Episode 5x06 - Unbowed, Unbent, Unbroken

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      Nunja... die paar Posts würde ich jetzt wirklich noch nicht als Shitstorm bezeichnen. Eher als starken Gegenwind... :D
      Ich habe die Folge noch nicht gesehen, aber von den Beschreibungen her, ist es eine Vergewaltigung der übelsten Art und Westeros-Mittelalter-Setting hin oder her, bleibt es auch eine. Das das ganze in einer Welt wie Westeros legal ist ist, ist das eine. Aber das macht die Tat nicht weniger schlimm...
      Und deine Wortwahl "keine Vergewaltigung", "warum spielt sie das Opfer?" ist da ziemlich daneben, wie ich finde.
      Und selbst wenn Gothic - Sansa ein cooles Kleid anhatte, so war sie doch auch in ersten Folgen alles andere als ein Bad-Ass...
      Sie war etwas stärker als zuvor und hat ein bisschen hinter das Spiel der Throne geblickt. Aber woher sollte SIE denn bitteschön wissen, dass ihr Angetrauter ein widerlicher Sadist ist? Sicher wird sie damit gerechnet haben, die Hochzeitsnacht vollziehen zu müssen. Aber da gibt es doch gewissen Grade der... Perversion.
      Das dir die Storyline nicht gefällt und du dir mehr BadSansa gewünscht hättest geht aus deiner vorherigen ARgumentation nicht hervor. Sondern es klingt nach: wat stellt die Alte sich so an, das bissl Sex. Hätte sie ihm mal selber gezeigt wo der Hammer hängt, dann wäre sie jetzt weiter...
      Das stößt dann übel auf.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner
      Naja wegen meinem Post wurde an meinem Weltbild gezweifelt und es wurd in dritter Person über mich geredet. Sachliches argumnetieren sieht bestimmt anders aus. Mich ärgert einfach das Sansa wieder keine Charakterentwicklung bekommen hat. Sie kommt mehr denn je wie das dumme Naivchen rüber. Für mich waren Sansa und Petyr gute Strategen und sind in der Serie plötzlich die größten Idioten überhaupt. Ich habe gehofft, dass Sansa Ramsay steuert, ähnlich wie Margaery es bei Joffrey gemacht hat.
      Das sie seine kranken Vorlieben erkennt und sich eine gewisse Zeit drauf einlässt. Nur um ihn dann im richtigen Moment den tödlichen Stoß zu geben. Man hätte einfach zeigen können, dass sie Cersei und Margaery folgt und endlich eine selbstbestimmte Spielerin wird.

      Stattdessen liefert uns die Serie eine Sansa, die sich selbst überschätzt und unlogisch handelt. Von den ganzen Logiklöchern in Petyrs verrückten Plan fange ich gar nicht erst an. Für mich hat die Serie einen komplexen und wunderbaren Charakter wie Sansa geopfert um abartige und eklige Sexszenen einzubauen, die eh keiner braucht.
      Mein Satz, dass sie eine Rolle spielt, war darauf bezogen, dass Sansa in der Serie GoT eben wieder einmal eine Opferrole bekommen hat.
      Vermutlich wird sie dann noch helfenhaft von Brienne gerettet und Sansa war wieder lediglich ein Objekt.
      There is no justice in the world. Not unless we make it.

      baelish91 schrieb:

      Das sie seine kranken Vorlieben erkennt und sich eine gewisse Zeit drauf einlässt. Nur um ihn dann im richtigen Moment den tödlichen Stoß zu geben.
      Nunja, auch im Serienkontext ist Sansa eine vierzehn/fünfzehnjährige Jungfrau, die zwar schon schlimmes erlebt hat, aber sexueller Gewalt in dem expliziten Sinne (ja, auch die Fastvergewaltigung in Staffel 2 und das Kleider-vom-Leib-reißen sind sexuelle Gewalt, aber nicht in dem Ausmaß) war sie noch nicht ausgesetzt. Selbst ein "normaler" Vollzug der Ehe wäre für sie sicher immer noch schockierend.
      Wenn sie genau in diesem Kontext plötzlich zur Verführerin mutiert, die ihren psychopathischen Sado-Gatten um den sexuellen Finger wickelt, würde mir das viel mehr übel aufstoßen, als eine nach der ekelerregenden Vergewaltigung traumatisierte Sansa. An dieser Stelle kann sie die Opferrolle noch gar nicht sinnvoll überwinden, ohne dass der ganze Plott noch um einiges unrealistischer wirkt.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
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      baelish91 schrieb:

      dass ich mir für Sansa eben nicht diese künstliche Opferrolle gewünscht hätte. Ich habe viele Sache vielleicht überspitzt ausgedruckt. Trotzdem werde ich nie nachvollziehen können, wie sie und Petyr so dumm sein können, sich auf diesen Deal einzulassen.


