Enttäuschung über die Entwicklung der Serie

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our use of cookies. More details

      Enttäuschung über die Entwicklung der Serie

      Ein solcher Thread lag mir schon seit Längerem am Herzen. Jeder, der meine Beiträge während der 5. Staffel verfolgt hat, wird wissen, dass ich mittlerweile sehr kritisch zu der Serie stehe. Natürlich kommen da schnell Diskussionen auf, warum überhaupt noch geschaut wird. Um die Diskussionen aus den Folgenthreads etwas abzulenken, wollte zumindest ich meine Meinung darlegen, warum mich die Entwicklung der Serie so sehr enttäuscht. Ich muss gleich dazu sagen, dass ich die Staffeln 1 bis 3 genial fand. Mit Sicherheit keine perfekte Adaption, aber doch sehr im Geiste des Buches. Es gab soviele Szenen, die mich einfach nur umgehauen haben, zahlreiche Gänsehaut-Momente und schauspielerische Top-Leistungen.
      Meine Probleme, die ungefähr mit Staffel 4 anfingen sind deshalb:
      1. Fehlende Buchtreue? Nein, das ist primär nicht. Selbst Staffel 1, die man noch als buchtreuste Staffel bezeichnen konnte, hatte teilweise schon gravierende Abweichungen, doch insgesamt konnte die Szenen von Schlüsselereignissen im Buch mich eigentlich rundherum überzeugen. Sei es Neds Enthauptung, Viserys goldene Krone, die Red Wedding, die Schlacht im Blackwater Bay u. a. alles Szenen, die ich schlicht genial fand, obwohl sie jetzt nicht alle die Buchvorlage zu 100% trafen.
      Dagegen Staffel 4: Purple Wedding: Ging gerade so noch, wirkte aber längst nicht so wie im Buch. Oberyn gegen Gregor: Kampf verkommt zur absoluten Lächerlichkeit, da Kampfkünste seitens Gregor nicht vorhanden zu sein scheinen und Oberyn wie ein Hampelmann umherspringt, überdenkt dann alles von der grausamen Endszene. Tywins Tod: Geschwind abgearbeitet, die Motivation Tyrions völlig verdreht, kein Vergleich zur Vorlage. Die Schlacht an der Mauer: Sah nett aus, aber die entscheidende Wendung, Stannis' Ankunft wurde spannungslos zu Beginn der nächsten Folge eingebaut und wirkte aufgrund fehlender Wildlinge nicht wie eine Rettung in letzter Sekunde. Jons Wahl zum Lord Commander: Kommt völlig aus dem Nichts, wird lieblos abgehandelt. Was ich damit sagen will, wichtige Szenen aus dem Buch, also Szenen, die meiner Meinung nach in der Serie sein müssen, enttäuschen mich seit zwei Staffeln oder wecken nur marginal mein Interesse, wobei dies die ersten drei Staffeln noch anders war.

      2. Hanebüchene Änderungen und Erfindung neuer Handlungsstränge: Hier nenne ich das Beispiel Talisa. Von vielen sehr kontrovers gesehen, ging diese Änderung gerade noch durch, da ich dann doch eingesehen habe, dass eine Figur wie Jeyne Westerling für den Durchschnitts-Serienzuschauer doch schwierig zu fassen ist. Aber dann in Staffel 4: Jon führt eine Strafaktion gegen Deserteure der Nachtwache aus einer Motivation heraus, die von Logiklöchern nur so strotzt. Asha (oder Yara) greift das Dreadfort an, nur um zu fliehen, als Ramsay ein paar Hunde freilässt. Und dachte ich das mit Jon wäre das Schlimmste was die Serie zu bieten hat kommt Staffel 5 mit Sansa, die an Ramsay verheiratet wird, ein Handlungsstrang, der mir bis heute nicht ansatzweise logisch erscheint und in der Mehrheit einfach nur unschöne Szenen beinhaltete. In Dorne sehen wir die wohl schlechsteste Kampfszene der ganzen Serie inklusive äußerst klischeehafter, trashiger Sandschlangen.
      Das sind nur die schlimmsten Handlungen, die wir zu sehen bekommen. Was ich damit sagen will, die Macher der Serie versuchen einen eigenen Weg zu gehen und schaffen es dabei jedes Mal einen Handlungsstrang zu kreieren, der von Logiklöchern nur so strotzt. Problem dabei, wie ich finde: Man will vom Buch weggehen, geht dann aber doch nicht ganz weg, sondern zeigt dennoch Schlüsselmomente. Wenn diese jedoch anders motiviert sind oder andere Auslöser haben wirken sie im Nachhinein arg unlogisch und konstruiert. Siehe 1.) eine Grund warum viele Schlüsselmomente einfach nur versagen.

      3. Charakterentwicklungen: Passend zu 1.) und 2.) lässt man Charaktere oftmals nicht sich selbst entwickeln, sondern ordnet sie dem Plot unter. So wirkt deren Entwicklung äußerst holprig bis seltsam. Sei es Sansa, Littlefinger oder Daenerys, bei fast jedem Charakter habe ich das Gefühl man lässt ihn so agieren, wie es der Plot gerade vorsieht. Noch dazu kommt die äußerst nervige Erscheinung, überall Romanzen einbauen zu wollen. Und vom überflüssigen Tod einiger Hauptcharaktere, die teilweise im Buch noch leben, will ich jetzt nicht unbedingt reden, denn das geht wohl eher zu Lasten des Budgets.

