[Film] The Hobbit: The Battle of the Five Armies

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      So, gestern war ich nun auch im Kino und kann meinen Senf dazu abgeben. Vieles wurde ja schon erwähnt - aber hier die wichtigsten Punkte aus meiner Sicht:
      • die Lovestory war einfach zu viel - vor allem das Ende.*Kitsch* Auch die Schauspieler brachten es nicht glaubwürdig rüber - aber he - "still a better lovestory than twilight ;) "
      • die Kampfszenen war nicht berauschend...man merkte, dass sie es für eine FSK 12 Einstufung passend geschnitten haben...das war in HdR besser umgesetzt. Die Elben kamen zu wenig zum Einsatz - ebenso Beron und die Adler. Schade drum. (hoffentlich gibt es da besseres in der extended Version) Das Ende von Thorin war dann auch zu vorhersehbar...aber ok....
      • schlimm fand ich auch die Scene als Thorin samt seinen paar Zwergen raus stürmte und alle anderen Zwerge plötzlich wieder Kampfesmut hatten und sich der Übermacht erfolgreich entgegen stellten ...da fehlte was...und woher kam plötzlich die Glocke?
      • die gewollt auf lustig gemachten Szenen bei der Schlacht....ich fande davon waren es zu viele und auch eben zu gewollt. Dann auch noch das Herumgehüpfe von Legolas - musste das sein??? :dash:
      • die Szene um die Berfreiung von Gandalf mochte ich allerdings. Man hat Saruman seinen kommenden Verrat irgendwie schon angemerkt und Galadriel wirkte toll. Sie erinnerte mich an die Galadriel vom PC Spiel "Schlacht um Mittelerde 2" :thumbsup:
      • Grandios waren Martin Freeman und Richard Armitage. Letztere spielte einfach hervorragend und wie Thorin immer mehr in den Wahnsinn geriet war genial gespielt. Von der schauspielerischen Leistung einfach nur top.
      Generell hätte man aus 3 Hobbit Filmen auch 2 machen können. An das Feeling von HdR kommt der Hobbit trotz hervorragender Schauspieler in den Hauptrollen nicht ran. Auf die extenden Version bin ich schon sehr gespannt und hoffe, dass da der letzte Teil nochmal dazu gewinnt. Mit dem Buch vergleiche ich nun aber lieber nicht ....jeder der es kennt, weiß was da alles nicht so gut war.

      Tasha schrieb:

      • die Szene um die Berfreiung von Gandalf mochte ich allerdings. Man hat Saruman seinen kommenden Verrat irgendwie schon angemerkt und Galadriel wirkte toll. Sie erinnerte mich an die Galadriel vom PC Spiel "Schlacht um Mittelerde 2" :thumbsup:
      [list][/list]Die Ähnlichkeit im Design mit diesem Spiel ist mir auch bereits im ersten Film und sogar im ersten Trailer aufgefallen; das Design von Zwergenkriegern und ihrer Behausung im Erebor ähnelte ebenso wie das Elbendesign doch sehr sehr stark dem in Schlacht um Mittelerde 2. Genauso wie auch die Festung Gundabad oder jetzt die Kriegsbestien. Da scheint man sich tatsächlich - aus welchen Gründen auch immer - eher an diesem Computerspiel und seiner Erweiterung mit Angmar orientiert zu haben als am HdR.
      Also ich habe mir den Film gestern angeschaut. Die überwiegend negative Kritik finde ich nicht ganz gerechtfertigt. Dass es viele Änderungen zum Buch gibt war ja schon vorher klar, wobei ich die Änderungen aus 1 & 2 eigentlich ganz gut fand :thumbsup:

      Smaugs frühes Ende: War Super :)
      Thorins Gier: Genial umgesetzt
      Gandalfs Rettung: Klasse, nette Überleitung zu HdR mit Saruman :D

      Die Schlacht an sich: Verwirrend! Das war zumindest mein Gedanke. Wie auch schon andere hierbeschrieben haben waren einige Dinge ziemlich unrealistischund fragwürdig... Z.B. Elben und Zwergenheer umzingelt -> später kämpfen die Elben in Thal und die Zwerge vor dem Berg ?( Sind die Elben etwa disappariert oder hab ich da was verpasst :D

      Die Einzelkämpfe fand ich cool und Thorins Ende schön dramatisch. Auch die Handlung mit Fili & Kili fand ich besser. Im Buch hieß es ja einfach nur: Während der Schlacht gefallen oder so....

      Die Einführung von Legolas & Tauriel fand ich super im 2ten Teil. Und auch die oftverhasste "Lovestory" zwischen Tauriel und Kili fand ich eigentlich gut. Das Ende dafür umso tagischer...

      Letzten Endes fand ich den Film gelungen!
      Dennoch ist er in meinem Hobbit Ranking nur auf Platz 3!
      Grund dafür ist aber nicht die schlechte Umsetzung sondern einfach die Handlung. Am Ende vom Film war ich einfach nur gefrustet :D (wie in HdR 3).

