[Reread] A Game of Thrones ("Eddard II" bis "Sansa I") [S.152 , Woche 4]

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      Robert wusste es.
      "...Irgendein pockennarbiger ,pentosischer Käsehändler hat ihren Bruder und sie auf seinem Anwesen eingemauert und von Eunuchen mit spitzen Mützen bewachen lassen, und jetzt hat er die beiden an die Dothraki weitergereicht.....
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      Illyrio ist nicht der Herrscher von Pentos. Durchaus mächtig, aber nicht der Chef.
      Und sie sind grade mal seit 6 Monaten dort.
      For nigh on half a year, they had lived in the magister's house, eating his food, pampered by his servants.
      Ned wird es vorher nicht weiter interessiert haben und erfährt ja erst auf der Reise nach KL davon, dass Dany Drogo geheiratet hat.

      Robert scheint es gewusst zu haben.
      "No, gods be cursed. Some pox-ridden Pentoshi cheesemonger had her brother and her walled up on his estate with pointy-hatted eunuchs all around them, and now he's handed them over to the Dothraki.
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I

      Esmeralda wrote:

      Illyrio ist nicht der Herrscher von Pentos. Durchaus mächtig, aber nicht der Chef.

      Das mit dem Herrscher von Pentos ist mir gar nicht aufgefallen,wenn dann sollte ich wohl schon richtig lesen,bevor ich antworte! :rolleyes:

      Tyrion II

      In diesem Kapitel wird wieder deutlich, wie körperlich eingeschränkt Tyrion ist,was seine Akrobatik Nummer in Jon I sehr unglaubwürdig erscheinen lässt.Jon wird durch das Auftauchen von Joren und den beiden Vergewaltigern mit Hilfe von Tyrion klar gemacht ,dass seine Vorstellung von der Mauer sich ziemlich von der Realität unterscheidet
      Auch Benjen Stark scheint eine Abneigung gegen die Lannisters zu hegen und behandelt Tyrion nicht sonderlich freundschaftlich.Geist scheint ziemlich stark auf die Empfindungen Jons zu reagieren,indem er Tyrion angreift,als Jon wütend auf diesen ist und Tyrion sich auf ihn zubewegt.Dass Geist durch Tyrion im Allgemeinen eine Gefahr für Jon sieht,nehme ich nicht an.
      Auch meine ich nicht unbedingt,dass es eine tiefere Bedeutung haben muss,dass Tyrion als Kind von Drachen träumte,sich wünschte einen solchen zu besitzen und auch heute noch großes Interesse für sie hegt.Ich denke das haben damals in Westeros bestimmt viele Kinder getan,eventuell zu vergleichen mit der heutigen Begeisterung kleiner Jungen für z.B. Dinosaurier.
      Der Kampf Aegons zur Eroberung von Westeros,in dem erstmals gleich alle drei Drachen geführt wurden und über viertausend Männer durch sie den Tod fanden,lässt mich irgendwie an eine Art Endkampf der drei Drachen gegen eine Armee von Weißen Wanderern und Wiedergängern denken...
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      Esmeralda wrote:

      Illyrio ist nicht der Herrscher von Pentos. Durchaus mächtig, aber nicht der Chef.
      8| Das hatte ich garnicht mehr auf dem Schirm.
      Und das Robert es wusste auch nicht mehr. :wacko:
      Aber würden solch aktionen nicht den Handel stark gefährden? Wenn nicht füpr Illyrio dann doch für Pentos.
      Und stört es eigendlich keinen das der mal eben vierzigtausend Dothraki an die Stadt lässt? Als Herrscher würde mich das schon beunruhigen.
      Was wenn aus der Hochzeit nichts geworden wäre? Hätte Drogo die Stadt angegriffen?

      Masc wrote:

      Und stört es eigendlich keinen das der mal eben vierzigtausend Dothraki an die Stadt lässt? Als Herrscher würde mich das schon beunruhigen.
      Was wenn aus der Hochzeit nichts geworden wäre? Hätte Drogo die Stadt angegriffen?

