Daenerys Targaryen

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      Sie kommt darauf, weil Danys Selbstherrschaftsverliebtheit und Despositsmus zu eindeutig negative Eigenschaften sind, sie sie aber gleichzeitg bittebittewüllwüllwüll dringend auf dem Thron sehen will. Also wird das Volk vorgeschoben um sie so nett wie möglich erscheinen zu lassen, ohne dass sie wirklich auf ihr Krönchen verzichten muss.
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      Maegwin schrieb:

      Sie kommt darauf, weil Danys Selbstherrschaftsverliebtheit und Despositsmus zu eindeutig negative Eigenschaften sind, sie sie aber gleichzeitg bittebittewüllwüllwüll dringend auf dem Thron sehen will. Also wird das Volk vorgeschoben um sie so nett wie möglich erscheinen zu lassen, ohne dass sie wirklich auf ihr Krönchen verzichten muss.


      Oder andere welche in Daenerys den Teufel in Person sehen wollen.
      Sie ist schlimmer als jeder anderere Herrscher in GoT, schlimmer als Ramsay und Walder usw. zusammen. Keiner sagt dass die Daenerys ein Engel wäre, aber eher einer der Personen die versuchen das richtige zu tun und nicht auf alles einen Haufen legen. :rolleyes:
      Wie kommst du auf die Idee, Dany würde einen solchen Machtverzicht für sich selbst über hohle Phrasen vom "Zerbrechen des Rades" hinaus wollen?


      Daenerys Targaryen hat ein gutes Herz. Das konstatierte bereits Jon Snow in der 7. Staffel. Außerdem zeigte Daenerys durch ihr Verhalten immer wieder aufs Neue, dass das Wohl ihres Volkes von höchster Priorität für sie ist. Als die Zustände in Meereen zunehmend chaotischer und desaströser wurden, riet Jorah Mormont ihr dazu, die Reise nach Westeros anzutreten. Daenerys aber verließ die Stadt nicht einfach, um nach Westeros aufzubrechen, sondern sie blieb in Meereen, um dort für Ordnung zu sorgen. Sie nahm ihre Verantwortung als Königin in vollem Umfang wahr:



      Ihre 2 000 Zweitgeborenen ließ sie im Anschluss in Meereen zurück, auf dass sie dort unter der Leitung des erfahrenen Kommandanten Daario Naharis den Frieden wahren können. Ja, sie stellte tatsächlich 2 000 ihrer Kämpfer zur Verfügung, die sie bei der Invasion in Westeros tatkräftig hätten unterstützen können. Sie aber denkt an die Menschen ihres Volkes und hat deren Wohlergehen im Fokus.

      Daenerys besitzt die Bereitschaft, eine Konstitution zu verabschieden und auf diesem Wege ihre politische Macht zu begrenzen, weil exakt dies die Methode ist, um das Rad, das über alle Menschen rollt, zu zerstören. Als verantwortungsvolle Monarchin würde sie wieder im Interesse des Reiches agieren. Schließlich ist sie sich dessen bewusst, dass durch die Initiierung der konstitutiollen Monarchie verhindert werden kann, dass die Menschheit von Neuem unter einem tyrannischen Herrscher zu leiden hat!
      Daenerys Targaryen hat ein gutes Herz.


      Danach hatte ich nicht gefragt. Auch nicht, welche Priorität das Wohl des Volkes für sie emotional hat.
      Sondern, ob sie als Individuum Macht abgeben wollen würde an andere Personen, die möglicherweise das Wohl des Volkes oa anders sehen, und sich mit einer eher repräsentativen Funktion zufriedengeben würde. Und da zeigt gerade dein Beispiel Meereen, daß sie für (ihre Vorstellung von) Ordnung sorgen will, daß sie noch nach ihrem Weggang einen Verwalter an der Spitze eines Teils ihrer Truppen zurücklässt, der ihr treu ist. Kein Parlament aus der Bevölkerung, dem Daario nur als Polizeichef dient.
      Und iirc war die Drohung, ihr persönlich loyal zu bleiben, gerade an Varys gerichtet, der sonst in der Serie immer mal für die unterdrückten Massen sprechen darf (wohlgemerkt für sie und nicht wie Dany in ihrem Namen). Weil sie sich und ihre Entscheidungen für unzweifelhaft richtig und für unverzichtbar hält auf ihrem Weg. Genau wie Robespierre, Lenin und viele andere. Denn genau wie bei jenen ist es ihre absolute Gewissheit, daß es dem Volk zwar besser gehen soll, daß es aber dafür ihrer höchsteigenen glorreichen Führung bedarf.
      Also nochmal die Frage: Warum sollte sich das plötzlich ändern?

