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Episode 2x03 - What Is Dead May Never Die

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      Sawyer schrieb:

      Und ehrlich, sich beschweren, dass sich Cat und Renly im Buch auf einer Wiese treffen und nicht an einem Strand? :whistling: Das soll eine Kritik sein? Ne, ehrlich, sowas kann ich nicht ernst nehmen, bei aller liebe. ;) Das primäre Zielpublikum kennt die Buchvorlagen nun mal nicht. Punkt.
      Wo bitte hab ich mich beschwert? :hm:
      Ich schrieb, daß ich mir die Szene auf einer Wiese vorgestellt hatte, als ich das Buch gelesen habe (ich meine sogar, es wäre eine Wiese gewesen) und mein Kritikpunkt war, daß die gefilmte Szene m.E. nach am gleichen Ort spielt, wie die Feuchthaar Szene und das wäre halt ein massiver Fehler.
      “A hound will die for you, but never lie to you. And he’ll look you straight in the face.”

      AmrodAegnor schrieb:

      Ich versteh nicht, was ihr alle habt. Fand Margaery jetzt garnicht so übel. Sie hat in meinen Augen sehr gut die Mischung zwischen Unschuld und Reife rübergebracht. Und sind wir mal ganz ehrlich, sie ist die Enkelin von DER Olenna Tyrell. Wer glaubt, sie sei ein unschuldiges kleines Reh... :P


      Guter Punkt, so hatte ich das noch gar nicht gesehen. Trotzdem muss doch nicht jede neue weibliche Figur gleich die Hüllen fallen lassen (Hallo Melissandre). Ab besten nimmt nächste Woche Loras das Margery+Loras Angebot an, und währenddessen sehen wir seine persönliche Traumseqenz von Brienne! Das wäre doch was :D
      Was mich eher stört ist, dass auch gleich in der selben Episode Shae ihr Ansprüche stellt. Können sie denn nicht wenigstens nur ein paar Personen etwas (anfangs) harmloser und nicht gleich durchtrieben präsentieren?
      Naja und dass Shae gleich als Kammerzofe durchgeht...Tyrion setzt seine "Schwäche" gegenüber Cersei genau an die Seite ihrer zukünftigen Schwiegertochter. Da wird Cersei sicherlich nicht nachforschen....
      Aber vielleicht bringen sie sie nur in Position für Künftiges....

      Insgesamt ist es für die Serie aber nicht schlecht, dass sie die Figuren näher aneinanderrücken. Sonst hätte jede Folge 10 verschiedene Schauplätze. Auch, dass Arya gleich nach Harrenhal gebracht wird, finde ich nicht schlecht gelöst. Ich hoffe aber trotzdem, dass man noch etwas von dem Zustand der einfachen Bevölkerung mit bekommt, bzw. wie es um die Königslande bestellt ist. Aber es gehen ja noch mehr Personen auf Reisen. Aus Aryas POV war es aber meiner Meinung nach im Buch besonders eindrucksvoll.

      Dass Stannis und Dany diese Woche gefehlt haben? Also konzentrierte Episoden auf wenige (und immer noch genug) Schauplätze sind mir da doch lieber. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir in der Serie anders als zum Buch auch noch den Schauplatz "Robb" haben, und sie Dany auch noch mehr Handlung (etwas aus Buch 3) geben. Mir gefällt der Flow bisher. OK. in der ersten Folge musste man natürlich alle wichtigen Personen zeigen.

      Treffend umgesetzt haben sie Tyrions Plan. Die Montage war wirklich gut.
      Auch die Szene zwischen Arya und Yoren fand ich nicht schlecht. Im Buch muss sie immer alles alleine verarbeiten und spricht mit niemandem darüber.
      Der Cliffhanger der letzten Episode wurde recht gut aufgelöst.
      Theon und sein mit Zweifeln behafteter Charakter wurden auch gut umgesetzt. Mein letzter Re-Read ist zwar noch gar nicht so lange her, aber irgendwie fühle ich jetzt doch mehr mit ihm mit.
      Asha/Yara - sicherlich nicht meine Asha. Auch dass sie 30 Schiffe anführt, darin sehe ich bisher auch noch zu wenig Persönlichkeit. Aber ich warte lieber erst einmal ab.

