[Film] The Hobbit: The Battle of the Five Armies

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      Generell. Die Hobbit-Filme haben mir rech gut gefallen. Mit Buch/Film Änderungen komme ich inzwischen gut klar. Hab mir nach dem ersten Harry Potter Film schon abgewöhnt mich über sowas zu ärgern weil dann einfach fast alle Buchverfilmungen verloren haben. (Damals war ich 13 und bitterlich enttäuscht^^ obwohl das noch eine der besseren Verfilmungen war).

      Am dritten Hobbit stören mich persönlich 4 Dinge.
      - Die Orks. Sind mir zu sehr an die Uruks aus Herr der Ringe angelehnt. Haben kein Problem während des Tages zu kämpfen (klar, Kampfszenen bei Licht sind einfach besser, keine Frage), aber im Herr der Ringe wird auf diese Eigenschaft der Uruks extra hingewiesen und in "die Rückkehr des Königs" wird auch extra die Verdunkelung der Sonne für Saurons Truppen gezeigt. Auch die Optik gefällt mir nicht wirklich. Mannshoch und in Vollrüstung, naja, wie gesagt, ist mir zuviel Uruk.
      - Klar erkennbar entnommene Szenen für die Extended. Bei allen bisherigen Filmen wurde da sauberer gearbeitet. Hier kommt das Gefühl auf, dass es durch die 3 Filme nicht mehr für ne anständige Extended gereicht hat und man somit noch Szenen aus der eigentlichen Kinoversion entnehmen musste.
      - Smaugs Tod. Dieser provisorische Bogen -.- warum nicht die schöne Windlanze. Klar wäre bissl offensichtlich, aber mir wäre das lieber gewesen.
      - Die ständige "Kopf-ab-Nummer". In den Herr der Ringe Filmen - selten. Unerwartete Reise - ok. Smaugs Einöde - jez reichts aber langsam. Schlacht der fünf Heere - Ok jez haben sie es wirklich übertrieben.

      Aber nur diese 4 Punkte haben mich wirklich gestört, alles andere war in Ordnung oder hat mir gefallen. Selbst mit dem Over-the-Top Legolas komm ich klar (Ja er war wirklich Over-the-top, das war er in Herr der Ringe schon, zwar weniger aber auch dort). Die Liebesgeschichte fand ich jetzt auch nicht weiter ätzend. Wären die oben genannten 4 Punkte nicht wäre es Klasse, aber auch mit diesen 4 Punkten hab ich mich nicht über das Geld für die Kinokarte geärgert^^
      Ich verstehe eure Rechnerei nicht. Der Anfang des ersten Hobbitfilms zeigt den alten Bilbo und Frodo kurz vor Bilbos 111ten Geburtstag. In der Film Trilogie bricht Frodo ohne Zeitsprung, also noch im selben Jahr seine Reise an. Dort ist Aragorn 87.
      Kurz nach der Eröffnungsszene des Hobbit blendet der Film doch vom alten auf den jungen Bilbo und der Hinweis "60 Jahre früher" erscheint. Ergo ist Aragorn zu diesem Zeitpunkt 27.
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.
      "In der Film Trilogie bricht Frodo ohne Zeitsprung, also noch im selben Jahr seine Reise an."

      Jain, man sieht immerhin noch das Gandalf sich auf den Weg macht um über den Ring zu recherchieren. Dabei ist er mindestens nach Gondor und wieder zurückgeritten. Was er sonst noch getrieben hat wissen wir nicht, immerhin hat er ja auch von Gollum erfahren.

      Wie viel Zeit damit vergangen ist erfahren wir in den Filmen nicht.

      Was die Rechnerei angeht, in den Büchern vergehen zwischen dem 111ten Geburtstag und Frodos Aufbruch aus dem Auenland sogar 17 Jahre, deswegen die Gedankenspiele.