      Brigthroar schrieb:

      Nach aktuellem Stand gibt es übrigens immer noch 2 Drachen, von denen einer an die Silberlocke gebunden ist und einer sicherlich an ihren Neffen/Liebhaber gehen wird. Wie dezentralisiert man dieses militärische Potential? Zudem ist es recht unwahrscheinlich, dass die Unsullied und die Dothraki sich in eine dezentralisierte Armee eingliedern lassen.


      Ironischerweise gab es die dezentralisierte Armee bis vor kurzem. Jeder König hat per Lehnstreue Truppen der Großen Häuser anfordern müssen, falls mehr Leute als ein paar Goldröcke gebraucht wurden.
      Mit den Dothraki und den Unbefleckten hat Dany überhaupt erst wieder ein Heer geschaffen, das ihr persönlich zur Verfügung steht (und im Prinzip nicht entlassen werden kann).
      Danach hatte ich nicht gefragt.


      Doch, hast Du. Meine detaillierten Ausführungen waren Teil der Begründung, wie ich auf die Idee komme, dass sie im Interesse des Volkes bereit ist, ihre politische Macht zu begrenzen.

      welche Priorität das Wohl des Volkes für sie emotional hat.


      Das ist nun einmal ein ausgesprochen relevanter Faktor. Das Volk ist ihr immens wichtig und somit auch dessen Wohlergehen. Immer wieder stellte sie zugunsten des Volkes ihren intensiven Wunsch nach dem Erklimmen des Eisernen Throns in den Hintergrund.

      Und iirc war die Drohung, ihr persönlich loyal zu bleiben, gerade an Varys gerichtet, der sonst in der Serie immer mal für die unterdrückten Massen sprechen darf


      Sie äußerte in der besagten Situation gegenüber Varys, dass er ihr mitteilen solle, wenn er den Eindruck gewinne, sie begehe Fehler, anstatt sie zu verraten und ihre Ermordung zu organisieren (wie es einst unter der Herrschaft König Roberts der Fall war).

      An dieser Forderung ihrerseits ist absolut nichts verwerflich, sondern es wird wieder einmal deutlich, dass sie durchaus die Bereitschaft in sich trägt, sich mit den Kritiken ihrer Untergebenen zu konfrontieren und sich mit selbigen auseinanderzusetzen. Schon mehrmals zeigte sich, dass sie durchaus auch auf ihre Berater (Jorah Mormont, Tyrion Lannister, Barristan Selmy) hört und sich von ihnen überzeugen und umstimmen lässt, sofern ihr plausible Argumente für eine Umentscheidung präsentiert werden. Hierfür gibt es diverse Beispiele.

      Und es ist doch selbstverständlich, dass sie keine illoyalen und intriganten Menschen im Kreise ihrer engsten Vertrauten tolerieren kann. Sie stellen schließlich nicht nur eine große Gefahr für ihr Leben dar, sondern auch für den gesamten Plan, das Rad, das alle Menschen unter sich begräbt, zu zerstören! Niemand würde die Anwesenheit von Verrätern in den eigenen Gremien dulden!

      Ironischerweise gab es die dezentralisierte Armee bis vor kurzem...


      Nicht im Sinne meines Vorschlags, weil diese Armeen den Lords und letztlich auch (potenziell) dem König unterstanden. In der konstitutionellen Monarchie, die ich mir für Westeros vorstelle, wäre aber ein judikatives Organ mit einem eigenen dezentralisierten Heer unerlässlich.

      Weil sie sich und ihre Entscheidungen für unzweifelhaft richtig und für unverzichtbar hält auf ihrem Weg.Genau wie Robespierre, Lenin und viele andere.


      Ich habe eben schon darauf hingewiesen, dass sie aufgrund kritischer Kommentare seitens ihrer Ratgeber mehrfach von ihren Intentionen und Vorhaben abrückte und stattdessen den Weg wählte, den ihre Berater aufzeigten. Somit ist Deine Aussage falsifiziert und Dein Vergleich als völlig unpassend und absurd entlarvt.

