[Reread] A Game of Thrones ("Eddard IV" bis "Daenerys III") [S.236 , Woche 6]

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      Ser Arthur Dayne schrieb:

      An dem Attentat kann Alliser allerdings nicht wirklich beteiligt gewesen sein, da er von Jon schon vorher weggeschickt worden war.

      Ok das hatte ich nicht mehr im Kopf. :rolleyes:
      Aber eigendlich sollte Thorne doch zufrieden sein. Mit Robert Baratheon, Eddard Stark, Tywin Lannister, Hooster Tully und Jon Arryn sind alle damaliegen Anführer der Rebellen tot. Während mit Mace Tyrell und Doran Martell die unterstützer der Krone noch leben. :hmm:
      Tut er doch irgendwo auch. Was nicht ausschließt, dass er grollt, wenn ein Jon oder ein Tyrion seinen Weg kreuzen.
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont
      Die Stelle mit Sansas Flehen um Ladys Leben hab ich mir auch markiert. Wir kennen Lyanna zwar nicht richtig, aber ich hab auch das Gefühl, dass als damals Lyanna gefleht hat, es auch um ein Leben ging. Dass es ihr nur darum ging auf Winterfell bestattet zu werden, ich glaubs nnicht.
      Ebenso fand ich die Stelle wo Aemon Tyrion als Riesen bezeichnet auffällig. Vor allem, als Aemon das auch noch bekräftigt als Tyrion erst eine launige Antwort gibt ("Nichtsdestoweniger, ich denke es stimmt") . Und die Tatsache, dass es jemand geschafft hat im Gespräch mit Tyrion mal das letzte Wort zu haben. Außerdem erfahren wir, in welch schlechtem Zustand die Nachtwache ist.
      Dass Tyrion und Jon Freundschaft geschlossen haben, ist mir jetzt auch erst beim Reread aufgefallen. So richtig mit Hand geben und so weiter. Vielleicht kann das ja sogar noch mal in irgendeiner Weise wichtig werden. Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass Jon und Tyrion sich noch mal treffen.
      Und jetzt noch ein Wort zu der Übersetztung der Blanvalet-Ausgabe: Meist sehe ich das entspannt, auch dass die Namen eingedeutscht wurden, ich kenne die alten Bücher ja nicht, in der Serie sind die Namen auch eingedeutscht, naja, hätte trotzdem nicht sein müsssen. Kann ich aber mit leben. Aber: In der Szene wo Tyrion ein letztes Mal auf der Mauer steht und nach Süden blickt sieht er die Lichter von Moles. ?????? Sonst wird jeder Furz eingedeutscht, aber Moles Town übersetzen sie nicht, sondern nennen es Moles? Meinetwegen Maulwurfhausen (ok, das wäre albern), aber die Stadt/Dorf heiß ja so, weil viele Gebäude unter der Erde liegen.
      "Even the darkest night will end and the sun will rise"
      Victor Hugo

      Catweasel schrieb:

      Und jetzt noch ein Wort zu der Übersetztung der Blanvalet-Ausgabe: Meist sehe ich das entspannt, auch dass die Namen eingedeutscht wurden, ich kenne die alten Bücher ja nicht, in der Serie sind die Namen auch eingedeutscht, naja, hätte trotzdem nicht sein müsssen. Kann ich aber mit leben. Aber: In der Szene wo Tyrion ein letztes Mal auf der Mauer steht und nach Süden blickt sieht er die Lichter von Moles. ?????? Sonst wird jeder Furz eingedeutscht, aber Moles Town übersetzen sie nicht, sondern nennen es Moles? Meinetwegen Maulwurfhausen (ok, das wäre albern), aber die Stadt/Dorf heiß ja so, weil viele Gebäude unter der Erde liegen.

