Robert Baratheon

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      Robert Baratheon

      Ich musste eben erkennen das die Figur Robert Baratheon noch keun eigenen Thread hatte, das muss man ja mal ändern.

      Folgende Infos haben wir über Robert.

      1. Robert war der beste Freund von Eddard Stark
      2. Die beide sind zusammen bei Jon Arryn aufgewachsen.
      3. Robert sollte Lyanna Stark Heiraten was sie aber nicht wollte.
      4. Er hat Lyanna sehr gelibt und hat wegen ihr einen Krieg angefangen nach dem sie angeblich von Rhaeger Targaryen entfürt wurde.
      5. Robert war wohl wo er noch jünger war ein guter Kämpfer immerhin hat dieser Rhaeger besiegt.
      6. Nach dem Krieg den er gewonnen hatte wurde er König über Westeroes, und leider war er kein sehr guter König.
      7. Er hat Cersei Lannister geheiratet und hat in all den Jahren nie bemerkt das seine Kinder überhaupt nicht von ihm waren.
      8. Er war ein Säufer und hatte wohl jeden Tag eine Hure im seinem Bett.
      9. Zum schluss starb er im ersten Band bei einer Jagd wo auch Cersei seine Finger im Spiel hatte.
      Tyrion King of Throones!!!
      Go Jon Go!!!
      Robert hat den Krieg nicht wegen Lyanna begonnen, sondern Jon Arryn, weil er ihn und Ned ausliefern sollte.
      Er war nicht nur ein guter Kämpfer, er gehörte zu den Besten. Er hat ja nicht nur Rhaegar geschlagen, sondern auch Jon Connington und Myles Muton bei Steinsepte, Lord Grandison und Co. bei Sommerhall und Marq Grafton bei Mövenstadt.
      Er war meines Erachtens schon ein tragischer Character, nur leider ist er nun tot. Deswegen gibt es wohl auch keinen Thread über ihn;)
      Davon ab halte ich ihn eigendlich nicht für einen schlechten König. Er war eine gute Symbolfigur und hat starke Hände regieren lassen. Mehr braucht es nicht zu nem ordentlichen König:) Naja, ein sonderlich guter König war er auch nicht( Schulden etc.), aber wie gesagt ein ganz Ordentlicher.
      Und er war ein angenehmer Zeitgenosse. Ich mochte ihn :)
      The living should smile, for the dead cannot.
      Ich habe Robert als vergnügungssüchtigen,versoffenen,egoistischen Hurenbock empfunden,der seine Frau vergewaltigte und schlug und sich nicht um seine vermeintlichen Kinder kümmerte.Er setzte recht rücksichtslos zahlreich Bastarde in die Welt und vergnügte sich mit blutjungen Mädchen.Er war jähzornig und rücksichtslos ,im Hass auf die Targaryens.Vernünftig von ihm,dass er wenigstens die Regierungsgeschäfte anderen überließ,allerdings nicht ohne nebenher massenhaft Schulden für seine Vergnügungen zu verursachen.
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

      Balerion der Schwarze wrote:

      Davon ab halte ich ihn eigendlich nicht für einen schlechten König. Er war eine gute Symbolfigur und hat starke Hände regieren lassen. Mehr braucht es nicht zu nem ordentlichen König:) Naja, ein sonderlich guter König war er auch nicht( Schulden etc.), aber wie gesagt ein ganz Ordentlicher.
      Und er war ein angenehmer Zeitgenosse. Ich mochte ihn :)


      Also für mich war er schon ein schlechter König er hat das ganze Gold für Turniere und Feste ausgegeben er hat nie selbst Regiert er hat andere Regieren lassen und er nicht auf Jon Arryn gehört, wenn er ihn dazu bringen wollte nicht das Gold für irgendwelche Partys aus zugeben.
      Abgesehen davon hätte er LF,Varys und Pycelle rausschmeißen sollen. Also ich hätte Leute die vorher für den Irren König gearbeitet haben nicht vertraut schon gar nicht den kleinen Rat anvertraut.
      Fakt ist das Robert Jahre lang nie sein Gehrin angeschaltet hat und immer auf die Ratschläge von anderen gehört. Und wegen ihm hat KL schulden.
      Tyrion King of Throones!!!
      Go Jon Go!!!

