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Fazit und Urteil über Staffel 5

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      Fazit und Urteil über Staffel 5

      Da ich jetzt alle Folgen gesehen habe würden mich eure Urteile über die gesamt Staffel nun interessieren, besonders auch die der Nicht-Buchleser.

      Ich persönlich war ja ziemlich entgeistert über diese Staffel. Die ersten drei habe ich damals in einer Woche oder weniger geguckt, wobei ich da auch noch nicht die Bücher gelesen hatte. Die Vierte war dann die erste als Buchleser, aber trotzdem war sie immer noch ansehnlich. Nicht mehr so spannend, aber eine würdige Verfilmung mit einigen Highlights (Oberyn, besonders sein Kampf mit dem Berg z. B., Sandor und Arya...). Die 5. Staffel hat mir im Grunde gar nichts gegeben. Obwohl viele Abwandlungen in der Handlung angekündigt waren haben die kommenden Ereignisse mich kein bisschen gefesselt. Auch die Handlungsstränge, die mehr oder weniger nur in der Serie zu sehen sind haben bei mir kaum Spannung aufgebaut und mit der Zeit habe ich auch viele der Charaktere zunehmend emotionsloser betrachtet. Die ersten 4 gucke ich mir, obwohl mir die Bücher inzwischen viel mehr gefallen, immer noch gerne an, also liegt es nicht nur an der Lektüre.

      Zum Einen war da das rasche Abspulen einiger Handlungen. Es geht alles Irgendwie viel zu schnell. Zack da heiratet Dany Hizdahr. Zack da sind die Glaubenskrieger. Zack da sitzen die Tyrells und Cersei im Knast.
      Dann waren viele Handlungen unlogisch. Warum lassen sich Magaery und Loras Tyrell abführen von zwei Fundamentalisten mit Baseballschlägern während ein Haufen untätiger Königsgardisten dahinter steht? Warum hat Dany in der großen Arena 20 Leibwachen dabei und die lassen einen Maskierten auch noch ohne Weiteres durch. Wie können Theon und Sansa eine 30 Meter hohe Mauer runterspringen? Warum läuft ein Ser Barristan Selmy durch eine Stadt in der es von Attentätern nur so wimmelt obwohl es seine ureigenste Aufgabe ist die Königen zu beschützen? Warum lassen sich die besten Soldaten der Welt von ein paar mit Dolchen bewaffneten Maskierten abmetzeln ohne jede Kampfordnung? Und dann diese Schlacht von Stannis unkoordinierten, desertierenden Fußsoldaten gegen die Kavallerie der Boltons (der beste Feldherr der sieben Königslande???) Warum lässt Thorne die Wildlinge durch aber sticht dann Jon ab?
      Ich hatte schon immer so meine Probleme mit Logikfehlern in Filmen, auch wenn ein Film nun mal nicht alles super realistisch darstellen kann, aber das sind mir dann doch ein paar zu Viele und zu Krasse.
      Desweiteren war das große Sterben von Nebencharakteren; Manke Rayder, Meryn Trant, Barristan Selmy, Shireen, Selyse und (vermutlich) Stannis Baratheon), Miranda, Myrcella (ich bin mir ziemlich sicher das sie tot ist) ein bisschen zu billig.
      Zudem hat die Brutalität in GoT inzwischen fast etwas Normales. War man anfang noch schockiert wenn ein Janos Slynt einen Säugling absticht, wird Sansa jetzt mal eben vergewaltigt, Meryn Trant geilt sich daran auf Kinder zu verprügeln und wird dann brutalst möglichst abgestochen, die gehäutete Frau, Stannis verbrennt seine eigene Tochter...klar war die Brutalität von Anfang an zentraler Part des Realismus in GoT aber irgendwie ist es mir inzwischen zu viel unnötige effektheischende Gewalt. Es fehlten auch ein bisschen die positiven Lichtblicke die Hoffnung machen, die schönen Szenen.

