Episode 4x09 - The Watchers on the Wall

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      Faulpelz schrieb:

      -die Kletterer sollten niemals oben ankommen, die dienen dazu, von den Riesen abzulenken, die sich am Tor zu schaffen machen. Wenn sie es doch nach oben schaffen: gut. Primäres Ziel dürfte aber die Ablenkung sein.
      Ein Kamikaze-Angriff? Freiwillige vor. Sehr logisch, wenn das Tor genau unter der Kletterern ist. Wie soll man da ablenken?
      Wenn ich die Mauer hochklettern müsste und wenn dieser Mance, der Mance wäre, für den ich ihn halte, dann wären die Kletterer 500m links oder rechts von der Sense weg hochgeklettert. Er als Ex-Krähe müsste doch wissen, was unter dem Eis versteckt ist.

      Faulpelz schrieb:

      - Warum sollte Mance keine Raben haben? Und keine Informanten? Die Wildlinge wussten vom Tod von Ned Stark, die werden noch ganz andere Dinge wissen (vllt nicht der 08/15-Wildling, die Anführer aber definitiv). Ich verwette meinen Arsch, dass Mance ziemlich genau weiß, was im Reich abgeht.
      Warum sollte er im Norden hinter der Mauer welche haben? Mit wem sollte er damit kommunizieren? Mit den Kannibalen-Thenns?
      Sie können bestimmt alle lesen. :huh:
      Er weiß viel aber nur das, was er von gefolterten Krähen und anderen Gefangenen herausbekommen hat. Nicht einmal die Bauern in Westeros wissen, wer gerade die Flusslande oder den Norden regiert. Mance erst recht nicht. Solche Information sind relativ und Verbündetet in den zivilisierten Ländern hat er eh keine...

      Faulpelz schrieb:

      - Wenn es darum ginge, die Plünderer aufzuhalten, hätte es nicht der Umbers, Karstarks oder Boltons gebraucht (deren Heere übrigens gerade erst und völlig entkräftet in den Norden zurückgekehrt sein dürften, da Frey die Twins und die Ironborn Moat Cailin hielten), das hätte auch die Nachtwache alleine erledigen können. Wenn nicht hätte sie um Hilfe gerufen.
      Was ist effektiver: in irgendeiner Höhle versteckt auf das Signal oder den Tod warten oder die wichtigsten Versorger der Nachtwache zu zerstören?
      Es ist in keiner Burg die ganze Besatzung nach Süden gegangen. Außerdem gibt´s noch die Bergclans. Sie hassen die Wildlinge fast mehr als die anderen Häuser.
      Das Hurendorf ist schon sehr wichtig und Olly´s Mama und Papa natürlich auch. :spiteful: Ne, ne! Man wollte nur mordende, blutrünstige und menschenfressende Wildlinge zeigen. Nicht mehr und nicht weniger.

      Faulpelz schrieb:

      Ich bleibe dabei: hier wurde nichts runtergedummt. Und auch in der Vorlage flüchten die Bewohner der Schenkung vor den Wildlingen. Es gibt dort nur keinen POV der zeigt, dass sich auch Ygritte an den Morden beteiligt. Was sie aber mit Sicherheit tuen würde.
      Hier wurde nichts runtergedummt, sondern Effekthascherei betrieben. Es geht auch nicht um Ygritte oder Tormund. Es geht darum, dass der Angriff VOR DER MAUER nicht mit Pauken und Trompeten hätte erfolgen dürfen.
      Geplant vom Mance war es so bestimmt nicht aber die zivilisierten Thenns hatten einfach mal Hunger auf Mama und Papa... :pleasantry:
      “They can keep their heaven. When I die, I’d sooner go to Middle Earth.”
      - George R.R. Martin -
      Wie gesagt, das Kannibalismusthema fand ich genauso ätzend wie du, beim Rest:

      - die Sense könnte ein relativ neues Gerät sein. Hätte die Schlacht ohne dieses Teil ohnehin interessanter gefunden. Ändert aber nichts daran, dass die Kletterer für Ablenkung sorgen.

      -Ich glaube nicht, dass Mance nur durch gefolterte Krähen seine Informationen erhält. Es klettern regelmäßig Wildlinge über die Mauer, andere schippern über die See, ich wette es sind Späher unter ihnen oder solche, die für Gold Informationen besorgen. Zumindest über die groben Entwicklungen dürfte Mance Bescheid wissen (Ned tot, Robb im Süden/tot, Winterfell = Ruine, eventuell sogar dass Joffrey tot ist).

