[Reread] A Game of Thrones ("Eddard I" bis "Arya I") [S.75 , Woche 2]

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      [Reread] A Game of Thrones ("Eddard I" bis "Arya I") [S.75 , Woche 2]

      Das ist der Thread für die zweite Woche des geplanten Rereads. Bitte bis einschließlich "Arya I" lesen!
      Hier gehört alles rein was euch so auffällt, dazu gehört eine kleine Inhaltsangabe, Foreshadowing, Charakterisierungen, usw.
      Viel Spaß beim Diskutieren!
      Zum Sammelthread

      Post was edited 2 times, last by “acer1791” ().

      Eddard I

      Das ist meiner Meinung nach ein Kapitel,in dem man so Einiges über die Vergangenheit erfahren kann und in dem auch einige Zahlen genannt werden.Die Mauer existiert bereits seit 8000 Jahren,Roberts Rebellion liegt 15 Jahre zurück und die Rebellion Balon Graufreuds 9 Jahre.Theon Graufreud lebt somit seit 9 Jahren als Geisel und Mündel bei der Familie Stark und ebenso lange haben sich Robert Baratheon und Eddard Stark nicht mehr gesehen.Die früheren Starks weden uns als mächtige und harte Menschen vorgestellt,die sich in der Vergangenheit Niemandem beugen mussten und sich selbst zu den Königen des Nordens aufschwangen,ehe die Drachenlords über das Meer kamen.Das wird ja dann später bei Robbs Krönung aufgegriffen.
      Wir erfahren etwas über den Tod von Eddards Vater und Bruder,die auf Befehl des irren Königs Aerys auf grausame Art sterben mussten.Brandon war damals 20 Jahre alt.Die Jugend von Eddard und Robert wird angesprochen und der Tod Lyannas ,die mit erst 16 Jahren starb thematisiert.Hier wird deutlich,wie groß Roberts Hass auf Rhaegar ist.
      Man bemerkt meiner Meinung nach sehr stark,dass vieles von der Geschichte um Rhaegar und Lyanna im Argen bleibt und wird neugierig darauf mehr zu erfahren.
      Das "Versprich es mir Ned ",hatte ich beim allerersten Lesen zugegebenermaßen lediglich auf den Wunsch Lyannas bezogen in der Krypta ihrer Familie neben ihrem Vater und Bruder ihre letzte Ruhe zu finden
      Auch taucht hier das erste Mal Howland Reed(in der Blanvalet Ausgabe hinten mit t) auf,der Ned bei der toten Lyanna findet und ihre Hand aus der seinen löst.
      Es wird deutlich wie nah Robert und Ned sich stehen,bzw. standen und Robert macht Ned klar ,dass er ihn an seiner Seite braucht,da er nur von Schmeichlern und Narren umgeben sei und er Jemanden bräuchte,der ihm die Wahrheit sagt.Er möchte Ned zu seiner Hand machen und sogar seinen Sohn und Thronerben Joffrey mit Neds Tochter Sansa verloben.Bereits hier kommt es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Beiden,da Robert den Sohn von Catelyns Schwester und Jon Arryn als Mündel zu Tywin Lannister geben möchte und diesem das Amt des Wächters des Ostens nicht lässt.Auch hier wird wieder die starke Abneigung Neds gegenüber den Lannisters spürbar.
      Weiterhin wird bereits jetzt das angespannte Verhältnis von Robert und Cersei klar und anhand von Roberts Aussagen ist meiner Meinung nach deutlich zu erkennen,dass er seine Frau nicht liebt.
      Was ich wieder etwas seltsam finde ,ist dass Ned hier scheinbar an das Mystische zu glauben scheint,was im Catelyn Kapitel meiner Meinung nach noch ganz anders dargestellt wurde.
      ...Ned fragte sich,ob es bedeutete,dass sich diese Geister nun frei in seiner Burg bewegen konnten.Er hoffte es nicht...

      und...
      Einen Moment lang war Eddard Stark von einer schrecklichen Vorahnung erfüllt......................................................Er spürte die Blicke der Toten,sie alle lauschten,das wusste er.Und der Winter nahte.


      Es ist auch in diesem Kapitel tatsächlich so,dass Catelyn stets mit ihrem vollen Vornamen genannt wird...und wenn ich mir hier ganz zum Schluss eine winzig kleine Schwärmerei erlauben darf,ist es auch das erste Kapitel im Lied,in dem bereits im vierten Satz,wenn auch nur ganz kurz,dieser extrem interessante Typ,mit dem wahnsinnig wohlklingenden Namen Sandor Clegane auftaucht,als er mit dem Gefolge des Königs in Winterfell eintrifft! :love:
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      Post was edited 1 time, last by “onyx234” ().

      onyx234 wrote:


      Was ich wieder etwas seltsam finde ,ist dass Ned hier scheinbar an das Mystische zu glauben scheint,was im Catelyn Kapitel meiner Meinung nach noch ganz anders dargestellt wurde.
      Naja, es gibt für mich schon einen deutlichen Unterschied zwischen alles glauben was Old Nan erzählt und im Dunklen (vorallem in einer Grabstätte) ein mulmiges Gefühl zu haben. Das ist halt menschlich.

