Wild Cards - Das Spiel der Spiele (Penhaligon)

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      Wild Cards - Das Spiel der Spiele (Penhaligon)

      Am 25. August bringt Penhaligon für 15 € den 18. Band der Wild Cards-Reihe "Inside Straight" unter dem Titel "Wild Cards-Das Spiel der Spiele" in die deutschen Buchläden.

      Martin ist seit den 80er Jahren der Herausgeber der Wild-Cards-Reihe und ist neben unzähligen anderen SciFi-Autoren auch selbst in einigen Bänden als Schreiberling unterwegs.

      Heyne brachte die ersten 6 Originalbücher in den 90er Jahren in insgesamt 10 Taschenbüchern auf den Markt. Penhaligion hat nun nach meinen Informationen die Rechte an den Bänden 18-20 erworben. Diese bilden eine Trilogie und können auch ohne Wissen der Vorgängerbände gelesen werden. Trotzdem schade, dass zumindest aktuell noch nicht erkennbar ist, dass es sich um den 18. Band einer Reihe handelt. Aber vielleicht tragen die Verkäufe dieses Buches dazu bei, dass man sich auch den älteren Büchern noch einmal widmet. Martin selbst ist in diesem Band auch als Autor tätig

      Die Wild Cards-Bände schwanken von ihrer Qualität deutlich, jedoch würde ich die Reihe jedem Fan von Science Fiction und insbesondere Superhelden-Stories ans Herz legen. Ich habe gerade im Urlaub noch einmal die allererste Trilogie gelesen und war so angetan, dass ich mich jetzt nochmal durch die ganze Reihe lese.
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      Hab mir das Buch heute mal vorbestellt. Bis zum 25. August ist meinerseits der zweite GoT Band sowieso und Anderes ausgelesen und dann kann ich mich gutem Gewissen wieder einer anderen Serie widmen. Wild Cards kommt mir grade Recht :) War etwas verwundert, dass von einer mehrteiligen Reihe gesprochen wurde (bzw. der Anfang einer solchen). Gut zu wissen, dass man sich hier an den Bänden 18-20 bedient hat. Solange man ohne Vorkenntnisse gut reinkommen kann, bin ich ganz optimistisch. Freue mich drauf. :)
      Ich habe gerade auch dieses Buch entdeckt, bei Amazon stand das es vorhher eine Comic Reihe war, also müsste die Buchreihe doch abgeschlossen sein oder?
      Habe mir das Buch jetzt auch vorbestellt, hört sich jedenfalls sehr Interesannt an
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      Post was edited 1 time, last by “Jenny4407” ().

      Um das Buch wird ja nun viel Werbung gemacht und ich finde es schon en bissl frech, nicht mal zu erwähnen, dass es eigentlich Teil Nr. 18 ist, sondern so zu machen als wäre es der erste. Und dann "Neue Geschichte" mhh 2008 kam se raus, soviel zum Thema Neu.

      Ich hoffe das positive daran ist, dass nun die anderen Teile auch ne neue Aufmachung bekommen und wieder zu kaufen sind, obwohl ich nicht dran glaube.

      So genug :grumble: hab noch ne Frage, kann mir jemand sagen wer der Mann auf dem Cover ist, der kommt mir irgendwie so bekannt vor.
      Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.
      Naja... Ich würde nicht durchwachsen sagen. Sondern eher, dass man Wild Cards nicht an ASOIAF messen darf. Schön deshalb nicht, weil das ja eine Kurzgeschichtensammlung von verschiedenen Autoren ist, oder irre ich mich? Martin ist glaube ich nur der Editor. Hat er selbst überhaupt etwas in diesem Band geschrieben?

      Edit: nochmal nachgeschaut: GRRM schreibt nicht in allen Ausgaben mit, in der 18. hat er aber schon einen Beitrag. Sonst scheint er einen Großteil des Editings zu machen.
      Der Artikel abgesehen natürlich dass man das nicht mit LvEuF vergleichen kann ist einfach verleumderisch, schlecht geschrieben und absoluter Müll!!!