      Weil:
      1. Wieder ist eine Mittelerde Trilogie vorbei & der Protagonist, in diesem Fall Bilbo, kommt nach Hause und merkt, dass nichts mehr so ist wie es einmal war. (Genau wie in HdR )
      2. Eine große Schlacht fordert ihre Opfer, auch von lieb gewonnen Charakteren (Genau wie in HdR)
      3. Ein Charakter wird "besessen" von etwas -> Gold (HdR -> Ring)

      Alle Punkte ähneln sehr HdR, aus diesen Gründen ist HdR 3 auch nur auf Platz 3 meines HdR Rankings.
      "The reader lives a thousand lives before he dies. The man who never reads lives only one." - Jojen Reed

      Lea Schnee schrieb:

      Die Einzelkämpfe fand ich cool und Thorins Ende schön dramatisch. Auch die Handlung mit Fili & Kili fand ich besser. Im Buch hieß es ja einfach nur: Während der Schlacht gefallen oder so....

      Das lag im Buch aber an der Erzählperspektive. Wenn der Erzähler die ganze Zeit Bilbo folgt, könnte man den Tod von Fili und Kili nur mitbekommen, wenn Bilbo grade anwesend war. Natürlich wird das im Film dann dramatisiert, obwohl man sich natürlich darüber streiten kann, ob das Zeigen unbedingt wirkungsvoller ist. Ich stelle mir das so vor, dass die Sieger der Schlacht sich erst über den Sieg freuen, aber dann feststellen müssen, wen sie alles verloren haben.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Ich wollte eigentlich auch noch etwas zum dritten Teil schreiben, sehe das aber als nicht mehr wirklich zielführend, da meine Gedanken hier schon größtenteils niedergeschrieben worden sind. Was mich allerdings gestört hat, war die „Sprunghaftigkeit“ und Stauchung der Handlung. Da schickt Thorin einen Raben aus und gefühlte 5 Minuten später ist Daín da, was überhaupt keinen Sinn ergibt. Oder auch

      Tasha schrieb:

      die Szene um die Berfreiung von Gandalf mochte ich allerdings. Man hat Saruman seinen kommenden Verrat irgendwie schon angemerkt und Galadriel wirkte toll. Sie erinnerte mich an die Galadriel vom PC Spiel "Schlacht um Mittelerde 2"


      Muss sagen, dass mir das auch zu sprunghaft war. Da taucht kurz der Weiße Rat auf, fetzt sich ein bisschen mit Sauron und schon sind die coolen Jungs auch schon wieder weg. Galadriels Auftritt war allerdings wirklich recht hübsch gemacht („mightiest and fairest of all the elves that remained in Middle-Earth“). Ferner hat mich auch diese konstruiert wirkende Epicness gestört. Da wird Thorin natürlich der so epische wie idiotisch-unlogische Endkampf mit Azog gegönnt, wo er im Buch schon an der Leibwache des orkischen Kriegsherren Bolg scheitert, die erst durch Beorn (der dann auch Bolg erledigt und damit den Sieg sichert) ausgeschaltet werden kann, was Buch-Beorn noch irgendwie sinnvoll macht.

      Was zum nächsten Punkt führt: Die Ankunft der Adler und Beorns. Was genau bewirkt die jetzt? Vollkommen zusammenhanglos irgendwie reingequetscht um möglichst oft irgendwie die Buchvorlage zu referenzieren. Insgesamt also zu wenig zusammenhängende, durchdachte Story, zu viel Action-Overkill und zu wenig glaubhafte Charakterzeichnung (ich sage nur „Liebesdreieck“), die dem Film etwas mehr dringend benötigte Tiefe verliehen hätten. Besser als der grauenhafte zweite Teil, aber das ist auch keine Leistung. Hoffentlich lässt Peter Jackson für die nächste Zeit die dicken Wurstfinger von Mittelerde.

      The Dragonknight schrieb:

      Ich denke es werden auch Worte wie "Vergewaltigung" irgendwo im Bezug auf die Verfilmungen fallen (bzw. sind schon längst gefallen). Ganz so sehe ich es nicht, da ich natürlich einem Regisseur die künstlerische Freiheit einräume Sachen zu verändern und sich nicht sklavisch an die Vorlage zu halten. Ich halte die Umsetzung der Änderungen nur einfach für nicht gelungen.


      Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich oder verwerflich, dass es Kenner und Liebhaber der Vorlage gibt (so wie mich), die Puppen von Peter Jackson mit finsteren Flüchen belegen oder auf Scheiterhaufen rituell verbrennen. Weil seine Interpretationen und Änderungen nicht „in Line“ mit der Vorlage stehen bzw. sie nicht sinnvoll ergänzen, bereichern oder erweitern. Im Gegenteil, er macht aus der Adaption ein richtiges Kasperletheater voller Logikfehler, schlecht geschriebener Dialoge (ich habe mir nach Ansicht des zweiten Films gedacht „Na schön, dieser Dialogschreiber gehört entlassen“, nach ungläubigem Anhören der sülzigen Soap-Dialoge des dritten Films habe ich mir gedacht „Ich sollte meine Meinung vielleicht noch einmal revidieren. Erschießt die Kerle!“) verschenkter Chancen und idiotischer, nervenzerrender Slapstickaction gemacht, das ironischerweise nur dann einmal ansatzweise Qualitäten aufblitzen lässt, wenn es versucht der Buchvorlage treu sein (Rätselwettstreit Bilbo vs. Gollum, Dialog von Bilbo und Smaug, Thorins leider recht abrupte Korrumpierung durch den Zwergenschatz).

