Robb Stark

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our use of cookies. More details

      Ich habe einfach mal behauptet, dass sich der Serien-Robb nicht so stark vom Buch-Robb unterscheidet. Ser Arthur Dayne hat mir da aber widersprochen:
      Das tut er derart extrem, dass ich dafür sogar noch einmal kurz in den Serienbereich zurückkehren würde, um das darzulegen. Als Beispiel sei nur genannt, dass er zweitausend Männer in den sicheren Tod schickt, sein Eheversprechen aus reinem Trotz bricht (im Buch weiß er um die Konsequenzen, kann nach einer Nacht mit Jeyne aber nicht aus sich heraus und sie entehrt zurücklassen), total arrogant ist (ist ja egal, wem gegenüber er da was sagt, allein seine Haltung) und außerdem ergeben seine militärischen Pläne ab einem bestimmten Zeitpunkt absolut keinen Sinn mehr. In meinen Augen wurde der Charakter Robb mit am meisten zerstört. Bei weiterem Diskussionsbedarf dann im Serienbereich weiter.

      Wie steht denn der Rest der Community dazu?
      Also von mir folgendes:
      Das Beispiel mit den zweitausend Männern finde ich unangebracht. Robb ist ein Feldherr, und seine Männer ziehen in den Krieg! Die wissen selbst, dass viele von ihnen sterben werden, und zwar nicht nur die 2000. Außerdem dient dieses "Selbstmordkommando" dazu, Jaime Lennister gefangenzunehmen, wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt. Und liegt die Krux! Diese Gefangennahme kann eine kriegsentscheidende Wende sein und womöglich zehntausenden Anderen das Leben retten. Klar ist hier eine Differenz zum Buch, du kannst Robb daraus allerdings keinen grundlegenden Charakterunterschied andichten.
      Darüberhinaus frage ich mich woher du das mit dem Trotz nimmst? Offensichtlich liebt er seine Talisa einfach!
      Das mit den militärischen Plänen kannst du ja gerne noch weiter ausführen...
      We all must choose. Man or woman, young or old, lord or peasant, our choices are the same. We choose light or we choose darkness.

      Ser Pounce wrote:

      Das Beispiel mit den zweitausend Männern finde ich unangebracht. Robb ist ein Feldherr, und seine Männer ziehen in den Krieg! Die wissen selbst, dass viele von ihnen sterben werden, und zwar nicht nur die 2000.

      Ist doch Unfug. Selbstverständlich macht es einen Unterschied, ob man eine Armee von 20.000 Männern in den Krieg führt (und damit auch den Tod eines Teils dieser Männer in Kauf nimmt) oder ob man zweitausend Männer in den sicheren Tod schickt. Zweiteres würde Buch-Robb niemals tun.

      Ser Pounce wrote:

      Außerdem dient dieses "Selbstmordkommando" dazu, Jaime Lennister gefangenzunehmen, wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt.

      Tut es nicht direkt, es geht um die Sprengung der Belagerung Riverruns, was sicherlich auch wichtig ist. Aber es geht auch gar nicht darum, ob ein solches Unternehmen gerechtfertig ist, es geht darum, dass Buch-Robb es niemals getan hätte. Er teilt im Buch stattdessen seine Armee und startet dadurch ein Ablenkungsmanöver. Das wollte man für die Serie vereinfachen und beginnt somit schon in Staffel 1 an der Zerstörung seines Charakters.

      Ser Pounce wrote:

      Klar ist hier eine Differenz zum Buch, du kannst Robb daraus allerdings keinen grundlegenden Charakterunterschied andichten.

      Wie gesagt, es ist ein eindeutiger Unterschied, ob ein Feldherr seine Armee anführt und an der Seite seiner Soldaten kämpft, oder ob er einfach mal eine Abteilung bestimmt, die garantiert sterben soll.

      Ser Pounce wrote:

      Darüberhinaus frage ich mich woher du das mit dem Trotz nimmst? Offensichtlich liebt er seine Talisa einfach!

      Klar steht das Liebesmotiv im Vordergrund, meine Aussage zum Trotz bezog sich auf die Gespräche zuvor mit Cat, die ich jetzt allerdings auch nicht mehr zu 100% auf die Reihe bekomme. Sie will ihn abbringen, er wird patzig und trotzig und heiratet sie dann aus dieser Reaktion heraus.

