Kurze Frage - kurze Antwort

      Ich finde es übrigens sehr interessant, dass die Magie der Warg, Grünseher etc. anscheinend auch in der Zeit "funktionsfähig" war, in der die Magie der Warlocks, der Anhänger von R'hollor oder der Alchemisten scheinbar stark verblasst oder gänzlich funktionslos war. Bloodraven ist da ja das beste Beispiel.
      Oder gibt es Hinweise darauf, dass es auch die Verwender dieser Art von Magie schwerer hatten, ihre Praktiken auszuüben?

      ssnake schrieb:

      Ser Arthur Dayne schrieb:

      Das mit den Drachen scheint nicht so ganz korrekt zu sein. Offenbar gab es die Viecher schon in geraumer Vorzeit, sogar in Westeros, die Valyrer haben sie aber offenbar als erste gezähmt.


      Kannst du das mit den Drachen in grauer Vorzeit etwas genauer ausführen? Gibt es eigentlich Theorien darüber, ob die in der ganzen Martinschen Welt verbreitet waren, und hatten sie sowas wie ein Herkunftsgebiet?

      Kann gerade nicht die einzelnen Zitate dazu bringen, aber im Sothoryos-Kapitel des Weltbuches steht, dass Barth vermutet hat, die Valyrer hätten mit Viechern aus Sothoryos rumexperimentiert, um die Drachen zu erschaffen. Ein anderer Maester hat allerdings Beweise dafür vorgelegt, dass Drachen älter als die valyrische Kultur und einst auch in Westeros vorgekommen seien.

      Zum Ursprung der Drachen gibt es verschiedene Mythen.
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

      LordStannis schrieb:

      Ich finde es übrigens sehr interessant, dass die Magie der Warg, Grünseher etc. anscheinend auch in der Zeit "funktionsfähig" war, in der die Magie der Warlocks, der Anhänger von R'hollor oder der Alchemisten scheinbar stark verblasst oder gänzlich funktionslos war. Bloodraven ist da ja das beste Beispiel. u
      Oder gibt es Hinweise darauf, dass es auch die Verwender dieser Art von Magie schwerer hatten, ihre Praktiken auszuüben?

      Möglicherweise ist das Wargen und Grünsehen weniger eine magische Erscheinung, sondern eher "nur" eine übersinnliche Fähigkeit. Für den gemeinen Westerosi ist der Unterschied sicherlich gering, aber einen feinen Unterschied scheint es zu geben. Magie kostet in Martins Welt immer einen Preis, sei es nun der R'hollor-Kuss, der dem Versender Energie kostet, während der Empfänger einen entsprechenden Teil seines früheren Lebens einbüßt oder die Blutmagie, bei der man ein Leben opfern muss, unabhängig davon ob man 3 Drachen ausbrütet oder nur guten Wind für die Schifffahrt möchte. Brans Fähigkeiten aktivieren sich zwar erst nachdem er seine Gehfähigkeit verliert und Aryas Wargfähigkeiten legen einen extremen Sprung hin, während sie erblindet, aber mächtige Warge und Grünseher gab es auch so, unabhängig von der restlichen Magie.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Weil Beric nicht lange tot ist, wohl nur geringfügig, aber als dieser Catelyn wiedererweckt, bringt ihn das direkt um. Außerdem ist Beric der einzige, den Thoros immer wieder zurückholt. Das könnte natürlich den Grund haben, dass Thoros sieht, was aus den Toten wird und deshalb nur ihren Anführer immer wieder neu erweckt, aber grade nachdem Thoros herausfindet, dass er diese Fähigkeit hat, wäre es doch wohl zu verlockend auch alle anderen Kameraden aus dem Tod zu erwecken. Berics Veränderungen waren da noch nicht so offensichtlich, aber Thoros hat nur Beric wiedererweckt.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      LordStannis schrieb:

      Ich denke aber nicht, dass die weißen Wander plötzlich verschwinden oder in einen tiefen Schlaf fallen, sobald die Drachen von Dany sterben.
      Zum Einen fände ich es seltsam (im Grunde wäre für die Aufhaltung der Wanderer dann "nur" das Töten der Drachen notwendig... also Dany, greif zum Henkersmesser) und zum Anderen finde ich diese Balance-Geschichte (das eine kann nur mit dem anderen existieren) nicht sonderlich spannend.


      Och, Balance-Geschichten finde ich nicht grundsätzlich langweilig. Aber ich denke eben nicht, dass das Sterben von Danys Drachen automatisch bedeuten würde, dass die Weißen Wanderer auch weg wären. Sie könnten stärker werden, es gibt Raum für eine andere Kraft/Macht, wie auch immer. Irgendetwas verändert/verschiebt sich, das ist ja auch eine Form der Balance. So wie die ganze Natur eine komplexe Balance ist, bei der man nie weiß, was eine Veränderung dann wirklich bewirken wird.

      Aber eigentlich lebte der westerosische Mensch (und vermutlich die anderen Menschen in Martins Welt auch) doch die ganze Zeit schon mit enormer Magie. Ich meine damit die langen Jahreszeiten, die sicher auch eine Bedeutung in dem ganzen magischen System haben. In der Welt von Eis und Feuer wird doch irgendwo erwähnt, sozusagen als ferne Sage, dass es einmal regelmäßige Jahreszeiten gegeben haben soll (wie bei uns), aber keiner mag das so recht glauben, weil es für die Westerosi so absurd klingt. Irgendwie müssen die langen Jahreszeiten in die Magiesache auch noch einzuordnen sein. GRRM hätte sonst nicht irgendwo am Rande erwähnt, das es mal ganz anders war. Dann würde es doch eigentlich reichen, als gegeben hinzunehmen, dass es in dieser Welt eben so ist. Vielleicht sind die Jahreszeiten eine Art "Magiepuffer" oder "Magiereservoir" oder was auch immer. Also wenn die Drachen tot sind, die Weißen Wanderer besiegt oder befriedet, verschieben sich vielleicht wieder die Jahreszeiten. Irgendwie so.

      Ich persönlich fände es übrigens todlangweilig, wenn die Weißen Wanderer nur böse wären. Die Drachen sind ja auch nicht nur gut, sondern recht unberechenbare Vieher, die Kinder fressen und kaum zu kontrollieren sind.
      @Cloud Dancing Nochmal nachträglich wegen dem Gewürzwein: Bin bei meinem Reread einiger Kapitel gerade da drauf gestoßen, dass Arya in dem Kapitel, indem sie Roose Bolton dient, Gewürznelken als weitere Zutat erwähnt.
      Augenblicke später hatten tausend Stimmen den Ruf aufgenommen. König Joffrey und König Robb und König Stannis waren vergessen, nur König Brot herrschte noch. "Brot", brüllten die Menschen, "Brot, Brot!" (DSdsL, S.188)
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