      mfg Sarras
      War neulich ebenfalls drin und muss sagen, es hat mir wirklich überwiegend nicht gefallen. Habe keine besonders große Verbindung zum Buch, wie manch anderer es haben mag, der es seit seinem Kindesalter jährlich liest, und mache meine Kritikpunkte deswegen auch nicht daran fest, wie gelungen oder nicht gelungen der Film als Verfilmung ist.
      Sämtliche Dialoge, in denen Tauriel vorkam, fand ich bedenkenswert schlecht. Die fehlende innere Konsistenz wurde ja auch schon erwähnt. Und die ganzen "witzigen" Einlagen waren unglaublich deplatziert. Genervt hat mich auch, dass man die ganzen Zweikämpfe nicht in die Schlacht selber eingebunden hat. So habe ich ab einem bestimmten Zeitpunkt völlig den Überblick über das Schlachtgeschehen verloren. In der Stadt selber sieht man wahlweise, wie Zivilisten abgemetzelt werden und die Menschen sich zurückziehen oder wie die Menschen zum Gegenangriff übergehen. Welche Punkte jetzt erobert wurden und wie groß die Streitkraft der Menschen und Elben noch ist, ist überhaupt nicht ersichtlich. Ebenso hatte ich Schwierigkeiten, die Orkwellen auf dem Berg einem bestimmten Heer zuzuordnen.
      Zu guter letzt finde ich es durchaus dreist, seit dem ersten Film regelmäßig Szenen in die Kinotrailer zu packen, die im Film gar nicht vorkommen. Aber man kann sich ja dann die Extended besorgen... Und wenn das nicht reicht, gibt es in ein paar Jahren noch die Special Extended. :rolleyes:

      Sarras schrieb:

      Man kann ja von dem Film halten was man will, aber so manche Punkte hier sind auch einfach nur Zitat "Scheißdreck" um den Film schlechter zu machen als er ist.

      Solche Aussagen kann ich irgendwie nicht leiden. Alle, die hier schreiben, wollen ihre Meinung zum Film abgeben. Keiner ist ein Hater oder wird dafür bezahlt, den Film zu verreißen. Und wenn jemand dem Film absolut nichts abgewinnen kann, darf er auch ruhig eine überspitzte Kritik dazu verfassen. An anderer Stelle hatte SerSeppel dazugeschrieben, dass seine Kritik keinen Anspruch auf Konstruktivität habe. Es ging ihm einfach nur darum, seinen Frust über einen seiner Meinung nach schlechten Film niederzuschreiben. Ob man seine Meinung teilt, ist die eine Sache, aber man muss ihm keine hergeholten Motive unterstellen. ;)
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont
      Falls das beleidigend rüberkam tut es mir Leid und entschuldige mich auch dafür. Was ich keinesfalls wollte war die ganze Meinung einer Kritik als "Scheißdreck" zu bezeichnen. Aber manche Punkte sehen für mich leider immer danach aus, dass man von vornherein schlicht alles an einem Film schlecht finden "will", vorallem bei Punkten die jez in diesem Beispiel (siehe Galadriel) diesem Film vorwirft obwohl das bereits in anderen Filmen vorkam.

      Das die Zitierte Kritik überspitzt formuliert war, war mir durchaus auch klar, und mit "Scheißdreckzitat" wollte ich es einfach ebenso etwas "überspitzen".

      Generell geht es mir auch selbst nicht um die Hater/Verteidiger-Sache. Ich kritisiere ja auch selbst etwas am Film,
      Na ja die SerSeppel hat aber auch nicht gesagt, dass die Galadriel-Szene im HdR ihm gefallen hat. Und sie ist auch was vollkommen Anderes als ihm HdR wo sie eine Vision darstellt, im Hobbit zeigt sie so ihre Macht und beabsichtigt diese Erscheinung kombiniert mit dieser inszenierten unterschwelligen Lovestory mit dem alten Knacker Gandalf als seit tausenden Jahren verheiratete Frau (Tolkien war übrigens erzkatholisch und hätte sowas nie geduldet auh wenn das für den Film jetzt nicht wirklich wichtig war.

      Finde deine Haltung und Entschuldigung auf jedenfall cool.

      Allerdings will ich dazu noch mal was loswerden, nicht dich betreffend. Bei den ganzen Hobbit-Kritiken fand ich es nämlich auffällig, dass Niemand den Film wirklich negativ bewerten wollte. Ich glaube sie haben sich einfach an der Erwartungshaltung orientiert. Es wurde vorher erwartet, dass alle Kritiker und HdR-Fans enttäuscht werden würden. ich wars auch ziemlich. Aber um diesen Bild der übersteigerten Erwartungshaltung nicht zu entsprechen haben viele Kritiker den Film dann doch gut bewertet und sich dabei aud so Dinge wie wow Thorins Verfall war so toll dargestellt gestützt. Es gab auch selten ne Kontinuität in den Kritiken. Vergleicht mal die in Wikipedia verlinkten Spiegel-Kritiken aller drei Filme (mag sein das sie von unterschiedlichen redakteuren sind trotzdem ziemlich abgründig.