      Balerion der Schwarze wrote:

      Ich mochte ihn :)

      Das tat ich irgenwo auch mal. Inzwischen aber überwiegen die negativen Sachen doch deutlich. Ohne Jon Arryn wäre Robert denke ich ein mißerabler König gewesen. Die Ratsitzungen haben ihn gelangweilt, weshalb er ihnen meisst fern blieb. Er hat die Krone tief in die Schulden getrieben und sich so abhängig von andern Leuten gemacht ohne es zu merken. Seine ehe mit Cersei war von anfang an zum scheitern verurteilt, auch wenn hier beide schuld daran tragen.
      Robert hat sich nie um seine Kinder gekümmert. Was mich hier wundert ist das keine Septa oder so für die Kindereziehung gennant wird. Ich kann mir nicht vorstellen das Cersei die erziehung allein vorgenommen hat. Insgesamt muss ich sagen das ich mich doch wundere das ein Mann wie Eddard Stark, Robert mal zu seinem besten Freund gehabt hat. Ich denke das es hier war wie später bei Robb. Es gab den Jungen Robb und es gab den Lord Robb.
      Ich stell ihn auf eine Stufe mit Königen wie Aerys I., Daeron II., Jahaerys II. oder Viserys I., also Könige, die, ohne große Taten vollbracht zu haben, das Reich gut regiert oder regieren haben lassen. Nach den zwei Rebellionen herschte 10 Jahre Frieden, ohne aufbegehrende Lords.
      Das die Lage nach seinem Tod so eskaliert ist, würde ich nicht Robert anhängen. Prinzipiell hat natürlich Jon geherrscht, aber Robs Figur hat die Lords an der Leine gehalten.
      Das sieht man sehr gut an der Graufreud-Rebellion. Unter einem schwachen König hätte eine neue Dynastie daran zerbrechen können.
      Außerdem zu den Ratsgebern: Einen Großmaester entlässt man nicht, der ist eigendloch vom jeweiligen König unabhängig.
      Petyr diente nicht unter Aerys und Varys hat nun wirklich nichts getan, weswegen ihn ein König den Kopf abschlagen lassen sollte. Nur weil er gruselig ist und entmannt wurde;) Er hat einfach Aerys und Rob gute dienste geleistet( alles aus Roberts Perspektive).
      Zu den Schulden: Ich sehe da nicht die Dramatik. Die Banken der freien Städte kann man ignorieren, die Lords beschwichtigen, nur bei der Eisernen Bank muss man angeblich aufpassen. Also wenn das das einzige ist, was Robert verbockt hätte, wäre er ein sehr guter König gewesen:)
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      Jenny4407 wrote:

      Abgesehen davon hätte er LF,Varys und Pycelle rausschmeißen sollen. Also ich hätte Leute die vorher für den Irren König gearbeitet haben nicht vertraut schon gar nicht den kleinen Rat anvertraut.
      Littlefinger hat nie für Aerys im Rat gesessen. Er wurde ihm von Jon Arryn empfohlen. Und war zumindest vordergründig ein guter Meister der Münze, da er es immer geschafft hat, irgendwo noch Geld aufzutreiben.
      Pycelle war als Großmaester nicht dem König sondern dem Reich verpflichtet. (Das er tatsächlich eher den Lannisters zuneigte ist wieder eine andere Sache.) Vermutlich war er nicht so einfach los zu werden.
      Und Varys war nun mal gut in seinem Posten. Und hätte dann hätte er auch Ser Barristan nicht in der Kingsguard und auch nicht im Rat lassen dürfen, denn dieser hat genauso früher für Aerys gearbeitet...
      Was mich hier wundert ist das keine Septa oder so für die Kindereziehung gennant wird.
      A Game of Thrones, das Arya - Kapitel als sie Katzen fängt:
      Princess Myrcella and Prince Tommen, Arya thought. A septa as large as a draft horse hovered over them, and behind her two big men in crimson cloaks, Lannister house guards.
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I

      Jenny4407 wrote:

      Abgesehen davon hätte er LF,Varys und Pycelle rausschmeißen sollen. Also ich hätte Leute die vorher für den Irren König gearbeitet haben nicht vertraut schon gar nicht den kleinen Rat anvertraut.
      Littlefinger ist erst unter Robert in den Kleinen Rat gekommen. Lysa hat erst Jon Arryn überredet, Petyr die Verwaltungsgeschäfte über Gulltown zu übertragen. In der Zeit haben sich die Einnahmen so stark erhöht, dass an ihm kaum ein Weg vorbei am Master of Coins geführt hat. Was Varys und Pycelle angeht, gebe ich dir allerdings Recht. Allerdings hat Robert auch Barristan und Jaime in seinen Diensten behalten. Vermutlich wollte Robert einfach nur gerecht sein, immerhin hat seine Herrschaft zu dem Zeitpunkt grade erst begonnen. Ihn dürften die Regierungsgeschäfte und seine verkorkste Ehe aber nicht lange motiviert haben. Verantwortung war eindeutig nichts, mit dem er viel anfangen konnte.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Balerion der Schwarze wrote:

      Also wenn das das einzige ist, was Robert verbockt hätte, wäre er ein sehr guter König gewesen


      Und was war mit den Morden an Rhaella,Ageon und Rhaenys Tywin hat den befehl dazu gegenben aber wenn wir ehrllich sind hätte Robert sie auch getötet anstatt das er rafft das Tywin unschuldige Kinder auf dem gewissen hat und ihn anstatt dafür zu bestarfen findet er es ganz toll und heiratet sogar Cersei.
      Und wenn Eddard nicht gegen den geplanten Mord gegen Dany protestiert hätte, dann hätte Robert ohne zu zögern eine Schwangere Frau auf den Gewissen gehabt.
      Tyrion King of Throones!!!
      Go Jon Go!!!
      Das ist sicherlich grausam, macht ihn allerdings nicht zu einem schlechten König. Zu einem schlechten König macht ihn eher, dass er das Reich an den Rand des Ruins gebracht hat.
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I

      Jenny4407 wrote:

      Und was war mit den Morden an Rhaella,Ageon und Rhaenys Tywin hat den befehl dazu gegenben aber wenn wir ehrllich sind hätte Robert sie auch getötet anstatt das er rafft das Tywin unschuldige Kinder auf dem gewissen hat und ihn anstatt dafür zu bestarfen findet er es ganz toll und heiratet sogar Cersei.
      Ihm Taten anzuheften, die er möglicherweise begangen hätte, wenn ihm nicht jemand anderes zuvorgekommen wäre, halte ich für etwas unfair. Tywin für den Mord zu bestrafen, wäre übrigens das dümmste gewesen, das er in der Situation hätte tun können. Der Mann hat ein enormes finanzielles Potential und hat, als einziger großer Lord in Westeros, keine Verluste während der Rebellion erlitten. Roberts Herrschaft musste noch stabilisiert werden, er hatte einen langen krieg hinter sich und soll dann diesen mächtigen Mann verärgern? Zusätzlich kann man zwar vermuten, dass Tywin den Befehl gegeben hat, aber niemand konnte es ihm nachweisen. Dass Robert froh über den Tod der Kinder war, finde ich übrigens logisch, so grausam das auch sein mag. Sie wären sehr interessant für jeden Targaryen-Loyalisten gewesen und hätten seinen Anspruch auf den Thron gefährdet. Ohne die Targaryens vollständig auszulöschen, hätte er die Rebellion nicht beenden können oder musste damit rechnen, dass diese sich noch lange daran erinnern werden, was Stark, Tully, Arryn und Baratheon getan haben.

      Jenny4407 wrote:

      Und wenn Eddard nicht gegen den geplanten Mord gegen Dany protestiert hätte, dann hätte Robert ohne zu zögern eine Schwangere Frau auf den Gewissen gehabt.
      Sagen wir lieber er hat kein schwangeres Mädchen auf dem Gewissen, weil Varys nicht den besten Attentäter ausgesandt und Jorah eine Warnung gesandt hätte. Auf Eddard hat er nicht gehört, aber gewissermaßen hatte er Recht. Wenn Daenerys mit einer Armee über die Meerenge kommt, bedroht sie seine Stellung und sein Leben. Ist halt ähnlich wie die Red Wedding. Moralisch sicherlich absolut verwerflich, aber was sind schon ein, zwei ein Leben verglichen mit denen, die in einem möglichen Krieg genommen werden?
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Esmeralda wrote:

      Das ist sicherlich grausam, macht ihn allerdings nicht zu einem schlechten König. Zu einem schlechten König macht ihn eher, dass er das Reich an den Rand des Ruins gebracht hat.


