[Reread] A Game of Thrones ("Prologue" bis "Daenerys I") [S.38 , Woche 1]

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      [Reread] A Game of Thrones ("Prologue" bis "Daenerys I") [S.38 , Woche 1]

      Das ist der Thread für die erste Woche des geplanten Rereads. Bitte bis einschließlich "Daenerys I" lesen!
      Hier gehört alles rein was euch so auffällt, dazu gehört eine kleine Inhaltsangabe, Foreshadowing, Charakterisierungen, usw.
      Viel Spaß beim Diskutieren!
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      Post was edited 7 times, last by “acer1791” ().

      So, ich fange jetzt einfach mal an. Ich habe zwar bisher nur den Prolog gelesen, aber anders werde ich das einfach nicht schaffen, nicht wenn ich alle Details, die mir auffallen, behalten will, daher erst mal nur meine Anmerkungen zum Prolog.

      Da haben wir also diese drei Ranger, die das Gebiet nördlich der Mauer nach einer Gruppe Wildlinge durchkämmen. Waymar Royce, der junge Anführer, wird sehr negativ und unerfahren beschrieben, dennoch bringt er auch einmal einen guten Punkt: Da die Mauer "weint", können die Wildlinge unmöglich erfroren sein. Ansonsten verhält Royce sich wie ein schlechter unerfahrener Anführer, der nicht mal auf die Ratschläge seiner erfahreneren Untergebenen hört. Gareth und Will scheinen ja beide nicht wirklich dumm zu sein, mir ist sogar erst hier im Reread aufgefallen, dass Will eigentlich sogar ziemlich brauchbar ist durch sein Talent im durch den Wald schleichen. Das ist mir beim ersten Lesen nicht aufgefallen.

      Die drei wollen der Sache auf den Grund gehen bzw. Royce will es. Dort ist die Überraschung erst mal groß, als die toten Wildlinge auf einmal weg sind. Will beweist an sich gleich den richtigen Riecher, als er eine Gefahr in der Nähe vermutet. Zunächst schaut es danach aus, dass es ihn rettet, dass er auf diesen Baum geschickt wurde, von wo aus er Royces Kampf beobachtet. Beim ersten Lesen dachte ich auch noch, dass Will davon kommt und von den wiedergekehrten Anderen berichtet. Dass da dann plötzlich Royce wieder aufsteht und Will erledigt, hätte ich damals nie erwartet. Eine Sache ist mir noch aufgefallen: Will sieht in Royce, als er seine Leiche sieht, wenig mehr als einen Jungen, da er ja noch so jung ist. Darüber, wie alt Will ist, wird keine Angabe gemacht, nur dass er schon vier Jahre an der Mauer ist. Beim ersten Lesen habe ich ihn für sehr jung gehalten, aber jetzt beim zweiten Lesen würde ich ihm schon etwas mehr Lebenserfahrung zugestehen. Ich würde ihn zwar als nicht wirklich alt betrachten, aber schon älter als Royce.

      Hatten sie in der Serie Will und Gareth nicht auch getauscht? Also dass Will überlebt und flieht statt Gareth? Ich meine ich daran zu erinnern, mir stellt sich nur die Frage, welchen Unterschied das jetzt macht, ob es nun Gareth oder Will ist, der flieht und hingerichtet wird, also warum man das getauscht hat. Und irgendwie kam Will in der Serie leicht dümmlich rüber, ein Eindruck, den ich jetzt beim Reread überhaupt nicht hatte (beim ersten Lesen habe ich ihn eher für einen Angsthasen gehalten :whistling: ). Ich weiß selber nicht, warum ich mich jetzt so an Will aufhänge, aber das fiel mir halt so auf ^^
      L'inverno sta arrivando - Der Winter naht - Winter is Coming - Se acerca el invierno - Vintern närmer sig - Зима близко - L’hiver vient

      [i]Summer friends will melt away like summer snows, but winter friends are friends forever.[/i]
      Hach, der Prolog. Der Einstieg in das große Erlebnis.
      Da kann man schon sentimental werden, oder?
      Ich jedenfalls bin es beim Lesen ganz eindeutig geworden. Obwohl ich schon mal vor einem halben Jahr einen stückenweisen, etwas inkonsequenten Reread gemacht hatte und den Prolog zu Recherchezwecken sowieso schon ein paar Male gelesen habe - ich erinnere mich trotzdem jedes Mal wieder daran, wie ich damals spätabends im Bett lag und die ersten Seiten las, sie super-athmosphärisch fand, aber noch nicht ahnte, was für ein Erlebnis da in den kommenden Wochen und Monaten auf mich warten würde...
      Seufz.

