[Reread] A Clash of Kings ("Tyrion III" bis "Arya V") [Woche 22]

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      Tyrion III

      Der im Davos -Kapitel erwähnte Brief von Stannis,hat nun auch den Hof erreicht,nachdem je eine Abschrift in Burg Schurwerth sowie bei Lord Gil landete.Cercei reagiert recht ungehalten und möchte zunächst verhindern,dass Joffrey und ihr Vater von dem Inhalt des Schreibens erfahren.Stannis bezichtigt Cersei in diesem Brief des Inzestes mit Jaime,des Ehebruchs und des Hochverrates, jedes ihrer drei Kinder als Bastard und sich daraus schließend zum rechtmäßigen Erben des Throns.
      Tyrion meint,es sei wohl nicht zu verhindern,dass Tywin davon erfahre und vermutet ,dass auch er einen Brief erhielt.
      Cersei ist von den Anschuldigungen derartig empört,dass man meinen könnte,dass nichts von alledem der Wahrheit entspräche und möchte drastische Maßnahmen ergreifen,jedoch sowohl Tyrion ,als auch LF halten es für klüger über die Vorwürfe hinwegzugehen und so die Allgemeinheit Glauben zu machen,dass Stannis diese Gerüchte zur Rechtfertigung für seinen Versuch ,nach der Krone zu greifen benutzt.
      Tyrion fällt die Formolierung am Ende des Briefes "Erlassen im Lichte des Herrn"auf und er veranlasst durch den Hohen Septon verkünden zu lassen,dass sich Stannis nicht nur gegen seinen rechtmäßigen König,sondern auch gegen die Götter erhoben habe und somit den Zorn des Volkes auf ihn zu lenken.
      Zudem bringt LF in seinen Hurenhäusern, und durch Varys beim gemeinen Volk ,noch das Gerücht in Umlauf,dass in Wirklichkeit der Narr Flickenfratz der Vater von Stannis Tochter sei und Stannis ein gehörnter Ehemann.Stannis ,der zum einen sehr misstrauisch ist und sehr auf seine Ehre bedacht ,müsste ein solches Gerücht wohl dazu bringen,sich den Schmelz von den Zähnen zu knirschen,während es für das Volk,auf Grund seiner Unbeliebtheit ,wohl ein gefundenes Fressen wäre.
      :S Pycelle wirkt mir hier ,im Angesicht dieser Lügen und Intrigen ehrlich geschockt,...oder geht nur mir das wieder so? Erneut lässt er auch wieder durchblicken,dass er Varys misstraut.
      Tyrion wirkt allerdings auch leicht empört.
      " Lord Petyr,Ihr seid ein niederträchtiges Geschöpf."
      " Vielen Dank,Euer Gnaden."
      " Und ein vollendeder Lügner",fügte Tyrion weniger herzlich hinzu.Der Mann ist gefährlicher ,als ich geahnt habe,dachte er bei sich.

      Auf mich wirkt hier Tyrion schon ein wenig angewidert,was ich,im Angesicht der Lügen und Intrigen,die da in Kürze von ihm kommen werden,für ziemlich scheinheilig halte. :rolleyes:
      Nach der Ratssitzung hat Tyrion sämtliche Schmiede und und Eisenhändler versammeln lassen und ordnet an,ihre gesamte Zeit damit zu verbringen ,riesige Kettenglieder für eine gigantische Kette zu schmieden.Er setzt sich hiermit über den Befehl Cerseis hinweg,die zuvor anordnete Ausrüstungsgegenstände für die neuen Goldröcke zu herzustellen.Auch tut Tyrion einiges,um dem hungernden Volk zu helfen,untergräbt aber so wiederum Cerseis Anordnungen und spricht keinen seiner Befehle mit ihr ab.
      Nach dem Gespräch mit den Schmieden ,lässt sich Tyrion in einer Sänfte ,eskortiert von seinen Stammeskriegern ,in ein nobles Bordell außerhalb der Stadt bringen.Dieses Bordell verfügt über einen geheimen Gang,der in einem Stall endet.In dem Gang wird Tyrion von dem als Soldat verkleideten Varys empfangen.Auf die Frage hin warum dieses Bordell über einen geheimen Gang verfüge ,antwortet Varys :
      " Der Tunnel wurde für eine andere Hand des Königs gegraben,deren Ehre es nicht erlaubte,eine solches Haus in aller Öffentlichkeit zu betreten.Chataya hat das Geheimnis gut bewahrt."

      Sollte es sich hier um Tywin handeln oder ist dieser Gang schon viel älter?Dass er für J.Arryn gebaut wurde kann ich mir kaum vorstellen....
      In dem Stall erwarten Tyrion drei Pferde und ein Maultier.Varys lässt sich Tyrion in Kleidung hüllen,in der er wie ein Kind auf einem Botengang wirkt.
      " Die Menschen sehen nur das,was sie sehen wollen",sagte Varys,derweil er hier und dort zupfte." Zwerge sind seltener als Kinder,deshalb werden sie lediglich ein Kind sehen.Ein Junge in einem alten Mantel auf einem Pferd,der einen Botengang für seinen Vater erledigt.Besser wäre es,wenn ihr in Zukunft bei Nacht kämt."

      Varys offenbart Tyrion das Geheimnis um Roberts Bastarde und lenkt den Verdacht, dieses an Stannis weitergegeben zu haben auf LF.Aus Varys und seinen wirklichen Beweggründen,werde ich wirklich nicht schlau.Am Ende versichern sich der Eunuch und Tyrion noch,dass sie die gleichen Gefühle zueinander hegen.Manchmal denken sie ,die besten Freunde zu sein,zu anderen Zeiten die schlimmsten Feinde.
      Auf diesem umständlichen,geheimen Weg reitet Tyrion nun zu dem Ort,an dem er Shae versteckt hält.
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      -Jim Morrison
      Sollte es sich hier um Tywin handeln oder ist dieser Gang schon viel älter?Dass er für J.Arryn gebaut wurde kann ich mir kaum vorstellen....
      In dem Stall erwarten Tyrion drei Pferde und ein Maultier.Varys lässt sich Tyrion in Kleidung hüllen,in der er wie ein Kind auf einem Botengang wirkt.

