[Film] The Hobbit: The Battle of the Five Armies

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      Da zitiere ich mich mal selbst:


      Ach ja, was denn z.B.? Statt sich mehr Zeit für die Entwicklung seiner Charaktere zu nehmen, knallt Jackson uns nur „moar akshun and awezumness“ ins Gesicht, wie z.B. den auf Zwergen surfenden Legolas. Statt die parallel zur Buchhandlung ablaufende Untersuchung des weißen Rates und insbesondere Sarumans unrühmliche Rolle darin detailliert zu beleuchten, kriegen wir Gandalf, der sich konträr zu jeglicher Logik alleine nach Dol Guldur hineinwagt und selbstverständlich gefangen genommen wird, aber nicht ohne sich einen epischen Kampf mit Sauron liefern zu dürfen. Statt einer näheren Charakterisierung der politischen Verwicklungen in Thal kriegen wir eine aufgesetzte Quoten-Liebesbeziehung zwischen Kili und Tauriel.

      Am peinlichsten ist aber der Endkampf zwischen Smaug und den Zwergen, der vollkommen im Widerspruch zur Buchvorlage steht.

      Hinzu gesellen sich dann noch jede Menge Logiklöcher und übertrieben ausgewalzte „in ya face“-Actionszenen. Much better than the first one, indeed.
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (Gandhi)

      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.

      Ser Wolverine wrote:

      Der zweite Teil war in allen Belangen (Handlung, Kamera, Musik, Schnitt und Effekte) besser.


      Musik würde ich nur bedingt zustimmen, aber dadurch das man davon weg gegangen ist alle 23,42 Minuten das 'Misty Mountains' Theme einzuspielen kann man schon von einem Fortschritt sprechen.
      Und sicher hat auch das furchtbare Design von Azog im zweiten Teil sich besser entfalten können. (Nein, Smaug ist anfangs tatsächlich ganz hübsch anzuschauen)
      Aber Handlung? Das kann ich nicht nachvollziehen.
      Der erste Film war in diesem Punkt schon ziemlich unterirdisch, mit seinem 'Cliffhänger' im Cliffhänger im Cliffhänger und seinem konstanten Versuch einem das lotr Prequel unter die Nase zu reiben. Aber der erste Film hatte die sehr guten ersten 45 Minuten. In denen passiert mehr (glaubhafte) Charakterentwicklung als im restlichen Teil 1 und Teil 2 zusammen.
      Aber DOS hat den schlechten ersten Film sogar noch unterbieten können. Der Film war eine Aneinanderreihung von Action Szenen, die lediglich ab und zu von schwachen Versuchen eine Handlung unterbrochen wurde. Ich meine selbst in der Bilbo-Smaug Szene konnte man nicht für einen Moment Ruhe einkehren lassen, sondern musste die Jagd nach dem Arcenstone einbauen.
      Das die 'Damsel in Distress', mit dem Kerl als Damsel, Handlung, die einer Disney 'Oh wir haben zwei Sätze gesprochen, lass uns heiraten' Konkurrenz machen kann, nicht zu den größeren Problemen des Films gehört ist schon bezeichnend.
      “Remember! Reality is an illusion, the universe is a hologram, buy gold, bye!” - Bill Cipher
      Hallo

      hab mich sehr über den zweiten Teil vom Hobbit geärgert. Klar ist die Buch Version nicht eine zu eins zu verfilmen. Doch was soll das mit Legolas und das anderen Elfenweib. Legolos wird meiner Meinung nach nur benutz um mehr weibliche Zuschauer ins Kino zu bringen. Und warum verlieb sich der Zwerg in das Elfenweib.Wenn man Herr der Ringe gelesen hat, dann weiss man das Sich Elfen und Zwerge sich auf den Tod nicht leiden können.

      andiee wrote:

      Hallo
      Wenn man Herr der Ringe gelesen hat, dann weiss man das Sich Elfen und Zwerge sich auf den Tod nicht leiden können.


