Dies und Das ...

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      ich bin völlig entsetzt.

      Erst im Winter sah ich einige ganz nette Dokus über den Wiederaufbau von St. Stephan in Wien, der Jahrzehnte gedauert hat und natürlich war der Dom nie wieder ganz der selbe, der 1945 völlig ausbrannte und nur noch ein Schutthaufen war. Und etliches unwiederbringlich verloren.

      Aber was ist schon St. Stephan gegen Notre Dame?

      Ich bin sehr traurig. Ich befürchte, es wird nicht viel übrig bleiben. Den 2. WK hat Notre Dame überstanden - und jetzt das. Unfassbar.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Das ist schon sehr bitter: Da geht eines der größten christlichen Bauwerke Europas und unzählige Kunstschätze zu Grunde. :(
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)
      Zumindest die Haupttürme und die Fassade dürften es überstanden haben. Besser als nix.

      Doch die Liste der Dinge, die verloren sind ...

      Ich habe jetzt eine Riesenwut gerade auf die Ex von mir, die damals, vor fast 20 Jahren, Notre Dame einfach nur eine halbe Stunde im Schnelldurchlauf absolvieren wollte und mir keine Zeit gab, die Fassade und das Kirchenschiff zu würdigen.

      "Kannst ja noch mal herkommen, wenns dir nicht passt!" Ah ja.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Moebius wrote:

      Ha, den gleichen Satz hab ich 2000 in New York gehört, als jemand nicht am Lift anstehen wollte, um auf die Aussichtsplattform auf des WTC zu kommen.


      Das WTC habe ich schon als Teenie besucht, und es sollte noch 13 Jahre stehen.

      Ich war aber enttäuscht, ich wollte lieber aufs Empire State, aber mein Vater bestand aufs WTC, weil er am King-Kong-Hochhaus schon bei einem früheren Besuch war ... :rolleyes:
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      ssnake wrote:

      Moebius wrote:

      Ha, den gleichen Satz hab ich 2000 in New York gehört, als jemand nicht am Lift anstehen wollte, um auf die Aussichtsplattform auf des WTC zu kommen.


      Das WTC habe ich schon als Teenie besucht, und es sollte noch 13 Jahre stehen.

      Ich war aber enttäuscht, ich wollte lieber aufs Empire State, aber mein Vater bestand aufs WTC, weil er am King-Kong-Hochhaus schon bei einem früheren Besuch war ... :rolleyes:


      Ich war auch im Empire State und da war eine ewig lange Schlange am Aufzug so dass ich auch umgehend aufs WTC bin. War 1997.

      In Notre Dame war ich im November 2017. Also gerade vor kurzem erst. Wollte ich meiner Tochter unbedingt zeigen und es hat eine ganz tolle Stimmung dort. Ich bin jetzt nicht so ein Reliquien Fritze, aber wer sich daran aufbauen kann ist doch alles gut.

      Rechts neben dem Altar vor einer Nische mit einem ruhenden Ritter liegt (lag) eine grosse Bibel in Franz. und Englisch aus. Dort zu stehen und zu lesen war ein sehr bewegendes Erlebnis. Völlig unabhängig von dem was man glaubt oder glauben will ist es ein ganz besonderer Ort der einen auch spüren lässt, dass es etwas besonderes ist
      Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat
      Sie wollen sie in 5 Jahren wieder aufbauen. Schöner als vorher. 8|
      Der Anspruch sollte hier nicht sein, dass sie schnell wieder aufgebaut wird, finde ich.
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

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      Ich bin von der deutschen Bahn inzwischen ja einiges gewohnt, aber heute gab es tatsächlich mal was neues... Mein Fernzug lief 23 Minuten zu früh im Zielbahnhof ein.
      Ob wir Rückenwind hatten? Warum nicht immer in der Zeit auf dieser Strecke?
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

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      Also im Nahverkehr eine Katastrophe. Meine Zugfahrt zur Arbeit beträgt 11 Minuten. Wegezeit je zum Bahnhof insgesamt ca 10 bis 15 Minuten. Da ich in der Großstadt arbeite fahren die Züge planmäßig ca. alle 20 Minuten. Ich war teils 1,5 Stunden unterwegs. Ich habe jetzt einen Dauerparkplatz in der Innenstadt. Morgens 25 Minuten. Nachmittags 30 bis 45 Minuten Fahrtzeit. Ich bin zum reinen Autofahrer mutiert...