      Wie würdest du das denn nennen, wenn nicht Vergewaltigung?
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (Gandhi)

      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.
      Ich kopier mal mein Review, das ich schon an anderer Stelle veröffentlich habe, hier rein, ergänzt um 2 nette Wortspiele.

      Kurzform: Die Schlacht der fünf Heere ist kompletter Scheißdreck. Daß das "defining chapter" als Buchumsetzung vollständig versagen würde, war ohnehin schon klar, aber auch als eigenständiger Film wird hier selbst mit viel gutem Willen bestenfalls Unterdurchschnittliches geboten. Guter Willen ist meinerseits schon lange nicht mehr vorhanden,
      also vergebe ich 2/10 Punkten.

      Fangen wir mit dem Positiven an, damit ich mich anschließend dem Hass widmen kann.

      - Smaug rockt wieder. Zugegeben, nach dem 20. Mal Feuerspucken im Tiefflug hätte man sich etwas Abwechslung gewünscht, aber immerhin bleiben uns dieses mal die Benny-Hill'esken Albernheiten aus Teil 2 erspart.
      - Dain ist ne coole Sau. Gut, sowohl vom Aussehen als auch vom Verhalten her 1:1 aus dem Warhammer-Universum geklaut, aber wenn Jackson an Tolkien scheitert, finde ich es okay, sich simplerer Quellen zu bedienen. Warhammer ist wenigstens unterhaltsam.
      - keine Fässer.

      Das wars. Kommen wir zu dem, was mich abgefucked hat.

      Ganz vorne: Jacksons Mittelerde ist null glaubwürdig. Jaja, ich weiß: Fantasy. Andere mögen sich mit auch den absurdesten Blödsinn mit einem "it's magic" schönreden können, ich erwarte bei einer Geschichte, die
      sich nicht ausdrücklich als Trash versteht, eine innere Konsistenz und Logik. Sowohl, was die Gesetze der Physik betrifft, als auch was die Entwicklungen und Handlungen der Charaktere betrifft. Eine Welt, in der
      Distanzen keine Rolle spielen und alles gefühlt nur einen Tagesmarsch entfernt ist, fühlt sich nicht groß und glaubwürdig an, sondern künstlich. Thranduils Hinweis auf den 10 Jahre alten "Streicher", ist zwar nicht weltbewegend, stört aber dennoch. Von der Detailverliebtheit aus der ersten Trilogie ist man im Hobbit meilenweit entfernt.

      Thranduil ist eh eine Wurst. Wann genau kommen Elben eigentlich aus der Pubertät mitsamt der Stimmungsschwankungen heraus?
      "Wir bleiben im Düsterwald. Hier ist schön und woanders doof!"
      "Wir gehen doch mal aus dem Düsterwald. Ich hab nämlich Bock auf Gold."
      "Zwerge sind doof."
      "Zwerge sind immer noch doof, aber auf das Gold hab ich keinen Bock mehr."
      "Zwerge sind eigentlich doch okay. Kopf hoch, Elbiel. Hast ja noch ein paar Jahrtausende, nen neuen Zwergenlover zu finden"

      Wo wir bei Würsten sind: Azog hat also die clevere Idee, kilometerlange Würmer zwecks unterirdischer Ork-Autobahnen anzuheuern, den megaausgefeilten Schlachtplan mit Zangenbewegungen, Artillerie, und er kann sogar vorhersehen, daß Thorin irgendwann über den spontan erscheinenden "Rent a Reitziege"-Service stolpert und zu ihm hoch galoppiert, kommt aber als Super-Stratege nicht auf den Gedanken, daß die Würmer sich einfach bis in den Erebor oder direkt nach Thal oder wenigstens unter die Elben/Zwergen-Heere fressen könnten? Was war da los? Hatten die Würmer Anspruch auf Mittagspause? Oder hat die Wurm-Versicherung direkte Kampfhandlungen nicht abgedeckt? Albern.

      Aber was soll man auch von einem Strategen erwarten, der zwar erstmal ein paar tausend Zwerge und Elben besiegt, dann aber daran scheitert, daß 12 Zwerge plötzlich doch noch aus einem Tor stürmen?