      Grunkins schrieb:

      Na ja die SerSeppel hat aber auch nicht gesagt, dass die Galadriel-Szene im HdR ihm gefallen hat.


      Naja, der Kritikpunkt war schon recht eindeutig dahingehend formuliert, das diese Galadrielform eine blöde Erfindung des Hobbitfilms wäre. Aber seis drum :)

      Grunkins schrieb:

      Finde deine Haltung und Entschuldigung auf jedenfall cool.


      Danke dafür ^^ . Das Problem ist einfach oftmals die Schriftform, da kommt manches einfach doch oft anders rüber als gedacht. Und wenn ich was so formuliere das es beleidigend rüber kommen kann, ist das auch mein Fehler auch wenn ich es nicht beleidigend gemeint habe. Und ich finde einfach, dass wenn ich einen Fehler gemacht habe ich mir diesen auch eingestehen sollte und hab dann auch kein Problem damit mich zu entschuldigen.

      Grunkins schrieb:

      Allerdings will ich dazu noch mal was loswerden, nicht dich betreffend. Bei den ganzen Hobbit-Kritiken fand ich es nämlich auffällig, dass Niemand den Film wirklich negativ bewerten wollte. Ich glaube sie haben sich einfach an der Erwartungshaltung orientiert. Es wurde vorher erwartet, dass alle Kritiker und HdR-Fans enttäuscht werden würden. ich wars auch ziemlich. Aber um diesen Bild der übersteigerten Erwartungshaltung nicht zu entsprechen haben viele Kritiker den Film dann doch gut bewertet und sich dabei aud so Dinge wie wow Thorins Verfall war so toll dargestellt gestützt. Es gab auch selten ne Kontinuität in den Kritiken. Vergleicht mal die in Wikipedia verlinkten Spiegel-Kritiken aller drei Filme (mag sein das sie von unterschiedlichen redakteuren sind trotzdem ziemlich abgründig.


      Dazu kann ich kaum was sagen. Habe mir vorab weder Kritiken noch sonst was durchgelesen. Ich hatte mir nichtmal den/die Trailer angeschaut. Der erste Film hat mir sehr gut gefallen, der zweite ging dann schon deutlich weiter weg vom Buch (Stichwort z.B.: Smaug vs Zwerge), ab da war mir schon klar in welche Richtung der Finalfilm geht. Aber damit hatte ich schlicht kein Problem, ich kann mich auf sowas einlassen und hab nicht ständig das Buch im Hinterkopf^^ Und das man die Hobbitfilme nicht auf eine Ebene mit den Herr der Ringe Filmen stellen kann war mir schon vor dem ersten Hobbit klar wobei mich der erste dahingehend sogar noch überrascht hat wie gut er mir gefallen hat.
      Aber Filme die schlechter sind als die Herr der Ringe Filme müssen immernoch keine schlechten Filme sein, und so sehe ich persönlich die Hobbitfilme auch :)

      mfg Sarras

      Sarras schrieb:

      "In der Film Trilogie bricht Frodo ohne Zeitsprung, also noch im selben Jahr seine Reise an."

      Jain, man sieht immerhin noch das Gandalf sich auf den Weg macht um über den Ring zu recherchieren. Dabei ist er mindestens nach Gondor und wieder zurückgeritten. Was er sonst noch getrieben hat wissen wir nicht, immerhin hat er ja auch von Gollum erfahren.

      Wie viel Zeit damit vergangen ist erfahren wir in den Filmen nicht.

      Was die Rechnerei angeht, in den Büchern vergehen zwischen dem 111ten Geburtstag und Frodos Aufbruch aus dem Auenland sogar 17 Jahre, deswegen die Gedankenspiele.

      mfg Sarras

      In dem Audiokommentar hat Jackson verraten, dass es nur drei Monate sind zwischen Bilbos Geburtstagsparty und Gandalfs Rückkehr nach Beutelsend. Wäre auch komisch, wenn das 17 Jahre wären, nachdem Gandalf da Hals über Kopf nach Minas Tirith stürzt. Das würde zwar die Aragorn-Sache besser erklären, macht diese gezwungene, hineingewürgte Verbindung zu Herr der Ringe aber nicht wirklich besser, denn sie wirkt immer noch wie der berühmte Holzhammer.
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)
      Vor allem wenn schon die Verbindung zu HdR herstellen dann sich doch bitte in Sachen Bestiarium-Design, Charakteren an HdR orientieren und Zwerge nicht wie kleine Menschen aussehen lassen (so gut Thorin auch gespielt ist, er hat nichts von einem Zwerg) etc. Dann doch bitte die Epic eines HdR dem Slapstick vorziehen.