      Ich könnte mich jedes Mal aufs Neue über diese "Übersetzung" der Namen aufregen. Was auch immer die im ersten Band getrieben haben, es ist absolut inkonsequent. So taucht ein gewisser Bowen Marsh auf, welcher später Bowen Marsch heißt. Hatte auch schon an anderer Stelle einen anderen originalbelassenen Namen aufgeführt.
      Moles wird übrigens später zu Mulwarft.
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      Mulwarft lass ich mir sogar noch irgendwo gefallen. Aber was soll Moles sein? Das sind halt so Sachen, die wenn man grad am Lesen und mitten in der Welt ist, voll raus bringen. So wie wenn Sam Frodo "Chef" nennt. Da wird mir jedes mal kurz schlecht.
      Hab mir jetzt aber auch die englischen eBooks gekauft, wenn ich die Serie schon auf englisch kucke und gut klar komm, dürften die Bücher ja noch weniger ein Problem sein. Und dann kann ich des Meisters Worten im Orginal folgen. :hail:
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      Victor Hugo
      Um nochmal Mormont und Tyrions Gespräch aufzugreifen. Ich denke, dass er sich bewusst ist, dass gerade etwas "seltsames" passiert und ja auch deswegen Hilfe anfordert, aber was denn nun genau los ist weiß er nunmal einfach nicht. Ich meine, klar es gibt Berichte von den weißen Wanderern, aber man darf auch nicht vergessen, dass sie nicht viel mehr als eine Legende sind, selbst wenn man daran glaubt ist es mMn nicht wirklich komisch, wenn man etwas skeptisch ist^^
      Tsstsss... Die Woche ist fast rum und es fehlen immer noch zwei Kapitel...

      ARYA II

      Ned kommt zu spät zum Essen. Er wird von Jory auf das Turnier der Hand angesprochen und ist darüber nicht begeistert. Als Sansa ihn bittet, zuschauen zu dürfen, ist er darüber nicht sehr erbaut und will es eigentlich verbieten, weil erfür das Projekt sowieso nicht sonderlich viel übrig hat...
      Septa Mordane überzeugt ihn jedoch, dass Sansa als Edelfräulein teilnehmen sollte und es auch ein merkwürdiges Bild abgeben würde, wenn ausgerechnet Neds Familie nicht dabei wäre.
      Ungern sagt Ned dann doch zu, Plätze für beide Mädchen zu reservieren.
      Aber Arya will gar nicht, denn auf dem Turnier würde sie alle sehen, die sie bitterlich hasst: Cercei, Robert, den Bluthund und vor allem Prinz Joffrey...
      Sansa giftet sie daraufhin an, dass sie überhaupt nicht erwünscht sei. Ärgerlich weist Ned Sansa zurecht und verlässt kurz darauf den Raum, da er seinen Appetit verloren hat.

      Arya beobachtet den Rest des Haushalts und fühlt sich ganz entsetzlich einsam. Sie vermisst ihre Brüder, allen voran Jon.
      Was ich hier ziemlich interessant fand, war die Gleichheit er Gedanken bei Jon und Arya...
      She wanted Jon to muss up her hair and call her "little sister" and finish her sentences with her.
      JON III
      And Arya . . . he missed her even more than Robb (...) He would give anything to be with her now, to muss up her hair once more and watch her make a face, to hear her finish a sentence with him.
      Arya ist unglücklich und einsam, niemand redet mit ihr und sie will auch mit keinem reden und will ebenfalls den Tisch verlassen, was Septa Mordane ihr verbieten will. Arya wird pampig und rennt auf ihr Zimmer und verschließt es, wo sie sich sicher fühlt und endlich weinen kann.
      Erst taucht Fat Tom auf, der - wie sie glaubt - als sie auf seine Frage, ob alles in Ordnung ist und sie da sei mit "Nein" antwortet, verschwindet, weil er tatsächlich glaubt, sie sei nicht da... :rolleyes:
      Natürlich glaubt er das nicht, aber ich finde rührend, dass er sich Sorgen macht. Er scheint der einzige zu sein, der überhaupt bemerkt hat, dass es ihr nicht gut geht...
      Arya ist traurig und wütend, weil sie um Mycah trauert und niemand,
      nicht einmal ihr Vater auch nur die Stimme erhoben hat, um etwas dagegen
      zu sagen...
      Sie wühlt Needle aus ihrem Versteck und fühlt sich damit wahrscheinlich irgendwie sicherer.