      4. Spoilerei für Buchleser: Die Serie hat GRRM brutal eingeholt, das war zu erwarten bei dem Schreibtempo, dass GRRM vorlegt. Deswegen zeigt sich eine sehr unschöne Tendenz ab, die vermutlich einmalig ist, eine Fernsehserie könnte Handlungselemente einer Buchserie vorwegnehmen. So werden Vorabkapitel aus TWOW verwendet und Handlungen angedeutet, die so in TWOW stattfinden könnten. Ein Beispiel: Ist Barristans Tod ein Hinweis darauf, dass er auch in TWOW bald die Segel streichen wird?
      5. Die Serie pfeift völlig auf Details und baut arge Logiklöcher ein. Jon Snow überlegt Lord von Winterfell zu werden, obwohl er genau weiß, dass seine beiden Brüder, die den größeren Anspruch haben, noch leben. Myrcella behauptet mehrere Jahre in Dorne gewesen zu sein, obwohl das aus dem Serienablauf heraus höchstens ein Jahr möglich ist. Sansa wird mit Ramsay verheiratet, obwohl sie noch mit Tyrion verheiratet ist und des Königsmord verdächtig gesucht wird.
      Dazu lässt man zahlreiche angedeutete Handlungsstränge völlig unter den Tisch fallen: Wer hat den Attentäter auf Bran geschickt? Was ist mit dem Egel-Orakel?
      für mich Staffel 1-4 bis auf die letzte Folge von Staffel 4 das BESTE was es jemals im TV oder im KINO gegeben hat! und es gibt keinen Film der imdb top 100 den ich noch nicht gesehn hab. Sprich ich weiß von was ich rede!
      Aber seit Staffel 5 geht das Niveu doch SEHR STARK nach unten und es is aktuell sehr schwierig die Serie anzukucken. Was mich aber positiv in die Zukunft blicken lässt ist das was man evtl noch in den letzten 3 Folgen zu sehn bekommen soll und der Casting Aufruf für Euron.


      zu Punkt 1:
      bis auf den Kampf von Oberyn gg Gregor welchen du schlecht redest stimme ich dir überall zu. Der Kampf war packend inszeniert, sehr geil von Oberyn und das Ende war ein perfekter Schocker

      zu Punkt 2:
      bis auf die erfundene Rache Aktion an Crasters Hof stimme ich dir wieder bei allem zu. Die fand ich richtig gut!

      zu Punkt 3:
      totally agree

      zu Punkt 4:
      stimme ich dir au komplett zu! völlig lächerlich
      Ich muss dir auch (leider) in vielen Punkten recht geben. Ich finde die Problematik ist tatsächlich, dass sie behaupten von den Büchern wegzugehen, es aber einfach nicht konsequent genug durchziehen. Man hätte sich für Sansa z.B. eine richtig coole Gechichte im Grünen Tal ausdenken können, neue Charaktere einführen können, vll ein neues interessantes Set. Aber nein!!! Man verwurschtelt das arme Kind lieber in eine absolut düstere Vergewaltigungsgeschichte und macht sie zum stummen Objekt für Theons Charakterwandel.
      Und selbst hier hat man keine gute Ideen. Warum heiratet sie Ramsay nicht als Allayne Baelish? Petyr hätte sie als seine Nichte mit Ramsay verheiraten können. So hätte er gleichzeitig einen Vorwand gehabt Soldaten des Grünen Tals nach Winterfell zu schleußen und eine bessere Ausgangslage gehabt um sich die Burg und den Titel Warden of the north anzueignen. Roose hätte mit einer solchen Heirat das Bündnis mit den Lannistern nicht brechen müssen, hätte aber durch die Unterstützung des Grünen Tals eine bessere Ausgangslage gehabt um sich im Norden zu behaupten. Zudem hätte man ein interessantes Dilemma, da Theon ja Sansa stark erkennen würde und merken würde, dass sie nicht Allayne ist. Das wäre einen interessante spannende Ausgangslage gewesen. Sansa hingegen hätte durch eine solche Rolle beweisen könne, dass sie Täuschung und Manipulation durchaus drauf hat und hätte selbstbestimmt in Winterfell agieren können.