      Habe an anderer Stelle mal ausführlich was dazu geschrieben:
      In ihm lebt Ned Stark in den Büchern weiter. Er würde niemals auf die Idee kommen, 2000 Männer in den sicheren Tod zu schicken. Ab der zweiten Staffel wurde sein Charakter allerdings völlig verhunzt, was mich im Nachhinein besonders getroffen hat, da er einer meiner Lieblingscharaktere in den Büchern war. Während er im Buch als militärisches Genie von sich reden macht und in mehreren Schlachten siegreich vom Feld geht, wird das in der Serie auf eine einzige Schlacht reduziert. Stattdessen sitzt er ab der zweiten Hälfte nur noch rum und beschäftigt sich mit Talisa, dem Serienhassprodukt Nr. 1. Ihr Charakter ersetzt den der Jeyne Westerling, Tochter eines uralten Adelsgeschlechts aus den Westerlands, deren Burg Robb erobert und dabei von einem Pfeil verwundet wird. Sie pflegt ihn daraufhin auf Geheiß ihrer Mutter. Physisch und psychisch angeschlagen (er erfährt von der vermeintlichen Ermordung Rickons und Brans), lässt er sich von ihr "trösten". Da das für das junge Mädchen eine Entehrung darstellt, übernimmt Robb die Verantwortung für sein Handeln und heiratet sie am nächsten Tag. Er weiß, was das für ihn politisch bedeutet, kann aber einfach nicht anders. Darin besteht die Tragik seines Charakters.

      Nun zur Serie: Dort gibt es stattdessen Talisa, welche einem schlechten Disneyfilm entsprungen sein könnte. Eine hübsche, junge Frau hochadeliger Herkunft von einem anderen Kontinent. In ihrer Heimatstadt werden Sklaven gehalten, doch nachdem ihr Bruder von einem gerettet wurde, beschloss sie, ab sofort auf den Schlachtfeldern der Welt verwundete Soldaten zu verarzten. Glücklicherweise wurde sie offenbar noch nie vergewaltigt. Nun lernt sie also den jungen König kennen und erkennt sofort seine Kurzsichtigkeit ("Ihr führt einen Krieg und habt euch keine Gedanken um die Zeit danach gemacht?"), außerdem ist sie unglaublich emanzipiert. Anschließende Liebesgeschichte natürlich inklusive. Der Charakter trieft nur so vor Klischees und Kitsch, dass es für mich nur schwer zu ertragen war. Etwas derartiges wäre GRRM nicht einmal im sturzbesoffenen Zustand eingefallen. Bezeichnend auch ein Interview, in dem GRRM sich diplomatisch, aber recht deutlich von der Umsetzung dieses Handlungsstranges distanziert.

      Robb liebt Talisa, Talisa liebt Robb, sie haben Sex, sie heiraten. Robb wird hier einfach nur als ignoranter, liebestoller Vollidiot dargestellt. Es gab überhaupt keinen Grund, sie vor der Beendigung des Krieges zu heiraten.

      Wenn wir schon bei Robb sind, gleich auch etwas zur Logik seines Handlungsstranges in strategischer Hinsicht. Er kommt von Norden und schlägt Jaime bei Riverrun (Staffel 1) und dringt in den Westen ein, wo er ebenfalls eine Schlacht schlägt (Staffel 2). Dann kehrt er zurück und zieht mehr oder weniger an Riverrun vorbei nach Harrenhal, von wo aus er kurze Zeit später wieder nach Riverrun zu einer Beerdigung zieht, um nach der Hochzeit bei den Twins (nördlich von Riverrun) das Ziel anzugreifen, welches er in Staffel 2 nicht einmal mit Freys und Karstarks angreifen wollte: Casterly Rock. Eine fast uneinnehmbare Burg, welche er eine Staffel lang mit voller Mannstärke mehr oder weniger vor der Nase hatte, wird von ihm mit geringerer Truppenstärke im Zuge eines Geistesblitzes als neues Angriffsziel deklariert und das militärische Genie Robb Stark damit endgültig ad absurdum geführt.

      Karstark richtet er in der Serie ebenfalls uneinsichtig und ignorant hin, während er im Buch wiederum weiß, was das für ihn bedeutet, aber wieder kann er das politisch Notwendige nicht über das moralisch Richtige stellen.

      Darüber hinaus ist Robb in der Serie arrogant gegenüber Catelyn, Edmure und den Freys, von seiner Ehre und seiner Erziehung durch Ned bleibt letzten Endes nicht mehr viel übrig. Ist er im Buch von Beginn an von Verrat umgeben (Bolton befehligt im Buch eine eigene Armee und richtet noch viel mehr Schaden an) und scheitert an der politischen Realität, scheitert er in der Serie in erster Linie an sich selber. Sein Ende mag ihn bei vielen wieder in den Kreis der Sympathieträger gerückt haben, bei mir war das nicht der Fall. Am Ende bleibt ein Handlungsstrang mit Klischees, Kitsch und Logiklöchern plus ein hinsichtlich der Buchvorlage zu 100% zerstörter Charakter.
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
      ________________________________________________________________________________________________________

      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont
      Das mit den 2000 Mann hatte ich wohl tatsächlich falsch in Erinnerung. Trotzdem sehe ich nicht wirklich ein, dass das eine Entscheidung war, die Buch-Robb niemals getroffen hätte. Wer das Leben seiner Männer nicht riskieren will, zieht nicht in den Krieg. Hast du etwa auch "300" gesehen, und dabei nur gedacht: "Leonidas der Idiot schickt seine Männer sinnloserweise in den Tod!"?