      - Das Dorf mit Ollys Eltern hat die Nachtwache mit Nahrung, Handwerksgut und Pferden versorgt. In Mole's Town haben sich etliche Krähen aufgehalten (man sieht mindestens 10, was angesichts einer Gesamtbesatzung von unter 150 durchaus von Gewicht ist).
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)
      Ausserdem war es erklärtes Ziel (sagt Tormund in Staffel 3 als sie den Pferdzüchter überfallen) der Wildlinge im Süden die Nachtwache ins offene Feld zu locken und dort so viele zu töten wie möglich. Da macht es nur Sinn für Tod und Zerstörung im Gebiet der Nachtwache zu sorgen. Auch deswegen haben sie Olly nach Castle Black laufen lassen.

      Scotsh schrieb:

      der Wildlinge im Süden die Nachtwache ins offene Feld zu locken
      Daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern aber wenn es so geplant war, dann ist das nicht gerade klug.
      1. Die Nachtwache oder eines der nördlichen Lords kommt beritten und macht alle nieder und
      2. wenn ich eine Burgmauer zwischen mir und dem Feind habe, dann verteidige ich hinter der Mauer. Da nutzt auch oft eine zehnfache Übermacht nichts, wenn die Verteidiger tapfer sind.
      3. Alles wird durch Jons Flucht relativiert.
      “They can keep their heaven. When I die, I’d sooner go to Middle Earth.”
      - George R.R. Martin -

      Ser Wolverine schrieb:

      Daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern aber wenn es so geplant war, dann ist das nicht gerade klug.
      1. Die Nachtwache oder eines der nördlichen Lords kommt beritten und macht alle nieder und
      2. wenn ich eine Burgmauer zwischen mir und dem Feind habe, dann verteidige ich hinter der Mauer. Da nutzt auch oft eine zehnfache Übermacht nichts, wenn die Verteidiger tapfer sind.
      3. Alles wird durch Jons Flucht relativiert.



      zu 1.) Die Wildlinge hätten gegen die Nachtwache in einem Kampf auf offener Fläche auf jeden Fall bessere Chancen als bei einem Angriff auf eine Befestigung. Zumal man mit einem Warg einen recht guten Späher hatte, der den Trupp der Nachtwache schon früh entdecken könnte und einen so in die Lage versetzt entweder auszuweichen oder einen Hinterhalt zu legen. Hinzu kommt, dass die Nachtwache kaum in der Lage war, eine zahlenmäßig deutlich überlegene Streitmacht aufzustellen, wenn sie gleichzeitig Castle Black noch gut sichern wollte. Insofern war die Nachtwache wahrscheinlich einfach nicht in der Lage die Wildlinge einfach so niederzumachen.
      Das mit den nördlichen Lords ist eine andere Geschichte. Man darf dabei aber mehrere Aspekte nicht vergessen, die wahrscheinlich auch Mance bewusst sind. Zum einen ist der Norden verdammt groß, die Lords bekommen es wahrscheinlich einfach nicht mit was dort weiter im Norden passiert. Und das ist unabhängig von den Geschehnissen in den 7 Königreichen. Zum anderen wird im Süden der Mauer konstant die Gefahr aus dem Norden unterschätzt. Wenn ich da an manche Szenen in der Serie denke, gilt das ja selbst für die Nachtwache. Also selbst wenn die Lords das mitbekommen, heißt das noch nicht, dass sie die Lage richtig einschätzten und dann Handeln. Zumal es ja auch eine gewisse Entfremdung zwischen der Nachtwache und dem Rest von Westeros gibt.
      Und durch die aktuelle Lage ruft die Nachtwache auch nicht um Hilfe.


      Zu 2.): Und es stimmt mit der Mauer. Aber gerade deswegen muss man dann unter Umständen auch zu extremen Maßnahmen greifen, um die Leute aus der Deckung bzw. Burg zu locken. Und genau das waren die Überfälle auf die Dörfer. So gesehen hat die Nachtwache ja einfach nur untätig zu gesehen, während dutzende Menschen, die auf den Schutz durch die Nachtwache vertraut hatten, niedergemacht wurden.