      Es gibt aber auch Ausnahmen, wie z.B. Gimli, der zu Beginn des Aufenthalts in Lorien Galadriel sehr skeptisch gegenübersteht, am Ende aber höchsten Respekt für sie empfindet.
      Das Problem ist also nicht, dass Kili Sympathien für Tauriel empfindet, sondern, dass diese Liebesbeziehung sehr konstruiert und einfallslos wirkt und auch ist.
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (Gandhi)

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      Juhu, eine Verfolgungsjagd auf Schlitten! Mir war die Verfolgungsjagd in den Fässern viel zu kurz!

      Trailer als solcher ist natürlich trotzdem gut bis geil. Schade, daß ich mich davon nicht mehr blenden lassen kann.
      Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!
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      Wenn ich mich richtig erinnere, treffen wir doch im ersten Herr der Ringe-Film auf sein Grab, welches sich in Moria befindet. Weiß nicht, inwiefern das dem Buch entspricht, aber dann ist er wohl eher nicht in der Schlacht gestorben.
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

      Ser Arthur Dayne wrote:

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      Wenn ich mich richtig erinnere, treffen wir doch im ersten Herr der Ringe-Film auf sein Grab, welches sich in Moria befindet. Weiß nicht, inwiefern das dem Buch entspricht, aber dann ist er wohl eher nicht in der Schlacht gestorben.


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      Nope, Balin stirbt im Buch nicht, sondern erst einige Jahre nach dem Ende des Buches-nämlich bei dem Versuch Moria zuürckzuerobern. Aber angesichts Jacksons chronischer Unfähigkeit sich eingehend mit dem Tolkien-Universum zu beschäftigen und eine werkgetreue Umsetzung zu liefern, ,muss man wohl auf alles gefasst sein...


      @Trailer

      Wenn man wie ich nach dem Konsum der grauenhaften, übelkeiterregenden Vergewaltigung die sich „The Desolation of Smaug“ schimpft auf das Schlimmste gefasst ist, tun sich immer wieder kleine Lichtblicke auf- die allerdings nicht überbewertet werden sollten und den Film höchstwahrscheinlich trotzdem niemals der Buchvorlage gerecht werden lassen.

      Wie man sieht wird der Konflikt zwischen Menschen aus Thal, Elben des Waldlandreiches und den Zwergen doch noch mit einbezogen und hoffentlich einigen Platz bekommen-es ist allerdings zu früh für hoffnungsvolle Freudensprünge. Zu viele Enttäuschungen, zu viel Idiotie haben wir erlebt um noch auf PJ vertrauen zu können.

      Verfolgungsjagd auf Schlitten- legt die Befürchtung nahe, dass erneut „phätte Äktschn“ der einzige rote Faden sein wird. Naja, was soll’s, lassen wir Klein-PJ seinen Spaß. Es kann nicht schlimmer als TDOS werden. Es ist einfach physikalisch unmöglich.

      Balin (?) tot- Da die Buchvorlage und PJ’s Machwerke dasselbe tun wie Erde und Mond- sie entfernen sich immer weiter voneinander- ist es wohl ohnehin egal (vgl. Spoiler oben). Ich für meinen Teil wäre schon froh, wenn PJ die Courage finden würde seinen ganzen Mut zusammenzunehmen und auch nur einen der Protagonisten über die Klinge springen zu lassen. Aber auch hier hält sich meine Hoffnung in Grenzen, wenn wir an die Wunderheilung Thorins aus dem ersten Teil denken...