      Dass Robbs Kriegstaktiken nicht wirklich Sinn machen stimmt, soweit ich das beim durchlesen aufgefasst habe. Das fiel dir aber auch nur auf, weil du die Bücher davor gelesen hattest, und die Handlungen direkt vergleichen konntest. Der durchschnittliche GoT-Fan hat die Bücher allerdings nicht gelesen, und da kommen einem seine Entscheidungen clever und mutig vor. Sicherlich sind sie das im Nachhinein nicht, aber jemand, der sich GoT anschaut, denkt von Robb das Gleiche wie du, als du zum ersten mal die Bücher gelesen hast, und darum geht's ja.

      Ach ja, und dass du Robb arrogant findest liegt vielleicht auch daran, dass er in der Serie einfach viel älter ist, und nicht wie ein 14-Jähriger auftreten kann.
      We all must choose. Man or woman, young or old, lord or peasant, our choices are the same. We choose light or we choose darkness.

      Ser Pounce wrote:

      Wer das Leben seiner Männer nicht riskieren will, zieht nicht in den Krieg.

      Durch diese Entscheidung riskiert er aber nicht das Leben seiner Männer. Er lässt sie in vollem Bewusstsein über deren Schicksal in den Tod marschieren.
      Ich habe nie behauptet, dass Robb nicht das Leben seiner Männer riskieren würde. Natürlich tut er das. Aber du wirst hoffentlich den Unterschied zwischen den beiden Szenarien erkennen.
      Leonidas ist darüber hinaus ein eher schechtes Beispiel, weil er und seine Männer (an den Filmen orientiert) die Entscheidung für sich getroffen haben. Nun erfahren wir zwar kaum etwas über die Entstehung des Kommandos der 2000 (ebenfalls ein Schwachpunkt), aber ich bezweifele doch stark, dass sich da 2000 lebensmüde Soldaten zusammengefunden haben, die gerne sterben wollten.

      Ser Pounce wrote:

      Dass Robbs Kriegstaktiken nicht wirklich Sinn machen stimmt, soweit ich das beim durchlesen aufgefasst habe. Das fiel dir aber auch nur auf, weil du die Bücher davor gelesen hattest, und die Handlungen direkt vergleichen konntest. Der durchschnittliche GoT-Fan hat die Bücher allerdings nicht gelesen, und da kommen einem seine Entscheidungen clever und mutig vor. Sicherlich sind sie das im Nachhinein nicht, aber jemand, der sich GoT anschaut, denkt von Robb das Gleiche wie du, als du zum ersten mal die Bücher gelesen hast, und darum geht's ja.

      Nein, darum geht es nicht. ;)
      Es geht nicht darum, wie clever D&D den durchschnittlichen Zuschauer verarschen können, sondern inwiefern Serien-Robb Buch-Robb widerspiegelt. Und Buch-Robb hätte diese militärischen Entscheidungen nicht getroffen, weil sie absoluter Schwachsinn sind. Da kann man jetzt nicht wirklich dagegen argumentieren, dass das aber den meisten gar nicht aufgefallen wäre. Nur weil das so ist, verändert das ja nicht den Sachverhalt. ;)

      Ser Pounce wrote:

      Ach ja, und dass du Robb arrogant findest liegt vielleicht auch daran, dass er in der Serie einfach viel älter ist, und nicht wie ein 14-Jähriger auftreten kann.

      In erster Linie liegt es daran, dass er arrogant auftritt. Nur weil er in der Serie um die 20 (?) sein soll, muss man ihm dieses Auftreten ja nicht zwangsläufig zuschreiben. Es ist einfach Fakt, dass Robb in den Büchern keineswegs ein solches Verhalten an den Tag legt. Er befindet sich zwar immer wieder in Disputen mit seiner Mutter wieder, versucht aber immer, den Anstand zu wahren und wird meiner Auffassung nach auch nie taktlos. Eben weil es nicht seinem Charakter entspricht, das hat mit dem Alter eher weniger zu tun.
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
      ________________________________________________________________________________________________________

      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

      Ser Arthur Dayne wrote:


      Durch diese Entscheidung riskiert er aber nicht das Leben seiner Männer. Er lässt sie in vollem Bewusstsein über deren Schicksal in den Tod marschieren.
      Ich habe nie behauptet, dass Robb nicht das Leben seiner Männer riskieren würde. Natürlich tut er das. Aber du wirst hoffentlich den Unterschied zwischen den beiden Szenarien erkennen.
      Leonidas ist darüber hinaus ein eher schechtes Beispiel, weil er und seine Männer (an den Filmen orientiert) die Entscheidung für sich getroffen haben. Nun erfahren wir zwar kaum etwas über die Entstehung des Kommandos der 2000 (ebenfalls ein Schwachpunkt), aber ich bezweifele doch stark, dass sich da 2000 lebensmüde Soldaten zusammengefunden haben, die gerne sterben wollten.

