Brienne of Tarth - Gwendoline Christie

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      Brienne of Tarth - Gwendoline Christie

      Brienne ist einer meiner Lieblingscharaktere im Buch. Daher ist es um so erfreulicher, wenn sich eine Schauspielerin findet, die Köpfchen genug hat, sie umzusetzen.
      Ich habe schon einige Interviews mit Gwendoline Christie gesehen, aber diese zwei sind erfreulich ehrlich und gut gemacht. Daher stelle ich sie als Link noch mal rein.

      Game of Thrones Interview Gwendoline Christie - HBO
      HBOIAsia Game of Thrones S3 - Interview with Gwendoline Christie

      Ein Aspekt, den ich (abgesehen von der Diskussion, ob das Buch gut adaptiert ist oder nicht) an der filmischen Umsetzung der Bücher interessant finde ist, wie sich die Schauspieler auf ihre Rolle einlassen, was für Inspiration sie für die Rolle finden. Wie sie mit der Vorlage und den Fans umgehen und sich für die körperlichen Ansprüche rüsten.
      Ich fand es toll, dass Christie eigene Erfahrungen damit, groß zu sein und deswegen als 'unweiblich' zu gelten, in die Rolle hat einfließen lassen. Und dass sie so offen darüber sprechen kann.
      "[…] Ich wünschte, all das wäre nie passiert …" "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden … Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist." (J.R.R. Tolkien, Frodo und Gandalf)
      Vielen Dank für die Links.

      Brienne gefiel mir von ihrem ersten Auftritt an. Ein wunderbarer, starker, interessanter Charakter.
      Ich sah sie erst in der Serie, bevor sie mir auch im Buch über den Weg lief. Es ist schon bewundernswert wie sie immer an ihrem strengen Ehrbegriff festhält, und es dabei sogar schafft, das Jamie ihr Respekt entgegenbringt.
      Ich bin sehr neugierig, wie sich ihr Charakter im Film und im Buch (bin jetzt am Anfang von Band 6) weiterentwickelt.
      Für mich ist gerade das, was den Menschen so ungeheuer kostbar macht, seine schöpferische Fähigkeit, das heißt, daß aus jedem Menschen eine ganz neue Welt hervorgehen kann. (M.E.)
      Mein Liebling ist Brienne nun nicht gerade, aber durch ihre Prinzipien, dem sturen festhalten
      von Ehre und Ritterlichkeit (in einer Zeit wo die meisten nur drauf pissen),
      ihrem nicht leichten Stand als Frau (Westeros Bild von einer Lady)
      und ihr Umgang mit dem Schwert.

      Macht sie wiederum sehr sympathisch und man wünscht ihr beim lesen,
      dass ihr selber mal Glück und Freude wieder fährt.

      Auch ist Mr. Martin mit der ''Brienne + Jamie'' Konstellation ein interessanter
      Charakter Vergleich gelungen.

      Vlt. bringt sie ja Jamie wieder auf den Rechten weg (Ehre, Treue, Pflicht)
      und bitte nicht antworten, habe gerade band fünf fertig.

      Man muss erst mal eine Schauspielerin finden, die die äußeren Merkmale von Brienne aufweisen kann (große, kräftige Erscheinung).
      Und mit Gwendoline Christie hat die Serie einen guten griff getan. Sie bringt die Gestalt der Brienne mit ihren Stärken und Schwächen, nicht nur optisch dem Zuschauer gut herüber. Sondern auch charakterlich kann sie die Person Brienne gut umsetzten.
      Der Jaime & Brienne-Strang gefällt mir in der Serie auch deswegen, weil er einer der wenigen ist, der sich wirklich anfühlt wie eine gute Umsetzung der zugehörigen Buchszenen, während alle anderen Stories sich ja doch erhebliche künstlerische Freiheiten erlauben.