      Mit vielen Entscheidungen schneiden sich die Serienmacher auch ins eigene Fleisch. Warum wissen Sansa, Petyr, Brienne und scheinbar ganz Westeros überhaupt, dass Roose Robb ermordet hat? Man hätte die Schuld an der Red Wedding doch ganz den Freys geben können. Sansa hätte ja lediglich wissen können, dass Roose nach dem Mord an ihrem Bruder durch die Freys zu den Lannistern übergelaufen ist. Die Tatsache, dass sie aber weiß, dass er ihren Bruder eiskalt ermordet hat und sie seine Sohn trotzdem heiraten will, lässt sie einfach so unglaublich dämlich wirken. Auch ihre Rachemotivation ist totaler mist. Warum rachen üben, wenn Stannis anscheinend die Boltons sowieso bald zur Strecke bringt???
      Komisch ist auch, dass jeder in Westeros weiß, was sich auf einer privaten Hochzeit ereignet hat, in der zudem alle Starks, die vom Verrat Roose hätte berichten können ja sowieso ermordet wurden. Komischerweise weiß aber keiner (nichteinmal Littlefinger), was Ramsay für ein kranker Psychopath ist und das obwohl er junge Frauen durch den Wald jagt, Leute lebendig häutet und ihre Leichen dann auch noch öffentlich auf dem Markt von Winterfell zur Schau stellt ?(
      Diese ganzen Logiklöcher lassen die ganzen Charaktere sehr komisch wirken und man fühlt dadurch auch nicht richtig mit ihnen mit. Sansa z.B wirkt von Szene zu Szene manchmal wie eine komplett andere Person. Gerade ihr Plot hat auch soviele Handlugsstränge geöffnet (Myranda, Problematik von Waldas Schwangerschaft, Beziehung zu Theon, Hilfe durch Kerze), die unmöglich noch alle gut zu Ende erzählt werden können.

      Trotzdem muss ich sagen, macht mir die fünfte Staffel immer noch Spaß. Aber ich hätte mir gerade neue Ideen gewünscht. Ich finde man löst sich bei den falschen Dingen vom Buch und behält die falschen Sachen bei. Zudem ist der Verlauf der Staffel ganz komisch und man hat das Gefühl, dass nur sehr wenig passiert. Bis jetzt hat mich nur Cerseis Storyline voll und ganz überzeugt. Hier find ich alles gut, was auch an der perfekten Figur des High Sparrows liegen kann.
      Auch Daenerys Handlung finde ich im Vergelich zu Vorlage okay. Mit ihrer Story kann ich aber generell wenig anfangen, von daher unterhält sich mich auch in der Serie nur bedingt.
      Ich muss auch sagen, dass mir Brans Story total fehlt. Ich weiß auch nciht, ob es gut kommt,wenn er dann in der sechsten Staffel wieder auftaucht. Gerade durch die Pause kann man sich dann vermutlich nur ncoh sehr schlecht auf den gealterten Schauspieler einlassen. Er war ja bereits in der vierten Staffel viel zu alt für die Rolle.

      Hier mal noch meine Bewertung der einzlnen Handlungsstränge

      1. Kingslanding: Definitiv der beste Handlungsstrang. Perfekt Charaktere, ein starkes Setting, gute Intrigen, eine gute Nähe zum Buch und trotzdem neue Ideen, die alle halbwegs Sinn machen :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

      2. Mauer + Stannis: Ich mag den Handlungsstrang und ich mag auch Kit Harrington sehr. Hier hat mir fast jede Szene sehr gut gefallen und gerade die Sache mit Shireen baut richtig Spannung auf. Zudem denke ich wird es spannend in Hardhome die Anderen in Aktion zu erleben. Darauf freue ich mich schon lange. Ich mag auch die Ergänzung durch Olly. So bekommt die Abneigung gegenüber den Wildlingen ein konkretes Gesicht. :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

      3. Sansa + Brienne: Riesen Logiklöcher, liebloses Abkopieren der Buchvorlage und zudem konzentriert man sich hier viel zu sehr auf Schock-und Ekelszenen. Gerade weil Roose mit Sansa seine Position im Norden legitimieren will, wäre es schön gewesen eine riesiges Hochzeitfest zu sehen, auf dem man verschiedene Lords des Nordens sieht und Sansa vll auch alte Freude ihres Vaters trifft. Stattdessen serviert man uns eine Schockszene nach den anderen. Warum misshandelt Ramsay überhaupt Sansa, schlägt sie blau und speert sie in ein Zimmer? Sollte eine so polistisch wichtige Ehefrau nicht vorzeigbar sein, schließlich will er durch sie seine Stellng halten. Ich meine er hat ja genug andere Frauen. Mit denen kann er ja seine Perversionen ausleben. Myranda hingegn hat aber komischerweise keine blauen Flecken. ?( Zudem mochte ich im Buch gerade die Stimmung das im eingeschneiten Winterfell ein Meuchelmörder unterwegs ist.
      Das fällt irgendwie komplett weg. Schade. Trotzdem finde ich den HAndlungsstrang spannend und schauspielerisch perfekt. Auch das Setting ist genial :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

      4. Daenerys+Tyrion: Ich mag beide Charaktere nicht. Mir fehlt hier Penny total. Man hätte einfach in dieser Staffel einen leichteren, freundlichen Charakter gebraucht. Das Zusammentreffen war dann trotzdem interessant. Mal schauen wie es noch wird :thumbup: :thumbup:

      5. Jaime+Dorne: Geht gar nicht. Jaime ist nach Sansa und Jon mein absoluter Lieblingscharakter. Diesen Quatsch kann aber selbst er nicht retten. Die Sandschlangen wirken wie Darstellerinnen aus dem letzten Resident Evil Teil, die Handlung ist unsinnig und ich verstehe auch nciht, warum Jaime plötzlich soviel Gefühle für seine Tochter hat. Alles komisch, lieblos hingeklatscht und größtenteils unsinnig. Lediglich die Wassergärten + Doran waren richtig gut. Dafür gibts dann auch :thumbup:
      There is no justice in the world. Not unless we make it.
      Ich persönlich fand die erste Staffe noch ziemlich gelungen, mal abgesehen von Kleinigkeiten (vor allem Cerceis Charakterzeichnung / nicht wirklich passende Schauspieler / zu wenig Informationen über die epische Hintergrundgeschichte) war ich mit der Umsetzung ganz zufrieden, klar kann man Martins wirklich sehr komplexes Werk nicht 100% umsetzen, das hab ich auch verstanden.
      Für mich fand der "Niedergang" der Serie aber schon mit der 2.Staffel an :
      Dinge "wegzulassen" sind eine (vielleicht auch notwendige) Sache, aber relevante Handlungsstränge einfach komplett umzuschreiben eine ganz andere ! Neben der Einführung von Talisa hat mich am allermeisten der Arya-Tywin Stang gestört, in dem Tywin wie "der-liebe-Opa-von-nebenan" darestellt wurde.
      Ab da hab ich die Serie eigendlich nur noch geguckt um zu sehen was sich D&D noch so abstruses einfallen lassen. Angst gespoilert zu werden habe ich kaum ... die Serie ist mittlerweile so was von weit weg von den Büchern.
      I have been called many things, my lord, but kind is seldom one of them [Aemon Targaryen]
      @ Lady Forlorn

      Naja Tywin empfand ich nie als "lieben-Opa-von-nebenan". Ich finde in seinen Gesprächen mit Arya wird er auch zu keinem Zeitpunkt so gezeichnet. Er respektiert lediglich ihre Stärke, ihren Überlebenswillen und ihre Intelligenz und nutzt diese Fähigkeiten zu seinem Vorteil. Er zeigt ihr ja auch ganz klar Grenzen auf, als sie einmal den falschen Ton einschlägt.
      Tywin ist für mich auch im Buch ein beherrschter, intelligenter, autoritärer Mann, der zu keinem Zeitpunkt unnötig grausam ist, aber tut was getan werden muss und das mit allen Mitteln. So empfand ich ihn auch in der Serie und seine Charakterzeichnung, war gerade wegen den Szenen mit Arya, sehr gelungen. Er ist hier nicht nur ein kaltes Monster, sondern ein realistischer Charakter.

      Ich fand es aber auf der anderen Seite schade, dass Roose Bolton dadurch Screentime verliert. Ich denke er hätte eine besser Einführung dringend gebraucht, da er generell in der Serie doch sehr blass wirkt.

      Mich hat da viel mehr die Shae ab Staffel 2 gestört, die plötzlich unbedingt Sympathieträgerin werden musste und Sansas große Schwester und Beschützerin gespielt hat. Fand ich vollkommen daneben. Als ob eine abgebrühte "Hure" wie Shae für ein verwöhntes Adelsmädchen wie Sansa Mitleid empfinden würde. Fand ich irgendwie ziemlich fehlinterpretiert. Ihr Verrat wirkte dadurch auch sehr konstruiert und irgendwie nicht passend.
      There is no justice in the world. Not unless we make it.
      Wie man sich denken kann, steh ich der ganzen Sache nicht sooo kritisch gegenüber. Aus dem einfachen Grund, das die Serie sich ruhig von den Büchern entfernen soll, damit ich nachher beim lesen ein wenig mehr Überraschungen finden werde, weil die Serie die Bücher locker überflügelt. Ist also das genaue Gegenteil von deinem Punkt 4 und 1.

      Das geliebte Szenen aus Büchern nie wirklich zufriedenstellend umgestellt werden können sollte klar sein, allerdings schafft es die Serie gehasste szenen im Buch wieder halbwegs spannend umzubauen. Der gaaaaaanze umgefriemelte Briennestrang bei mir zum Beispiel. Im Buch schnarch ich da bald ein und in der Serie ist wenigstens bissl Action drin.

      Charakterentwicklungen gibt es dennoch, man kriegt sie selbstverständlich nur nicht so gut mit weil wir in der Serie nur beobachten und nicht mitdenken aus POV-Sicht.
      “The storms come and go, the waves crash overhead, the big fish eat the little fish, and I keep on paddling. "
      Varys
      Staffel 1 fand ich, abgesehen von einigen Fehlentscheidungen wie Erklärfinger, der häufigen Sexposition und Lysas Stillung von Robin fast schon perfekt. Es gab dort sooo viele gut umgesetzte Szenen, so viel Spannung, dezentes Foreshadowing, tolle Dialoge und alle großen Plotpoints wurden stilsicher umgesetzt, gerade Baelor war im TV der gleiche Hammer wie auf den Buchseiten.

      Staffel 2 hat dann ganz schön verschlungene Wege eingenommen und vieles war sogar schlecht (z.B. die ständigen Bordellszenen, Quarth, fast alles nördlich der Mauer). Insgesamt haben aber die spannenden Handlungsstränge deutlich überwogen, Tyrion, Theon, Blackwater, Arya...alles top und spannend anzusehen.