      In dem Herrschaftssystem, das ich mir für Westeros wünsche, besäße Daenerys im Übrigen nicht nur eine repräsentative Funktion, sondern sie würde selbstverständlich aktiv als Monarchin über Westeros regieren. Die Konstitution restringierte ihre Macht nur dahin gehend, dass sie keine Verbrechen gegen die Menschlichkeit veranlassen oder begehen dürfte, was für jeden Menschen des Landes gälte.
      ​Ich habe eben schon darauf hingewiesen, dass sie aufgrund kritischer Kommentare seitens ihrer Ratgeber mehrfach von ihren Intentionen und Vorhaben abrückte und stattdessen den Weg wählte, den ihre Berater aufzeigten. Somit ist Deine Aussage falsifiziert und Dein Vergleich als völlig unpassend und absurd entlarvt.


      Damit ist überhaupt nichts falsifiziert. Auch Lenin hat mit großer Wahrscheinlichkeit auf Berater gehört und auch Robespierre. Selbst Hitler, um einen noch "unpassenderen" Vergleich zu wählen.

      Grunkins schrieb:


      Damit ist überhaupt nichts falsifiziert. Auch Lenin hat mit großer Wahrscheinlichkeit auf Berater gehört und auch Robespierre. Selbst Hitler, um einen noch "unpassenderen" Vergleich zu wählen.


      Bin gerade krank im Bett und nur mit einem Uralten Lap-Top Online, mein Kopf fühlt sich wie ein explodierender Wattebausch durch die Medikamente an und ich bin gerade wirklich deprimiert weil ich meine Oma nicht besuchen darf.

      Bitte sag mir das du sarkastisch bist. (Hier bitte flehenden Smiley einfügen, die funktionieren auf diesem alten Lap-Top nicht.)

      Denn eines ist mal ganz sicher Daenerys wird ihre Macht nicht abgeben, sie erleidet die gleiche Krankheit wie alle Menschen die sich den Großteil ihres Lebens Machtlos fühlten, sie glauben sie haben durch ihre erlangte Macht die Kontrolle, aber das haben sie nicht. Daenerys wird sich niemals mit einer rein präsentativen Aufgabe zufrieden geben, da hat @Nabu ganz recht. Sie wird ihre Vorstellung von Recht und Ordnung umsetzen wollen und in ihren Augen kann nur sie das tun. Wie sie es immer wieder selbst sagt: Sie wurde geboren um die Sieben Königreiche zu regieren. Ebenso wie sagte das nur sie stark genug sei um die Dothraki zu führen und danach tötete sie alle Khals. Ernsthaft diese Frau will die Macht und sie will die alleinige Macht, da ist es egal was andere denken, andersdenkende sollten lieber ganz schnell das weite suchen, sonst enden die wie die Tarlys.

      Übrigens: Lenin hat auf Berater gehört, man weiß heute das Lenin gegen die Erschießung der Zarenfamilie war, also er persönlich, aber seine Berater überzeugten ihn davon das nur der Tod des Zaren und aller seiner Kinder das geteilte Russland unter ihrer Herrschaft einen könnte und der Rest ist Geschichte.
      Ich glaube du meintest Stalin, aber selbst der hat auf Berater gehört, vor allem wenn es ihm in den Kram passte, man musste nur aufpassen das es so aussah als wäre es seine Idee gewesen. Und dann musste es auch noch klappen, klappte es nicht wurde man entweder nach Sibierien ins Arbeitslager geschafft oder erschossen oder man wurde im sibirieschen Arbeitslager erschossen, so oder so war man dann ziemlich tot. :(
      Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz

      "Fan" - kommt von Fanatismus, insofern bin ich kein Fan, sondern eine Verehrerin der Bücher von GRRM und der Serie dazu.
      Damit ist überhaupt nichts falsifiziert. Auch Lenin hat mit großer Wahrscheinlichkeit auf Berater gehört und auch Robespierre. Selbst Hitler, um einen noch "unpassenderen" Vergleich zu wählen.


      Nabus Aussage war, dass Daenerys ihre Positionen nicht infrage stellen lasse, womit sie angeblich an Lenin, Robespierre etc. erinnere! Ich habe daraufhin den Ausgangspunkt seines Vergleiches widerlegt, indem ich den Nachweis geführt habe, dass Daenerys aufgrund rationaler Argumentationen seitens ihrer Berater durchaus bereit sei, ihre Ansichten zu revidieren und vom ursprünglichen Vorhaben abweichende Entscheidungen zu treffen!