      Wie kann man so eine Überschrift verwenden? Und die Autorin des Artikels hat sicherlich nicht mal die Serie im Fernsehen gesehen abgesehen von den Büchern, das wird so deutlich wenn sie darüber schreibt. Einfach zusammengegoogelt.

      Bin echt wütend, dass man so eine verleumderische Überschrift nimmt und in der SUB-Überschrift gar GRRM als platt bezeichnet. Spiegel hat in letzter Zeit soviel solchen Müll produziert aber es einfach umkommentiert lassen finde ich nicht gut.
      Wie kann man sich darüber beschweren, dass Wild Cards nicht wie ASoIaF massentaugliche Fantasy ist? Wenn die Autorin keine Fantasy mag, soll sie es sein lassen, darüber zu urteilen, anstatt es als "großen, exzentrischen Spaß für Nerds" zu bezeichnen. Außerdem sollte sie, wenn sie schon schreibt, dass man VIELLEICHT Wild Cards nicht ständig mit ASoIaF vergleichen sollte, dies nicht über Großteile des Artikels tun, nur um dann zu diesem Entschluss zu komme. Sie verfolgt damit eindeutig eine bestimmte Intention, die nicht diejenige ist, die sie vorgibt zu sein. Ich denke, jeder weiß, dass GRRM auch was anderes kann, außer ASoIaF. Das hat niemand in Frage gestellt. Aber ausgerechnet diese Frage, worum es in einer Rezension überhaupt nicht gehen sollte, hat die Autorin in den Mittelpunkt gestellt, als müsste man es allen noch mal erklären, obwohl sie anscheinend diejenige ist, die es nicht versteht. Doch rein zufällig verwendet die Autorin in ihrem super kurzen Abschnitt, in dem sie die beiden "Werke" (wenn ich mich nicht ganz irre, hat GRRM nicht die ganze Wild Cards Reihe verfasst) vergleicht (obwohl man es ja nicht machen sollte), ausschließlich negativ konnotierte Vergleiche, die einem suggerieren sollen, dass Wild Cards sch**** ist. Unabhängig davon, ob es angebracht ist oder nicht, dient die Passage mit dem grotesken Vergleich ausschließlich der Niedermachung von Wild Cards (oder speziell nur dem Spiel der Spiele?). Aber sogar bei diesem an den Haaren herbeigezogenen Vergleich scheitert sie kläglich, da sie anscheinend nicht verstanden hat, dass es auch in ASoIaF einen begrenzten Kreis an Protagonisten gibt, die zwar keine direkte "Immunität" besitzen, doch deren Handlungsstrang man ebenfalls nicht einfach abbrechen kann, weil er zu wichtig ist. Sie erkennt nicht, dass es in ASoIaF Fädenzieher und Leserlieblinge gibt. Und je größer dieser Kreis ist, desto mehr Figuren sind für die weitere Handlung verzichtbar. Diese sogenannte "Heldenimmunität" haben über 90% aller Bücher, würde ich mal so schätzen. Findet sie denn Harry Potter und Der Herr der Ringe auch scheiße, weil Harry, Hermione, Ron, Frodo, Samwise und Co. nicht sterben (Dumbledore mal außen vor gelassen). Aber weil GRRM das angeblich anders in ASoIaF macht, sollte es wohl in allen von ihm herausgegebenen Büchern so sein, sofern das Buch gut sein soll..?!
      Zu den inhaltlichen Aspekten kann ich nichts groß sagen, weil ich keinen Band gelesen habe, aber alles andere ist schlichtweg lächerlich. Und das sage ich nicht nur, weil ich GRRM mag. Nun gut, genug aufgeregt.

      Post was edited 4 times, last by “ValarFaghjuh” ().

