Auf den Tisch kommt heute ...

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      Naja, Heiligabend lädt man ja selten Gäste ein, das feiern doch die meisten in Familie, da muss ich niemanden in Verlegenheit wegen der profanen Speisefolge bringen. :D
      Für mich ist das schon seit meiner Kindheit ein eher aktiver Tag mit kirchlichen Terminen und es gab schon immer Kartoffelsalat.
      Dieses Jahr sind die Kinder hier auch sehr eingespannt, da hätten wir gar keine Zeit, ein Riesenmenü zu kochen
      und am Abend steht ohnehin die Bescherung im Vordergrund. ^^
      Wir haben auch schon mal Raclette gemacht ohne Kinder.
      Wie lange hat es den gedauert, den Rotkohl zu zupfen? Stell ich mir sehr anstrengend vor, bei Kopfsalat oder so geht das ja noch, aber das ist doch so fest. Und wie sehen die Hände erst danach aus!

      Pekkorino schrieb:

      Also wenn ich irgendwo Wiener mit Kartoffelsalat vorgesetzt bekommen würde an Hl. Abend dann würde ich mich weigern dahin zu gehen. Werde ich nie verstehen, dass man an so einem Tag nichts vernünftiges auf den Tisch bringen kann. Ich weiss nicht wie oft es das bei uns unter dem Jahr schnell mal zu Abend gibt.


      Wenn die Kinder nicht wären, gäbe es hier auch was anderes. So steht aber die Bescherung im Vordergrund und die Kinder haben keine Zeit zum Essen, bzw. sind auch echt gschleckert. Da stelle ich mich dann nicht stundenlang in die Küche, wenn's eh nicht gewürdigt wird.

      Spätzle gehen echt zackig und ich schwöre hier auf den Tupper-Schaber (wirklich ein Teil der Marke, das man empfehlen kann).
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.
      Der Rotkohl wird hier nur profan geschnitten, tut dem Geschmack keinen Abbruch :D Einweghandschuhe an und dann gibt's auch keine bunten Finger.

      Narannia schrieb:


      Spätzle gehen echt zackig und ich schwöre hier auf den Tupper-Schaber (wirklich ein Teil der Marke, das man empfehlen kann).


      Damit schafft man selbst in Niedersachsen Spätzle zu machen.
      Manche Sachen kann man nicht verstehen, man kann sich nur darüber wundern.
      Zum Rotkohl kann ich nur sagen, dass der wirklich unsagbar lecker war. Wir haben den ja letztes Jahr auch mal ausprobiert. :)

      Ansonsten sind wir Heilig Abend bei meiner Schwester, wo es tatsächlich auch nur Kartoffelsalat und Würstchen gibt, eventuell noch ein paar Bütterchen. Die traditionellen Mettbrötchen mit dem von meinem Neffen patentiert gewürztem Mett fallen dieses Jahr aus, weil es ja ein Sonntag ist. (Wobei ich fast davon ausgehe, dass - falls irgendeine Metzgerei im Ort aufhaben sollte, es Mettbrötchen doch noch gibt... :rolleyes: )
      Am ersten Feiertag gibt es dann Ente mit Rotkohl und Klößen und am zweiten Sauerbraten (allerdings nur für die Großen, da die Jungs den nicht mögen).
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner
      Mein Vater hat einen riesigen Christstollen vorbei gebracht, der bringt gute 4 kg auf die Waage. Ein Stück davon heute Morgen, und ich hatte den ganzen Tag über kein Hungergefühl. Ich weiß nur nicht, wie wir den aufbekommen wollen.
      Freitag mache ich ein Vor-Weihnachtsessen, mit Vater und Co. Da gibt es Ente, Brezenknödel, Pfifferlinge, und Salat.
      Am 1. Weihnachtstag gibt es Rinderfiletbraten, am 2. einen gegrillten Lachs.
      Edit
      Heute gab es übrigens Tagliatelle mit Spinat und Frischkäse.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „HappyTime“ ()

      penelope schrieb:

      Naja, Heiligabend lädt man ja selten Gäste ein, das feiern doch die meisten in Familie, da muss ich niemanden in Verlegenheit wegen der profanen Speisefolge bringen. :D
      Für mich ist das schon seit meiner Kindheit ein eher aktiver Tag mit kirchlichen Terminen und es gab schon immer Kartoffelsalat.
      Dieses Jahr sind die Kinder hier auch sehr eingespannt, da hätten wir gar keine Zeit, ein Riesenmenü zu kochen
      und am Abend steht ohnehin die Bescherung im Vordergrund. ^^


      Wenn mich meine Geschwister zu Wiener einladen würden, ginge ich auch nicht hin :D