      Zu Cersei:
      natürlich ist die, vor allen später, nur noch hysterisch und ignorant, aber bei dieser Stelle (und später ein paar anderen) lässt Robert schon sehr heftig den König/ Choleriker raus hängen. Das kann man auch anders machen. Naja, bei einem Streit gehören immer 2 dazu ;) .
      Tiefsinnigen Spruch hier einfügen.

      Nordok wrote:

      Naja, es gibt für mich schon einen deutlichen Unterschied zwischen alles glauben was Old Nan erzählt und im Dunklen (vorallem in einer Grabstätte) ein mulmiges Gefühl zu haben. Das ist halt menschlich.

      Es geht ja nicht nur um die Geschichten von Old Nan ,sondern um das Ignorieren eines Wahrheitsgehaltes von dem ,was im allgemeinen von vielen hinter der Mauer an Gefahren vermutet wird,sowie das Annehmen von schlechten Omen(Schattenwölfin/Hirsch) das viele seiner Männer verunsichert hat.
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      Mir ist in der Gruft etwas wichtiges aufgefallen was zu R+L=J passen würde. Als Robert sagt das man Lyanna nicht an so einem Ort hätte begraben können entgegnet Eddard nicht mit dem Argument das er es ihr versprochen hätte. Das fällt zwar beim ersten Lesen gar nicht auf aber bekräftigt das Argument das Lyanna Ned etwas anderes versprochen hatte.
      Eddard I ist ein sehr aufschlussreiches Kapitel. Wir erfahren mehr über die Geschehnisse um Roberts Rebellion, nach dem was wir von Dany erfahren. Natürlich kommt Rhaegar bei Robert nicht gut weg. Ich bin ja mal gespannt ob wir mal noch erfahren was damals mit Lyanna und Rhaegar wirklich passiert ist. Im Moment kennen wir ja nur die Vergewaltigungs-Version von Robert und die "Frau-die-er-liebte"-Version (falls damit überhaupt Lyanna gemeint ist) von Dany.
      Kommt es mir nur so vor, oder behandelt Ned Robert ein bisschen sehr steif/förmlich dafür, dass sie ja mal gemeinsam aufgewachsen sind, gemeinsam gekämpft und gefeiert haben? Oder ist das einfach Neds ehrenhafte,korrekte Art?
      Mir ist auch noch eine Stelle aufgefallen, wo man interpretieren könnte, dass Ned Rhaegar nicht so schwarz sieht wie Robert. Robert sagt, dass er Rhaegar jede Nacht in seinen Träumen tötet und dass 1000 Tode noch zu wenig sind. "Es gab nichts, was Ned dazu hätte sagen können" Und Ned schweigt einfach. Wenn Ned der gleichen Meinung gewesen wäre hätte er dann nicht etwas in der Art geantwortet, dass Rhaegar in der Hölle schmoren soll, oder so?
      In Jon I sind mir nur zwei Sachen aufgefallen: 1. Tyrions Akrobatik, das irritiert mich jedes Mal :crazy: und 2. ganz am Ende vom Kapitel als Tyrion wieder in die Halle geht wirft er einen Schatten und war für einen Augenblick groß wie eine König. Wenn es nur darum geht, dass er einen großen Schatten wirft, hätte "groß wie ein Riese" besser gepasst. Könige müssen ja nicht unbedingt groß sein. Es ist gerade die Formulierung "König" über die ich gestolpert bin. Ich weiß zwar nicht auf was das hindeuten könnte, aber so langsam fang ich an in jedem Absatz den ich lese Gespenster zu sehen.
      "Even the darkest night will end and the sun will rise"
      Victor Hugo

      Catweasel wrote:

      1. Tyrions Akrobatik, das irritiert mich jedes Mal und 2. ganz am Ende vom Kapitel als Tyrion wieder in die Halle geht wirft er einen Schatten und war für einen Augenblick groß wie eine König. Wenn es nur darum geht, dass er einen großen Schatten wirft, hätte "groß wie ein Riese" besser gepasst. Könige müssen ja nicht unbedingt groß sein. Es ist gerade die Formulierung "König" über die ich gestolpert bin. Ich weiß zwar nicht auf was das hindeuten könnte, aber so langsam fang ich an in jedem Absatz den ich lese Gespenster zu sehen.

      1.Das mit der Akrobatik finde ich auch wirklich komisch ,zum einen erfahren wir später,dass Tyrion vom Reiten und Laufen oft Krämpfe und Schmerzen in den Beinen hat zum anderen dreht er hier Saltos und springt von Türsimsen.
      2.Hier fing ich auch schon wieder an,einen Hinweis zu wittern,warten wir mal ab,wie der Satz im Original aussieht! ;)
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      Post was edited 2 times, last by “onyx234” ().

      onyx234 wrote:

      2.Hier fing ich auch schon wieder an,einen Hinweis zu wittern,warten wir mal ab,wie der Satz im Original aussieht! ;)
      Dann fange ich halt mal hinten an... ^^
      And with that he turned and sauntered back into the feast, whistling a tune. When he opened the door, the light from within threw his shadow clear across the yard, and for just a moment Tyrion Lannister stood tall as a king.
      Und der Satz ist mir auch deutlich aufgefallen, auch schon bei meinem letzte Reread... Schaun wir mal, was man da noch raus machen kann.