      Künstliche Opferrolle? Wie meinst du das?
      Ja, du hast es sehr überspitzt ausgedrückt, denn jetzt klingt das Ganze schon verständlicher, zumindest für mich. Petyr hat diesen Deal doch selbst initiiert,oder? Ich befürchte, Sansas Schicksal ist ihm wohl recht egal.

      baelish91 schrieb:

      Sie ist adelig und gewisse auch gebildet. Sie weiß über die Boltons und über deren grausamen Traditionen. Sie weiß ebenfalls zu was Männer fähig sind. Das weiß sie spätestens nach ihrer Begengung mit den Vergewaltigern in Kingslanding oder den vielen Geschichten die Cersei ihr erzählt. ... Sie hat bestimmt schon einmal eine "bedding ceremony" gesehen und müsste wissen, dass viele Männer nicht immer nur nett und zärtlich sind.


      Was meinst du damit, sie ist adlig und gebildet? Was tut das zur Sache?
      Was weiß sie über die Boltons genau, doch nur, dass sie ihren Bruder verraten haben. Woher soll sie über deren Traditionen bescheid wissen, denn Roose hat das niemals öffentlich bekanntgegeben oder praktiziert und Ramsey war ihr vorher gar nicht bekannt und über seine Neigungen wusste sie demzufolge auch nichts. Sie weiß, dass dies ihre Feinde sind, die Feinde ihrer Familie. Die "bedding ceremony" hat sie vielleicht gesehen, aber was sollte daran schlimm gewesen sein? Dabei wird ja keiner vergewaltigt. Vielleicht hat ihr Vater sie aber vorher mit seinen anderen Kindern ins Bett geschickt... Sie konnte nicht mit Schonung rechnen, aber mit Respekt, denn du schriebst es ja selbst, dass sie eine adlige Dame ist.

      baelish91 schrieb:

      Was dachte sie denn bitte als sie sich eingelassen hatten den Sohn eines gestörten Mannes (den Mörder ihres Bruder) zu heiraten? Dass er sie zum Altar trägt und mit ihr danach Blümchensex hat? Wie kann sie nach Kingslanding bitte noch so naiv sein? Wie kann Petyr so naiv sein?
      Spätestens als sie Theon gesehen hat, hätte sie die Kerze anmachen können oder schlichtweg fliehen können!Für mich passt ihr ganzes Verhalten nicht zu der Sansa aus den Büchern und auch nur sehr bedingt zu der Sansa die wir in der vierten Staffel gesehen haben.


      Woher sollte sie wissen, dass Lord Bolton gestört ist? Sie weiß nur, dass er der Feind ist. Weiß sie denn, dass Roose Bolton ihren Bruder ermordet hat? Sie hat nichts dergleichen erwartet, zumindest keine Demütigung, Erniedrigung und Gewalt. Petyr ist sicherlich nicht naiv, sondern kalt berechnend und ihm ist egal, was Sansa durchmacht. Er geht davon aus, dass Ramsey Sansa nicht tötet, bevor sie ihm einen Erben geschenkt hat, denn sonst nützt diese Ehe nicht allzu viel. Die Boltons haben sie sich ja geholt, um eine Art Legitimierung oder Gutheißung bei den nordischen Lords zu erlangen und wenn Ramsey seine Braut tötet, wäre das kontraproduktiv, vor allem, wenn kein Erbe da wäre... Wenn Sansa nun Hilfe geholt hätte, wäre ihr Plan, Winterfell zurückzubekommen, vorbei gewesen, genauso wie ihr Leben. In der 4. Staffel haben wir eine Sansa gesehen, die mit Tyrion einen rücksichtsvollen, freundlichen und beschützenden Mann um sich hatte und danach eine, die in relativer Sicherheit und Abgeschiedenheit von Hohenehr lebte.

      baelish91 schrieb:

      Ich hätte mir für Sansa einfach eine andere bessere Storyline gewünscht


      Ich auch.

      baelish91 schrieb:

      Ich denke auch, dass diese Entwicklung auch Martin nicht gefällt


      Lies mal dazu auf seiner Seite, denn da sagt er etwas anderes....

      baelish91 schrieb:

      Ich hätte mir eifnach gewünscht, dass sie an Kingslanding gewachsen ist und sich nicht so maßlos überschätzt, sondern mit einem Hinterplan an die Sache rangeht


      Der Plan ist, Winterfell zurückzubekommen.
      Wie das gelingen soll? :hmm:

      ... Ich habe gehofft, dass Sansa Ramsay steuert, ähnlich wie Margaery es bei Joffrey gemacht hat.
      Das sie seine kranken Vorlieben erkennt und sich eine gewisse Zeit drauf einlässt. Nur um ihn dann im richtigen Moment den tödlichen Stoß zu geben. Man hätte einfach zeigen können, dass sie Cersei und Margaery folgt und endlich eine selbstbestimmte Spielerin wird.
      ...
      Vermutlich wird sie dann noch helfenhaft von Brienne gerettet und Sansa war wieder lediglich ein Objekt.