      Also ich habe mir das Buch gekauft und obwohl ich grad bei Seite 50 oder so bin funde ich es bis jetzt ziemlich gut und das mehere Autoren daran geschrieben haben merkt man so gar nicht die Kapitel fügen sich super an das vorherige Kapitel an. Was mir besonderes gut gefällt ist der Humor und das man sich mühe gegeben hat z.B in den Kapitel wo der eine an sein Blog immer schreibt erstens wird eine andere Schriftart verwendet und dann wo Uhrzeit und zum schluss das mit den Kommentaren steht das gefällt mir sehr.
      Also bis jetzt gefällt mir das Buch und ich finde das es mal was anderes ist normalerweiße werden solche Helden Storys als Comics verkauft und nicht als ein Roman.
      Aber eins muss ich schon zugeben die Superkärfte von den Assen haben bis jetzt noch nicht so den großen WOW Effekt, aber auf der anderen Seite ist es wohl ziemlich schwer sich neue Superkräfte aus zu denken, weil es schon zu viele Superhelden auf den Markt gibt die schon solche Fähigkeiten hatten.
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      Jenny4407 wrote:

      ber eins muss ich schon zugeben die Superkärfte von den Assen haben bis jetzt noch nicht so den großen WOW Effekt, aber auf der anderen Seite ist es wohl ziemlich schwer sich neue Superkräfte aus zu denken, weil es schon zu viele Superhelden auf den Markt gibt die schon solche Fähigkeiten hatten.

      Ich glaube, das ist mitunter auch die Intention der Autoren. Zu zeigen, dass nicht jede "Superkraft" (gleich) toll ist, viele sind nicht vergleichbar, in gewissen Situationen ist die tollste Kraft nutzlos und oft kommt es stärker darauf an, wie man etwas einsetzt und ob man genug Antrieb/Leidenschaft/etc. besitzt um etwas durchzuziehen. Spontan fällt mir jetzt als Beispiel das "Atmen unter Wasser" ein. Wenns kein Wasser gibt, bringt einem diese im Wasser ohne Frage tolle Superkraft auch nichts.

      Chopsticks wrote:

      Ich glaube, das ist mitunter auch die Intention der Autoren. Zu zeigen, dass nicht jede "Superkraft" (gleich) toll ist, viele sind nicht vergleichbar, in gewissen Situationen ist die tollste Kraft nutzlos und oft kommt es stärker darauf an, wie man etwas einsetzt und ob man genug Antrieb/Leidenschaft/etc. besitzt um etwas durchzuziehen. Spontan fällt mir jetzt als Beispiel das "Atmen unter Wasser" ein. Wenns kein Wasser gibt, bringt einem diese im Wasser ohne Frage tolle Superkraft auch nichts.


      Ich meinte damit mehr das die Superkräfte von den Assen eben nicht was neues sind z.B das Teleportieren konnte schon eine Figur aus dem X Men Universum, oder die Fähigkeit sich in einen Wespenschwarm zu verwandeln das konnte die Hauptfigur aus dem Game Bioschock.
      "Ok der konnte da nur sein Arm in einen art Wespenstock verwandeln, aber trotzdem hat mich diese Fähigkeit schon sehr an Bioschock erinnert".
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      Ich habe das Buch gestern zu Ende gelsen und muss sagen das es verdammt gut war, ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band und hoffe das es nicht so lange dauert.

      Das einzige was mich gestört hat war das einer von den Helden Klaus hieß, "ich finde es schon mal super das im Buch auch ein Deutsche Figur vorkommt aber es gibt eindeutig bessere Deutsche Namen als Klaus".
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      Hermann oder Wilibald ?? :D Also Klaus würde mich jetzt nicht stören, schlimmer fände ich da schon Kevin oder Aaron als typisch Deutsche Namen.

