[Film] The Hobbit: The Battle of the Five Armies

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      [Film] The Hobbit: The Battle of the Five Armies

      In einem Jahr ist es soweit. Der zweite Teil war eine klare Steigerung zum Vorgänger. Wegen der verbleibenden Thematik gehe ich von einer erneuten Steigerung in Teil 3 und damit wäre auch der Übergang zu der Herr der Ringe Trilogie geschaffen. Bin gespannt was uns noch alles erwartet und was neues dazu kommt. Ganz besonders freue ich mich auf den Weißen Rat in Dol Goldur und natürlich die Schlacht der fünf Heere. Ob wir Gollum noch einmal sehen und wie er gefangen genommen wird?! Vielleicht endet der Hobbit mit diesem Cliffhanger? Gollum wird verhört in Moria und schreit den Namen Beutlin.... ENDE.

      Kinostart 14 Dezember 2014
      Ian McKellen, Martin Freeman, Richard Armitage, Evangeline Lilly, Lee
      Pace, Luke Evans, Benedict Cumberbatch, Stephen Fry, Cate Blanchett, Ian
      Holm, Christopher Lee, Hugo Weaving, Ken Stott, James Nesbitt, Orlando
      Bloom, John Bell, Manu Bennett, Jed Brophy, Adam Brown, John Callen,
      Billy Connolly, Ryan Gage, Mark Hadlow, Peter Hambleton, Stephen Hunter,
      William Kircher, Lawrence Makoare, Sylvester McCoy, Graham McTavish,
      Dean O'Gorman, Mikael Persbrandt, Aidan Turner
      “They can keep their heaven. When I die, I’d sooner go to Middle Earth.”
      - George R.R. Martin -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Ser Wolverine“ () aus folgendem Grund: Titeländerung durch WB!

      Ich habe in den letzten Tagen nochmal den Hobbit gelesen. Ich konnte mich echt an vieles nicht mehr erinnern, und frage mich ob alles so in die Filme kommt.
      Spoiler anzeigen

      Thorin: sein Charakter verhält sich nach Smaugs Tod im Gegensatz zu dem Film-Thorin nicht besonders heldenhaft. Außerdem stirbt er.
      Auch glaube ich kaum dass Fili und Kili im Film sterben, nicht nach der Elben-Lovestory-Heldenheilung.

      Was denkt ihr? Gespannt bin ich schon sehr!
      "Let me tell you something about wolves, child. When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies, but the pack survives." -Eddard Stark
      Den ersten Film fand ich recht gelungen und hoffte, dass es im zweiten Film dann eine Steigerung geben würde, v.a. hatte ich mich auf die sowohl in Tolkiens Werken als auch im ersten Film angedeuteten Konflikte zwischen Zwergen und Elben, im weißen Rat und auch auf Thorins Korrumpierung durch den Zwergenschatz gefreut. Interessant fand ich auch die politschen Verwicklungen in Thal, die im zweiten Film aufgebaut wurden. Dementsprechend enttäuscht war ich dann, dass The Desolation of Smaug im Prinzip nur eine vor Logiklöchern und Klischees triefende Aneinanderreihung von Actionszenen (in diesem furchtbaren, furchtbaren Videospiellook) war, die nichts aus dem riesigen Potential gemacht hat, das hier zweifellos vorhanden war.

      Daher stehe ich dem dritten und letzten Film sehr skeptisch gegenüber.
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (Gandhi)

      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.
      Ich habe Der Hobbit und Der Herr der Ringe gelesen, ist mir aber zu schwülstig und zu zahm, was wohl am Schreibstil der 50ér liegen könnte. Zum Glück hat Peter Jackson die Herr der Ringe Trilogie Modern umgesetzt
      und ein paar Sinnvolle änderungen vorgenommen.
      Der Herr der Ringe wirkt meiner Meinung nach, düsterer und erwachsener als Der Hobbit. Ist mehr was für Kinder. Einfach nur Furchtbar die Szenen mit Radagast den Braunen und seinen Tierchen.Vor allen dingen die Szenen
      mit den Kanninchen vor dem Schlitten.
      Außer Thorin könnten die Zwerge aus einer Disney Produktion von Schneewittchen kommen.Kein Vergleich zu Gimli.
      Da hätte Peter Jackson lieber einiges weglassen sollen.Wie in Der Herr der Ringe z.B. Tom Bombadil. :rocket:

      The Priest schrieb:

      Zum Glück hat Peter Jackson die Herr der Ringe Trilogie Modern umgesetzt
      und ein paar Sinnvolle änderungen vorgenommen.