      So, und jetzt setze mal Deine hassverzerrte Brille ab und denke einmal neutral darüber nach, von welchen Beratern die Daenerys unterstützt wird und denen sie Gehör schenkt... Sind es Personen, die zum Massenmord aufrufen, von denen sich Daenerys beeinflussen lässt? NEIN! Es sind Menschen wie Tyrion und Barristan, die ihr zur Mäßigung rieten! Setze doch bitte nicht faschistische NS-Berater und ähnliche Charaktere mit Personen gleich, denen das Überleben von Menschen am Herzen liegt (Tyrion, Barristan)! Du lässt nichts aus, um Daenerys zu diskreditieren, oder?

      Liandra schrieb:


      Bin gerade krank im Bett und nur mit einem Uralten Lap-Top Online, mein Kopf fühlt sich wie ein explodierender Wattebausch durch die Medikamente an und ich bin gerade wirklich deprimiert weil ich meine Oma nicht besuchen darf.

      Bitte sag mir das du sarkastisch bist. (Hier bitte flehenden Smiley einfügen, die funktionieren auf diesem alten Lap-Top nicht.)

      Das solltest du dir besser für den Frustthread aufheben...

      Daenerys I schrieb:

      Grunkins schrieb:


      Damit ist überhaupt nichts falsifiziert. Auch Lenin hat mit großer Wahrscheinlichkeit auf Berater gehört und auch Robespierre. Selbst Hitler, um einen noch "unpassenderen" Vergleich zu wählen.


      Nabus Aussage war, dass Daenerys ihre Positionen nicht infrage stellen lasse, womit sie angeblich an Lenin, Robespierre etc. erinnere! Ich habe daraufhin den Ausgangspunkt seines Vergleiches widerlegt, indem ich den Nachweis geführt habe, dass Daenerys aufgrund rationaler Argumentationen seitens ihrer Berater durchaus bereit sei, ihre Ansichten zu revidieren und vom ursprünglichen Vorhaben abweichende Entscheidungen zu treffen!

      So, und jetzt setze mal Deine hassverzerrte Brille ab und denke einmal neutral darüber nach, von welchen Beratern die Daenerys unterstützt wird und denen sie Gehör schenkt... Sind es Personen, die zum Massenmord aufrufen, von denen sich Daenerys beeinflussen lässt? NEIN! Es sind Menschen wie Tyrion und Barristan, die ihr zur Mäßigung rieten! Setze doch bitte nicht faschistische NS-Berater und ähnliche Charaktere mit Personen gleich, denen das Überleben von Menschen am Herzen liegt (Tyrion, Barristan)! Du lässt nichts aus, um Daenerys zu diskreditieren, oder?

      Kann dem nur zustimmen, es sagt ja niemand dass ein Berater immer ein guter Berater sein muss. Dann mit irgendwelchen Vergleichen anzukommen wie Hitler oder Lenin... Wenn Daenerys nun eine art Ramsay als Berater hätte und sie würde dem in allem zustimmen, dann könnte man sich einige Fragen stellen. Aber solche Berater stellt Daenerys eben nicht an, weil sie solche wie Tyrion und Baristan Gehör schenkt weil sie diese für intelligent und/oder ehrenvoll betrachtete, was wohl auch zutrifft.

      Diese dann mit irgendwelchen Sadisten und Kriegstreibern zu vergleichen welche irgendwelche Diktatoren beraten hatten ist doch vollkommen unpassend.
      Daenerys wird sich niemals mit einer rein präsentativen Aufgabe zufrieden geben, da hat @Nabu ganz recht.


      Ich habe bereits erläuternd dargelegt, dass Daenerys in dem von mir favorisierten Herrschaftssystem eben keine rein repräsentative Funktion hätte, sondern aktiv über Westeros regieren würde. Du hast nix begriffen, Mädel!

      Ernsthaft diese Frau will die Macht und sie will die alleinige Macht, da ist es egal was andere denken, andersdenkende sollten lieber ganz schnell das weite suchen, sonst enden die wie die Tarlys.


      Nachweislich falsch, was unter anderem die Biografien von Tyrion Lannister, Jorah Mormont, Jon Snow, Barristan Selmy beweisen.

      Daddy Podrick schrieb:

      Diese dann mit irgendwelchen Sadisten und Kriegstreibern zu vergleichen welche irgendwelche Diktatoren beraten hatten ist doch vollkommen unpassend.