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      Ich habe in den letzten Jahren bei Reisen innerhalb Deutschlands ganz gerne den Zug genommen, auch weil es dank Sparangeboten recht preiswert war. Da die niedrigste Kategorie scheinbar weggefallen ist, ist es mit meinem doch Verbrauchs-armen Pkw inzwischen wieder günstiger.
      Und da ich zuletzt beinahe nur negative Erfahrungen mit der Pünktlichkeit der DB hatte, werde ich wieder öfter mit dem Auto reisen.
      Bei meinen 9 letzten Reisen (inklusive heute) gab es es 7x eine Verspätung von 30 Minuten oder mehr. Dabei auch 2 komplette Zugausfälle, die 90-, bzw 130 Minuten Verspätung brachten.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

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      Ich liebe Bahn fahren an sich, aber meine Bilanz sieht ähnlich aus. Das größte Highlight war der ICE, der "nicht rechtzeitig bereitgestellt wurde" und dementsprechend eine Stunde zu spät in Nürnberg ankam (er fuhr in München los und zwischen München und Nürnberg ist keine Haltestelle :whistling: ), woraufhin ich natürlich alle Anschlusszüge verpasst habe. Dicht gefolgt ein halbes Jahr später vom zweiten Totalausfall Münster - Hamburg, sowohl auf dem Hin- als auch zwei Tage später auf dem Rückweg sind mehrere Züge komplett ausgefallen, weshalb alle Fahrgäste kurze Hand in einen uralten IC gestopft wurden. Der Zug war dermaßen eng, stickig und heiß, dass ich selbst als ziemlich sportlicher Anfang 20er Kreislaufprobleme bekommen habe. Interessant auch, dass an beiden Wochenenden nicht einfach nur ein paar Pannen aufgetreten sind, sondern an den (ziemlich großen) Bahnhöfen komplettes Totalchaos geherrscht hat.

      Da kommen dann noch Ereignisse hinzu, für die die Bahn nichts kann; in dem Orkan kurz nach Silvester letztes Jahr musste ich von München nach Düsseldorf und auf derselben Strecke hat sich ein andermal in Frankfurt ein paar Minuten vor unserer geplanten Einfahrt jemand vor den Zug geschmissen, sodass der Zug bis Mannheim zurück musste und ich ebenfalls rund 7h für die in 4,5 geplante Strecke gebraucht habe. Die Ungewissheit beim Bahn fahren stresst mich schon ziemlich.
      Die einzige wirkliche reibungslose Fahrt, an die ich mich in in jüngerer Vergangenheit erinnern kann, war Rheine - Osnabrück - Hannover - Göttingen. Da war aber auch so wenig los, dass ich fast einen kompletten Wagen für mich hatte.

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      Letztes Jahr hatte ich mal die Situation, dass in dem Zug in Frankfurt kurz vor Fahrtbeginn durchgesagt wurde, der könnte wegen eines Defekts nicht starten. Weil ich mit dem vorherigen Zug sehr pünktlich ankam, wusste ich aber, dass der Zug da schon eine Zeit lang stand, was diese Informationspolitik nur ärgerlicher macht. Von 50 Minuten Wartezeit, die man Zwecks Suche nach Alternativen hätte nutzen können, habe ich dann nämlich guten Glaubens 45 Minuten vertrödelt. Erschwerend kam dann noch hinzu, dass ich mein Fahrrad dabei hatte, was die alternativen Züge doch etwas einschränkt.
      Letzten Endes konnte ich erstmal mit der SBahn nach Mainz weiter und hatte Glück, dass in einem Zug der österreichischen Bundesbahn noch Platz im Fahrradabteil war. Da der Zug wohl auch ordentlich in Verzug war, wurde er bereits von vielen anderen als Auffangbecken genutzt. In der ersten Klasse war aber noch Platz und dem Personal war zu dem Zeitpunkt auch egal, dass meine Karte nur für die zweite Klasse galt.
      Danach ist der Zug dann leider 2 Minuten zu spät in Münster angekommen und ich konnte da nochmal eine Stunde auf den Anschluss warten...

