cersei und Jaimie erwischt, war wohl nicht auf seinem Mist gewachsen.
      Facit Omnia Voluntas

      Ser Pounce wrote:

      Ich kann Arjen hier nur zustimmen. Aegon hätte nach dem ursprünglichen Plan Westeros von den wilden Dothraki und dem irren Viserys befreit, nachdem diese schon ordentlich Chaos gestiftet haben und damit einer gut organisierten Armee wie der goldenen Kompanie den Weg frei gemacht haben.

      Dann hätten wir den irren Aerys und den irren Viserys gehabt. Beste Voraussetzungen, daß sich die Westerosi auf den nächsten Tararyen freuen, der dann mit heimkehrenden Adelsnachkommen und deren alten Ansprüchen dazukommt. 8)

      Masc wrote:

      Hätte man Viserys und seine Schwester einfach los werden wollen, so hätte man sie leicht auf irgendeiner abseitigen Straße überfallen lassen können. Ich denke Ürsprünglich war da schon mehr geplant. Ich denke schon das die Dothraki die Meerenge überqueren sollten. Aus dem gespräch zwischen Illyrio und Varys geht ja hevor das sie sich einen Krieg ja wünschen, aber der es noch zu früh sei. Aber weder Illyrio noch Viserys haben eine große Armee.
      Also sind sie auf die Dothraki angewiesen. Aegon hat zwar die Goldene Kompanie, aber uch die ist nur etwa zehntausend Mann stark. Das allein würde nicht reichen.

      Panagiotis wrote:

      Tja das zeigt doch das sie auf die Dothraki gesetzt haben.

      Es dachte alle du würdest jetzt noch ein begründung für die Buchstelle schreiben.


      Ich habe die Zeit die die Abschrift in Anspruch genommen hat, unterschätzt. Für die Begründung hatte ich dann keine Zeit mehr. Bin ja noch Anfänger ;)

      Ser Pounce wrote:

      Ich kann Arjen hier nur zustimmen. Aegon hätte nach dem ursprünglichen Plan Westeros von den wilden Dothraki und dem irren Viserys befreit, nachdem diese schon ordentlich Chaos gestiftet haben und damit einer gut organisierten Armee wie der goldenen Kompanie den Weg frei gemacht haben.


      Ich auch, dann hätte Aegon wie der strahlende Retter ausgesehen. Man sieht ja, was die Dothraki in Essos ja anstellen. Vergewaltigungen, Plünderungen etc. Sie sind ja so eine Art Blutiger Mummenschanz deluxe. Haben also keinen guten Ruf. Und Viserys litt ja unter gewaltiger Selbstüberschätzung. Also nicht der Stratege der Westeros einnehmen könnte.
      "Sie waren von Schatten umgeben.
      Ein Schatten war dunkel wie Asche, mit dem schrecklichen Gesicht eines Bluthunds.
      Ein Anderer war gepanzert wie die Sonne, golden und wunderschön. Über beiden ragte ein Riese mit steinerner Rüstung auf, doch als er sein Visier öffnete, waren darin nichts als Finsternis und dickes, schwarzes Blut."

      Nabu wrote:


      Dann hätten wir den irren Aerys und den irren Viserys gehabt. Beste Voraussetzungen, daß sich die Westerosi auf den nächsten Tararyen freuen, der dann mit heimkehrenden Adelsnachkommen und deren alten Ansprüchen dazukommt. 8)


      Ja genau! :D
      Ich versteh' schon, wie sie sich das evtl. ausgemalt haben. Aber idiotensicher sieht anders aus ... wie sich ja dann auch rausgestellt hat.
      Ich hoffe, wir werden es irgendwann mal erfahren, was sie nun wirklich vorgehabt haben.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      Es gibt da gerade eine Neue Reihe über den Aufstieg und Fall von Imperien in fiktionalen Wirklichkeiten. Diese Videos wurden mit Hilfe eines Wissenschaftlers erstellt der darin gerade seine Doktorarbeit schreibt ... nagelt mich nicht darauf fest, ich habe es nicht so wirklich verstanden, ich gebe aber mal seine Worte wieder (ach ja, mein Englisch hat sich seit meinem Weggang enorm verbessert, Hörbüchern und ASOIAF sei dank)

      As before this Video is brought to you at the wonderful suggestion of one of my absolutely amazing Patreons who is actually doing his thesis in this kind of stuff. So he holds me right to the script.


      Also mein Verständnis von dem was ich über die Targaryen-restauration gelesen habe ist folgendes: Diese Verschwörer wollten eine Marionette auf dem Thron, eine Figur die sie so manipulieren können das sie, mit den richtigen Argumenten überzeugt, das tut was sie wollen. Immer im Sinne des Königreiches. Sie wollten die Macht und brauchen dafür einen Hampelmann der den Regenten für die breite Öffentlichkeit spielt. Sie wollten das Chaos das Cersei und ihre Leute brachten, damit ihr Kandidat dann in den Augen der Öffentlichkeit als der Retter dasteht und wieder ein Gefühl von Sicherheit in der Bevölkerung hervorruft. Wenn sich dann alles beruhigt hat, würden sie herrschen und der König bei Bedarf den Schwarzen Peter abbekommen.

      Varys in den Büchern scheint schon die Zeit zu vermissen wo er Aerys diente und mehr einfluss hatte, habe ich zumindest das Gefühl.

      Hier mal der erste Teil dieses dreiteiligen Exposés


      Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz

      "Fan" - kommt von Fanatismus, insofern bin ich kein Fan, sondern eine Verehrerin der Bücher von GRRM und der Serie dazu.
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