      Jeder Feldherr lässt seine Frontsoldaten in vollem Bewusstsein über deren Schicksal in den Tod marschieren. Bei jeder Eroberung einer Feste kalkuliert der Befehlshaber schon im voraus, dass er seine xtausend ersten Männer verlieren wird. Macht es für dich so einen Riesen-Unterschied, dass Robb einfach genau weiß WELCHE Männer er in den Tod schickt?

      Ser Arthur Dayne wrote:


      Nein, darum geht es nicht. ;)
      Es geht nicht darum, wie clever D&D den durchschnittlichen Zuschauer verarschen können, sondern inwiefern Serien-Robb Buch-Robb widerspiegelt. Und Buch-Robb hätte diese militärischen Entscheidungen nicht getroffen, weil sie absoluter Schwachsinn sind. Da kann man jetzt nicht wirklich dagegen argumentieren, dass das aber den meisten gar nicht aufgefallen wäre. Nur weil das so ist, verändert das ja nicht den Sachverhalt. ;)

      Du benutzt das negativ konnotierte Wort "verarschen", aber im Grunde ist es genau das. Sowohl Benioff&Weiss als auch GRRM versuchen ihrer Audienz ein bestimmtes Bild von Robb zu vermitteln. Und da sowas in einer Fernsehserie viel detailärmer geschehen muss, muss man eben ein bisschen tricksen. Der Punkt ist aber, dass du zu einer extrem kleinen Randgruppe gehörst, die dann sagen: "Tz Tz Tz, kriegstaktisch ist das aber eine schlechte Entschedung" 99% der Serienzuschauer dagegen bekommen ein Bild von Robb vermittelt, das mit GRRM's Robb übereinstimmt.
      We all must choose. Man or woman, young or old, lord or peasant, our choices are the same. We choose light or we choose darkness.
      @ Ser Pounce: Du benutzt das negativ konnotierte Wort "extrem kleine Randgruppe". Nenn es doch Elite. :)
      Ich glaube eure unterschiedliche Sichtweise beruht einfach darauf, welchen Unschärfefaktor ihr bei der Übertragung von Buch auf Serie für akzeptabel haltet.

      Es ist klar, dass eine 1 : 1 Übertragung nicht möglich ist, aber es ist auch erkennbar, dass das Bemühen von Staffel zu Staffel abzunehmen scheint. Ich verstehe durchaus die Notwendigkeit von Vereinfachung in der Serie, aber es ist mir schleierhaft, warum man soetwas wie das Ersetzen von Jeyne Westerling durch Talisa betreibt. Das scheint auch mir der Versuch einer Disneysierung zu sein und dafür gibt es noch einige andere Beispiele in der Serie. Die kriegstaktischen Wendungen von Robb sind für den reinen Serienzuschauer aber wahrscheinlich nicht als unvernünftig zu erkennen. Warum man sich leider nicht einfach am Verlauf im Buch orientiert hat, ist offen, hängt aber vermutlich eher mit produktionstechnischen Gründen zusammen. - Grundsätzlich ist jede Abweichung von einem vorliegenden logischen Konzept, wie es in den Büchern ja bereits vorliegt, bedauerlich.

      Ich fürchte die Serie nimmt sich damit auch einiges von ihrer möglichen Qualität.
      In den Büchern wird Robb ganz als Sohn seines Vaters dargestellt. Beide scheinen gemeinsam zu haben, dass Sie die geborenen Fürsten sind. Aber beiden geht auch das diplomatische Geschick und die Einsicht in politische Notwendigkeiten ab, wie sie in einem größeren Reich notwendig sind. Als Robb mit der Hochzeit mit Jeyne um die Ecke kam, fühlte ich mich sofort an die Szene mit Ned und Renley auf der Brücke erinnert. Beidesmal habe ich innerlich aufgestöhnt, weil ich den Fehler für unfassbar hielt.