      Staffel 6 werde ich also nicht nur wegen sicherer Spoiler für die Bücher nicht gucken, sondern auch weil ich so enttäuscht von Staffel 5 war, dass es sich kaum lohnt weiter zu gucken.
      Hier auch noch mal die (vermeintlichen) Spoiler für Buchleser zusammengefasst:
      Spoiler anzeigen

      1. Tyrion trifft Dany, war jetzt für mich ohnehin sehr wahrscheinlich und wird denke ich im Buch auch passieren.
      2. Valyrischer Stahl hilft gegen Weiße Wanderer (wurde vermutet war aber keineswegs klar)
      3. Stannis hat mit dem Ausgang der Saga vermutlich Nichts zu tun (auch nicht gesichert aber nun wahrscheinlicher geworden)
      4. Jon ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht einfach nur verletzt wie manche annehmen
      5. Dany wird sich die Dothraki vermutlich nicht durch Kampf unterwerfen, hier viel zu viele selbst für Drogon
      Vor Allem bei Stannis hatte ich in dieser Serie noch nicht mit einem so weit entwickelten Handlungsstrang gerechnet - enttäuschend.
      Ich schließe mich mal mit meinem Fazit an.
      Rein Positiv:
      Prinz Doran, und auf seine Person allein freue ich mich in Staffel 6 bezogen auf Dorne
      Theon, vom Drumherum mal abgeshen, war es beeindruckend seine Mimik zu verfolgen.
      Cersei, Walk of Shame, aber auch alle Szenen davor, Lena Headey ist großartig!
      Hardhome als Folge! Sehr spannend und mitreißend.
      Arya: mit Außnahme der letzten 2 Folgen, tolle Kulisse und auch Jaquen als Kindly Man war gut.
      DAvos: nur tolle Szenen!

      Gemischte Gefühle:
      Sansa: ich war fast froh über die Änderungen, denn die gesamte Staffel auf der Ähr mit Robin wäre mMn sehr langweilig geworden. Auch Sophie Turner spielt sehr gut. Und es war schön sie in WInterfell zu sehen. Die Vergewaltigung musste ja kommen, auch wenn es schwer zu sehen und ertragen war. Wie sie überhaupt da rein geraten ist, LF grandios dämlicher Plan und das ganze drumherum ging gar nicht.
      Ramsay: die Rolle ist abartig, und ja er ist grausam, aber ein toller Schauspieler und Musiker (gehört nicht hierher, aber wer musikalisch interessiert ist, aknn mal reinhören.)
      Tyrion: ich war ganz froh, dass er bei den Einschränkungen am CAst (Kein JonCon, Kein Aegon) so schnell in Meereen ankam. Intelligente Dialoge in Meereen, ich freue mich auf ihn und VArys in Staffel 6.
      Jon: Nach Staffel 3 fing ich wieder an Sympathien zu entwickeln, bis zur letzten Folge. Sein letztes Gespräch mit Sam hat dann fast alles wieder vernichtet, so stelle ich mir keinen LK vor, abe es ging wohl um die Freundschaft. DAs Attentat war bitter und da ich eh shon fast beim negativen bin: völig lieblos und durch gehetzt.

