HBO bestellt 4. Staffel

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      Nun ja - aus Sicht derer die die Serie von Beginn an entweder nicht sonderlich gut finden oder zu Beginn mochten, aber vom Abdriften in Richtung Eigenprodukt nicht begeistert sind ist die Skepsis ja auch angebracht. Insbesondere wenn man bedenkt, dass sich die Community gewandelt hat und George jetzt viele neue Interessen hat. Wenn man die Serie mag, hat man viele neue Serien-Mitfans gewonnen. Wenn man sie nicht mag, fällt das Preisleistungsverhältnis ein bisschen düsterer aus und ist eben auch nicht auf die Dauer des Guckens einer Folge beschränkt und kann einem durchaus mehr verderben.
      Ich kenne im Übrigen auch ein paar Leute die von den Büchern noch nie was gehört haben und die Serie trotzdem nicht sonderlich finden - soll es auch geben.

      Auf fremde Kritiken gebe ich.. nichts. Rein gar nichts, so lange ich nicht einschätzen kann wo es herkommt und wie es begründet ist. Das betrifft durchgeknallte Twilight-Fans genauso wie alternde Männer mit Träumen von jungen, willigen Mädchen die begeistert Bücher über alternde Männer mit Verhältnissen zu jungen, willigen Mädchen rezensieren (geschrieben von.. ratet mal) oder Leute die bei George Martin das erste mal entdeckt haben, dass eine Fantasy-Serie überhaupt mehr Niveau haben kann als Mortal Combat.

      Du kannst anderen nicht das Recht aberkennen die Serie schlecht zu finden, nur weil du persönlich eine positive Bilanz ziehst. Die Sachen die bei dir die nicht so gut umgesetzen Sachen aufwiegen, tun es beim nächsten eben nicht. Ich mag im Buch die historischen Hintergründe, die Kostüme. Ich mag die Mehrdimensionalität der Charaktere, das mitdenken müssen. Die Serie bietet mir für das was sie streicht - nach meinen Maßstäben - keinen Ersatz. Und joa, das solltest du eben akzeptieren können.
      Die Serie ändert inzwischen auch nicht mehr nur Details.

      Wie heissen nochmal die Bücher? Und wie heisst die Serie? Fällt dir was auf?


      *meldmeldmeld*
      Ich will!
      Die Serie ist nach dem ersten Buch benannt, weil es unüblich ist Serien staffelweise umzubenennen und Game of Thrones deutlich einschlägiger und einprägsamer klingt als "A Song Of Ice And Fire" - mal abgesehen davon, dass man sich auf die Fahnen geschrieben hat Nichtfantasyfans anzulocken. Das ist mit Intrigen einfacher als mit Lied von Blah und Blahblah.
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Maegwin“ ()

      Ich kann alles akzeptieren, nur eben das meiste kaum nachvollziehen.

      Für Traumwandler sind so gut wie alle Szenen schlecht, die nicht nah am Buch sind. Selbst Missandreis Alter ist ein Kritikpunkt. Das finde ich nunmal, mit Verlaub, albern. Und da habe ich genauso ein Recht darauf, wie jeder das Recht hat, die Serie schlecht zu finden oder zu hassen, weil sich dadurch die Fanbase verändert (kreischende 14jährige Mädels, die nachts von Tyrion träumen, sind mir allerdings noch nicht untergekommen).

      Du kritisierst die mangelnde Mehrdeutigkeit und Komplexität der Charaktere. Ich behaupte: manche Figuren sind durch zusätzliche Szenen sogar mehrdimensionaler oder tiefer geworden (Tywin, Pycelle, Bronn, Robb (!!)). Mitdenken muss man auch immer noch, z.B. wenn Tyrion den kompletten Königshof gegeneinander ausspielt um die Schwachstelle zu finden. Das gab es im Buch meines Wissens so nicht.
      Du siehst: Aussage gegen Aussage.


