Welche Eindeutschung nervt euch am meisten?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our use of cookies. More details

      Lehran wrote:

      Casterly ist meiner Meinung nach von "caster" - Goldschmied abgeleitet. Ihr solltet mal selbst versuchen, fünftausend Seiten und tausende Namen zu übersetzen, da geht schon mal was schief und einiges ist eben extrem schwer übersetzbar.

      Wenn man sich das Übersetzen der Namen gespart und sich auf den Rest des Textes beschränkt hätte,wären garantiert alle glücklicher!
      Ich finde das Übersetzen der Namen generell blöd,Lennister,Königsmund und Manke , würde ich von daher einfach mal nehmen ,meine aber generell alle Namen,vor allen Dingen die,bei denen nur ein Vokal verändert wurde oder ein Buchstabe am Ende fehlt! :rolleyes:
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

      Revolvermann wrote:

      Lehran wrote:

      Casterly ist meiner Meinung nach von "caster" - Goldschmied abgeleitet. Ihr solltet mal selbst versuchen, fünftausend Seiten und tausende Namen zu übersetzen, da geht schon mal was schief und einiges ist eben extrem schwer übersetzbar.

      Nebenbei bemerkt meintest du wohl "Gießer" oder "Formengießer", oder nicht?
      Das ist eben die Schwierigkeit, dass wir als Nicht-Muttersprachler nicht alle Nebenbedeutungen und Konnotationen erahnen können. Ich habe sowohl Gießer als auch Goldschmied als auch viele andere Bedeutungen dafür gefunden.

      onyx234 wrote:

      Lehran wrote:

      Casterly ist meiner Meinung nach von "caster" - Goldschmied abgeleitet. Ihr solltet mal selbst versuchen, fünftausend Seiten und tausende Namen zu übersetzen, da geht schon mal was schief und einiges ist eben extrem schwer übersetzbar.

      Wenn man sich das Übersetzen der Namen gespart und sich auf den Rest des Textes beschränkt hätte,wären garantiert alle glücklicher!

      Ne, meine Eltern hätten sicher entnervt aufgegeben. Die beiden sind große ASOIAF-Fans, können aber kein Englisch. Sie haben so schon Probleme, sich die ganzen Namen zu merken. Wenn sie hinter den Namen nicht mal einen Sinn sehen würden, wäre das hoffnungslos.
      Hmm...bei den Bastard- Namen würde ich das ja auch noch einsehen ,aber ob man jetzt Alliser Thorne oder Allisar Thorn ,Lannister oder Lennister,Arthur Dayn oder Arthur Dayne liest ,dürfte doch vom Verständnis her in keinster Weise eine Rolle spielen und die Namen von Städten und anderen Orten, werden doch in etlichen anderen Werken auch nicht verändert. :wacko:
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison
      Königsmund, Schnee und Lennister.

      Bei Schnee kann ich die Änderung ja noch verstehen, aber Snow sollte auch für nicht-Englischsprecher noch verständlich sein. Was das Lannister in Lennister soll weiß wohl nur der Übersetzer selber... Deutscher ist das auch nicht^^ . Und Königsmund... komischwer stadtname. da wären andere Übersetzungen besser gewesen. Kings Landing für die Deutsche Fassung fänd ich aber auch nicht so passend.

      Revolvermann wrote:

      Nebenbei bemerkt meintest du wohl "Gießer" oder "Formengießer", oder nicht?
      Die mächtige Burg Gießenfels :D Wobei ich das erste e vielleicht noch weglassen würde.


      Das Thema hatten wir ja schon an anderer Stelle, aber die Übersetzung ist an einigen Stellen wirklich inkonsequent. Wir haben komplette Eindeutschungen wie Erbsengraben, oder Tiefwald Motte. Dann eine große adelige Familie namens Rothweyn, die zwar eingedeutscht, aber gleichzeitig auf exotisch, oder sehr alt getrimmt wurden und in Dorne leben die Dayns. Im Norden war man auch noch so kreativ und macht aus den Dustins die Staublins. Das ist ja fast so als würde ich Staubsauger mit Dust Sucker übersetzen. Gleichzeitig hat man aber noch Namen wie Catelyn, Jaime, Cersei usw. Zu Casterly Stein, bei dem man sich wohl unschlüssig war, ob man es jetzt übersetzt, oder nicht und sich deshalb für den halbgaren Kompromiss entschieden hat, brauche ich ja nichts mehr sagen.
      Ich weiß nicht ob der Mut der Übersetzer nicht weiter ging, als ein a im Nachnamen einer Familie, die drei Point of Views stellt, durch ein e zu übersetzen, aber allein durch die Vornamen werde ich immer wieder daran erinnert, dass GRRM sich nicht am mittelalterlichen Deutschland orientiert und dann fallen diese Übersetzungen negativ auf.