      Dann taucht die Septa auf und benimmt sich genauso, wie man bei Arya nicht landen kann... :wacko:


      Und schließlich kommt Ned, den sie reinlässt. Und ich glaube nicht, dass es Angst vor ihm ist sondern
      A soft knock at the door behind her turned Arya away from the window and her dreams of escape. "Arya," her father's voice called out. "Open the door. We need to talk."
      Er schimpft nicht, macht keine Vorwürfe, sondern will nur reden.
      Nachdem er sie kurz schilt, weil sie sagt, dass sie die Septa hasst, redet er mit ihr. Er nimmt ihr auch Needle nicht weg, auch wenn sie das befürchtet. Er sagt ihr, dass sie in Gefahr sind, dass sie zusammen stehen müssen, auch Sansa und sie.
      Er stellt fest, dass sie Lyanna ähnelt und das Wolfstemperament hat...
      Das Gespräch bewirkt viel bei Arya. Sie entschuldigt sich am nächsten Morgen freiwillig bei Septa Mordane...

      Und nun muss ich mich mal kurz selbst zitieren (Reread Kapitel Arya I)
      Sie (Arya) ist die, die nicht in die Form passt, die man ihr überstülpen will. Für sie ist Septa Mordane nicht die richtige Erzieherin. Jemand anders könnte ihre Wildheit bestimmt zügeln oder kanalisieren, aber die Septa (und mutmaßlich auch Cat) versuchen eine zweite Sansa aus ihr zu machen, was gar nicht funktionieren kann...
      Wenn Ned sich mehr um ihre Erziehung kümmern würde (aber das ist ja nicht Aufgabe der Väter... :rolleyes:), würde er eher in ihr Lyannas Temperament erkennen und könnte besänftigend einwirken. Man merkt das ja auch später sehr schön, in dem Kapitel in KL als er auf ihr Zimmer kommt, weil sie sich so derbe mit Sansa gestritten hatte und Nadel bei ihr entdeckt. Da macht er eigentlich alles richtig. Er hat den richtigen Draht zu seiner Tochter, die ich Catelyn an dieser Stelle abspreche...
      Weil hier ist nämlich das Kapitel, auf das ich mich da bezogen habe :D

      Drei Tage später hat Arya dann einen neuen Tanzlehrer... :dance:

      Und was mir auch noch aufgefallen ist:
      Arya vermisst Robb und Bran und Rickon und ganz besonders Jon. Aber mit keinem einzigen Wort wird erwähnt, dass Arya ihre Mutter erwähnt... :S
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner
      Arya II

      Esmeralda schrieb:

      Und was mir auch noch aufgefallen ist:
      Arya vermisst Robb und Bran und Rickon und ganz besonders Jon. Aber mit keinem einzigen Wort wird erwähnt, dass Arya ihre Mutter erwähnt...

      Das ist mir auch aufgefallen.Komisch,eigentlich sollte ein kleines Mädchen,das sich einsam fühlt,schon seine Mutter vermissen.
      Es ist ja wirklich nicht so,als würde ich Ned nicht mögen,aber seine Entscheidungen und das absolute Einhalten seiner Prinzipien, zugunsten seiner Ehre und manchmal auf Kosten meines Menschlichkeitsempfindens stört mich schon sehr oft.
      In diesem Kapitel liebe ich Ned.Es wird erwähnt,wie er in Winterfell mit seinen Leuten umgegangen ist,und das jeden Tag ein Gedeck für einen von ihnen auf dem Tisch stand.Er geht mit Arya dermaßen einfühlsam und liebevoll um,dass es mich wirklich absolut rührt.Einen besseren Vater,kann man sich wohl nicht wünschen!Ned macht traurig,dass zwischen seinen Töchtern,seit den Vorfällen auf dem Königsweg ,ein nicht enden wollender Krieg herrscht. Arya sagt zunächst sie würde ihre Schwester hassen,woraufhin Ned ihr begreiflich macht,wie wichtig" das Rudel" für einen eisamen Wolf sein kann,wenn der Winter naht.
      Eine Sache ,die Arya sagt,wohl auch um ihrem Vater eine Freude zu machen...
      Er klang so müde,dass es Arya traurig stimmte." Ich hasse Sansa nicht",erklärte sie ihm. " Nicht wirklich." es war nur eine halbe Lüge.