      AmrodAegnor schrieb:

      Was mein Kommentar zu den "Sexszenen" angeht...mich stört ja die Margaery Szene nicht, sondern die Loras Szene. Und wie gesagt auch nur weil da meiner Meinung nach nichts Wichtiges gesagt wurde. Das ist, was mich stört. Die Häufigkeit und öfters auch die Länge von unnötigen Szenen, nur damit wieder der Nackthaut-Faktor gepusht wurde.

      Generell hab ich nix gegen solche Szenen, weils eben auch im Buch so ist und die meisten Szenen passen so wie sie sind. Nur ab und an denk ich mir einfach "War das jetz nötig?"

      Das vieles in der Serie gezeigt wird, statt nur angedeutet zu werden, stimme ich dir zu, könnte man anders handhaben. Aber ich finde, das kann nicht auf die Renly&Loras Szene bezogen werden, die Katze ist da bereits schon aus dem Sack, dank Staffel eins.
      Die Szene war notwendig und hat mir daher auch wirklich gut gefallen (bis auf die Andeutung über Margery). Erstens, erinnert es den Nicht-Leser an das Verhältnis der beiden Charaktere, das wohlgemerkt ca. 5 Folgen zurück erklärt wurde und zweitens spielt es wunderbar mit der anschließenden Margery Szene überein und spitzt damit die Konfliktsituation zwischen den drei Charakteren Renly-Margery-Loras zu. Es geht ja nicht nur darum, dass ein homosexueller Herrscher sich mit einer Frau einlassen muss, sondern ausgerechnet noch mit der Schwester seines Liebhabers. Das ist der Knackpunkt des Konflikts, der für für den Nicht-Leser deutlich gemacht werden muss und mMn wunderbar mit der Loras-Liebesszene-gefolgt-von-der-Margery-Liebesszene umgesetzt wurde.

      Und nochmals, das ist eine der wenigen Liebesszenen in zwölf Folgen, in einer Welt wie Westeros, in der bisher Sex pausenlos als Machtmittel eingesetzt wurde, ist die Loras Szene definitiv nicht unwichtig.
      "What if all the equipment is in Mexican instead of English?"
      Puh, nach dem qualitativen Absacker in Episode 2, war diese hier wieder richtig gut. Tyrion und Arya bleiben meine Lieblingsstorylines, einfach grandios wie Tyrion alle gegeneinander ausspielt. Brienne und Renly sind aber auch nicht übel getroffen (wenn man mal darüber hinweg ist, dass seine Affaire zu Loras so deutlich gezeigt wird und Maergery viel erwachsener erscheint als im Buch). Auch der Greyjoy-Ark hat diesmal ein bisschen mehr hergemacht.

      Nur die Auflösung des Cliffhangers aus der letzten Folge war etwas lahm. Wie überhaupt die ganze Jon-Storyline bislang recht fad daherkommt.

      Alles in allem eine solide Folge mit gutem Spannungsbogen, ordentlichen Actionszenen und wenigen Längen.
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)
      Ja, das seh ich auch so.

      Gut der Jon-Plot hinkt echt wirklich etwas nach, aber vielleicht kruegen sie ja in den nächsten Folgen noch die Kurve.

      Maergery kommt mir alles in allem nicht nur etwas alt vor, sondern auch zu erfahren. Klar, durchtrieben soll sie schon sein, aber auf so eine zuckersüße und augenscheinlich unschuldige Art. Und das kann man von dieser Maerg echt nicht sagen. Sie ist ja jetzt schon Cercei so gut wie ebenbürtig und Renly und Loras weit überlegen. Da find ich die Handlung echt etwas vorschnell, auch wenn mir die angedeuteten Liebesszenen gut gefallen, weil sie diese komplizierte Charakterkonstellation gut wiedergeben.

      Tyrion ist einfach nur genial. Dieser unverwüstliche Humor und der Zynismus, mit dem er sich durchbeißt, ist so toll. An der Umsetzung habe ich wirklich gar nichts zu meckern. Es macht einfach nur Spaß, ihm zuzusehen, auch wenn man ja im Grunde durch die Bücher weiß was kommt, verliert man daran nicht die Lust.

      Dasselbe gilt auch für Arya. Man fibert immer mit, was mit ihr passiert. Zudem ist die Dynamik zwischen Gendry und ihr wirklich toll, was zu großen Teilen an der fantastischen Leistung der Darsteller liegt.