      Das habe ich ja auch schon geschrieben aber als König wäre es seine Pflicht gewesen Tywin an den Mord der Targ Kinder zu bestrafen die waren ja völlig unschulig an den Krieg und außerdem Kinder die haben das sowieso nicht versatanden was ihr Großvater da angestellt hat.
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      Ich halte Robert jetzt nicht unbedingt für die Idealbesetzung als König - auf menschlicher Seite. Aber so schlecht war er dafür nicht geeignet. Immerhin war während seiner gesamten Amtszeit Frieden. Ob das nun noch so lang weiter gegangen wäre, ist ja nur Spekulation.

      Menschlich fand ich ihn ziemlich daneben, besonders in der Szene unterwegs von Winterfell nach KL, als Arya wieder auftaucht - grauenvoll. Ein Krieger, ein ehemals unglaublich starker Mann, der seine Gegner reihenweise tötete- und hat nicht die Eier, seiner Ehefrau die Stirn zu bieten und diesen Konflikt gerecht aufzulösen. Führungsqualitäten im Sinne eines Managers oder Chefs: null.

      Aber gut: Das war alles nicht nötig, um den Frieden im Reich zu wahren. Für meine Begriffe ist das durchaus ein Kriterium, ob eine Person herrschen kann oder nicht - wie auch immer sie es anstellt. Niemand verlangt, dass er es selbst tut. Berater können das - offensichtlich - auch unter seinem Lead.

      Die hohen Schulden sind natürlich ebenfalls seiner Verschwendungs- und Geltungssucht zuzuordnen. Aber wie gesagt: Wer weiss, wie das weitergegangen wäre. Hätte, hätte, Fahrradkette. :phat:
      Robert hätte ein klasse König sein können, aber er hatte mMn dafür die falschen Berater. Die einzigen, die da was taugten waren Jon Arryn und Barristan Selmy und die beiden auch nur bedingt. Selmy war zu sehr Ritter und zu sehr darauf bedacht zu dienen und konnte dadurch kaum Contra bieten und Jon Arryn schien auch nicht dazu fähig Robert richtig die Stirn zu bieten.
      Dazu kommt dann Renly der Schönling, dem seine Kleider wichtiger waren als regieren, mit Stannis ein Bruder den Robert wohl auch nicht allzu ernst nahm, Varys und Littlefinger die ihre Spielchen spielen, Pycelle der Tywin Lannister auf dem Thron sehen will und last but not least die größte Schlange in ganz Westeros, die liebende Ehefrau Cersei "ich bin die weibliche Tywin Lannister" Lannister. Das gemischt mit dem Umstand, dass Robert nicht die hellste Kerze auf der Torte war, ergibt ein schlechten König.
      Ich glaube, wenn Eddard früher die Hand geworden wäre, hätte die ganze Sache ein wenig besser laufen können. Die Hochzeit mit Cersei hätte er vermutlich verhindert, Littlefinger wäre wohl auch nicht an den Hof gekommen, da Jon Arryn den ja auf anraten von Lysa geholt hat. Wären schonmal zwei sehr giftige Schlangen weniger gewesen. Außerdem konnte man in Eddards kurzer Zeit als Hand schon sehen, dass er in der Lage ist auf Robert positiv einzuwirken.

      Ein guter Vater war er, zumindest für die "ehelichen" Kinder nicht. Ich kann es ihm erlich gesagt nicht verdenken. Die Episode, in der Joffrey einer schwangeren Katze den Bauch aufschneidet wirkte sicher schockierend und evtl. auch traumatisierend auf ihn. Im ersten Buch als er mit Eddard ausreitet sagt er auch sowas wie "wir waren als Kinder nicht so". Vielleicht wusste er unterschwellig, dass die Drei nicht seine Kinder sind.

      Wir sollten auch nicht vergessen, dass Robert nicht König werden wollte, sondern von Eddard und Jon auf den Thron gehievt wurde weil er den besseren Anspruch hatte.