      Welche denn z.B.? Die, als der Hexenkönig Gandalfs Stab zerbricht? Oder die, als Aragorn das mentale Duell mit Sauron im Palantír verliert und Arwens Anhänger zerbricht? Oder vielleicht auch die, als Aragorn Saurons Mund einfach so enthauptet?

      Oder vielleicht die ganze Änderung von Eowyns Charakter-weg von der harten, den Tod suchenden Frau zum weinerlichen Weib? Oder die Tatsache, dass die Ents im Film als weitaus passiver dargestellt werden, als im Buch?

      Was genau davon empfindest du als sinnvolle Änderung-und warum?
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (Gandhi)

      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.
      1. Das Tom Bombadil und Goldie nicht dabei waren,ultraalbern im Buch dargestellt. :fie:
      2. Das Arwen das Wasser im Fluß beschworen hat.
      3. Das Radagast nicht dabei war und noch so einiges, was mir im Buch nicht gefiel. Das wichtigste aber, das Peter Jackson das Schwülstige vollkommen weggelassen hat. Und das die Elben und Hobbits nicht so
      schwuchtelig rüberkommen wie im Buch.
      Damit wäre für mich auch die Diskussion beendet.Ich ändere deine Meinung nicht, und du meine nicht. ;)
      Unabhängig davon, ob man zu den traurigen Gestalten gehört, die schwul für was Negatives halten, ist der Punkt an sich schon arger Käse. Die Elben kommen im Film schon wesentlich "unmännlicher" rüber als im Buch. Haldir geht doch auf jedem Christopher Street Day als 1a-Drag Queen durch. Und der Film-Celeborn wäre froh, wenn er auch nur halb so viel Eier in der Hose hätte wie sein Eheweib.

      btw: Wasser in einem Fluss zu beschwören ist jetzt nicht so der beeindruckendste Move :D
      Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!
      Nun ist es tatsächlich offiziell: Der dritte Film wird nicht THE HOBBIT: THERE AND BACK AGAIN sondern The Hobbit: The Battle of the Five Armies heißen. Gestern offiziell von PJ bestätigt. In Deutschland wohl DER HOBBIT: DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE. Der Name THE HOBBIT: THERE AND BACK AGAIN soll dann wohl für die ganze Trilogie auf der Blu-Ray Super Mega Extended Box herhalten.
      “They can keep their heaven. When I die, I’d sooner go to Middle Earth.”
      - George R.R. Martin -
      Hab ich doch laaange mitgeteilt :D

      Ich finde, es sollte mehr als nur der Titel geändert werden. Folgende Verbesserungen würden dem Film gut zu Gesicht stehen:

      - Tauriel löst das tragische Liebesdreieck auf, indem sie beiden einen Korb gibt. Kili und Legolas finden dann in ihrer Trauer zueinander, verbringen ein paar schöne Wochen auf dem Erebor bis es in der Schlacht der 5 Heere tragisch endet. Legolas mag dann im Herr der Ringe keine Zwerge, weil er nicht nochmal so verletzt werden möchte.

      - Mehr Heere in der letzten Schlacht. Ents waren super in Isengard, gerne wieder. Trolle sind wichtig. Viele Beorns in Bärenform, auf einem sollte Vladimir Putin reiten. Ausserdem brauchen wir noch ein Duell zwischen Smaug und einem Steinriesen.

      - Am Ende nach Bilbos Rückkehr hätte ich gerne so eine Scripted-Reality-Doku mit Bilbo und den Sackheim-Beutlins: "Für eine Handvoll Silberlöffel". Ein bisschen Stromberg-mässig mit verschämten Seitenblicken in die Kamera. Höhepunkt ist dann ein Remake der Tic Tac Toe-Pressekonferenz („Wenn wir wirklich Verwandte wären, dann würdest du so'n Scheiß überhaupt nicht machen! Du machst alles kaputt!“). Könnte man aufgrund des Stilbruchs aber auch zu den DVD-Extras packen.

