Dies und Das ...

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      Hildegunda schrieb:

      Ich verkleide mich lieber im Sommer für einen Mittelaltermarkt.
      ja, Mittelalterfeste haben wirklich mehr flair, wenn man gewandet hingeht.

      Narannia schrieb:

      Wobei die Kleine mich vorletzte Woche drauf angeredet hat, dass sie gerne auf einen Faschingsball möchte.

      das eine mal, wo ich meine Mama überzeugt habe, dass ich in die Kinderdisco gehen darf, war für mich dann nicht so toll...

      The Dragonknight schrieb:

      Obwohl ich das Verkleiden mag, artet das ganze dann aber heutzutage zu sehr in ein öffentliches Saufgelage ohne Anstandsgrenzen au

      in Österreich endet zweifellos jede Festivität so.


      Esmeralda schrieb:

      Mein Kater ist beleidigt... Er saß eben vorm Terrassenfenster und wollte rein. Ich hab die Terrassentür aufgemacht, er bequemt sich langsam von der Fensterbank, streckt sich erstmal ausgiebig und da habe ich zu ihm gesagt: "Mach mal hinne, das hab ich auch schon mal schneller gesehen!" Da guckte er mich an. Dreht sich langsam um und geht. Nun sitzt er in der hintersten Ecke des Gartens, schmollt und tut so, als sei er nicht da...

      also alle kätzischen Exemplare die ich kenne, gehen dann rein und dann verkriechen sie sich und schmollen.
      "Die Lust an der Macht hat ihren Ursprung nicht in der Stärke, sondern in der Schwäche." Erich Kästner

      crannogwoman schrieb:

      also alle kätzischen Exemplare die ich kenne, gehen dann rein und dann verkriechen sie sich und schmollen.
      Konnte er ja nicht. Dann hätte er ja das getan, was ICH wollte. :D
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      crannogwoman schrieb:


      Es gab wirklich gute Sketche, aber zwischendurch auch viele dumpfe frauenfeindliche Sachen, dass es zum Genieren war.
      und wenn man so etwas dort kritisiert heißt es, man ist spielverderber und hat keinen Humor.
      aber ich kann es halt nicht leiden, wenn Frauen immer als Tschapperl dastehen.


      Wer hat denn gesagt du wärst ein Spielverderber?

      Deine Freundinnen? Dann würde ich mir ganz geschwind neue Freundinnen suchen - klingt nach Hurraklatschis. Hurraklatschis fallen dem ersten weiblichen Wesen in den Rücken, das etwas positives zu Gunsten von Frauen sagt um sich selbst als anschmiegsam und männerverstehend zu profilieren und damit die eigene Attraktivität zu steigern ("Also ICH finde es ja ganz toll, dass der Franzl mich verhaut. Macht er ja auch nur jeden zweiten Sonntag und es zeigt, dass ich ihm nicht egal bin.").
      Der Gegenentwurf wäre die Kreischemanze. Die sind zwar auch unsympathisch, aber wenigstens keine nesthackenden Geier.

      Die anwesenden Herren? Ich kann die Art der Witze natürlich nicht beurteilen, aber wenn sie wirklich platt und unlustig waren, dann wäre es mir an deiner Stelle egal, ob mich Mario-Barth-Prollos hinreichend humorvoll finden oder nicht.
      Die Leute die ich furchtbar finde, haben das volle Recht mich ebenfalls furchtbar zu finden. Wäre ja sonst furchtbar. Das wird Frauen aber immer noch klassisch anerzogen, auch dem letzten Doofl gegenüber noch nett und zugänglich zu wirken.
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.

      crannogwoman schrieb:

      in Österreich endet zweifellos jede Festivität so.


      Stimmt. Aber wozu dann die Verkleidung und schlechte Witze beziehungsweise bestenfalls alberne, meistenfalls einfach nur grottige Sketches?
      Seit wann braucht man in Österreich einen Grund, um zu saufen, wo doch im allgemeinen die Anwesenheit einer Flasche genügt?