      Grunkins schrieb:

      Vor allem wenn schon die Verbindung zu HdR herstellen dann sich doch bitte in Sachen Bestiarium-Design, Charakteren an HdR orientieren und Zwerge nicht wie kleine Menschen aussehen lassen (so gut Thorin auch gespielt ist, er hat nichts von einem Zwerg) etc. Dann doch bitte die Epic eines HdR dem Slapstick vorziehen.


      Verstehe ich nicht.... Gimli und seine Begleiter sahen doch ähnlich aus.... :hmm:
      Genau wie bei Menschen und Elben gibt es doch auch bei Zwergen Unterschiede im Aussehen, Auftreten und Verhalten....


      Jedenfalls habe ich mir den letzten Teil nun angesehen und fand ihn gut. Die Hobbittriologie kommt fuer mich allerdings nie an die der HdR-Verfilmung heran, aber was will man auch aus der eher duerftigen und seichten Buchvorlage grossartig herausholen? Ich fuehlte mich gut unterhalten und mir wurden neben Spannung, schoenen Bildern, guter Musik und Ausstattung auch noch Dramatik und Emotionalitaet geboten. Ich werde ihn mir noch ein weiteres Mal ansehen.

      Shanara schrieb:

      Grunkins schrieb:

      Vor allem wenn schon die Verbindung zu HdR herstellen dann sich doch bitte in Sachen Bestiarium-Design, Charakteren an HdR orientieren und Zwerge nicht wie kleine Menschen aussehen lassen (so gut Thorin auch gespielt ist, er hat nichts von einem Zwerg) etc. Dann doch bitte die Epic eines HdR dem Slapstick vorziehen.


      Verstehe ich nicht.... Gimli und seine Begleiter sahen doch ähnlich aus.... :hmm:
      Genau wie bei Menschen und Elben gibt es doch auch bei Zwergen Unterschiede im Aussehen, Auftreten und Verhalten....


      Jedenfalls habe ich mir den letzten Teil nun angesehen und fand ihn gut. Die Hobbittriologie kommt fuer mich allerdings nie an die der HdR-Verfilmung heran, aber was will man auch aus der eher duerftigen und seichten Buchvorlage grossartig herausholen? Ich fuehlte mich gut unterhalten und mir wurden neben Spannung, schoenen Bildern, guter Musik und Ausstattung auch noch Dramatik und Emotionalitaet geboten. Ich werde ihn mir noch ein weiteres Mal ansehen.