      In der Serie wird Robb nun nicht so diffizil dargestellt, sondern er tolpatscht mehr oder weniger herum, damit es auch jeder mitkriegt, dass er sicherlich ein guter König des Nordens sein konnte, aber Weiteres eine Nummer zu groß für ihn gewesen wäre.
      Der Unterschied zwischen Gut und Böse ist im Grunde der selbe, wie der zwischen den eignen Interessen und denen von Anderen. Objektiv gibt es kein Gut und kein Böse. - Allerdings gibt es objektiv wahrscheinlich auch nichts von all dem, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen.
      Jeder Feldherr lässt seine Frontsoldaten in vollem Bewusstsein über deren Schicksal in den Tod marschieren. Bei jeder Eroberung einer Feste kalkuliert der Befehlshaber schon im voraus, dass er seine xtausend ersten Männer verlieren wird. Macht es für dich so einen Riesen-Unterschied, dass Robb einfach genau weiß WELCHE Männer er in den Tod schickt?

      Nur zum Vergleich: Robb schickt im Buch ebenfalls ein Ablenkungskommando gegen Tywin. Allerdings gibt er diesem bzw. besser gesagt Roose Bolton den Befehl, nur ein bisschen aufzumarschieren und sich zurückzuziehen. Es ging nur darum Tywins Aufmerksamkeit von Robbs Reiterei und Riverrun wegzulenken und dabei möglichst keinen Soldaten zu verlieren. Das Problem im Buch war aber, dass Roose Bolton sich nicht daran gehalten hat.

      Und natürlich besteht für einen Soldaten immer die Möglichkeit, dass die nächste Schlacht seine letzte ist. Nur geht man doch davon aus, dass man gewinnt, sonst sollte man es nicht zur Schlacht kommen lassen. Wenn man aber 2000 Mann gegen eine ca. 10fache Übermacht schickt, wird dieses Heer zu 100% ausradiert. Robb im Buch ist sich natürlich bewusst, dass Männer sterben werden, was auch die Natur des Krieges ist. Ihm ist aber auch ebenso klar, dass er fern der Heimat keinen Nachschub bekommt (vgl. die Lannisters, welche nach der Niederlage einfach ein neues Heer aus dem Boden stampfen, dass Robbs Truppenstärke entspricht) und die Flußlande selber bereits zu stark geblutet haben, als dass sie Verluste kompensieren können. Deshalb hat Robb kein Interesse 1/10 seines Heeres in den sicheren Tod zu schicken.


      Der Punkt ist aber, dass du zu einer extrem kleinen Randgruppe gehörst, die dann sagen: "Tz Tz Tz, kriegstaktisch ist das aber eine schlechte Entschedung" 99% der Serienzuschauer dagegen bekommen ein Bild von Robb vermittelt, das mit GRRM's Robb übereinstimmt.

      Wenn ich die Bücher aber kenne und wenn die Serie behauptet auf ihnen zu basieren, muss sich die Figur auch einen Vergleich gefallen lassen. Woher sollen reine Serienschauer eigentlich wissen, wie GRRMs Robb sein soll? Denn mit der Buchversion teilt er am Ende fast nur den Namen.
      Im Buch wird immer wieder die Ähnlichkeit zu Ned angesprochen und dieser hat nicht einfach Ehebündnisse gebrochen, weil da irgendeine Frau in seinem Lager unterwegs war. Beide haben in den Büchern übrigens immer die gefährlichste Abteilung ihrer Schlachtreihe kommandiert. Wahrscheinlich, weil sie von anderen Männern nicht verlangen wollten für sie zu sterben, wenn sie selber relativ sicher sind. Solche Heerführer schicken keine 2000 Mann in den sicheren Tod.
      Das Kommando nach Casterlyrock wäre übrigens nur die übersteigerte Form davon gewesen. Robb hat zu dem Zeitpunkt seine Geisel verloren, die Frey vergrault und die Karstarks verärgert. Mit seinem geschwächten Heer will er also in den Westen und eine der größten Burgen des Reichs einnehmen. So schnell könnte er sie nicht stürmen, bis er Tywin im Rücken hätte. Das kann man aber voll D&D anlasten, die Robb hier wie einen Kamikaze-Bomber wirken lassen. Man hätte auch einfach die Buchversion der Geschichte nehmen können. Demnach wäre Robb in den Norden zurückgekehrt, um dort Eisenmänner zu vertreiben, wofür er wieder Walder Freys Brücke gebraucht hätte (die brauchte er in den Büchern aus anderen Gründen, aber hier hätte man wirklich vereinfachen können). Blöderweise ist eine wirkliche Invasion der Eisenmänner in der Serie nicht vorhanden, sieht man mal von Theon ab und dabei muss man nicht einmal zeigen, wie sie die Burgen einnehmen. Die Lannisters im Herzen ihrer Macht anzugreifen ist aber natürlich wesentlich heroischer, als seine Niederlage einzugestehen und sich zurückzuziehen. Hier unterscheiden sich Buch- und Serienversion übrigens deutlich. Der eine (und das ist ausgerechnet der jüngere Robb) wusste, wann es Sinnlos war den Krieg weiterzuführen. Der andere verliert immer mehr an Boden und setzt sich dann so ein Ziel. Der eine macht auf mich einen unglücklichen Eindruck, der andere einen wahnsinnigen.

