Tolkiens Werke

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      In dem Artikel der Welt ist die Rede von einer gigantischen Marketingoffensive 2018 - das war aber doch nur ein Aprilscherz der durchs Internet ging oder?
      Ich bin da nämlich damals auch drauf reingefallen und hätte fast angefangen zu heulen (keine Übertreibung hatte echt schon Tränen in den Augen...) vor Angst und Ekel...
      Zum 125.Geburtstag von Tolkien am 3.01.2017 hat 'Bellas Wonderworld' ein Tolkien Lesejahr ausgerufen. Den Hobbit haben wir bereits gemeinsam gelesen und besprochen. Als nächstes steht 'Der Herr der Ringe' Anfang März auf dem Programm.
      Vielleicht hat ja jemand hier Zeit und Lust mitzumachen. Nähere Infos gibt's hier:
      bellaswonderworld.de/forum_/le…-r-r-tolkien-tolkienyear/
      Für mich ist gerade das, was den Menschen so ungeheuer kostbar macht, seine schöpferische Fähigkeit, das heißt, daß aus jedem Menschen eine ganz neue Welt hervorgehen kann. (M.E.)

      Beren Stark schrieb:

      Klett-Cotta hat das schon länger in der Vorschau.
      Irgendwann werd' ich das wohl lesen. Eine ausführliche Version von Beren und Luthien ist schon reizvoll, genau wie die von den Kindern Hurins (obwohl ich die Version ersterer Geschichte im Sil. sehr schön finde). Vielleicht bekommen wir demnächst noch den Fall Gondolins, dann hätten wir die drei großen Epen Mittelerdes beisammen.


      Hast Du es schon gelesen? Ich frag mich, ob das noch so viel mehr ist, als im Silmarillion drinsteht?
      Nein, hab ich nicht. So kann ich nichts sicheres über den Inhalt sagen, aber erlaube mir, die Vermutung anzustellen, dass es wohl eine Art Novelisation der Fassung im Sil. darstellt, die was blanke Info angeht wohl nichts neues bringen dürfte. Zumindest wurde bei "Die Kinder Hurins" von verschiedenen Rezensenten darauf hingewiesen.
      'Beren und Luthien' kommt erst am 10.06.2017.
      Aber ich denke auch, das das Buch inhaltlich nichts neues bringen wird. Doch ich erwarte eine schöne lesbare Fassung, wie schon 'Die Kinder Hurins', die ich gerade wieder in einer Leserunde gelesen habe.
      Für mich ist gerade das, was den Menschen so ungeheuer kostbar macht, seine schöpferische Fähigkeit, das heißt, daß aus jedem Menschen eine ganz neue Welt hervorgehen kann. (M.E.)
      Ich habe mir im Urlaub endlich mal das Silmarillion zu Gemüte geführt und mir nun direkt einmal den Atlas von Mittelerde dazugekauft, um vieles besser nachvollziehen zu können.
      Böte mir das Lesen von der Geschichte von Mittelerde, sowie der Epen des Silmarillions in den neuen Veröffentlichungen (Beren und Lúthien, Kinder Hurins und Fall von Gondolin) noch irgendeinen informativen Mehrwert, oder sind das inhaltlich eigentlich nur die Geschehnisse des Silmarillions neu aufbereitet?
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.
      Habe Beren und Luthien nicht gelesen, die anderen beiden sind auch schon etwas her. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, handelt es sich eher um ästhetischen Gewinn als um inhaltlichen.
      Die History of Middle Earth habe ich auch nicht wirklich gelesen, nur die ersten beiden auch auf deutsch übersetzten Bände, also Buch der Verschollenen Geschichten 1 + 2.
      Ich fand das damals aber eher befremdlich, das sind ganz frühe Formen der Geschichten, teilweise noch mit Beziehung und Verknüpfung zum realen England.
      Aus einer sprach- oder literaturwissenschaftlichen Perspektive vielleicht interessant, aber sonst würde ich da mal ein großes Fragezeichen hinter machen.
      Nachrichten aus Mittelerde kann man noch lesen, da sind auch inhaltliche Doppelungen mit dem Silmarillon und den Anhängen zum HdR, aber auch ein paar exklusive Kapitel, z. B. Gandalfs Bericht über die Schwarzen Reiter.

      Den Atlas von Mittelerde kenne ich aber auch nicht, daher weiß ich nicht in welcher Beziehung die zueinander stehen.
      Im groben und ganzen sind die neu erschienenen Geschichten wie "Beren und Luthien" oder die "Kinder Hurins" nur detailreichere Neuauswalzungen der bereits bekannten Geschichte.

      Wer nicht wirklich etwas über die Notiz- und Fußnotenwut Tolkiens neues erfahren will, ist mit Silmarillion und den Nachrichten aus Mittelerde bestens bedient.

      Tokien ist jetzt 41 Jahre tot, seine aktive Schaffensperiode endete vor ungefähr 50 Jahren. So sehr ich Christopher bewundere, als Lebensaufgabe stets am Lebenswerk seines Vaters herumzufeilen, aber Bahnbrechendes wird nicht mehr kommen.

      Wobei ich mich immer frage, warum Christopher Tolkien nie was eigenes zu Papier brachte. Oder ist das dann wieder eine Aufgabe für dessen Erben?
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Nun ja, bei so einem Vater würde seine eigenen Kreationen immer in dessen Schatten stehen und hauptsächlich gekauft werden weil er Tolkiens Sohn is und nicht wegen ihnen selbst. Und da er das weiß lässt er es. Oder er ist nicht der Schriftstellertyp, der Apfel fällt halt nicht immer nah am Stamm. Oder er schreibt nicht weil ihn die Schöpfung seines Vaters so sehr geprägt hat, nicht vergessen er ist mit dem Ganzen aufgewachsen, dass alles was er schreibt für ihn viel zu sehr von Mittelerde durchdrungen ist. Und um das dann zu veröffentlichen liegt ihm diese zu sehr am Herzen.
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