Daenerys Targaryen

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      Ich habe Ser Erryk dahingehend verstanden, dass nicht Daenerys gemeint ist (klar, dass sie keine Historikerin ist), sondern die Zuschauer der Serie.


      Gewiss. Doch ich habe die Gelegenheit genutzt, darauf hinzuweisen, dass die Möglichkeit besteht, dass Daenerys - eventuell mangels fiktivhistorischer Vorbilder - gar nicht auf die Idee kam, eine Geiselnahme zu veranlassen, um auf einer solchen Basis spätere Verhandlungen durchzuführen. Ebenso ist natürlich denkbar, dass Daenerys eine Geiselnahme zwar zunächst in Erwägung zog, sich dann aber doch für die psychologische Strategie entschied, mit deren Hilfe sie schließlich den Kniefall der feindlichen Soldaten auch tatsächlich herbeiführen konnte.
      @Maegwin

      Im Verlaufe der dritten Episode der 7. Staffel (The Queen's Justice) erwähnt Daenerys, dass sie keine klassische Schulbildung genossen habe. Außerdem teilt sie Jon mit, dass die Jahrhunderte, in denen das Haus Targaryen und das Haus Stark verbündet gewesen seien, sich durch Frieden und Wohlstand ausgezeichnet hätten, was nun absolut nicht der historischen Realität der besagten Ära entspricht. Ihre Kenntnisse bezüglich der Geschichte von Westeros scheinen also durchaus rudimentär und partiell fehlerhaft zu sein. Ihre Berater können ihr beim Regieren zur Seite stehen.

      PS: Leider steht zu befürchten, dass Daenerys auf die von Dir verlinkte und durchaus informative Internetseite keinen Zugriff haben wird.^^
      Mit den richtigen Beratern bin ich Atomphysikerin. Müssen halt Atomphysik können.

      Und dass Daenerys das Potenzial zum Herrschen besitzt, hat sie vielfach unter Beweis gestellt.


      Japp, indem sie nicht brennt.
      All kneel for Asbestpflasterstein, the Unburnt, King of Meereen, King of the Andals and the Rhoynar and the First Men, Khaleesium of Great Grass Sea.
      I have been despised by better men than you.
      @Maegwin

      Japp, indem sie nicht brennt.


      Sie besitzt diverse charakterliche Attribute, die sie zum Regieren qualifizieren: Verantwortungsbewusstsein, Moralität, die Fähigkeit, eigeninitiativ rationale Strategien zu entwickeln.Außerdem ist sie durchsetzungsfähig, selbstbewusst und kann gegenüber ihren Untergebenen eine Autorität ausstahlen, wenn es nötig ist.

      Ich frage mich allerdings gerade, wer wohl am Ende der 8. Staffel ihre Hand sein wird... Davos? Tyrion?

      Daenerys I wrote:


      Sie besitzt diverse charakterliche Attribute, die sie zum Regieren qualifizieren: Verantwortungsbewusstsein, Moralität, die Fähigkeit, eigeninitiativ rationale Strategien zu entwickeln.Außerdem ist sie durchsetzungsfähig, selbstbewusst und kann gegenüber ihren Untergebenen eine Autorität ausstahlen, wenn es nötig ist.


      Es gibt keinerlei Ansatz Asbest diese Fähigkeiten abzusprechen.
      Aber ist Daenerys beständig gegenüber Chemikalien und kann man sie mit Beton mischen?
      Ich glaube nicht!
      I have been despised by better men than you.
      Daenerys ist teamfähig, kreativ, belastungsresistent, kreativ, leistungsbereit und pflichtbewusst. Ach ja und kreativ. In meinem Lebenslauf bin ich das auf jeden Fall auch.


      Zumindest bist Du kreativ im Blödsinnmachen.

      Ihr Spaßvögel werdet schon früh genug sehen, dass meine GoT-Prognosen zutreffend sind...
      Der Witz ist, dass genau den Punkt niemand ernstlich bestreitet - es könnte durchaus sein, dass sie am Schluss an der Macht landet (auch wenn Jon für mich den Büchern nach immer noch der wahrscheinlichere ist). Nur das zugehörige Rechtfertigungskonstrukt darunter ist hanebüchen.
      Der Plot ist schon furchtbar genug geworden als Chaesenerys und Jon Padano zum ultimativen Limburgerpaar fusioniert sind.