      - Bilbo fällt von einer Klippe, wacht am Flussufer auf und wird von einem riesengroßen Kaninchen wachgeküsst.
      Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!
      Ich halte die Begründung für den Wechsel des Filmnamens übrigens für nicht überzeugend. Meiner Meinung nach sollen durch den neuen Titel eher mehr Zuschauer genereiert werden. Eben jene, die die Dialoge beim Hobbit störend fanden ("voll langweilig, ich will Äktschn!"), und dafür die lächerlichen Actioneinlagen bejubelt haben ("Legolas surft auf Zwergen?! Supergeil!!!") werden sich durch den neuen Titel, der viel Leinwandblut suggeriert, angesprochen fühlen.
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.

      The Priest schrieb:

      1. Das Tom Bombadil und Goldie nicht dabei waren,ultraalbern im Buch dargestellt.


      Und hätte man das im Film genauso darstellen müssen? So änderungsfreudig wie Jackson ist, hätte er sich da noch was einfallen lassen können, genau so wie für die Hügelgräberhöhen.

      The Priest schrieb:


      2. Das Arwen das Wasser im Fluß beschworen hat.


      In erster Linie diente das dazu, Arwens Charakter eine größere Rolle spielen zu lassen analog zu Tauriel im Hobbit, mit dem Ziel der Lovestory zwischen Arwen und Aragorn mehr Platz einräumen zu können.

      Im Buch reißt der Bruinen (so heißt der Fluss) meines Wissens nach auf Geheiß Elronds die Ringgeister mit sich, was die Macht der Elben demonstrieren soll.

      Ich verstehe nicht, warum du das als positive Änderung empfindest.

      The Priest schrieb:


      3. Das Radagast nicht dabei war und noch so einiges, was mir im Buch nicht gefiel.


      Und wieso fandest du es gut, dass Radagast nicht dabei war? Überträgst du hier die negativen Erfahrungen mit dem Hobbit-Radagast auf den Buchcharakter? Dann solltest du dir vor Augen führen, dass der Buch-Radagast zwar eine Person ist, die eine starke Affinität zu Tieren hat, aber keineswegs als skurriler Waldschrat dargestellt wird (tatsächlich erfahren wir im HdR gar nicht so viel über ihn).

      The Priest schrieb:


      Das wichtigste aber, das Peter Jackson das Schwülstige vollkommen weggelassen hat.


      Eher hat der Meister der Veränderungen noch einiges an Schwülstigkeit zugesetzt. Aragorn, der auf gute, alte Texas-Weise den bösen Botschafter hinrichtet, die pathetisch ausgewalzte Abschiedsszene (die im Buch zumindest weitaus weniger pathetisch erschien). Die ganze unnötige Lovestory zwischen Aragorn und Arwen.

      The Priest schrieb:


      Und das die Elben und Hobbits nicht so
      schwuchtelig rüberkommen wie im Buch.


      Inwiefern empfandest du die Elben und Hobbits als „schwuchtelig dargestellt“? Und bzgl. der Darstellung der Elben im Film wurden hier ja schon einige Anmerkungen gemacht.

      The Priest schrieb:


      Ich ändere deine Meinung nicht


      In erster Linie bestätigst du meine Vermutung, dass du die Bücher nicht richtig gelesen hast und unbewusst Filme und Bücher vermischst.

      The Dragonknight schrieb:


      Ich halte die Begründung für den Wechsel des Filmnamens übrigens für nicht überzeugend. Meiner Meinung nach sollen durch den neuen Titel eher mehr Zuschauer genereiert werden. Eben jene, die die Dialoge beim Hobbit störend fanden ("voll langweilig, ich will Äktschn!")


      Genau meine Meinung. Mittlerweile verstehe ich, warum man dem Jackson-Peter damals so viel Skepsis entgegenbracht und ihm jedes Talent abgesprochen hat, als bekannt wurde, dass er die Regie übernehmen werde.
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (Gandhi)

      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.

      Sandhai schrieb:

      Aragorn, der auf gute, alte Texas-Weise den bösen Botschafter hinrichtet,[...]