      So, nun aber Details. Ich hänge mich an Wilwrica an und schreibe erst einmal nur etwas zum Prolog.
      Ein Satz, der mir noch niemals vorher ins Auge gefallen war und der mir krass vor Augen geführt hat, wie streng der Ehrenkodex der Night´s Watch tatsächlich ist:

      "And then there was nothing to be done for it. The order had been given, and honor bound them to obey. " (Nachdem Ser Waymar anordnet, zum Lager der Wildlinge zurückzukehren.)

      Widerworte und auch berechtigte Argumente gegenüber einem Vorgesetzten sind nicht denkbar, die Ausführung eines Befehls ist ehrenvolle Pflicht.
      Aber was für ein Vorgesetzter ist das? Widerspricht die Ernennung eines solch arroganten, grünen Jungen als Anführer einer Rangertruppe nicht eigentlich den Gepflogenheiten der NW? Nur, weil er von Adel ist und aus einer angesehenen Familie stammt, setzt LC Mormont ihn nach einem halben Jahr Mitgliedschaft schon für so etwas ein?
      Eigentlich ist es doch Kodex der NW, dass Herkunft und Familie nichts mehr gelten und mit Eintritt in die NW zurück gelassen werden und jeder Bruder nach seinen Fähigkeiten beurteilt wird. Oder?
      Oder hatte sich George Martin hier noch nicht so richtig in Schwung geschrieben und sich seine Night´s Watch noch nicht richtig ausgearbeitet? Ähnlich wie bei dem berühmt-berüchtigten Salto vom Torbogen von Tyrion?
      The internet is dark and full of spoilers.

      wolf pack wrote:

      Eigentlich ist es doch Kodex der NW, dass Herkunft und Familie nichts mehr gelten und mit Eintritt in die NW zurück gelassen werden und jeder Bruder nach seinen Fähigkeiten beurteilt wird. Oder?
      Oder hatte sich George Martin hier noch nicht so richtig in Schwung geschrieben und sich seine Night´s Watch noch nicht richtig ausgearbeitet? Ähnlich wie bei dem berühmt-berüchtigten Salto vom Torbogen von Tyrion?

      Die Sache ist nur: In der Praxis ist das natürlich schwieriger umsetzbar. Auch hier in Deutschland kommen eher diejenigen aus "gutem Elternhaus" in Führungspositionen.
      Der Hauptpunkt dürfte aber hier sein: Wenn man die wenigen Adeligen, die noch zur Nachtwache kommen, vor den Kopf stößt (Waymar hat ausdrücklich nach einem Kommando verlangt, wie wir später erfahren), ist das für die Zukunft natürlich nicht so wirklich förderlich.
      Das Wiki von Eis und Feuer freut sich über deine Mitarbeit. Schau mal vorbei: eisundfeuer.fandom.com/de
      __________________________________________________________________

      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

      1 - Prologue

      Die Brüder der Nachtwache Gared, Will sowie Ser Waymar Royce sind etwa neun Tagesmärsche von der Wand entfernt. Will hat ein paar Wildlinge in ihrem Lager tot aufgefunden. Gared und Will spüren, dass etwas faul ist, doch Royce möchte sich die Sache selbst ansehen. Als sie zum Lager zurückkehren, ist es verlassen. Will klettert auf einen Baum, um nach ihnen zu suchen, währenddessen wird Royce von den „Others“ brutal umgebracht. Als Will wieder hinabsteigt und das zerbrochene Schwert seines Bruders aufhebt, steht der plötzlich wieder vor ihm – mit eisblauen Augen und einem tödlichen Griff.