      Staffel 3 hatte seine Höhen (Astapor, Brienne & Jaime, Tyrions Hochzeit) und seine Tiefen (manch langweiligen Filler zu Ungunsten wichtigerer Szenen, die schlecht inszenierte Flucht der Nachtwache, Theons Folter). Die Red Wedding hätte mit einer anderen Umsetzung noch besser gewirkt, aber die Szene war weit davon entfernt, eine schwache Umsetzung zu sein. Ich hatte einen ähnlichen Magenkrampf wie noch im Buch.

      Staffel 4 hatte viele Höhepunkte, aber man hat zum erstem Mal gemerkt, dass es den Machern irgendwie über den Kopf wächst. So wurde Tyrions Flucht, neben der Red Wedding wahrscheinlich DER Plotpoint von ASOS total überhetzt und unspektakulär inszeniert und der Abschlussdialog mit Tywin war überraschend uninteressant. Statt CGI-Skeletten hätte ich gerne diesem Handlungsstrang mehr Bedeutung zugerechnet. Auch Yaras Befreiungsaktion und die Thenns waren lächerlich. Ansonsten aber eine gute und actionreich inszenierte Season, die in fast jeder Folge Laune gemacht hat.


      Season 5 hat nun einfach nichts von alledem. Wichtige Plotpoints wie die Wahl zum LC erscheinen in der Serie wie kleine Nebensächlichkeiten und viele Änderungen sind einfach dumm und undurchdacht

      Ein paar positive Aspekte gibt es aber doch:

      - der High Sparrow ist eigentlich perfekt gecastet. Erinnert an Papst Franziskus, aber hinter der weichen Schale verbirgt sich ein absoluter Hardliner. Als Tywin-Ersatz eine gute Wahl (auch weil er vom Charakter völlig anders daherkommt, aber Cersei ebenso maßregeln kann). Überhaupt ist der KL-Plot meiner Meinung nach der stärkste in dieser Season

      - Stannis wird endlich endlich nicht mehr als reiner Fiesling dargestellt. Seine Szene mit Shireen war eine der schönsten der ganzen Serie.

      - Tyrion auf Reisen ist immer amüsant anzuschauen. Zwar wird hier ganz schön gehetzt (hi slavery, bye slavery), aber es macht einfach Spaß...selbst mit einem wortkargen Grummel wie Ser Jorah funktioniert Tyrion. Die Gesangseinlage in Valyria war top.

      Das war es leider aber auch schon. Alles andere gefällt mir in dieser Season einfach nicht. Und zwar gar nicht.
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)

      Post was edited 1 time, last by “Faulpelz” ().

      Ich war bei den ersten drei Staffeln auch noch voll begeistert. Wobei ich Staffel 1 + 2 vor den Büchern gesehen hatte, daher eh noch nicht viel zu meckern hatte. Aber auch im Rückblick fand ich bis auf Kleinigkeiten, alles sehr sehenswert und den Großteil der Änderungen nachvollziehbar. Auch die dritte Staffel fand ich noch sehr schön.
      Die vierte fing doch schon stark an, mich zu nerven. Sie hatte noch einige schöne Szenen und Folgen, aber vieles war auch schon schwer daneben. Mit der überflüssigen Greyworm/Missandei - Lovestory hätte ich noch leben können, auch wenn die Screentime meiner Meinung nach hätte besser verwendet werden können. Den Oberyn-Gregor - Kampf fand ich einfach furchtbar, der eine stampft durch die Gegend (war auch der wirklich schlechteste Gregor-Darsteller bisher...), der andere hüpft Pirouetten als wolle er beim Russischen Staatsballett vortanzen.
      Und die Endszene? Sorry, das war mir selbst für GoT too much und zu splatter.
      Die Darstellung der Thenns als kannibalistische Psychopathen zum Beispiel. Die ganze Darstellung der Wildlinge...
      Vorher schleichen sie noch über die Mauer, killen einen einzelnen älteren Mann, damit der sie nicht an die NW verrät und dann metzeln sie sich durch jedes Dorf auf ihrem Weg zum Castle Black und lassen auch noch Olly laufen, damit der der NW berichtet! Hallo? (Und jetzt bei STaffel 5 wünschte ich, sie hätten das Kackblag aufgefressen...)
      Und Staffel 5 hatte für mich bisher wenige nette Momente. Es überwiegt ?( und :monster: ...
      Something about the howling of a wolf took a man right out of his here and now and left him in a dark forest of the mind running naked before the pack.