      Genau dieser Gedanke kam mir beim Lesen auch, Tywin würde dafür perfekt passen.
      Bei dem Geheimgang im Bordell hatte ich nie daran gedacht, dass er für Tywin gebaut worden sein könnte. Ich hatte immer eine ältere, uns unbekannte, Hand im Sinn.
      Aus Varys und Tyrions Gekabbel werde ich nie richtig schlau. Interessant wäre es zu erfahren, wer als erstes den Verdacht hatte, dass Cerseis Kinder nicht Roberts Kinder sind. Den Verdacht gibt es ja schon lange. Und ob Varys da auch schon die Finger im Spiel hatte.
      "Even the darkest night will end and the sun will rise"
      Victor Hugo

      Catweasel wrote:

      Bei dem Geheimgang im Bordell hatte ich nie daran gedacht, dass er für Tywin gebaut worden sein könnte.

      Hmm...da weiß ich auch nicht so recht,was ich denken soll.Dass Tywin ab und an Kontakte zu den Damen des horizontalen Gewerbes hatte,nehme ich durchaus an.Er wollte ja nach Joanna keine Ehefrau mehr.Dass er keinesfalls wollte ,dass das an die Öffentlichkeit gerät,dürfte klar sein...aber ob er sich deshalb gleich einen Tunnel buddeln ließ...ich weiß nicht.
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      Bran II
      Auf Winterfell findet das
      Erntefest statt. Alle möglichen Lords und Ladys sind erschienen. Auf
      dem Hof sollen die Gäste gegeneinander und gegen eine Puppe mit
      Lanzen üben. Bran darf daran nicht teilnehmen, er soll an den
      Sitzungen der Lords teilnehmen. Er vermutet dies liegt daran, weil er
      wegen seiner Beine eh nicht am Lanzenstechen teilnehmen kann. Aber
      Rodrik erinnert ihn daran, dass es eben auch seine Pflicht sei, so
      wie Robb früher neben ihrem Vater saß, wenn Vasallen am Hof von
      Winterfell waren. Vor zwei Tagen ist Lord Manderly mit seinem großen
      Gefolge angekommen. Bran hat die Gäste begrüßt, wie es sich
      gehört, aber eigentlich möchte er das alles gar nicht. Stattdessen
      trauert er seinen Ritterträumen hinterher. Auf dem Hof herrscht
      schon Hochbetrieb als Bran von Hodor über den Hof getragen wird. In
      seinem Korb fühlt sich Bran von Allen angestarrt. Schießlich machen
      sich die beiden Walders über Hodor lustig. Bran verteidigt ihn und
      bevor die Situation eskaliert, schreitet Maester Luwin ein. Er rügt
      die Walders für ihr Verhalten, es sei Lords unwürdig. Bran und
      Hodor folgen Luwin zur Audienz der Manderlys. Luwin erklärt Bran,
      dass er zwar anwesend sei, aber in Kriegsdingen solle er sich heraus
      halten. Lord Manderly erklärt, dass er neue Zolloffizieren
      eingesetzt habe, die nun die Abgaben an den König des Nordens
      abgeben und nicht an den eisernen Thron. Ebenso schlägt er vor, Robb
      solle eigene Münzen prägen und dies, natürlich, in
      Weißwasserhafen. Außerdem müsse mit dem Bau einer Kriegsflotte
      begonnen werden. Er selbst würde sich gerne um die genannten Dinge
      kümmern, sofern sie nicht schon von ihm in die Wege geleitet wurden.
      Beim Mittagessen kommt Manderly dann auf die kürzlich verwitwete
      Lady Hornwald zu sprechen. Passenderweise ist er selbst auch Witwer,
      aber es gäbe da auch einen Sohn von ihm, der auch ein geeigneter
      Ehemann für die Lady wäre. Nach dem Essen erzählt Manderly von
      einem Brief von Tywin Lannister, Dieser hat einen Sohn Manderlys
      gefangen genommen und bietet dessen Freilassung an, Lord Manderly
      müsse dafür aber alle Kampfhandlungen einstellen. Dies wird er
      natürlich nicht akzeptieren, aber er macht sich schon Sorgen um
      seinen Sohn, der in Harrenhal gefangen gehalten wird.


      Der nächste Ankömling ist oben
      erwähnte Lady Hornwald, eine trauernde Witwe und Mutter.


      Am nächsten Morgen werden die
      Vorbereitungen für den nahenden Winter besprochen. Lady Hornwald ist
      besorgt, dass Lord Boltons Basterd Bewaffnete um sich scharrt. Sie
      hofft ja, dass er nach Süden ziehen will. Man erfährt wie Ramsay zu
      seinem Vater kam. Roose hatte einen legitimen Sohn, der starb,
      daraufhin ließ er Ramsay nach Grauenstein holen. Ramsey sei grausam
      und sein Diener sei noch grausamer. Und nun vermutet sie, dass er
      sich das Hornwald-Land unter die Nägel reißen will. Rodrik
      beschwichtigt die Frau, sollte Ramsay irgendetwas in diese Richtung
      unternehmen, wird Vergeltung geübt werden. Vorsichtig fragt Rodrik
      an, ob die Lady gedenke erneut zu heiraten. Sie erwähnt die vielen
      Freier, die um sie herum scharwenzeln, und das obwohl sie nicht mehr
      ganz jung ist und keine Kinder mehr gebären wird. Als die Lady sie
      verlassen hat, merkt Luwin an, dass sie wohl ein Rodrik Gefallen
      gefunden hätte. Rodrik erklärt Bran, warum es gefährlich ist, dass
      es für die Hornwald Ländereien keinen Erben gibt. Bran schlägt
      Rodrik als Ehemann vor, doch dieser erklärt Bran, dass dies nicht
      möglich ist. Als Erbe käme möglichweise der Basterd von Lord
      Hornwald in Betracht. Dies würde der Lady nicht gefallen, aber wer
      solle das Erbe antreten, wenn nicht er? Endlich darf Bran die Sitzung
      verlassen. Im Götterhain trifft er Sommer. Auch Osha ist im
      Götterhain, sie schwimmt im Teich am Herzbaum. Im Gespräch warnt
      sie Bran vor den Walders. Die Geschichte mit den Streit zwischen den
      Jungs hat sich rasch ausgebreitet. Sie spricht ihn auf seine
      Wolfsträume an, Bran sagt dass er sie nicht mehr hat, aber in der
      Nacht träumt er vom Herzbaum, der ihn ruft und die dreiäugige Krähe
      sitzt in seinen Zweigen.