      Das hat mich auf einen Punkt gestoßen.
      Film-Aragorn ist tatsächlich vor allem als Waldläufer und durch seine Romanze zu Arwen definiert. Jackson hat sich da einen kleinen Subplot einfallen lassen, der es so aussehen lässt, als würde Aragorn vor seiner Bestimmung als König davon laufen.
      Aber im Film haben wir sehr wenig gesehen, was Aragorn tatsächlich als König qualifiziert. Seine Abstimmung wird zwar kurz in Elronds Rat erwähnt und bei Boromirs Abschied wird es noch einmal etwas deutlicher.
      Aber danach zeichnet er sich vor allem als Waldläufer und Schwertkämpfer aus.

      J.R.R.Tolkien - The Lord of The Rings - P.393 schrieb:

      'Fear not!' said a strange voice behind him. Frodo turned and saw Strider, and yet not Strider; for the weatherworn Ranger was no longer there. In the stern sat Aragorn son of Arathorn, proud and erect, guiding the boat [...] a king returning from exile to his own land.
      'Fear not!' he said. 'Long have I desired to look upon the likenesses of Isildur and Anárion, my sire of old. Under theris shadow Elessar, the Elfstone son of Arathorn of the House of Valandil Isildur's son, heir of Elendil, has naught to dread!'

      Solche Moment, in denen sich Aragorn seiner Königswürde bekennt und sie offen trägt sind im Film eher selten.

      Noch viel extremer ist nun aber Film-Bard. Der Familienvater, der sich um den kleinen Mann sorgt. Auch er zeigt in DoS erst einmal nur die sympathische Seite. Oder kommt tatsächlich rüber, dass er Erbe eines lang gefallenen Königreiches ist?
      Zumindest auf mich wirkt der junge Will Turner nicht so, als würde er im kommenden Film folgende Rede schwingen:

      Spoiler anzeigen

      J.R.R.Tolkien - The Hobbit Illustrated - P. 251 schrieb:

      "I am Bard, and by my hand was the dragon slain and your treasure delivered. Is that not a matter that concerns you? Moreover I am by right descent the heir of Girion of Dale, and your hoard is mingled much of the wealth of his halls and towns, wich of old Smaug stole. Is not that a matter which we may speak? Further in his last battle Smaug destroyed the dwellings of the men of Esgaroth, and I am yet the servant of their Master. I would speak for him and ask whether you have no thought for the sorrow and misery of his people. They aided you in your distress, and in recompense you have thus far brought ruin only, though doubtless undesigned."


      Bin ich alleine mit der Einschätzung, dass beide Charaktere bewusst als der einfache Mann mit dem sich der Kinozuschauer leicht identifizieren kann gehalten wurden? Oder ist es eher ein adaptionsbedingte Änderung der Wahrnehmung?
      “Remember! Reality is an illusion, the universe is a hologram, buy gold, bye!” - Bill Cipher

      Sandhai schrieb:

      Genau meine Meinung. Mittlerweile verstehe ich, warum man dem Jackson-Peter damals so viel Skepsis entgegenbracht und ihm jedes Talent abgesprochen hat, als bekannt wurde, dass er die Regie übernehmen werde.


      Also, dass ist nun übertrieben und wer sowas von sich gibt hat nun wirklich nicht viel Ahnung. Braindead (dead alive) ist originell, witzig und ein Klassiker des Zombie-Splatter(Komödien)-Genre. Der Vorgänger Bad Taste wird im Splattergenre von Kritikern auch sehr wohlwollend behandelt, trotz des sichtbar geringen Budgets. Witzig ist der auch und für die damalige Zeit sehr frisch. Meet the feebles ist ein Kultfilm, für den mir kein vergleichbarer Film einfällt.

      Und dass er auch Charakterdramen kann, kann man sich in heavenly Creatures angucken. Seine Filme sind für mich seit Herr der Ringe uninteressanter und schlechter geworden. Aber ihm jegliches Talent abzusprechen zeugt nur von wenig Sachkenntnis.

      dirtyblack7 schrieb:



      Also, dass ist nun übertrieben und wer sowas von sich gibt hat nun wirklich nicht viel Ahnung. Braindead (dead alive) ist originell, witzig und ein Klassiker des Zombie-Splatter(Komödien)-Genre. Der Vorgänger Bad Taste wird im Splattergenre von Kritikern auch sehr wohlwollend behandelt, trotz des sichtbar geringen Budgets. Witzig ist der auch und für die damalige Zeit sehr frisch. Meet the feebles ist ein Kultfilm, für den mir kein vergleichbarer Film einfällt.