      Wenn Sansa eine Cersei 2.0 wird, würde mich das eher traurig machen. Margaery konnte sich so entwickeln, weil sie immer mit dem Rückhalt von ihrer Familie rechnen konnte und bereits reichhaltige Erfahrungen, die sie selbst gewollt und gesteuert hat, gewinnen konnte. Sansa ist unerfahren und dies bleibt sie auch im Buch, auch wenn sie da langsame und kleinere Fortschritte macht... Das war doch aber abzusehen, dass Ramsey ihr seine kranken Vorlieben, mit der ihm ganz eigenen Art und Weise, zeigt. Wie sollte sie sich, deiner Meinung nach, auf so perfide und perverse, gewalttätige Spiele einlassen? Sie wäre danach nicht mehr Sansa Stark, sondern ebenfalls eine gemeine, fiese Cersei 2.0.. Wenn Sansa das alles durchzieht, muss sie bluten und dies wortwörtlich, weswegen ich wirklich gehofft hatte, sie ersparen uns und ihr die Hochzeit und damit diese widerwärtige Gewaltszene. Sie selber darf doch ihren "Lord Ehemann" nicht töten, denn dann würde sie gerichtet werden.... und wäre ihrem Wunsch, Winterfell für die Starks wiederzubekommen, keinen Schritt näher und alle Qual wäre umsonst gewesen.
      Sansa ist ein Objekt, genau wie in der Romanvorlage auch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Shanara“ ()

      Solle habe die Folge nun auch gesehen. Nun ich war etwas weniger enttäuscht als zuletzt.

      Arya: Gefiel mir sehr gut, freu mich das es da etwas voran geht. Auch ist dieser Strang noch nah am Buch (Und ja, mir ist das wichtig )

      Dorne: Habe mich mit dieser Storyline irgendwie angefreundet, hoffe es geht vernünftig weiter. Die Sandvipern find ich im Gegensatz zum Buch unsympathisch

      Königsmund: Da habe ich nichts gefunden was mich sehr stört. Tommen als "unfertiger" König find ich ganz gut. Denke das ist sogar im Sinne der original Story.

      Essos: Auch wenn ich mich wiederhole, mir ist der Strang zu sehr gekürzt oder "Den Greif etc.". Aber an für sich werd ich langsam warm mit Tyrion und Mormont diese Staffel.

      Winterfell: Schon komisch das die beiden tatsächlich geheiratet haben. Und die Hochzeitsnacht...nun, war klar das es passiert aber so spannend diese Storyline auch ist, ich komm damit nicht klar. Überhaupt nicht. Wenn Sansa schwanger wird von Ramsay, was ein Unfug von den Produzenten. Zumal ich ja immer noch glaube das sie in den Büchern am Ende wieder mit Tyrion zusammentrifft. Ob sie die Ehe dann aufrecht erhalten, das ist eine andere Sache.

      Kurz gesagt: So langsam gefällt mir diese Staffel, die Story um Sansa find ich allerdings einfach falsch.
      @ Shanara

      Aud Season 5 Episode 3 geht hervor, dass Sansa sehr wohl weiß, dass Roose ihren Bruder ermordet hat und sie weiß auch, dass er ein Verräter ist. Was erwartet sie bitte von diesen Leuten? Sie müsste auch genug unterricht über die Adelshäuser genossen haben, um sie wissen, dass die Boltons ein düsteres Haus sind mit sehr grausamen Traditionen. Ihr Vater hat bestimmt schon mehrmals seine Abneigung gegen die Boltons zum Ausdruck gebracht.
      Und trotzdem lässt sie sich mit einen Mann ein, der sowohl die Starks wie auch die Lannisters verraten hat und erwartet dort sicher zu sein?! Was denkt sie denn was sie ist?! Eine verdammte einmannarmee?
      Wie hätte es denn anders ablaufen sollen? Dachte sie der Sohn des Mörders ihres Vaters ist ein zweiter Loras Tyrell, der sie auf Blumen bettet?
      Sansa wird als vollkommen dumm und naiv dargestellt. Und das gefällt mir einfach nicht und das habe ich (zugegeben überspitzt) ausgedrückt.
      Das ganze wirkt für mich fast schon wie ein schlechte Remake zur Joffrey/ Sansa Story. Nur das sie diesmal von Anfang an weiß, dass die Familie ihres Verlobten der Feind ist, es aber trotzdem macht :huh:
      Natürlich habe ich auch nicht erwartet, dass Sansa plötzlich eine Sexbombe ist, die Ramsy dominiert. Aber ich habe gehofft, dass sie mit realistische Erwartungen an die Sache herangeht und nicht wieder das dumme kleine Mädchen ist, das von allen Seiten beschützt werden muss. Sansa ist jetzt tatsächlich die klassische Prinzessin, die gerettet werden muss. Und diese Rolle habe ich mir für sie nie gewünscht und auch nicht erwartet :(
      There is no justice in the world. Not unless we make it.
      Bah, die letzte Szene war echt hart. :(
      Trotzdem verstehe ich Sansa nicht. Freiwillig heiratet sie den Sohn des Mannes der ihre Familie gemetzelt hat. Sieht was Ramsay mit Theon gemacht hat, Theon bettelt quasi um ihren Arm um nicht bestraft zu werden. Und trotzdem zieht sie die Hochzeit durch. ?(