      Was Theon betrifft, so nervt er mich gewaltig. Und angesichts der Tatsache, dass das im Buch schon so war, kann man den Schaupielern auch hier nur gratulieren. Dass sein Loyalitätskonflikt nochmal extra ausgearbeitet wurde, finde ich nur passend. Die Szene zwischen Vater und Sohn, als er Balon Vorwürfe macht, ist ebenfalls sehr gelungen, immerhin hadert Theon ständig deswegen mit sich selbst und seinem Selbstbewusstsein.

      Wir werden sehen, was die zukünftigen Episoden noch für Überraschungen bringen werden. Ich bin gespannt.
      Die Arya Szenen waren wieder spitze! Das Zusammenspiel zwischen Gendry und Arya oder auch Arya und Yoren fand ich sehr gut. Obwohl ich das etwas verstörend fand, dass die Goldröcke laut nach Gendry gerufen haben und 17 von 19 Anwesenden drehen sich zu dem Kerl um. Mag sein, dass ich mir das auch nur eingebeildet hab... Und selbst am Ende, als sie brav in Reih und Glied standen und abermals nach Gendry gefragt wurde.



      Nur wenige haben in meinen Augen die Eigenschaft eines ehrbaren Charakters erworben und die Herren udn Damen die da standen (Diebe, Mörder, vergewaltiger, Abschaum usw) gehören nicht zu denjenigen, die nen Fremden mitreisenden decken. Ich weiß... pingelig -.-



      Yara - Darüber hat sich wohl jeder schon ausgekotzt. Bilde ich mir das nur ein, oder guckt die immer gleich? Ich musste gleich an farm1.staticflickr.com/42/76054061_7a9ce96d06.jpg denken!

      Theons Reaktion dagegen war einsame Spitze, als ihm bewusst wurde wer sie ist. Allgemein, find ich Theon mit mal zu mal besser. Auch dieses Zerwürfnis seiner Loyalität; Ich hatte immer das gefühl, dass er Robb nicht hintergehen wollte. Alle anderen waren ihm egal. Jon war in seinen Augen ein Bastard und alle anderen beachteten ihn auch nicht wirklich. Allein Robb sah ihn als soetwas wie einen Freund/Bruder.



      Tyrion... keine Worte. Wieder der Hit! Cerceis Schubser war zwar so nicht im Buch... für mich aber wieder nen typischer Charakterzug von Cercei. Nen kleinen Kerl umschubsen... jaja! :chinese:

      Die Szene zwischen Janos Slynt und Tyrion... sehr geil!

      Auch lena Heady gefällt mir mehr und mehr und hat nicht nur diesen Ausdruck drauf, wo eine Braue höher is als die andere.



      Kommen wir zu den Tyrells:

      Renly: Ich finde er kommt genau so rüber, wie ich ihn in den Büchern gesehen hab. Die Szene, in der Loras Catlyn ermahnt sich hinzuknien und sie ihm barsch kontert. Da sah man schön wie renly da oben steht, die Schultern zuckt und denkt: Ach... bisse mal höflich!

      Loras - Renly Szene. Das geknutsche und gefummel ging mir zu lang. Da hätten auch zwei Schmatzer gereicht und dann vielleicht 2-3 inhaltlich schwere Dialoge?!

      Margy - Renly: Während sie im Buch ja eher als die Unschuld in Person herüberkommt, hab ich doch immer gedacht: Sie weiß genau was sie tut. Das Anfreunden mit Sansa, das herumtollen mit Tommen und seinen Kätzchen, die Gesellschaft einiger Personen. Ja udn dann gibts da auch noch Olenna :D Hier in der Serie wird wieder direkter auf ihre Eigenschaften bezug genommen.

      Ihr Hinweis, man könne Loras ja hinzuholen fand ich klasse und zeigt was sie will. Mach mir nen Baby und vage den Schein, der rest is doch egal.

      Zumal ich auch immer das gefühl hatte, das zwischen Loras und Margy was lief oO



      Brienne: So riesig wie sie auch ist, der Kniff mit der Kameraperspektive und dem leichten Anstieg eines Hangs war nicht mehr nötig. Sie ist auch so schon groß!



      Holzhammer: Ich vertrete mittlerweile die These, dass die Produzenten diese Dinge mit dem Holzhammer präsentieren, weil es bereits 12 andere Fragen pro Szene gibt über die der "unwissende" Zuschauer nachdenken muss. Seien wir lieber froh, dass einiges noch im Raum steht.