      Obwohl ich mich jetzt schon fast zwei Jahre mit der Welt von Eis und Feuer beschäftige, habe ich immer noch nicht so ganz begriffen, was es mit den „Others“ auf sich hat. Nur neun Tagesmärsche sind die Brüder von der Wand entfernt, als sie auf diese Gestalten treffen. Warum brauchen die „Others“ also so lange, um endlich dort anzukommen? Oder waren diese paar aus dem Prolog nur die Vorhut?

      GRRM hat es jedenfalls geschafft, mir während des Lesens eine Gänsehaut zu verpassen. Die Grundstimmung des Prologs ist durchwegs düster. Man spürt, dass etwas Unheimliches vor sich geht.

      Vielleicht hat Gared ja doch ein Feuer gemacht, wie er es vorhatte, und konnte deshalb entkommen ..

      Wilwrica wrote:

      Hatten sie in der Serie Will und Gareth nicht auch getauscht? Also dass Will überlebt und flieht statt Gareth? Ich meine ich daran zu erinnern, mir stellt sich nur die Frage, welchen Unterschied das jetzt macht, ob es nun Gareth oder Will ist, der flieht und hingerichtet wird, also warum man das getauscht hat. Und irgendwie kam Will in der Serie leicht dümmlich rüber, ein Eindruck, den ich jetzt beim Reread überhaupt nicht hatte (beim ersten Lesen habe ich ihn eher für einen Angsthasen gehalten :whistling: ). Ich weiß selber nicht, warum ich mich jetzt so an Will aufhänge, aber das fiel mir halt so auf ^^

      Ja, in der Serie ist es Will, der flieht und hingerichtet wird. Mir ging es beim Lesen ähnlich wie dir.
      @ Wilwrica: Will hab ich mir immer so als Mitzwanziger vorgestellt. Bei seiner ersten Patrouille war er immerhin jung genug, um sich noch ins Hemdchen zu machen und er ist seit vier Jahren dabei... :D

      Ich hab mir beim Prolog diesmal vor allem auch die Beschreibung der Anderen rausgefischt.
      Ich finde die Beschreibung sehr stimmig und man merkt deutlich, dass sie den Namen "The Others" redlich verdient haben.




      The Others made no sound. Pale shapes gliding throug the wood.
      Sie machen absolut kein Geräusch, während unsere drei NWs trotz aller Mühe (okay, Ser Waymar jetzt weniger...) nicht wirklich geräuschlos bewegen. Die Schneekruste knackt unter ihren Füßen, Zweige brechen. Nicht so die Anderen.
      Tall it was, and gaunt and hard as old bones, with flesh pale as milk.
      (...) Its armor seemed to change color as ist moved; here it was white
      new-fallen snow, there black as shadow, everywhere dappled with the deep
      grey-green of the trees. The patterns ran like moonlight on water with
      every step it took.
      Sie sehen auch nicht wirklich menschlich aus und ihre Rüstung mit dem Schillern und dem Farbenspiel wird ausgesprochen fremdartig beschrieben.
      The Other slid forward on silent feet. In his hand was a long sword like
      non Will had ever seen. No human metal had gone into the forging of
      that blade. It was alive with moonlight, translucent, a shade of crystal
      so thin that it seemed almost to vanish when seen edge-on. There was a
      faint blue shimmer tothe thing, a ghost-light that ws played around its
      edges, and somehow Will knew it was sharper than any razor.
      Das Schwert ist auch ganz anders. Eher Kristall als Metall, hauchdünn und leuchtet... Sehr gruselig :vain:
      Will saw its eyes, blue, deeper and bluer than any human eyes, a blue that burned like ice.
      Dieses "blue that burned like ice"... Yeah! I love it! Und wer sich schon mal ne Kälteverbrennung geholt hat, der weiß, wie das brennt!!! (Ist mir beim ersten Mal Autogas tanken passiert... ich wusste nicht, dass ich die Pfoten außer Reichweite nehmen sollte, weil aus dem doofen Zapfhahn schönes eisig kaltes Gas entlüftet wird... :evil: )
      a high, thin sound at the edge of the hearing, like an animal screaming in pain. (...) the strange aguished keening of this clash
      Das Geräusch, dass das Kristallschwert des Anderen beim Treffen auf Ser Waymas Schwert macht.
      The Other said something in a language that Will did not know,his voice was like the words were mocking.
      Immerhin sind sie wohl menschlich genug, um Waymar verspotten zu können...
      Swords rose and fell, all in a deadly silence. It was cold butchery. The
      pale blades sliced through ringmail as if it were silk.
      Und am Ende fallen sie alle über ihn her und metzeln ihn nieder. Zu (mindestens) sechst auf einen jetzt unbewaffneten und geblendeten Mann.