      Negativ:
      Dorne: Story flach, dumm, nervig. Die Sandsnakes schlimm. Fällt mir nicht mehr zu ein, es wird ja so gerne getötet, bei den dreien bitte weiter machen. Und Ellaria gleich mit.
      Missandei und Greyworm: nervig, weg mit solchen Szenen.
      Die Spatzen und der Anhang: der High Sparrow war ok, die Entstehung und Machterlangung gehetzt und unlogisch.
      Stannis, Mel, Selyse: Stephen Dillane: Respekt! Die Handlung: voller Logiklöcher und am Ende verbennt er sein Kind und Erben, obwohl er kurz vorher fat leidenschaftlich seine Gefühle offenbart für Shireen. Unfassbar. Ob es absehbar war ist egal, das ein Kind geopfert wird, kann man, wenn es sein soll, bitte etwas logischer aufbauen, anstatt Andeutungn in Massen zu machen.
      Brienne und Pod: Dämlich....es ging los mit der Aktion im Gasthaus und endet damit dass sie sich in der Sekunde abwendet, in der Sansa die Kerze anzündet........
      Meryn: Die Prügelszenen der Kinder und die Andeutungen in der Folge vorher waren abartig. Und sein Tod war es auch. Ich ahne, dass es zeigen soll, wie kaputt Arya ist. Aber soviel Holzhammer muss nicht sein.
      Dany: Nevt mich und auch von dem Abflug mit Drogon habe ich mehr abwartet. Es ist sicher sehr schwer, sowas "realistisch" darzustellen. Und Ser Barristans Tod hat mich sehr enttäuscht, ich hatte die große Hoffnung, dass er viel mehr von früher erzählt
      Das ist alles was mir aktuell einfällt. Unterm Strich bin ich sehr enttäuscht von Staffel 5, denn die Qualität der Geschichten hat wirklich nachgelassen. Die meisten Hauptdarsteller sind trotzdem toll und da ich ein Serienjunkie bin, werde ich auch Staffel 6 gucken, um zu sehen wie die Serie weiter geht. Spoiler bezogen auf das Buch stören mich nicht, ich kann beides ganz gut trennen. Ich gucke auch regelmäßig mit Unsullied gemeinsam. Auch da sind alle enttäuscht von der Staffel. Zuviel Brutatlität komprimiert und auch sie vermuten Effekthascherei.
      Gabs so einen Thread nicht schonmal?

      Ich machs kurz:

      Daumen hoch für:
      -Hardhome. Eine der besten Folgen der Serie und eine der besten Folgen einer Serie überhaupt. Passt überhaupt nicht zum Rest der Season, abgesehen von Clarkes hölzernem Schauspiel hat hier echt alles gepasst.

      - Cersei: die einzige Schauspielerin, die in dieser Season besser spielt als sonst. Ihr Handlungsstrang ist zwar nicht logisch umgesetzt, aber hält am ehesten die Qualität, die man von GOT gewohnt ist. Der Walk of Shame war eine wirklich großartige Szene.

      - der High Sparrow. Besser als im Buch, was dem tollen Schauspieler geschuldet ist. Die Sparrows an sich sind leider schlecht umgesetzt.

      - die Shireen-Szene in Episode 4. Wäre die Stannisstory danach nicht so den Bach runtergegangen, hätte allein die Shireen/Stannis-Kombination es erlaubt, Stannis zu einem Hauptcharakter statt Semi-Hauptcharakter wie sonst zu machen.

      - Doran: gut gecastet. Bekommt leider GAR nix zu tun. Was eine Verschwendung.

      -Arya in Braavos. Das Haus of B&W fand ich ziemlich langweilig, aber ihre Ausflüge auf die Straßen der Stadt sind gut gemacht. Genau so hab ich mir Braavos vorgestellt (nur die flamboyanten Duellisten fehlen).

      Alles andere war meiner Meinung nach UNTERIRDISCH. Das Schauspiel ist zwar nach wie vor solide bis sehr gut, aber das Writing einfach nur unfassbar schlecht. Das beginnt bei Mereen, wo nichts Sinn ergibt, geht über die völlig undurchdachten Sansa-Story, verschlimmert sich, wenn man Brienne betrachtet (die immer zur rechten Zeit am rechten Ort ist..), wird grottig wenn man zu Stannis ab Episode 8 kommt und gipfelt in dieser grottenschlechten Exkursion nach Dorne, deren einziger Sinn war, Myrcelle sterben zu lassen. Srsly? Was haben sich die Schreiber dabei gedacht.