      ...hier bin ich mir nun wirklich nicht sicher,ob damit gemeint ist,dass Arya ihre Schwester wirklich hasst...oder eben nicht... ?(
      Arya leidet nicht nur wahnsinnig unter dem Tod ihres Freundes Mycah,sie macht sich auch schreckliche Vorwürfe schuldig an seinem Tod zu sein,da sie ihn dazu animiert hat,mit ihr zu kämpfen.Ned kann sie trösten und ihr die Schuldgefühle scheinbar nehmen.
      Eine Sache ,die mir noch aufgefallen ist,ist der Vergleich Aryas mit Lyanna und die Erwähnung des Wolfsblutes.
      " Ach Arya.Du hast eine Wildheit an dir Kind.-Das Wolfsblut-hat mein Vater es genannt.Lyanna hatte einen Hauch davon und mein Bruder Brandon mehr als nur einen Hauch. Es hat sie beide in ein frühes Grab geführt.

      Ist das vielleicht ein Hinweis darauf,dass auch Arya einen frühen Tod finden wird?
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

      onyx234 schrieb:

      ...hier bin ich mir nun wirklich nicht sicher,ob damit gemeint ist,dass Arya ihre Schwester wirklich hasst...oder eben nicht... ?(
      Sie kann sie einfach nicht leiden und die beiden sind zu verschieden, um richtig dicke miteinander zu werden. Und sie ist wütend, weil Sansa gelogen hat. Aber das ist halt nicht so richtig Hass... nur ein bisschen... auf diese Sache bezogen...
      Manchmal hat man halt so schwurbelige Gefühle :rolleyes:

      onyx234 schrieb:

      Arya leidet nicht nur wahnsinnig unter dem Tod ihres Freundes Mycah,sie macht sich auch schreckliche Vorwürfe schuldig an seinem Tod zu sein,da sie ihn dazu animiert hat,mit ihr zu kämpfen.Ned kann sie trösten und ihr die Schuldgefühle scheinbar nehmen.
      Uppsi... hat ich auch aufgeschrieben, ist mir aber beim Übertragen dann irgendwie verloren gegangen...

      onyx234 schrieb:

      Eine Sache ,die mir noch aufgefallen ist,ist der Vergleich Aryas mit Lyanna und die Erwähnung des Wolfsblutes.


      Zitat

      " Ach Arya.Du hast eine Wildheit an dir Kind.-Das Wolfsblut-hat mein Vater es genannt.Lyanna hatte einen Hauch davon und mein Bruder Brandon mehr als nur einen Hauch. Es hat sie beide in ein frühes Grab geführt.


      Ist das vielleicht ein Hinweis darauf,dass auch Arya einen frühen Tod finden wird?
      Zumindest befürchtet Ned das. Um daraus jetzt allerdings ein Foreshadowing zu Aryas Tod zu machen, finde ich etwas wenig. Da könnte man schon eher ob ihres jetzigen Lebenswandels darauf kommen :D
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      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Esmeralda schrieb:

      Zumindest befürchtet Ned das. Um daraus jetzt allerdings ein Foreshadowing zu Aryas Tod zu machen, finde ich etwas wenig. Da könnte man schon eher ob ihres jetzigen Lebenswandels darauf kommen

      Naja...aber so als Tüpfelchen auf dem i ,zusammengenommen,mit dem Lebenswandel...und ihrem Werdegang....