      Christie ist ein bisschen hübscher als man sich die Buchbrienne vorstellt, hat aber noch genug "Schroffheit" an sich um den Charakter glaubwürdig werden zu lassen. Zudem ist die Chemie zw. ihr und NCW erstaunlich gut.
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)
      Brienne mochte ich von Anfang an. Aber die Schauspielerin die sie spielt ist mir noch etwas "zu" weiblich. Ich finde sie eigentlich garnicht mal sooo unattraktiv. Jedenfalls nicht so wie Brienne in den Büchern wegkommt.
      Aber als extrem schlimm empfinde ich das jedoch nicht.
      Brienne hatte einen schwierigen Werdegang und sie hat noch viel vor sich liegen.
      Aber sie hat Ehrgeiz. - Sie ist im Prinzip der eizige echte in der ganzen Serie.
      Und ich hoff ja auch immer noch das Jamie und sie am Ende doch noch... mal mit einander kuscheln..^^
      "Alles, was der Mensch insgeheim im Schutz der nächtlichen Finsternis tut, wird einmal ans Tageslicht gelangen."
      (Khalil Gibran)
      youtube.com/watch?v=F9LMw9T4TK8

      Hab noch ein schönes gefunden. Ich mag ihre Sprache einfach. Sie spricht einfach ein kluges, feinsinniges englisch. :)
      "[…] Ich wünschte, all das wäre nie passiert …" "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden … Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist." (J.R.R. Tolkien, Frodo und Gandalf)
      Also, ich muss sagen, dass mir die Szenen zwischen Jaime und Brienne bei Weitem nicht so gut gefallen haben wie im Buch. Schauspielerisch war das natürlich gut und ich fand die Idee auch gut, dass sie gleichzeitig den Namen von "Jaime" aussprechen sollten. Aber die Entwicklung der Beziehung ist mir dann doch ein bisschen zu flach. Ich habe zwar die Staffel jeweils nur ein Mal geguckt, aber so weit ich mich erinnere, hat Jaime sie nie darauf angesprochen, wie hässlich sie ist - was die Schauspielerin zwar nicht ist, aber fies hätte er trotzdem sein können. Zwischen dem Anfang der Reise und der Rettung vor dem Bären besteht überhaupt keine Kausalverbindung und es ist nicht zu erkennen, wie sich die Person verändert, die Jaime in Brienne sieht.
      Das hat die Serie meiner Meinung nach aber leider an sich, dass sie charakteristische Veränderung relativ unbeachtet lässt und die Charaktere gerne von Anfang an so darstellen, wie sie eigentlich "sein sollten".
      Ich bin bei der Buchreihe Stand Buch 1 und bei der Serie Stand Staffel 2.

      Ich finde schon, dass Jamie häufiger das Aussehen von Brienne erwähnt. Wortwörtlich sagt er nie, dass er sie hässlich findet, aber es kommt gut rüber, dass er sie nicht als schöne Frau ansieht. Also, ich fand, das kam gut rüber und ich kenne Brienne von den Büchern her ja noch nicht.

      Gruß, Su.
      An dieser Stelle möchte ich meine Kolleginnen ganz lieb grüßen :D
      Als Catelyn ihn laufen lässt, fragt er sie noch wo sie dieses Ungeheuer aufgetrieben hat. Am Ende von Staffel 2 gab es noch einige Spötteleien, bis Brienne die 3 Nordmänner tötet. In Staffel 3 geraten die beiden ja recht zügig in Gefangenschaft und danach spottet Jaime ja prinzipiell weniger.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Ich werde es mir wohl noch mal angucken... Ich glaube auch, dass die wirklich gehässigen Sprüche von Jaime im Buch seine Gedanken waren und was Brienne ja immer so getroffen hat, war ja, dass sie niemals ein Ritter sein wird, soweit ich mich erinnere. Habt recht.. :rolleyes:
      Auch wenn mein Avatar es nicht unbedingt erahnen lässt, so ist Oberyn Martell zwar einer meiner Lieblingscharaktere sowohl im Buch als auch in der TV-Serie (viel zu kurz natürlich :( !), allerdings ist mein absoluter Favorit - und das schon seit erstmaligem Sehen der 2. Staffel - Brienne. Ich mag Charaktere, die sich trotz ihrer Außenseiterrolle und in ihrem Fall eben auch trotz Gespött und Erniedrigungen immer irgendwie durchschlagen. Erschwerend hinzu kommt noch, dass ich die Darstellerin Gwendoline Christie wirklich sympathisch finde und ich bin wirklich froh, dass sie nicht ganz so krass dargestellt wird wie in den Büchern... wobei das ja auf Tyrion auch irgendwie zutrifft... ;) der hat ja nach der Schwarzwasserschlacht auch keine Nase mehr... und irgendwie hat ihre Buchbeschreibung einen nicht unwesentlichen Teil dazu beigetragen, dass ich diese Figur so liebgewonnen habe.... ständig gedemütigt, verspottet und erniedrigt zu werden und sich trotzdem Loyalität und Ehre (okay, stur isse ja auch) zu bewahren, das gefällt mir.
      Sie hat für mich einen... Prozess initiiert - Suche nach passendem Wort gestartet... soziokulturellen (Fragezeichen) Wert. Eine starke Frau, die Sympathien ziehen kann, und dem Bild der schwachen Frau trotzt.
      Ähnlich wie die coole bisexuelle Socke Oberyn, die aufzeigt, dass Phantasien und Ressentiments gegenüber homo- und bisexuellen Personen unangemessen sind. Die sexuelle Gesinnung sagt nicht aus, wie jemand ist, nur wen er gerne f-wort.