      In der Nacht kommen die Umbers an, mit
      denen am nächsten Morgen eine Audienz angesetzt ist. Auch hier geht
      es um die nächste Ehe der Lady Hornwald. Dieses Thema lässt sich
      aber schnell beenden. Danach berichten sie, dass Wildlinge die Küste
      überfallen, und dass sie Schiffe bräuchten um diese zurück zu
      schlagen. Rodrik hat eine gute Idee. Zusammen mit den Manderlys
      können sie Schiffe bauen. Die einen haben Holz, die anderen die
      Handwerker. Erst sind die Umbers nicht so begeistert, aber nachdem
      Rodrik ihnen klar gemacht hat, dass Robb von ihrer Ablehung erfahren
      wird, willigen sie ein. Weitere Gäste treffen ein, auch der
      Hofmeister von Tiefwald Motte, dort wo Lords Hornwalds Basterd
      erzogen wird. Dieser scheint tatsächlich ein geeigneter Erbe zu
      sein. Luwin lobt Bran und sagt ihm, dass er mal ein guter Lord von
      Winterfell werde. Doch Bran widerspricht, Robbs Söhne werden den
      Titel erben. Rodrik erklärt ihm aber, dass es sein kann, dass Robb
      keine Söhne bekommen könnte. Und selbst wenn können diese vorher
      sterben.


      Der nächste Lord in der Reihe ist Lord
      Tallhart, dieser erzählt, dass sein Neffe sich so sehr nach der
      Schlacht seht, dass er eine eigene Truppe Lanzenreiter gegründet
      hat, die wilden Hasen, es seien mehr Knaben als Männer. Auch hier
      kommt wieder das Gespräch auf Lady Hornwald. Tallhart würde seinen
      Sohn als Mündel zu ihr schicken und vielleicht würde er den Namen
      Hornwald annehmen, wenn …. Bran scheint diese Angelegenheit langsam
      zu nerven, mit der üblichen Floskel antwortet er. Ebenso, so erwähnt
      Luwin, gäbe es die Möglichkeit Lady Hornwald mit einem der
      Flussland-Lords zu verheiraten, aber die letzte Entscheidung liege
      bei Robb.


      Später treffen dann noch verschiedene
      Briefe ein. Ramsay lässt sich entschuldigen, ebenso die Lords
      Karstark und Mormont, die mit Robb nach Süden gezogen sind. Von
      allen Häusern sind entweder Vertreter in Winterfell oder es kam eine
      Nachricht. Alle, außer Haus Reed und Cerwyn. Aber eines Morgens
      trifft der Sohn von Lord Cerwyn ein. Ein Junge von 14 Jahren, und ein
      Freund der Stark-Jungs. Die beiden begrüßen sich freundschaftlich.
      Cley erzählt Bran von Stannis Brief, dass Joffrey kein Sohn Roberts
      sei. Die Götter würden Inzest hassen, sagt ein Begleiter von Cley.
      Für einen Augenblick hat Bran so was wie eine Panikattacke. Er
      kriegt keine Luft, seine Brust ist wie zugeschnürt und er fällt
      fast aus den Sattel von Tänzerin. In dieser Nacht hat Bran einen
      fürchterlichen Albtraum. Die dreiäugige Krähe hack ihm
      nacheinander beide Augen aus. Er solle fliegen oder sterben. Auf
      seiner Stirn pickt ihm die Krähe tief in den Kopf und plötzlich
      kann Bran wieder sehen. Er sieht sich an einem Turm festhalten, doch
      seine Finger rutschen ab. Plötzlich ist über ihm ein Mann mit
      goldenen Haaren. „Was man nicht alles aus Liebe tut.“ und
      daraufhin schubst er Bran hinaus.


      Die arme Lady Hornwald! Wie die Geier
      um sie kreisen und eigentlich geht es keinem von ihnen um sie selbst,
      sondern nur um das Land und den Sitz des Lords.


      Aufmerksam gelesen hab ich die Stellen,
      wo er darum ging, ob der Basterd von Lord Hornwald das Erbe antreten
      könne. Grundsätzlich scheint dies ja schon möglich zu sein. Und in
      Bezug auf Jon, möglicherweise, noch in irgendeiner Weise
      interessant. Falls, nun ja, wir kennen ja das aktuell letzte Buch.
      "Even the darkest night will end and the sun will rise"
      Victor Hugo
      zu Bran II
      Bran leidet sehr darunter, seinen Traum ein Ritter zu werden niemals verwirklichen zu können.Anscheinend scheint auf Winterfell die Ritterschaft doch etwas ganz besonderes zu sein.Sansa,Bran und sogar Arya scheinen ja viel von der Ritterehre zu halten.

      Catweasel wrote:

      Im Gespräch warnt
      sie Bran vor den Walders.

      Die Walders sind aber auch wirklich fiese kleine Ratten.

      Catweasel wrote:

      Die arme Lady Hornwald! Wie die Geier
      um sie kreisen und eigentlich geht es keinem von ihnen um sie selbst,
      sondern nur um das Land und den Sitz des Lords.

      Beim ersten Lesen fand ich das Schicksal von Lady Hornwald zwar sehr schrecklich,habe sie aber zuvor nicht wirklich wahr genommen.Dieses Mal war das anders.Die arme Frau! ;(
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      -Jim Morrison

      onyx234 wrote:

      zu Bran II
      Bran leidet sehr darunter, seinen Traum ein Ritter zu werden niemals verwirklichen zu können.Anscheinend scheint auf Winterfell die Ritterschaft doch etwas ganz besonderes zu sein.Sansa,Bran und sogar Arya scheinen ja viel von der Ritterehre zu halten.

      Catweasel wrote:

      Im Gespräch warnt
      sie Bran vor den Walders.

      Die Walders sind aber auch wirklich fiese kleine Ratten.

      Catweasel wrote:

      Die arme Lady Hornwald! Wie die Geier
      um sie kreisen und eigentlich geht es keinem von ihnen um sie selbst,
      sondern nur um das Land und den Sitz des Lords.

      Beim ersten Lesen fand ich das Schicksal von Lady Hornwald zwar sehr schrecklich,habe sie aber zuvor nicht wirklich wahr genommen.Dieses Mal war das anders.Die arme Frau! ;(

      Vorallendingen der Little Walder scheint ähnliche Charaktereigenschaften wie Joffrey zu haben. Keinerlei Empathie für seine Mitmenschen, eine gewisse Verschlagenheit, teilweise sogar sadistische Veranlagungen. Er kann es nur nicht so zeigen wie Joffrey. Ehrlich gesagt war ich sogar froh, dass er dann stirbt, obwohl er erst sieben ist.

      Und Lady Hornwood ist wirklich tragisch, zusätzlich zu ihrer Trauer kommt dieses nervige Werben um sie hinzu und dann erleidet sie dieses furchtbare Schicksal durch Ramsay.
      Tyrion IV



      Tyrion besucht Großmaester
      Pycelle und gibt ihm zwei Briefe, die für Doran Martell bestimmt sind, und umgehend
      nach Dorne gesendet werden müssen. Eine Stelle die noch sehr bezeichnend für
      Pycelle, betreffend seiner Maesterkette, ist…



      Tyrion hatte
      den Eindruck, Gold, Silber und Platin seien weitaus häufiger vertreten als die
      unedleren Metalle.
      So ein eitler, alter Sack.