      Waren die wirklich alle auf der Hochzeit? ?(
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      Soweit ich weiß wird das im ersten Daenerys-Kapitel erklärt. Man kann mit den Dothraki wohl durchaus verhandeln und Drogo hat auch ein eigenes Haus in Pentos.

      Masc wrote:

      Aber würden solch aktionen nicht den Handel stark gefährden? Wenn nicht füpr Illyrio dann doch für Pentos.
      Illyrio kann man finanziell kaum noch treffen, dass lässt er später mal durchblicken und Pentos handelt sicher nicht nur mit Westeros. Letztendlich ist es wahrscheinlich auch eher Sache der entsprechenden Lords mit wem sie handeln. Westeros ist, weltpolitisch betrachtet, keine USA und kann daher keine der Freien Städte wirklich treffen.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Catelyn
      Catelyn sitzt an Brans Bett und leidet, wie nur eine Mutter leiden kann. Sie hat seit gut zwei Wochen kaum gegessen noch geschlafen, wacht an seinem Bett, füttert ihn mit Honig und Kräutern. Maester Luwin kommt und will über Haushaltsdinge reden, die sie ihm Moment reichlich wenig interessieren. Sie wird sogar wütend...
      In diesem Moment kommt Robb rein und rettet die Situation, verspricht Luwin am nächsten Tag die neuen Ernennungen vorzunehmen und die Zahlen mit ihm durch zu gehen.
      Als Luwin gegangen ist, nimmt er sich Cat zur Brust und versucht ihr klar zu machen, dass es so nicht weiter geht. Aber Catelyn hat vor allem Angst, zu schlafen, wenn er stirbt...
      Robb öffnet die Fenster und die Schattenwölfe beginnen einer nach dem anderen zu heulen. Catelyn dreht halb durch und Robb kann sie schließlich überzeugen, sich ein wenig auszuruhen.
      Als er das Fenster wieder schließen will, bemerkt er, dass die Bibliothek brennt. Er verlässt schnell das Zimmer und Catelyn bleibt allein zurück. Sie bemerkt einen Eindringling und erkennt sofort, dass der Bran ermorden will. Als sie um Hilfe rufen will, greift der Mann sie an und versucht ihr die Kehle durch zu schneiden. Sie wehrt sich und wird dabei schwer an den Händen verletzt.
      Schließlich greift Brans Wolf den Mann an und reißt ihm die Kehle heraus.
      Robb kommt zurück, Cat wird verarztet, schläft endlich, erwacht Tage später.
      Sie macht Robb, Ser Rodrick, Maester Luwin usw. klar, dass dieser Mann geschickt wurde, um Bran zu ermorden, weil dieser gestoßen wurde und jemand befürchtet, dass Bran reden könnte, wenn er erwacht. Und das sie die Lannisters verdächtigt.
      Jemand muss nach King*s Landing und sie entscheidet, dass sie selbst geht.

      Soweit die Inhaltsangabe.

      Und hier haben wir mal ein Kapitel bei dem ich dann doch mal voll bei Catelyn bin. Ich kann hundertprozentig nachvollziehen, wie es ihr an diese Stelle geht. Vielleicht, weil ich auch Mutter bin? Bisher hatte ich bei meinen Jungs nur Kleinigkeiten, aber ich weiß, wie ich mich fühlte, selbst wenn es nur Verdacht auf Gehirnerschütterung, eine Platzwunde oder eine Verbrühung ist... :S
      Wäre ich an ihrer Stelle würde ich mich auch nicht dafür interessieren, wie viel das Pack des Königs verfressen hat oder wer denn der nächste Stallmeister wird.
      Catelyn was shaking. It was the grief, the cold, the howling of the direwolves . Night after night, the howling and the cold wind and the grey empty castle, on and on they went, never changing, and her boy lying there broken, the sweetest of her children, the gentlest, Bran who loved to laugh and climb and dreamt of knighthood, all gone now, she would never hear him laugh again. Sobbing, she pulled her hand free of his and covered her ears against those terrible howls. "Make them stop!" she cried. "I can't stand it, make them stop, make them stop, kill them all if you must, just make them stop!"
      Als sie die Wölfe hört, wird sie halb wahnsinnig. Alles schlägt über ihr zusammen.