      Und da sowas in einer Fernsehserie viel detailärmer geschehen muss, muss man eben ein bisschen tricksen.

      Muss es nicht! Wenn man Handlung und Charaktere etwas staucht, weil man ein 1000 Seiten dickes Buch in einen Spielfilm quetschen muss, ist das zwar verständlich, geht meistens aber trotzdem schief. Serien können sich wesentlich mehr Zeit nehmen und auch mal detailliert erzählen. HBO strahlt vor den Folgen auch immer Rückblenden auf vergangene Ereignisse ein, die in der aktuellen Folge wieder aufgegriffen werden. So hat man z.B. nochmal gezeigt wie Sansa Dontos Hollard das Leben rettet, bevor die Folge ausgestrahlt wird, in der er wieder auftaucht und den Fluchtplan schmiedet. Man darf halt nicht zu kompliziert werden, aber das war bei Robbs Strang nicht das Problem. Für die Serie hätte man nicht einmal einen Verrat der Westerlings einbauen müssen.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Ich habe zuerst die Serie angesehen und dann die Bücher gelesen.

      Als ich die betreffenden Szenen um Robb in der zweiten Staffel gesehen habe, habe ich mich schon schwer gewundert. Mir erschien der Eindruck, dass Robb sich lieber mit Hochzeiten und Beerdigungen beschäftigt als mit Krieg und Schlachten. In den Büchern ist er ständig unterwegs und gewinnt immer mal wieder eine Schlacht. Im Buch ist es tragischer, weil herauskommt, dass er auf dem kleinen Feld doch recht geschickt und talentiert ist, aber eben an dem Krieg scheitert.

      Dass er seine Frau geheiratet hat, war dumm in meinen Augen. In den Büchern war es auch dumm, aber wenigstens wurde man dort mit so einer schnulzigen Liebesgeschichte verschont. Ich mag Liebesgeschichten! Und bin kein Gegner davon. Aber ich finde es herzerwärmender wenn es ein wenig subtiler ist. Zum Beispiel mag ich die Geschichte um Brienne und Jaime sehr gerne. Oder auch bei Ygritte und Jon, wobei auch das in der Serie zu hollywoodmäßig aufgezogen wurde. Aber bei Robb und Jeyne ... ahhh, das ist so dermaßen schnulzig und auch dumm.

      Doch es tut einem beim Sehen der Serie weh, weil man genau spürt, dass Robb auf eine Katastrophe zumarschiert. Und es hat auch beim Lesen des Buches wehgetan. Also hat es eigentlich denselben Effekt. Dass die Drehbuchautoren den Zuschauer verarschen wollten, sehe ich auch nicht so. Klar, wollen sie einem etwas vermitteln, aber genau das selbe will doch auch GRRM tun! So gesehen sind alle Bücher und Filme der Versuch den Zuschauer oder Leser zu verarschen.

      Wenn ich wüsste, was sich die Drehbuchautoren dabei gedacht haben und welche Gründe sie hatten, dann würde ich mich mit dem Serien-Robb aussöhnen können. Bei mir hatte es den gleichen Effekt wie beim Lesen. Es hat einem im Herzen wehgetan und man will den Mann am liebsten packen und schütteln.

      Vielleicht waren ihnen die ganzen Schlachten zu teuer? Vermutlich war es das.

      Aber warum haben sie die Frauen ausgetauscht?
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Die Frauen auszutauschen (Jeyne und die, deren Namen nicht genannt werden sollte) ergibt überhaupt keinen Sinn. Auch im Buch wurde nur von der Schlacht um die Burg der Westerlings erzählt, RObb hätte also einfach auf Rivverrun eintreffen können und Jeyne dabei haben können. Den Rest um die deren Name nicht genannt werden sollte, hätte man sich getrost sparen können.

      Aber alles in Allem siehe:

      SuSansa wrote:

      Bei mir hatte es den gleichen Effekt wie beim Lesen. Es hat einem im Herzen wehgetan und man will den Mann am liebsten packen und schütteln.


      Haben die Serienmacher es doch erreich, der Serienzuschauer empfindet Robb als den gleich, wie der Buchleser.

      SuSansa wrote:

      Doch es tut einem beim Sehen der Serie weh, weil man genau spürt, dass Robb auf eine Katastrophe zumarschiert. Und es hat auch beim Lesen des Buches wehgetan. Also hat es eigentlich denselben Effekt.