      So. Nun zum Anfang...
      EDDARD I

      Robert schlägt ja schon mal fröhlich mit 300 Leute auf Winterfell ein... grausame Vorstellung! Stellt euch mal vor, ihr müsst das ganze Pack unterbringen und verköstigen! 8|
      Mir ist aufgefallen, dass Ned Jaime und Sandor kennt, Tyrion aber scheinbar nicht (sich aber logischerweise denken kann, wer er ist.)
      Ned knew many of the riders. There came Ser Jaime Lannister with hair as bright as beaten gold, and there Sandor Clegane with his terrible burned face. The tall boy beside him could only be the crown prince, and that stunted little man behind them was surely the Imp, Tyrion Lannister.
      Woher er Jaime kennt ist klar, aber bei der Rebellion war Sandor noch zu jung. Also dürfte er mutmaßlich bei der Greyjoy - Rebellion auf ihn getroffen sein.
      Und Tyrion war wohl bei beiden Gelegenheiten noch zu jung und wurde wohl auch weniger auf Feldzüge mitgeschleppt.

      Robert musste in seiner Jugend wohl echt ein knackiges Kerlchen gewesen sein... (a maiden's fantasy... :rolleyes: )
      Nun ist Ned aber ziemlich entsetzt, wie Robert aussieht, dick geworden, aufgeschwemmt mit Ringen unter den Augen...

      Dieses Haus auf Rädern, mit dem Cercei und die Kinder angereist sind, muss ja ein Monstrum gewesen sein... Das Teil wurde von 40 Pferden gezogen... VIERZIG!!! 8|

      Der Norden ist so groß wie die anderen sechs Königreiche zusammen, aber anscheinend weniger besiedelt.

      Ned erzählt Robert von der schwindenden Stärke der Nachtwache, aber den interessiert es herzlich wenig.

      Und ein wenig zum Schaudern hat mich der letzte Satz gebracht:
      For a moment Eddard Stark was filled with a terrible sense of foreboding. This was his place, here in the north. He looked at the stone figures all around them, breathed deep in the chill silence of the crypt. He could feel the eyes of the dead. They were all listening, he knew. And winter was coming.
      JON I
      Ich finde, gleich im ersten Satz kommt ziemlich gut raus, dass Jon unter seinem Bastard - Status sehr leidet:
      There were times - not many, but a few - when Jon Snow was glad he was a bastard.
      Und dann Mance Rayder?
      A singer was playing the high harp and reciting a ballad, but down at this end of the hall his voice could scarcely be heard above the roar of the fire, the clangor of pewter plates and cups, and the low mutter of a hundred drunken conversations.
      Wir wissen ja in der Zwischenzeit, dass Mance da war...

      Benjen bemerkt, dass Jon nur wenig entgeht und er ein guter Beobachter ist. Dann sagt er erst zu ihm, dass man Männer wie ihn gut auf der Mauer gebrauchen kann und als Jon drauf anspringt, will er es ihm gleich wieder ausreden

      Jons Gespräch mit Tyrion lässt uns Tyrion schon ganz gut kennen lernen, finde ich. Es erklärt gut, warum er so ist, wie er ist, warum er so zum Sarkasmus neigt und dass er sein Anderssein betont, damit andere es nicht als Waffe gegen ihn benutzen können. Eine sehr kluge Strategie, wie ich finde. ;)

      Und jetzt wollte ich noch schön großspurig den letzten Satz wieder zitieren... aber der steht ja schon am Anfang... :rolleyes:

      Die anderen beiden Kapitel habe ich zum Vergnügen bereits gelesen, jetzt folgt aber noch das "Arbeitslesen"... also noch mal lesen mit Block und Stift... :D
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I

      Esmeralda wrote:

      Ich finde, gleich im ersten Satz kommt ziemlich gut raus, dass Jon unter seinem Bastard - Status sehr leidet:

      Das habe ich auch sehr stark empfunden auch an der Aussage,dass er niemals selbst Bastarde zeugen will,wird auch sehr stark deutlich,dass er darunter leidet einer zu sein. Mein ausführlicherer Beitrag folgt morgen.
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      In Eddard und Jon sind mir auch einige Zeitangaben aufgefallen. Vor 15 Jahren sind Ned und Robert aufgebrochen um einen Thron zu erobern. (In Eddard, gleich am Anfang). Und bei Jon: "Schon mit seinen vierzehn Jahren durchschaute Jon ihr Lächeln." Auch gleich am Anfang der Kapitels als die hohen Damen und Herren in die Festhalle einziehen. Ich hab den Zeitstrahl nicht so im Gedächtnis und vergess nebenbei auch immer wie jung die Kinder eigentlich sind. Jon ist ja noch ein Bub. :P
      Und ich hab auch mal auf die Haarfarben der Lennisters geachtet: Cersei goldenes Haar, Myrcella goldene Locken, Tommen weißblond, Joffrey (der im übigen jünger ist als Robb und Jon, aber größer) hat das Haar seiner Schwester, Jaime logischerweise wie seine Zwillingsschwester und Tyrion: so blond dass es fast weiß wirkte und natürlich die verschiedenfarbigen Augen (schwarz und grün)
      Wäre jetzt Tommen nicht auch als weißblond beschrieben worden, hätte ich auch schon wieder was gewittert. Aber trotzdem finde ich es verdächtig. Im Vergleich: Danys Haar wird als silberweiß beschrieben. (Vielleicht sucht mal jemand die englischen Beschreibungen raus, bevor ich da jetzt zu viel drüber nachdenke, ich denk das sind Stellen die in der Übersetzt schnell in die falsche Richtung gehen können)
      Das heißt jetzt nicht, dass ich glaube das Tyrion ein Targaryen ist, aber ich versuche mit diesem Reread einige der Theorien nachzuvollziehen, die ich unter anderem hier in diesem Forum gelesen hab.
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      Catweasel wrote:

      Vielleicht sucht mal jemand die englischen Beschreibungen raus, bevor ich da jetzt zu viel drüber nachdenke, ich denk das sind Stellen die in der Übersetzt schnell in die falsche Richtung gehen können
      Aber gerne doch! :D

      Tommen:
      Arya was paired with plump young Tommen, whose white-blond hair was longer than hers
      Tyrion:
      One green eye and one black one peered out from under a lank fall of hair so blond it seemed white.
      Dany:
      The old woman washed her long, silver-pale hair.
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      A Game of Thrones, Tyrion I
      Jon I

      Ich meine hier wird ziemlich deutlich,wie sehr Jon in der Familie Stark wirklich die Rolle des Bastards einnimmt,bzw. nicht wirklich dazu gehört.Er darf bei dem Willkommensfest für den König,nicht mit am Tisch sitzen ,sondern sitzt unten beim gemeinen Volk.Laut Catelyn um die Königsfamilie nicht mit der Anwesenheit eines Bastards am Tisch zu beleidigen.Catelyn muss das aber wohl so gesagt haben,dass Jon es mitbekommen hat und nun weiß ich wieder genau,woher die negativen Gefühle kommen,die ich gegen Catelyn hege.Ich denke schon ,dass Jon das schmerzt,dennoch versucht er sich die Vorteile,z.B das unbeschränkte Trinken von Wein und die Gesellschaft von Ghost,bewusst zu machen.Erneut wird klar wie intensiv und gut Jon seine Umwelt beobachtet und wahrnimmt,indem er jedes einzelne Mitglied der königlichen Familie ,ziemlich detailliert in Aussehen und Benehmen beschreibt.Auch bemerkt er die Anspannung seines "Vaters".
      Jon befasst sich in Gedanken viel mit seiner Situation als Bastard.
      Zum Beispiel :
      Ein Bastard musste lernen aufzupassen um die Wahrheit zu erkennen.....
      ".........und Master Luwin sagt,Bastarde wachsen schneller als andere Kinder."
      Jon bebte " Nie werde ich einen Bastard zeugen"sagte er vorsichtig."Niemals!" Er spuckte es aus wie Gift.

      Auch das lässt mich vermuten,dass Jon unter Catelyn wohl nicht gerade eine unbeschwerte Kindheit erleben durfte.Aber hier spekuliere ich.
      Wir lernen Benjen kennen und mir scheint es,als wäre ihm sein "Neffe" wichtig und es täte ihm leid,dass dieser ausgegrenzt an einem anderen Platz sitzen muss.Auch meine ich ein besonderes Verhältnis und eine gewisse Vertrautheit zwischen Beiden zu erkennen,was heißen muss,dass Benjen sich wohl des Öfteren auf Winterfell befindet.
      " Ist das einer der Schattenwölfe,von denen ich so viel gehört habe?" fragte eine altvertraute Stimme ganz in der Nähe.

      Wir erfahren auch,dass Jon bereits länger darüber nachgedacht hat,dass er zur Mauer möchte und ich meine bei Benjen an mehreren Textstellen,eine gewisse Melancholie bezüglich des Eides bemerkt zu haben.
      Zum Beispiel :
      " Wenn du wüsstest,was der Eid dich kostet,wärst du kaum so begierig ,den Preis dafür zu zahlen mein Sohn."

      Auch wird hier meines Erachtens nach ziemlich deutlich,dass man im Alter von 14 Jahren für Benjen Stark noch ganz klar ein Kind ist.
      Das schlechte Verhältnis zwischen Jon und Theon kommt erneut zu Tage.
      Wir treffen auf Tyrion,der gleich mit beeindruckenden Weisheiten glänzt und der letzte Satz in dem Kapitel,von Catweasel schon angesprochen ,macht auch mich wieder mal stutzig.Er könnte alles und nichts bedeuten zusammengenommen mit der vorher gehenden Aussage Tyrions :....
      " Vergiss es nicht Junge.Alle Zwerge können Bastarde sein,doch nicht alle Bastarde müssen Zwerge sein."