      Aber es ist vollkommen richtig, dass Robb sie aus dieser Phase herausholt. Schließlich ist er auch nur ein Heranwachsender und Rickon ist auch noch da und sie muss auch für diese beiden da sein.

      Dann der Kampf um das Leben ihres Sohnes. Sie kämpft wie eine Wölfin für ihn.
      Aber das sie dann entscheidet, nach King's Landing zu gehen, kann ich nicht nachvollziehen. Ich wäre geblieben, hätte jemand anderen geschickt...

      Lieblingszitat:
      The wolf was looking at her. Its jaws were red and wet and its eyes glowed golden in the dark room. It was Bran's wolf, she realized. Of course it was. "Thank you," Catelyn whispered, her voice faint and tiny. She lifted her hand, trembling. The wolf padded closer, sniffed at her fingers, then licked at the blood with a wet rough tongue. When it had cleaned all the blood off her hand, it turned away silently and jumped up on Bran's bed and lay down beside him.
      Und plötzlich erkennt Catelyn den Wert, den die Wölfe für ihre Kinder haben. Wie eng die Verbindung zu diesen ist...

      "Lord Eddard is a second father to me," said Theon Greyjoy. "I do so swear."
      Wie leicht überliest man das oder hält es für Geschwafel. Aber seit Theons Gespräch mit Lady Dustin, glaube ich diesen Satz von ihm tatsächlich...
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Ich fand es noch bemerkenswert, dass die ältesten Drachenschädel in Kings Landing über 3000 Jahre alt waren. Zumindest der älteste von insgesamt 19 Stück. Also müssen Aegon und seine Schwestern, bzw. die Targaryen die Dragonstone besiedelt haben, schon Drachenschädel aus Valyria mitgebracht haben. Wann haben die Targaryen Valyria verlassen?
      Tyrions Faszination bezüglich der Drachen hat mich auf der einen Seite aufmerken lassen, auf der anderen Seite wäre ich im Naturkundemuseum von einem Blauwalskelett genau so fasziniert. Das muss also nix heißen.
      Bei der Geschichte von vom "Feld des Feuers" denke ich dass klar ist, was passieren wird, sollte Dany sich irgendwann auf den Weg nach Westeros machen. Und da bringen dann auch die ganzen Diskussionen um die Rechtmäßigkeit des Thronanspruchs von wem auch immer nichts mehr, Dany müsste schon freiwillig auf den Thron verzichten. So wie damals die Drachen die Schlacht gewonnen haben, hätte Dany mit ihren dreien in offener Schlacht wenig zu befürchten.
      "Even the darkest night will end and the sun will rise"
      Victor Hugo

      Catweasel wrote:

      Wann haben die Targaryen Valyria verlassen?

      200 BC haben sie Dragonstone als westlichsten Außenposten Valyrias erbaut, etwas vor 100 BC sind sie endgültig mit Sack und Pack dorthin gezogen.
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      Catelyn III

      Esmeralda wrote:

      Und hier haben wir mal ein Kapitel bei dem ich dann doch mal voll bei Catelyn bin. Ich kann hundertprozentig nachvollziehen, wie es ihr an diese Stelle geht. Vielleicht, weil ich auch Mutter bin?

      Das sehe ich ganz genau so wie Esmeralda.Ich kann Catelyn in ihrer Situation voll und ganz verstehen,wenn es auch nicht "richtig und vernünftig" von ihr scheint, alles andere und jeden anderen um sich herum zu vernachlässigen,so verstehe ich doch sehr gut ihren Wunsch,uneingeschränkt für ihr Kind da zu sein und ihre Angst davor sich zu entfernen, oder auch nur zu schlafen und ihm so ,bei seinem eventuellen Tod,nicht zur Seite stehen zu können.