      Bei der Auflistung der idiotischen Handlungen darf natürlich der Weiße Rat nicht fehlen. "It most surely is a trap!" Also laufen wir nach Gandalfs Gefangennahme einfach direkt nochmal blind rein. Haben ja auch keine andere Wahl, so als Elrond oder Galadriel:
      "Celeborn, Schatzi. Ich geh mal eben Sauron in seiner eigenen Festung herausfordern. Der lässt Gandalf in so einem Käfig umherschwingen, damit noch mehr Vollidioten ihre Weisheit unter Beweis stellen, und ebenfalls da hineinstolpern.
      Mein fucking Königreich voller Soldaten, Wachen und Bodyguards nehm ich natürlich nicht mit." - "Also soll ich mit dem Abendessen nicht auf Dich warten?"
      Aber vielleicht wollte Galadriel auch einfach keine Zeugen haben, wenn sie Gandalf anschmachtet. Dann macht das natürlich Sinn. Man weiß ja, wie geschwätzig diese Elben sind.

      Abgesehen von den Logiklöchern war die Szene aber auch so rein filmisch ein kompletter Offenbarungseid. Schon allein der billige Trick, Galadriel alleine vorgehen und von den Ringgeistern einkreisen zu lassen, damit der Zuschauer vor Sorge total vergeht und natürlich NIEMALS mit ihrem "Nänänä, bin gar nicht allein!" rechnet. Erbärmlich as fuck.

      Und wenn man nicht weiß, wie man den Willenskampf zwischen körperlosen Geistern, dem Weißen Rat und Sauron darstellen soll, macht man halt die drölfzigste Kampfszene mit Schwertgeklirr draus. Gabs in der Trilogie ja
      auch sonst nicht genug und bekanntermassen wurde Saruman in erster Linie für seine tighten Stabmoves von den Maiar nach Mittelerde geschickt. Hut ab vor soviel Kreativität! Tatsächlich kreativ war die Idee, Galadriel zu Gala-Mon digitieren zu lassen. Unpassend, doof und albern, aber wenigstens kreativ. Außerdem weiss man so jetzt auch, wie
      das Mädel aus The Ring im Erwachsenenalter ausgesehen hätte.

      Und nachdem ich so gerissen auf die visuell-stilistischen Doofheiten und das mißratene Drehbuch übergeleitet habe, kann man da auch direkt weitermachen.

      Alfrid nervt. Der Versuch, Grima mit JarJar Binks zu kreuzen, hat leider funktioniert. Unlustig, peinlich, unwürdig.
      Generell wäre es besser gewesen, den Eintrag über Comic Relief aus Jackson Ausgabe vom Almanach der Filmemacherei zu streichen. Entweder macht man einen episch-melancholisch-düsteren Film. Oder halt Slapstick. Beides zusammen funktioniert nicht und ist schlicht doof. Schlimmerweise klappt der Slapstick wesentlich besser, als die Epik. Ständig Zeitlupen, übertriebene Hero-Shots und die inzwischen tausendmal gesehenen Kamerafahrten. Manchmal, in schwachen Momenten schau ich mir die Szene aus HdR 2 an, in der Theoden für die Schlacht gerüstet wird und frage mich, wann Jackson das Filmemachen verlernt hat. Er schafft es nichtmals, die Schauspieler schauspielern zu lassen. Wie oft hab ich
      gelesen, wie toll das Abgleiten Thorins in den Wahnsinn und wieder hinaus dargestellt wird. Seriously, dudes? Armitage spielt tatsächlich super, jedenfalls in den Szenen, in denen man ihn lässt. Das Rumgehampel mit der künstlich verzerrten Stimme und der Traumsequenz auf dem Goldsee bleibt aber trotzdem Scheißdreck, der seine Ideen- und Seelenlosigkeit gradezu hinausschreit. Wie toll das alles hätte sein können, wenn man die Traumsequenzen einfach The Big Lebowski überlassen und stattdessen Armitage zugetraut hätte, das auch ohne diesen Zirkus darzustellen. Aber dazu hätte es eines Drehbuchs mit einem Hauch von Inspiration bedurft.

      Gab es auch nur EINEN EINZIGEN Zuschauer auf der Welt, der nach Azogs Tauchgang nicht sofort wusste, daß er wieder
      auftaucht? Wenn ich einen Clip von der Szene auf youtube gefunden hätte, hätte ich den solange im Wikipedia-Eintrag über "Vorhersehbarkeit" verlinkt, bis mich Jimmy Wales persönlich gesperrt hätte. Hat inzwischen jemand herausgefunden, wovon sich Azog für seinen beeindruckenden Sprung durch (!) die Eisdecke, die stabil genug für einen stattlichen Zwerg in Vollrüstung, war, eigentlich abgestoßen hat? Oder war der See halt einfach nur 30cm tief und das ganze Geeier auf den Schollen unnötig? DAS fände ich ja dann tatsächlich wieder lustig ...

