Ist nicht konstruktiv-muss aber raus-Thread

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      onyx234 wrote:

      ...wie anhand der oben genannten Zitate zu sehen ist,davon aus,dass er selbst quietschfidel,aus der Arena marschieren wird.Was dann aber nicht der Fall war!Somit hat er sich nach meinem Ermessen wohl überschätzt.

      So gesehen hat er sich selbst überschätzt... das stimmt. Allerdings ist das in meinen Augen aber auch keine zu negative Eigenschaft. Ich wette Gregor ging mit genau der gleichen Einstellung in den Kampf. Kann mir nicht vorstellen, dass Gregor vorher davon ausging, dass er sterben wird (natürlich starb er am Gift, aber auch ohne das Gift ist ein Überleben fraglich, wenn man die Wunden betrachtet, die er hatte). Die Einstellung würde ich als eher für "normal" erachten, wenn ich sozusagen freiwillig in ein Duell ziehe. ;)
      Dass Gregor die gleiche Einstellung dazu hatte, möchte ich auch nicht bestreiten.Das ist nun mal meine Sichtweise von Oberyn und die ist,wie Ser Arthur schon angemerkt hat lediglich von Sympathie und persönlichen Empfindungen abhängig. ;)
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      Tywin hat den Befehl gegeben, Gregor hat ihn ausgeführt, beide haben "Schuld"


      Das ist so zu einem kleinen Teil nicht ganz richtig, die Vergewaltigung war Gregors eigene Idee was in den Büchern auch betont wird. Schuld haben freilich beide, denn mit überbordender Grausamkeit war bei diesem Mann nun zu rechnen.

      Ich weiß hier nicht so recht,was das heißen soll,möchtest du damit sagen,dass man Menschen,die sich nicht ehrenhaft verhalten haben ,auch nicht ehrenhaft behandeln muss? Das sollte eigentlich ein fairer Kampf werden,Mann gegen Mann,daran hat sich Gregor in diesem Fall gehalten. Selbst wenn die Verwendung des Giftes sich nicht unmittelbar auf das Kampfgeschehen ausgewirkt haben sollte,so ist es doch meine ganz persönliche Meinung, dass ich den Einsatz von Gift als zutiefst widerwärtig, hinterhältig und grausam empfinde, ganz egal gegen wen oder was man dieses verwendet und Menschen,die dieses verwenden verabscheue.


      Was den ersten Satz betrifft: Bezogen auf den konkreten Fall bin ich absolut dieser Meinung.
      Es gibt keine objektive Justiz in Westeros, nur den Herrscher dem Gregors Taten zu pass gekommen sind und der deshalb in keiner Form zur Rechenschaft gezogen wurde.
      Selbst nun, zu Oberyns Ankunft, wird fleißig überlegt, ob man ihm nicht jemand anderen als Schuldigen andrehen könnte.

      Ein Zweikampf ist aus Prinzip schon eine semi-debile Art einen rechtlichen Konflikt zu lösen. Recht hat weder der Stärkere, noch der Geschicktere, noch der Schnellere.
      Recht hat wem Unrecht getan wurde. Leider ist dieser Zweikampf für Oberyn überhaupt die einzige Möglichkeit an eine Art Vergeltung (sprich: Prozess) zu kommen.
      Was ist daran "fair" wenn ein brutaler Sadist und Mörder letztgültig einen Rechtskonflikt gewinnt, nur weil er der bessere Kämpfer sein sollte? Im Übrigen als Streiter gegen Tyrion, dem mit diesem Ergebnis ebenso Unrecht getan wurde.
      Ist ja schön, wenn er sich vorliegend einmal an die Regeln hält (vermutlich weil er recht gut weiß, dass er es sich leisten kann) - ohne allzu pathetisch klingen zu wollen - stört ihn so etwas beim Zerkloppen von Kindern ja weniger. Durch diese fünf Minuten Normallität verdient er aus meiner Sicht allerdings noch lange nicht als Sieger hervorzugehen.

