GRRM Kritik (Spoiler zu Vorabkapiteln möglich)

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      Natürlich habt ihr Recht. Aerion vs Duncan ist mir ebenfalls bekannt. Nur hat Cersei diese Regel mit der Königsgarde doch selber erwähnt und die wird sie sich hoffentlich nicht ausgedacht haben. Vielleicht betrifft diese auch nur den Zweikampf, zu dem es sicher auch kommen wird.
      Das Urteil der Sieben habe ich auch nur als Vermutung angegeben, falls der Hohe Spatz ein unfaires Spiel mit Cersei treibt. Ich kann das bei GRRM schwer einschätzen. Es heißt zum einen, ein Urteil der Sieben liegt ewig zurück und deshalb erwartet man irgendwie sowas im Lied noch zu erleben. Aber genau deshalb könnte es auch nicht dazu kommen.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Turgon schrieb:

      Du meinst wahrscheinlich folgenden Artikel: What the “R” Stands for in “George R.R. Martin”
      DIskussion dazu hier unter: What the “R” Stands for in “George R.R. Martin”


      Ich Danke sehr, Ser. :thumbup:
      Ging ja damals heiss her. Damit hat sich meine Meinung ziemlich grundlegend geändert und einen neuen Blickwinkel gewonnen, bezüglich meiner Zielgruppen Kritik.

      Tasha schrieb:

      Dann würde es mit den "Frankenmountain" (genial Begriff :thumbsup: ) ja wieder gut aussehn für sie.


      Möchte mich ungern mit fremden Federn schmücken. Hab den Begriff aus dem net aufgeschnappt , vielleicht sogar hier aus dem Forum.

      Brigthroar schrieb:

      Natürlich habt ihr Recht. Aerion vs Duncan ist mir ebenfalls bekannt. Nur hat Cersei diese Regel mit der Königsgarde doch selber erwähnt und die wird sie sich hoffentlich nicht ausgedacht haben. Vielleicht betrifft diese auch nur den Zweikampf, zu dem es sicher auch kommen wird.
      Das Urteil der Sieben habe ich auch nur als Vermutung angegeben, falls der Hohe Spatz ein unfaires Spiel mit Cersei treibt. Ich kann das bei GRRM schwer einschätzen. Es heißt zum einen, ein Urteil der Sieben liegt ewig zurück und deshalb erwartet man irgendwie sowas im Lied noch zu erleben. Aber genau deshalb könnte es auch nicht dazu kommen.


      Bin gespannt wer für den Spatz antritt. Vielleicht er am Ende selbst?
      Ich habe gerade meine Größte-Todfeindin-Für-Immer (TM) gefunden. :xeno: :xeno: :xeno: :xeno: :xeno:

      Phyllis Eisenstein (1946-present) is an American science fiction and fantasy author. She is a friend of George R.R. Martin's. She had a big influence on A Song of Ice and Fire when, during the earliest period of Martin writing the series, she suggested to him that he include dragons and magic when he was more inclined to leave out the fantastical elements. A Storm of Swords is dedicated to her, as Martin thanks her for making him "put the dragons in".


      iceandfire.wikia.com
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.
      Ich will jetzt wissen warum, Maegwin. Das heißt die Drachen sind für dich das schlimmste was in ASOIAF vorkommen? ?(
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)
      Deckt sich mit meinen Informationen.

      In meiner alten Blanvalet-Ausgabe "Sturm der Schwerter": Für Phyllis, die mich dazu überredet hat, die Drachen ins Spiel zu bringen.