      Alles in allem bin ich der Meinung, dass Robert ein schlechter König war, es aber durchaus schlchtere gegeben hat und, dass Robert, die richtigen Umstände vorrausgesetzt, ein bessere König hätte sein können.
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      Robert hat sich während seiner Regierungszeit zwar nicht um die Regierungsgeschäfte gekümmert, dafür aber die Bemühungen von Leuten wie Jon Arryn konterkariert. Im Moment von Roberts Tod befindet sich das Reich in einer Situation, die das Reich in einen riesigen, nicht enden wollenden Krieg führt. Und diese Situation hat Robert durch sein Desinteresse maßgeblich herbeigeführt. Nach der Rebellion hätte es einen König gebraucht, der alles daran setzt, die schier unermesslichen Wunden des Reiches zu heilen. Robert hat es mit Hilfe von Jon aber lediglich geschafft, die Wunden eine gewisse Zeit lang verdeckt zu halten und bestenfalls notdürftig zu flicken.
      Man sehe sich allein mal die Zusammenstellung seiner Königsgarde an. Selmy ist gesetzt, Jaime ist nach Betrachtung verschiedener Aspekte äußerst grenzwertig. Aber sonst? Blount, Trant, Moore, Greenfield. Die Königsgarde hatte immer auch den Zweck, sowohl politische Bündenisse zu schmieden als auch die berühmtesten Kämpfer des Reiches, welche sich zumeist ja großer Beliebtheit beim Volk erfreuen, in Verbindung mit dem König zu bringen. Und in beidem versagt Roberts Garde wegen seiner Scheißegalhaltung fast völlig.
      Die menschliche Seite will ich gar nicht erst groß ansprechen, er leistet sich ja wirklich so einiges.
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

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      Ser Arthur Dayne wrote:

      Man sehe sich allein mal die Zusammenstellung seiner Königsgarde an. Selmy ist gesetzt, Jaime ist nach Betrachtung verschiedener Aspekte äußerst grenzwertig. Aber sonst? Blount, Trant, Moore, Greenfield. Die Königsgarde hatte immer auch den Zweck, sowohl politische Bündenisse zu schmieden als auch die berühmtesten Kämpfer des Reiches, welche sich zumeist ja großer Beliebtheit beim Volk erfreuen, in Verbindung mit dem König zu bringen. Und in beidem versagt Roberts Garde wegen seiner Scheißegalhaltung fast völlig.
      Gibt es von George eigentlich Begründungen dafür, warum die Garde aussieht, wie sie aussieht? Blount ist aus den Kronlanden, Trant aus den Sturmlanden, Greenfield aus dem Westen, Oakheart kommt aus der Weite und Moore aus dem Tal. Die Politik hat bei der Zusammensetzung also vermutlich schon eine Rolle gespielt. Mit Trant und Moore hat er nur 2 Männer aus den Landen seiner Rebellions-Allianz berufen. Der Norden fällt für Rekruten natürlich weitestgehend flach, aber was ist mit den Flußlanden? Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass die berufenen Männer wirklich die besten verfügbaren Männer gewesen sein sollen oder alle anderen in Frage kommenden nicht wollten.
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      Du hast schon Recht, es geht hier schon um politische Gründe. Ich meinte eher, dass in der Vergangenheit vor allem Kämpfer aus den großen und bedeutenden Häusern nominiert wurden, was unter Robert dann bis auf Jaime gar nicht der Fall war.
      Blount war Cerseis Vorschlag, ebenso wie Trant wenn ich ich richtig erinnere. Moore kam mit Jon Arryn aus dem Vale.
      Die ganze Vorgehensweise war meiner Ansicht nach falsch. Robert hätte die Stellen viel eher danach besetzen sollen, eine politische Versöhnung zu erreichen. Dorne hätte mindestens einen Platz bekommen müssen, ebenso die Tyrells oder ein ihnen nahestehendes Haus. Den Norden hatte er sowieso hinter sich (grundsätzlich kann man ja auch dort rekrutieren, Ritter gibt es ja), ebenso wie das Vale of Arryn. Wenn er also schon Jaime drin lässt, sollten drei Plätze an Dorne und Reach gehen, einer an die Riverlands (als Geste der Anerkennung) und einer an die Crownlands. Fähige Kämpfer hätte es mit Sicherheit gegeben. Aber so besetzt er die fünf Stellen mit lauter vergleichsweise unbedeutenden Leuten aus lauter vergleichsweise unbedeutenden Häusern. Da muss auch Jon Arryn irgendwie geschlafen haben.
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      Ser Arthur Dayne wrote:

      Blount war Cerseis Vorschlag, ebenso wie Trant wenn ich ich richtig erinnere.
      Wobei ich mich bei den beiden immer frage, wie sie ihre Position Cersei zu verdanken haben können. Der eine Mann kommt immerhin aus dem Gebiet, über das Roberts Familie seit Jahrhunderten regiert und beide dürften eigentlich zu unbedeutend sein, um die Aufmerksamkeit von Cersei Lannister zu erlangen. Andererseits stellt sie später auch die Kettleblacks in ihre Dienste.
      Was die Martells und Tyrells angeht, könnte ich mir vorstellen, dass er sie erst mal in Ruhe lassen wollte. Die einen haben noch kurz vorher versucht seine Heimat auszuhungern und die anderen mussten den Tod von Elia verdauen.