      Ich bin mir übrigens bewußt, daß hier alle eigentlich nur noch lesen, um sich an meiner Abscheu über Kili und Schnulziel zu laben. Da muss ich enttäuschen: In Anbetracht all der anderen Doofheiten im Film ist mir diese Fanfiction von und für 14-Jährige an sich gar nicht mehr groß negativ aufgefallen. Lediglich bei Thranduils "because it is real" habe
      ich kurz Ekel empfunden. Ich seh die Szene im Jackson-HQ förmlich vor mir: Der zuständige Drehbuchschreiber betritt mit selbstgefällig-schmierigem Grinsen den Raum und deutet mit arrogant-kindlicher Geste auf seine Passage hin: "Guckma hier! Wie ich da voll Bezug auf eine Szene 30 Minuten vorher nehme. Krass, ne?" Und alle anderen so "Boah! Fett!" Und dann gibts erstmal ein paar High Fives und eine Runde Eierlikör Colada für alle. Fickt euch.
      Immerhin gab es an der Stelle mehrere Lacher im Publikum. Das hat mir den Glauben an die Menschheit zumindest ein bißchen wieder zurückgegeben.

      Und zu Bridge-Builder-Legolas fällt mir tatsächlich nur eins ein: LOL (Bitte in Schriftgröße 72 denken).

      Da ich keinen Bock mehr, weitere Kinkerlitzchen (Azog und Bolg sehen auch im dritten Teil nach CGI aus und sind weiterhin die farblosesten Antagonisten aller Zeiten, der Aufstieg der Mietziegen ist wahnsinnig schlecht animiert, usw.) schließe ich dieses Review mit den Worten von jemandem, für den ich die Karte mitbestellt habe, und der mir das Geld
      dafür erst nach dem Film gegeben hat: "Fühlt sich komisch an, dafür im Nachhinein auch noch Geld zahlen zu müssen."

      PS: Ich will nichts von wegen "Aber in der Extended!" hören. Ich habe 17 fucking Euro für den Film bezahlt und erwarte dafür was Besseres als diesen Vollmüll, der dann in einem Jahr und für weitere 20 Euro vielleicht erträglich wird.

      Hier die versprochenen Wortspiele:
      Wie nennt man es, wenn eine Elbe einen toten Zwerg küsst?
      Spoiler anzeigen
      Nekrokili
      .

      Was wird in diesem Bilderrätsel dargestellt? img5.fotos-hochladen.net/uploads/rtselvyz9urqdxm.png
      Spoiler anzeigen
      Gebettel of the five Arnies
      Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!
      Made my day! :D
      Ich weiß nicht, wie ich den Film finden werde, da ich bisher nicht einmal den zweiten geschafft habe, aber ich fand dein Post dazu auf jeden Fall ausgesprochen unterhaltsam. :rolleyes:
      Ich habe auf jeden Fall beschlossen kein Geld dafür auszugeben und mir das dann sicherlich irgendwann mal im TV angucken, aber da kann ich dann ja schön z. B. nebenbei im Forum rumstromern.
      Den ersten Teil hab ich mir mit einem damals Zehnjährigen angeguckt und mich vor allem über dessen Reaktioan amüsiert. Vom zweiten Teil hab ich nur Ausschnitte gesehen, aber bei Szenen mit Legolas spontan gefragt, ob er eigentlich schon im LOTR so scheußliche Kontaktlinsen getragen hat. 8|
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner
      Ich war gestern Abend nun auch im Hobbit. Ich muss sagen, ich hab mich recht gut unterhalten gefühlt. Allerdings hab ich auch nicht so arg viel von dem Film erwartet. Ich fand die ersten beiden Teile hatten schon ihre gewissen Längen, zwei Filme wären dem Buch vielleicht auch angemessen gewesen. Die erwähnten Logikprobleme müssen mir schon ins Gesicht springen, damit sie mich stören, bei "Rent-a-Goat" hab ich allerdings auch herzhaft gelacht. Auf DVD kaufen muss ich mir den Hobbit wohl in nächster Zeit eher nicht. Alles in Allem fand ich den Hobbit schwächer als den Herrn der Ringe. allerdings war HdR damals meiner Meinung nach auch ein Standard in Sachen Landschaftsbilder, Soundtrack und Effekte. So als Fazit würd ich sagen, es war ein netter Kinoabend, aber jetzt ist erst mal gut mit Mittelerde.
      "Even the darkest night will end and the sun will rise"
      Victor Hugo
      Fand damals die Trilogie um den Herrn der Ringe auch besser. Vielleicht weil sie - mich zumindest - tricktechnisch (gollum!!!), sowie von den landschaftsbildern und der schieren größe der Erzählung total vom hocker gehauen hat. Obwohl ich so skeptisch hinsichtlich der Verfilmbarkeit der romane war. Alles in allem wirkten die figuren im ring wesentlich LEBENDIGER. Beim hobbit war dann alles ..... wie soll ichs sagen?: " schon gesehen".! Außerdem wurde hier mMn übertrieben, was den ganzen cgi - kram angeht. Stellenweise sah es aus, als schaue man ein video/pc game. Vorallem legolas sah manchmal grausig aus. Als wäre er mit botox voll gespritzt :D . Finde, jackson hätte - gemäß der vorlage - nur EINEN, dafür aber nah am Buch orientierten Film machen sollen. Zum Schluss muss ich sagen, dass ich den letzten Teil besser fand, als den 2.teil. Legolas der über die köpfe der "im -fass-zwerge" hüpft, war einfach nur furchtbar.