      Öhm ... nö, eben nicht, diese Männer waren alle gebildet und verblendet. Sie glaubten was sie taten wäre das richtige für ihr Land. Dabei stürzte es das Land ins Chaos.

      Ein Beispiel:
      Barristan Selmy erklärte Daenerys wie ihr Vater über Gerechtigkeit dachte und was er für Gerechtigkeit hielt. Das brachte Daenerys dazu dem Sohn der Harpyie einen fairen Prozess machen zu wollen. Dann kam Mossador dazwischen und tötete den Gefangenen. Wenn hier wirklich Gerechtigkeit wichtig gewesen wäre, dann hätte sie auch Mossador einen Prozess machen müssen. Aber er bekam keinen. Er wurde öffentlich auf Daenerys Befehl hingerichtet. Damit ist sie nicht besser als Ned, Jon und alle anderen die das tun. Aber sie hält sich für besser sie glaubt sie würde das Rad zerbrechen, aber sie wendet es konstant und zu jeder sich bietenden Gelegenheit an. Anstatt ihren Worten gleich taten folgen zu lassen.

      Was sehen die Kriegsgefangenen in Westeros denn als sie Tarly und seinen Sohn hinrichtet? Sehen sie die große Reformerin die etwas ändern wird? Oder sehen sie den nächsten Ned Stark, der jeden Hinrichtet der in seinen Augen ein Verbrechen begangen hat, nur weil der die Aussage des gefangenen nicht versteht? Tyrion warnte sie davor die beiden mit Drachenfeuer hinzurichten und meinte sie sollte sie Köpfen, was tat sie? Sie verbrannte sie. Sie sehen die nächste Cersei Lannister, die ihre Feinde verbrennt, sie sehen den nächsten Irren König der seine Feinde brennen lassen sehen will.

      In Essos verbreitete sie die Botschaft das sich was ändert indem sie gegen die Meister kämpfte, dies tat sie mit moralisch fragwürdigen Mitteln. Auch hier warnte einer ihrer Berater sie, dies nicht zu tun, was sie ignorierte und zur Rebellion führte. Verbessert mich doch bitte falls ich mich irre aber die Meister in Yunkai fielen erst in ihre alten Gewohnheiten zurück NACHDEM Daenerys 163 Meister kreuzigte. Die Söhne der Harpyie sind die Söhne der Meister die Daenerys getötet hat, oder irre ich mich?

      Wenn man schon vor einer besiegten Armee steht, die einem auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist, der noch der Schrecken in den Knochen sitzt weil sie ihre Kamerade dabei sahen wie ihnen das Fleisch von den Knochen gebrannt wurde, deren verzweifelte Schmerzenschreie klingen in ihren Ohren noch nach und die diese Hitze des Feuers noch auf ihrer Haut spüren können; dann kann man auch gleich beweisen das man es ernst meint mit dem zerbrechen des Rades, denn man ist dort an der Macht! Aber nein, man verbrennt zwei Männer vor den Augen dieser traumatisierten Männer sofort.

      Und ich sehe durchaus den Unterschied zwischen den historischen Personen und Daenerys Targaryen. Die einen kennt ihr nur durch die Brillen welche die Sieger schrieben, die diese Leute besiegt oder überlebt haben. Daenerys kennen wir seit sie das unschuldige Mädchen war, das ihr Bruder für eine Armee verkaufte, DAS und nur DAS ist der Unterschied. Oder hat einer von euch Hitler persönlich gekannt? Hat einer von euch mal Stalin privat getroffen? Ihr kennt nur was die Geschichtsbücher über diese Männer schreiben und nicht woher diese Männer kommen, nicht wie sie ihre Zeit erlebten und was sie zu der Überzeugung brachte sie wären die richtigen um ihr Volk in eine neue Zeit zu führen und dabei ein Chaos anrichteten, an das man sich auf ewig erinnern würde.