      Das sind zwar alles Infos, die ich schon bei den ersten Malen Lesen wahrgenommen habe, aber nicht wirklich abgespeichert... Es gab aber auch da schon dieses wohlig gruselige Gefühl bei ihrer Beschreibung...
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Ja Esmeralda, die Beschreibung der Anderen habe ich dieses Mal auch noch mal sehr bewußt gelesen.
      Was mir aufgefallen ist:
      In meinen ersten Erinnerungen (bevor ich dann später zum Thema "Andere" das Kapitel noch ein paar mal durchgeflöht habe) war es am Ende irgendwie nur ein Other und nicht sechs. Das war wohl offenbar der wieder aufgestandene Ser Waymar mit seinen blauen Augen (naja, einem) und ich hatte da noch nicht kapiert, dass es da einen Unterschied gibt. Ich dachte, Ser Waymar ist jetzt einer von denen und wird sich noch ganz durchverwandeln und auch so eine schillernde Rüstung und so ein Kristallschwert bekommen und dann auch so milchweiß sein...
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      Prolog
      So,bin jetzt auch so weit.All zuviel Neues gibt es zu dem bereits geschriebenen ja nicht hinzuzufügen.
      Das erste was mir mal wieder aufgefallen ist, wurde hier bereits erwähnt und wir haben es vor einiger Zeit auch schon mal hier im Forum diskutiert.Es geht darum,dass Gared seit 40 Jahren bei der Nachtwache ist,Will seit 4 Jahren und bereits auf 100 Patrouillen war und Ser Weymar Royce noch nicht einmal ein halbes Jahr zur Nachtwache gehört,dennoch das Kommando hat und recht anmaßend und arrogant mit diesen erfahrenen Männern umspringt.
      Inzwischen weiß ich ,dass Ser Weymar Royce,der jüngste Sohn vom Bronze Yohn und Bruder von Ser Robar Royce aus Renlys Regenbogengarde war.
      Auch ist mir jetzt erst so wirklich aufgefallen,dass erwähnt wird,dass die Männer in ihrer ganzen Zeit bei der Nachtwache noch nie solche Angst hatten,das trifft zumindest auf Will zu.Sie bemerken eine Schärfe in der Finsterniss und meinen von etwas Kaltem Unerbittlichem beobachtet zu werden.
      Dass im Lager der "verschwundenen Leichen" die Axt liegen geblieben war,hatte ich auch nicht mehr so in Erinnerung,diese hätten Lebende Wildlinge niemals liegen lassen.Auch hatte ich komplett vergessen dass es so viele Andere waren die dort auftauchten und auch ,dass nicht nur einer von ihnen letztendlich Royce tötete sondern mehrere .Die Art wie sie es taten und dabei lachten und spotteten haben für mich nun wieder endgültig die Möglichkeit gekänzelt,dass die Anderen vielleicht gar nicht wirklich " das Urböse" sind.
      Den "Verfluchten Wald " habe ich natürlich auch wieder entdeckt ,ich Schussel! :rolleyes:
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      -Jim Morrison

      Post was edited 1 time, last by “onyx234” ().

      onyx234 wrote:


      Dass im Lager der "verschwundenen Leichen" die Axt liegen geblieben war,hatte ich auch nicht mehr so in Erinnerung,diese hätten Lebende Wildlinge niemals liegen lassen.
      Die Axt soll ja auch "nur" verdeutlichen, das da was nicht stimmt. Immerhin wird sie ja extra erwähnt wird und nochmal überdeutlich als "eine wertvolle Axt" angepriesen. Niemand würde, vorallem wenn er verfolgt wird, sowas liegen lassen. Auch wenn man ja die Welt von aSoIaF nicht kennt ist das komisch. es wird aber nicht explizit geschrieben, was das bedeutet. Ich hatte aber beim Reread das Gefühl das gleich der Serien - Kleinfinger um die Ecke kommt und sagt: Aha, eine wertvolle Axt, irgendetwas stimmt nicht, Wildlinge würden Ihre Waffen nicht so zurücklassen" :rolleyes:

      Desweiteren ist mir bei den Anderen aufgefallen, das man (außer man nimmt die Folge 4x4 als Referenz) immernoch keine Ahnung hat wie sie Menschen zu Wiedergängern machen und kontrollieren. Allerdings fand ich schon komisch das sie Ser Weymar erst quasi kleinhacken und dann "wiederbeleben". War das wirklich nötig? Ich würde mir vorstellen, dass ein halbwegs heiler Körper auch einen Wiedergänger mehr nutzt als so Halbgulasch... :S

      Wie hat Gared eigentlich gemerkt, dass die beiden Tod sind? oder ist der direkt abgehauen als es so kalt wurde? Der war doch relativ weit weg, aber natürlich nah genug um von den Anderen gefunden zu werden....


      Um dann auch mal weiter zu gehen:
      Ich fand es sehr interessant wie alle/viele den Tod der Schattenwölfin durch den Hirsch als schlechtes Omen/Zeichen gedeutet haben. Glaube, dass das später nicht mehr so richtig wieder aufgenommen wird.
      Jon wirkt in dieser Abschnitt sehr erwachsen, ruhig, nachdenklich und extrem nett zu sein Halbgeschwistern. Außerdem wird er als das genaue Gegenteil zu Robb beschrieben(im Gegensatz zur Serie wo die ja fast eineiig sind :D ):" Wo Robb muskulös war, war Jon schlank, wo Robb hell war, war Jon dunkel, und wo sein Halbbruder stark und schnell war, zeigte Jon Grazie und Behändigkeit". (scheinbar ein Übersetzungsfehler: entweder Bruder und Jon oder Halbbruder und Robb)

      Theon, der mir beim ersten Lesen bis zu Neds Tod gar nicht aufgefallen ist, zeigt hier schon ein deutlich anderes (als die Starkkinder), machohaftes Verhalten: er stößt den abgeschlagen Kopf weg, gibt komische Kommentare ab etc. Wirkt insgesamt halt irgendwie unsympathisch (auch wenn er natürlich deutlich (19) älter ist als die anderen Kinder).
      Tiefsinnigen Spruch hier einfügen.
      Bran I

      Das erste was mir im ersten Bran Kapitel aufgefallen ist,ist ein weiteres Gerücht,dass ich auf meiner damaligen Suche nach Gerüchten übersehen hatte.Die Dinge ,die Old Nan Bran über die Wildlinge erzählte.Dann ist sofort zu erkennen,dass es sich bei dem aufgegriffenen Mann um Gared handeln muss,da er nicht nur schwarz trug ,sondern ihm auch noch beide Ohren und ein Finger fehlten.
      Weiterhin habe ich wahr genommen wie sensibel und feinfühlig Jon ist,er kümmert sich um Bran,weiß wie der Junge sich fühlen muss,findet wohl verachtenswert wie Theon mit dem Kopf des Toten umgeht und bemerkt wie groß die Angst Gareds bei seinem Tod war.Das unterschiedliche Äußere von Jon zu Robb und auch zu Bran wird deutlich und auch ihre gänzlich unterschiedliche Art.Sowieso wirkt Jon auf mich dieses Mal sehr" herausragend" er verzichtet zunächst selbstlos auf einen Welpen ,weiß durch seine gute Beobachtungsgabe und sein Einfühlungsvermögen,wie er seinen "Vater" dazu bringen kann die Welpen behalten zu dürfen.Theon fällt mir bereits zum zweiten Mal im ersten Kapitel negativ auf und es wird offensichtlich dass Jon Theon nicht mag.Hat es wohl eine tiefere Bedeutung,dass die Augen Augen Ghosts bereits geöffnet sind,obwohl sie bei allen anderen Welpen noch geschlossen waren?Oder nun mal ein wenig "weit hergeholter",hat das vielleicht etwas damit zu tun,dass Jon mehr sieht als die anderen Kinder?
      Bereits hier wird meiner Meinung nach deutlich,dass Ned ein sehr guter Vater ist , sehr verantwortungsbewusst mit seinen Kindern umgeht und diese ernst nimmt.
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      -Jim Morrison

      Post was edited 1 time, last by “onyx234” ().