      Insgesamt bin ich sehr skeptisch und zurückhaltend angesichts PJ’s bisheriger Eskapaden, sodass ich eigentlich nicht wirklich enttäuscht werden kann. Mal schauen, was der gute Mann uns noch so kredenzt...
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      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.
      Heute Abend geht es für mich in den abschließenden Teil der Reihe, der mich hoffentlich mit dieser versöhnt. Nach meinem Kinobesuch werde ich dannn meine Eindrücke hier schreiben.
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.
      Ich hab ihn gestern gesehen und war enttäuscht. Tolle Bilder, gut choreographierte Schlachten, viel Thranduil, aber irgendwie nicht genug Story für 144 Minuten. Dazu Szenen die vor Pseudo-Pathos unfreiwillig komisch waren.
      Zwei Filme wären dem Umfang des Buches gerecht gewesen.
      "Let me tell you something about wolves, child. When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies, but the pack survives." -Eddard Stark
      Winter hat es schon gut zusammengefasst.

      Kenner der Tolkien-"Vorlage" (Ich bin mir nicht sicher ob das Buch, das ich gelesen habe tatsächlich die Vorlage zu dieser Filmreihe ist, zumindest die Namen der handelnden Personen stimmen überein.) können meinen Beitrag bedenkenlos lesen. Für andere enthält er vielleicht leichte Spoiler.

      Der Hobbit 3 bietet viel an opulentem Bildmaterial und setzt in Sachen Effekte und Kampfchoreographie sicherlich Maßstäbe. Das Problem ist aber das viele dieser Szenen derart ins Lächerliche abgleiten, dass man selbst diese nicht genießen kann ohne ständig "What da fock!?" ausrufen zu wollen. Ich jedenfalls saß den Großteil des Films so da.
      Wenn ihr glaubt, dass Legolas' Repertoire an Surfkünsten (ich erinnere an LotR 2: Legolas surft auf Uruk-Hai-Schild; LotR 3: Legolas surft auf Mumak-Rüssel; Hobbit 2: Legolas surft auf Zwergen) aufgebraucht ist...weit gefehlt! In Mittelerde scheinen nicht annäherend die gleichen physikalischen Gesetze zu gelten wie in unserer Welt, anders sind die Aktionen des Elbenprinzen nicht zu erklären. Und leider nicht nur seine...

      Doch es gibt sie auch, die guten Szenen und die schönen Momente. Jene in denen man für jede Leinwandminute in Mittleerde dankbar ist und am liebsten in diese Welt eintauchen würde. Nur leider sind diese selten und werden dann auch prompt wieder von peinlichen Momenten überschattet. Bei allen Szenen zwischen Kili und Tauriel hatte ich das spontane Verlangen mir mein Resthirn mit einer doppelläufigen Schrotflinte aus dem Kopf zu blasen. Manche Dialoge sind einfach nur unwürdig schlecht geschrieben und daher wie von Winter geschrieben unfreiwillig komisch. Beispiel gefällig? "Die Liebe! Ich will sie nicht! Warum nur tut sie so weh?!"
      Da habe ich mich dann auch gefragt warum der Film nur so weh tut.
      Das Bestarium von Mittelerde wird übrigens auch durch interessante Wesen "bereichert".
      Mit den Entfernungen in Mittelerde hat sich anscheinend auch niemand beschäftigt. Das Problem kennen wir ja von GoT. Jedenfalls kann Legolas innerhalb von 3 Tagen vom Erebor nach Gundabad reiten- und zurück! Weitere Unstimmigkeiten zu Tolkiens Universum gibt es natürlich gratis obendrauf.
      Generell habe ich nun die Lust verloren den Film hier weiter zu kritisieren. Wenn ich alle Dinge hier aufzählen würde, die mich gestört haben, verpasse ich das Weihnachtsessen mit der Familie.