      Eisblau schrieb:

      Vielleicht weil sie - mich zumindest - tricktechnisch (gollum!!!), sowie von den landschaftsbildern und der schieren größe der Erzählung total vom hocker gehauen hat.

      Genau das mein ich auch. Wenn ich an die Szene denke wo die Gefährten an diesen riesigen Königsstatuen vorbei paddeln, oder das Anzünden der Leuchtfeuer, das waren tolle Szenen. Ob die Zwerge jetzt ihren Berg zurück bekommen hat mich da nicht so sehr gefesselt.
      "Even the darkest night will end and the sun will rise"
      Victor Hugo
      Danke Ser Seppel für die bisher beste Hobbit-Rezension und für die vielen Lacher! Ich kann so ziemlich Alles unterschreiben.

      Ich frage mich ja ob Jackson da tatsächlich Regie geführt hat. Oder ob Derjenige der sich die JumpnRun Einlagen im Herr der Ringe ausgedacht hat (Legolas mit seinem Surfschild war ja noch ok, das Surfen auf dem Olifantenrüssel grenzwertig) den ganzen Müll fabriziert hat. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Jemand der etwas wie den HdR produziert zu so etwas in der Lage ist.

      Man könnte die Liste geklauter merkwürdiger unstimmiger Details endlos fortführen. Mir fielen da spontan noch die Zwerge ein, von Denen nur ein Drittel Dain gefolgt sind als die Orks ankamen und der Rest blöd in der Gegend rumstand, da war man wohl geizig.
      Das das Design Dains geklaut ist passt auch in das Bild eines ziemlich schluderig gemachten Films, wie ich schon mal erwähnte ist auch das Design der Zwergen- und Elbensoldaten und Gebäude aus Schlacht um Mittelerde II übernommen und unterscheidet sich stark von Allem was man aus dem Herr der Ringe gewohnt war.
      Und jetzt wird auch noch der letzte Cent versucht aus dem Film rauszupressen, ich meine mich zu erinnern der 1. Hobbitfilm sei bedeutend länger gewesen (mind. 20 Min.) Das die Special Extended entsprechend nicht im Kino gezeigt wird obwohl genug Zeit ist und dann auch noch eine Szene (die Ziegenbockkavallerie - Gott behüte..) im Kinotrailer landet die nur auf der DVD ist..na ja

      Die angeblich versuchte Brücke zum HdR ist ja auch eher semioptimal frage ich mich z. B. warum Sauron die Kriegswürmer nicht einfach unter dem Anduin drüber schiebt und warum seine Trolle dann doch eher kleingeraten sind..

      Die Geschichte mit dem Wandel Thorins hat sich Irgendein Redakteur ausgedacht um was Gutes zur Filmpremiere sagen zu können und keinen Verriss zu verfassen und anschließend habens Alle abgeschrieben. Der Otto-Normalkinogänger hat das dann vor Filmstart schon so oft gehört wie toll das ist das ers glaubt. Ich meine schlecht wars nicht aber ich behaupte Jeder Hobbyfilmer und die meisten professionellen Schauspieler hätten das genauso gekonnt, nichts was man zur großen Stärke des Films aufblasen müsse.

      Ich hatte nach den ersten beiden Filmen tatsächlich praktisch keine Erwartung an den Film bis ich die Kritiken gelesen hab. Da stand überall, dass der Film aus Unmengen von Schlachtszenen und Landschaftsaufnahmen bestehen würde. Darauf hab ich mich gefreut und wurde bitter enttäuscht. Von den angeblichen Landschaftsaufnahmen habe ich wirklich nichts mitbekommen und von der Schlacht konnte man nur diese endlosen Zweikämpfe beobachten. Das haben die zuständigen Journaillen auch alle geschrieben weil sie dachten das bei dem Titel genau das passiert und weil dies ja auch die größte Kritik am dritten HdR war.
      Scheinbar werden sehr sehr viele Kritiken bereits vor Filmstart gegenseitig abgeschrieben.

      Ein Logikfehler fällt mir da noch spontan ein der die ganze Absurdität und das Geschludere mit der Welt zusammenfasst: Legolas erklärt Tauriel das hinter Gundabad das Hexenreich von Angmar liegt, im selben Film erzählt Gandalf was für eine tolle strategische Lage der Erebor hat weil man von ihm aus Angmar wiedererobern kann. Wenn aber Gundabad schon erobert ist warum braucht man den dann überhaupt??? Dafür brauchst dann wohl so Genies wie Gandalf und Azog.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Grunkins“ ()

      Grunkins schrieb:


      Legolas erklärt Tauriel das hinter Gundabad das Hexenreich von Angmar liegt, im selben Film erzählt Gandalf was für eine tolle strategische Lage der Erebor hat weil man von ihm aus Angmar wiedererobern kann. Wenn aber Gundabad schon erobert ist warum braucht man den dann überhaupt???