      Und Dorne war noch nicht mal der Tiefpunkt der Season. Das war leider Olly, der seit Episode 1 wirklich in JEDER VERDAMMTEN FOLGE mindestens 2 mal fies in die Kamera gucken durfte. Und Jons letzte Worte sind natürlich "Olly". Ist er jetzt in Olly gewargt oder was? Zumal seine ganze Sterbeszene hinten und vorne keinen Sinn ergibt.

      Fazit: Kings Landing, Braavos und Tyrions Trip sind "ok", Mereen mäßig, Winterfell, Brienne, Stannis und Dorne extrem grottig. Jons Story war ok, bekommt aber ein würdeloses Ende.

      Werde mir Season 6 wahrscheinlich nicht antun.
      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von "Ser Twenty of House Goodmen" (Vor einem Moment)
      Ich stimme da in sehr vielen Punkten zu. Trotzdem hat mir die fünfte Staffel wieder unglaublich viel Spaß gemacht und ich werde die Serie weiterhin gespannt verfolgen.

      Am schlimmsten fand ich persönlich aber die Tatsache, dass diese schöne realistische Mittelalterwelt mit der fünften Staffel einfach nicht mehr funktioniert und dadurch viel von ihrem Realismus verliert.
      Ich fand Miranda z.B eine sehr schöne Ergänzung, allerdings ist ihre Charakterzeichnung nicht "A song of ice and fire" würdig. Sie passt viel besser zu einem schlechten historischen Roman. Die Tochter des Hundezwingers, die perfekt mit dem Bogen umgehen und diesen auch noch sehr gerne auf adlige Frauen richtet. Das ist Trash mehr nicht!!!
      Ich verstehe auch nicht was sie mit Sansa vorhatte??? Wollte sie sie anschießen oder was??? Sehr schlau die Ehefrau des Sohnes des Wächters des Nordens anzuschießen. Sie hätte damit ja die Mutter ihres zukünftigen Lords angeschossen. Welche Frau aus dem gemeinen Volk traut sich sowas denn?
      Genauso verstehe ich auch nicht, warum Ramsay ihr soviel Respekt entgegbringt. Sie wird komischerweise beim Sex nicht misshandelt, hat keine blaue Flecken und ist ihm gegenüber sogar sehr frech. Seine hohe adlige Ehefrau, die Mutter seiner zukünftigen Kinder schlägt er hingegen jede Nacht blau. Passt für mich überhaupt nicht zusammen.
      Auch die vielen beliebigen und zufälligen Aufeinandertreffen zerstören den Realismus für mich einfach total z.B. Jaime und die Sanschlangen in den Wassergärten, Brienne und Sansa, Sansas Kerze und Briennes Aufbruch)
      Dann handelt Brienne auch oft unlogisch. Es macht einfach keinen Sinn dass sie ganz alleine den Turm bewacht. Wer hat diese Aufgabe eigentlich übernommen, bevor Brienne in Winter Town eingetroffen ist? Den Plan Sansa zu retten, gab es ja bereits vor Brienne. Warum überträgt sie Podrick nicht die Aufgabe als sie loszieht um Renly zu rächen?

      Genauso auch Loras. Wie gerne würde ich mal den Loras aus den Büchern sehen. Einen grandiose Kämpfer und gebildeten Adligen. Stattdessen serviert man uns wiedereinmal nur eine passive "Pussy", die auch noch so dumm ist und unwissend eine männliche Prostituierte als Knappen einstellt. Der Erbe von Rosengarten wählt als Knappen natürlich einen über 20 jährigen (viel zu alt!!!) ohne Familiennamen, Ruf oder finanzielle Absicherung!!! Das passt einfach null und lässt Loras einfach nur wie einen sexgeilen Idioten aussehen. Loras wäre die Möglichkeit gewesen einen sehr männlichen, erfolgreichen und starken Homosexuelle im TV darzustellen,stattdessen greift man aber wieder tief in die Klischeekiste. Richtig schade sowas.