      Die lästigste ist für mich Lennister, weil man damit regelmäßig konfrontiert wird. Auf Platz 2 folgt dann schon der Bastardname Strom. Dadurch dass ich auch viel im Ice and Fire-Wiki nachschlage und mich hier in Diskussionen an die alten Namen gewöhnt habe, denke ich bei Strom immer an einen Tippfehler und wundere mich darüber seit wann z.B. Bloodraven aus den Sturmlanden kommt. Die dritte weiß ich selber nicht, man hat einfach zu viel Auswahl.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Ich hab mal für Manke, Lennister und Königsmund gestimmt, weil es einfach so dumm ist. :blackeye:

      Bei Casterlystein ist die Übersetzung wenigstens noch nachvollziehbar, wenn man weiß, dass die Burg nach dem Haus Casterly benannt wurde. Wobei man sich fragt, wieso sie Casterly nicht eindeutschen konnten, und warum man daraus so ein dämliches Wort basteln musste.
      Im übrigen meine ich, die deutsche Neuübersetzung sollte vernichtet werden.
      Ich jedenfalls, finde es dämlich , wenn es sich um ein Buch mit Deutschen Text handelt , immer wieder Namen aus den Englischen auftauchen. So furchtbar wie es hier so einige meinen, ist es doch gar nicht. Die Deutsche ubersetzung
      der Namen für Personen und Orte gehen völlig in Ordnung, und sind stimmig mit dem Text. Es nervt mich wenn ich in der Deutschen Fassung "Kingslanding" lese.Das passt überhaupt nicht. Königsmund wirkt da schon viel
      stimmiger. Ist für mich auch nicht nachzuvollziehen warum so viele Leser Schwierigkeiten damit haben. Die ,die es stört, können doch gleich die Englische Fassung lesen. Und die ,die des Englischen nicht mächtig sind, und sich
      trotzdem über die Deutschen Namen beschweren, sollten Nachhilfe in Englisch nehmen und ebenfalls zu der Englischen Fassung wechseln.
      :puke:

      The Priest wrote:

      Die Deutsche ubersetzung der Namen für Personen und Orte gehen völlig in Ordnung, und sind stimmig mit dem Text

      Und wo ist bei "Dayn" die Übersetzung? Rois? Lennister?
      Solche Namen sind mir schon störend aufgefallen, bevor ich das Original kannte.

      The Priest wrote:

      Es nervt mich wenn ich in der Deutschen Fassung "Kingslanding" lese.

      Nervt es dich auch, wenn du in in dieser recht bekannten Buchreihe über einen Zauberer von Harry Potter anstelle von Harald Töpfer lesen musst?

      The Priest wrote:

      Königsmund wirkt da schon viel
      stimmiger. Ist für mich auch nicht nachzuvollziehen warum so viele Leser Schwierigkeiten damit haben.

      Dann lies doch mal die Argumente. Wäre ein Anfang.
      Königsmund ist keine Übersetzung von King's Landing. Punkt.

      The Priest wrote:

      Und die ,die des Englischen nicht mächtig sind, und sich
      trotzdem über die Deutschen Namen beschweren, sollten Nachhilfe in Englisch nehmen und ebenfalls zu der Englischen Fassung wechseln.

      Ach was, die, die deutsche Namen haben wollen, sollen sich einfach ihre eigene Übersetzung kreieren. Hat den Vorteil, dass man persönliche Präferenzen und Vorlieben einbringen kann. Während der Rest einfach bei dem bleibt, was der Autor uns sagen wollte.
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
      ________________________________________________________________________________________________________

      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont
      Eigennamen und Städtenamen/Ortsnamen werden normal nirgens eingedeutscht. Gerade bei Kings Landing hat der name eine Bedeutung und sollte nicht umgeändert werden.
      Ich glaube die meisten stöhren sich einfach daran das die Deutsche Übersetzung einfach total dumm klingt (Jon Schnee :dash: ). Am besten daran finde ich das die alte übersetzung die Englischen Namen mitgenommen hat und die Neuauflage alles Übersetzen muss. Wundert mich auch das die Verantwortlichen noch nicht auf die Kritik reagiert.