      Nö, hat es bei mir nicht. ;)
      Buch-Robb gehört zu meinen Lieblingscharakteren, ich sehe in ihm einen tragischen Helden, während mir die Serienversion irgendwann völlig egal war und ich nur noch einen arroganten Vollidioten gesehen habe.
      Zumal die Ausgangsdiskussion sich sowieso mit der Frage beschäftigte, ob Serien-Robb genauso wie Buch-Robb ist. Und da sind Argumente wie "Er stirbt ja in beiden Fällen" (ein wenig überspitzt formuliert versteht sich) eben wenig hilfreich.

      SuSansa wrote:

      Dass die Drehbuchautoren den Zuschauer verarschen wollten, sehe ich auch nicht so. Klar, wollen sie einem etwas vermitteln, aber genau das selbe will doch auch GRRM tun!

      Klar ist das drastisch formuliert und wahrscheinlich sitzen die auch gar nicht da und sagen sich: "So, wie können wir denn mal wieder was Bescheuertes einbauen?" Aber ich fühle mich verarscht, wenn die Serienmacher sowas durchziehen, obwohl es funktionierende Alternativen gibt. Nur weil die meisten Zuschauer schon mit der Zahl der Charaktere ihre Probleme haben, muss man sich ja nicht darauf verlassen, dass niemand Unstimmigkeiten bemerkt.
      Ich bin mir aber auch nicht ganz sicher, inwiefern eine qualitative Umsetzung der Bücher für D&D ihre Kompetenzen übersteigt, und inwiefern die beiden eher ein Interesse daran haben, tendenziell alles zu vereinfachen. Was aber wieder eine andere Diskussion ist, die ich eigentlich auch gar nicht mehr führen will. ;)

      SuSansa wrote:

      So gesehen sind alle Bücher und Filme der Versuch den Zuschauer oder Leser zu verarschen.

      Nein. Im einen Fall gibt es ein stimmiges Szenario, im anderen wird dem Zuschauer vorgegaukelt, es wäre stimmig. ;)

      SuSansa wrote:

      Wenn ich wüsste, was sich die Drehbuchautoren dabei gedacht haben und welche Gründe sie hatten, dann würde ich mich mit dem Serien-Robb aussöhnen können.

      Sie wollten einfach eine typische Liebesgeschichte einbauen und sich ein weiteres Set sparen.

      SuSansa wrote:

      Vielleicht waren ihnen die ganzen Schlachten zu teuer? Vermutlich war es das.

      Die hätte man ja immer nur andeuten können, so wie man das auch in vielen anderen Szenen gemacht hat. Oder man erwähnt einfach nur, dass man zwei weitere Schlachten gewonnen hat. Irgendwas halt, aber man muss Robb ja nicht die ganze Zeit sinnlos rumsitzen lassen.
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
      ________________________________________________________________________________________________________

      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

      Post was edited 1 time, last by “Ser Arthur Dayne” ().

      Letztenendes ist es wohl eine Frage, welches Medium einen zuerst beeinflusst hat. Ich habe von der Serie ein Bild von Robb mitbekommen, dass von den Büchern bereichert, aber nicht zerstört wurde. Wer die Bücher schon kannte, dem erging es wohl eher andersherum.
      We all must choose. Man or woman, young or old, lord or peasant, our choices are the same. We choose light or we choose darkness.
      Ich habe zuerst die ersten beiden Staffeln gesehen und dann die Bücher gelesen. Allerdings habe ich vor allem die zweite Staffel viel zu schnell und unreflektiert konsumiert, weswegen sich da bei mir damals gar keine großartigen Gedanken zu Charakterdarstellung und dergleichen eingestellt haben. Je mehr Robb dann in den Büchern zu einem meiner Lieblingscharaktere wurde, desto misslungener fand ich dann seine Darstellung in der Serie.
      Ich würde da gar keine Ergänzung erkennen können, weil das für mich in etwa so wäre, als ob ich nach dem Serienkonsum die Bücher lese, mir dort Gregor Clegane als liebenswürdiger Intellektueller präsentiert wird und ich das einfach als "weitere interessante Facette seine Charakters" ansehe. ;)
      Ist für mich auch vollkommen ok, wenn du kein Problem mit der Darstellung Robbs in der Serie hast, ich argumentiere aber vehement gegen eine Aussage wie "Es gibt da keine oder kaum Unterschiede bei seinem Charakter".
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
      ________________________________________________________________________________________________________

      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

      Post was edited 1 time, last by “Ser Arthur Dayne” ().

