Welche Bücher würdet ihr gern verfilmt sehen?

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      Welche Bücher würdet ihr gern verfilmt sehen?

      Angelehnt an die aufkommende Diskussion im Kingkiller Chronicle Thread:

      Welche Bücher würdet ihr gern verfilmt sehen und warum? Als Film, Miniserie oder Serie?

      Nun wird ja Diana Gabaldons "Outlander" Reihe als Serie verfilmt, der Darsteller für Jamie ist bereits gecastet. Wenn sich nicht ganz doof angestellt wird, könnte das m.E. durchaus eine gute Serie werden.

      Serienstoff biete für mich auch die "Hollows" Reihe von Kim Harrison - wäre für HBO ein prima Ersatz für True Blood, wenn diese mal abgesetzt wird.

      Bernard Cornwells Uthred-Reihe würde mir verfilmt auch gefallen - gern vom History Channel - mit Vikings beweisen sie ja gerade, dass sie auch ordentliche Serien produzieren können.
      Gruß, Beltane
      "See the path cut by the moon - for you to walk on"
      Im Gegensatz zu meinen Zeiten als 12- bis 16-jähriger (die in meinem Fall ja nicht sonderlich lange zurückliegen) habe ich nicht mehr as Bedürfnis, irgendwelche Bücher, die mir gefallen, verfilmt zu sehen. Früher hätte ich es z.B. begrüßt, wenn Jackson "Eragon" oder "Die Kiner Hurins" verfilmt hätte. Heute graut es mich vor dieser Vorstellung. Die für mich schlimmste Buchverfilmung ist "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" (wobei die Eragon-Verfilmung auch eine Katastrophe ist, die natürlich ihresgleichen sucht), wo imho die Gefühle kein bisschen rüberkommen und alles in einer rhapsodischen Grobheit dargestellt wird, auf die ich sehr gut verzichten kann. Das filmische Medium kann eh in keiner Weise mit dem literarischen konkurrieren. Wer das nicht so sieht, ist eh

      Hacoon wrote:

      verdammt und verloren.
      ;-P
      Nein, Bücherverfilmungen reizen mich nicht mehr. Meine Einstellung kann aber auch damit zusammenhängen, dass ich dem filmischen Medium generell nicht mehr wirklich viel entnehmen kann.

      Also zur Ausgangsfrage: gar keine. ^^
      Die Frage hätte evtl lauten sollen "welche Bücher wollt ihr nicht verfilmt sehen?" ;)

      Ich kann mir mittlerweile auch nicht mehr viele Bücher passend verfilmt vorstellen. Zumindest kein Buch, dass entprechenden Tiefgang hat.
      Was ich gerne sehen würde und was auch vernünftig verfilmt werden könnte ist die "Gaunts Ghost" Reihe von Dan Abnett (Warhammer 40K), dann aber als Miniserie, oder jedes Buch 1 Film.
      Interessant könnten auch eventuelle Nachfolger von der Millenium Trilogie aus Hollywood sein. Warum? Weil ich die Filme von David Fincher immer Klasse finde und er beim ersten schon gute Arbeit geleistet hat.

      Ansonsten fällt mir grad nichts ein was ich mir noch vorstellen könnte...
      Nachts fahrn die Züge schneller als auf Schienen
      Die Millennium Trilogie ist auch so ne Reihe, die wie gemacht fürs Kino ist. Mir haben die schwedischen Vorgänger eigentlich besser gefallen, nur kommt Daniel Craig meinem Kopf-Blomkwist viel näher als der schwedische Schauspieler.

      Ich finde eh dass Bücher die in der realen Welt spielen, besser bzw. einfacher zu verfilmen sind als Fantasybücher. Da sind eben die Vorstellungen der Leser sehr viel unterschiedlicher. Und das Budget muss für angemessene Special Effects hoch genug sein.
      "Let me tell you something about wolves, child. When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies, but the pack survives." -Eddard Stark
      Seh ich ähnlich. Ein Problem ist auch dass fast jegliche Fantasy auf eigenen Welten mit teilweise umfangreichen Hintergrundgeschichten, die wesentlich zum Lesespaß beitragen. Und genau diese Hintergrundgeschichten kann man in Filmen halt nicht mit ein paar Absätzen und eingestreuten Anekdoten beleuchten und erklären, wodurch viel verloren geht.