      Was der Serie durch die starke Konzentration auf Drama, Sex & Intrigen mMn gefehlt sind mMn die Zwischentöne, Verschnaufspausen, Details aus dem Leben "normaler" Westerosi oder unbedeutender Nebenfiguren. Für Staffel 3 und 4 bin ich guter Dinge, dass mehr Zeit für so etwas bleibt.
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)
      (kreischende 14jährige Mädels, die nachts von Tyrion träumen, sind mir allerdings noch nicht untergekommen).
      HAH!

      z.B. wenn Tyrion den kompletten Königshof gegeneinander ausspielt um die
      Schwachstelle zu finden. Das gab es im Buch meines Wissens so nicht.
      Doch gibt es. Mir fällt da spontan die Sache mit Pycelle, Littlefinger und Varys auf, woraufhin Pycelle in einer Zelle landet und rasiert wird.

      Die erste Staffel fand ich Klasse, weil nicht so extrem viele Änderungen da waren. Ab der zweiten Staffel wurde es dann aber ganz schön viel mit den Änderungen und so wie die dritte Anfängt glaub ich, werd ich die Vierte nicht mehr sehen.
      Mit dem fortschreiten der Handlung kommen halt immer mehr Charaktere und immer mehr Verzweigungen in den Verlauf der Story und wieviele Handlungsstränge die noch kappen werden bleibt nur zu vermuten, doch denke ich, dass es viele sein werden und dadurch die Serie zu einem billigen Abklatsch der Bücher wird, mit viel Sex, nackten Frauen und viel Blut.
      Nachts fahrn die Züge schneller als auf Schienen
      [quote]Selbst Missandreis Alter ist ein Kritikpunkt.[/quote]

      Richtig! Wie soll dany zu ner Gleichaltrigen, evtl. sogar älteren Missandei ein "Mütterliches" Verhältnis entwickeln?
      Mit Ihr über die Insel mit den Schmetterlingen reden, diesebe Anteilnahme entwickeln? Man nimmt Dany im Prinzip diese Entwicklungsmöglichkeit!

      [quote]Für Traumwandler sind so gut wie alle Szenen schlecht, die nicht nah am Buch sind[/quote]
      Ich werde mich nicht nochmal selbst zitieren oder es nochmal auf andere Weise erklären.
      Lies es dir einfach nochmal durch, was ich dazu geschrieben habe, vielleicht verstehst du dann meinen ansatz.

      [quote]wenn Tyrion den kompletten Königshof gegeneinander ausspielt um die Schwachstelle zu finden. Das gab es im Buch meines Wissens so nicht. [/quote]
      Ich könnte jetzt schreiben: Bullshit.
      Stattdessen: Lies die Bücher, evtl. fällts beim 2. mal auf, wie er jedem ne andere Geschichte erzählt, dadurch den Verräter und Mörder von Jon Arryn findet (Pycelle).
      War alles in den Büchern! Und seltsamerweise findest du es stark, was deine Meinung von meiner Aussage der starken szenen unterstützen würde.^^

      [quote]Wie heissen nochmal die Bücher? Und wie heisst die Serie? Fällt dir was auf? ;)[/quote]
      Siehe Maegwin.^^
      (Wieder danke dafür, Maeg.)

      Edit:
      [quote]Immerhin: die erste Folge kam ganz ohne Sex & Mord aus.[/quote]
      Nicht ganz korrekt, die Quoten Titten waren wieder dabei. Diesesmal, glaube ich wenigstens, nicht Ros, sondern eine andere Prostituierte, die mit Bronn im Bett war.
      You don´t shoot Bambi, Jackass.
      You shoot Bambi´s Mother.
      - Bobby Singer -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Traumwandler“ ()

      Ich betrachte die Serie einfach als TV Show ohne Bezug zum Buch.
      Die Abweichungen von der Story stören mich nicht so, viel mehr stört mich das die Erzählstruktur eine ganz andere ist.

      Meiner Ansicht nach hätte man jede Folge aus Sicht eines POV erzählen sollen bzw. in Richtung Pulp Fiction gehen müssen. Denn das ist das wirklich faszinierende am Buch, die verschiedenen Eindrücke die jeder Charakter hat.
      Vermutlich würde sich Game of Thrones perfekt als Episodenfilm machen.