      Ein kleiner Tipp: Bei dem deutschen Audible Hörbuch des Liedes wurde es direkt vom Englischen übersetzt und alle Namen,Orte sind in Englisch.

      Ser Arthur Dayne wrote:

      The Priest wrote:

      Die Deutsche ubersetzung der Namen für Personen und Orte gehen völlig in Ordnung, und sind stimmig mit dem Text

      Und wo ist bei "Dayn" die Übersetzung? Rois? Lennister?
      Solche Namen sind mir schon störend aufgefallen, bevor ich das Original kannte.

      The Priest wrote:

      Es nervt mich wenn ich in der Deutschen Fassung "Kingslanding" lese.

      Nervt es dich auch, wenn du in in dieser recht bekannten Buchreihe über einen Zauberer von Harry Potter anstelle von Harald Töpfer lesen musst?

      Ne, weil Harry Potter in England, einer realen Welt spielt. ELVEUF spielt nun mal in Westeros, einem fiktiven Platz, der zwar auf England basiert, aber eben trotzdem Fantasy ist.


      The Priest wrote:

      Königsmund wirkt da schon viel
      stimmiger. Ist für mich auch nicht nachzuvollziehen warum so viele Leser Schwierigkeiten damit haben.

      Dann lies doch mal die Argumente. Wäre ein Anfang.
      Königsmund ist keine Übersetzung von King's Landing. Punkt.

      Man spricht ja auch oft von Lokalisation; es ist logisch, dass man nicht alles 1:1 übersetzen kann. Königslandung ist im Deutschen nichts, das man als Ortsname akzeptieren könnte, ebenso wenig wie Sturmesend.


      The Priest wrote:

      Und die ,die des Englischen nicht mächtig sind, und sich
      trotzdem über die Deutschen Namen beschweren, sollten Nachhilfe in Englisch nehmen und ebenfalls zu der Englischen Fassung wechseln.

      Ach was, die, die deutsche Namen haben wollen, sollen sich einfach ihre eigene Übersetzung kreieren. Hat den Vorteil, dass man persönliche Präferenzen und Vorlieben einbringen kann. Während der Rest einfach bei dem bleibt, was der Autor uns sagen wollte.

      Aber der Autor wollte doch in der Muttersprache seiner Leserschaft schreiben. Er wollte, dass man hiner den Namen einen Sinn sieht, sonst hätte er einfach Kunstnamen eingeführt. Er wollte, dass man einen unmittelbaren Bezug zu seinen Personen und Orten aufbaut, weil man charakteristische Eigenschaften oder kuriose Herkunfte darin erkennt. Was für einen Sinn hätten sonst Namen wie Horse, Leather, Satin, Hot Pie oder Kingsguard, wenn es für den Leser Kunstnamen wären, die er nicht zuordnen kann? Deshalb musste es übersetzt werden, weil für einen Deutschen ist "Hot Pie" nicht dasselbe wie "Hot Pie" für Martin war. Aber "Heiße Pastete" ist ungefähr dasselbe, wenngleichen Übersetzungen nie perfekt sind. Schon allein die Frage, wann man "du" und "Ihr" für "you" verwendet, ist so entscheidend für das Verhältnis der Figuren. Ein Wunder, dass sich darüber noch niemand erregt hat. Na, vermutlich, weil's schon immer so war. Die Menschen regen sich nur auf, wenn etwas Neues kommt, was von ihrem Gewohnten abweicht.


      Near wrote:

      Eigennamen und Städtenamen/Ortsnamen werden normal nirgens eingedeutscht. Gerade bei Kings Landing hat der name eine Bedeutung und sollte nicht umgeändert werden.
      Bei Namen und Orten aus der realen Welt wird in der Regel nicht übersetzt, aber bei vollkommen fiktiven Welten ist das üblich.

      Lehran wrote:

      Bei Namen und Orten aus der realen Welt wird in der Regel nicht übersetzt, aber bei vollkommen fiktiven Welten ist das üblich.