      Komisch ich glaube ich habe schon mal sowas ähnliches gelesen, (hier bitte denksmiley einfügen, wie gesagt die animierten Smileys funktionieren gerade nicht.) Ich glaube GRRM hat sowas mal gesagt oder sowas ähnliches, ich weiß aber nicht mehr wo. Aber er ist ja auch ein großer Fan der Ilias und deren Helden Hektor und Achilleus, das jemand der dieses Epos in seiner Gänze versteht und die Dramatik davon richtig einschätzt, von dem erwarte ich auch solche Aussagen. Aussagen die alles in relation setzen und alles vergleichen und verstehen das man immer auch den Werdegang kennen sollte, ... aber ich glaube da bin ich hier falsch. :(
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      "Fan" - kommt von Fanatismus, insofern bin ich kein Fan, sondern eine Verehrerin der Bücher von GRRM und der Serie dazu.
      Darauf wollte ich auch noch eingehen...

      Nabu schrieb:


      Weil sie sich und ihre Entscheidungen für unzweifelhaft richtig und für unverzichtbar hält auf ihrem Weg. Genau wie Robespierre, Lenin und viele andere.


      Grunkins schrieb:


      Daenerys I schrieb:

      Ich habe eben schon darauf hingewiesen, dass sie aufgrund kritischer Kommentare seitens ihrer Ratgeber mehrfach von ihren Intentionen und Vorhaben abrückte und stattdessen den Weg wählte, den ihre Berater aufzeigten. Somit ist Deine Aussage falsifiziert und Dein Vergleich als völlig unpassend und absurd entlarvt.

      Damit ist überhaupt nichts falsifiziert. Auch Lenin hat mit großer Wahrscheinlichkeit auf Berater gehört und auch Robespierre. Selbst Hitler, um einen noch "unpassenderen" Vergleich zu wählen.


      Es ist schon merkwürdig, scheint echt egal zu sein wie man es dreht und wendet, sobald Daenerys Targaryen was in die Finger kriegt oder etwas tut scheint es automatisch "Böse" oder "Schlecht" zu sein.
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      "Nabu" meint Dany würde tun was sie will und würde ja auf ihre Berater und deren Ratschläge pfeifen, da sie sich für so allwissend und mächtig halten würde.

      "Daenerys I" antwortet dass sie sehr wohl auf diese hören würde. Was man ja auch selbst oft genug sehen konnte, da sie sich schon öfters von dummen Entscheidungen abbringen ließ als sie erkannte wieviele Opfer es fordern würde oder dass es zu grausam wäre. Sie erkannte oft selbst dann dass sie zu voreilig handeln würde.

      Darauf hin kommt "Grunkins" und meint dass das absolut GARNICHTS ändert, da ja auch Lenin, Hitler und co auf ihre Berater hörten...
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      Daenerys Targaryen scheint echt der Buhmann bzw die Buhfrau zu sein.
      1. Wenn sie nicht auf ihre Berater hört und ihrem eigenen Willen folgt : Hitler!
      2. Wenn sie aber auf ihre Berater hört - : Hitler!

      Es scheint wirklich egal was sie macht oder wie sie es auch macht, sie ist auf eurer Sicht wohl immer ein böser Diktator. :rolleyes:
      Irgendwie dreht sich das ja hier deutlich im Kreise mit sehr verhärteten Fronten. Und wer hellauf begeistert von Dany ist, muss halt auch damit leben können, dass es andere nicht sind.

      Daenerys macht aus meiner Sicht halt viele Fehler, aus welchen Gründen auch immer. Die diplomatische, souveräne Staatsfrau, für die sie sich selbst hält, ist sie leider nicht. Ich finde, sie hat sich mit zunehmender Macht und Herrschaft selbst verloren. Aber soll ich Euch mal was sagen: Sie wird mir zunehmend piepegal. Mit dem jungen Mädchen, das von ihrem Bruder an die Dothraki verschachtert wird, habe ich noch echt mitgefiebert. Ich habe gehofft, dass sie alles überlebt, habe ihr ihre Drachen gegönnt und gehofft, dass sie es aus der Roten Wüste schafft. Ich glaube, seit Quarth ist Schluss.