      Mir hat aber trotzdem sehr vieles richtig gut gefallen. Die Storyline von Cersei war stark, die von Jon spannend und richtig packend und auch Aryas Geschichte fand ich gut verfilmt. Zudem war das Zusammenspiel von Ramsay, Theon und Sansa perfekt und für mich sogar die beste Leistung bisher. Die Storyline hätte trotz dem unlogischen Start sogar viel Potential gehabt. Ich verstehe aber überhaupt nicht, warum man Walda und Bolton überhaupt beim Essen thematisiert hat, wenn das ganze dann doch wieder komplett unter den Teppich gekehrt wird. Was hat Roose eigentlich die ganze restliche Staffel gemacht?
      Sehr schade fand ich auch Sansa letzte Szene. Die Kleine hat Kingslanding überlebt. Sie wurde jeden Tag körperlich und mental an ihre Grenzen gebracht und hat ihren Überlebenswillen nie aufgegeben. Immer war sie die Kämpferin. Sie hat gelogen und sogar die eigene Familie als Verräter bezeichnet, um zu überleben. Diesen krassen und starken Überlebenswillen habe ich immer bewundert und nun will Sansa sogar sterben!!! Verständlich ist das ja schon, aber dieser Handlungsverlauf ist einfach richtig schade.
      Generell kann ich sagen, dass meine drei lieblingscharaktere Sansa, Petyr und Jaime diese Staffel leider ziemlich verbockt wurden :(
      There is no justice in the world. Not unless we make it.
      Also Dorne war sicherlich unfassbar schlecht - besonders der inszenierte Überfall auf Myrcella in den Wassergärten und auch ich fand die Sandsnakes sehr abturnend nicht zu vergessen die unglaubliche Dummheit die der einst beste Ritter Westeros an den Tag legt. Der Tiefpunkt war aber für mich Stannis. Da hat nichts Sinn ergeben und es war einfach nur schrecklich anzusehen. Nicht zuletzt wie Melissandre sich abwendet als sie von dem Verlust der Pferde erfährt.
      Ich hatte immer das Gefühl dass die Folgen der 5. Staffel zu vollgestopft sind, ganz schlimm war die letzte (von einem Tod in den nächsten ''gerannt''). Ich hätte es schön gefunden wenn die ein oder andere Szene etwas detaillierter gewesen wäre und weniger gehetzt, was natürlich nur geklappt hätte wenn sie mehr Folgen produziert hätten.
      Für mich als Nicht-Buchleser (zumindest hab ich erst die ersten zwei englischen durch) war die Staffel am schwächsten. Besonders negativ hervorgestochen ist natürlich Dorne. Die Sand Snakes waren unglaublich mies - keine Ahnung obs an den Schauspielerinnen oder am Drehbuch lag. Ich tendierte, da sich ja eine ehemalige Oscarnominierte unter den Sand Snakes befindet, ja eher zu zweiterem. Alex Sidding empfand ich persönlich ziemlich lange als Verschwendung von Schauspielmaterial. Gegen Ende hat er wenigstens ein bisschen was zeigen können. Aber noch nicht genug, um mich auch nur annähernd für Dorne zu erwärmen.

      Die Mauer fand ich über lange Teile recht langatmig, dafür gings mir gegen Ende viel zu schnell. Und vor allem was ist die Logik dahinter? Thorne lässt zuerst Jon mit allen Wildlingen rein und führt später die Meuterei gegen Jon an? "For the Watch"?? Wenn es wirklich um die Sicherheit der Wache ginge, wieso warten sie nicht, bis Jon die Wildlinge in den Süden gebracht hat, anstatt den Menschen, denen sie ihr Leben verdanken, abzustechen? Glauben sie ernsthaft, dass die 5000 Wildlinge nichts unternehmen werden oder dass die 50 Brüder der Nachtwache in einem Kampf bestehen könnten? Tormund und der Riese würden vermutlich im Alleingang mit der Nachtwache fertig werden. Wollen Sie den Mord an Jon eventuell den Wildlingen in die Schuhe schieben? Na dann viel Spass beim finden eines Wildlings, der Jon trotz Hardhome gehasst hat und Schreiben kann (wenn nicht mal jeder in Westeros Lesen und Schreiben kann, werden es die Wildlinge wohl auch nicht können, vermute ich mal). Aber wer weiß, vermutlich pfeiffen D+D auf irgendwelche Logik und wollten einfach nur einen (weiteren) Cliffhanger am Ende der Staffel bringen.