      Esmeralda wrote:

      Aber es ist vollkommen richtig, dass Robb sie aus dieser Phase herausholt. Schließlich ist er auch nur ein Heranwachsender und Rickon ist auch noch da und sie muss auch für diese beiden da sein.

      Hier wirkt Robb irgendwie gleichzeitig ziemlich reif und vernünftig und dennoch kindlich auf mich.Es wird klar ,wie sehr er seine Mutter zu diesem Zeitpunkt noch benötigt.Für mich macht er seiner Mutter zwar deutlich die Situation klar,in der er und Rickon sich befinden und dass sie auch noch andere Kinder hat,schafft es aber nicht,sie aus ihrer " Starre " zu befreien.
      " Mutter ,ich brauche dich auch.Ich gebe mir Mühe,aber ich kann nicht...ich kann nicht alles allein schaffen."Seine Stimme versagte vor plötzlichen Gefühlen,und Catelyn fiel ein,dass er erst vierzehn war. Sie wollte aufstehen und zu ihm gehen,doch Bran hielt ihre Hand ,und so konnte sie sich nicht rühren.

      Aus ihrer Phase heraus holt sie meiner Meinung nach erst der Schock durch das Attentat,welcher sie sozusagen unsanft wachrüttelt.

      Esmeralda wrote:

      Dann der Kampf um das Leben ihres Sohnes. Sie kämpft wie eine Wölfin für ihn.
      Aber das sie dann entscheidet, nach King's Landing zu gehen, kann ich nicht nachvollziehen. Ich wäre geblieben, hätte jemand anderen geschickt...

      Es ist mit Sicherheit schwer für Catelyn,Bran,der ihr absoluter Liebling ist ,in diesem Zustand allein zu lassen.Dennoch sieht Catelyn,die nun "funktioniert wie ein Uhrwerk" dass sie für ihn alles getan hat und alles was geht für ihn getan wird.Er wird bewacht,sein Wolf ist bei ihm,er hat seinen Bruder und Maester Luwin,dem Catelyn vertraut,kümmert sich um Bran.Ich denke auch,sie sieht ihn nicht mehr in Lebensgefahr.Ihren Mann und ihre Töchter sieht sie aber nun in allergrößter Gefahr und traut wohl niemandem zu die Dinge, die nun getan werden müssen zu erledigen.Also muss sie es selbst tun.

      Esmeralda wrote:

      Und plötzlich erkennt Catelyn den Wert, den die Wölfe für ihre Kinder haben. Wie eng die Verbindung zu diesen ist...

      Das habe ich auch so empfunden,ich denke mit dieser Rettung hat Summer Cats Einstellung zu allen Schattenwölfen von Grund auf geändert.Ich meine,dass sieht man später auch in einer Szene,in der sie Robb auf die Reaktionen Greywinds gewissen Menschen gegenüber hinweist.

      Esmeralda wrote:

      Wie leicht überliest man das oder hält es für Geschwafel. Aber seit Theons Gespräch mit Lady Dustin, glaube ich diesen Satz von ihm tatsächlich...

      Hier denke ich,dass dieser Satz, in diesem Moment doch eher so dahingesagt wird. Nicht als bewusste Lüge ,aber einfach so,weil er passt,sich gut anhört und man es so von Theon erwartet.Meiner Meinung nach ändert sich der Wahrheitsgehalt in dieser Aussage für Theon erst ,nach einigen seiner schrecklichen Erlebnisse.Ich muss allerdings dazu sagen,dass ich das Gespräch mit Lady Dustin gerade nicht so wirklich auf dem Schirm habe.