      Ich bin kein Experte für Tolkiens Welt. Ich habe den Hobbit und den Herr-der-Ringe je zweimal gelesen. Einmal als Jugendlicher in der mäßigen neuen Übersetzung, und einmal vor zwei Jahren im englischen Original. Gerade durch letzteres habe ich sein Werk zutiefst Schätzen gelernt. Es hat einfach etwas Unbeschreibliches, ja...etwas Besonderes, eine gewisse Magie. Dieser Geist lässt sich generell nur schwierig auf die Leinwand transportieren, generell sehe ich die Herr-der-Ringe-Verfilmungen aber nicht so kritisch wie einige Tolkien-Fans. Vielleicht auch weil ich das Silmarillion nicht gelesen habe und die Herrscherlinie Numenors nicht nachts um Drei rückwärts runterbeten kann wie die meisten aus dem Lager der HdR-Filme-Skeptiker. Mag sein.
      Die Herr-Der-Ringe-Filme sind also mMn würdige Verfilmungen des Stoffes. Während man bei ihnen nach schwachen Stellen suchen muss, muss man dies im Hobbit aber nach den Guten. Die ersten 30 Minuten von A Unexpected Journey sind in meinen Augen gut und der Vorlage würdig. Anschließend blitzen diese stellen aber nur sehr selten auf.

      Es gibt aber auch im Hobbit 3 gelungene Actionszenen. Die Säuberung von Dol-Guldur durch den Weißen Rat ist für mich eine solche. Aber solche Charaktere wie Elrond, Galadriel oder Saruman zum Kasper zu machen traut sich wohl nichtmal der Jackson.

      Die Hobbit-Reihe wird also den Tolkien-Werken nur in den seltensten Fällen gerecht und transportiert deren Charme nur punktuell. Der Hobbit 3 reiht sich da also gut in das Bild der Reihe ein. Wer opulentes Action-Kino mag der wird von der Schlacht der fünf Heere gut unterhalten werden. Mein Anspruch an ein solches Projekt ist aber mehr als nur gutes Popcorn-Kino zu bieten, bei dem man sein Gehirn besser zu Hause lässt.
      Bezeichnend für die Qualität der Reihe ist doch, dass selbst Nicht-Kenner der Vorlage die Filme deutlich schlechter bewerten als LotR und oft die gleichen Sachen als störend empfinden, wie die Buchkenner. Obwohl die Unwissenden sich ja an den Änderungen nicht nur deshalb stören können, weil es Änderungen an sich sind, da sie ja nicht wissen dass es welche sind. Das zeigt doch wie sinnvolll diese Abweichungen vom Buch waren...

      Ich denke es werden auch Worte wie "Vergewaltigung" irgendwo im Bezug auf die Verfilmungen fallen (bzw. sind schon längst gefallen). Ganz so sehe ich es nicht, da ich natürlich einem Regisseur die künstlerische Freiheit einräume Sachen zu verändern und sich nicht sklavisch an die Vorlage zu halten. Ich halte die Umsetzung der Änderungen nur einfach für nicht gelungen.

      Zumindest eine schöne Botschaft transportiert der Film neben all seinen Schlachtszenen: Liebe und Freundschaft sind weitaus wichtiger als materielle Dinge und Gold. Passend zur Weihnachtszeit. :)
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.
      Komme gerade frisch aus dem Kino zurück. ACHTUNG, da das hier der scheinbar offizielle Thread zu dem Film ist werde ich nichts in Spoilertags setzen. Deswegen ab hier ACHTUNG SPOILER!!!

      Ich habe es gewusst und hätte eigentlich darauf wetten müssen. Smaugs Ende hätte im zweiten Teil kommen müssen! Diese zehn Minuten wirken nur wie eine Unterbrechung der Szene am Ende vom zweiten Film und hätte den eher mäßigen zweiten Teil mit einem grandiosen Ende retten können. Das perfekte Ende gab es doch auch mit Thorin, der auf den Berg geschaut und dessen Wahnsinn so angedeutet wird. UND ENDE! Keine Ahnung warum sich Jackson da für einen billigen Cliffhanger ala Lost entschieden hat (womöglich hatte er Angst, dass nach dem zweiten Teil keiner mehr den dritten Teil sehen will, wenn Smaug bereits tot ist, naja). Etwas weniger Fassszenen, etwas weniger dämliche Smaug-Action im Berg und diese zehn Minuten hätten niemanden gestört. Ich werde wohl in Zukunft, wenn ich die drei Filme sehen einfach den Anfang von Teil 3 noch am Ende vom zweiten Teil schauen (so muss ich mir auch nicht dieses grottenschlechte Ed-Sheeran Lied geben).