      Gregor hat gestanden. Gregor ist gestorben. Und das war das absolut fairste an seiner gesamten Geschichte.
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      Maegwin wrote:

      Gregor hat gestanden. Gregor ist gestorben. Und das war das absolut fairste an seiner gesamten Geschichte.
      Im Buch steht außerdem, dass das Gift des Mantikors tötet, sobald es das Herz erreicht. Gregor ist in diesem Kampf auch nach 3 schweren Treffern in der Lage gewesen, Oberyn das Gesicht zu zerschmettern. Daher gehe ich davon aus, dass ihn das Gift in diesem Kampf nicht beeinträchtigt haben kann. Die Anwendung von Gift kann man Oberyn, zumindest im Bezug auf einen fairen Zweikampf nun wirklich nicht vorwerfen. Die Sache mit der Vergiftung zeigt eher, dass Oberyn doch mit einer Niederlage gerechnet hat und wenn er am Ende ein bisschen besser aufgepasst hätte, bräuchten wir den Einsatz des Giftes überhaupt nicht diskutieren.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Maegwin wrote:

      Gregor hat gestanden. Gregor ist gestorben. Und das war das absolut fairste an seiner gesamten Geschichte.


      Dieser Aussage stimme ich völlig und ganz zu. Wenn durch ehrenhaft kämpfen die Chance besteht, dass ein ein Mörder und Vergewaltiger ungeschoren davon kommt, habe ich kein Problem damit, wenn jemand "unfair" (in diesem Fall halt mit Gift) kämpft bzw. halte es für verständlich warum derjenige das tut. Hätte Gregor gewonnen und dazu noch überlebt, hätte sich das für mich wirklich total unfair angefühlt. Ich gönne Oberyn die Genugtuung, dass zumindest sein Ziel erreicht hat, Gregor für seine Taten um die Ecke zu bringen, auch wenn er es mit dem eigenen Leben bezahlt hat.
      Aus dem Worst Case-Thread. Es ging um einen eventuellen Kampf zwischen Sandor und Gregor (Robert Kraft Miracel Whip) in Cerseis Urteil

      onyx234 wrote:

      Sandor somit a) seinen eigenen Bruder getötet hätte
      Ich frage mich grade wie diese Situation glaubenstechnisch bewertet wird? Auf der einen Seite ist das Gottesurteil ein heiliger Schiedsspruch durch Kampf, auf der anderen Seite wäre der Brudermörder aber von den Göttern verflucht. Wie würde der Glaube so eine Situation bewerten? Grade jetzt, wo jemand Hoher Septon ist, der seinen Glauben auch ernst nimmt.
      Dass Gregor Clegane offiziell tot ist und es somit nicht mit rechten Dingen zugehen kann, weshalb Sandor auch nicht verflucht wäre, lasse ich mal außen vor.
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      Sind beim Urteil der Sieben im Heckenritter nicht auch einige der Kontrahenten zumindest verwandt?
      ---QUOTES from George R.R. Martin
      • “In real life, the hardest aspect of the battle between good and evil is determining which is which.”
      • “I have an instinctual distrust of conventional happy endings.”
      :S Stimmt!Baelor und Maekar sind sogar Brüder und dann kämpfen dort somit auch Onkel gegen Neffe und Vettern sind da glaube ich auch auf entgegen gesetzten Seiten,wenn ich mich nicht irre.
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      Post was edited 1 time, last by “onyx234” ().

      Ich könnte mir vorstellen, dass in diesem Fall das Götterurteil über dem Fluch steht. Wenn einer der Brüder bzw. Verwandten während eines solchen Kampfes stirbt, ist es ja von den Göttern gewollt...Oder so... :wacko:
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Zitat von Chemnitz
      Morden tut so gut wie jeder im Spiel. Deine Cleganes zum Beispiel. Victarion hat im POV bisher keine Frau geschändet wenn ich mich nicht irre, er hat ne Hure von Euron bekommen und gibt paar Frauen an seine Männer das wars. Extrem grausam und brutal? Wo wars denn extrem? :o Also für Asoiaf extrem? Extrem fand ich das umgehen von Gregor mit den Kindern, oder der Hure in Harrenhal. Das brutalste was er gezeigt hat, war glaube ich, das er Leute erst angezündet und dann ins Meer geworfen hat zum ertrinken. Beides ist als Opfer ja Gang und gebe.