      Traumwandler schrieb:

      dadurch den Verräter und Mörder von Jon Arryn findet (Pycelle).
      :?:
      Ich dachte,
      Spoiler anzeigen
      Littlefinger habe Lysa Arryn dazu überredet, ihren Mann umzubringen.

      Parad0x schrieb:

      Ich betrachte die Serie einfach als TV Show ohne Bezug zum Buch.
      Finde ich gut die Einstellung. Als Eis und Feuer-Purist stört es mich nur, wenn Serien-Fans Bezüge zum Buch herstellen und es mit den Büchern vergleichen, aber gleichzeitig behaupten, die bösen Puristen dürften die Serie ihrerseits nicht negativ kritisieren. So was zum Beispiel ist ein unverhältnismäßiger Vergleich mit ASOIAF:

      Faulpelz schrieb:

      Du kritisierst die mangelnde Mehrdeutigkeit und Komplexität der Charaktere. Ich behaupte: manche Figuren sind durch zusätzliche Szenen sogar mehrdimensionaler oder tiefer geworden (Tywin, Pycelle, Bronn, Robb (!!)). Mitdenken muss man auch immer noch, z.B. wenn Tyrion den kompletten Königshof gegeneinander ausspielt um die Schwachstelle zu finden. Das gab es im Buch meines Wissens so nicht.
      Du siehst: Aussage gegen Aussage.
      Prinzipiell kann es mir nämlich gleich sein, was diese Serie macht, nicht macht, dann soll aber ASOIAF außen vor gelassen werden.

      seregthaur schrieb:

      Ich dachte,
      Spoiler anzeigen
      Littlefinger habe Lysa Arryn dazu überredet, ihren Mann umzubringen.


      Hab ich auch so gelesen.

      Faulpelz schrieb:

      Mitdenken muss man auch immer noch, z.B. wenn Tyrion den kompletten Königshof gegeneinander ausspielt um die Schwachstelle zu finden. Das gab es im Buch meines Wissens so nicht.


      Doch, gab es... Im Buch wurde das bewusste und gezielte Ausspielen sogar noch verdeutlich, indem Tyrion seine mutmaßlichen Maulwürfe im inneren Monolog quasi angezählt hat. Hatte ein bissel was von Max und Moritzens "Dieses war der erste Streich..." :D
      Was mir während der zweiten Staffel schon vermehrt aufgefallen ist: die Grenzen zwischen Serie und Büchern werden von den Zuschauern und Lesern immer mehr vermischt. Das tritt natürlich oft bei den "Serienfans" zu Tage, die die Bücher frisch und höchstens einmal gelesen haben, aber auch die "Buchpuristen" haben hin und wieder doch akute Schwächen im Bereich Textkenntnis... ;).

      Mit absoluter Gewissheit kann niemand von uns sagen, wer letztlich für den Tod von Jon Arryn verantwortlich gewesen ist.

      Spoiler anzeigen
      Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass es seine Frau gewesen ist!


      Dieser Essay mit Textzitaten belegt das ziemlich gut!
      Ein Lannister begleicht stets seine Schulden!
      Vermutlich weil umgekehrt die Zahl der Serienfans, die die Sachen durcheinandermantschen Legion ist - entsprechend fällt es leichter sich die paar Gegenbeispiele zu merken die Tomas sogar eigens aus Amiland importiert hat. :rolleyes:

      Und freilich gibt es sie bei uns auch, im Gegensatz zu D&Ds Geblödel zu Beginn wie buchtreu sie doch angeblich sind wüsste man doch jetzt noch nicht mal mehr wo man anfangen soll mit dem Aufzählen der Unterschiede.
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      Für mich ist die TV-Serie eine wunderbare Ergänzung zu den Büchern.

      Ich habe meine eigene Vorstellung von Westeros und finde es einfach spannend zu sehen, wie die Charaktere und Landschaften meiner Lieblingsbücher in verschiedenen Kunstformen umgesetzt werden. Andere Sichtweisen auf ASOIAF zu bekommen als die in meinem eigenem Hirn. Inhaltlich ist mir die TV-Serie daher nicht ganz so wichtig.