      Aber das wäre auch beim Rest unserer Familie undenkbar. Für eine Stunde kochen war schon immer Zeit und die Bescherung war bei uns schon immer so um 18 Uhr dass danach gemütlich gegessen werden konnte.
      Mein Vater hätte das sowieso nicht geduldet wenn es nicht was "gscheids" zum essen gegeben hätte.
      Wiener hat der dann vorab stehend vor dem Kühlschrank aus der Hand gefuttert.
      Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat

      penelope schrieb:

      ber was als Beilage? Mir scheint, da passt nur was auf Kartoffelbasis. Hmpf, ich bin gänzlich unkartoffelig, aber Knödel zu Rouladen?
      Bei "uns" im Osten Österreichs gibts klassisch oft Kohlsprossen und/oder Kroketten als Beilage.

      Narannia schrieb:

      Am 1. Feiertag macht mein Mann wieder Pulled Pork ... ich weiß aber noch nicht, was ich da dazu machen soll. Salat und Brot?
      Ich find es lecker, wenn man Pulled Pork Burger macht - einfach Burgerbrötchen (kann man schon am Vortag machen, ist nicht viel Aufwand, aber die Wartezeiten hat man halt, bis der Germ aufgeht) und Cole Slaw (kann man auch super vorbereiten) machen, wer will kann ja noch Gurkerl, etc. reintun.

      penelope schrieb:

      Heiligabend ist hier Kartoffelsalat-mit-Wiener-Würstchen-Land.
      Haha, als Wienerin stellen sich mir bei dem Gedanken alle Haare auf :P Ich kann schon verstehen, dass man sich nicht zu viel Aufwand machen will, aber für mich gilt das nicht mal als Kochen :) Bei uns gibts sowas, wenn man absolut keine Zeit zu Kochen hat.

      Bei uns gibts übrigens Raclette und ich muss nichts vorbereiten, weil das meine Eltern übernehmen :)
      Wie nennt Ihr Wiener denn die gleichnamigen Würstchen?
      Ich kann Dich verstehen, ich mag es auch nicht, wenn man zu Pfannkuchen Berliner sagt. :D
      Damit hier keine Missverständnisse aufkommen, es gibt ja nicht nur Würstchen ausm Kühlschrank und Kartoffelsalat ausm Eimer. <X Den Kartoffelsalat machen wir schon selbst.
      Deshalb auch meine Frage, ob schon mal jemand Süßkartoffelsalat gemacht hat?

      Und was sind denn Kohlsprossen?

      Und noch ne Dummiefrage: was ist mit dem Rotwein im Rotkohl, ist der kinderkompatibel verkocht?

      penelope schrieb:

      Wie nennt Ihr Wiener denn die gleichnamigen Würstchen?


      Frankfurter. Aber die kommen selbst in meiner Wursthackordnung eher weit hinten, denn sein wir uns ehrlich: Was besonderes ist das nun mal nicht. Ich glaube nämlich nicht, dass die internationale Bezeichnung Chopsticks die Haare zu Berge stehen läßt. :D

      Bei mir gibts am Heiligen Abend geräucherte Forelle auf Blattsalat mit Fischeiern als Vorspeise und Hischfilets mit Fisolen und Ofenkartoffel als Hauptgang. Am Stefanitag gibts dann eine Gans mit Kartoffelknödel und Rotkraut. Das gute daran: Kochen tun meine Schwester und meine Mutter, bei mir bleibt die Küche kalt.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Chopsticks schrieb:

      Ich find es lecker, wenn man Pulled Pork Burger macht - einfach Burgerbrötchen (kann man schon am Vortag machen, ist nicht viel Aufwand, aber die Wartezeiten hat man halt, bis der Germ aufgeht) und Cole Slaw (kann man auch super vorbereiten) machen, wer will kann ja noch Gurkerl, etc. reintun.


      In die Richtung wird es wohl gehen. Ich mag mich nur nicht an die Burgerbrötchen wagen. Ich backe zwar an sich gerne und meist auch gut, aber mit Burgerbrötchen bin ich bisher immer auf die Nase gefallen. Die werden nie so, wie ich mir das vorstelle. Also werden die wohl gekauft.
      Mein Mann besorgt morgen ordentliche Kalbsschnitzel ich kümmere mich noch um die ganzen Beilagen. Und dann sind wir erst mal versorgt. Wir werden nicht verhungern.

      Hat jemand noch einen Tipp für eine leckere Nachspeise?
      Einmal werden ich Schneegestöber machen ... das ist hier sehr beliebt. Aber einmal noch was anderes bräuchte ich ...
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      Stimmt. So ein Tiramisu wollte ich auch schon mal ausprobieren. Ich glaube, ich habe da mal was mit Mandarinenspalten gesehen. Das könnte ich mir gut vorstellen. Danke für die Anregung!
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      Ich weiß nicht warum, aber die Zitierfunktion funktioniert bei mir gerade nicht....