      Nichtsdestotrotz würde ich mir eine Verfilmung von Walter Moers' zamonischen Romanen doch ganz gerne mal anschauen :D
      "Once they figure a way to work a dead horse, we'll be next. Likely I'll be the first too. 'Edd' they'll say, 'dying's no excuse for laying down no more, so get on up and take this spear, you've got the watch tonight.' Well, I shouldn't be so gloomy. Might be I'll die before they work it out." - Edd Tollett

      seregthaur wrote:

      Im Gegensatz zu meinen Zeiten als 12- bis 16-jähriger (die in meinem Fall ja nicht sonderlich lange zurückliegen) habe ich nicht mehr as Bedürfnis, irgendwelche Bücher, die mir gefallen, verfilmt zu sehen. Früher hätte ich es z.B. begrüßt, wenn Jackson "Eragon" oder "Die Kiner Hurins" verfilmt hätte. Heute graut es mich vor dieser Vorstellung. Die für mich schlimmste Buchverfilmung ist "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" (wobei die Eragon-Verfilmung auch eine Katastrophe ist, die natürlich ihresgleichen sucht), wo imho die Gefühle kein bisschen rüberkommen und alles in einer rhapsodischen Grobheit dargestellt wird, auf die ich sehr gut verzichten kann. Das filmische Medium kann eh in keiner Weise mit dem literarischen konkurrieren. Wer das nicht so sieht, ist eh

      Hacoon wrote:

      verdammt und verloren.
      ;-P
      Nein, Bücherverfilmungen reizen mich nicht mehr. Meine Einstellung kann aber auch damit zusammenhängen, dass ich dem filmischen Medium generell nicht mehr wirklich viel entnehmen kann.

      Also zur Ausgangsfrage: gar keine. ^^

      Kinofilme kann ich mir allerdings auch kaum vorstellen - es geht einfachzu viel Stoff verloren. Keiner setzt sich heute mehr über 3 Stunden ins Kino um eine sich langsam entwickelnde Geschichte anzusehen, so wie z.B. "Ben Hur" - was für mich eine gute Buchverfilmung ist.
      Auch "Vom Winde verweht" ist gut gemacht.
      Von den meisten neuen/neueren Buchverfilmungen bin ich ziemlich enttäuscht.
      Bei Harry Potter schwanke ich bei unterschiedlichen Teilen zwischen genial und grauenhaft.

      "Interview mit einem Vampir", nicht übel aber mit völlig unnötigen Änderungen, die "Königin der Verdammten" - grausam, aber wenigstens mit geilem Soundtrack.

      Eragon (schon als Buch nicht der Bringer) ist eine der größten filmischen Katastrophen!

      Serien können da m.E. wesentlich besser funktionieren.
      Gruß, Beltane
      "See the path cut by the moon - for you to walk on"
      Das filmische Medium kann eh in keiner Weise mit dem literarischen konkurrieren
      Naja was heißt hier konkurrieren.. Filme können sehr wohl einiges bieten, was Literatur so vielleicht nicht schafft.
      "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" ;)
      Nicht das ich Filme > Bücher setzen würde, das Gegenteil ist allerdings auch nicht unbedingt der Fall.
      Ich denke auch nicht, dass Filme unbedingt mit Büchern konkurrieren will, es ist auch im Grunde auf eine völlig andere, viel Mainstreamlastigere Zielgruppe zugeschnitten. Ein Buch wird von irgendjemandem mit einer Idee geschrieben, Filme/Serien sind zwangsläufig mit einer Investition und finanziellem Kalkül verbunden. Auch was acer anspricht, dass Filme ganz einfach andere Stärken haben, stimmt. Zum Beispiel erreichen viele Filme allein durch die musikalische Untermalung eine viel intensivere Emotionalität, als ein Buch erreichen könnte (auch nicht ASOIAF).
      "Once they figure a way to work a dead horse, we'll be next. Likely I'll be the first too. 'Edd' they'll say, 'dying's no excuse for laying down no more, so get on up and take this spear, you've got the watch tonight.' Well, I shouldn't be so gloomy. Might be I'll die before they work it out." - Edd Tollett