      Ich hab mir das Buch auf den Kindle geladen habe aber vorher noch gar nichts in der Wild Card Serie gelesen. Deshalb habe ich mir die ersten drei Teile gebraucht zusammenbesorgt und lese erst mal die um einen Zugang zum Thema zu bekommen.
      Superhelden waren ja jetzt nie so meine Sache, ausser natürlich früher Comics aber SciFi lese ich immer wieder mal gerne vor allem von Peter F. Hamilton. Da bin ich gerne zwischendrin mal Nerdig :crazy:
      Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat
      Bin heute Mittag an dem Buch vorbeigelaufen und hab es mir beinahe gekauft.
      Lohnt sich das oder werde ich danach nur noch wütender, dass sich GRRM lieber mit anderem als dem Weiterschreiben der asoiaf-Reihe beschäftigt? :huh: Die Meinungen scheinen hier ja stark auseinander zu gehen..
      this quicksand, it pulls me under, it pulls me underneath her
      and i'm learning how to live with my unintended consequences
      while you're busy jumping fences, afraid to stay in one spot for too long

      domunseen wrote:

      Bin heute Mittag an dem Buch vorbeigelaufen und hab es mir beinahe gekauft.
      Lohnt sich das oder werde ich danach nur noch wütender, dass sich GRRM lieber mit anderem als dem Weiterschreiben der asoiaf-Reihe beschäftigt? :huh: Die Meinungen scheinen hier ja stark auseinander zu gehen..


      Die Wild Cards-Reihe ist Superhelden-Sci-Fiction, man sollte also keine Abneigung zum Sci-Fi-Genre und/oder zum Superheldengenre haben, um Spaß an den Büchern zu haben.

      Das Buch, welches die Grundlage für diesen Thread bildet, ist der 18. Band (bereits 2008 veröffentlicht) der Reihe und der Beginn einer Trilogie. Die Bände 19 und 20 (Teil 2 und 3 der Trilogie) werden ebenfalls bei Penhaligon erscheinen. Die Trilogie ist ohne Vorwissen der ersten 17 Bände zu lesen, da man einen Zeitsprung gemacht hat und durchweg neue Figuren die Handlung vorantreiben. Selbstverständlich gibt es aber auch einige Querverweise zu den alten Bänden und den darin vorkommenden Charakteren.

      Das vorliegende Buch enthält mehrere Kurzgeschichten von insgesamt 9 Autoren, die durch eine Rahmenhandlung verknüpft werden. Auch Martin steuert eine Geschichte um den deutschen Superhelden Lohengrin (gut 50 Seiten)bei, ein gelungener Beitrag. Am besten ist das Buch allerdings, wenn der in Sci-Fi und Fantasy-Kreisen bekannte Daniel Abraham, der sich für die Rahmenhandlung verantwortlich zeichnet, den Superhelden Jonathan Hive, der sich in einen Bienenschwarm verwandeln kann, in den Mittelpunkt rückt.

      Insgesamt gehört der 18. Wild Cards-Band zu den besseren der Reihe, in welcher es sehr gute Einträge, aber auch katastrophale Einträge gibt.

      Ich spreche eine Kaufempfehlung aus, würde aber noch mehr dazu raten, die allererste Trilogie (Bände 1-3) zuvor zu lesen, welche in Deutschland bei Heyne in den 90er Jahren in 5 Büchern veröffentlicht worden ist (1. Vier Asse - 2. Asse und Joker - 3. Asse hoch - 4. Schlechte Karten - 5. Wilde Joker). eBay sollte hier deutlich humanere Preise bieten, als sie aktuell bei amazon aufgerufen werden.
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      Ich habe über Amazon Marketplace und eBay die ersten 5 Bände übrigens alle bekommen. In gutem Zustand und zwischen 3,50 und 5 Euro bezahlt pro Buch. Gelesen habe ich sie noch nicht, weil ich beim Büchergreifen eine bestimmte Stimmung brauche. Ich habe immer zig ungelesene Bücher rumliegen und meine innere Wünschelrute entscheidet über das was ich lesen will. Manchmal dauert es zig Monate bis ich ein bestimmtes nehme und dann ist es meist auch die richtige Wahl.
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      Verbindlichsten Dank!
      Werde mal gucken, ob die Bücher auch in die Schweiz geliefert werden oder sie hier erhältlich sind :)
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