      Oh...kannst du mir da bitte ein oder mehrere Beispiele nennen,wenn das üblich ist müssten solche Übersetzungen ja zahlreich vorhanden sein.Ich überlege schon die ganze Zeit ?(
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

      onyx234 wrote:

      Lehran wrote:

      Bei Namen und Orten aus der realen Welt wird in der Regel nicht übersetzt, aber bei vollkommen fiktiven Welten ist das üblich.

      Oh...kannst du mir da bitte ein oder mehrere Beispiele nennen,wenn das üblich ist müssten solche Übersetzungen ja zahlreich vorhanden sein.Ich überlege schon die ganze Zeit ?(
      Der Herr der Ringe als Paradebeispiel. Viele Namen stammen von selbsterfundenen Sprachen ab und wurden daher logischerweise nicht übersetzt, aber was aus dem englischen kommt, wurde übersetzt, wie Bilbo Beutlin, Mittelerde, Riddermark, Auenland, der Einsame Berg, Wetterspitze, Langer See etc. Ist auch irgendwie nie eine englische Atmosphäre aufgekommen beim Herrn der Ringe, oder?
      Oder die Fantasy-Videospielreihe "Fire Emblem". Dort werden viele Namen sogar in jeder Sprache komplett verändert, weil man eben keine fremde, sondern eine heimische Atmosphäre erzeugen will.
      Heimische Atmosphäre erzeugen hin oder her. Das Ganze ist halt durch handwerkliche Mängel en mas so richtig in die Hose gegangen. Die Übersetzer sind mit Anlauf meilenweit über das Ziel hinausgeschossen. Die Übersetzung versagt, sobald man ins Detail geht und sich die vielen Böcke ansieht, die hier geschossen wurden. Das einzige Konzept war: Wir übersetzen jetzt mal. Da hört es aber schon auf, denn ein roter Faden findet sich nicht. Mal übersetzt man, mal ohne Not nicht, wenn man übersetzen könnte. Mal verarscht man den Leser, indem man den englischen Namen belässt und als deutschen verkauft. Mal deutscht man den Klang eines englischen Namens ein, mal lässt man es bleiben. Das Ganze ist völlig desolat und unprofessionell.

      Lehran wrote:

      Ne, meine Eltern hätten sicher entnervt aufgegeben. Die beiden sind große ASOIAF-Fans, können aber kein Englisch. Sie haben so schon Probleme, sich die ganzen Namen zu merken. Wenn sie hinter den Namen nicht mal einen Sinn sehen würden, wäre das hoffnungslos.

      Würden sie dann bspw. Tolstoi gar nicht erst anfangen wegen der vielen komischen russischen Namen? ;)
      Oder ist das die allgemeine Konditionierung, dass man nur aus dem Englischen ruhig mal gruselig eindeutschen kann?

      Brigthroar wrote:

      Das Thema hatten wir ja schon an anderer Stelle, aber die Übersetzung ist an einigen Stellen wirklich inkonsequent.

      Das ist das, was mich - neben ein paar Schnitzern - wirklich stört.

      Und nach meinem privaten Geschmack hätte man es ganz lassen sollen. Wenn ich nun bei Unkenntnis des Englischen nicht merken würde, daß (s.o.) die Bastarde nach Landschaftsmerkmalen des jeweiligen Gebietes benannt sind, oder wenn ich dann nur dächte, dass sie alle pro Land gleich Przybynowski genannt werden, würde mich in der Handlung nicht weiter stören. Vielleicht heißen die Hazdahr übersetzt auch "Gelbziegel" und ein derzeitiger Volantener Triarch "Elefantenohr". Müsste trotzdem nicht sein, und da käme dann auch gar niemand erst auf die Idee, dass man das auch übersetzen könnte. 8)
      Sicher muß man sich mit der Übersetzung nicht unbedingt anfreunden, es ist für mich aber auch kein Grund das der Lesespaß deswegen verloren geht.Ob die Eindeutschung nun gelungen ist oder nicht, für mich ist es ok.
      Kann nur nicht verstehen, das sich so viele Leser darüber aufregen. Mich stört es, wenn sporadisch Englische Worte auftauchen. Deutsch oder Englisch. Kein gewurschtel. :D