      Ich denke sowieso, dass der Eiserne Thron nicht für sie bestimmt ist. Wenn man an ihre Vision in der zweiten Staffel zurückdenkt, dann will sie ihn anfassen, tut es aber nicht, weil sie sich doch ihrem verstorbenen Mann und dem verstorbenen Sohn hinter der Mauer zuwendet. Vielleicht ist das ein Hinweis, dass sie im Kindbett stirbt. Ich glaube, auf dem Thron wird sie definitiv nicht sitzen.
      Zitat Hildegunda:
      Ich denke sowieso, dass der Eiserne Thron nicht für sie bestimmt ist. Wenn man an ihre Vision in der zweiten Staffel zurückdenkt, dann will sie ihn anfassen, tut es aber nicht, weil sie sich doch ihrem verstorbenen Mann und dem verstorbenen Sohn hinter der Mauer zuwendet. Vielleicht ist das ein Hinweis, dass sie im Kindbett stirbt. Ich glaube, auf dem Thron wird sie definitiv nicht sitzen.
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      Ich interpretiere diese Vision ganz anders: Daenerys ist dem Thron so nah, sie müsste nur zugreifen und sie hätte ihn. Stattdessen wendet sie sich dem Norden zu. Geht hinter die Mauer, wo der Tod lauert. Sie stellt den Kampf um den Eisernen Thron hinten an, um für die Menschen und für das Leben gegen die Armee der Toten zu kämpfen. In Staffel 7 hat sich diese Vision also erfüllt.

      Und wenn einige hier meinen, Daenerys wird sich gegen Jon stellen, da werden sie eine Überraschung erleben, wird sie nämlich nicht. Ja, sie wird schockiert sein, wenn sie die Wahrheit über Jons Abstammung erfährt, aber letztendlich wird sie es akzeptieren.

      Ich vermute stark, dass die beiden gemeinsam regieren werden, gleichberechtigt. Die Demokratie, wie manche hoffen, werden sie nicht ausrufen, die kam auch bei uns nicht über Nacht. Aber einen Anfang mit mehr Rechten für das gemeine Volk könnte ich mir gut vorstellen.
      @Annela

      Es ist schon auffällig das der sie in einem zerstörten Thronsaal mit zwei intakten sieben gezackten Sternen steht und der Weg dem sie danach folgt, ist der Weg den Eddard Stark als erstes geht als er in Kings Landing ankommt, ich nehme daher an das es sich dabei um den Weg handelt der zum kleinen Rat führt. Für Daenerys führt er zuerst zu Drogo und dann zu ihren Drachen und damit zu Feuer und Blut.

      Und in dem Thronsaal schneit es, aber es schneit nicht immer in der Serie, achtet mal darauf wann es schneit und wann nicht. Einmal wenn die Weißen Wanderer kommen, stimmt dann schneit es, aber dann schneit es wie in dem Sturm in den Daenerys kommt, nachdem sie den Thronraum verlässt.

      Der Schnee im Thronsaal fällt leise und bedächtig, da ist kein Sturm, da ist es ruhig und alle Flammen, bis auf die Fackel sind erloschen. Denn der Thron ist nicht die Quelle von Daenerys Macht,das sind die Drachen, sie sagt es sogar noch einmal selbst: Ihre Familie war nichts ohne die Drachen, sie wurden wie eine Schneeflocke, eine von vielen tausenden die nun den Thronsaal mit einem weißen Mantel bedecken.

      Außerdem, wer sagt das es Schnee ist? Es könnte genauso gut Asche sein oder beides, Schnee und Asche. Aufgrund des völlig zerstörten Thronsaals wäre es nicht allzu weit hergeholt wenn es dort auch Asche gäbe.

      Was mir auch seltsam vorkommt ist der einzige Farbtupfer in dieser Szene: Der Siebenzackige Stern auf gelbem Grund, mit roten Strahlen und einem blauen Kern. Dieses Fenster wird sehr oft gezeigt und nicht selten wird dieses Bild als Hinweis für Lyannas blaue Rose gesehen und die roten Zacken für Raegar, immerhin hat das Symbol ja auch ein gewisses Maß an Ähnlichkeit mit einigen Darstellungen der ... Befruchtung. Diese Idee ist übrigens nicht neu, kam schon in der zweiten Staffel auf. Interessant finde ich dann aber wieder, der Stern dem sich Daenerys nähert, einer den wir später als einzig rot und Gelb sehen und der über dem Thron zu sehen ist, der ist schwarz. Ich glaube Daenerys stirbt in dieser Staffel, die Zeichen verdichten sich und, nein, ich glaube am Ende wird diese Vision nur das zeigen was wir gesehen haben: Den zerstörten Thronsaal, als Symbol für das zerstörte Land und auf dem Ding sitzt niemand mehr. Das Land zerfällt in zwei Reiche, genau wie es nur noch zwei ganze Fenster in diesem Raum gibt, obwohl sonst alles zerstört ist.
      Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz

      "Fan" - kommt von Fanatismus, insofern bin ich kein Fan, sondern eine Verehrerin der Bücher von GRRM und der Serie dazu.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Liandra“ ()

      Und wer hellauf begeistert von Dany ist, muss halt auch damit leben können, dass es andere nicht sind.