      Jalabhar Xho wrote:

      Zum Beispiel erreichen viele Filme allein durch die musikalische Untermalung eine viel intensivere Emotionalität, als ein Buch erreichen könnte (auch nicht ASOIAF).
      :huh:
      Mich lassen die meisten Filme kalt bis eiskalt. Bei mir wirken fast nur Extremfilme wie "Menschenfeind", "Antichrist", "Irreversibel" etc. Musikalische Untermalung bringt imho erst mal nicht viel. Nicht kalt lassen mich hingegen Bücher wie "Leiden des jungen Werthers", "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo", "Im Westen nichts Neues" (Film auch ziemlich schlecht, auch wenn man miteinbezieht, dass er in den 30ern gedreht wurde), "Draußen vor der Tür", "Die Physiker", Geschichten von Kafka wie "Die Verwandlung" und wo die Emotionalität immer intensiver wird, ist "Das Spiel der Götter".

      & @ acer

      das Gegenteil ist allerdings auch nicht unbedingt der Fall.
      Oh, doch das ist es. Sage nur mal:

      - Faust - Der Tragödie erster Teil
      - Faust - Der Tragödie zweiter Teil
      - A Song of Ice and Fire
      - The Lord of the Rings
      - The Silmarillion
      - A Tale of the Malazan Book of the Fallen (das in meiner bescheidenen Meinung ASOIAF schlagen könnte)

      -> Keine Ahnung, welche Filme sich auch nur im Ansatz mit solcher Literatur messen können.
      Keine Ahnung, welche Filme sich auch nur im Ansatz mit solcher Literatur messen können.
      Kommt halt drauf an, auf was man besonder wert legt. Wenns dir jetzt um die "Komplexität" geht, dann wird das bei nem Film natürlich schwer, es fehlt einfach die Zeit.
      Filme können aber durch Bildkompositionen, Musik und vor allem Schauspiel deutlich leichter Emotionen wecken mMn.
      Naja Buch und Film haben deutlich andere Schwerpunkte, eigentlich fast unmöglich da gut was zu vergleichen.

      A Tale of the Malazan Book of the Fallen (das in meiner bescheidenen Meinung ASOIAF schlagen könnte)
      tztztz :P
      Vorweg, Bücher, die mir gefallen möchte ich nicht unbedingt verfilmt sehen, kann mich aber auch mit so mancher Verfilmung anfreunden.

      -> Keine Ahnung, welche Filme sich auch nur im Ansatz mit solcher Literatur messen können.
      Ich kann Deine extrem negative Einstellung zu Verfilmungen bzw. zum Film als Medium allgemein nicht verstehen, seregthaur.
      Bleiben wir mal bei dem Buch, das Du aktuell liest: 'Mephisto' von Klaus Mann. Es gibt eine wunderbare Verfilmung von Istvan Sabor mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle.

      Ein weiterer sehr gelungener Film ist die Heimat- Trilogie von Edgar Reitz.

      Der Film kann in meinen Augen eine ganze Menge. Er macht es sicherlich anders als das Buch. Aber das muss in meinen Augen nicht schlecht sein. Alles andere würde hier zu weit führen.

      Aber mir fällt doch noch etwas ein, das ich gerne verfilmt sehen würde, am besten als Serie:
      Die Shannara- Reihe von Terry Brooks.
      Für mich ist gerade das, was den Menschen so ungeheuer kostbar macht, seine schöpferische Fähigkeit, das heißt, daß aus jedem Menschen eine ganz neue Welt hervorgehen kann. (M.E.)
      @ Seregthaur

      Wie du immer versuchst, allen deinen Willen aufzudrücken. Erheiternd ... und nervig zu gleich!
      Und wo hast du schon wieder mein Zitat her? Merkwürdig so etwas hier einzubringen, wo ich noch gar nichts zu diesem Thema geschrieben hab.