      Rundherum ein Kapitel in dem ich Cats Handlungen und Beweggründe sehr gut nachvollziehen, und in dessen späteren Verlauf ich sie als überaus tough empfinde,auch wenn ich nicht gerade ein Catelyn Fan bin.
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      onyx234 wrote:

      Hier denke ich,dass dieser Satz, in diesem Moment doch eher so dahingesagt wird. Nicht als bewusste Lüge ,aber einfach so,weil er passt,sich gut anhört und man es so von Theon erwartet.Meiner Meinung nach ändert sich der Wahrheitsgehalt in dieser Aussage für Theon erst ,nach einigen seiner schrecklichen Erlebnisse.Ich muss allerdings dazu sagen,dass ich das Gespräch mit Lady Dustin gerade nicht so wirklich auf dem Schirm habe.
      Hier einmal das Gespräch zwischen den Beiden.
      They walked on. Barbrey Dustin’s face seemed to harden with every step. She likes this place no more than I do. Theon heard himself say, “My lady, why do you hate the Starks?”
      She studied him. “For the same reason you love them.”
      Theon stumbled. “Love them? I never … I took this castle from them, my lady. I had … had Bran and Rickon put to death, mounted their heads on spikes, I …”
      “… rode south with Robb Stark, fought beside him at the Whispering Wood and Riverrun, returned to the Iron Islands as his envoy to treat with your own father. Barrowton sent men with the Young Wolf as well. I gave him as few men as I dared, but I knew that I must needs give him some or risk the wroth of Winterfell. So I had my own eyes and ears in that host. They kept me well informed. I know who you are. I know what you are. Now answer my question. Why do you love the Starks?”
      “I …” Theon put a gloved hand against a pillar. “… I wanted to be one of them …”
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      A Game of Thrones, Tyrion I
      @ Esmeralda : Also der letzte Satz überzeugt mich nun schon von deiner Version! :)

      Sansa I

      In diesem Kapitel wird meines Erachtens nach sehr klar der Unterschied zwischen Sansa und Arya deutlich gemacht.Sansa wünscht sich eine Welt ,wie sie in ihren Liedern beschrieben wird,in der alles schön und edel ist,in der es wahre Ritter und die große Liebe gibt.Sie ist eine richtige kleine Lady,die sich gerne mit ihres Gleichen umgibt und sehr auf ihr Äußeres achtet.Sie weiß sich zu benehmen und widerspricht ihrer Septa lediglich ,wenn es um Lady ,ihre Schattenwölfin geht.
      Arya hingegen legt keinerlei Wert auf ihr Äußeres,trägt tagelang die gleiche Reitkleidung,ist wild und freundet sich gern mit Menschen des gemeinen Volkes an,ihr liebster Spielkamerad ist ein Schlachterjunge.
      Ein Hundemeister auf Winterfell , hatte mal erwähnt,dass Tiere nach ihren Menschen schlagen und genau so,scheint es sich auch mit den Mädchen und ihren Schattenwölfen zu verhalten.
      Nicht nur Arya scheint Sansa nicht wirklich gern zu haben und eifersüchtig auf sie zu sein,auch Sansa wünschte sich,ihre Schwester sei nicht so ungestüm und wild,sondern süß,zart und lieb,wie die Prinzessin Myrcella.Es wird sogar erwähnt,dass Sansa es leichter fände ,wenn ihre Schwester ein Bastard wie Jon wäre,dem sie auch viel ähnlicher sieht,als ihren anderen Geschwistern und so zweifelte Sansa sogar schon mal daran,dass Arya ihre richtige Schwester sei.Die beiden sind nur zwei Jahre auseinander,könnten aber unterschiedlicher nicht sein.
      Was mir bei diesem Reread besonders aufgefallen ist,ist Sansas und Ladys Reaktion beim ersten Zusammentreffen mit Illyn Payne.Während Barristan Selmy und Renly Baratheon geradezu strahlend beschrieben werden,freundlich sind ,sich gegenseitig necken, ruft Payne geradezu Entsetzen in Sansa hervor.
      Sansa konnte ihren Blick nicht von dem dritten Mann lösen.Er schien zu spüren,dass ihr Blick auf ihm lastete.Langsam drehte er seinen Kopf herum. Lady knurrte.Ein Entsetzen,das so überwältigend wie nichts war,was Sansa Stark jemals im Leben empfunden hatte,erfüllte sie urplötzlich.