      ....impliziert er für mich auf jeden Fall,dass in einem Menschen viel mehr stecken kann,als man dem ersten Anschein nach erwartet und die Dinge nicht immer so sind ,wie sie zu sein scheinen...und dass man aus eigener Kraft, sein vermeintliches Schicksal ändern kann.Stutzig macht mich dann aber eben auch wirklich,dass im Anschluss das Wort König und nicht Riese, verwendet wurde.
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      Post was edited 1 time, last by “onyx234” ().

      Huhu :hi:

      Auch ich habe nun meine "Aufgabe" heute beendet und habe bis Arya fertig gelesen :pump: (und das auf Englisch :pardon: )

      Naja,auch hier habt ihr schon wieder viel von "meinen" Erkenntnissen bereits gepostet. Weswegen ich diese nur kurz wiedergebe

      Ned Kapitel I = Sehr viel über vergangenes
      Jon Kapitel I = Wie viele schon geschrieben haben, war es wirklich komisch einen Hüpfenden Tyrion zu Gesicht zu bekommen :golly: Was mir zusätzlich zum "...and just for a moment Tyrion Lannister stood tall as a king." aufgefallen ist, warum interessiert sich Tyrion so sehr für Jon?
      "You´re Ned Starks bastard, aren´t you?" und ein paar Sätze weiter " You are the bastard, though."
      Er ist schließlich "nur" der Bastard des Wächters des Nordens, ich kann mir kaum vorstellen warum sich der Bruder der Königin so dafür interessiert? Ihr? :hmm:
      Irgendwer hatte noch geschrieben, dass Ned Tyrion wohl nicht kennt und ihn nur an seinem "Zwergsein" erkannt hat. Warum sagt Tyrion, dann "Ned" zu Eddard? Ist ja schließlich ein Kosename, oder nicht?

      Cat's Kapitel II = Man erfährt etwas über die Daynes und Jon's "Herkunft".
      "Never ask me about Jon," .... "He is my blood, and that is all you need to know. ...."
      Schon komisch das Ned nicht einfach sagt,: "He is my son, basta blub blub " ... Er ist von seinem Blut (also dem der Starks, was wiederum auf die L+R=J Theorie hindeutet)

      Arya Kapitel I = Nichts wirklich besonderes. Joffrey disst Rob. Arya ist unzufrieden mit sich selbst, fühlt sich vernachlässigt vom "Schicksal" und auch mit dem "Frauenbild" der Gesellschaft.

      Freu mich schon auf die nächsten Kapitel die ich lesen "darf" :popcorn:

      Lady Mimi Starlite wrote:

      Irgendwer hatte noch geschrieben, dass Ned Tyrion wohl nicht kennt und ihn nur an seinem "Zwergsein" erkannt hat. Warum sagt Tyrion, dann "Ned" zu Eddard? Ist ja schließlich ein Kosename, oder nicht?
      Ich spekuliere jetzt mal wild, dass Ned von Robert grundsätzlich in Gesprächen so genannt wird. Und da Tyrion sicherlich einen großen Teil seiner Zeit am Königshof verbringt, könnte er das aufgeschnappt haben. Und da unser lieber Tyrion ja grundsätzlich respektlos ist, dürfte es ihm so gar nichts ausmachen, den Lord von Winterfell und Warden of the North einfach mal Ned zu nennen :D

      Lady Mimi Starlite wrote:

      Auch ich habe nun meine "Aufgabe" heute beendet und habe bis Arya fertig gelesen :pump: (und das auf Englisch :pardon: )
      Jooo. Ich auch und ich muss tatsächlich sagen, dass es mir echt leichter fällt auf Englisch zu lesen als ich dachte :D
      Warum haben damals Hausaufgaben in der Schule eigentlich nie so einen Spaß gemacht??? :rolleyes:

      Catelyn II
      Ich fand eigentlich schon beim ersten Mal total spannend, dass Winterfell auf heißen Quellen gebaut ist und das heiße Wasser durch die Wände läuft und somit die ganze Burg kuschlig warm hält. Ist doch wirklich ne super Sache! :thumbsup:
      Was erfahren wir noch? Ned will Robert absagen, aber Catelyn versucht es ihm auszureden, weil sie Angst hat, dass Robert dann wütend wird und die ganze Familie darunter leidet. Durch Lysas Brief wird ihr Wunsch noch drängender.