      Während der „pflichtbewusste“
      Pycelle sofort einen Raben mit den Briefen
      losschickt (Einen Blick wird er auf alle Fälle riskiert haben), leiht sich
      Tyrion eine Flasche aus dessen Sortiment. Bevor Tyrion geht, teilt er Pycelle
      mit, dass weder Cersei, noch der Rest des kleinen Rates, noch Joffrey von dem
      Brief erfahren sollen.


      Auf dem unteren Hof
      trifft er Bronn, welcher nun der Hauptmann von Tyrions Leibwache ist, und somit
      auch optisch nicht mehr den gewöhnlichen Söldner gleicht.



      Sein dunkles
      Haar war gewaschen und gekämmt, er hatte sich gewaschen und trug den Schwarzen
      Brustpanzer eines Offiziers der Stadtwache.


      Heute verlangen nicht weniger als dreißig
      Bittsteller Tyrions Aufmerksamkeit, darunter Lady Tanda, welche sich Tyrion als
      Schwiegersohn wünscht, sowie ein Geldverleiher aus Braavos und ein gewisser Ser
      Allisar Thorn von der Nachtwache mit einer verwesten Hand im Gepäck.


      Auf dem äußeren
      Burghof trifft er auf seine Schwester, welche mit einem großen Gefolge die
      äußere Mauer begutachten will. Cersei, die es Tyrion ganz nebenbei bemerkt
      immer noch übel nimmt, dass er Slynt zu einem stolzen Bruder der Nachtwache
      gemacht hat, erzählt ihn davon, dass Renly mit knapp hunderttausend man gen
      Königsmund marschiert. Tyrion versucht sie zu beschwichtigen, doch sie verlangt,
      dass Tyrion sofort ihren Vater zurück an den Hof beordert. Cersei wirft Tyrion
      auch vor, dass er Jaime noch nicht befreit hat, und reitet durch das Tor


      Tyrion kann Cerseis
      Furcht betreffend Renly nicht ganz nachvollziehen, da der andere Bruder viel
      gefährlicher auf ihn wirkt.



      Renly war
      beim einfachen Volk beliebt, aber er hatte noch nie zuvor Männer in den Krieg
      geführt. Stannis dagegen war hart, kalt und unergründlich.


      Vor seinem Solar
      wartet bereits Tyrions Knappe Podrick Payn, der Tyrion mitteilt, dass sich
      Kleinfinger im Solar Tyrion erwartet. Nachdem Tyrion das Solar betreten hat,
      beobachten er und Petyr Joffreys Armbrusttraining. Scheinbar ungezwungen, fragt
      Tyrion LF nach dem Dolch, den dieser um den Gürtel trägt. LF, der natürlich weiß,
      dass dieser Dolch Tyrion eine Menge Probleme bereitet hat, sagt, dass Tyrion
      ihn haben könne, wenn er möchte. Tyrion denkt daraufhin darüber nach, wie
      schnell Kleinfingers Aufstieg doch erfolgte, und wieviele Ämter dieser schon
      mit eigenen Leuten besetzt hatte. Er teilt LF mit, dass er plant Lysa Arryns
      Unterstützung für den Kampf gegen Stannis und Renly zu gewinnen, indem er
      Myrcella nach Hohenehr schickt. LF soll Lysa dieses Angebot vortragen, als Lohn
      soll er Harrenhal erhalten. Kleinfinger kann diesem Vorschlag nur zustimmen.


      Tyrion begibt sich
      in sein Schlafzimmer um Varys zu erwarten, welcher nach seiner Vorstellung bald
      erscheinen sollte. Varys taucht auf und hat selbstverständlicher schon von den
      Briefen gehört. Er hinterfragt Tyrions Entscheidung, beide Kinder Cerseis
      fortzuschicken, da Tommen augenscheinlich nach Dorne geschickt werden soll. Varys
      fragt Tyrion, was geschehen würde wenn die Königin von diesen Plänen erfahren
      sollte. Tyrion antwortet, dass er dann ganz sicher weiß, dass der Verräter sein
      Feind ist.

      Post was edited 1 time, last by “Typenleader”: Hoppla Nachtwache mit stadtwache verwechselt. ().

      Typenleader wrote:

      Zitat

      Tyrion hatte

      den Eindruck, Gold, Silber und Platin seien weitaus häufiger vertreten als die

      unedleren Metalle.

      Heisst also das man ein Metall auch mehrfach in eine Kette tun kann. Hatten mal vor einieger Zeit eine diskusion über die Maester und ihre Ketten.

      Typenleader wrote:



      Zitat

      Sein dunkles

      Haar war gewaschen und gekämmt, er hatte sich gewaschen und trug den Schwarzen

      Brustpanzer eines Offiziers der Nachtwache.