      Brienne ist mir aber unsympathisch geworden, als sie den Hund unnötigerweise bekämpfte. Aber womöglich war die Inszenierung der Serie misslungen. Arya hat keinen Zweifel daran gegeben, dass der Hund sie beschützte. Den Eid, die Stark-Kinder zu beschützen, muss man nicht direkt erfüllen. Er wäre auch erfüllt, wenn die Stark-Kinder bei jemand anderem in Sicherheit geborgen wären - sofern es Sicherheit denn überhaupt zu finden gibt in dieser Welt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Thoros of Myr“ ()

      Thoros of Myr schrieb:

      Sie hat für mich einen... Prozess initiiert - Suche nach passendem Wort gestartet... soziokulturellen (Fragezeichen) Wert. Eine starke Frau, die Sympathien ziehen kann, und dem Bild der schwachen Frau trotz.


      Brienne ist mir aber unsympathisch geworden, als sie den Hund unnötigerweise bekämpfte. Aber womöglich war die Inszenierung der Serie misslungen. Arya hat keinen Zweifel daran gegeben, dass der Hund sie beschützte. Den Eid, die Stark-Kinder zu beschützen, muss man nicht direkt erfüllen. Er wäre auch erfüllt, wenn die Stark-Kinder bei jemand anderem in Sicherheit geborgen wären - sofern es Sicherheit denn überhaupt zu finden gibt in dieser Welt.


      Im Prinzip hat sie keine andere Wahl und bei aller Stärke und Sturheit, ihren Weg zu gehen, wirkt sie doch zuweilen sehr unsicher und wenig selbstbewusst, was ihre Weiblichkeit betrifft. Auch verständlich!
      Zum letzten Abschnitt stimme ich dir voll und ganz zu! Gut auf den Punkt gebracht!

      Shanara schrieb:

      Thoros of Myr schrieb:

      Sie hat für mich einen... Prozess initiiert - Suche nach passendem Wort gestartet... soziokulturellen (Fragezeichen) Wert. Eine starke Frau, die Sympathien ziehen kann, und dem Bild der schwachen Frau trotz.


      Brienne ist mir aber unsympathisch geworden, als sie den Hund unnötigerweise bekämpfte. Aber womöglich war die Inszenierung der Serie misslungen. Arya hat keinen Zweifel daran gegeben, dass der Hund sie beschützte. Den Eid, die Stark-Kinder zu beschützen, muss man nicht direkt erfüllen. Er wäre auch erfüllt, wenn die Stark-Kinder bei jemand anderem in Sicherheit geborgen wären - sofern es Sicherheit denn überhaupt zu finden gibt in dieser Welt.


      Im Prinzip hat sie keine andere Wahl und bei aller Stärke und Sturheit, ihren Weg zu gehen, wirkt sie doch zuweilen sehr unsicher und wenig selbstbewusst, was ihre Weiblichkeit betrifft. Auch verständlich!
      Zum letzten Abschnitt stimme ich dir voll und ganz zu! Gut auf den Punkt gebracht!