      Du sprichst da etwas an, was viele zu vergessen scheinen und in den Hintergrund rücken. Der Hobbit selbst ist nicht gerade ein Meisterwerk von Tolkien (hat er glaube ich auch selbst zugegeben), sondern eher ein netter, kleiner Fantasy-Roman eher für Kinder mit vielen Abenteuern. Wobei auch das nicht stimmt. Ich weiß noch genau wie ich ihn mit 12 Jahren das erste Mal gelesen habe. Wie die Zwerge und Bilbo da von einem Abenteuer ins nächste gerieten war richtig mitreißend und hat mir bis zu einem gewissen Punkt super gefallen und dann kommt plötzlich der Bruch. Smaug, der als großer Antagonist dieser ganzen Unternehmung aufgebaut wird, wird einfach so von einem Nebencharakter abgeschossen (nach 2/3 des Buches!!!) und plötzlich wandelt sich der nette Abenteuerroman in eine politische Geschichte um. Hat mich damals ziemlich genervt und recht unmotiviert kommt eine Schlacht hintendrein, auf die null hindeutete und plötzlich sterben mit Thorin, Kili und Fili drei der Hauptcharaktere off-screen (nun gut Thorin liegt im Sterben, als Bilbo zu ihm kommt).
      Deshalb war ich ganz froh, besonders beim ersten Teil, dass die Hobbit-Trilogie zumindest versuchte diese Schwächen auszugleichen. Mit Azog und Bolg gab es endlich einmal bei einer Mittelerde-Verfilmung auch Orks, die so etwas wie Persönlichkeit hatten, einen Namen und Bedrohlichkeit ausstrahlten. In den HdR-Verfilmungen ist das mit viel Augenzwinkern dieser erste Uruk-hai der Boromir tötet, ansonsten sind die Orks reine Abschlachtobjekte für die Gefährten. Und ja, ich gebe es zu, diese veränderte Hintergrundgeschichte mit Azog und Durins Geschlecht sah ich als einen Pluspunkt der Trilogie. Dank ihm deutet wenigstens etwas auf die große Schlacht hin, auch wenn hier die Motivation der Orks anzugreifen mit Sauron erklärt wird.
      Doch ich sage nicht, dass die Hobbit-Trilogie dadurch sehr gut ist, sie ist in meinen Augen gelungen, mehr nicht. Der größte Fehler meiner Meinung nach immer noch, Smaug nicht am Ende vom zweiten Film sterben zu lassen, denn das hätte diesen seltsamen Bruch, der schon im Buch auftritt umgangen und außerdem sollte ein solcher Antagonist wie Smaug es war am Ende eines Films sterben und nicht schon nach zehn Minuten zu Beginn des nächsten. Doch in der Hinsicht gab es einen weiteren großen Pluspunkt: Bard ist endlich ein Charakter, bevor er den Drachen tötet. Ihr wisst gar nicht wie froh ich war, dass Bard als einfacher Mann dargestellt wird, der einfach nur seine Familie beschützen will (ein weiterer großer Pluspunkt).
      Dann gibt es aber eben die zahlreichen Punkte, die die Trilogie stark nach unten ziehen: Tauriel und Kili die aufgezwungene Liebesstory (soviel ich gehört habe, musste Jackson diese auf Drängen von Hollywood hineinnehmen, eine Trilogie ohne Liebesgeschichte scheint wohl nicht zu gehen, egal wie unglaubwürdig sie rüberkommt); der übermäßige Slapstick (im ersten Teil schon ein Ärgernis, im zweiten Teil peinlich und auch im dritten Teil viel zu häufig dabei); zuviel Legolas; komisches Verhalten der Zwerge vor der Zwergentür; die Verfolgung mit Smaug durch Erebor und besonders zuviele Comedy-Charaktere.
      Auch als Tolkien-Fan mag ich die Hobbit-Trilogie, kann zwar nicht an Herr der Ringe ranreichen, aber ich werde mir wohl immer mal wieder einen der Teile anschauen.
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)

      Shanara schrieb:


      Verstehe ich nicht.... Gimli und seine Begleiter sahen doch ähnlich aus.... :hmm:
      Genau wie bei Menschen und Elben gibt es doch auch bei Zwergen Unterschiede im Aussehen, Auftreten und Verhalten....


      Für mich sahen Gimli und besonders(!) seine Begleiter aus wie DER typische Fantasie-Zwerg, klein kompakt, muskulös, extreme Bärte, grimmige runde Gesichter. Vor allem keinen menschlichen Schönheitsidealen entsprechend. Throin ist ja noch mehr Schönling als Legolas, Nori (oder war es Ori) also der der mit Gandalf eine Tasse Tee/Rotwein trinken will wie ein menschlicher Kasper. Filli und Killi wie zwei 17-Jährige Theaterschauspieler. Die hatten für mich nichts von Zwergen und das habe ich sofort gedacht als ich sie das erste Mal gesehen habe. Ich denke die sehen auch in erster Linie im Film so aus um es dem Zuschauer zu erleichtern sie zu unterscheiden. Unterschiede im Verhalten/Aussehen sind ja ok aber ich hatte die ganze Zeit den Eindruck eine Gruppe Menschen vor mir zu haben. Klar ist es schwierig eine Gruppe Zwerge aufzustellen ohne 13 Gimlis zu zeigen aber für mich so auf jedenfall kein Feeling.