      A Game of Thrones, Tyrion I
      Auch ich muss sagen, dass mich die Serie zusehends enttäuscht. Nicht nur das Weglassen der Graufreud Storyline (bzw. das eventuell verschieben) wirkt, als ob etwas Essenzielles vergessen wurde, nein auch das Gesamtbild nimmt meiner Meinung dadurch enormen Schaden. Da zwei bereits gut gecastete und integrierte Charaktere plötzlich verschwinden (Asha / Balon). So viele gute Storylines die im Buch so wunderbar zusammenspielen, werden einfach verhunzt für hier und da mal eine Romanze (Grey Worm und Missandei), unnötige Kampfszene (Craster´s Keep) oder Action (Sandsnakes). Ich weiß zwar D&D können theoretisch machen was sie wollen, aber ich finde es trotzdem etwas verwerflich, die beste Geschichte die ich je lesen durfte so zu zerpflücken, dass kaum was von der Spannung, die beim Lesen übertragen wird, in der Serie ankommt. Buchleser eventuell zu Spoilern, nur um mit einem weiteren schlecht umgesetzten Tod
      Show Spoiler
      Jojen, Manke und Barristan
      für einen Moment Spannung zu erzeugen finde ich äußerst verwerflich, da sie in der Serie meiner Meinung nach zum völlig falschen Zeitpunkt vonstattengehen.
      Zusammengefasst ist für mich Game of Thrones also nur noch eine welkende Blume, die von ihrem einstigen Glanz lebt und selbst wenn sie jemals wieder erblühen sollte, niemals ihre einstige Schönheit erreicht.
      To know is truth,
      and people fear the truth
      Meistens lese ich Buch & schaue Serie gleichzeitig.
      Ich habe zB mit den Büchern angefangen und da mir diese gut gefallen haben,
      habe ich zusätzlich die Serie geschaut.
      Staffel 1 fand ich überragend, habe selten eine Serie (oder einen Film) gesehen, die so stark auf dem Buch basiert...
      Da sind ja teilweise ganze Gespräche aus dem Buch genommen.. Zumindest hatte ich damals den Eindruck.
      Auch von Staffel 2 und 3 war ich noch begeistert und an Staffel 4 hatte ich jetzt auch nicht wirklich etwas zu meckern.
      Staffel 5 kann ich mir zurzeit leider nicht anschauen. Ich hab die ersten 2 Folgen gesehen (da hatte ich noch Sky....*seufz*) und schaue mir inzwischen Clips auf youtube an und lese fleißig mit ,was passiert.
      Zudem lese ich aber auch das letzte Buch im Moment auf englisch, daher merke ich natürlich genau, was alles abgeändert wird.
      Ich muss sagen, dass mir einige Änderungen ganz gut gefallen, auch wenn ich das natürlich nicht so bewerten kann, wie jemand, der die Serie im Moment schaut. Ich fand die Idee, Sansa nach Winterfell zu schicken, gar nicht mal so schlecht, da Sansa im Buch eher im grünen Tal versauert und es sich auch nicht gelohnt hätte jetzt noch Jeyne Pool einzuführen. Aber es kann natürlich sein, dass die Umsetzung von der ganzen Sansa-Theon-Ramsay- Geschichte nicht so gelungen ist.
      Finde es auch gut, dass Brienne weiterhin in die Sansa-Geschichte verwickelt ist, da der ganze Lady Stoneheart- Spaß im Buch meiner Meinung nach doch etwas abstrus ist.
      Trotzdem habe ich inzwischen auch den Eindruck, dass es mir weniger Spaß machen wird, die 5. Staffel anzuschauen (wenn ich sie dann endlich komplett sehen kann). Einfach weil es nur noch darum geht die Story voranzutreiben und irgendwelche Action und Schockmomente einzubauen.
      Mir fehlen da die Details, die ganzen Geschichten über die einzelnen Familien & ihre Charaktere (Staffel 1) und irgendwie auch der Kampf in Westeros selber.
      In Staffel 1-3 ging es darum, dass die Lannisters sich mit den Starks streiten. Jeder hat seine Verbündeten. Auf der einen Seite haben wir Tywin, Joffrey und Cersei, auf der anderen Ned und Robb. Zudem gibt es noch ein paar Leute außenrum, die ihre eigenen Interessen verfolgen, z.B Stannis, die Nachtwache oder auch Margaery, der es ja eigentlich nur darum geht, Königin zu werden.
      Nach der "Red Wedding" sind die Starks aber so gut wie ausgelöscht. Es geht nur noch um einzelne Teile in Westeros und man achtet auch nur noch darauf, wie die Hauptcharaktere zurecht kommen und ob sie überleben oder nicht. Das ist irgendwie schade...
      Das ist doch mal ein netter Thread, bei dem ich mich super auslassen kann. Ich habe die ersten beiden Staffeln gesehen, anschließend alle Bücher gelesen und danach Staffel 3 bis Staffel 5 Folge gesehen. Einen Reread der Bücher habe ich bisher nicht gemacht. Dafür vor jeder neuen Staffel einen Rewatch aller vorherigen Staffeln und eine neue Folge schaue ich meist zweimal innerhalb einer Woche. Meine allgemeine Einstellung habe ich woanders bereits kundgetan, aber serviere sie euch jetzt nochmal üppiger und mit Variationen.

      Talisa: Keine Ahnung warum der Aufschrei so groß ist. Das Bündnis mit den Freys bricht wie im Buch. Ich sehe aktuell auch nicht, dass Jeyne Westerling noch eine bedeutende Rolle für das große Ganze hat. Die Platzierung der schwangeren Talisa auf der Red Wedding versetzt einem einen ordentlichen Schlag. Und das Tywin ein schlaues Kerlchen ist, weiß man auch ohne die Beeinflussung der Westerlings.

      Die Beam-Debatte: „Oh, ist Petyr wieder geflogen?“ Zeit und Strecken sind hier eine Nebensache. Selbst der Herr Martin achtet darauf nicht so sehr, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Und da Zeitangaben in der Serie extrem selten sind, sind diese „Logiklöcher“ sehr subjektiv. Und nur weil wir Szenen/Plots in den gleichen Folgen sehen, bedeutet das nicht, dass diese wirklich zeitgleich innerhalb der Geschichte ablaufen.