      Esmeralda schrieb:

      Manchmal hat man halt so schwurbelige Gefühle

      Kenne ich gar nicht,gefühlsfest ,wie ich stets bin! :whistling:
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      Onyx... der Fels in der Brandung der tosenden Emotionen! Ja, ich sehe es direkt vor mir... :whistling:
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      Bin grad zu doof zum zitieren. Aber zu Arysa Wolfsblut, ihrem frühen Tod und Neds Lektion über den einsamen Wolf, hab ich nur gedacht, dass Arya ein Buch später genau zu diesem einsamen Wolf wird. Ohne Familie irrt sie durch die Welt. Aber bisher konnte sie sich ja durch alle brenzligen Situationen irgendwie durch wieseln. Wobei ich glaube, dass die Figur Arya auch schon zu weit gekommen ist, als dass GRRM sie jetzt noch sterben lässt. Hoffentlich. Ich bin nämlich echt mal gespannt wie Aryas Geschichte aus geht. Beim ersten Lesen dachte ich noch, dass sich Arya zu so ner typischen Mädchen-will-werden-was-sie-eigentlich-nicht-werden-kann-Rolle entwickelt, so nach dem Motto armes unterdrücktes Mädchen wird zur besten Schwertkämpferin, ist eine betörende Schönheit und verliebt sich in den edelsten aller Ritter. So rosa Ponyhof mit Einhörnern. Aber so ist Eis und Feuer ja nicht. Auf jeden Fall bin ich auf Arya gespannt.
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      Victor Hugo

      onyx234 schrieb:

      Arya II

      Eine Sache ,die mir noch aufgefallen ist,ist der Vergleich Aryas mit Lyanna und die Erwähnung des Wolfsblutes.
      " Ach Arya.Du hast eine Wildheit an dir Kind.-Das Wolfsblut-hat mein Vater es genannt.Lyanna hatte einen Hauch davon und mein Bruder Brandon mehr als nur einen Hauch. Es hat sie beide in ein frühes Grab geführt.