      Für die Rückeroberung Angmars braucht man den in der Tat nicht. Das einzige, was am Erebor interessant ist, sind die in ihm gelagerten Schätze (Stichwort: Kriegsbeute, mit der man künftige Feldzüge finanzieren könnte) und die Tatsache, dass man ihn als Stützpunkt für die Eroberung der Gebiete im Nordosten Mittelerdes (Eisenberge, Esgaroth, eventuell Düsterwald) benutzen könnte. Im Buch war der erste Punkt die Hauptmotivation für den Angriff der Orks.

      Edit: Ich habe noch einmal nachgelesen. Im Buch steht
      Seit dem Tod des Großen Orks der Nebelberge war der Hass der Unterirdischen zu heller Glut entfacht. Boten eilten hin und her ziwschen ihren Städten, Niederlassungen und Zwingburgen, denn jetzt wollten sie ein für alle Mal die Herrschaft im Norden an sich reißen. [...] Ein gewaltiges Heer versammelte sich [am Berg Gundabad], das sich bereitmachte, während eines Unwetters im Süden einzufallen. Dann hörten sie vom Tode Smaugs und ihre Freude war groß.[...]


      Demnach sind die Orks also ursprünglich gar nicht am Erebor interessiert gewesen und erst recht nicht auf Geheiß Saurons dorthin marschiert. Da hat der Jackson-Peter sich ja wieder einen schönen Subplot zusammengesponnen.

      Grunkins schrieb:

      Dafür brauchst dann wohl so Genies wie Gandalf und Azog.


      Nein, es reichen solche Schwachköpfe wie Peter „Ich verstehe zwar nichts von Tolkiens Werken, bin aber trotzdem HdR-Fanboy“ Jackson, die weder über die Geographie Mittelerdes Bescheid wissen noch die Vorlage auf der ihr „Meisterwerk“ basiert rezipiert haben.

      Und auch ich sage SerSeppel meinen Dank für diese erstklassige Review.
      „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (Gandhi)

      Der Sinn des Lebens sollte nicht darin bestehen zu tun was wir wollen, sondern das zu tun, was vernünftig ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Sandhai“ ()

      Man kann ja von dem Film halten was man will, aber so manche Punkte hier sind auch einfach nur Zitat "Scheißdreck" um den Film schlechter zu machen als er ist. Nur mal ein paar Kleinigkeiten:

      SerSeppel schrieb:

      Tatsächlich kreativ war die Idee, Galadriel zu Gala-Mon digitieren zu lassen. Unpassend, doof und albern, aber wenigstens kreativ. Außerdem weiss man so jetzt auch, wie
      das Mädel aus The Ring im Erwachsenenalter ausgesehen hätte.


      Ich weis nicht wo hier das Problem liegt, aber diese Galadriel-"Form" war auch schon in "die Gefährten" drin, und die Herr der Ringe Filme werden doch soo gelobt^^.

      SerSeppel schrieb:

      Thranduils Hinweis auf den 10 Jahre alten "Streicher", ist zwar nicht weltbewegend, stört aber dennoch. Von der Detailverliebtheit aus der ersten Trilogie ist man im Hobbit meilenweit entfernt.


      Tja, nur stimmt das mit den 10 Jahren leider nicht. Aragorn ist am ende von Herr der Ringe 88 Jahre alt. Zwischen Hobbit und Herr der Ringe liegen 60 Jahre. Somit ist Aragorn am Ende vom Hobbit immernoch um die 25 Jahre alt. Hier seh ich jetzt auch kein Problem. Hier fehlende Detailverliebtheit vorzuwerfen aber den richtigen Sachverhalt nicht kennen, naja.

      Grunkins schrieb:

      Ein Logikfehler fällt mir da noch spontan ein der die ganze Absurdität und das Geschludere mit der Welt zusammenfasst: Legolas erklärt Tauriel das hinter Gundabad das Hexenreich von Angmar liegt, im selben Film erzählt Gandalf was für eine tolle strategische Lage der Erebor hat weil man von ihm aus Angmar wiedererobern kann. Wenn aber Gundabad schon erobert ist warum braucht man den dann überhaupt??? Dafür brauchst dann wohl so Genies wie Gandalf und Azog.


      Hier mag ich mich irren, aber ich hatte es so verstanden, dass Gandalf nicht von der Rückeroberung des Nordens spricht, sondern von der Eroberung. Ich meine, er will mit den Berg in Hand von Verbündeten haben um die "Verteidigung" der guten Mächte Mittelerdes stärken. Mit dem Berg hat man einen guten Stützpunkt um einer etwaigen Eroberung aus dem Norden Widerstand leisten zu können. Das Gundabad schon erobert ist, ist blödsinn, denn wie auch im Film gezeigt kommt hier die zweite Armee der Orks angeführt von Bolg her.