      Vielleicht solltest du versuchen, die Diskussionen so zu führen dass auch andere Ihre Meinung dazu beisteuern können und nicht gleich das Gefühl haben, sie müsste sie beisteuern um Ihre Argukente in einem Kriege gegen deine zu schicken. In meinem Fall ists sogar schon so, dass ich erst recht was poste, wenn ich sehe wie du jegliche Widerworte nicht zulässt.

      Buchverfilmungen sind immer so ne Sache. Ich habe es geschafft, mir immer wieder vor Augen zu halten, dass dies zwei völlig verschiedene Medien sind. Ein Buch wurde verfilmt und der Filmschnitt nicht gut ab? Schön, ist das Buch eben weiterhin besser und der ein oder andere "Glotzer" wird hoffentlich zu dem Entschluss kommen, dass sein Lieblingsfilm ein noch besseres Buch hat. Und mit ein bisschen mehr Glück, ist er so mutig und kauft es sich sogar.

      Ich würde gerne von Bernard Cornwall
      Uthred-Zyklus oder
      ArtusTrilogie
      als Miniserie sehen. Der HistoryChannel hat bewiesen dass dies möglich ist ohne mit zu viel "Hollywood"Salz zu würzen. Da die Uthred Saga zwar besser ist, sich aber im Moment mit Vikings zu sehr ähnelt (Im Prinzip gar nicht, aber jeder zweite wird Wikinger lesen und zack kommt sin die Schublade) hätt ich gern Artus auf der Mattscheibe. Der Macher möchte doch aber bitte darauf achten, wie Cornwall es schafft die "Magie" darzustellen. Wäre mal eine schöne Abwechslung gegenüber den letzten ArtusFilmen/Serien.

      Justin Cronin - PassageTrilogie. Ich habe zwar erst "Der Übergang" hinter mir, aber das Buch sollte sich recht gut visualisieren lassen. Es wäre jedoch ganz nett, wenn es nicht nur auf die Odysee beschränkt wird, sondern auch der Anfangspart in der Kolonie ausgiebig erzählt wird. Irgendwie hab ich jetzt grad nen Walking Dead - Resident Evil Mix im Kopf :pinch:

      Torshavn wrote:

      Ich kann Deine extrem negative Einstellung zu Verfilmungen bzw. zum Film als Medium allgemein nicht verstehen, seregthaur.
      Ich habe keine extrem negative Einstellung zu Verfilmungen bzw. zum Film als Medium, eher gegen die Ansicht, Bücher seien auch nicht besser als Filme. Für mich steht Literatur nunmal meilenweit über dem filmischen Medium. Diese Einstellung verfechte ich hier nur in Relation zur Ausgangsfrage, nicht mehr und nicht weniger. ;)
      Bleiben wir mal bei dem Buch, das Du aktuell liest: 'Mephisto' von Klaus Mann. Es gibt eine wunderbare Verfilmung von Istvan Sabor mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle.
      Diese Verfilmung habe ich mir sogar schon vorgemerkt, aus Neugierde vllt, da, wie gesagt, ich erst mal nichts gegen Filme habe. Mit Mephisto bin ich übrigens fertig. Dazu schreibe ich woanders noch was. Ob öffentlich oder nur per PN, wird sich zeigen. ;)

      Hacoon wrote:

      Wie du immer versuchst, allen deinen Willen aufzudrücken. Erheiternd ... und nervig zu gleich!
      Die Verantwortlichkeit der Interpretation einer Aussage liegt nicht beim Sender, sondern beim Empfänger. Wenn das bei Dir so ankommt, kann ich nichts dafür. Ich vertrete hier nur meine Meinung.
      Und wo hast du schon wieder mein Zitat her? Merkwürdig so etwas hier einzubringen, wo ich noch gar nichts zu diesem Thema geschrieben hab.
      Ich finde es nicht merkwürdig, wenn Du Dir die von mir zitierte Stelle im Kontext anschaust:

      Hacoon wrote:

      Was Seregthaur angeht: Du bist sowieso unbelehrbar und wenn man nicht deinen pseudo Weisheiten glauben schenkt, ist man verdammt und verloren.
      ->

      seregthaur wrote:

      Wer das nicht so sieht, ist eh

      Hacoon wrote:

      verdammt und verloren.
      ;-P

      seregthaur wrote:

      Das filmische Medium kann eh in keiner Weise mit dem literarischen konkurrieren. Wer das nicht so sieht, ist eh

      Hacoon wrote:

      verdammt und verloren.
      Das klingt für mich nach einer mehr als gewagten These. Zum einen lässt sich das filmische Medium in keinster Weise mit dem literarischen vergleichen, zum anderen kenne ich zu viele gute Filme und zu viele schlechte Bücher, um diese Aussage auch nur ansatzweise bestätigt zu sehen.
      Was die hier angeführten Beispiele betrifft, insbesondere die 'Millenium-Trilogie', ich habe die Bücher alle gelesen, bevor der erste Film herausgekommen ist. Nichtsdestotrotz fand ich den Film nicht schlecht, es hat zwar mit dem Zweiten und Dritten etwas nachgelassen, aber es sind durchaus gute Filme. Man sollte hier nur nicht den Fehler machen, die Filme mit der Vorlage vergleichen zu wollen, da aus verschieden Gründen, schon allein der Dramaturgie wegen, ein Roman nie eins zu eins verfilmt werden könnte. Einen Roman solchen Umfangs in ein dreiaktiges Drehbuch zu zwängen, ist schlicht unmöglich.

      Dennoch gibt es so einige sehr gute Literaturverfilmungen.
      Beispiele wären:
      Paprika von Yasutaka Tsutsuis (Ein Roman als Anime umgesetzt, meines Erachtens sehr gelungen)
      Darkly Dreaming Dexter von Jeff Lindsay (Böse Zungen behaupten sogar, die Serie sei besser, als die Bücher)
      Scott Pilgrim vs. The World (Eine Comicverfilmung, die ihresgleichen sucht und ja, ich sehe Comics durchaus als Literatur an)
      The Great Gatsby (Die Verfilmung von 1974 insbesondere)
      Das Buch Daniel von Edgar L. Doctorow (Gefeierte Verfilmung von Sidney Lumet)
      Sin City von Frank Miller (Noch eine tolle Comicverfilmung)
      Mord Im Orientexpress von Agatha Christie (ebenfalls durch Sidney Lumet verfilmt)

      seregthaur wrote:

      Oh, doch das ist es. Sage nur mal:

      - Faust - Der Tragödie erster Teil
      - Faust - Der Tragödie zweiter Teil
      - A Song of Ice and Fire
      - The Lord of the Rings
      - The Silmarillion
      - A Tale of the Malazan Book of the Fallen (das in meiner bescheidenen Meinung ASOIAF schlagen könnte)

      -> Keine Ahnung, welche Filme sich auch nur im Ansatz mit solcher Literatur messen können.
      Keine Ahnung, was du mit 'sich messen' meinen könntest, aber es gibt durchaus filmische Meisterwerke, die in Komplexität, Tiefgründigkeit, Unterhaltungswert, Philosophie und vielen anderen Bereichen, die deine Beispiele vermutlich vermitteln sollen, durchaus etwas auszudrücken vermögen. (Übrigens vermisse ich Werke wie 'Infinite Jest' oder 'Die Brüder Karamasow' in deiner Aufzählung). Einige Beispiele für meines Erachtens filmische Meisterwerke wären

      Chinatown von Roman Polanski
      Love Exposure von Sion Sono
      Amores Perros von Alejandro Gonzalez Inarritu
      Once Upon A Time In America von Sergio Leone
      Citizen Kane von Orson Welles
      Youth Without Youth von Francis Ford Copolla
      Winter's Bone von Debra Granik
      Pi von Darren Aronofsky
      Moonrise Kingdom von Wes Anderson
      A Clockwork Orange von Stanley Kubrick (übrigens auch eine Buchverfilmung)
      Holy Motors von Leos Carax

      Hast du zufällig einen davon gesehen?