      Bei Ser Erryk noch zu der Verfolgung im Erebor ergänzend; die Flucht und Rutschfahrt im Nebelgebirge im ersten Teil, die Fässerfahrt im Zweiten und die vollkommen unübersichtliche, mit Logikfehlern überhäufte Schlacht und endlosen Zweikämpfe im Dritten. Damit ist schon ein großer Teil der Filmzeit abgedeckt und vor allem gefühlt weit über die Hälfte. Zumindest teilweise gelungene Szenen wie der weiße Rat in Bruchtal, die Willkommensszene zu Beginn des Ersten, Smaugs Angriff (durch seinen Tod aber wieder verhunzt), der Dialog Smaug/Bilbo und schließlich die wenigen wirklich epischen Szenen (Misty Mountains, Bilbo/Gollum, der Flug der Adler) sind da doch arg kurz geraten.

      Zu der generellen Thematik, dass die Buchvorlage nicht entsprechend ist schrieb ich auf der letzten Seite dies:
      "Als Silmarillion und HdR Liebhaber muss ich mir ja selbst eingestehen das auch der Hobbit nicht so episch ist wie die anderen Werke sondern viele untypische Elemente wie die sprechende Geldbörse der Trolle, die Ponydiener und sprechende Wölfe und Spinnen enthält. Insofern fand ich den Ansatz im ersten Hobbit Film gar nicht so verkehrt, obwohl er gar nicht meinem Geschmack entspricht ist er doch im Stil an das Buch angelehnt gewesen. Aber die Mischung aus Slapstick und versuchter Epic ist wie bereits gesagt ausgeartet und mit jedem Film unglaubwürdiger geworden."

      Tatsächlich ist der Hobbit ja nicht mal tolkien-untypisch er ähnelt ja etwa "Roverandom" ziemlich obwohl Tolkien ja selbst behauptet ihn nicht als Kinderbuch konzipiert zu haben.
      Wenn PJ diesen Stil umzusetzen versucht sollte er es aber wenigstens unterlassen eine Brücke zum HdR zu schlagen und warum ersetzt er dann diese Elemente aus dem Buch wie etwa die Krähe (ich finde es im Film total unlogisch warum die ganze Zeit von den Krähen oder Raben am Berg die Rede ist aber am Ende die entscheidende Krähe fehlt) oder die sprechenden Wölfe durch Elemente die erkennbar nichts zur Geschichte beitragen??

      Nebenbemerkung: Nach dem ich mir in meiner 24h Schicht Silvester noch mal alle drei HdR gegeben habe (auf DVD wohlgemerkt nicht auf BD) ist mir aufgefallen, dass die Künstlichkeit der Bilder im Hobbit vielleicht auch mit der extremen Qualität zu tun hat.
      Habe mir jetzt auch nochmal hier die Extended Edition zur Genüge geführt.
      Der Film wirkt jetzt deutlich runder und nicht so lückenhaft wie die Kinoversion. Fand auch die Schlacht dadurch deutlich besser, ist auch brutaler insgesamt. Es gibt auch andere nette und schöne Szenen (bsw. stirbt endlich ein Charakter, dem man es in der Kinoversion schon gewünscht hat).
      Alles in allem kann es natürlich nicht den ohnehin schon vorhandenen Schwachsinn retten, aber wenigstens gibt es jetzt eine Erklärung, warum die plötzlich auf Widder reiten und den Schlachtplan der Orks konnte ich besser nachvollziehen.
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)
      Was mir bei Betrachten der SEE aufgefallen ist, ist dass der Film anders geschnitten ist als in der Kinoversion.

      Spoiler anzeigen
      ​Im Kino befiehlt Thranduil, auf alles zu schießen, was sich am Berg bewegt. Bilbo klettert danach runter. In der SEE klettert Bilbo runter und Thranduil erteilt den Befehl in der nächsten Szene. Wenn da mal nicht bei der Kinoversion geschludert wurde - aber das hat mich eher belustigt als direkt gestört. Da waren schon Love Triangel, Legolas vs. Schwerkraft und ähnliches störender.
      Real stupidity beats artificial intelligence every time.

      Hogfather (Terry Pratchett )
      Der Witz ist ja, selbst im 3. Teil gibt es imho überragende Szenen, zb Thorin und Kili vor dem BotfA. Das hätte man doch kontinuierlich fortsetzen können...
      "Rhaegar fought valiantly, Rhaegar fought nobly, Rhaegar fought honorably. And Rhaegar died."

      "Alles was das Böse braucht, um zu triumphieren, ist das Schweigen der Mehrheit"

      Kofi Annan