      Mfg Sarras
      Vom Hintergrund her ging es glaube ich bei der ganzen Expedition Gandalf eher um den Drachen, als um den Erebor, da dieser ein potentieller Verbündeter Saurons werden könnte. Die Orks handeln im Buch glaube ich eigenmächtig und nur aus generellem Hass und des Schatzes wegen.
      Strategisch wichtig ist die Position des Erebors, als die Völker aus Rhûn in den Norden einfallen und dort die entscheidene Schlacht im Krieg um den Norden ausgetragen wird.
      Ahnen konnte davon zu der Zeit aber noch niemand etwas...
      Angmar liegt übriegens nordwestlich des Nebelgebirges oberhalb des ehemaligen Königreiches Arnor. Der Gundabadberg befindet sich im Nordosten der Nebelberge, nördlich davon befindet sich nur noch Forodwaith, die Eiswüste.
      Aragorn müsste doch zu der Zeit für König Thengel von Rohan unter Decknamen unterwegs sein, oder?
      The living should smile, for the dead cannot.
      Leider kann ich mit meinem.Handy nicht ordentlich zitieren aber soviel:
      -Galadriels Szene fand ich im HdR an dieser Stelle auch nicht gut aber diese Stelle war noch maßloser
      -neben Galadriel sieht Saruman aus wie ein harmloser alter Mann warum aber überlässt der weiße Rat ihm dann den Kampf gegen Sauron am Ende der Szene
      -ich erinnere mich daran dass Gandalf sagt, wenn der Erebor von den Orks erobert würde könne das Hexenreich con Agmar von Sauron wiedererobert werden woraufhin der Norden hoffnungslos verloren ist. In Zusammenhang mit der Szene am Gundabadberg ist dies Unfug denn der Gundabadberg ist in Hand der Orks und im Film bietet der Gundabadberg/burg die Möglichkeit nach Angmar zu gelangen
      -Aragorn ist am Ende des HdR 88. I der Filmtrilogie wurden aber die 17 Jahre zwischen Bilbos Flucht und Frodos Aufbruch ausgelassen weshalb man 77 Jahre abziehen muss und nicht nur 60.
      Dieses Detail hat mich aber tatsächlich nicht gestörr

      Als Silmarillion und HdR Liebhaber muss ich mir ja selbst eingestehen das auch der Hobbit nicht so episch ist wie die anderen Werke sondeen viele untypische Elemente wie die sprechende Geldbörse der Trolle, die Ponydiener und sprechende Wölfe und Spinnen enthält. Insofern fand ich den Ansatz im ersten Hobbit Film gar nicht so verkehrt, obwohl er gar nicht meinem Geschmack entspricht ist er doch im Stil an das Buch angelehnt gewesen. Aber die Mischung aus Slapstick und versuchter Epic ist wie bereits esagt ausgeartet und mit jedem Film unglaubwürdiger geworden.

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      Wie gesagt war Aragorn dorr zu jung ansonsten stimme ich Balerion aber in quasi allen Punkten zu. Gundabad ist ja auch ein Berg und keine Burg aber wenn solche Details geändert werden habe ich grundsätzlich keine Probleme damit. Aber in der Hobbit-Trilogie sind die Abwandlungen untereinander einfach nicht stimmig.
      Oh, bei dem Alter Aragorns muss ich mich wirklich entschuldigen, die 17 Jahre hatte ich dann doch vollkommen vergessen. Bitte um Verzeihung.

      An das Gandalfzitat kann ich mich so nicht erinnern, sollte es tatsächlich so fallen wäre das natürlich wirklich Blödsinn. Und würde auch gegen das sprechen was Gandalf sonst so in den drei Filmen erzählt.

      mfg Sarras

      Edit: zu dem Alter Aragorns. Noch ein Gedankengang. (Bitte nicht als Versuch, meinen Fehler als richtig hinzubiegen, verstehen. Ich sehe schon ein, dass ich vorhin zu voreilig war^^)
      Es gibt glaube ich in den Hobbitfilmen keinen Hinweis auf Bilbos Alter, oder? Für die Filmumsetzung muss in dem Fall das Alter entweder von Bilbo oder Aragorn geändert worden sein. Wir wissen, dass Bilbo in die "Gefährten" 111 Jahre alt ist. Wir wissen, das Aragorn in "die zwei Türme" paarundachtzig ist (muss ich bei Gelegenheit nochmal schauen welche Zahl er da genau nennt).

      Rechnen wir nun die korrekten 77 Jahre runter bleiben Bilbo 34 und Aragorn die 10 Jahre.
      Nehmen wir die 60 (die 17 Jahre fehlen ja in "die Gefährten") sind die Zahlen Bilbo 51 und Aragorn 27.
      Also ein Alter muss für die Filme geändert worden sein. Über diese ganze Sache habe ich mir noch gar nie Gedanken gemacht. Macht auch mal Spaß sich über die Folgen einer Änderung in einem Film nachzudenken.
      Ne, passt auch wieder nicht ganz. Es vergeht ja durchaus ein wenig Zeit zwischen Bilbos fortgehen und Frodos Aufbruch, nur nicht soo viel wie es eigentlich sein sollte. Arg, ich bekomm grad nen Knoten ins Hirn.

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