      @penelope: Kohlsprossen ist quasi Baby-Rosenkohl. Auf dem ersten Bild sieht mans: de.wikipedia.org/wiki/Rosenkohl

      @Narannia: Ich kann dich verstehen, aber ich finde es gibt nur wenige Gerichte wo sich das gekaufte und das selbstgemachte Produkt so stark unterscheiden wie bei Burgerbuns. Ich hab ein super einfaches Rezept für Brioche Buns die sehr leicht gelingen. Sollte für eine Bäckerin wie dich eigentlich kein Problem sein. kuriositaetenladen.com/2015/10/brioche-buns.html.
      Als Nachspeise mache ich oft das hier: chefkoch.de/rezepte/565591155022382/Joghurtbombe.html. Sieht toll aus, man kanns ohne viel Aufwand vorbereiten (insg. ca. 10 min, wenn man langsam ist) und schmeckt imho sensationell.
      @Chopsticks, danke für das Rezept!!! Ich werde das gleich heute abend testen und vllt. gibt es dann doch selbstgemachte Buns!!! Und die Joghurtbombe sieht super aus!
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Narannia“ ()

      Bei Chopsticks Bildern läuft mir das Wasser im Munde zusammen!

      Bei uns gibt es jedes Jahr das selbe, beziehungweise sehr ähnliches. Bestimmt habe ich das hier im Thread auch schonmal irgendwan beschrieben.
      Jedenfalls gibt es bei uns traditionell gebackene Kartoffeln mit Rosmarin und Knobi, dazu eine selbstgemachte Schafskäsecreme. Außerdem gibt es immer mit Reis gefüllte Weinblätter und griechische Riesenbohnen in Tomatensoße. Als Beilage gibt es entweder Fladenbrot oder Ciabatta. Dieses Jahr Ciabatta.
      Dieses Jahr wird es auch gefüllte Champignons und gefüllte Tomaten geben.
      Und dann gibt es nebenher noch allerlei andere gemischte Teller voll mit beispielsweise Salaten wie Tomate-Mozzarella oder Artischocken, Oliven usw.. Da lasse ich mich jedes Jahr ein bisschen überraschen.

      Und zum Nachtisch gab es letztes Jahr eine Himbeercreme und dieses Jahr wird es Bratapfel mit Vanilleeis geben.
      Ich freu mich schon sehr! :saint:
      >Angst schneidet tiefer als ein Schwert<
      So, die Ente ist im Ofen. Da ich noch ein Netz frische Orangen da habe, habe ich spontan entschlossen eine Rotwein-Orangen-Sauce zu machen.

      Edit
      Ich weiß ja, Eigenlob stinkt...
      Aber verdammt, die Sauce ist mir sehr gut gelungen, quasi zum darin baden. War ein sehr gutes Essen, jetzt freue ich ich darauf, mich die nächsten Tage bekochen zu lassen.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „HappyTime“ ()

      also bei uns daheim gabs immer Frankfurter aka Wiener. Aber sie waren für mich als Kind etwas besonderes, da es sie eigentlich nie gab. In Oberösterreich sind Bratwürstel mit Sauerkraut das normale Weihnachtsessen. Heuer gibt es bei mir keine Würstel, sondern Rehragout.
      "Die Lust an der Macht hat ihren Ursprung nicht in der Stärke, sondern in der Schwäche." Erich Kästner
      Ich habe mich heute an einer vietnamesischen Pho-Suppe versucht.
      Habe mich dabei an einer orientiert, die ich gerne im Restaurant esse.

      Habe einen Sud aus frischem Ingwer, Gemüsebrühe, Zitronenpfeffer, Korianderpulver und Salz eine ganze Weile köcheln lassen.
      Dann in den heißen aber nicht mehr köchelnden Sud Reisbandnudeln eingelegt und nach ca. 10 min den Saft einer halben Zitrone, Pak Choy, Mungobohnensprossen (am besten frische) und frischen Koriander dazu getan.
      Nur noch ein bis zwei Minuten ziehen gelassen. Das Gemüse soll ja frisch und knackig bleiben.
      Die einzelnen Portionen verfeiner ich mit ein wenig frischem Limettensaft.

      Bei Bedarf kann man natürlich auch noch anderes Gemüse, Tofu, Dumplings etc. verwenden.

      Bin dem Vorbild überaschend nah gekommen! Schmeckt sehr lecker!
      >Angst schneidet tiefer als ein Schwert<

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