      Bin deshalb auch ein großer Fan von den Fantasy-Flight-Games zu ASOIAF (die es schon vor der TV-Serie gab) und der Comicadaption. Zum Beispiel finde ich die beiden Bände The Art of Ice and Fire von FF-Games einfach nur genial.

      Natürlich gefällt mir bei weitem nicht alles, aber gerade dass macht es doch so spannend. Mit Gleichgesinnten über verschiedene Aspekte zu diskutieren. Nichts ist kontroverser als die Kunst.

      Noch ein direktes Statement:
      Für mich war Cersei schon in den Büchern mein absoluter Lieblingscharakter. Lena Headey finde ich eine super Besetzung. Alleine durch Ihr Lächeln ist Sie für mich die perfekte Umsetzung meiner Cersei aus den Büchern.


      P.S.: Habe die Bücher vor der TV-Serie gelesen

      was die serie aus Bronn gemacht hat? Findet sich fast exakt so im Buch wieder! nachdem er Ritter wurde hat er mehr verlang tund sich dann verpisst als er Lollys heiraten konnt.

      Aber warte mal! Das kann er jetzt ja gar nicht, weil Lollys nicht existiert! Sie wurde nie von Dutzenden Bürgerlichen vergewaltigt, hat dadurch nie das Bastardkind empfangen, sit darüber nie wahnsinnig geworden, so dass ihre Eltern froh waren Sie an irgendeinen dahergelaufenen Emporkömmling mit Titel zu verscherbeln.


      Also MUSS sich die Serie ab jetzt irgend nen Scheiss für Bronn einfallen lassen.

      Und? Der Lollis-Teil wurde weggelassen, und wenn er irgendwann seine Burg bekommt (woher auch immer) sind wir wieder beim Buch. Ebenso beim Raben-Schisma, wenns darum geht dass keine Nachricht zur Mauer kommt, lässt sich das auf verschiedene Weise erzählen. Entweder man hat Seiten zu füllen und kann in aller Ruhe eine nette Hintergrundgeschichte dazu spinnen, oder man muss Sendeminuten kalkulieren / einsparen und beschränkt sich auf ein knappes "habs vergessen".

      Die notwendige Kürzung der Vorlage bedeutet doch nicht, dass die Geschichte geändert wird, sondern ist lediglich den verschiedenen Erzählformen geschuldet. Was im Buch wunderbar funktioniert (endlose Verstrickungen unzähliger Charaktere, versteckte Hinweise und zweideutige Anspielungen, Gedankengänge und komplette Innenansichten der POVs) hätte die Serie vollkommen unverfilmbar gemacht.

      Wer meint das Buch müsse noch wortgetreuer und umfangreicher verfilmt werden, müsste zuerstmal erklären, wie ein Serienformat über 50 Staffeln+ mit soundsovielhundert Charaktere überhaupt funktionieren soll (von der visuellen Umsetzung sechsseitiger Neunaugenpastetenbeschreibungen oder fragwürdiger Bart-Frisuren ganz zu schweigen).
      Ich weiß dass ich hing am windigen Baum,
      neun ganze Nächte,
      vom Speer verwundet und Odin geopfert,
      selber mir selbst,
      an dem Baum von dem niemand weiß,
      aus welchen Wurzeln er wächst.
      Für zusätzliche Sex-Szenen oder Margaerys in Waisenhäusern ( :wacko: ) scheint auch genug Zeit zu sein.
      Nicht alles ist eine Frage der Sendezeit, sondern auch eine Frage der Prioritäten.
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      Was ist denn nun an der Maergery im Waisenhaus-Szene so schlimm?

      Im Buch profitiert ihr Image von der Getreidelieferung in der darbenden Stadt, in der Serie ist dieser Effekt halt visualisiert, wie sie sich als PR-Aktion gleich mal um die ärmsten der Armen kümmert. Das ist absolut figurenkonform und passt einfach besser als ein abstrakter Kommentar "Sie kam mit der Getreidelieferung und ist deswegen im Volk beliebt".

      Die Bronn-Lollys-Geschichte hätte es wirklich nur unnötig kompliziert gemacht und dem Tyrion-Bronn-Gespann auch ein bisschen an Kraft geraubt.