      Ned: "Jon, du bist von meinem Blut, vergiss das nicht."

      Jon: "Wer ist denn meine Mutter."

      Ned: "Eigentlich wollte ich ja warten bis wir uns wieder sehen, aber ich will nicht, dass man dir Lügen erzählt. Einige werden sagen, du bist der Sohn einer gewissen Wylla, andere behaupten, ich hätte dich mit dem Fischweib von Skagos gezeugt und wieder andere munkeln, dass ich nen heißes Tächtelmächtel mit Ashara Dayne hatte...! Jung, die Liste ist endlos... Fakt ist"

      Eddard macht eine Atempause und Hacoon denkt :monster:

      Eddard: "Lyanna ist deine Mutter und Hodor dein Vater."

      Hodor: "Hodor!"



      Fazit: Folge 2 war Katastrophe, Folge 3 hat wieder alles gerettet! :)
      Ich habe mir gerade das Review von Elio auf Westeros.org durchgelesen und ich finde, dass er ganz gut zusammenfasst, wie die Serie etwas zu vorschnell dem Zuseher die Charaktereigenschaften und Motivationen der einzelnen Akteure (hier in Bezug auf Margaery und andere) präsentiert:

      As with many things in the TV series, the subtlety has disappeared, and the slow build—we now know who and what Margaery Tyrell is in the space of two scenes, and it’s a loss one could regret.
      Mystery is, in retrospect, not something the television show really plays with very well, and this episode underscores it. Rather than stopping last episode’s scene between Melisandre and Stannis before we see what Stannis decided, they continue to show the choice and the consummation of that choice. Rather than stop at showing Craster leave the child in the wood, we see an Other come to collect it. Rather than leave Littlefinger’s purposes inscrutable, at best only implied, that infamous first season brothel scene, and the equally-problematic scene with Cersei in the first episode, seem to reveal it all. They pull back the curtain very quickly at times, as if they’re afraid that viewers will be confused if something isn’t spelled out.
      Quelle: westeros.org/GoT/Episodes/Entr…_Never_Die/Book_Spoilers/
      (Vorsicht. Der Rest vom Link beinhaltet natürlich Spoiler.)

      Natürlich hat die Serie einen gewissen Zeitdruck und natürlich sehen wir die Dinge im Buch nur durch die Augen Anderer und sind deshalb an vielen Orten nicht anwesend. Aber manche Dinge könnte man doch etwas im Vagen lassen. Ich weiß ja nicht, was sie in dieser Staffel mit Margaery noch vorhaben. Daher könnte es vielleicht die richtige Entscheidung gewesen sein, ihre politischen Absichten sofort zu präsentieren und sie nicht als das vorerst unschuldige Mädchen zu zeigen.

      Aber gleichzeitig erfahren wir auch noch mehr über Shaes egozentrische Züge. Tyrion ist nun mal der Serienliebling, und der Nicht-Leser fragt sich eigentlich, warum er sie nicht gleich zum Teufel jagt. Nur als Trotzreaktion gegenüber seinem Vater?

      Dementsprechend wie Elio schon sagte, auch bei der Offenlegung von Littlefingers Motivationen ergeht es mir genauso.

      Allem in Allem denke ich doch, dass die Zuschauer so intelligent sind, dass man ihnen Manches vorenthalten kann. Zudem lässt dies momentan wenig Raum für spätere Überraschungen in der Charakterentwicklung. Gerade das Besondere an den Büchern, dass man manche Personen evtl. vorerst nicht ausstehen kann, dann aber später plötzlich an ihrer Storyline mitfiebert und umgekehrt, geht dadurch etwas verloren.