      Ned scheint Joffrey schon durchschaut zu haben, ihn zumindest nicht zu mögen, auch wenn er es nicht ausspricht.
      "Gods, Catelyn, Sansa is only eleven," Ned said. "And Joffrey . . . Joffrey is . . ."
      Außerdem ist mir dieses Mal aufgefallen, dass er seinem Bruder Brandon gegenüber eine gewisse Bitterkeit verspürt.
      That brought a bitter twist to Ned's mouth. "Brandon. Yes. Brandon would know what to do. He always did. It was all meant for Brandon. You, Winterfell, everything. He was born to be a King's Hand and a father to queens. I never asked for this cup to pass to me."
      Stand er als ruhiger, ernster Ned möglicherweise immer im Schatten seines großen Bruders?
      Auch Catelyn weiß, dass dieser Schatten zwischen ihnen steht. Und noch ein weiterer...
      Eddard Stark had married her in Brandon's place, as custom decreed, but the shadow of his dead brother still lay between them, as did the other, the shadow of the woman he would not name, the wo man who had borne him his bastard son.
      Wir erfahren auch wie wenig und warum sie Jon nicht leiden kann...
      Sie hätte akzeptiert, wenn Ned Bastarde gehabt hat, auch dass er sich um die Kinder kümmert, aber nicht, dass er ihr Jon vor die Nase setzt. Jon war mit seiner Amme sogar früher in Winterfell als sie und Robb. Dazu kommt, dass er niemals über seine Mutter spricht und sie vermutet einfach, dass Ned diese Frau unglaublich geliebt hat und immer noch tut. Sie ist eifersüchtig und lässt es an Jon aus... :evil:
      Wahrscheinlich wäre sie Jon sogar freundlicher gesonnen gewesen (wenn sie ihn auch sicherlich nie geliebt hätte...), wenn Ned sich einfach eine Geschichte von einer Frau auf dem Feldzug aus den Fingern gesaugt hätte, die bei der Geburt gestorben ist und von seiner Verpflichtung für eine gute Erziehung zu sorgen und all so ein bla... Sicherlich hätte sie hin und wieder versucht, Ned davon zu überzeugen, dass er Jon wegschicken soll, aber vielleicht auch nicht...
      So hat Ned sie mit der Aktion einfach unglaublich verletzt und sie lässt es an Jon aus...

      Was mir auch noch aufgefallen ist, war das Cat sich eigentlich relativ leicht von Sansa und Arya trennen kann. Ja, es fällt ihr schwer und überhaupt, aber sie gibt Ned sofort Recht, dass er die beiden mitnehmen soll. Aber Bran ist ihr Liebling und von ihm will sie sich überhaupt nicht trennen. Das tut ihr in der Seele weh. Und daraufhin kommt überhaupt erst ihr Wunsch, dass Jon aus Winterfell verschwinden soll.

      Interessant fand ich dann aber auch noch, wie gut Cat ihren Ned kennt. Zweimal in diesem Kapitel schweigt sie, um ihn zu überzeugen, anstatt zu reden...
      Ned glanced helplessly around the bedchamber. Catelyn's heart went out to him, but she knew she could not take him in her arms just then. First the victory must be won, for her children's sake.
      Catelyn said nothing. Let Ned work it out in his own mind; her voice would not be welcome now.
      Sie weiß genau, dass weiterreden in dieser Situation eher Neds Widerspruch auslösen würde. Sie lässt ihn "alleine" die Idee verarbeiten... :rolleyes:


      So. Das ist jetzt ne Menge Text... ich glaube zu Arya schreibe ich lieber morgen etwas... :whistling:
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      A Game of Thrones, Tyrion I
      Wow ihr seid spitze :thumbsup:

      Das ist so interessant, was ihr da alles schreibt.

      Bezüglich der Sache mit Tyrion und dem Schatten eines Königs und die Interpretationsversuche wegen der Haarfarben --- finde ich total cool und auch interessant, aber ich denke, dass man auch Gespenster sehen kann, wenn man zu viel danach sucht. Man will ja beim Beschreiben der Familie nicht bei allen "blond" schreiben. Das hört sich doof an und wäre echt kein guter Schreibstil. Da sucht man halt synonyme und dann kommen solche silber, weiß und goldene Stiche hinzu. Ich weiß nicht, ob ihr da nicht zu viel interpretiert.

      Bei dieser R+L=J Theorie ... fast bin ich inzwischen auch überzeugt.

      Und mit einem habt ihr recht: Auch Ned hatte ein wenig Schuld daran, dass Cat sich nie mit Jon arrangieren konnte. Ich verstehe nicht, warum er sich da so schweigsam gehalten hat. Das war auf jeden Fall ein Fehler. Wenn die R+J=L Theorie stimmt: warum hat er das Cat nicht einfach gesagt? Ich meine, sie ist seine Frau, die Mutter seiner anderen Kinder. Ihr sollte er vertrauen. Wenn die Theorie nicht stimmt, hätte er es ihr doch auch sagen können. So hat er sich doch echt nicht geschickt verhalten.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Catelyn II

      Esmeralda wrote:

      Ich fand eigentlich schon beim ersten Mal total spannend, dass Winterfell auf heißen Quellen gebaut ist und das heiße Wasser durch die Wände läuft und somit die ganze Burg kuschlig warm hält. Ist doch wirklich ne super Sache!