      Kleiner Exkurs zum Attentat: Thorne hat mich ehrlich als Anführer des Attentats überrascht, aber nur im ersten Moment. Dann hab ich mal überlegt, wie viele der Nachwächter mir wirklich bekannt sind. Da wären Olly, Thorne, Sam und Edd. Edd ergibt nach Hardhome keinen Sinn, Sam wäre nie in Frage gekommen. Da blieben nur noch Olly und Thorne als bekannte Gesichter. Und es macht sicher mehr Eindruck, wenn der Anführer der Meuterei jemand ist, bei dem der Zuseher sich nicht fragt "Wer ist denn der"? Und bei Yarwick (seine beste Szene in der Staffel war für mich die "Less enemys"-Szene, und das auch nur wegen Stannis) oder Bowen Marsh hätten sich vermutlich viele diese Frage gestellt. Hätten es D+D geschafft, einen der beiden besser zu etablieren, hätte auch einer der beiden der erste sein können, der zusticht.

      Wo ich im Exkurs eben Stannis erwähnt habe. Ich war nie ein großer Stannis-Fan, das gebe ich zu. Mir persönlich ist er mir immer zu pragmatisch rübergekommen. Aber so pragmatisch, dass er sogar sein einziges Kind (und wohl auch einen der wenigen Menschen, für die er Zuneigung empfindet) verbrennt? Nein, das ging mir zuweit. Und dann haben sie im Finale sein Schicksal ja innerhalb von wenigen Minuten abgehandelt. Da merkt man meiner Meinung nach schon, dass D+D Stannis nicht mögen (bzw. mochten). Das ist deren gutes Recht, einen Buchcharakter (ich glaube, die haben mal was in die Richtung gesagt, dass sie Buch-Stannis nicht mögen) nicht zu mögen. Aber sie schreiben keine billige Fanfic, sondern eine Serie, da sollten solche persönlichen Vorlieben bzw. Aversionen eigentlich nicht vorkommen.

      Kings Landing (besonders Olenna und Cercei, nicht zu vergessen der High Sparrow) und den Arya-Strang (bis auf die Meryn Trant-Szenen) fand ich recht gut. Am besten fand ich aber persönlich Tyrion und Jorah "on the road".

      Aller Kritik, die ich hier geäußert habe, zum Trotz, hab ich vor, die 6. Staffel zu sehen. Ich bin einfach viel zu ungeduldig, als dass ich darauf warten könnte, bis Martin das 7. Buch veröffentlicht hat. Ich will am Ende der 7. Staffel (es wird ja hoffentlich nur 7 Staffeln geben) wissen, wer am Thron sitzt und wer überlebt.

      Bezüglich Jon und Arya noch eine Anmerkung: Ich hab zwar Dance of Dragons nicht gelesen, habe mich aber in Bezug auf "For the Watch" im Großen und Ganzen selbst gespoilert (meine Fähigkeiten in dieser Disziplin sind fast schon perfektioniert. Ich glaube, wenn Winds of Winter rausgekommen ist, werde ich meinen Laptop und mein Handy wegsperren, damit ich ja nicht ins Internet kann, bevor ich das Buch selber fertig gelesen habe ). Im Grunde wird Jon ja nicht wegen der Wildlinge getötet, sondern weil er seinen Eid brechen will, um Stannis (und der vermeintlichen Arya) zu Hilfe zu eilen. Ich kann es mir schon vorstellen, dass die Serienmacher Skrupel hatten, Jon als Eidbrecher darzustellen. Dann doch lieber einen, der 100 % gut ist und nur deshalb umgebracht wird, weil er das einzig richtige tut (weniger Wildlinge zwischen der Mauer und den Walkers = weniger Untote in der Armee der Walkers).