      Ich hab bis zuletzt gehofft dass dieser Sandsnake Kampf nicht stattfindet. Urgs.

      Mr. Eko! Sogar der Akzent ist gleichgeblieben! :thumbsup:
      "Let me tell you something about wolves, child. When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies, but the pack survives." -Eddard Stark
      Ich denke, Sansas Vergewaltigung muss man als plot device verstehen (wie auch schon Barristans Tod vor 2 Folgen). Erst durch den erneuten Missbrauch kann sie ihr Verhalten ändern und vllt eines Tages sogar persönlich Rache an Ramsay üben (in welcher Form auch immer).

      Ich kann das insofern verstehen als dass ich es schon immer lächerlich fand, wie sie in Season 4 plötzlich aufgrund einer Falschaussage von der schüchternen Maid zur Drag Queen mutierte. Da haben sie jetzt wieder eine Rolle rückwärts gemacht.


      Das Problem ist nur: die ganze Idee hinter dieser Story ist so offensichtlich schlecht durchdachte Fan Fiction nach dem Motto: Wir müssen Ramsay in Aktion zeigen und irgendwas mit Sansa anfangen...lassen wir sie doch Season 2 nacherleben und noch einen draufpacken!!

      So gut wie alle Storylines (Tyrion und Arya vllt mal ausgenommen) wirken in dieser Season leider wie schlecht durchdachte Fan Fiction. Manche mehr (Daenerys, Dorne), manche weniger (Jon, Kings Landing).
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)

      baelish91 schrieb:

      Aud Season 5 Episode 3 geht hervor, dass Sansa sehr wohl weiß, dass Roose ihren Bruder ermordet hat und sie weiß auch, dass er ein Verräter ist.


      Dass sie weiß, dass er ein Verräter ist, hatte ich ja geschrieben und nun fällt mir auch die Szene wieder ein, in der sie herausschreit, dass er ihren Bruder ermordet hat. Woher weiß sie das noch gleich? :hmm:

      baelish91 schrieb:

      Sie müsste auch genug unterricht über die Adelshäuser genossen haben, um sie wissen, dass die Boltons ein düsteres Haus sind mit sehr grausamen Traditionen. Ihr Vater hat bestimmt schon mehrmals seine Abneigung gegen die Boltons zum Ausdruck gebracht.


      Ihr Vater denkt sich im Buch seinen Teil, aber er unternimmt nichts dagegen, weil es nur Gerüchte sind und er wird dieses Thema garantiert nicht mit seinen minderjährigen Kindern, insbesondere seinen Töchtern, debattiert haben. In der Serie kommt dies auch nicht zur Sprache. Vom Bastard wusste niemand etwas.

      baelish91 schrieb:

      Wie hätte es denn anders ablaufen sollen? Dachte sie der Sohn des Mörders ihres Vaters ist ein zweiter Loras Tyrell, der sie auf Blumen bettet?


      :huh:
      Jedenfalls nicht mit Demütigungen und Gewalt.


      baelish91 schrieb:

      dass sie mit realistische Erwartungen an die Sache herangeht


      Wie sähen denn realistische Erwartungen deiner Meinung nach aus?

      Hast du dir mein Post richtig durchgelesen? Ich habe doch einiges von dem, was du hier wieder aufwirfst, schon erklärt... und darauf bist du gar nicht eingegangen... ?(
      Ich würde hier auch mal baelish91 in Schutz nehmen und ich konnte seine Argumente von Anfang an nachvollziehen, wenn ich von der fiktiven Logik ausgehe und dem, was sie mit Joffrey bereits erlebt hat. Das sie ihren Vater sterben sehen musste und seinen Kopf betrachten musste, fand ich sogar härter. Sie hat doch bereits Dinge erlebt, die ich grausamer finde als den Tod. Die Szene hat mich gar nicht so fertig gemacht, aber sie war gut (im Sinne der Dramaturgie, nicht das jetzt jemand meine Weltanschauung bezweifelt). Und ich würde tatsächlich sagen, was Theon bisher erleiden musste, ist wesentlich härter.
      Die Serie ist inzwischen leider wirklich schlecht geworden. Der Kampf gegen die Sandschlangen war eines der schlechtesten Szene der gesamten Seriengeschichte. Tja, da haben sich die Macher dieses mal zu weit aus dem Fenster gelehnt, zu glauben, sie wären besser als GRRM. Sie sind es nicht. Und es würde mich nicht wundern, wenn das der Anfang von Ende ist.
      Das Problem an der Season ist mMn, dass es wirkt, als hätten sie alles, was von den Fans an Season 4 kritisiert worden ist (z.b. das völlig überdrehte Finale, die Vergewaltigung oder vorzeitige Charaktertode) notiert und würden diesen Weg jetzt ohne Rücksicht auf Verluste weitergehen.