      Die zusätzlichen Sexszenen nerven, ja, va. das Melisandre-Stannis-Bettgehudel in Staffel 2 und Erklärfingers Bordell. Die Szene in dieser Folge lasse ich aber nicht als solche gelten, weil es ja gar nicht so weit kam und außerdem gezielt mit den Erwartungen des Zuschauers gespielt wurde.
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)

      Maegwin schrieb:

      Für zusätzliche Sex-Szenen oder Margaerys in Waisenhäusern ( :wacko: ) scheint auch genug Zeit zu sein.


      Das Margaerys Beliebtheit im Volk gehört aber zu der Geschichte und trägt zu der Beziehung zwischen ihr und Cersei bei.
      Ob man nun einen pompösen Einzug mit Blumen und verteiltem Essen zeigt, oder ein Waisenhaus, beides erfüllt seinen Zweck.
      Vielleicht war die gewählte Form der Darstellung nicht die Beste, aber es war eine gute Entscheidung in diese Richtung Zeit zu investieren.
      “Remember! Reality is an illusion, the universe is a hologram, buy gold, bye!” - Bill Cipher
      Es geht nicht darum, ob sie schlimm ist ( btw: eine Dreisekundenszene wo Tyrell-Leute im Namen der Königin Weizen verteilen hätte auch gereicht) , sondern darum, dass das Argument "screentime" schon seit Lichtjahren nicht mehr greift.
      Die Serie hat sich dafür einfach schon viel zu weit vom Buch entfernt. Sie wollten mehr Robb: Jetzt ist halt mehr Robb drin. Dany hat mal nen halben Band eigentlich Nix zu tun: Werden zusätzliche Szenen eingebaut. Oder ne Session mit Tywin und der Enkelin die er nicht hatte. Oder Anne Bol.. Margaery ausgebaut oder irgendwelche Renly/Loras-Szenchen reingepappt.
      Kann man gut im Einzelnen gut finden, muss man nicht. Ob genug Zeit für einen Charakter ist - das kann man mit dem Argument "Serie" längst nicht mehr totschlagen.

      Wenn jemand bedauert, dass Charakter XY nicht vorkommt, muss er keinen Essay darüber schreiben welche Abweichungen er dafür gestrichen hätte. Kann man auch so einfach schade finden.
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      Genau, du bringst es auf den Punkt. Es geht um die gesetzten Prioritäten- sowohl bei den Produzenten, als auch bei den Erwartungshaltungen der Zuschauer.
      Ich stimme zu, dass ich mich bei einigen Szenen auch wundere "Nanu, haben die jetzt die XY-Titten-Screentime wirklich für wichtiger gehalten, als die Sansa-Sandor Szene, die sie rausgeschnitten haben?"

      Gleichzeitig wirkt die Serie auf jeden Zuschauer, der die Bücher vorher gelesen hat, anders. Ein Traumwandler mag sich drüber aufregen, dass Lollis gestrichen wurde, weil er die Storyline für so wichtig hält, dass sie mit in die Show eingebaut werden sollte. Mir hingegen war Lollis beim Lesen völlig schnuppe, auch, dass Bronn im Buch nicht zum Kopf der Goldröcke gemacht wurde, in der Show hingegen schon.

      Genauso ist es mir schnuppe, dass in der Show Davos nur einen Sohn beim Sterben hat zusehen müssen, als fünfen- obwohl das natürlich nochmal 'ne besondre Tragweite hat. Hingegen heul ich einer Szene nach, die aufgrund der Änderungen wohl gar nicht mehr zu sehen sein wird:

      Spoiler anzeigen
      "Is there gold hidden in the village? Is there silver, gems? Where is Lord Beric? How many men were with him? How many, how many, how many? Is there gold in the village?"



      Aber wie gesagt, jeder hat da unterschiedliche Prioritäten. Meine lautet nicht "Möglichst buchnah, dann gut", weil es auch viele Szenen gibt, die sich anders als in den Büchern abspielen und trotzdem imho gut, wenn nicht sogar besser funktionieren (Ser Rodrick). Drum kann ich die Show insgesamt wohl besser genießen, als Traumwandler.
      "What if all the equipment is in Mexican instead of English?"
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