      Und umgekehrt.

      Angesichts der eklatanten Stagnation dieser Diskussion habe ich beschlossen, mich aus diesem Diskurs zurückzuziehen. Anmerken möchte ich jedoch insbesondere für die Leserinnen und Leser, dass die Dany-Gegner in diesem Forum augenscheinlich deutlich überrepräsentiert sind. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass das keineswegs ein genereller Befund ist, sondern dass die Dany-Hasser insgesamt lediglich eine Minderheit darstellen und dass Daenerys sich im Allgemeinen einer enormen Popularität erfreut, wie unter anderem eine Umfrage von IMDB (Quelle: loomee-tv.de/2017/08/game-of-t…-beliebtesten-charaktere/) belegt.

      Daddy Podrick schrieb:


      Sie ist schlimmer als jeder anderere Herrscher in GoT, schlimmer als Ramsay und Walder usw. zusammen. Keiner sagt dass die Daenerys ein Engel wäre, aber eher einer der Personen die versuchen das richtige zu tun und nicht auf alles einen Haufen legen. :rolleyes:


      Schätze die Weltgeschichte verfügt über ein paar Milliarden Nicht-Ramsays von denen trotzdem keiner die konstitutionelle Monarchie erfunden hat.

      ​Es ist jedoch wichtig zu wissen


      Ich glaube nicht!
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.
      Ich bin kein Hasser von Daenerys. Ich haette sie zB niemals mit Figuren wie Hitler, Lenin oder sonst wen gleichgesetzt und ist, mit Verlaub, auch etwas uebertrieben in meinen Augen.
      Ich aeusserte aber Kritik an ihrem Vorgehen, was deinerseits auch stets relativiert wurde, @Daenerys I. Du bist auch nicht besonders objektiv, was ich per se nicht kritisiere. Es ist ja keine Schande, jemanden gut zu finden.

      In meinen Augen ist Daenerys keine geeignete Herrscherin, zumal es bessere Alternativen gibt. Es gibt Figuren, die mehr Weitsicht und Gefuehl fuer die Lage haben (ich wette, du siehst das wieder anders). Da soll ja nun kein Streitgespraech draus werden und fuer mich ist das auch voellig in Ordnung, wenn du da deine Meinung hast...

      @Annela @Hildegunda @Liandra
      Hoch interessant, was ihr interpretiert und gesehen habt in dieser Szene! Ich muss sie mir unbedingt heute Abend noch mal ansehen.
      Bisher empfand ich das immer anders: Daenerys wird wissentlich von Pyatt Pree geprueft. Sie weiss, dass dies Visionen sind. Sie steht also vor dem Thron, den sie erobern will und nun ist er zum Greifen nah. Sie ist also versucht, nach der Macht zu greifen und haette sie den Thron gewaehlt, haette sie sich gegen ihre Drachen entschieden und damit gegen sich selbst. Die naechste Pruefung war, zu ihrem Mann und Sohn zurueckzukehren und das Dasein an deren Seite zu waehlen, was ja bis vor kurzem noch das Leben war, was sie erwartet haette. Doch auch hier haette sie sich gegen ihre Drachen und gegen sich selbst entschieden. Die Drachen waeren an Pyatt Pree gegangen.
      Aber wie gesagt, ich guck mir das heute noch mal an und schau mal, ob ich das mit den kaputten Fenstern etc auch sehe 8o
      Sehr interessant. So wie Du das siehst, kann man es tatsächlich auch interpretieren. Ich glaube, damals habe ich die Szene ähnlich wahrgenommen wie Du, @Nefertari . Gestutzt habe ich nur bei dem zerstörten Thronsaal und dass sie hinter die Mauer geht. (Aber Familie steht ihr gut, muss ich sagen. ;) ) Ich bin ansonsten sehr buchlastig, und im Buch wird Daenerys von Pyat Pree ja auch ziemlich an der Nase herumgeführt. Mit der "drängenden" Frage, wer denn nun auf dem Thron sitzen wird, schaue ich anders hin. Vor dem Hintergrund der Diskussionen hier ist das natürlich ganz spannend, wie sich der Blickwinkel ändern kann, sobald etwas anderes in den Fokus rückt. ^^