      Vernünftig wäre es vielleicht auch gewesen Jaime aus der Kings Guard zu entlassen. Er muss ihn nicht unbedingt für den Mord an Aerys bestrafen, aber es wäre ein schöneres Geschenk für Tywin gewesen, als Illyn Payne einen geeigneten Posten für den Ruhestand zu besorgen. Vermutlich waren ihm und Jon Arryn aber nicht klar, wie man mit einem lebenslangen Eid umgehen soll, wenn das ursprüngliche Königshaus abgelöst wird.
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      ich mochte robert eigentlich recht gerne , ich meine immerhin brachte er dem reich doch frieden,oder nicht?
      er war kein tyrann gewesen und er überliess die politischen angelegenheiten den anderen ratsmitgliedern .
      er wollte eigentlich auch niemals koenig werden,oder? :)
      cersei muss er schliesslich nur aus dankbarkeit heiraten,er hat diese frau nie geliebt.
      dass er sie vergewaltigt haben soll,kann ich mir net vorstellen.....nur weil sie das behauptet.
      schliesslich ist bei ihr fast jedes wort eine lüge. :D
      kein koenig ist perfekt. ;)

      Ren wrote:

      dass er sie vergewaltigt haben soll,kann ich mir net vorstellen.....nur weil sie das behauptet.
      schliesslich ist bei ihr fast jedes wort eine lüge. :D

      Ihr beliebt zu scherzen, Ser? :huh:

      Ren wrote:

      er war kein tyrann gewesen und er überliess die politischen angelegenheiten den anderen ratsmitgliedern

      Leuten, die bis auf Arryn alle entweder nicht willens oder nicht in der Lage waren, dem Reich zu geben, was es gebraucht hätte. Zudem hat er Arryns Bemühungen um eine solide Finanzierung Feste feiernd konterkariert.

      Ren wrote:

      er wollte eigentlich auch niemals koenig werden,oder? :)

      Dann darf er sich nicht auf den Thron setzen, sondern muss ein Great Council einberufen, das sich darum kümmert, einen anderen Kandidaten zu finden. Die Bezahlung einsacken und gleichzeitig den Job verweigern, für den man bezahlt wird, ist halt eigentlich nicht drin.


      Ren wrote:

      ich mochte robert eigentlich recht gerne , ich meine immerhin brachte er dem reich doch frieden,oder nicht?

      Inwiefern gab er dem Reich Frieden?
      Für mich ist er eher vergleichbar mit Aegon IV. Jemand, der sich lieber um Frauen als um Politik kümmert und bei seinme Tod eine hochexplosive Situation zurücklässt.

      Ren wrote:

      kein koenig ist perfekt. ;)

      Sagt auch keiner, aber Robert war nicht einmal in der Nähe davon.

      Brigthroar wrote:

      Was die Martells und Tyrells angeht, könnte ich mir vorstellen, dass er sie erst mal in Ruhe lassen wollte. Die einen haben noch kurz vorher versucht seine Heimat auszuhungern und die anderen mussten den Tod von Elia verdauen.

      Vernünftig wäre es vielleicht auch gewesen Jaime aus der Kings Guard zu entlassen. Er muss ihn nicht unbedingt für den Mord an Aerys bestrafen, aber es wäre ein schöneres Geschenk für Tywin gewesen, als Illyn Payne einen geeigneten Posten für den Ruhestand zu besorgen. Vermutlich waren ihm und Jon Arryn aber nicht klar, wie man mit einem lebenslangen Eid umgehen soll, wenn das ursprüngliche Königshaus abgelöst wird.

      Möglicherweise war es anfangs gut gemeint, dass er die Martells und Tyrells nicht weiter behelligen wollte. Nur entwickelte sich das in diesem Fall zunehmend zu Ignoranz den südlichen Regionen gegenüber. Irgendeine Verbindung hätte da eingegangen werden müssen, ob über die Königsgarde oder den Kleinen Rat.
      War Ned nicht Befürworter einer totalen Lannister-Isolation? Halte ich ebenfalls für überlegenswert.
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