      Ein befriedigendes Ende wäre aus meiner Sicht, wenn diese dümmliche Targaryen-Fremdherrschafts-Geschichte schlicht und ergreifend ein Ende hat.
      I have been despised by better men than you.
      Ein befriedigendes Ende wäre aus meiner Sicht, wenn diese dümmliche Targaryen-Fremdherrschafts-Geschichte schlicht und ergreifend ein Ende hat.


      Darauf läuft es mMn ja auch hin.
      Kurz mal angenommen, der NK ist einfach nur das Böse und wird besiegt. Egal, wer dann noch lebt - ob es Dany, Jon, Tyrion, Sandor, Gilly, Robin Arryn ist - wie soll Westeros regiert werden?
      Alle großen Häuser sind ausgelöscht oder sind so gut wie weg. Die Starks werden mit dieser Generation ihr Ende finden, die Lennisters werden womöglich nicht überstehen, es gibt nur noch einen Baratheon (der nicht so heißt), die Tyrells sind weg, die Martells sind weg... Also wer ist denn noch da?
      Soll Theon den ganzen Norden kriegen, Robin den Osten und Sam den Südwesten?

      Für mich die perfekte Gelegenheit, dieses ganze System umzukrempeln und damit die Targaryen-Aera zu beenden. Man könnte diesen unbequemen Thron einschmelzen und sich was neues ausdenken.
      Und da schließt sich dann der Kreis, denn Madame Silberhaar steht für dieses alte System. Das wird aber sicher kein Schwein in Westeros mehr wollen, wovon sie aber keine Ahnung hat, weil ihr alles da fremd ist. Da ist es doch Bockwurst, ob sie irgendeine Bildung genossen hat oder halt nicht und warum nicht und armes Mädchen mit Attentäter im Rücken und mimimi - sie passt einfach nicht zum Volk. Sie tickt nicht wie dieses, also wie kann sie dann fair und gerecht regieren?

      Und was tun mit den Dothraki und den Unbefleckten? Will sie diese in Westeros ansiedeln? Sind da Konflikte nicht vorprogrammiert?

      Post was edited 3 times, last by “Nefertari” ().

      Nefertari wrote:

      Für mich die perfekte Gelegenheit, dieses ganze System umzukrempeln und damit die Targaryen-Aera zu beenden. Man könnte diesen unbequemen Thron einschmelzen und sich was neues ausdenken.


      Der Bund der Westerosischen Räte-Republiken?
      Auch wenn ich Benioff/Weiss ähnlichen Kokolores zutrauen würde (natürlich trrotzdem gleichzeitig mit Daenerys auf dem Thron und mindestens einem Drachen als spezieller Exekutive, weil Logik weniger wichtig ist als pompöse Bilder), wie realistisch ist denn eine grundsätzliche Änderung? Genügend wichtige Häuser sind noch vorhanden, und was dem (einfachen) Volk genehm wäre, ist für nahezu alle Spieler entweder irrelevant oder sie halten sich selber für die Verkörperung des Volkswillens.
      Verantwortungsbewußtsein heißt: Mal eben den Kontinent wechseln, wenn ein anderes Reich zum eventuellen Regieren sexier erscheint, als sich weiterhin mit den nervigen Subjekten auseinandersetzen zu müssen, die von der gewaltsamen Eroberung der eigenen Städte nicht so begeistert sind.
      Verantwortungsbewußtsein heißt auch, die Regierungsgeschäfte in die Hände eines Söldnerhauptmanns zu legen, der bisher noch nie was mit Regieren zu tun hatte und zu hoffen, daß sein Love-Boner lange genug anhält, bevor der ursprüngliche Egoismus wieder durchbricht.

      Das ist in etwa so regierungsfähig wie ein Nigel Farage.
      Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!

      Maegwin wrote:

      Ein befriedigendes Ende wäre aus meiner Sicht, wenn diese dümmliche Targaryen-Fremdherrschafts-Geschichte schlicht und ergreifend ein Ende hat.