      2 - Bran I und 3 - Catelyn I

      Nordok wrote:

      "Wo Robb muskulös war, war Jon schlank, wo Robb hell war, war Jon dunkel, und wo sein Halbbruder stark und schnell war, zeigte Jon Grazie und Behändigkeit". (scheinbar ein Übersetzungsfehler: entweder Bruder und Jon oder Halbbruder und Robb)

      Im Englischen lautet der Satz so: "Jon was slender where Robb was muscular, dark where Robb was fair, graceful and quick where his half brother was strong and fast." Ist wohl so gemeint, dass Jons Halbbruder stark und schnell ist. Damit man eben nicht (so wie im Deutschen leider) dreimal die Namen ausschreiben muss :D Aber da die Geschichte hier von Bran erzählt wird, hätte es eigentlich anders formuliert werden müssen, das stimmt.

      Nordok und onyx234, eure Eindrücke sind haargenau so bei mir auch angekommen. Jon ist für seine 14 Jahre schon ziemlich klug und feinfühlig, während der 19-jährige Theon Spaß daran hat, abgetrennte Köpfe von toten Menschen durch die Gegend zu kicken. Manche Charaktere soll man eben vielleicht einfach ... weniger mögen als andere ;)

      Zudem wird in diesem Kapitel bereits Mance Rayder erwähnt. Den hab ich beim ersten Mal Lesen gerne überlesen, bis er einem dann viel später erst tatsächlich begegnet.

      Im nächsten Kapitel sucht Catelyn ihren Mann auf, um ihm von Jon Arryn's Tod und des König's Entscheidung, nach Winterfell zu reiten, zu erzählen.

      Aus irgendeinem Grund mag ich Catelyn nicht. Liegt es vielleicht an der Art und Weise, wie GRRM über sie schreibt?

      "Catelyn had never liked the godswood."


      So lautet der erste Satz in ihrem Kapitel, der Ablehnung beschreibt statt etwas Positivem. Catelyn fühlt sich nach all den Jahren offensichtlich noch nicht wohl im Norden, bei den "merkwürdigen" Starks. Vielleicht spielt das mit eine Rolle, als sie beschließt, ihre Söhne alleine zu lassen und nach King's Landing zu reisen. Sie will einfach mal weg aus dem Norden.

      Zudem wird Catelyn immer mit ihrem vollen Namen genannt, im Gegensatz etwa zu Eddard/Ned. Ein Punkt, den ich mal in einem englischsprachigen Forum aufgeschnappt habe und höchst interessant finde.
      Catelyn I

      Meiner Meinung nach ein sehr spannendes Kapitel,in dem wir etwas über die alten Götter,Götterhaine,die Starks und vieles mehr erfahren.Ich hatte zum Beispiel komplett vergessen,wie die Gesichter in die Wehrholzbäuume gerieten.
      Auch wenn mir Catelyn noch nie wirklich sympathisch war,habe ich nun bemerkt wie liebevoll und rücksichtsvoll sie und Ned miteinander umgehen und ich war überrascht zu lesen,dass obwohl sie aus dem Süden stammt,sie diejenige ist die an den Schrecken jenseits der Mauer glaubt und auch in Gedanken das Thema Hirsch/Schattenwölfin wieder aufgreift und Ned diese Bedrohungen durch die Anderen und schlechte Omen als Humbug abtut.
      Auch wird bereits so früh sein Missfallen an der gesamten Familie Lannister deutlich gemacht.

      briennetastic :
      Zudem wird Catelyn immer mit ihrem vollen Namen genannt, im Gegensatz etwa zu Eddard/Ned. Ein Punkt, den ich mal in einem englischsprachigen Forum aufgeschnappt habe und höchst interessant finde.