      Das deutet für mich darauf hin,dass Sansa über sehr sensible Antennen verfügt und eventuell in gewisser Weise eine Vorahnung hatte,dass Payne irgendwann eine große Gefahr für ihre Familie darstellen wird.
      Dann kommt es zum ersten direkten Zusammentreffen mit Sandor Clegane.
      Starke Hände packten sie bei den Schultern,und einen Moment lang,glaubte Sansa es sei ihr Vater....

      Zunächst scheint ihr diese Berührung Sicherheit zu vermitteln,als sie sich umdreht flößt ihr Sandors Äußeres Angst ein,woraufhin er höhnisch grinst.Als Joffrey Sandor fortschickt,versucht Sansa dennoch zu erklären,dass Payne und nicht er Schuld an ihrer Angst sei.
      Auch kommt es mir so vor,als würde Joffrey nicht viel für Renly übrig haben.Auf den Befehl seiner Mutter hin,kümmert sich Joffrey nach diesem Vorfall um Sansa,er reitet mit ihr aus und obwohl sie zuvor bei ihrer Schwester gesagt hat,wie sehr sie das Reiten hasst,tut Sansa nun Joffrey gegenüber,als würde sie es lieben.Joffrey benimmt sich Sansa gegenüber sehr galant,ist höflich,zuvorkommend und singt sogar für sie,alles mit ihrem Prinzen scheint so zu sein,wie in den,von Sansa so geliebten Liedern.
      Als sie aber auf Arya und Mycah beim Ritterspiel treffen,zeigt Joffrey angestachelt vom Wein,sein wahres Gesicht.Er demütigt und verletzt Mycah,woraufhin Arya eingreift und Joffrey mit ihrem Holzstock eine blutige Wunde am Hinterkopf verpasst.Dieser wird daraufhin so wütend,dass er mit seinem Schwert auf Arya losgeht und diese in ernste Gefahr gerät.Nymeria greift ein und beißt Joffrey in den Schwertarm um Arya zu schützen,welche dann das Schwert Joffreys in den Trident schleudert.
      Das alles entsetzt Sansa zutiefst,wird doch ihre heile Welt durch diesen Streit zerstört.Die Realität holt sie ein." Ihr verderbt alles" macht das meiner Meinung nach sehr deutlich.
      Als sie sich anschließend um ihren Prinzen kümmern und ihm helfen möchte ,hat sich sein Verhalten ihr gegenüber absolut geändert.
      Er schlug die Augen auf und sah sie an,und in diesen lag nichts als Abscheu,nichts als tiefste Verachtung. "Dann geh auch",spuckte er ihr ins Gesicht. " Und fass mich nicht an."

      Für Sansa muss das wohl wie das Erwachen aus einem Traum gewesen sein.
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      Catelyn III

      Eigentlich eher eine Kleinigkeit, die mir da noch aufgefallen ist, aber ich wollte sie mal erwähnt haben. Auf Seite 131 meiner Ausgabe findet sich folgendes Zitat:

      ...and her boy lying there, broken, the sweetest of her children, the gentlest, Bran who loved to laugh and climb and dreamt of knighthood, all gone now, she would never hear him laugh again.

      Das klingt ja schon ziemlich endgültig, Catelyn sieht Bran aber auch nicht mehr wieder, zumindest nicht bisher, also ist das vllt bereits eine Andeutung? Oder ist die Frau einfach schon so fertig mit den Nerven, dass sie von dem Schlimmsten ausgeht, nämlich, dass Bran nie wieder aufwacht?