      Wie kommt Bronn den an einen Brustpanzer der Nachtwache? Dazu noch eine eines Offiziers! 8|
      Keine Ahnung, ob das jetzt ein Übersetzungs- oder Tippfehler ist...
      His dark hair was washed and brushed, he was freshly shaved, and he wore the black breastplate of an officer of the City Watch.
      :D
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Tyrions verhält sich ja schon sehr eigenmächtig. Immerhin ist er stellvertretende Hand, und so wie Pycelle anmerkt gibt es da auch noch einen Rat des Königs. Zum Beispiel die Sache mit Ser Allisar. Dieser Mann ist ein, nunja, Unsympath, aber immerhin war er in offizieller Mission der Nachtwache unterwegs. Und Tyrion lässt ihn erst mal warten. Ich bezweifel zwar, dass jemand am Hof seinem Bericht von den Untoten geglaubt hätte, oder wenn doch, dass die Nachtwache die erhoffte Unterstützung aus KL bekommen hätte, nicht bei der aktuellen Lage, aber hier handelt es sich eben nicht um einen privaten Bittsteller (wie die Bäcker oder die Lady Tanda), man hätte Allisar wenigsten anhören müssen. So macht sich Tyrion, wenn auch unwissend, schuldig daran, dass in KL niemand davon erfährt, was nördlich der Mauer los ist. Und Mormont sitzt da oben an der Mauer und wartet vergeblich auf Untertützung, weil sein Abgesandter noch nicht einmal zum König, oder zum Rat, vorgelassen wird. Nur weil Tyrion Allisar nicht leiden kann.
      "Even the darkest night will end and the sun will rise"
      Victor Hugo
      zu Tyrion IV
      Ich bin hier ganz Catweasels Meinung.
      Ich weiß noch ,dass mich beim ersten Lesen dieses Kapitels Tyrions Gerissenheit irgendwo beeindruckt hat,mittlerweile jedoch empfinde ich sein Verhalten als ziemlich abstoßend.
      Das Verhalten zum Beispiel, dass hier Tyrion Allisar Thorne entgegen bringt,zeugt für mich sowohl von Bosheit,als auch davon,dass er wohl doch nicht die perfekte Besetzung als Hand ist.Intelligent,wie er ist,kann er sich mit Sicherheit denken,dass Thorne hier nicht seine eigenen Interessen vertritt,sondern die der NW und dass er von LC Mormont gesandt wurde.Anstatt schnellstens herauszufinden um welches Anliegen es sich hier handelt,setzt er Thorne ,nur weil er ihn nicht mag,seiner ganz persönlichen,kleinlichen Willkür aus.
      Tywin schickt Tyrion nach KL um an seiner statt als Hand zu regieren und Joffrey unter Kontrolle zu halten,doch Tyrion fährt hier,wie ich finde seine kleine Ego-Tour und schießt mit seinen Heiratsplänen für Myrcella und Tommen weit über das gesteckte Ziel seines Vaters hinaus.Ich finde diese Geschichte auch Cersei gegenüber recht anmaßend ,es geht um ihre Kinder.Weiterhin hat Tyrion vor ,ohne Absprache mit seinem Vater Gregor Clegane an Dorne auszuliefern.Ich empfinde das abermals als überaus eigenmächtig.Ganz zu schweigen davon,dass Gregor zum größten Teil auf Tywins Befehl handelte und ihm weiterhin,vollkommen loyal fast zwei Jahrzehnte lang diente und das nicht zu knapp.
      Nun komme ich wieder zu Tyrions ,mich mittlerweile wirklich anwidernder Doppelmoral :
      Tyrion will also Dorne Gregor überlassen.Tot oder lebendig,ganz wie Doran es gerne hätte,will aber behaupten Robert Baratheon und nicht sein Vater hätten diesem den Befehl erteilt.
      "Und wenn Fürst Doran nicht nur das Blut des Täters,sondern auch den Kopf des Lords verlangt,der den Befehl gegeben hat..."
      " Robert Baratheon hat die Rebellion angeführt.Alle Befehle stammen letztendlich von ihm."
      " Robert hielt sich aber nicht in Königsmund auf."
      " Doran Martell ebenfalls nicht."

      Schön und gut...wenn man diese Textstelle ,dann aber mit einer später folgenden aus "Die Königin der Drachen" vergleicht,in dem Tywin Tyrion sein Vorhaben bekannt gibt,die Morde von Elia Martell und Aegon,( dem ohnehin schon toten)Amory Lorch in die Schuhe zu schieben,scheint mir Tyrion darauf hin in meinen Augen überaus pikiert im Angesicht solcher Lügen. 8|
      " Ein Grund mehr,ihm diesen nicht zu überlassen."
      "Nicht zu...?" Tyrion war schockiert." Ich dachte wir wären uns einig..."

      "Oberyn weiß,dass Gregor derjenige war der..."
      "Er weiß gar nichts,er hat Geschichten gehört....

      Oberyn und Doran wissen wohl auch,wer den Befehl gab,was Tyrion vor kurzer Zeit aber nicht wesentlich interessierte,"da sie ja nicht in der Stadt waren" und somit keine Beweise hätten.
      "Und wenn Oberyn die Gerechtigkeit einfordert,derentwegen er gekommen ist?"
      "Ser Armory Lorch ist tot",sagte Tyrion rundweg.
      " Eben .Vargo Hoat hat Ser Amory nach dem Fall von Harrenhal,von einem Bären in Stücke reißen lassen.Das sollte grauenhaft genug sein um selbst Oberyn Martell zu beschwichtigen."

      ...und jetzt wieder Tyrion,der kurze Zeit zuvor, in etwa der Rolle seines Vaters steckte.
      ]" Ihr nennt das vielleicht Gerechtigkeit..." :ill:

      " Es ist Gerechtigkeit.Schließlich war es Ser Amory,der mir die Leiche des Mädchens gebracht hat.......

      ...und dann noch Tyrions "empörter Gedanke"..
      Blutrünstig seid ihr nicht Vater.Im Gegenteil,Tywin Lannister ist blutleer.

      Dass er einige Zeit zuvor quasi genau das Gleiche,lediglich mit zum Teil vertauschten Akteuren vorhatte,hatte er da wohl bereits vergessen. :ill:
      Das ähnelt sich doch sehr,wie ich finde und wenn ich da auf Tyrions Reaktion Tywin gegenüber schaue und es nicht besser wüsste,würde ich denken,Tyrion besitzt so etwas wie Moral :rolleyes: Naja...nicht nur einfache Moral,sondern Doppelmoral eben.
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      -Jim Morrison

      Post was edited 3 times, last by “onyx234” ().

      Esmeralda wrote:

      Keine Ahnung, ob das jetzt ein Übersetzungs- oder Tippfehler ist...

      Zitat
      His dark hair was washed and brushed, he was freshly shaved, and he wore the black breastplate of an officer of the City Watch.

      :D
      Diese Übersetzung...

      Catweasel wrote:

      Tyrions verhält sich ja schon sehr eigenmächtig. Immerhin ist er stellvertretende Hand
      Ich denke das ist auch einer der Gründe warum Tywin, nachdem er in der Stadt angekommen ist, Vorallem erstmal Cersei glaub und Tyrion nicht mehr ernst nimmt.

      Post was edited 1 time, last by “Masc” ().

      Die blöde Störung hat vorhin wieder ein gutes Viertel meines Beitrags zu Tyrion IV gefressen und ich konnte es nicht mehr ändern. ;(
      Muss aber nun doch noch kurz etwas hinzufügen.

      Typenleader wrote:

      Tyrion kann Cerseis
      Furcht betreffend Renly nicht ganz nachvollziehen, da der andere Bruder viel
      gefährlicher auf ihn wirkt.

      Nach meinem Erachten kann Cersei ihre Befürchtungen in Bezug auf Renly aber ganz gut begründen.
      " Und jeden Tag scharen sich mehr Männer unter seinem Banner.Sein Heer soll bereits hunderttausend Kämpfer zählen.
      " Das erscheint mir ein wenig hoch gegriffen."
      " Er hat die ganze Armee von Sturmkap und Rosengarten hinter sich,kleiner Narr!"...