      Hier könnte man auch einen Hinweis auf die Geschichte von Lyanna hinein interpretieren. Wenn es dieses Temperament war, das sie in den Tod geführt hat, ist es doch wahrscheinlicher, dass Lyanna freiwillig mit Rhaegar mitgegangen ist. Wäre sie entführt worden, hätte also nicht aktiv gehandelt, würde Ned das Wolfsblut doch nicht so betrachten. Vielleicht sehe ich da auch zu viel, aber ein kleiner Hinweis war es meiner Meinung nach doch.
      Daenerys III
      Das Khalasar ist nach der Hochzeit auf dem Weg nach Vaes Dothrak. Dany fühlt sich am Anfang gar nicht wohl. Viserys hat sich dem Khalasar angeschlossen und benimmt sich wie sich Viserys eben benimmt. Er will sicher stellen, dass Drogo sein Versprechen nach der Krone wahr macht, ist nicht gewillt sich dem Leben der Dothraki anzupassen und scheint allgemein nörgelig zu sein. Drogo scheint sich auch, außer des nachts, wenig um seine junge Braut zu kümmern. Tagsüber beachtet er sie nicht, und abends säuft er mit seinen Kriegern. Und nachts besteigt er sie und schläft danach schnrchend ein. Naja, dass sich Dany da nicht wohl fühlt wundert mich nicht. Doch nach und nach beginnt sich Dany zu emanzpieren. Was scheinbar mit den Drachenträumen zu tun hat. Beziehungweise mit dem einen Traum den sie in der Nacht hatte, vor der sie beschlossen hatte dass sie es nicht mehr länger ertragen kann. Das Reiten fällt ihr leichter und sie kann sogar die Schönheit des Landes genießen. Sie widersetzt sich Viserys heftig und demütigt ihn vor der ganzen Horde als sie ihm sein Pferd weg nehmen lässt. Und sie erkennt, dass Viserys eigentlich ein Würstchen ist, was ihr Jorah auch bestätigt. Und er macht ihr auch klar, dass es die einfachen Leute in Westeros nicht interessiert, ob die Targaryen wieder auf den Thron kommen. Was Viserys Illyrio ja nur zu gern geglaubt hat. Wie erfahren dass im Westen der Welt die Magie verschwunden ist, es sie im Osten aber noch gibt. Das Verschwinden der Magie scheint mir dem Untergang Valyrias zusammen zu hängen. Dieses Kapitel scheint auch eine lange Zeitspanne zu umfassen, denn am Ende hat das Khalasar das dothrakische Meer durchquert und Dany ist sichtbar schwanger.
      Ich denke in diesem Kapitel ist Dany erwachsen geworden. Sie nimmt ihre Rolle als Khaleesi an, behauptet sich vor ihrem Bruder, verschließt zumindest nicht mehr vollständig die Augen vor der Wahrheit. Und trotzdem macht der letzte Satz noch mal klar, dass sie eigentlich noch ein Kind ist.
      Was ich mich frage ist nur die Sache mit der Magie. Warum ist die im Westen weg und im Osten gibt es sie noch? Bezeihungsweise was ist von der Magie im Osten noch da? Von Melisandre wissen wir ja später, dass sie auch viel Pülverchen und Tricks benutzt. Aber es gibt da ja auch noch die Hexenmeister in Qarth. Oder fängt das alles erst wieder richtig an magisch zu werden als die Drachen geboren werden? Und was war in der Zeit als es zwar Drachen gab, aber Valyria schon untergegangen war? War das Verschwinden der Magie ein schleichender Prozess oder ging das von heut auf morgen?
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      Victor Hugo
      DaenerysIII
      Ich meine auch ,dass in Dany ,von dem Drachentraum ermutigt,eine Veränderung vorgeht,die ihr verhilft, sich über Viserys hinwegzusetzen und die Angst,die sie vor ihm hatte zu besiegen.In Danys neuem Traum,kommt Viserys überhaupt nicht mehr vor,sondern nur ein schwarzer Drache,dessen Schuppen rot von Danys Blut sind.Da von keiner Verletzung die Rede ist,gehe ich davon aus ,dass ihr Traum darauf hinweist,dass Dany diesen Drachen evtl. geboren hat.Der Drache in ihrem Traum ist schwarz,von Anfang an ,scheint Dany eine besondere "Beziehung zu dem schwarz -roten Ei,sowie später zu Drogon zu haben.
      Nach ihrer,vollständig zu ihren Gunsten ausgegangenen Auseinandersetzung mit Viserys,welche diesen zutiefst erniedrigt hat,kann Dany sich nun endlich eingestehen,was sie tief in ihrem Inneren schon lange Zeit zu wissen schien.Die Schwäche und absolute Unfähigkeit ihres Bruder,jemals seinen Thron zurück zu erobern und zu herrschen.Diese Dinge laut auszusprechen und von Jorah bestätigt zu bekommen,lassen Dany sich ihrer eigenen Stärke bewusst werden und sie beginnt sich an ihr neues Leben als Khaleesi anzupassen und es zu genießen...sie beginnt" zu herrschen".
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „onyx234“ ()

      Jo, da kann ich eigentlich nur wenig hinzufügen.
      Was mir nur aufgefallen ist:
      Viserys besteht darauf, den Khalasar zu begleiten, um seine Armee notfalls mit Hilfe seines geliehenen Schwertes einzufordern.
      Ja, nee, ist klar... Ein einziger junger Mann, der nicht einmal anständig an der Waffe ausgebildet wurde, meint, er kann es mit einer 40.000 Mann starken Horde aufnehmen... :wacko:
      Da zeigt sich doch mal wieder, wie sehr Viserys neben der Spur ist!

      Auch Dany wird das nun ziemlich schmerzlich klar.
      He was a pitiful thing. He had always been a pitiful thing. Why had she never seen that before? There was a hollow place inside her where her fear had been.
      Und das hilft ihr dabei, ihre Angst vor ihm zu überwinden.
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      Mystische Fragen tauchen hier auf

      Man erfährt auch, daß die letzten Drachen vor ca. 150 Jahren gestorben sind, als Aegon III "Drachentod" regierte - hat der die umgebracht oder wer und warum?
      Ausserdem verschwinden die Zauberkräfte mit dem Untergang Valyias, also nicht oder nur mit dem Aussterben der Drachen...
      Daenerys beobachtet beim Betreten ihres Zeltes, wie "ein Finger aus rotem Licht nach den Dracheneiern greift" - soll das ein Bezug auf den roten Kometen sein?