      Season 2 hatte mir Quarth zwar auch eine Scheiß-Storyline, aber Season 5 wird trotzdem wahrscheinlich die schlechteste Season.
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)
      Habe die Folge nun auch gesehen, ein paar Gedanken:

      Braavos: Es passiert zwar nicht viel, aber die Szenen gefielen mir gut. Die Atmosphäre des House of Black & White wird meines Erachtens gut eingefangen.

      Tyrion&Mormont: Nettes Geplänkel der beiden, jedoch nichts besonderes. Die Landschaft gefiel mir wieder sehr. Und ein Hallo an Mr.Eko 8o . Ich habe gar nicht mitbekommen, dass der Schauspieler für diese Staffel gecastet wurde.

      Dorne: Jamie und Bronn verhalten sich ja wirklich sehr clever. Es fällt ja bestimmt nicht auf, wenn sie einfach mit Mrycella aus Water Gardens heraus spazieren. Wobei sie ja tatsächlich relativ lange unbemerkt rumschleichen können. Meeeh, die Sandschlangen sind immer noch blöd dargestellt. Und ich glaube auch, dass Bronn es nun nicht mehr lange macht.

      Kings Landing: War das, was Littlefinger nun Cersei erzählt die ganze Zeit sein Plan, oder will er sich alle Türen offen halten? Man weiß es nicht, na ja oder zumindest weiß ich es nicht :huh:
      Ansonsten waren die Szenen ziemlich unterhaltsam. Über das Wiedersehen mit Olenna habe ich mich sehr gefreut und Lena Headey spielt nach wie vor großartig. (obwohl an den hier genannten Unstimmigkeiten zur Logik der Aussage Olyvars schon was dran ist)

      Winterfell:
      Nein, nein, neeeeeein. Wieso? Ich hatte so gehofft, dass Sansa diese "Hochzeitsnacht" erspart bleibt. Ich verstehe auch nicht, wie man darin keine Vergewaltigung sehen kann. Und eine Vergewaltigung als einfaches plot device zu benutzen, finde ich ziemlich daneben. Sansa hat bereits eine Menge durchgemacht (auch sexuelle Gewalt) und es ist bestimmt nicht nötig, noch "einen drauf zu setzen", um ihre Persönlichkeitsentwicklung voran zu treiben, oder zu erklären. Da ging es den Machern wohl auch wieder um einen richtigen Schockmoment.

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      Meines Erachtens hat die gesamte Sansa- Storyline erwartungsgemäß in einer Katastrophe geendet- sprich: In einer Szene, die sowohl widerlich und verstörend als auch nach Plotgesichtspunkten vollkommen absurd und unsinnig war.

      Die Aussage "Es war keine Vergewaltigung" halte ich für falsch- es war natürlich eine.

      Der entscheidende Punkt ist aber ein ganz anderer: Nämlich dass die ganze Entstehung dieser Situation (welche zu der Vergewaltigung führte) jeglicher Handlungslogik Hohn spricht.

      Es lässt sich im Endeffekt auf eine ganz einfache Frage reduzieren. Welchen genauen Plan verfolgten Littlefinger und Sansa mit denn nun mit dieser Hochzeit? Welche Ergebnis haben sie sich von dieser Verbindung erhofft? Was war der Plan dahinter? Was sollte ihrer Meinung nach passieren?

      Die trauriger Antwort ist meines Erachtens: Es gibt keinerlei rational nachvollziehbare Motivation für diese Entscheidung. Der einzige Grund für das Entstehen dieser Situation ist Faulheit und Einfallslosigkeit der Drehbuchsschreiber. Man wollte Sansa sozusagen irgendwo "unterbringen" und Ramsays Profil als Psychopathen weiter verschärfen; und man hat zu diesem Zweck leider die dümmste und bequemste aller möglichen Lösungen gewählt- nämlich die beiden Charaktere in Winterfell zusammen zu führen.

      Dass diese Zusammenführung die bisherige Logik und Konsistenz grundlegender Handlungsstränge der Gesamtserie zerschlíesst- völlig egal. Hauptsache man hat ein Plotproblem kurzfristig gelöst.

      So wie der Sansa Plot angelegt war, konnte es leider nur so enden. Insofern war die Handlungslinie zwar schlecht, aber wenigsten konsequent schlecht.