      ...aber meinst du das jetzt nur auf das erste Kapitel bezogen?Ich meine mich erinnern zu können dass sie doch später auch Cat genannt wird oder liege ich jetzt voll daneben?
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      -Jim Morrison

      Post was edited 3 times, last by “onyx234” ().

      onyx234 wrote:

      ...aber meinst du das jetzt nur auf das erste Kapitel bezogen?Ich meine mich erinnern zu können dass sie doch später auch Cat genannt wird oder liege ich jetzt voll daneben?

      Ich weiß nicht mehr, wie das genau im Forum stand. In diesem ersten Kapitel von ihr jedenfalls. Wie das in den nächsten Kapiteln aussieht, werde ich beobachten. Ich denke auch, dass sie irgendwann Cat genannt wird, aber mir ist es vor allem aus der TV-Serie bekannt (als Robert sie begrüßt v.a.).

      onyx234 wrote:

      ich war überrascht zu lesen,dass obwohl sie aus dem Süden stammt,sie diejenige ist die an den Schrecken jenseits der Mauer glaubt und auch in Gedanken das Thema Hirsch/Schattenwölfin wieder aufgreift und Ned diese Bedrohungen durch die Anderen und schlechte Omen als Humbug abtut.

      Das ist mir auch aufgefallen. Dass Ned diese vielen Zeichen nicht beachtet, ist eben sein großer Untergang. Im Klappentext steht über die Starks: "a family as harsh and unyielding as the land they were born to." Vielleicht ist Ned einfach nicht bereit, an solche Dinge zu glauben?

      Bran I; Catyln I

      briennetastic wrote:

      Das ist mir auch aufgefallen. Dass Ned diese vielen Zeichen nicht beachtet, ist eben sein großer Untergang. Im Klappentext steht über die Starks: "a family as harsh and unyielding as the land they were born to." Vielleicht ist Ned einfach nicht bereit, an solche Dinge zu glauben?
      Das ist mir definitiv auch aufgefallen. Habe das als großen Pluspunkt für Ned aufgefasst. Mal ehrlich, will man einen Lord der an solche Möchtegernsachen und Aberglauben glaubt? Ok, das ist nicht unsere Welt, aber die Magie war zu dem Zeitpunkt quasi ausgestorben. Ned war doch auch im späteren Verlauf vorsichtig, aber er hätte halt nie damit gerechnet das die Lannisters zu solchen Sachen fähig wären/ so grausam wären/ so verrückt wären :cursing: . Er ist halt "zu" ehrlich.

      Interessant war auch was die Alte Nan den Kindern über Wildlinge erzählt hat. Andererseits muss einem natürlich in einer feudalen Gesellschaft wie der unterm Eisernen Thron diese Freiheit der Wildlinge suspekt vorkommen, bzw. negativ darstellen, damit die Kinder das nicht gut finden (ich finde sie gut :P : Feudal :minigun: )


      P.s. Sorry, wenn ich so vorpresche, aber ich konnte mich nicht zurückhalten und hab seit Freitag schon wieder das halbe erste (deutsche) Buch gelesen, bzw. das Hörbuch ausprobiert. :pardon:
      Das Hörbuch ist gar nicht so schlecht, man kann das wunderbar neben anderen Dingen hören. Einzig komisch ist, dass der die Namen seltsam ausspricht: Arüa statt Aria (ich weiß geht beides) etc.
      Tiefsinnigen Spruch hier einfügen.
      Mich stört vorallem Kuhnert's DAENERISS. Furchtbar!
      Arüja klingt noch harsch und nordisch, so wie es sein soll.
      Kersai ist auch so ein Ding :doofy:

      Ich habe bisher bis Bran-Kapitel gelesen aber das meiste wurde schon hier gesagt. Mir ist da nichts aufgefallen, was bereits gesagt wurde. Und wenn ich hier nach der Lektüre reinlese, entdecke ich auch jenes, was mir so nicht aufgefallen ist. Weiter so, Jungs und Mädels! :thumbsup:
      Bin gerade heute drüber gestolpert, weil ich den Westeros-Wiki-Eintrag zum Knight of the Laughing Tree noch mal gelesen habe:

      In Bran I gibt es eine bemerkenswerte Stelle, die mir noch nie aufgefallen war:

      "He had a grim cast to his grey eyes this day, and he seemed not at all the man who would sit before the fire in the evening and talk softly of the age of heroes and the children of the forest. He had taken off Father’s face, Bran thought, and donned the face of Lord Stark of Winterfell."