      Maegwin schrieb:

      Hurraklatschis


      Das habe ich noch nie gehört: Eine Frau, die hurra schreit, wenn Franzl ihr eine klatscht? Es gibt wahrhaftig doch allerlei zwischen Himmel und Erde, was sich unsere Schulweisheit nicht erträumen läßt.

      Am Sonntag gehe ich übrigens zu einem Faschingsumzug als Kinderbegleitung. Wenn das nicht der Beweis meiner innigsten Zuneigung ist, dann weiß ich auch nicht. Mein Kostüm habe ich schon: Grimmig dreinschauender Mittvierziger in Straßenbekleidung.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Also ich war ja neulich völlig überrascht, dass es in einem Dorf 20 km entfernt tatsächlich sowas wie eine Funkenmariechen-Gruppe gibt!
      Denn Karneval/Fasching gibt es bei uns außerhalb von Orten wo sich viele Kinder aufhalten eigentlich nicht.
      Und schon gar keine Umzüge.

      Also wer den Karneval hasst, sollte vielleicht eine Zeit in den Norden kommen. ;)
      >Angst schneidet tiefer als ein Schwert<

      HappyTime schrieb:

      Pah, so was von out-of-date...
      Das trug mein Vater schon vor 20 Jahren.


      Hat er da dich begleiten müssen?

      @Alraune: Stimmt, das wohltuende an den Ketzern ist ja: Wer keine Fastenzeit kennt, kennt auch keinen Karneval. *Flugticket möglichst weit nach Norden buch*
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      ssnake schrieb:

      Hat er da dich begleiten müssen?

      Als gebürtiger protestantischer Süddeutscher, der den größten Teil seiner Kindheit und Jugend im Sauerland gelebt hat, hat er für Karneval nicht viel übrig. Er konnte sich den Feierlichkeiten seiner Familie, Freunden, Nachbarn nicht entziehen, verzichtete aber auf Verkleidung uä. Heutzutage verbringt er, wenn möglich, Rosenmontag auf dem Golfplatz.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „HappyTime“ ()

      Das hat mit Karneval eigentlich nichts zu tun. Wenn die Temperaturen annehmbar (so bis -3°) sind, und es nicht gerade blitzt und donnert, verbringt er eh fast jede freie Minute auf dem Platz (oder mindestens driving range). Im Winter außerdem 2-3 Abende die Woche beim indoor Golf.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      HappyTime schrieb:

      Im Winter außerdem 2-3 Abende die Woche beim indoor Golf.


      Das erklärts. Golfen bei Schnee oder gefrorenem Boden ist ja vielleicht doch nicht so lustig - wiewohl das bei euch ja nicht so häufig der Fall sein wird. Wiewohl das Tageslicht im Winter ja auch so eine Rolle spielt ...
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Maegwin schrieb:

      Wer hat denn gesagt du wärst ein Spielverderber?

      nun, die Dorfgemeinschaft. Die crannogwoman hält sich was für besseres, weil sie in Wien wohnt.

      Maegwin schrieb:

      Hurraklatschis fallen dem ersten weiblichen Wesen in den Rücken, das etwas positives zu Gunsten von Frauen sagt um sich selbst als anschmiegsam und männerverstehend zu profilieren und damit die eigene Attraktivität zu steigern ("Also ICH finde es ja ganz toll, dass der Franzl mich verhaut. Macht er ja auch nur jeden zweiten Sonntag und es zeigt, dass ich ihm nicht egal bin.").

      Hurraklatschis, das gefällt mir der Ausdruck. Ja, es ist traurig - wie Frauen das als normal ansehen.