      Hmm...hier ging es doch darum,wen man letztendlich auf dem Eisenthron sehen möchte,wenn ich mich nicht irre und nicht um einen Vergleich von "meinen Cleganes" und "deinemVictarion" 8| .
      Die arme schwarze Frau ,war so wie ich das in Erinnerung habe, auch keine Hure Eurons,sondern eine Gefangene oder Sklavin,mit herausgeschnittener Zunge,die sich ihrem Schicksal gefügt hat.Zudem überlegt Victarion ,wenn ich mich recht erinnere ,ob er sich einige der hübschen Frauen "nehmen" soll,die er letztendlich verbrennt.Ich schaue mal ob ich in puncto extremer Brutalität und Grausamkeit nächste Woche was finde und dir so veranschaulichen kann,was ich beim Lesen als extrem empfand.
      Wenn du unbedingt einen Vergleich heran ziehen möchtest,der meiner Meinung nach hier gar nicht angebracht war,so kann ich nur sagen,dass Sandor bis auf das zugegebener Weise schreckliche Abschlachten von Mycah nichts fürchterlich Grausames getan hat.
      Weiterhin habe weder ich noch sonst wer einen der Cleganes für den Eisenthron in Betracht gezogen. :rolleyes:
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      Post was edited 1 time, last by “onyx234” ().

      Ich persönlich hab auch nie behauptet, das ich ihn auf dem Thron sehen will. (Das soll Tormund sein!) Nur das zwischen ihm und Robert kein großer Unterschied besteht... Beide sind eher schlichte Gemüter, die an Kampf und Sex denken, beide sind für ihre Stärke im Kampf bekannt... der einzige Unterschied ist das Robert der dominierende Bruder war und Victarion derzeit hinter Balon und Euron zurücksteht. :)
      “The storms come and go, the waves crash overhead, the big fish eat the little fish, and I keep on paddling. "
      Varys
      Na gut! :) Heißt das jetzt ich muss mir nicht die Arbeit machen und Zitate für Victarions Brutalität und extreme Schlichtheit heraus suchen oder auf den Vergleich eingehen? :D
      Gegen Tormund habe ich persönlich rein gar nichts,ich mag ihn sogar...der Eisenthron wäre allerdings auch für ihn keinesfalls der rechte Ort. ;)
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      Chemnitz wrote:

      Ich persönlich hab auch nie behauptet, das ich ihn auf dem Thron sehen will. (Das soll Tormund sein!) Nur das zwischen ihm und Robert kein großer Unterschied besteht... Beide sind eher schlichte Gemüter, die an Kampf und Sex denken, beide sind für ihre Stärke im Kampf bekannt... der einzige Unterschied ist das Robert der dominierende Bruder war und Victarion derzeit hinter Balon und Euron zurücksteht. :)

      Das ist doch Quatsch.

      1. gibt es ein gravierenden Unterschied zwischen "Rumhuren" und Vergewaltigen. Wem dieser Unterschied nicht geläufig ist, der tut mir leid!

      2. gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen spaß am Kämpfen zu haben und bereits gefangene´bzw. besiegte Gegner abzuschlachten. So hat Robert zum Beispiel Ser Barristam begnadigt und in seine KG aufgenommen.

      3. War Robert nicht Beratungsresistent, während Victarion das absolut richtige Angebot (für die Eiseninseln UND Westeros) von Asha abgelehnt hat.
      1. Ich hab wohl wirklich ne Szene verpasst, wo er eine vergewaltigt?

      2. Und hat zig andere geötet, darauf bestanden das Kinder getötet werden und nicht zu vergessen wollte er die komplette Ausrottung der Tagaryens und wenn sie halt schwanger ist... scheiß drauf. Ja Robert war so ein herzensguter Mensch der nichts brutales wollte.

      3. War er das nicht? Bis auf Ned und Jon Arryn scheint er auf niemanden gehört zu haben. Victarion hört auf seinen roten Priester... Beide hören auf wenig Menschen. Noch nen Punkt.
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