      Aber vielleicht veräppelt uns GRRM auch einfach ("Look, just give a charaacter some dragons and - KABOOM! - everyone on the internet thinks she's a Mary-Sue!") und lacht sich heimlich über uns kaputt, weil wir Daenerys' Bedeutung maßlos überschätzen.
      ---QUOTES from George R.R. Martin
      • “In real life, the hardest aspect of the battle between good and evil is determining which is which.”
      • “I have an instinctual distrust of conventional happy endings.”
      Ich will jetzt wissen warum, Maegwin. Das heißt die Drachen sind für dich das schlimmste was in ASOIAF vorkommen? ?(


      Naja. Ich liebe Georges Charakterzeichnungen, Pseudohistorie, Intrigen, Moralkodexgewurstel.
      Die Drachen, UnTote, Rholl´mops, Frankengregor und die Anderen liebe ich "weniger" und stellenweise lesen die sich für mich leicht "angepappt". Und wenn ich mir überlege, dass man die vielleicht hätte ABpappen können, wenn Sy-Phyllis nicht gewesen wäre... dann.. dann.. :monster:

      Und ja, Dany ist auch ein Argument. Wenn die blöden Drachen nicht wären, wäre die längst Pilzi-Dünger.
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      Da fällt mir ein, dass es ziemlich ironisch ist, dass die Moral der Sache mit den weißen Wanderern zu sein scheint, dass alle sich viel zu sehr für den Krieg um den eisernen Thron interessieren und das eigentliche Problem ignorieren und eigentlich auch so gut wie jeder Fan sich mehr für den Krieg um den eisernen Thron interessiert als für die Eis-Zombies. Ich auch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Lann“ ()

      Das wirft natürlich die Frage auf, wie sehr Martin am Ende die Moralkeule auch schwingen wird. Wenn er ein "bittersüßes" Ende schreibt, kann man sich ja schon mal (zumindest ein bisschen) darauf einstellen. In Maßen ist es aber denke ich mal in Ordnung.
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      Ich sehe das anders und möchte die Fantasy-Elemente absolut nicht missen. Die Drachen und WW kann man noch nicht so recht beurteilen, da sie ihre großen Auftritte noch vor sich haben. Grundsätzlich mag ich aber die zusätzlichen Möglichkeiten und Bedrohungen die dadurch entstehen.

      Was ich aber vor allem als wichtiges Charakteristikum von Asoiaf betrachte sind all die Träume, Visionen, Prophezeiungen und religiösen Mythen, das ganze Foreshadowing eben, das durch die Fantastik im Lied ermöglicht wird. Ohne den Valonqar, Azor Ahai oder der Dreiäugigen Krähe würde doch echt was fehlen, finde ich zumindest.

      Props also an Phyllis Eisenstein! :thumbup:
      "Once they figure a way to work a dead horse, we'll be next. Likely I'll be the first too. 'Edd' they'll say, 'dying's no excuse for laying down no more, so get on up and take this spear, you've got the watch tonight.' Well, I shouldn't be so gloomy. Might be I'll die before they work it out." - Edd Tollett

      Jalabhar Xho schrieb:

      Was ich aber vor allem als wichtiges Charakteristikum von Asoiaf betrachte sind all die Träume, Visionen, Prophezeiungen und religiösen Mythen, das ganze Foreshadowing eben, das durch die Fantastik im Lied ermöglicht wird. Ohne den Valonqar, Azor Ahai oder der Dreiäugigen Krähe würde doch echt was fehlen, finde ich zumindest.


      Das ist auch die Art von phantastischem, welche sich super in Martins Welt einfügt. Die Drachen sind scheinbar da, damit man eine Wunderwaffe gegen die WW hat. Und die Story um diese, welche sich eine Armee aus Eis-Zombies zusammen bauen finde ich etwas trashig. (Wenn auch nicht wirklich völlig schlecht.)
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      Was ich aber vor allem als wichtiges Charakteristikum von Asoiaf betrachte sind all die Träume, Visionen, Prophezeiungen und religiösen Mythen, das ganze Foreshadowing eben, das durch die Fantastik im Lied ermöglicht wird. Ohne den Valonqar, Azor Ahai oder der Dreiäugigen Krähe würde doch echt was fehlen, finde ich zumindest.