      Mir ist erst jetzt wieder bewusst geworden,wie groß und prachtvoll Winterfell eigentlich war,es hatte ja schon allein ein Dutzend Höfe mit dampfenden Tümpeln,gläserne Gärten und muss einfach ein wunderschöner und behaglicher Ort, dort im kalten Norden gewesen sein.
      Catelyn hat es im ersten Teil des Kapitels durch ihre Klugheit ,Weitsicht und ihr Einfühlungsvermögen und ihre Liebe Ned gegenüber vorübergehend wirklich geschafft ,mir sympathisch zu werden.Sie denkt einfach sehr vorausschauend und ganz nach den Worten der Familie Tully :
      Familie ,Pflicht ,Ehre und handelt sehr verantwortungsbewusst, wie eine echte Lady es tun sollte.Ich weiß noch ,dass ich ihr Handeln beim ersten Lesen als sehr kühl empfand.

      Esmeralda wrote:

      Was mir auch noch aufgefallen ist, war das Cat sich eigentlich relativ leicht von Sansa und Arya trennen kann. Ja, es fällt ihr schwer und überhaupt, aber sie gibt Ned sofort Recht, dass er die beiden mitnehmen soll. Aber Bran ist ihr Liebling und von ihm will sie sich überhaupt nicht trennen.

      Das ist mir auch sofort aufgefallen,ihre Gedanken an die Trennung von den Mädchen empfand ich wieder als sehr vernunftgesteuert und für mich kaum nachvollziehbar, wie wenig emotional sie das gesehen hat.Bei ihrem Liebling Bran sah das dann ganz anders aus und auch die Trennung von Ned, schien ihr meines Empfindens nach irgendwie mehr Kummer zu bereiten,als die von ihren Töchtern.Vielleicht bilde ich mir das aber nur ein.
      Als die Sprache dann auf Jon kam,war es dann wieder gänzlich vorbei mit meiner Sympathie.

      Esmeralda wrote:

      Wir erfahren auch wie wenig und warum sie Jon nicht leiden kann...
      Sie hätte akzeptiert, wenn Ned Bastarde gehabt hat, auch dass er sich um die Kinder kümmert, aber nicht, dass er ihr Jon vor die Nase setzt. Jon war mit seiner Amme sogar früher in Winterfell als sie und Robb. Dazu kommt, dass er niemals über seine Mutter spricht und sie vermutet einfach, dass Ned diese Frau unglaublich geliebt hat und immer noch tut. Sie ist eifersüchtig und lässt es an Jon aus...

      Dieses Verständnis für ihren Mann "seine Bedürfnisse" zu befriedigen und auch Bastarde zu zeugen und dann dieser Hass auf ein unschuldiges Kind,nur weil es vor ihren Augen aufwächst und Ned es vor aller Welt Sohn nennt und somit ihre Ehre beschmutzt kann ich so gar nicht nachvollziehen.Die offensichtliche Liebe ,die Ned für Jons Mutter empfand scheint sie zwar sehr zu verletzen,spielt meines Erachtens nach aber eher eine untergeordnetere Rolle, gemessen an der Schande,die die Anwesenheit Jons für sie bedeutet.

      SuSansa wrote:

      Und mit einem habt ihr recht: Auch Ned hatte ein wenig Schuld daran, dass Cat sich nie mit Jon arrangieren konnte. Ich verstehe nicht, warum er sich da so schweigsam gehalten hat. Das war auf jeden Fall ein Fehler. Wenn die R+J=L Theorie stimmt: warum hat er das Cat nicht einfach gesagt? Ich meine, sie ist seine Frau, die Mutter seiner anderen Kinder. Ihr sollte er vertrauen. Wenn die Theorie nicht stimmt, hätte er es ihr doch auch sagen können. So hat er sich doch echt nicht geschickt verhalten.

      ;) Wir sprechen hier von Eddard Stark und wenn der Lyanna versprochen hat nichts über die Herkunft Jons preis zugeben,dann wird er dieses Versprechen auch halten.Klüger von ihm wäre ,wie Esmeralda schon schrieb,zweifelsohne gewesen die Geschichte einer Frau zu erfinden,die ihm recht egal war und nicht so ein riesiges Geheimnis aus Jons Mutter zu machen und somit das Feuer des Hasses in Catelyn noch mehr zu schüren...aber dann hätte Ned ja noch mehr lügen müssen.
      Ned war wohl Catelyn gegenüber nicht besonders durchsetzungsfähig in dieser Beziehung,ich denke aus seinem schlechten Gewissen heraus,so lässt er sie gewähren und setzt sich nur soweit durch,Jon bei sich zu behalten.Als es darum geht Jon nach seiner Abreise bei Robb auf Winterfell zu lassen versucht er Catelyn einmal die Stirn zu bieten,scheitert aber kläglich.( S. 86 )

      Esmeralda wrote:

      Außerdem ist mir dieses Mal aufgefallen, dass er seinem Bruder Brandon gegenüber eine gewisse Bitterkeit verspürt.
      Zitat
      That brought a bitter twist to Ned's mouth. "Brandon. Yes. Brandon would know what to do. He always did. It was all meant for Brandon. You, Winterfell, everything. He was born to be a King's Hand and a father to queens. I never asked for this cup to pass to me."
      Stand er als ruhiger, ernster Ned möglicherweise immer im Schatten seines großen Bruders?