      Falls dieser kleine Satz von jemand anders in diesem Thread schon erwähnt wurde, hat es diesen kleinen Beitrag von mir nie gegeben~
      L'inverno sta arrivando - Der Winter naht - Winter is Coming - Se acerca el invierno - Vintern närmer sig - Зима близко - L’hiver vient

      [i]Summer friends will melt away like summer snows, but winter friends are friends forever.[/i]
      Ich denke das man diesen satz nicht also ernst nehmen muss.
      Catelyn denkt ja später das Bran durch Theon Greyjoy getötet wurde. Aber wir wissen es ja besser.
      Allerdings könnte es sein das die beiden wircklich nie wieder aufeinander treffen werden.
      Könnte doch was wares dran sein.

      Wilwrica wrote:

      Das klingt ja schon ziemlich endgültig, Catelyn sieht Bran aber auch nicht mehr wieder, zumindest nicht bisher, also ist das vllt bereits eine Andeutung? Oder ist die Frau einfach schon so fertig mit den Nerven, dass sie von dem Schlimmsten ausgeht, nämlich, dass Bran nie wieder aufwacht?


      Ich denke,hier trifft beides zu,ich meine aber auch durchaus es als Andeutung sehen zu können.Selbst wenn Cat und Bran wider erwarten noch einmal aufeinander treffen sollten ist diese Begegnung bestimmt nicht von Lachen geprägt.Weder ist Bran noch der kleine Junge ,der so gerne lachte,noch ist Cat dieselbe.
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      onyx234 wrote:

      Ich denke,hier trifft beides zu,ich meine aber auch durchaus es als Andeutung sehen zu können.Selbst wenn Cat und Bran wider erwarten noch einmal aufeinander treffen sollten ist diese Begegnung bestimmt nicht von Lachen geprägt.Weder ist Bran noch der kleine Junge ,der so gerne lachte,noch ist Cat dieselbe.
      Da ist mit Sicherheit etwas dran. Doch den eigentlichen Gedanken von Cat ordne ich dann doch eher so ein, dass sie einfach vom Schlimmsten ausgeht. Sie fürchtet sich ja auch davor zu schlafen, weil sie Angst hat, dass er genau dann stirbt.
      "Close your eyes," he said gently. "Rest. Maester Luwin tells me you've hardly slept since Bran's fall." "I can't," she wept. "Gods forgive me, Robb, I can't, what if he dies while I'm asleep, what if he dies, what if he dies . . ."
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      A Game of Thrones, Tyrion I
      Huhu :hi:

      Ich bin mal wieder total spät dran und wahrscheinlich wird auch niemand mehr mein geschreibsel kommentieren, aber trotzdem geb ich mal meinen Senf dazu :whistling:

      Wir haben einmal

      Eddard
      ... if she could make Lord Eddard Stark forget his hornor, even for an hour.
      ist nur ein kleiner Satz, aber ich fande ihn wichtig da Ned's Ehrgefühl wirklich nochmal hervorgehoben wird. Klar das sich Robert es sich nicht nehmen lässt, seinen alten Freund hochzunehmen, trotzdem zeigt sich hier, wie schon gesagt, wie Ned tickt.
      Troubled sleep was no stranger to him. He had lived his lies for fourteen years, yet they still haunted him at night.
      Dazu brauche ich wohl nichts mehr schreiben :oops:
      ... Go down into your crypt and ask Lyanna about the dragon's honor!"
      "You avenged Lyanna at the Trident,"Ned said, halting beside the king. Promise me,Ned, she had whispered.
      Mir ist aufgefallen, wann immer das Gespräch auf Lyanna kommt (besonders in Verbindung mit Rheagar), denkt er eben diesen einen Satz. Ich denke, das sich hier auch eine Andeutung darin befindet, dass es sich eben um etwas sehr wichtiges handelt, was Ned Lyanna versprochen hat.