      Klar ist Martins Geschichte äußerst komplex und das alles in 10 Stunden Fernsehen pro Buch umzusetzen, keine leichte Aufgabe. Die Kürzungen und die Vereinfachung, in dem sie Charaktere verschmelzen bzw. Personen vom Geschehen her näher aneinanderrücken, ist meiner Meinung nach ganz gut gelöst worden. Dass sie aber kaum Raum für Spekulationen und Interpretationen lassen, ist meiner Sicht nach nicht so ganz die richtige Lösung.
      bin ich die einzige, die die Szene mit Renly und Cat komisch findet, wo sie am Strand/Seeufer spazieren gehen? Renly fragt einen vorbeigehenden "Untertanen" ob es seinem Fuß schon wieder besser geht. Hab ich da die Buchszene im Kopf so verdreht (ist schon lang her) oder versuchen sie Renly als besseren König darzustellen als er eigentlich ist?
      Yara (mäh -.-) find ich auch nicht so schlecht besetzt, sie wirkt halt nicht wie ein Sexluder (vielleicht haben sich manche sie so vorgestellt!? ^^) sondern einfach wie eine normale, starke Frau. Ich würde ja gerne die Fingertanz-Szene sehen ;) aber ich befürchte, die ist der Schere zum Opfer gefallen...

      Chopsticks schrieb:

      bin ich die einzige, die die Szene mit Renly und Cat komisch findet, wo sie am Strand/Seeufer spazieren gehen? Renly fragt einen vorbeigehenden "Untertanen" ob es seinem Fuß schon wieder besser geht. Hab ich da die Buchszene im Kopf so verdreht (ist schon lang her) oder versuchen sie Renly als besseren König darzustellen als er eigentlich ist?
      Yara (mäh -.-) find ich auch nicht so schlecht besetzt, sie wirkt halt nicht wie ein Sexluder (vielleicht haben sich manche sie so vorgestellt!? ^^) sondern einfach wie eine normale, starke Frau. Ich würde ja gerne die Fingertanz-Szene sehen ;) aber ich befürchte, die ist der Schere zum Opfer gefallen...
      Naja Renly wird in den Büchern doch so beschrieben, dass er ziemlich beliebt beim gemeinen Volk ist im Gegensatz zu Stannis. Wenn ich mich richtig erinnere bringt er selber das Argument gegenüber Ned Stark als er versucht Ihn für seine Thronfolge zu begeistern.


      Brienne ist definitiv zu hübsch.

      Yara?
      Sweep the leg.
      Ich habe nun „What Is Dead May Never Die“ angesehen und will kurz meinen Eindruck wieder geben:

      Nachdem „The Night Lands“ einen eher unzufriedenen Nachgeschmack hinterlassen hat, zeigt die dreizehnte Folge der Adaption sich wieder in einem besseren Licht. Die etwas ‚plumpe‘ Jon-Craster-Und-ein-kleiner-Junge Szene wird aufgelöst, Theons zeigt bildlich seinen inneren Konflikt, Tyrions zeigt seine Cleverness und einer wütenden Löwin.

      Besonders gut gefallen hat mir:
      • One, Two, Three
        Endlich kann die Serie einen ihrer Vorteile gegenüber dem Medium Buch ausspielen. Durch geschickte Kamerawinkel und Schnitt treibt Tyrion sein Spiel mit dem kleinen Rat. Zusammen mit der Abendessenszene, in der dem TV-Zuschauer in Erinnerung gerufen wird, wer Myrcella ist, eine absolut gelungene Umsetzung. Zu schade, dass es nicht möglich war Mark Lewis Jones (Shagga) hier einzubringen, aber der Verweis auf die Ziegen machte es wieder wett.
      • Theons Weihe
        Da der Cast von Aeron und Victarion noch aufgespart wurde, veränderten die Produzenten die Reihenfolge der Ereignisse auf den Iron Islands. Theons innerer Konflikt, welcher Familie er eigentlich angehören will, wird durch den Brief hervorgehoben. Seine Entscheidung und die anschließende Weihe sind toll visualisiert und von Ramin Djawadi vertont.
        Ich will an dieser Stelle noch einmal betonen, dass ich mit Gemma Whelan (Asha) zufrieden bin, auch wenn ich ihre Axt vermisse.
      • Varys Riddle
        Sehr gut gefallen hat mir, wie das Rätsel der Spinne ihren Weg in die Serie gefunden hat. Zwar etwas komprimiert und auf mich auch etwas übereilt wirkend, zeigt Conleth Hill auch im neuen King’s Landing erneut seine Gabe: Er öffnet den Mund( :evil: ) und Varys spricht direkt aus den Büchern durch diesen. Da ich den „Shadow Trailer gefühlt über tausend Mal gehört habe, musste ich mich erst an das neue Tempo des Monologs gewöhnen.