      Und zum eigentlichen Threadthema:
      Eine von den fünf um die Rodrigandas kreisenden Karl May-Bänden inspirierte Verfilmung hätte mich schon vor Jahren interessiert. Selbstredend nicht eins zu eins.

      Edit:

      acer1791 wrote:

      Mich werden jetzt bestimmt einige User (zurecht) lynchen, aber ich hätte gerne mehr Verfilmungen der Scheibenweltromane.
      Mit ein bisschen mehr Budget könnte ich mir das eigentlich ganz gut vorstellen.
      Das fänd ich auch interessant.
      Spatzen werden nie verstehen, warum Adler höher fliegen als Kirschbäume wachsen.

      Post was edited 2 times, last by “Gittes” ().

      Lieber Seregthaurunius, merkst du nicht, dass deine kläglichen Versuche prätentiös zu wirken nichts weiter als enervierend sind?

      Ich hätte gerne einige Kurzgeschichten Kafkas als Zeichentrick verfilmt. Einmal habe ich eine ziemlich surreale Version von „Ein Landarzt“ gesehen und denke das könnte man bei anderen Geschichten auch gut so machen.
      Allgemein hätte ich gerne mehr Bücher mittels Zeichnungen verfilmt, da könnte man mit einem kleineren Budget viel mehr rausholen, aber das ist wohl der Fluch von Walt Disney das Zeichentrick als Kinderkram gilt.
      Viele Bücher die ich mag wurden schon verfilmt, die Filme sind aber meistens schon älter, was mir z.T. ein zu grosser Aufwand wäre um an die DVD (wenn überhaupt vorhanden) zu kommen. Ich bin aber auch eher der Buchtyp, nicht weil ich Filme an sich schlecht finde sondern weil ich nicht gerne lange untätig vor einer Flimmerkiste rumsitzen kann :P
      »Im übrigen ist die Literatur nichts anderes als ein gelenkter Traum.« Jorge Luis Borges

      There are no Bois like me, only me.

      Ouroboros wrote:

      Lieber Seregthaurunius, merkst du nicht, dass deine kläglichen Versuche prätentiös zu wirken nichts weiter als enervierend sind?
      Vermutlich versucht er es gerade nicht.

      Und zum Thema Zeichentrick: Es gibt durchaus viele animierte Filme für Erwachsene. Ich kann die autobiografische Doku 'Waltz with Bashir' zum Beispiel sehr empfehlen.
      Spatzen werden nie verstehen, warum Adler höher fliegen als Kirschbäume wachsen.
      Das filmische Medium kann eh in keiner Weise mit dem literarischen konkurrieren.
      Um nochmal darauf zurückzukommen:
      Wieso genau siehst du das so? Ich meine ein Buch hat "nur" Wörter zur Verfügung (ums jetzt mal böse auszudrücken). Ein Film hat doch da deutlich mehr Potential. Er hat Musik, Bilder, generell Schauspieler die da deutlich was rausreißen können.
      Das einzige was das Buch in der Hinsicht eventuell besser machen kann sind Gedankengänge, alles andere kann das filmische Medium eigentlich auch.

      Nicht dass ich jetzt sagen will, das ich unbedingt vertrete, dass Filme den Büchern überlegen sind, aber allein vom Potential sehe ich da keinen wirklichen Vorteil der Literatur.

      Post was edited 1 time, last by “acer1791” ().

      @seregthaur
      Die Verantwortlichkeit der Interpretation einer Aussage liegt nicht beim Sender, sondern beim Empfänger. Wenn das bei Dir so ankommt, kann ich nichts dafür. Ich vertrete hier nur meine Meinung.

      Mittlerweile sollte dir eigentlich klar geworden sein das dem mitnichten so ist.
      Du als Sender trägst durchaus Verantwortung dafür WIE du deine Meinung vertrittst und damit auch dafür wie sie interpretiert werden kann.
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."