      Sollte mit irgend jemand für Sansa/ Littlefinger eine sinnvolle Motivation hinsichtlich Hochzeitentscheidung nennen können, nehme ich natürlich alles zurück :)
      ich verstehe nicht warum sich so viele leute über die schlußszene aufregen.
      ist doch absolut charaktergetreu für die figur des ramsay sich so zu verhalten.
      für buchpuristen und logiker ist das natürlich nichts.
      und von der inszenierung her für pay tv absolut in ordnung.
      da bin ich von filmen und serien doch schon ganz anderes gewöhnt und in dem verhältnis dazu was man sonst in einigen formaten so sieht, ist die szene doch noch eher harmlos inszeniert.
      Ich bin immer wieder verwundert, wie viel Gewicht manche Menschen Sansas Entscheidungsfreiheit zuschreiben. Oder dass sie mit Littlefinger unter einer Decke steckt.

      Sansa ist meines Erachtens nach im Augenblick nur ein Werkzeug, was Littlefinger zu heiß wurde und was er deshalb als Intrige an die Boltons weitergegeben hat, damit sich Cersei gegen Winterfell auflehnt, während er weiter darauf hofft, irgendwann womöglich Warden of the North zu werden. Immerhin ist sie ja noch die Mittäterin an Joffreys Tod, wenn man nach Cersei geht.

      Warum Sansa Ramsay geheiratet hat... Blieb ihr denn eine Wahl? Ich glaube kaum! Aber vielleicht haben irgendwelche hoffnungsträger geglaubt, sie würde sich bei der Hochzeitszeremonie in die Luft erheben mit ihren bisher verborgenen Flügeln, hätte in der nächsten Sekunde eine Wandlung zu ner Sailor Kriegerin gemacht und die Feinde mit ihren Laseraugen todgeschossen... (Mal gaaaaaaaanz überspitzt gesagt... ;)) Nicht umsonst hat Tywin in der letzten Staffel zu Cersei gemeint: "Du wärst nicht die erste, die zwangsweise vor den Altar geschleift und gegen ihren Willen verheiratet worden wäre."

      Sansa ist und bleibt ein hilfloses Werkzeug, welches jetzt in der Gewalt der Boltons ist und womöglich auch der Tod von ihr von LF einkalkuliert wird. Ich glaube kaum, dass er sich aus der Situation noch mal wirklich logisch herauswinden kann, um am Ende dann womöglich irgendwo mit ihr ein Leben aufzubauen (was ich ihm auch noch zutrauen würde, in gewisser Weise) oder sowas. - Und sie vielleicht noch so naiv wäre, ihm zu glauben, dass das alles so ja gar nicht geplant gewesen ist. Wovor ich persönlich ein wenig Angst habe, und was auch der Trailer zur 7. Folge vermuten lässt, ist dass sie zu einem weinerlichen Elend mutiert, dem sämtlicher Mut flöten gegangen ist und die ihre traurigen Gefühle vor ihrem Feind nicht einmal überspielen kann. Ergo: Ramsay wird sie in der Hand haben, weil sie viel zu viel Angst vor ihm hat und möglicherweise wird sie auch versuchen, Selbstmord zu begehen... das wäre dann das schlimmste, was man mit ihr in dieser Staffel noch machen könnte. Andererseits kann es auch sein, dass sie eben vor Ramsay jetzt so tut, als würde ihr das wahnsinnig zusetzen, während sie im Hinterstübchen schon Rachepläne schmiedet... Ich weiß nicht... Ich will auch nicht, dass sich das jetzt so liest, als sei ihr nichts schlimmes passiert. Natürlich ist ihr was schlimmes passiert... Ich frage mich nur, ob ihre Rolle jetzt für den Rest der Staffel nicht versaut wurde (es hatte so positiv angefangen). Und irgendwie lässt mich das an Cat aus der zweiten Staffel denken, die jeden nur noch mit ihrer depressiven Art genervt hat... :(

      Mal abwarten...
      Lange Tage und angenehme Nächte ... und mögen sie dir doppelt vergönnt sein!

      Faenor schrieb:

      ich verstehe nicht warum sich so viele leute über die schlußszene aufregen.
      ist doch absolut charaktergetreu für die figur des ramsay sich so zu verhalten.
      für buchpuristen und logiker ist das natürlich nichts.
      und von der inszenierung her für pay tv absolut in ordnung.
      da bin ich von filmen und serien doch schon ganz anderes gewöhnt und in dem verhältnis dazu was man sonst in einigen formaten so sieht, ist die szene doch noch eher harmlos inszeniert.