      Zu 3.): Durch Jons Flucht fällt auf jeden Fall ein heimlicher Angriff aus. Das heißt aber nicht, dass es einem nicht gelingen kann, die Nachtwache doch noch aus der Burg zu locken, wenn man nur grausam genug ist. Wobei ich nicht bestreite, dass durch die Art der Darstellung durchaus ein wenig Effekthascherei betrieben wird.
      Ich bin zwar gundsätzlich kein besonderer Freund der Serie, will allen Serienfans auch nicht den Spaß vermiesen und poste deshalb auch normalerweise nie was dazu, aber die Thenns sind wirklich unglaublich trashig umgesetzt. Die könnte ich mir demnächst auch in einem B-Movie vorstellen, indem eine Gruppe von Jugendlichen durch Lousiana mit dem Auto fährt, diese dann irgendwo auf einem verlassenen Highway-Abschnitt eine Autopanne haben und plötzlich die Thenns auftauchen. :D
      Also ich fand die Folge richtig gut. Das Wildlings-Thema als Jon auf der Mauer steht und die Kamera auf den brennenden Wald schwenkt. Hammer. Bin ja eh so ein Soundtrack-Junkie.
      Am Anfang dachte ich noch: Mächtig Frühlingsgefühle da an der Mauer. Und der schön geräumte Schnee ist mir auch positiv aufgefallen. :crazy:
      Aber nach dem Angriff der Wildlinge war ich dann echt voll dabei. Bisschen seltsam fand ich, dass die zwei Riesen mit dem Mammut das Tor nicht auf kriegen, aber als der Kumpel vom Riesen getötet wird, wird der überlebende Riese so wütend dass er das Tor allein hoch stemmt? Naja, Mütter heben ja auch Autos hoch, wenn ihre Kinder drunter liegen.
      Wer da jetzt wo stragegisch falsch oder richtig gehandelt hat, ist mir persönlich gar nicht so wichtig, vor allem weil wir als Außenstehende, und vorallem die Buchleser, die ja noch mehr wissen, da immer eine andere Perspektive haben als die handelnden Personen. So wie bei der Beurteilung von historischen Begebenheiten. Aber ich muss sagen, dass ich an Mances Stelle auch mehr Angreifer auf der Tor los gelassen hätte. Irgendwie kam das so rüber als wäre es wichtiger ein paar Leute über die Mauer klettern zu lassen als das Tor zu öffen. Allgemein hab ich den gesammten Angriff der Wildlinge im Buch als bedrohlicher in Erinnerung. Dass es Spitz auf Knopf stand bis dann
      Spoiler anzeigen
      Stannis eingegriffen hat.
      "Even the darkest night will end and the sun will rise"
      Victor Hugo
      Diesmal nur kurz, weil es einfach nicht so viel zu sagen gab.

      Ich fand die Folge sehr ergreifend, packend und passend! Ich bin total begeistert. Ich glaube sogar, dass es meine Lieblings 9. Folge war.

      Diesmal muss ich sogar sagen, dass die Serie einige Dinge besser gemacht hat als das Buch. So wie Jon jetzt geht, ist es einfach passender. Im
      Buch fühlt es sich merkwürdig an. Es ist eher ein hin und her. Ich kann das jetzt nicht so gut beschreiben, weil ich jetzt nicht so viel verraten will. Vielleicht
      gibt es ja noch Leute, die die Bücher lesen wollen.

      Ich fand es in der Serie besser gemacht.

      Gilly und Sam waren unglaublich süß. Ich mag die inzwischen sehr gerne zusammen. Auch wenn ich ein wenig überrascht von dem Kuss war. Hätte es ein wenig passender gefunden, wenn Gilly die Initiative ergriffen hätte.

      Auch der Tod von Ygritte hat mir gut gefallen. Zu Beginn fand ich die Liebe von Ygritte und Jon sehr klitscheehaft und kitschig. Aber es wurde einem immer klarer, dass sie sich wirklich sehr lieb haben. Das wurde heute auch nochmal bekräftigt. Interessant die Frage: Hätte sie ihn getötet oder nicht? Das muss jeder für sich beantworten. Ich als Romantikerin sage, nein, sie hätte es nicht getan.

      Gruß, SuSansa.

      PS.: Ach ja und die Mammuts fand ich echt super. Seit ich das in den Büchern gelesen habe, habe ich mir ganz doll gewünscht, dass die die bringen, aber irgendwie dachte ich, dass sie da sparen werde. Ich habe mich sooooo gefreut, als sie kamen. Sowohl die Mammuts als auch die Riesen sahen so echt aus. Ganz wunderbar. Aber wer Drachen und Schattenwölfe so toll kreieren kann, der kann auch Mammuts kreieren. Ach ja... dass die dabei waren, hat mich echt gefreut.
      An dieser Stelle möchte ich meine Kolleginnen ganz lieb grüßen :D
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