      Also, dass er dort das Lord-of-Winterfell-Gesicht aufgesetzt hat, das hatte ich schon beim damaligen Lesen registriert, aber der Satz davor besagt, dass Bran auch die Seite an ihm kennt als Vater, der abends am Feuer Geschichten aus der Zeit der Helden erzählt und von den Kindern des Waldes! Ich finde nicht, dass der Satz besagt, das Ned niemals so aussah, wie ein solcher Vater, sondern nur jetzt zu dem Zeitpunkt nicht. Oder?

      Später in ASOS aber sagt Bran, als Meera die Geschichte über den Mystery Knight of the Laughing Tree erzählt:

      (“You never heard this tale from your father?” asked Jojen.)
      “It was Old Nan who told the stories."

      Im Grunde paßt das auch viel besser zu Ned, der ja, wie wir jetzt schon im ersten Catelyn-Kapitel festgestellt haben, von Legenden aus grauer Vorzeit nichts hält:
      "“You listen to too many of Old Nan’s stories. The Others are as dead as the children of the forest, gone eight thousand years. Maester Luwin will tell you they never lived at all. No living man has ever seen one.”
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      Hmm... so zum Bran - Kapitel ist schon alles gesagt, was mir auch aufgefallen ist... Grummel, nix zum Senfen... :evil:

      Auch über Cats Kapitel ist schon das Meiste gesagt, was ich mir gedacht hab. Schön herausgearbeitet finde ich die Unterschiede, zwischen den verschiedenen Religionen und überhaupt zwischen den Bewohnern des Südens und des Nordens.
      Up here it was different. Here every castle had its godswood, and every god swood had its heart tree, and every heart tree its face.
      Und speziell der Starks.
      Every noble house had its words. Family mottoes, touchstones, prayers of sorts, they boasted of honor and glory, promised loyalty and truth, swore
      faith and courage. All but the Starks. Winter is coming, said the Stark words . Not for the first time, she reflected on what a strange people these northerners were.
      Ich hatte auch völlig vergessen, dass Mance Rayder schon so früh namentlich erwähnt wird und auch, dass Ned darüber nachdenkt, zu den Fahnen zu rufen und gegen ihn ins Feld zieht... 8|
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Ich bin im Bran-Kapitel über die Stelle gestolpert in der Jon und Robb die Schattenwölfe finden. Jon und Robb sind ja vorraus geritten und Jon ruft dann nach Ned und den Anderen. Und da sagt Ned: "... welches Unheil meine Söhne diesmal ausgegraben haben..." Da Bran an seiner Seite reitet kann er nur Jon und Robb meinen. Wobei ich mich auch darauf einigen könnte, dass man einen Ziehsohn auch als "Sohn" bezeichnen könnte. Das ist mir beim ersten Lesen nicht aufgefallen, weil ich geglaubt habe was Ned die ganze Zeit über Jons Herkunft erzählt. Erst durch diverse Foren und Wikis bin ich überhaupt auf die L+R=J-Theorie aufmerksam geworden. Ich hätte Ned seine Geschichte abgekauft. :whistling:
      Und was mir an dieser Szene noch aufgefallen ist: Die Männer spekulieren, dass die Welpen geboren wurden als die Mutte schon tot war. Und da sagt einer: "Im Tod geboren, noch größeres Unglück." Daenerys und Tyrion sind quasi auch mehr oder weniger "im Tod geboren". Oder weiß man wie lange ihre Mütter jeweils nach der Geburt noch gelebt haben? Und wenn Jon Lyannas Sohn ist, gilt das Gleiche für ihn. Oder leg ich das zu sehr auf die Goldwaage?
      "Even the darkest night will end and the sun will rise"
      Victor Hugo
      Das finde ich schon einen interessanten Gedanken, da bin ich vorher nie drüber nachgedacht! 8|
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      A Game of Thrones, Tyrion I