      Das sehe ich schon ähnlich, die Zombies mit der Weihnachtsbeleuchtung im Blick hätte es dafür für mich aber nicht gebraucht. Er hatte ja von vorneherein vor Fantasy zu schreiben, ich denke nicht, dass er völlig auf Mystik verzichtet hätte, wenn die größeren Klopsis wie die Kellerdrachen weggeblieben wären.

      Das ist auch die Art von phantastischem, welche sich super in Martins Welt einfügt. Die Drachen sind scheinbar da, damit man eine Wunderwaffe gegen die WW hat. Und die Story um diese, welche sich eine Armee aus Eis-Zombies zusammen bauen finde ich etwas trashig. (Wenn auch nicht wirklich völlig schlecht.)


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      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.
      Da ein Element der allerersten Szene, die GRRM geschrieben hat, Schattenwolf-Welpen sind, denke ich, dass ein leichter Fantasy-Touch von Anfang an geplant war und er nie vorhatte, reine Fake-History zu schreiben.

      Was ich mich frage, ist, ob die Drachen auch damals schon schon ein Element der "Geschichte" in Westeros waren, wo sie sich meines Erachtens gar nicht so schlecht einfügen, und die Anregung sich darauf bezog, aktuelle, lebendige Drachen einzubringen, anstatt sie wie geplant "Geschichte" bleiben zu lassen.
      ---QUOTES from George R.R. Martin
      • “In real life, the hardest aspect of the battle between good and evil is determining which is which.”
      • “I have an instinctual distrust of conventional happy endings.”
      Ich denke es wär besser gewesen, wenn die Drachen während des Liedes nicht aufgetaucht wären. In der Form eines seichten Spinoffs (in der Zeitlinie weiter vorne), hätte ich nichts gegen eine Drachengeschichte einzuwenden.
      Und die Schattenwölfe sind einfach so ein einzigartiges Storyelement, da kann man schon mal ein Auge zu drücken.
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      Naja, die Drachen als Knochen in der Hauptburg die dann doch irgendwie lebendig sind hat er von Tad Williams (wie auch das Gebannere).
      Und Wölfe als Quasi-Totemtier finde ich jetzt ehrlichgesagt nicht besonders originell.
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      Ser Duncan der Hohe schrieb:

      Was ich mich frage, ist, ob die Drachen auch damals schon schon ein Element der "Geschichte" in Westeros waren, wo sie sich meines Erachtens gar nicht so schlecht einfügen, und die Anregung sich darauf bezog, aktuelle, lebendige Drachen einzubringen, anstatt sie wie geplant "Geschichte" bleiben zu lassen.


      Wie hätten die Tagaryen ohne Drachen Westeros erobern sollen? Es wären riesige Armeen nötig gewesen. Diese hatten die Tagaryens aber nach dem Untergang Valyrias nicht mehr. Für mich gehörten die früheren Drachen immer zur Geschichte. Auch Valyria selbst hätte man dann eigendlich nicht gebraucht.

      Ser Duncan der Hohe schrieb:

      Da ein Element der allerersten Szene, die GRRM geschrieben hat, Schattenwolf-Welpen sind, denke ich, dass ein leichter Fantasy-Touch von Anfang an geplant war und er nie vorhatte, reine Fake-History zu schreiben.

      Stimme dir hier voll und ganz zu.
      @Maegwin: Es ging mir bei den Drachen nicht darum, dass es originell war, sondern dass es einfach stimmiger gewesen wäre, über diese nur in geringem Maße zu erfahren. In die Welt bringen sie sich halt tod besser als lebend ein.
      Dass das ganze mit den Schattenwölfen nicht komplett neu war, war mir schon bewusst, für mich wirkt das ganze Konzept dennoch besonders, da es verschiedene Elemente aus Romanen verbindet, welche vorher noch nicht zusammen auftraten, bzw welche ich bisher noch nicht zusammen in einer Geschichte so verknüpft erleben durfte. Man muss das Rad ja nicht gleich neu erfinden, damit es sich dreht.
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