      Maegwin schrieb:

      Die Leute die ich furchtbar finde, haben das volle Recht mich ebenfalls furchtbar zu finden. Wäre ja sonst furchtbar. Das wird Frauen aber immer noch klassisch anerzogen, auch dem letzten Doofl gegenüber noch nett und zugänglich zu wirken.

      so ein Doofl hat mich in der Pause, während ich mich um Getränke angestellt habe . einfach kommentarlos an die Hüfte gefasst und mich beiseitegeschoben. Ich war so baff, dass ich nix tat. aber beim nächsten mal, werde ich reagieren.
      "Die Lust an der Macht hat ihren Ursprung nicht in der Stärke, sondern in der Schwäche." Erich Kästner
      Ein netter Kollege ist heute herum gegangen und jeder weiblichen Kollegin eine sehr hübsche langstielige Rose zum Weltfrauentag überreicht. Nicht auf Kosten der Firma, sondern von sich aus. Das fand ich extrem süß und lieb! :love:

      Also Mädels! Alles Gute zum Weltfrauentag! :beer:
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
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      Wie geht ihr damit um, wenn ihr irgendwo wartet und dann von jemandem angesprochenen werdet, der euch für eine Mitgliedschaft bei Tiere die wir lieben/Brot das wir spenden/Kinder die wir schützen begeistern möchte? Ich hatte gestern die Situation, dass eine junge Dame mich abgefangen und gefragt hat, ob sie mir vier Fragen stellen dürfe, und ich habe mir nichts dabei gedacht und ja zugesagt. Die Fragen sollten allerdings nur dafür sorgen, mich unverfänglich für irgendeinen Verein zur Flugrettung interessieren zu lassen, um mir anschließend ein Beitrittsformular unter die Nase zu halten. Früher konnte ich bei sowas ziemlich schlecht nein sagen und habe dann oft tatsächlich unterschrieben. Mittlerweile habe ich zum Selbstschutz die Regel, nichts mehr auf der Straße zu unterschreiben. Dieser Vorsatz in Verbindung damit, dass ich es irgendwie als leicht übergriffig empfand, so mit den Fragen geködert worden zu sein, haben mir dann gestern geholfen, mich aus der Situation lösen zu können. Hatte aber hinterher dennoch kein gutes Gefühl. Die einzelnen Anliegen scheinen ja oft schon mehr oder weniger nachvollziehbar und unterstützenswert, ist es dann überhaupt richtig, eine Unterstützung so prinzipiell auszuschließen? Ich suche da irgendwie noch meinen Weg.
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
      ________________________________________________________________________________________________________

      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

      Ser Arthur Dayne schrieb:

      Die einzelnen Anliegen scheinen ja oft schon mehr oder weniger nachvollziehbar und unterstützenswert, ist es dann überhaupt richtig, eine Unterstützung so prinzipiell auszuschließen? Ich suche da irgendwie noch meinen Weg.


      Vielleicht wäre es eine Option für dich, dir die Infomaterialien dankend mit nach Hause zu nehmen und dort noch einmal ohne Druck drüber zu schauen, ob du die Organisation, oder das Anliegen unterstützen möchtest?
      Da kann man dann auch nochmal ganz in Ruhe prüfen, ob der Verein überhaupt wirklich existiert.

      Finde nämlich auch gerade dieses manipulative immer ziemlich ätzend. Der vergeht mit die Lust zu helfen sofort. Ich helfe, weil ich helfen will und nicht, weil an mein schlechtes Gewissen appelliert wird.

      Und wenn eine Unterschrift oder gar die Bankverbindung noch direkt auf der Straße gegeben werden müssen, wunder ich mich sowieso. Mittlerweile sollte man doch eigentlich jede Sache auch über eine Onlinepetition unterstützen können. Und zu Vereinen beitreten und Geld spenden sowieso.

      Und zuletzt musste ich mir zumindest auch eingestehen, dass ich die Welt nicht retten kann und ich auch nicht überall zur Stelle sein muss. (Gerade als Jugendliche war ich da sehr idealistisch.)
      >Angst schneidet tiefer als ein Schwert<

      Alraune schrieb:


      Vielleicht wäre es eine Option für dich, dir die Infomaterialien dankend mit nach Hause zu nehmen und dort noch einmal ohne Druck drüber zu schauen, ob du die Organisation, oder das Anliegen unterstützen möchtest?
      Da kann man dann auch nochmal ganz in Ruhe prüfen, ob der Verein überhaupt wirklich existiert.