      Der Rest des Filmes: Im Gegensatz zu meinen beiden Vorpostern fand ich ihn dennoch grandios mit einigen Schönheitsfehlern. Am besten ich mache hier eine Liste:
      Smaug in Seestadt: trotz falscher Platzierung grandios
      Thorins Abstieg in den Wahnsinn: grandios
      Bilbo: grandios
      Die Verhandlungen vor der Schlacht: grandios, weil ich nicht gedacht hätte, dass das so ausführlich behandelt wird
      Die Schlacht der Fünf Heere: gut mit einigen Schönheitsfehlern (Trolle als Rammböcke; schon wieder ein Gimli-Verschnitt, der die Zwerge eher lächerlich macht, Plothole: Woher tauchen plötzlich die Steinböcke auf mit denen Thorin und seine Gefährten zu Azog reiten)
      Der Weiße Rat in Dol Guldur: sehr gut, auch wenn er am Rand war ins Lächerliche abzugleiten (Galadriels Mimik, dieses komische Händehalten zwischen Gandalf und Galadriel)
      Kili und Tauriel: lächerlich bis wenigstens ein bisschen traurig, aber ganz ehrlich die Dialoge, besonders der Schlussdialog zwischen Thranduil und Tauriel waren einfach nur stumpf fast schon Star Wars Episode II-Niveau.
      Legolas: schwankte zwischen gut und oberlächerlich (spätestens als er diese herabbröckelnden Steine hochklettert hat es Jackson wieder einmal übertrieben)
      Azog gegen Thorin: grandios, aber die Stelle mit dem Eis war auch richtig lächerlich und hätte fast die gesamte Szene zerstört
      Aragorn-Exposition: Hilfe, das war einfach nur oberdämlich!!! (Was hat Legolas mit Aragorn vor dem Herr der Ringe zu tun???) Sicherlich Jackson wollte irgendwie noch auf den letzten der Gefährten hinweisen, da alle anderen schon angedeutet wurden, aber das war einfach nur schlecht umgesetzt.
      Das Ende: Zum Glück kein RotK Endlos-Ende und es endet richtigerweise mit Bilbo in Beutelsend. Und dann habe ich irgendwie diese Botschaft herausgelesen: Hey, lieber Zuschauer und jetzt könnt ihr diese Trilogie anschauen, die vor 13 Jahren begann, hier habt ihr schonmal die erste Szene (jap ich fand die Verknüpfung mit Herr der Ringe nicht schlecht gemacht).
      Moral: Wie im Buch eben, Freundschaft ist wichtiger als Gold und Ruhm, na ja da hat auch Tolkien das Rad nicht neu erfunden.
      Comic Relief Alfryd: War immer am Rande des Lächerlichen und zum Schluss ist er genau dahin abgeglitten. Warum ist er eigentlich nicht gestorben? Trotzdem ein interessanter Nebencharakter.

      Insgesamt würde ich sagen die Trilogie ist einfach zu lang, der Hobbit eignet sich einfach nicht dafür daraus viereinhalb Stunden Film zu machen. Man hätte es locker in zwei Filmen schaffen können, wenn man auf unnötige Action, sinnlose Extra-Plots wie Tauriel und Kili, die Zwerge werden von Smaug durch Erebor gejagt, gekürzt hätte. Was bleibt sind gute Bilder, sehr gute Charaktere, aber leider viel zu viel Slapstick, was dem ganzen so ein bisschen die Ernsthaftigkeit nimmt. Und natürlich der größte Fehler, der furchtbare Schnitt zwischen Teil 2 und 3.
      Ich habe den Film jetzt auch gesehen und bin rundum enttäuscht. Er war meiner Meinung nach viel schlechter als die Teile zuvor und zudem unnötig an an manchen Stellen gestreckt während anderes gekürzt war. Der Anfang mit Smaugs Angriff auf Seestadt war vollkommen überhetzt eine kurze Einleitung oder ein Prolog wie beim letzten mal wäre nicht schlecht gewesen. Die Dialoge im Berg und die Verhandlungen hatten auch Luft nach oben. Dann war die Schlacht viel zu lang, ein Zweikampf nach dem Nächsten viele Prügeleien aber die Stimmung eines Gemetzels welches gepasst hätte und auch noch im Rahmen von FSK 12 möglich gewesen wäre blieb aus. Viele Momente die erst Dramatisch angeschnitten wurden, wurden durch alberne Action ins lächerliche gezogen.