      Sehe ich genauso. Gegenüber dem, was Jeyne im Buch so mitmachen muss, wirkt Ramsay in der Serie ja fast fürsorglich. Und ich bezweifle, dass das die einzige Hochzeitsnacht in Westeros war, die so abgelaufen ist. Ich erinnere noch mal daran: Es gibt praktisch keine Liebeshochzeit in den Sieben Königslanden. Tyrion war da eine absolute Ausnahme, mit seinem noblen Verhalten. Ich gehe soweit zu sagen, dass die meisten Westerosi das ganze nicht mal als Vergewaltigung ansehen würden.
      Und ich frage mich gerade, was die, die so schockiert sind erwartet haben? Dass Ramsay eine 180°-Drehung macht? Also ich war schon eher gelangweilt von der Szene. Ich hatte gehofft, dass entweder Theon/Brienne intervenieren, oder Sansa Ramsay in irgendeiner Weise um den Finger wickelt, oder dass das ganze mehr oder minder buchkonform abläuft.
      Aber das? Ein stinknormales Bedding, wenn ihr mich fragt.
      We all must choose. Man or woman, young or old, lord or peasant, our choices are the same. We choose light or we choose darkness.


      baelish91 schrieb:

      Sie müsste auch genug unterricht über die Adelshäuser genossen haben, um sie wissen, dass die Boltons ein düsteres Haus sind mit sehr grausamen Traditionen. Ihr Vater hat bestimmt schon mehrmals seine Abneigung gegen die Boltons zum Ausdruck gebracht.


      Ihr Vater denkt sich im Buch seinen Teil, aber er unternimmt nichts dagegen, weil es nur Gerüchte sind und er wird dieses Thema garantiert nicht mit seinen minderjährigen Kindern, insbesondere seinen Töchtern, debattiert haben. In der Serie kommt dies auch nicht zur Sprache. Vom Bastard wusste niemand etwas.



      Wenn es mich jetzt nicht täuscht, wurde es sogar in der Serie erwähnt. Entweder war es Rickard Stark oder ein anderer Vorfahr der das Häuten im Norden verbot. Also wusste sie es.

      Zur Folge:

      Bis jetzt fand ich die Folge als die Stärkste in der Season.

      ja ok, der Sandsnake Fight war dermaßen geschmackslos und schlecht durchdacht. Aber sonst war die Folge gut.

      Tyrion/Jorah - war der Sklavenhändler Salladhor Saan, oder sah er ihn nur ähnlich?

      Sparrows/Tyrells - Verdammt gute Inszenierung. Wirklich gut umgesetzt, AUSSER! Loras wird hier der Homosexualität bezichtet - gut, in Westeros anscheinend ein schlimmes Verbrechen - aber warum sitzt Cersei genüßlich daneben und grinst sich einen runter wo sie eigentlich Inzest betreibt? Das müssten die Spatzen eigentlich auch wissen. Ok, bei den Targaryens war es ok, aber ich denke nicht das die Spatzen es so sehen.

      Sansa - Ich persönlich finde es im Vergleich (zB Spartacus) mit anderen Serien schon schlimm. Ich mochte Sansa zwar noch nie, auch im Buch nicht, aber hätte mir trotzdem nicht erwartet das sie Vergewaltigt wird, hätte mir dann doch gewünscht das Theon Ramsay erdolcht.

      Und warum hat sich Reek eigentlich mit THEON GREYJOY vorgestellt bei der Hochzeit, anstatt mit Reek?
      Ours is the fury

      Ser Pounce schrieb:


      Sehe ich genauso. Gegenüber dem, was Jeyne im Buch so mitmachen muss, wirkt Ramsay in der Serie ja fast fürsorglich.

      Natürlich ist es schrecklich, was Jeyne in den Büchern durchmachen muss. Allerdings finde ich es nicht gut traumatische Erfahrungen gegeneinander aufzuwiegen. Denn die Szene stellt definitiv eine traumatische Erfahrung für Sansa dar. Dann soll sie sich halt nicht so anstellen, weil Jeyne es noch schlimmer erging? Ramsay bedroht und demütigt sie, zerreißt ihre Kleider,lässt den vermeintlichen Mörder ihrer Brüder dabei zusehen... doch, das finde ich schon sehr grausam und ich bezweifele, dass jede Hochzeitsnacht in Westeros so abläuft, auch wenn selten aus Liebe geheiratet wird.

      Ser Pounce schrieb:

      Ich gehe soweit zu sagen, dass die meisten Westerosi das ganze nicht mal als Vergewaltigung ansehen würden.

      Damit wirst du Recht haben. Die beiden sind verheiratet und in Westeros wird es den Tatbestand der Vergewaltigung innerhalb der Ehe nicht geben. In Deutschland gibt es den Strafbestand der Vergewalitigung innerhalb einer Ehe ,soweit ich weiß, auch erst seit 1997.

      Ser Pounce schrieb:

      Und ich frage mich gerade, was die, die so schockiert sind erwartet haben? Dass Ramsay eine 180°-Drehung macht?