      Und dass er auch Charakterdramen kann, kann man sich in heavenly Creatures angucken. Seine Filme sind für mich seit Herr der Ringe uninteressanter und schlechter geworden. Aber ihm jegliches Talent abzusprechen zeugt nur von wenig Sachkenntnis.

      Es hat doch niemand behauptet, dass Peter Jackson kein Talent für irgendetwas hat, sondern dass PJ der falsche Regisseur für eine Fantasy-Literatur Verfilmung ist, eben weil er vorher ganz andere Filme gedreht hat. Mit Regisseuren ist es doch wie mit Schauspielern: Die haben bestimmte Genres, die sie gut können und andere eben nicht. Und Fantasy-Verfilmungen kann PJ halt nun einmal nicht, da war die Skepsis gerechtfertigt!
      Danke, M'lord von Lannister. :)

      Ich glaube, das Problem mit PJ als Regisseur der Mittelerde-Filme liegt wohl auch darin, dass der gute Mann wohl in erster Linie HdR-und eben nicht Tolkien-Fan ist, eben jemand, der sich nicht eingehend mit der gesamten Weltenschöpfung Tolkiens beschäftigt hat, sondern nur mit dessen „Hauptwerk“, was offenbar mit dazu beigetragen hat, dass er nicht verstanden hat, was Tolkien dazu bewogen hat bestimmte Szenen auf eine bestimmte Art und Weise zu schreiben. Anders sind solche Inkohärenzen wie der Hexenkönig, der plötzlich Gandalfs Stab zerbricht, in meinen Augen nicht zu erklären.

      No-One schrieb:


      Noch viel extremer ist nun aber Film-Bard. Der Familienvater, der sich um den kleinen Mann sorgt. Auch er zeigt in DoS erst einmal nur die sympathische Seite. Oder kommt tatsächlich rüber, dass er Erbe eines lang gefallenen Königreiches ist?


      Das tut es in der Tat nicht, er wirkt eher wie ein Rebell und Revolutionär, der sich eben gegen die korrupte und unfähige Obrigkeit stellt. Ist schon länger her, dass ich den Film gesehen habe, daher meine Frage: Weiß Film-Bard um seine Abstammung? Falls nicht würde es erklären, warum er sich nicht wie ein König gebärdet.

      No-One schrieb:


      Bin ich alleine mit der Einschätzung, dass beide Charaktere bewusst als der einfache Mann mit dem sich der Kinozuschauer leicht identifizieren kann gehalten wurden?


      Das ist tatsächlich ein gar nicht so unbeliebter dramaturgischer Kniff, der immer wieder benutzt wird, um einer Figur Sympathien zu sichern (einfacher Bauer wird zum Helden).

      Spontan würde ich insbesondere mit Blick auf den Hobbit sagen, dass ich dir hier nur zustimmen kann. Bard wird wie weiter oben bereits erwähnt, durchaus zu einer der Obrigkeit diametral gegenüberstehenden Figur aufgebaut, was im Buch so nicht der Fall war, wie ich mich zu erinnern meine (im Gegenteil, in der von dir zitierten Rede bezeichnet er sich sogar als Diener des Meisters). Da hatte er auch nichts gegen den Aufbruch der Zwerge zum Erebor.

      /Edit: Jetzt habe ich mir auch mal die Begründung für die Änderung des Filmtitels durchgelesen. Herrgott, das entbehrt ja jeglicher Logik.
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (Gandhi)

      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Sandhai“ ()

      Ser Wolverine schrieb:

      Der zweite Teil war eine klare Steigerung zum Vorgänger. Wegen der verbleibenden Thematik gehe ich von einer erneuten Steigerung in Teil 3

      Was meinst Du denn mit einer 'klaren Steigerung' Ser Wolverine? Die Anzahl der Actionsrequenzen?
      Für mich ist gerade das, was den Menschen so ungeheuer kostbar macht, seine schöpferische Fähigkeit, das heißt, daß aus jedem Menschen eine ganz neue Welt hervorgehen kann. (M.E.)