      Hier bin ich mir nicht sicher ob ich es nicht so sehen soll,dass Ned sich in dieser verantwortungsvollen Rolle als Herr von Winterfell einfach nicht wirklich wohl fühlt und viel lieber das wesentlich einfachere Leben als Zweitgeborener hätte leben wollen.Vielleicht wirkt er deshalb ständig so ernst , gezwungen und stets bemüht alles richtig zu machen.
      Die Hand Roberts wurde er aber durch sein besonderes Verhältnis zu diesem und nicht auf Grund seiner Stellung ,denke ich.

      Lady Mimi Starlite wrote:

      Zitat
      "Never ask me about Jon," .... "He is my blood, and that is all you need to know. ...."
      Schon komisch das Ned nicht einfach sagt,: "He is my son, basta blub blub " ... Er ist von seinem Blut (also dem der Starks, was wiederum auf die L+R=J Theorie hindeutet)

      Jaaa,das spricht Bände! :)

      Was mich gewundert hat ist, dass Ned zunächst an dem Wahrheitsgehalt des Inhaltes von Lysas Botschaft zweifelt,obwohl er eine derartige Abneigung gegen die Lannisters hegt und ihnen somit doch so einiges zutrauen dürfte.
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

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      Ich habe das Kapitel vor kurzem auch nochmal gelesen und mir ist bei Catelyns ablehnender Haltung gegenüber Jon noch etwas aufgefallen. Maester Luwin sagt nach der Übergabe des Briefs ja auch, dass Benjen sich nach Jon erkundigt hat. Catelyn sieht die Mauer als ideale Möglichkeit an, weil Jon dann auf jeden Besitz und Kinder verzichtet. Dabei zeigt sich, dass sie anscheinend die Angst hegt Jon, oder seine Erben könnten ihren Kindern Winterfell streitig machen. Rational betrachtet ist es natürlich Unsinn. Catelyn betrachtet Jon hier aber nicht nur als Beleidigung ihr gegenüber, sondern sogar als Bedrohung. Ich gehe mal davon aus, dass sie sich, als sie auf Winterfell ankam, indirekt bedroht durch die Mutter gefühlt und befürchtet hat, dass diese irgendwann auf der Burg auftaucht. Diese Ängste überträgt sie auf Jon und verstärkt so noch ihre Ablehnung ihm gegenüber.

      Ned hätte sie wirklich eine Geschichte ausdenken sollen, in der er Jon mit einer Bürgerlichen gezeugt hat, diese aber bei der Geburt verstorben ist. Weil Jon zu seiner Familie gehört, war es seine Pflicht ihn aufzunehmen, um seiner und der Ehre der Bürgerlichen Willen.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Brigthroar wrote:

      Catelyn sieht die Mauer als ideale Möglichkeit an, weil Jon dann auf jeden Besitz und Kinder verzichtet. Dabei zeigt sich, dass sie anscheinend die Angst hegt Jon, oder seine Erben könnten ihren Kindern Winterfell streitig machen. Rational betrachtet ist es natürlich Unsinn. Catelyn betrachtet Jon hier aber nicht nur als Beleidigung ihr gegenüber, sondern sogar als Bedrohung. Ich gehe mal davon aus, dass sie sich, als sie auf Winterfell ankam, indirekt bedroht durch die Mutter gefühlt und befürchtet hat, dass diese irgendwann auf der Burg auftaucht. Diese Ängste überträgt sie auf Jon und verstärkt so noch ihre Ablehnung ihm gegenüber.

      Stimmt ,der Punkt war da ja auch noch!Ich glaube aber weniger,dass sie Angst vor dem Auftauchen der Mutter Jons hatte,ich denke,die hat sie schon für tot gehalten. In Jon und seinen potenziellen Erben hat sie dann aber wahrscheinlich wirklich eine Bedrohung auf das Erbe Winterfells gesehen ,die man "wegbeißen " muss.Das kommt uns jetzt in Jons Fall wohl total abwegig vor...aber wenn man sich da mal so die Geschichte Ramseys betrachtet...

      Brigthroar wrote:

      Ned hätte sie wirklich eine Geschichte ausdenken sollen, in der er Jon mit einer Bürgerlichen gezeugt hat, diese aber bei der Geburt verstorben ist. Weil Jon zu seiner Familie gehört, war es seine Pflicht ihn aufzunehmen, um seiner und der Ehre der Bürgerlichen Willen.

      :thumbup: Damit hätte er sie eventuell "zu packen " gekriegt...obwohl ich denke,dass sie es vielleicht auch wieder als Schande empfunden hätte,dass Ned "das Produkt aus dem Akt mit einer Bürgerlichen" als Familie betrachtet hätte.Außerdem hätte eine solche handfeste Lüge wohl die Nachtruhe Neds auf Jahre hin gefährdet.
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

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