      Meryn Trant ist doch auch kein Pädophiler (zumindest ist mir in den Büchern nichts aufgefallen. Sollte doch später was in der Richtung kommen, ist dieser Absatz redundant)? Ich glaube, damit wollte man dem Zuseher suggerieren, dass Aryas (brutaler) Mord an ihm in Ordnung ist, tut sie doch dem minderjährigen weiblichen Teil der Gesellschaft einen Gefallen. Diese gerechten Tode kann man sicher besser verkaufen als wenn Meryn Trants einzige Verbrechen das Befolgen von Befehlen (Sansa schlagen) oder das Töten von Arys Tanztrainer waren.
      Real stupidity beats artificial intelligence every time.

      Hogfather (Terry Pratchett )

      Shatiel schrieb:

      Im Grunde wird Jon ja nicht wegen der Wildlinge getötet, sondern weil er seinen Eid brechen will, um Stannis (und der vermeintlichen Arya) zu Hilfe zu eilen. Ich kann es mir schon vorstellen, dass die Serienmacher Skrupel hatten, Jon als Eidbrecher darzustellen. Dann doch lieber einen, der 100 % gut ist und nur deshalb umgebracht wird, weil er das einzig richtige tut (weniger Wildlinge zwischen der Mauer und den Walkers = weniger Untote in der Armee der Walkers).

      Hm, da kann ich nicht so wirklich zustimmen. Der "Eidbruch", bzw. das, was Jon kurz vor dem Attentat plant, ist höchstens der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Ausschlaggebend waren m.E.n. schon Jons bisherige Entscheidungen und damit vor Allem seine Politik den Wildlingen gegenüber.

      Shatiel schrieb:

      Meryn Trant ist doch auch kein Pädophiler (zumindest ist mir in den Büchern nichts aufgefallen. Sollte doch später was in der Richtung kommen, ist dieser Absatz redundant)? Ich glaube, damit wollte man dem Zuseher suggerieren, dass Aryas (brutaler) Mord an ihm in Ordnung ist, tut sie doch dem minderjährigen weiblichen Teil der Gesellschaft einen Gefallen. Diese gerechten Tode kann man sicher besser verkaufen als wenn Meryn Trants einzige Verbrechen das Befolgen von Befehlen (Sansa schlagen) oder das Töten von Arys Tanztrainer waren.

      Hier absolute Zustimmung. Das war einfach wahnsinnig schlecht geschrieben.
      We all must choose. Man or woman, young or old, lord or peasant, our choices are the same. We choose light or we choose darkness.

      Shatiel schrieb:

      Meryn Trant ist doch auch kein Pädophiler (zumindest ist mir in den Büchern nichts aufgefallen. Sollte doch später was in der Richtung kommen, ist dieser Absatz redundant)?

      Tyrion hat gegenüber Jaime so eine Bemerkung à la "Dieser Kinderschänder." gemacht, als er im Kerker auf sein Urteil wartet. Kann natürlich an dieser Stelle auch auf die Situation mit Sansa bezogen gewesen sein.
      Staffel 5 habe ich heute zu ende gesehen. Hab davor die bücher gelesen und gemerkt das alles anders, verdreht und kürzer dargestellt wird. Jamie geht nach Sonnspeer nicht nach Schnellwasser. Sansa nach winterfell um ramsay zu heiraten obwohl das eigentlich die falsche arya ist. Die Handlungen in meeren und Königsmund kommen etwa auf s gleiche am ende raus es werden aber einige Sachen weggenommen und geändert. POSITIV: kompaktere Handlung als im buch- gute Schauspieler Leistung- gute schlachten (hardhome )-NEGATIV : WO IST BITTE DER JUNGE GREIF und jon connington ? Jorah bekommt nicht grauschuppen warum stirbt ser barristan