      Spoiler-Vorwurf: Ich bin froh über jede neue Info die ich in Büchern, Serie und Internet finde. Der Serie vorzuwerfen, dass Sie Buchleser spoilert, empfinde ich als falsch. Jeder bzw. fast jeder sollte wissen, dass es dazu kommt und dann kann man für sich entscheiden, ob man die Serie weiterschaut. Die Produzenten können wenig dafür, dass Martin nicht der schnellste Schreiber ist. Außerdem gibt es viele Details bei einer langjährigen Serie zu beachten. Das Personal kann nicht nach Lust und Laune gebunden werden und man muss sich an Wege halten, die im Hintergrund schon längst eingeschlagen wurden.

      Liebesgeschichten: Missandei/Grey Worm gefällt mir gut. Es ist ein toller Aspekt und nachvollziehbar, dass die Unsullied durch ihre gewonnene Freiheit menschlicher werden. Außerdem erhöhen solche Szenen bei vielen Menschen die Empathie für die Figuren.

      Rache an den Brüdern: Jon will nicht, dass Mance mehr Informationen bekommt als nötig. Die Abtrünnigen sind somit eine Sicherheitslücke. Darüber hinaus ist die Nachtwache eine Bruderschaft. Die Rache bzw. die Gerechtigkeit, die hier auch einen Platz einnimmt, passt zum Orden. Das Go bekommt Jon in der Hoffnung, dass sie ihn loswerden.

      Viper vs Mountain: Toller Fight. Schöne Kameraarbeit. Hartes Ende. Mit solchen Szenen hebt man sich von der Konkurrenz ab, wird Gesprächsthema und erfolgreicher.

      Jon als Lord von Winterfell: Warum sollte er nicht überlegen? Er will das Überleben von Bran und Rickon geheim halten. Da darf er diese nicht als Grund nennen, warum er ablehnt. Vielleicht ging ihm durch den Kopf, den Posten anzunehmen und ihn wieder abzugeben, wenn die Sicherheit im Land gewährt werden kann.

      Egel-Orakel: Anscheinend werden die Eiseninseln in Staffel 6 mehr beleuchtet (siehe Casting Staffel 6).
      Vergewaltung von Sansa: Innerhalb der Serie ist die Vergewaltigung bzw. Ramseys vermeintlicher Anspruch auf Sex mit seiner Ehefrau nachvollziehbar. Wie sich in Folge 7 und 8 zeigt, ist Sansa dadurch nicht gebrochen.

      Sansa/Ramsey: Wer weiss 100% was Petyrs Plan ist? Keiner von uns. Vielleicht sollte man hier nicht vorschnell urteilen. Außerdem ist Petyr dafür bekannt, Menschen erfolgreich zu manipulieren.

      Erklärbär: Ja, in der Serie werden einige Sachverhalte direkter erklärt. Das muss zum Teil auch so sein, damit die meisten Zuschauer leichter folgen können. Ich kenne aus meinem Umfeld zig Leute, die die Serie extrem anspruchsvoll finden. Nicht jeder schaut die Folgen öfter und die Vielfalt an Charakteren und Verbindungen kann schnell überfordern.

      Skelette: Die Jungs sind halt schon vor langer Zeit gestorben. Da lässt das Gewebe auch mal nach. Vielleicht kommen die ja auch noch in den Büchern vor.

      Nun nochmal allgemein: Man sollte die Serie als Serie bewerten und ob diese für sich funktioniert. Und das tut sie in meinen Augen und für viele Nichtbuchleser überdurchschnittlich bis sehr gut. Ihr wollt Logiklöcher? Dann schaut euch mal Under the Dome an. Settings, Effekte, Soundtrack, Schauspieler sind bis auf einige Ausnahmen grandios. Und letztendlich hat eine Serie andere Ansprüche zu erfüllen als ein Buch. Außerdem ist es einfach zu früh, jeder (vermeintlichen) Änderung den „Logikloch-Stempel“ draufzudrücken. Wir wissen nicht, wo viele Sachen hinführen. Weder in der Serie noch in den Büchern.

      PS: Nein, es gibt auch Dinge die mir nicht so gut gefallen. Darunter fallen die Sandsnakes, Tywins Tod und ein paar andere Kleinigkeiten, aber die positiven Seiten überwiegen in hohem Maße. Ich kenne nicht viele Serien, die so viel Qualität hervorbringen.

      Awesome wrote:

      Keine Ahnung warum der Aufschrei so groß ist.

      Schau dir einfach den Talisa-Thread an, dann verstehst du vielleicht die Argumente der "Aufschreier".

      Awesome wrote:

      Jon will nicht, dass Mance mehr Informationen bekommt als nötig. Die Abtrünnigen sind somit eine Sicherheitslücke.

      Sind sie eben nicht, weil die Brüder über keine Informationen verfügen, die Mance nicht sowieso schon hat oder sich ganz leicht durch seine Wargs besorgen könnte.

      Awesome wrote:

      Die Rache bzw. die Gerechtigkeit, die hier auch einen Platz einnimmt, passt zum Orden.