      Tyrion
      Jon Snow's albino direwolf pricked up is ears at the nightly howling, but never raised his own voice in reply. There was something very unsettling about that animal, Tyrion thought.
      Hier erkennt Tyrion, das Ghost niemals ein laut von sich gibt. Finde ich, persönlich, immer toll sowas "wichtiges" so früh zu erfahren. Und es wird deutlich das Ghost anders ist und für andere sehr angsteinflösend ist.
      Dragonbone is black because of its high iron content, the book told him. It is strong as steel, yet lighter and far more flexible, and of course utterly impervious to fire. Dragonbone bows are greatly prized by the Dothraki, and small wonder. An archer so armed can outrange any wooden bow.
      Auch hier wieder, ich finde es spannend so kleine "highlight's" zu erfahren :love: Und ich finde es unheimlich interessant. Irgendwie hatte ich sofort die Verbindung mit Drachenglass, nur leider stimmt die härte nicht überein :pinch:
      He took a step forward, intending to give the boy a reassuring pat on the shoulder or mutter some word of apology. He never saw the wolf, where it was or how it came at him. ...
      And suddenly the wolf was between them. He did not growl. The damned thing never made a sound. ...
      "Why did he attack me?" Tyrion asked with a sidelong glance at the direwolf.
      Ich denke. die Schattenwölfe haben ein "Gefühl" dafür wer gut oder böse ist, bzw welche Absichten er hat und welche Emotionen sein Besitzer demjenigen gegenüber hat. In dieser Situation war Jon unheimlich wütend auf Tyrion, und als dieser beschwichtigend auf ihn zugeht, wird er von Ghost angefallen. Ich denke die Wölfe, haben auch eine Verbindung zu den Gefühlen ihres Besitzers und nicht nur ein Gefühl für eine Situation, wie eben bei Grey Wind und der RW.


      Catelyn
      Outside the tower, a wolf began to howl ... The howling grew louder.
      Ich weiß zwar, das die Wölfe schon vorher um und für Bran geheult haben, aber gerade in solch einer Situation, nämlich kurz bevor das Feuer in der Biblithek entfacht wird, scheind es doch unserer Theorie wieder zu spiegeln, dass die Wölfe "schlimme" Situation spüren.


      Sansa

      Hier habe ich euch nichts weiter hinzu zu fügen, als das ich es witzig fand das Renly auch schon so früh in erwähnung tritt und das Sansa ihn auch sehr leiden mochte :thumbup:

      onyx234 wrote:

      Auch meine ich nicht unbedingt,dass es eine tiefere Bedeutung haben muss,dass Tyrion als Kind von Drachen träumte,sich wünschte einen solchen zu besitzen und auch heute noch großes Interesse für sie hegt.Ich denke das haben damals in Westeros bestimmt viele Kinder getan,eventuell zu vergleichen mit der heutigen Begeisterung kleiner Jungen für z.B. Dinosaurier.
      Ich fand es auch wichtiger, dass Tyrion inzwischen nicht mehr von Drachen träumt. Mir hat das Kapitel im Re-read gut gefallen; weil es weniger auf Handlung ausgerichtet ist, sondern in erster Linie Tyrions Charakter erklärt. Hier offenbart sich schon die ganze Tragik seiner Figur. Eigentlich emphatisch, ist er Inzwischen zynisch und bitter. So bitter, dass es ihm ein inneres Bedürfnis ist, jegliche Illusionen eines 14jährigen Jungen zu zerstören. Und doch kommt es mir so vor, als würde er mit jedem "niemand liebt Dich" "Deine Zukunft wird furchtbar" nur sich selbst meint. Er kämpft zwar oberflächlich betrachtet noch darum, geliebt zu werden, aber er glaubt nicht mehr wirklich daran, dass es je geschehen wird.
      I seldom even dream of dragons anymore. There are no dragons.

      Wie wir wissen, irrt sich Tyrion. Wie er sich auch irrt, dass Jon nur ein ungeliebter Bastard ist oder in der Nacht-Wache keinerlei Ehre liegt.

      Das versöhnliche Ende des Kapitels (die Männer verbringen einen friedlichen Abend; essen, trinken, lachen gemeinsam) scheint fast wie ein Hinweis von GRRM an Tyrion, dass es auch für ihn Gutes im Leben geben kann.