      Nicht so geschickt umgesetzt fand ich:
      • Angriff auf Yorens Camp
        TV erlaubt dem Zuschauer keinen so tiefen Einblick, wie die Bücher von Mr. Martin. Doch D & D ließen sich einen geschickten Kniff einfallen, wie Aryas Gebet seinen Weg in die Serie findet und auch den TV-Zuschauern sofort klar wird, was es damit auf sich hat.
        Doch mit dem Angriff der Lannisters geht alles den Bach runter:
        Im Buch beschließt Arya die drei Gefangen unter großem Einsatz ihres eigenen Lebens zu retten, sie begibt sich wahrlich entgegen dem Rat ihrer Freund in die Feuerhölle. In der Serie wird die Situation zu stark entschärft, sie hatte ja gerade eh nichts Besseres vor, als in ihr Verderben zu laufen.
        Und anschließend weist sie, um ihren Freund zu schützen Lorch darauf hin, dass einer seiner Männer bereits Gendry bereits getötet haben. Aber, wie konnte sie in der Dunkelheit und dem Chaos sehen das Lommy den Helm bei sich hatte?
        Das sind wahrlich keine schlimmen Punkte, aber sonst fehlt dieser Episode eine vergleichbare Schwachstelle im Vergleich zu den beiden voran gegangenen.
      • Sansas neues Dienstmädchen
        Das Sibel Kekilli (Shae) im selben Kleid in dem sie ihren Riesen von einem Lannister verführt, nun die Dienstmagd von der künftigen Königin spielt, hinterlässt bei mir Kopfgrübeln [Nachtrag: Shae trägt von Anfang an wohl ein typisches Gewand für eine Dienstmagd, wie man in Ep 17 sehen kann. Vermutlich als Tarnung um nicht aufzufallen. Daher ist dieser 'Kritikpunkt überfällig]. Im Buch würde sich Sansa gerne mit einer Dienstmagd anfreunden, doch die Königin lässt sie ständig auswechseln. In der Serie hingegen trifft sie endlich auf jemanden, mit dem sie sich anfreunden könnte, doch schlägt sie sehr schnell einen arroganten Ton an. Will man damit Sansa eine gewisse Eigenschaft zuordnen? Oder zeigen, das sich fürchtet von Cersei ausspioniert zu werden? Ich weiß es nicht. Auch wenn die Abendessen Szene zwischen Cersei und Sansa besser war, ich befürchte die Armor of Courtesy schafft ihren Sprung nicht in die Serie. Gefallen hat mir hingegen, das Sansa Rollen-Denken wieder ins Spiel kommt. Sie ist die Dame, Shae die Magd.
        Mir gefällt nicht, dass man versucht aus Shae irgendetwas „mysteriöses“ zu machen, indem man erneut auf ihren fremden Akzent hinweist. Gut hingegen zeigt sich Shaes Langweile, eingesperrt in der Kammer der Hand. Ich bin gespannt wie sie mit ihr im Rest der Staffel umgehen.


      Wieso Natalie Dormer eine Fehlbesetzung für Margaery ist und wieso wir uns dennoch über ihren Anteil an der Verfilumg freuen sollten:
      ACHTUNG nachfolgender Abschnitt enthält kleinere Spoiler aus aSoS und aFoC

      Margaery Tyrell ist eine vielschichtige junge Dame.
      Da wäre zum einen ihr Bild nach außen, ein unschuldiges, jungfräuliches freundliches junges Ding, schön, sagt nur etwas wenn man es von ihr erwartet(Cat/Sansa PoV).
      Dann das durchtriebene, aber noch immer gewöhnliche Mädchen aus Highgarden, das von Jemandem als Marionette gesteuert wird (Cersei PoV).
      Dazu dann das Tyrell Mädchen, das eine Mischung aus Unschuld und Intelligenz vereint und als Schülerin der Queen of Thorns aufwuchs(Leser PoV).
      Dazu gesellt sich nun Oben-Ohne-Un-Boleyn in der Fernsehserie (und der geneigte Buchleser muss sich erneut vorsehen, dass seine vorgestellte Figur nicht ersetzt wird).