      Ja!! Ich zitiere gerne noch mal aus "The World of Ice and Fire", Seite 10: "... kingdoms rose and fell, noble houses were founded and withered away ..." Dazu braucht es keine Räte-Republik. Die, die noch da sind, streiten sich um den Kuchen. Andere sitzen schon in der Warteschleife. Und irgendwann ist auch die Targaryen-Herrschaft nur eine Randnotiz in der Geschichte.
      Genügend wichtige Häuser sind noch vorhanden, und was dem (einfachen) Volk genehm wäre, ist für nahezu alle Spieler entweder irrelevant oder sie halten sich selber für die Verkörperung des Volkswillens.


      Ja Nabu, genau das ist das Problem, wenn Daenerys den Thron kriegt und genau das gehört abgeschafft.
      Eine Demokratisierung von Westeros halte ich aus diversen Gründen nicht für realistisch. Gewiss mag das eine attraktive Idee sein, doch an der Umsetzung wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit scheitern. Das gilt selbst für simple Varianten der Demokratie (z. B. demokratische Republik).

      Der nächste Schritt der kulturellen Evolution bestünde in Westeros vielmehr in einer Etablierung einer konstitutionellen Monarchie, in der sich ausnahmslos jeder Bürger (inklusive des Regenten) an die in der Konstitution definierten Gesetze zu halten hat. Damit dies gewährleistet werden kann, bedarf es jedoch einer Gewaltenteilung, denn es ist eine vom König unabhängige Judikative mit einer dezentralisierten Armee vonnöten, um Verfassungsbrüche aufzudecken und die Macht zur Ahndung von Verstößen zu besitzen. In jedem Königreich müssten judikative Instanzen mit eigenem Heer existieren, damit die Einhaltung der Gesetze in jedem Königsland überwacht werden kann und Zuwiderhandlungen effektiv verfolgt werden können.

      Sollten Daenerys und Jon in der finalen Episode der 8. Staffel gemeinsam regieren, fiele ihnen die politische Macht zu, die entsprechenden Modifizierungen des aktuellen Herrschaftssystems vorzunehmen, indem sie eine konstitutionelle Monarchie initiieren. Weise sowie in höchstem Maße intelligente und zugleich moralisch denkende Berater wie z. B. Davos oder Tyrion können ihnen bei der Organisation der positiven Veränderung eine wertvolle Hilfe sein.

      Diese die Macht des Königs restringierende Form der Monarchie ermöglicht es, inhumanen Entgleisungen seitens sadistischer oder ihrer psychischen Gesundheit beraubter Monarchen präventiv zu begegnen und Schreckensherrschaften wie die des Irren Königs von vornherein zu verhindern.

      Daenerys I wrote:


      Ihr Spaßvögel werdet schon früh genug sehen, dass meine GoT-Prognosen zutreffend sind...


      Habe glaube ich auch schon öfters geschrieben, dass ich die von dir beschriebenen Schreckensszenarien mit Jon und Dany durchaus für möglich halte. Da die Qualität der Serie spätestens seit Staffel 4 eigentlich nur noch eine Richtung kennt (bergab) wäre das auch der verdient und krönende Abschluss.
      Nach aktuellem Stand gibt es übrigens immer noch 2 Drachen, von denen einer an die Silberlocke gebunden ist und einer sicherlich an ihren Neffen/Liebhaber gehen wird. Wie dezentralisiert man dieses militärische Potential? Zudem ist es recht unwahrscheinlich, dass die Unsullied und die Dothraki sich in eine dezentralisierte Armee eingliedern lassen.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Daenerys I wrote:

      Sollten Daenerys und Jon in der finalen Episode der 8. Staffel gemeinsam regieren, fiele ihnen die politische Macht zu, die entsprechenden Modifizierungen des aktuellen Herrschaftssystems vorzunehmen, indem sie eine konstitutionelle Monarchie initiieren. Weise sowie in höchstem Maße intelligente und zugleich moralisch denkende Berater wie z. B. Davos oder Tyrion können ihnen bei der Organisation der positiven Veränderung eine wertvolle Hilfe sein.


      Wie kommst du auf die Idee, Dany würde einen solchen Machtverzicht für sich selbst über hohle Phrasen vom "Zerbrechen des Rades" hinaus wollen?