      Zumindest gab es die Hälfte vom Ticketpreis zurück, aber eine reibungslose Fahrt wäre mir lieber gewesen. Grade wenn Alternativen fürs Rad fehlen oder nicht nutzbar sind, steigt die Gefahr irgendwo an einem Bahnhof zu stranden mit dem Fortschreiten der Uhr.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

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      Mir geht der Tod einer bekannten Person ja selten nahe, aber der wahrscheinliche Tod von David Lama ist schon hart. Das größte alpinistische Talent seiner Generation und so eine inspirierende und bodenständige Persönlichkeit.



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      Sagt mal, also ich hab' ja jetzt wirklich schon lange nichts mehr über ebay erstanden. Seit ein paar Tagen beobachte ich wieder ein paar Sachen und habe auch schon versucht was zu ersteigern. Jetzt habe ich schon mehrmals die Meldung bekommen, dass mein Gebot zurückgezogen oder gelöscht worden ist.
      Tante Google sagt, dass man nicht verkaufen muss, wenn ein Produkt nicht zum gewünschten Preis ersteigert wird.
      Was soll das denn?
      "Many that live deserve death. And some that die deserve life. Can you give it to them? Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.” - J.R.R.T.

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      Ich weiß nur, dass der Verkäufer eine Mindesthöhe eingeben kann. Bei manchen Bereichen liegt die Mindesthöhe bei 100 Euro, das ist ja schon recht hoch, sonst wohl oft bei 50 Euro. Aber eigentlich steht dann unter den Geboten: "Mindesthöhe nicht erreicht". Ob es das sein kann?

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      Naja. Als Käufer doof. Als Verkäufer eigentlich ein Segen. Ich gehöre ja zu untalentierten Ebayern (gibt es das Wort? Also nicht Elektrobayern :D).
      Ich hatte in jüngeren Jahren mal den Splin Monchichis zu sammeln. Dabei hat Ebay mir geholfen. Aber, ich hatte immer das Gefühl, dass ich mehr bezahle, als bei vergleichbaren Auktionen.
      Als ich die Sammlung aufgelöst habe, habe ich enorme Verluste gemacht. Ich hatte eine wilde Sammlung. Sehr alte Exemplare, ohne Verpackung oder ähnlichem. Aber auch welche mit Verpackung. Und auch neuere und neueste Sondereditionen. Da ich zeitlich nicht in der Lage war Börsen usw. zu besuchen, ging da auch viel über Ebay. Ich bin auch ein schlechter Händler. Meine Wunschpreise lagen wesentlich niedriger als der übliche Beschaffungswert. Ich hatte ein Exemplar, was nicht mehr hergestellt wurde. Originalverpackt. Mindestbeschaffungswert über 100 Euro. Dank meiner Ebayerfahrung hatte ich mir 30 Euro gewünscht. Als das Ding für rund 12 Euro ersteigert wurde, habe ich aufgehört. Da hätte ich mir einen Mindestwert gewünscht.
      Einfach, um totales Dumping zu vermeiden. Doof ist es natürlich, wenn die Möglichkeit des Mindestwert genutzt wird, um utopische Preise zu verlangen. Allerdings ist es eben wie auf dem freien Markt. Geh ich zum Trödel erhalte ich einen Gegenstand nur, wenn ich mit dem Verkäufer einig werde. Möchte derjenige zu viel, steige ich aus. Biete ich zu wenig, verkauft er nicht.