      Brienne ist eine extrem von Gefühlen geleitete Person. Mir fällt persönlich jetzt auf Anhieb nur eine einzige Szene ein, in der sie rational reagiert - in Staffel 2, Folge 10 (Valar morghulis), in der sie versucht, den 3 Stark-Männern aus dem Weg zu gehen und sich nicht auf verbales Geplänkel einzulassen. Das wird jedoch dadurch verhindert, dass einer der Stark-Männer Jaime wiedererkennt... Und da sie keine Chance sieht, aus der Sache unbehelligt herauszukommen, geht sie auf Konfrontation. Sonst agiert sie meist ohne den Kopf zu benutzen (was sie jedoch für mich umso sympathischer macht, also nicht, dass sie nicht überlegt, sondern dass sie oft an das Gute glaubt und sich eher auf ihren Bauch als ihren Kopf verlässt). Angefangen bei ihrem Treuschwur gegenüber Catelyn Stark, wo sie Catelyn bittet, sie nicht an ihrer Rache an Stannis zu hindern, da sie ihn (berechtigterweise) für den Mord an Renly verantwortlich macht ("Versprecht mir, dass Ihr mich nicht zurückhalten werdet von Stannis!"). Selbst durch den Rat, Catelyns, dass Stannis eine ganze Armee und sie keine Chance gegen sie habe, lässt sie sich sich von ihrem Vorhaben nicht entmutigen ("Ich kann's mit ihnen aufnehmen."). Rational gesehen, wäre das natürlich selbstmörderisch. Dann auch eine sehr interessante Szene in Staffel 3, Folge 2 (Dunkle Schwingen, dunkle Worte), wo sie zusammen mit Jaime dem Bauern im Wald begegnen... Jaime würde ihn auf der Stelle töten, weil er der Meinung ist, dass der Bauer ihn erkannt hat. Brienne hingegen erkennt in dem freundlichen Bauern keine Gefahr ("Wir werden das nicht tun."). Wie sich herausstellt, verrät der Bauer die beiden an Locke und sie werden gefangen genommen. Hier wird ganz deutlich, dass Jaime ein sehr rationaler Mensch ist, der rechtzeitig erkennt, wem er trauen kann und wem nicht. Selbst wenn Brienne Recht gehabt hätte und der Bauer wirklich harmlos gewesen wäre und man hätte sich seiner entledigt, wäre es nur ein weiterer Kollateralschaden, der auf Jaimes Bodycount-Liste nicht weiter auffiele... Besser ein toter Unschuldiger als erkannt zu werden...
      Die nächste Szene, die mir in diesem Zusammenhang einfällt, ist die im Wirthaus zusammen mit Podrick als Heiße Pastete Brienne fragt, wen sie denn suchen und sie zwar genervt aber trotzdem ausführlich Auskunft gibt, dass sie auf der Suche nach Sansa Stark sind... Später, draußen vor dem Wirtshaus, spricht, Pod Brienne darauf an, dass es vielleicht doch nicht so klug gewesen sei, das alles zu erzählen, weil die Lennisters ebenfalls auf der Suche nach Sansa Stark sind und man nicht weiß, wem man trauen kann und wem nicht... Zum Glück für Brienne wird ihr ihre Redseligkeit nicht zum Verhängnis sondern - ganz im Gegenteil - entpuppt sich Heiße Pastete als wichtige Informationsquelle, der ihr erzählt, dass Sansas Schwester Arya zusammen mit dem Bluthund unterwegs sei... Das Ganze hätte natürlich auch voll in die Binsen gehen können....
      Und zu guter Letzt das Zusammentreffen mit dem Bluthund: Natürlich hätte sie sagen können: "Toll, dass du dich um Arya kümmerst. Dann ist mein Job hier erledigt." Oder: "Hey, lass uns zusammen arbeiten. Gemeinsam sind wir stärker." Aber mal ehrlich... Wollen wir das? Ersteres ist nicht Briennes Credo, weil sie immer noch durch ihren Eid angetrieben wird und sie viel zu stur ist, um zu überlegen, was jetzt klüger wäre... einfach weggehen oder Angriff und die zweite Option wäre für den Hund indiskutabel weil er sich durch Arya eine Belohnung für sich erhofft und nicht so gern teilen möchte... Außerdem musste ja noch die Erschöpfungsszene des Hunds nach Ende des Zweikampfs mit Brienne eingebaut werden, die im Buch ja in einem anderen Zusammenhang auftaucht.... Ich erwische mich auch immer wieder dabei, dass ich einige Handlungen nicht verstehen kann und dann sage: "Warum macht der das denn jetzt? Wenn er dieses oder jenes gemacht hätte, wäre das nicht passiert." Meine Frau sagt dann immer zu mir: "Ach, schreibst du schon wieder dein eigenes Drehbuch?"
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