      Esmeralda wrote:

      Keine Ahnung, ob das jetzt ein Übersetzungs- oder Tippfehler ist...
      Zitat
      His dark hair was washed and brushed, he was freshly shaved, and he wore the black breastplate of an officer of the City Watch.

      Hmm ;) ...in meiner Ausgabe steht :
      Sein dunkles Haar war gewaschen und gekämmt,er hatte sich rasiert und trug den schwarzen Brustpanzer eines Offiziers der Stadtwache.
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison
      Wird Zeit dass diese Störung wieder verschwindet... Zum Glück ist man ja nicht zwingend auf den Zitat-Button angewisen.


      Heisst also das man ein Metall auch mehrfach in eine Kette tun kann. Hatten mal vor einieger Zeit eine diskusion über die Maester und ihre Ketten.

      Das heißt zunächst mal, dass Pycelle Erzmaester ist und diese Kette seine besondere Stellung, als Vertreter der Citadel bei Hofe, symbolisiert. Wahrscheinlich hatte sein Vorgänger genau die gleiche Kette und sein Nachfolger wird ebendiese Kette bekommen. Wenn man sich ständig mit hohen Lords und Königen umgibt, will man selber auch etwas vorzeigbar wirken, wenn man schon an diesen grauen Schlabberkutten gebunden ist. Pycelle ist schon sehr lange am Hof und daher kennen wir keinen anderen Erzmaester als Vergleich.
      Seine normale Kette musste er sich schmieden, wie jeder andere auch. Erst danach qualifiziert er sich für den Job am Hof.

      Tyrion will also Dorne Gregor überlassen.Tot oder lebendig,ganz wie Doran es gerne hätte,will aber behaupten Robert Baratheon und nicht sein Vater hätten diesem den Befehl erteilt.

      Das sind aber auch offene Aussagen Tyrions bei Hofe. Ihm ist bewusst, dass es in der Hauptstadt keine Geheimnisse gibt und deshalb wird er auch nicht sagen, wie er ehrlich darüber denkt. Er will keine Schwäche zeigen und das wäre es, wenn er offen eingesteht, sein Vater hätte den Befehl gegeben Kinder zu ermorden. In ACOK äußert sich Politiker-Tyrion, dessen größte Sorge es ist, dass einer der Baratheon-Brüder vor der Hauptstadt aufmarschiert, diese einnimmt und ihm einen tollen Aussichtsplatz auf der Burgmauer verschafft. In ASOS kann er sich Tywin gegenüber als Privatperson äußern und eine andere Meinung vertreten.

      Die Schikane von Thorne kann man so ähnlich auch begründen. Neben den Baratheons, hat man noch Probleme mit Robb Stark. Ein rational denkender Mensch erwartet keine Wiedergänger oder Andere nördlich der Mauer, sondern Mances Wildlingsheer. Überwinden diese die Mauer, sind sie ein Problem für den König des Nordens und in Anbetracht der Gefahren für die Hauptstadt, hat Tyrion eh keine Ressourcen um sich darum zu kümmern. Ihm ist halt klar, dass Ser Allisar keine Nachrichten bringt, die dringend für ihn sind und nimmt sich deshalb diese Genugtuung heraus. Natürlich ist dieses Verhalten extrem unreif und für einen solchen Würdenträger, wie die Hand, unangemessen, aber es ist auch irgendwie menschlich.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Sansa II

      Sansa hat einen Zettel unter ihrem Kopfkissen gefunden, auf dem steht, dass sie in der Nacht in den Götterhain kommen solle, wenn sie nach Hause gelangen wolle.
      Wir erfahren nebenbei, dass Joffrey sie wieder von Ser Meryn hat schlagen lassen, weil sie Slynts Bestrafung in einer Weise kommentiert hat, die Joffrey nicht gefallen hat.
      Sie überlegt, ob die Nachricht eine Falle von Joffey ist und sie damit zu Cersei gehen sollte. Aber im Inneren hofft sie doch darauf, dass die Nachricht von irgendeinem tapferen Ritter stammt, der sie retten will.
      Als eine ihrer Bediensteten plötzlich eintritt, versteckt die den Zettel schnell und lässt ein Feuer anzünden, in dem sie den Zettel dann verbrennt. Sie glaubt, dass alle ihre Dienerinnen sie ausspionieren.
      Bei einem Blick aus dem Fenster sieht sie Preston Greenfield die Zugbrücke bewachen. Obwohl sie sich innerhalb der Festung frei bewegen darf, müsste sie ihm eine Erklärung für ihr Vorhaben liefern, was sie sich nicht zutraut. Stattdessen legt sie sich ins Bett, ohne allerdings einschlafen zu können. Sie vermisst Septa Mordane und Jeyne Poole, und auch ihre Schwester Arya, von der sie annimmt, dass sie sich inzwischen wieder auf Winterfell befindet.
      Als plötzlich Lärm ertönt und Ser Preston von seinem Platz verschwunden ist (die Vorbereitungen für das Hochzeitsfest von Tyrek Lannister haben offenbar einige Leute auf den Plan gerufen, die an den Feierlichkeiten teilhaben wollten, woraufhin der "tapfere" Joffrey einen Ausfall angeführt hat, um die Leute zu vertreiben). Ganz spontan nutzt Sansa die Gunst der Stunde, zieht sich an und huscht nach draußen. Trotz aller Ängste und Bedenken schafft sie es ungesehen an ihr Ziel.
      By the time she reached the godswood, the noises had faded to a faint rattle of steel and a distant shouting. Sansa pulled her cloak tighter. The air was rich with the smells of earth and leaf. Lady would have liked this place, she thought. There was something wild about a godswood; even here, in the heart of the castle at the heart of the city, you could feel the old gods watching with a thousand unseen eyes.

      Ich finde die Beschreibung der Götterhaine immer sehr beeindruckend. Und auch Sansa kann sich dem Einfluss des Hains nicht entziehen.
      Sansa had favored her mother’s gods over her father’s. She loved the statues, the pictures in leaded glass, the fragrance of burning incense, the septons with their robes and crystals, the magical play of the rainbows over altars inlaid with mother-of-pearl and onyx and lapis lazuli. Yet she could not deny that the godswood had a certain power too. Especially by night.