      Ich habe die Bücher erst nach der 4. Staffel gelesen. Vielleicht kommt ja nächstes Jahr bei MIR die furchtbare Erkenntnis, wie verhunzt ein Charakter ist, weil ich seine Geschichte jetzt schon kenne :fie:
      We all must choose. Man or woman, young or old, lord or peasant, our choices are the same. We choose light or we choose darkness.
      Zu Beginn war Robb mein Favorit der Serie (ich gehe jetzt nur von der TV Serie aus, im Buch bin ich noch nicht so weit).
      Mir gefiel, seine ehrenhafte Ader und mit wie viel Stolz und Ernsthaftigkeit er an seine Sache heranging. Er ist in kurzer Zeit erwachsen und mächtig geworden und das mochte ich.
      Dann kam Talisa und meiner Meinung nach hat man damit Robb als Charakter ziemlich schlecht gemacht. Ich meine: Talisa taucht kurz auf und der ach so ehrenhafte Robb bricht sein Wort, das extrem viel Gewicht hatte für eine Frau, die quasi vom Himmel gefallen ist. Das war für mich sowas von out of character. Wer auch immer diese Szene geschrieben hat, der war wahrscheinlich betrunken. Bullshit. Sowas schlecht geschriebenes habe ich lange nicht gesehen. Das passte einfach überhaupt nicht zu Robb. Wenn Talisa und Robb vorher wenigstens mehr Zeit miteinander verbracht hätten, in der sich Gefühle hätten entwickeln können, hätte ich es nachvollziehen können. Aber die beiden waren nur kurze Zeit später schon verheiratet, ohne sich wirklich zu kennen. Hat für mich Robb als Charakter ziemlich mies gemacht. Im Buch soll es ja ganz anders laufen, darauf bin ich gespannt.
      Ich finde Robb auch ihm Buch nicht besser, auch wenn seine Handlung besser und nachvollziehbarer begründet ist.
      Buch-Robb ist mir noch viel zu sehr Kind, deswegen gefällt mir Robb in der Serie grundsätzlich besser. Die Talisa Story ist ganz klar out of character, da Serien-Robb bis dahin seinem Vater sehr ähnelt. Diese Ähnlichkeit fehlt mir manchmal im Buch.
      "Promise me, Ned." - A Game of Thrones, Chapter 4, Eddard I.
      Dir fehlt die Ähnlichkeit, die Catelyn auf jeder dritten Seite betont? ?(
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
      ________________________________________________________________________________________________________

      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont
      Und auch wenn Catelyn es nie angesprochen hätte, sind die Ähnlichkeiten doch gravierend.


      Buchspoiler für mockingbird
      Allein die Gründe, warum sie zugrunde gehen. Buch-Robb heirate ja nicht weil er "schwanzgesteuert" ist, sondern aus seinem Ehrbegriff heraus. Genau wie er vorher der Ehre wegen Karstark enthauptet, was aus strategischer Sicht ebenfalls fatal war.

      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von „Kasimir“ (Heute, 17:14)
      Show Spoiler
      Ich sag ja, was die Gründe für die Red Wedding anging, war im Buch nachvollziehbarer und demnach auch Ned Stark like. Aber sonst sehe ich das nicht, auch wenn Cat das immer wieder betont. Robb kommt mir im Buch manchmal wie ein verzogener Bengel rüber, und das ist ganz bestimmt nicht Ned Stark. Seinen Charakter zu identifizieren macht es bestimmt auch nicht leichter, weil man nur über Cat von ihm liest und er ist mir vielleicht deswegen alles in allem in der Serie sympathischer.
      "Promise me, Ned." - A Game of Thrones, Chapter 4, Eddard I.
      Er kommt mir viel mehr in der Serie wie ein verzogener Bengel vor, wo er ab einem gewissen Zeitpunkt gegenüber allem und jedem eine absolut deplatzierte Patzigkeit und Arroganz an den Tag legt. Aber das wäre jetzt eine Diskussion für den Buchbereich.
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
      ________________________________________________________________________________________________________

      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont
      Wieso? Im Buchbereich darf man ja nicht über die Serie sprechen. ;)
      Show Spoiler
      Also z.B. die Sache mit Greywind und Jaime (ich glaube im Buch war es auch Jaime und kein anderer Lannister oder täusch ich mich da? Ich muss die Szene nochmal nachlesen.), wo er den Wolf aufgehetzt hat, wurde im Buch viel patziger und arroganter dargestellt. Er wurde danach ja auch von seiner Mutter zurecht gewiesen, was in der Serie gar nicht nötig war. Er hat sich 1. nicht vor versammelten Puplikum aufgespielt und 2. wurde die Szene in der Serie ganz anderst aufgebaut, mit Jaimes nie enden wollenden Provokationen.
      "Promise me, Ned." - A Game of Thrones, Chapter 4, Eddard I.