      Wir alle wissen zu Genüge, dass Ramsay zu solchen Taten fähig ist. Darum geht es ja gar nicht. Aber dennoch war es eine bewusste Entscheidung der Schreiber diese Vergewaltigungs-Szene zu integrieren. Man hätte das ganze auch anders schreiben können (z.B. die Hochzeit zeitlich nach hinten versetzen, sodass Sansa noch vor dem Bedding fliehen kann). Dabei ist es gar nicht notwendig Sansa (oder Theon) noch mehr Motive zu geben die Boltons zu hassen. Abgesehen davon finde ich es fragwürdig, wieso es für weibliche Charaktere ausgerechnet immer immer eine Vergewaltigung sein muss, um die Persönlichkeitsentwicklung voranzutreiben.

      Luna_Stark schrieb:

      Ser Pounce schrieb:


      Sehe ich genauso. Gegenüber dem, was Jeyne im Buch so mitmachen muss, wirkt Ramsay in der Serie ja fast fürsorglich.

      Natürlich ist es schrecklich, was Jeyne in den Büchern durchmachen muss. Allerdings finde ich es nicht gut traumatische Erfahrungen gegeneinander aufzuwiegen. Denn die Szene stellt definitiv eine traumatische Erfahrung für Sansa dar. Dann soll sie sich halt nicht so anstellen, weil Jeyne es noch schlimmer erging? Ramsay bedroht und demütigt sie, zerreißt ihre Kleider,lässt den vermeintlichen Mörder ihrer Brüder dabei zusehen... doch, das finde ich schon sehr grausam und ich bezweifele, dass jede Hochzeitsnacht in Westeros so abläuft, auch wenn selten aus Liebe geheiratet wird.

      Klar, das war überspitzt formuliert. Gerade die Sache mit Theon ist sehr unschön. Aber richtig schockierend fand ich das jetzt auch nicht. Die meisten Mädchen, die verheiratet werden, sind ja von ihren Septas und Müttern schon so brainwashed, dass sie es als ganz normal ansehen, mit dem Mann Sex zu haben, den ihr Vater aussucht. Von daher ist es extrem schwierig abzuwiegen, was Vergewaltigung ist, und was nicht. Würde man die Mädchen befragen (einschließlich Sansa hier), wäre die Antwort wahrscheinlich in den meisten Fällen "nein".

      Luna_Stark schrieb:


      Ser Pounce schrieb:

      Und ich frage mich gerade, was die, die so schockiert sind erwartet haben? Dass Ramsay eine 180°-Drehung macht?

      Wir alle wissen zu Genüge, dass Ramsay zu solchen Taten fähig ist. Darum geht es ja gar nicht. Aber dennoch war es eine bewusste Entscheidung der Schreiber diese Vergewaltigungs-Szene zu integrieren. Man hätte das ganze auch anders schreiben können (z.B. die Hochzeit zeitlich nach hinten versetzen, sodass Sansa noch vor dem Bedding fliehen kann). Dabei ist es gar nicht notwendig Sansa (oder Theon) noch mehr Motive zu geben die Boltons zu hassen. Abgesehen davon finde ich es fragwürdig, wieso es für weibliche Charaktere ausgerechnet immer immer eine Vergewaltigung sein muss, um die Persönlichkeitsentwicklung voranzutreiben.

      Ja, finde ich auch. Wie ich schon schrieb, hätte ich es schön gefunden, wenn Reek wieder ein bisschen Theon geworden wäre, und Sansa gerettet hätte. Aber ist nunmal nicht so.
      Und hier sind wir auch schon bei der Diskussion angelangt, die durch baelishs Beitrag ausgelöst wurde. Denn der hat ja im Grunde auch geschrieben, dass er gehofft hatte, Sansa wird ein bisschen mehr ihrem neuen Kostüm gerecht,und schafft es Ramsay als ebenbürtige Partnerin/Gegnerin gegenüber zu stehen. Leider haben wir jetzt diese - aus meiner Sicht - ebenso langweilige als auch unnötige Vergewaltigung.
      We all must choose. Man or woman, young or old, lord or peasant, our choices are the same. We choose light or we choose darkness.
      Die Sansa-Szene war übel, aber keine Vergewaltigung (aus Westeros-Sicht!) eher eine Demütigung/Folter. Wenn sie das stoisch ertragen bzw. sogar mitgemacht hätte (siehe Miranda) hätte das nicht gepasst. Das Schluchzen war angemessen und realistisch (und herzzerreißend ;( ).

      Baelish will wohl Wächter d. Nordens werden, um Sansa zu beanspruchen. Ich vermute, er rechnet mit einem Stannis-Sieg, und verbündet sich dann mit ihm, um das Cersei-Problem zu lösen.
      Ich finde es nur blöd, dass Sansa aufgrund eines "Revenge them" von Baelish, sich das alles antut. Das ist mir zu dünn. Ich warte noch auf die deutsche Version, aber viel mehr an Erklärung ist wohl nicht zu erwarten.