      Sie betet um einen Helden und fragt sich schon, ob sie zu spät gekommen ist, als plötzlich Dontos hervorkommt. Zuerst wittert sie eine Falle und traut ihm nicht, dann kann er sie allerdings davon überzeugen, dass er ihr als Gegenleistung für seine Rettung vor Joffrey durch sie helfen will, indem er sie an die Legende von dem Narren Florian erinnert. Damit und mit anderen schönen Worten lullt er sie völlig ein, sodass sie sogar auf der Stelle mit ihm fliehen würde. Er wiegelt sie aber ab und meint, dass es dazu noch einiger Vorbereitungen bedürfe.
      Als sie zurückkehrt, läuft sie direkt in einen völlig betrunkenen Sandor Clegane rein. Dieser nimmt ihr nicht wirklich ab, dass sie einfach nur zum Beten im Götterhain war, ist aber auch nicht weiter daran interessiert. Stattdessen verlegt er sich darauf, ein Lied von ihr einzufordern und sie daran zu erinnern, dass er kein Ser ist.
      Sie kehren zu Maegors Feste zurück, wo Ser Boros an der Zugbrücke Wache schiebt. Er will wissen, wo Sansa gewesen ist, woraufhin diese ihre Lüge Sandor gegenüber glaubhafter als vorhin wiederholt. Sandor unterstützt sie, indem er Boros fragt, wie sie bei dem Lärm schlafen solle. Boros erklärt die Ursache für die Unruhe und lässt sie passieren.
      Sansa fragt Sandor, warum er sich von jedem Hund nennen lasse.
      "I like dogs better than knights. My father’s father was kennelmaster at the Rock. One autumn year, Lord Tytos came between a lioness and her prey. The lioness didn’t give a shit that she was Lannister’s own sigil. Bitch tore into my lord’s horse and would have done for my lord too, but my grandfather came up with the hounds. Three of his dogs died running her off. My grandfather lost a leg, so Lannister paid him for it with lands and a towerhouse, and took his son to squire. The three dogs on our banner are the three that died, in the yellow of autumn grass. A hound will die for you, but never lie to you. And he’ll look you straight in the face."

      Er merkt an, dass er immer noch auf sein Lied von ihr wartet. Als sie ihm ein Lied über Florian und Jonquil vorschlägt, lehnt er verächtlich ab und meint, dass sie eines Tages für ihn singen werde, ob sie wolle oder nicht. Sansa antwortet, dass sie das gerne tun werde, doch der Hound durchschaut sie wieder.
      "Pretty thing, and such a bad liar. A dog can smell a lie, you know. Look around you, and take a good whiff. They’re all liars here... and every one better than you."
      Das Wiki von Eis und Feuer freut sich über deine Mitarbeit. Schau mal vorbei: eisundfeuer.fandom.com/de
      __________________________________________________________________

      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont
      Wir erfahren nebenbei, dass Joffrey sie wieder von Ser Meryn hat schlagen lassen, weil sie Slynts Bestrafung in einer Weise kommentiert hat, die Joffrey nicht gefallen hat.
      Das sagt uns aber auch, dass Joffrey zwar not amused über Slynts Bestrafung ist, aber wohl offensichtlich nicht die Macht hat, die Entscheidung seines Onkels rückgängig zu machen.
      Sie glaubt, dass alle ihre Dienerinnen sie ausspionieren.
      Und da dürfte sie wohl auch ziemlich Recht mit haben... :rolleyes:


      By the time she reached the godswood, the noises had faded to a faint rattle of steel and a distant shouting. Sansa pulled her cloak tighter. The air was rich with the smells of earth and leaf. Lady would have liked this place, she thought. There was something wild about a godswood; even here, in the heart of the castle at the heart of the city, you could feel the old gods watching with a thousand unseen eyes.



      Ich finde die Beschreibung der Götterhaine immer sehr beeindruckend. Und auch Sansa kann sich dem Einfluss des Hains nicht entziehen.
      Da kann ich dir nur Recht geben. Selbst die ohne Weirwood sind immer noch ausgesprochen beeindruckend und üben einen ganz bestimmten Reiz aus...

      Was mir immer wieder auffällt, bei Zusammentreffen von Sansa und Sandor:
      The Hound gave her a push, oddly gentle (...)
      Er ist immer "fast" irgendwas, auch in den früheren Kapiteln, hebt er sie "fast" sanft, schiebt sie "fast" zärtlich und ähnliches. GRRM verwendet hier immer wieder ein "fast" oder verwandtes Wort vor das zärtlich, sanft oder ähnlich nette Worte...
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Das sagt uns aber auch, dass Joffrey zwar not amused über Slynts Bestrafung ist, aber wohl offensichtlich nicht die Macht hat, die Entscheidung seines Onkels rückgängig zu machen.

      Ich glaube ihm ist das ganz egal. Für ihn war Slynt wahrscheinlich einfach nur ein Mann, den er nach seiner Pfeife tanzen lassen konnte. Viel mehr wird ihn aufgeregt haben, dass Sansa sich hier über das Schicksal eines ihrer Peiniger offen vor ihm freut. Joffrey ist zwar impulsiv, aber selbst ihm sollte klar sein, dass Hass gegen Slynt auch Hass gegen ihn ist. Ihm ist wahrscheinlich vollkommen bewusst, was er von Sansas Beteuerungen zu halten hat, aber es macht ihm Spaß diese zu erzwingen.

      Und da dürfte sie wohl auch ziemlich Recht mit haben...

      Ich denke die Chance geht gegen 0, dass ihre Zimmermädchen sie nicht ausspionieren. Selbst wenn diese nicht von Cersei dazu beauftragt werden würden, hätte die königliche Familie diesen Frauen mehr zu bieten, als Sansa.

      Er ist immer "fast" irgendwas, auch in den früheren Kapiteln, hebt er sie "fast" sanft, schiebt sie "fast" zärtlich und ähnliches. GRRM verwendet hier immer wieder ein "fast" oder verwandtes Wort vor das zärtlich, sanft oder ähnlich nette Worte...

      Ich glaube das soll eine gewisse Unsicherheit Sandors gegenüber Frauen ausdrücken. Betrachten wir ihn, sehen wir einen Mann, der im Kindesalter brutal entstellt wurde. Zusätzlich ist er auch noch der zweite Sohn und das auch nur von einem Ritter mit Landbesitz. Wenn Tywin Tyrion schon nicht verheiratet bekommen hat, obwohl eine Verbindung mit seiner Familie für jedes Adelshaus von Vorteil sein kann, wird Sandor wahrscheinlich nie viel Kontakt mit Frauen bekommen haben. Außerdem ist er schon sehr jung in den Dienst als Soldat/Leibwächter gegangen und dort lernt man auch nicht wirklich wie man eine Frau richtig behandelt.
      Gegenüber Sansa ist er also immer bemüht, sich sanft zu verhalten, nur hat er nie gelernt wie man das umsetzt. Deshalb ist er immer nur "beinahe sanft" oder "nicht unsaft" (wie mich diese doppelte Verneinung beim lesen immer ankotzt, aber das ist eine andere Geschichte).
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      So... Bevor der Sonntag vorbei ist, klatsch ich schnell noch das nächste Kapitel raus... :rolleyes:

      ARYA V
      Arya ist mit Gendry, Hotpie, Lommy, Wiesel (dem ehemals weinenden Mädchen), sowie mit Kurz (oh welch wunderbarer Einfall der deutschen Übersetzer ihm noch ein "t" in den Namen zu pappen, damit er deutscher klingt... :wacko: ), Cutjack und Tarber, die sie bei ihrer Rückkehr in die abgebrannte Feste als einzige Überlebende im Turmhaus gefunden haben.
      Ansonsten haben sie nur Tod und Zerstörung vorgefunden.
      Farms, villages, castles, septs, barns, it made no matter. if it could burn, the Lannisters had burned it; if it could die, they’d killed it. (...)
      “They would have burned the lake if they could have,” Gendry had said, and Arya knew he was right.
      Arya will, Yoren zu suchen. Sie will nicht glauben, dass er tot ist, aber sie suchen ihn unter den Leichen und finden ihn dort auch. Sie besteht darauf, wenigstens ihn zu bestatten.
      Part of her wanted to cry. The other part wanted to kick him.
      Kurz ist verwundet und stirbt bald an seinen Wunden. Tarber und Cutjack teilen sich seine Wertsachen und Waffen und verschwinden einfach. Erst denken die Kinder noch, sie seien nur auf der Jagd, aber offensichtlich haben sie sich aus dem Staub gemacht.

      Lommy ist ebenfalls verletzt und kann in der Zwischenzeit nicht mehr laufen und die anderen müssen ihn auf einer improvisierten Trage transportieren.

      Arya ist auf einem großen Baum geklettert und späht die Gegend aus. Sie sieht in der Entfernung ein Fischerdorf, dass nicht zerstört und auch bewohnt zu sein scheint. Arya versucht irgendetwas zu erkennen, ob sie ein Banner oder etwas ähnliches erkennen kann, da sie befürchtet, dass Lorch dort ist.

      Gendry entscheidet, dass er das Dorf ausspionieren will, aber Arya (und hier wird sie von Hot Pie und Lommy unterstützt) meint, dass sie besser im schleichen sei und sie daher lieber gehen soll. Schließlich gehen sie beide.
      Die Kinder erhoffen sich etwas zu essen im Dorf zu bekommen. Sie haben kaum zu essen und ernähren sich von Eichelbrei, Käfern und Würmern. Hot Pie und Lommy wollen sich lieber ergeben, Lommy will sich sowieso permanent ergeben und meint auch, dass Yoren Schuld an allem sei, weil er sich nicht ergegen habe.

      Als Gendry und Arya außer Hörweite der anderen sind, meint Gendry, das Lommy sterben wird. Arya ist nicht überrascht, da sie schon Kurz hat an seinen Wunden sterben sehen und gefühlt hat, wie heiß Lommys Haut ist.
      Gendry meint, dass Lommy, Hot Pie und auch Wiesel eine Belastung für sie wären und zu nichts nutze, im Gegensatz zu Arya, auch wenn sie ein Mädchen sei. Arya versucht erst vehement abzustreiten, aber merkt schnell, dass sie keine Chance hat...
      Sie will ihm sagen, wer sie ist, wenn er sein Geheimnis verrät, warum er von der Stadtwache gesucht wird. Aber weiß es nicht, und letztlich gibt Arya zu, dass sie Arya aus dem Hause Stark ist.
      Gendry wird plötzlich klar, dass Arya hochgeboren ist.
      Arya looked down at her ragged clothes and bare feet, all cracked and callused. She saw the dirt under her nails, the scabs on her elbows, the scratches on her hands. Septa Mordane wouldn’t even know me, I bet. Sansa might, but she’d pretend not to. “My mother’s a lady, and my sister, but I never was.”
      Als Gendry aber trotzdem anfängt, sie "M'lady" zu nennen und vor sich hinbrabbelt, schubst sie ihn so feste, dass er auf den Boden fällt, was Gendry zum Lachen bringt. Als sie ihn tritt, lacht er nur noch mehr...
      Arya schmollt und zieht los, um das Dorf zu erkunden.
      Sie riechen Gestank, Gendry vermutet erst verfaulten Fisch, aber Arya findet kurz darauf mehrere Erhängte, an denen sich die Krähen und andere Tiere vergriffen haben.
      She made herself look at the next man and the one beyond him and the one beyond him, telling herself she was hard as a stone.
      Und wieder sieht sie Dinge, die ein Kind in dem Alter nicht sehen sollte und wieder schließt sie ihre Gefühle ein bisschen tiefer in sich hinein.
      Sie ist sicher, dass die Lannister hinter all dem Grauen stecken, kann aber kein Löwenbanner entdecken. Während sie noch sucht, hört sie einen Schrei und sie sieht, dass Männer Gendry gefangen haben. Sie befragen ihn und als die Antwort nicht gefällt, wird er geschlagen und schließlich in eins der Häuser gebracht.
      ---
      Arya rennt so schnell sie kann zurück zu Lommy und Hot Pie. Sie überredet Hot Pie mit ihr zu kommen und Gendry zu befreien. Er hat zwar starke Bedenken, kann aber Arya nicht wirklich widersprechen...
      Lommy will sich wieder ergeben, als Arya das verweigert, will er ohne ihn weiter. Aber Arya macht ihm klar, dass er dann sterben wird, da Gendry der Stärkste von ihnen ist und Hotpie und Arya ihn auf Dauer nicht werden tragen können.

      Arya und Hot Pie machen sich also auf den Weg, aber Hot Pie ergibt sich natürlich bei der ersten Gelegenheit und auch Arya wird überwältigt. Wie sich herausstellt, sind die Männer das Gefolge von Ser Gregor. Hot Pie ergibt sich nochmal.
      The Mountain said, “You’ll lead us to these others,” and walked off.
      Nunja, ein Hot Pie ist sicher der Letzte, der sich trauen würde zu widersprechen, also sind Arya und Hot Pie bald auf dem Weg zurück zu Lommy. Wiesel ist weggelaufen und Arya hofft, dass sie sich versteckt, bis sie wieder fort sind...
      Lommy wird sofort gefragt, wo sich Beric Dondarrion verstecke, aber weiß nicht einmal, wer das sein soll. Dann fragt einer der Männer, ob Lommy verwundet sei und laufen könne.
      “No,” said Lommy. “You got to carry me.”
      Da hebt der Mann seinen Speer uns stößt ihn Lommy durch den Hals.
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I