      Am meisten haben mich jedoch die die vielen Logiklöcher gestört, weniger Dinge wie ein Legolas der über fallende Steine klettert, das sol ja nicht ernst gemeint sein, mehr Dinge die mir und meinen Freunden nach dem Kinobesuch sofort beim Gespräch in den Sinn gekommen sind.
      Hier eienige Beispiele: Warum hat keiner der in Thal Schutz suchenden Bürger Seestadts das Elbenheer bemerkt, welches am Morgen dierekt wenige Meter vor ihrer Haustür in Stellung gegangen ist.

      Warum haben die Orks in der Armee alle identische Rüstungen und Waffen, das ist überhaupt nicht im Stil der HdR Filme.

      Wie konnte diese merkwürdeige Signalstandarte von Azog in Stellung gebracht werden ohne dass sie Irgendjemand nicht bemerkt hätte.

      Was sollen bitte diese Erdwürmer in Mittelerde, sind wohl aus Star Wars Episode 5 entkommen.

      Sind euch die Heere der verschiedenen Parteien in der Vogelperspektive nicht irgendwie zu klein vorgekommen.

      Die verschiedenen Armeen,besonders Elben und Zwerge, standen sich in gewissen Situationen erschreckend nahe Beieinander.

      Und die Riesentrolle !!! Sind PJ normale Trolle nicht groß genug ?( .

      Anscheinend haben die Adler und Beorn die zudem ziemlich in den Hintergrund gerückt sind, das zweite Orkheer komplett alleinen vernichtet. Schlimm fand ich es auch das
      Beorn in einer einzigen Szene des Filmes vorkam.

      Woher bitte kam diese überdimensionale Glocke mit der Thorin und CO. die Mauer eingerissen hatten, die kann voerher nicht da gehangen haben, wurde wohl kurzfristig
      gebaut :dash: .

      Letztendlich finde ich das der Begriff Vergewaltigung gut passt. :monster:
      Ich war auch bitterböse enttäuscht. Am schlimmsten finde ich einfach, dass so gut wie Alles mega ins Lächerliche gezogen wird und auch aufgrund der exzessiven Verwendung von Computertechnik viel unechter wirkt als in der HdR-Trilogie (die ich als Tolkien-Megafan) sehr gelungen fand. Die Hobbit-Reihe nimmt sich selbst nicht ernst. (Reiten auf Kaninchen, Elchen, Ziegenböcken, Schweinen). Desweiteren fand ich, dass der Titel viel zu viel versprach. Von der omnipräsenten Schlacht ist kaum was zu sehen, stattdessen werden ewig lange Einzelduelle zwischen Legolas/Tauriel und Bolg und Thorin und Azog und Filli/Killi wie sie sich an Azog ranpirschen und dabei Einzelduelle führen gezeigt. Das Kurzhalten von Beorn ist aber nach wie vor die größte Sünde des Films.

      Ich hab jetzt keine Lust eine lange Rezension zu verfassen, aber ne Frage hätte ich: Im Trailer wird doch eine Armee von Zwergen auf Ziegenböcken gezeigt, im Film kommen nur die vier Zwerge beim Angriff auf Azog auf Ziegenböcken vor?