      Dieser Thread enthält schon einige Gründe, wieso es unmöglich scheint, dass diese Frau eine gleichaltrige Freundin für Sansa spielen soll,
      doch ich denke, es gibt einen guten Grund, wieso man sich bei der Serie dazu entschlossen hat aus Margaery von Anfang an eine Gegenspielerin zu Cersei und eine sehr starke Spielerin zu machen. Der Grund ist trivial: TV ein visuelles Medium! Wenn ich als Buchleser an Tyrell dachte, dann dachte ich an riesige Armee, die im Rearch daher reiten und prächtige, reiche Städte. In der Serie kriege wir das nicht, alles was wir haben ist ein Ritter der Blumen (und so mancher Zuschauer kommt einfach nicht mit seiner Sexualität klar), der aber bei seiner Wiedereinführung direkt im Turnier besiegt wird, sowie Renlys neuen Hirsch auf grünem Grund. Also behilft man sich eines Tricks und lässt Miss Dormer das Haus Tyrell in seiner Macht, Pracht und Intrige darstellen. Spontan erinnert mich dieses Vorgehen an eine dieser umstrittenen Eigenheiten der Lord of the Rings Adaption. In Tolkiens Werk ist der Ring die Bedrohung und Sauron ein über allem liegender Schatten. Im Film kann der Ring reden und Sauron ist ein alles überragender Leuchtturm. Grund war einfach, das ein goldener Ring im Filmgeschäft keinen guten Gegner abgibt, sofern man nicht mit dem Holzhammer die Charaktere ständig von diesen und Sauron als Bedrohung reden lässt. Atmosphäre die durch die Gedankengänge eines Charakters im Buch entstehen, ist hier nicht möglich.
      In Game of Thrones ist Margaery unser Sauron-Leuchtturm. Ob es uns gefällt oder nicht. Ich denke der Cast ist keine gute Margaery-Darstellung, dafür allerdings eine würdige Vertretung von dem, was sich hinter dem Namen Tyrell verbirgt. Hoffentlich wird jedoch niemals meine Vorstellung der Buch-Margaery dadurch ins Dunkel getrieben.

      Fazit
      Game of Thrones erhebt sich wieder, harter und stärker und hinterlässt mich mit großer Vorfreude auf die vierzehnte Folge zurück. Zwar hat die Folge mir wieder bewusst gemacht, wie hektisch man durch manche Ereignisse gehen muss, doch Bryan Cogmans Writing adaptiert das Buch würdig auf den Bildschirm, selbst wenn dabei schwere Entscheidungen fallen (‚Hot Pie‘). Nun bin ich sehr gespannt darauf, was diese Vanessa Taylor (Writer EP 14+16) denn so auf dem Kasten hat.
      Oh und ich hab es endlich auf unter zwei Seiten gebracht!
      “Remember! Reality is an illusion, the universe is a hologram, buy gold, bye!” - Bill Cipher

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „No-One“ ()

      Habe Folge 2 gestern zum ersten Mal gesehen, und ganz kurzes Fazit:

      Ja vieles ist anders, muss tw, auch anders sein, aber eines möchte ich doch festhalten:

      Bei der Szene mit Renly und Maergery habe ich mich vor Lachen verschluckt! Auch wenn das so im Buch nie explizit rauskam, habe ich mir die Sache doch so oder so ähnlich vorgestellt.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Wie ich schon wieder einen Haufen Kommentare überlesen musste, damit ich mich nicht wieder bis ins unendliche spoilern lasse |D
      Zu Margaery kann ich leider nicht viel sagen. Mir gefällt die Schauspielerin vom äußeren her sehr. Da ich im Buch aber gerade erst bei dem Kapitel angelangt bin, in welchem Catelyn und Renly aufeinander treffen und Margaery gerade einmal kurz vorgekommen ist, kann ich schlecht Schlüsse draüber ziehen, in welchem Sinne sie gut oder schlecht besetzt ist.

      Am meisten Gänsehaut hatte ich, als Theon seine Entscheidung fiel, zu seiner Blutsverwandschaft zu halten und die Starks zu verraten. Die Szene mit dem verbrennenden Brief und seiner Weihe. Wirklich klasse dargestellt!

      Cersei habe ich in dieser Folge und auch bei derselben Stelle im Buch bemitleidet. Dass Mütter bei sowas um ihre Töchter weinen, ist natürlich. Dass Cersei es auch tut, macht sie menschlicher. Aber womöglich auch nur für die Stelle...
      Spoiler anzeigen
      und in der Stelle im Buch, wo sie Tyrion die Vorwürfe macht, die Mutter sein nur wegen ihm gestorben etc...