      Das machen viele dieser Organisationen gar nicht mehr, beziehungsweise nervt sie eher noch mehr - weil die Rücklaufquote nahe oder sogar auf Null liegt. Mit dieser direkten Ansprache will man ja gerade die Leute gewinnen, die man anders nicht erreicht. Ein gewisses Maß an Gewissensdruck zu erzeugen gehört dabei zwangsläufig zum Kalkül. Oder wer hat noch nicht vom WWF, Unicef etc. gehört?

      Bei solchen ohnehin bekannten Organisationen lehne ich das Gespräch immer direkt ab - da weiß ich vorher ja schon, dass ich nichts unterschreiben werde und finde es dann auch irgendwie unnötig, die Zeit der Leute zu verschwenden. Wenn man Gewissensbisse hat, kann man sich in Ruhe zuhause informieren, wo man bevorzugt Geld für geben möchte.

      Etwas Anders sehe ich das bei kleinen, regionalen/lokalen Vereinigungen z. B. wenn der ASB für ein bestimmtes Projekt oder so sammelt. Wenn das seriös aufgezogen ist, kann man auch vor Ort mal unterschreiben. Allerdings gebe ich auch immer ziemlich direkt zu verstehen, dass ich keine Lust auf eintrainierten Small Talk habe und bei Suggestivfragen ("10 Euro im Monat sind doch nun wirklich nicht viel oder??") verabschiede ich mich dann auch relativ schnell.

      Nachtrag:

      Ser Arthur Dayne schrieb:

      Die einzelnen Anliegen scheinen ja oft schon mehr oder weniger nachvollziehbar und unterstützenswert, ist es dann überhaupt richtig, eine Unterstützung so prinzipiell auszuschließen? Ich suche da irgendwie noch meinen Weg.


      Ich finde es nicht schlimm, einzelne Anliegen unmittelbar auszuschließen. Natürlich gibt es hunderte berechtigte Anliegen, aber wie Alraune schon sagte - man weiß ja im vorhinein, ohnehin nicht Jedes erfüllen zu können oder auch nur zu hören.
      Da finde ich es dann sinnvoller, in irgendeiner Organisation über einen längeren Zeitraum Mitglied oder Dauerspender zu werden. Verbessert die Planungssicherheit und vergünstigt Werbungskosten dieser Organisation - besser als irgendwas zu unterschreiben und dann 3 Monate später wieder zu kündigen, weil man es doch nicht so richtig wollte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Grunkins“ ()

      Es ist korrekt, dass auch Organisationen mit sehr hehren Zwecken bei ihrer Mitgliederwerbung teilweise recht manipulativ und aggressiv vorgehen.
      Ich nehme es ihnen auf Grund der natürlichen Trägheit des Menschen (s. Organspendedebatte) allerdings auch nicht übel.

      Zu den Jahresbeiträgen für wohltätige Organisationen, die ich zur Zeit bezahle bin ich tatsächlich durch diese Art von Straßenwerbung gekommen. Der Vertreter hat mir auch sehr offen gesagt, dass ich mich nicht mehr melden werde, wenn ich die Unterlagen nach Hause mitnehme und ich war selbstreflektiert
      genug um ihm Recht zu geben.

      Die Beiträge werden selbstständig abgebucht und ich hatte nie das Bedürfnis etwas daran zu ändern, weitere Projekte nehme ich allerdings schlicht nicht an und habe wegen des bereits bestehenden Einsatzes auch kein schlechtes Gewissen deswegen. Auch wenn ich beispielsweise von den Ärzten ohne Grenzen wegen unregelmäßiger Spenden laufend Informationsmaterial bekomme.

      Wie Grunkins schon geschrieben hat, ist ein geeignetes Mittel dem Gewissensdruck vorzubeugen indem man sich zu irgendeiner Art von Engagement verpflichtet. Wenn es nach eigenständiger Überlegung klappt, wird man den Vertretern gegenüber auch recht selbstbewusst auftreten können. Und wenn nicht, sind sie bei einem vermutlich an der richtigen Adresse.
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