      Aber doch nicht in einer Situation, wo die dringlichste Aufgabe die Verteidigung der Schwarzen Festung vor aus dem Süden heranrückenden Wildlingen sein sollte.

      Awesome wrote:

      Ihr wollt Logiklöcher?

      Nö, eigentlich nicht.
      Darüber hinaus empfinde ich den Vergleich mit anderern Serien als nutzlos. Mir ist relativ egal, ob "Under the Dome" eine grottenschlechte Serie ist. Mir geht es nur um Game of Thrones, welches sich aufgrund seiner Vorlage an ganz anderen Ansprüchen messen lassen muss.
      Das Wiki von Eis und Feuer freut sich über deine Mitarbeit. Schau mal vorbei: eisundfeuer.fandom.com/de
      __________________________________________________________________

      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont
      Talisa war die erste große Änderung, bei der sich die Macher dafür entschieden haben, einen cleveren Twist aus dem Buch in billiges Klischee zu verwandeln.

      Robb im Buch stirbt, weil er ein Ehrenmann sein wollte. So wie er es von seinem Vater gelernt hat.

      Serienrobb wird erdolcht, weil er die hübsche Talisa "im Affekt" heiratet (geht das überhaupt?), um keine wieselähnliche Freyschnepfe schwängern zu müssen. Das war seiner sonstigen Darstellung als überraschend fähiger und reflektierter junger Feldherr völlig zuwiderlaufend.


      Im Vergleich zu dem gannzen "wir schicken Sansa nach Winterfell und lassen sie vergewaltigen - for the lulz" oder Dorne-Scheiß aus Season 5 aber eine regelrecht harmlose Änderung.
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)
      Nur weil jemand ein guter Feldherr ist, muss er in anderen Lebensbereichen genauso gut handeln. Für mich ist Robbs Entschluss nicht gerade klug, jedoch lässt Liebe viele Menschen dumme Dinge machen.Fehlentscheidungen kennt wohl jeder und nicht jede Entscheidung die man trifft, ist logisch. So sehe ich das auch bei Jon. Sein Gedankengang ist für ihn in dem Moment schlüssig. Wenn er länger drüber nachdenkt vielleicht nicht mehr. Aber so ist das Leben.

      Den Talisa-Thread habe ich zwar mal gelesen, aber viel ist nicht hängen geblieben :D Ich kann die Änderung gut akzeptieren, da sich für mich nichts gravierendes geändert hat.

      Nun, ich sehe einen Vergleich mit anderen Serien nicht als nutzlos an. Ich merke ja selbst, bei welchen Serien ich lange hängen bleiben, welche mich nach mehreren Staffeln noch immer fesseln und begeistern oder bei welchen ich aufgebe oder welche zum Guilty-Pleasure mutieren. Durch diesen Vergleich landet Game of Thrones auch in meine Top 3.

      Vergleiche zu den Büchern ziehe ich auch zwangsweise. Jedoch versuche ich diese möglichst wertfrei zu halten und das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum ich viel von der Serie halte. Ich sehe Buch und Serie für sich auf sehr hohem Niveau. :thumbsup:
      für mich Staffel 1-4 bis auf die letzte Folge von Staffel 4 das BESTE was es jemals im TV oder im KINO gegeben hat! und es gibt keinen Film der imdb top 100 den ich noch nicht gesehn hab. Sprich ich weiß von was ich rede!

      Erster Gedanke. Der hat keine Ahnung. Die Aussage ist nicht Ansatzweise nachvollziehbar.
      Zweiter Gedanke. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden...
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
      Ich habe damals ohne die Bücher zu kennen mit der ertsen Staffel begonnen (suche nach neuem "Serienmaterial", oh, Thema klingt interessant- oh, Sean Bean spielt mit...) und war ziemlich angetan, habe mir aber als Lesejunkie schnell die Bücher besorgt- alle "damals" vorhandenen 8 Bände der alten Übersetzung als Paket bei Ebay.
      Je besser ich die Bücher fand, desto schlechter fand ich die Serie- Staffel 1 prima, Staffel 2 gut, Staffel 3 - mähhm. Ausgestiegen bin ich 1 Folge vor Ende der 3ten Staffel. Jetzt lese ich nur noch die Rezensionen und denke mir ständig: WtF???????????? Danke, ich bleibe bei den Büchern, den Quark muss ich mir nicht mehr antun (und ich hoffe im Stillen, dass es den Machern von Outlander gelingt, auch nach Staffel 1 der Buchvorlage treu zu bleiben und dass sie die kommende Serie zur Uthred-Saga nicht vergeigen...)
      Gruß, Beltane
      "See the path cut by the moon - for you to walk on"
      Ich muss ehrlich sagen, dass es mir bei GoT nicht so schwer fällt Buch und Serie zu trennen.
      Ich mag die Bücher, aber ich mag auch die Serie und Veränderungen, wie zB Talisa haben mich eigentlich bisher nicht gestört.
      So viel ich mich zB bei der Hobbit- Verfilmung über den ganzen Quark aufgeregt habe, so wenig interessiert es mich bei GoT. (Na gut, das ist vielleicht übertrieben ;))
      Aber was natürlich auch schade ist, dass immer mehr GoT-Fans weniger Lust haben, die Serie anzuschauen. Das sollte eigentlich nicht so sein.