Daenerys Targaryen

      Kasimir schrieb:

      Wir reden aber gerade schon von der Serie, oder? Die Serienmacher lassen durch ihren Stil doch keinen Zweifel daran, dass sie Dany als Heldin sehen wollen.
      Die meisten meiner Beispiele finden auch ja in der Serie statt. Man merkt schon, dass die Serienmacher sie als Heldin rüberkommen lassen wollen, auch wenn sie das nur sehr bedingt ist.
      Augenblicke später hatten tausend Stimmen den Ruf aufgenommen. König Joffrey und König Robb und König Stannis waren vergessen, nur König Brot herrschte noch. "Brot", brüllten die Menschen, "Brot, Brot!" (DSdsL, S.188)
      Hallo zusammen!

      Daenerys war bisher die Dothrakiversteherin, aber die Informationen aus den letzten beiden Folgen der Staffel 6 geben hinsichtlich ihrer Planung einige Rätsel auf:

      Sie schließt mit den Graufreuds die Abmachung, dass es keine Raubzüge, Plünderungen, usw. mehr geben soll. In der vorherigen Handlung hat sie bis zuletzt die Sklaverei abgelehnt. Aber was sollen die Dothraki dann in Westeros noch machen, sobald Daenerys auf den Thron sitzt?

      Für Garnisonsaufgaben scheinen die Dothraki nicht geeignet zu sein (das machen eher die Unbefleckten oder Verbündete). Selbst wenn Daenerys den Dothraki die Sesshaftigkeit befiehlt: das widerspricht völlig deren Lebensweise und die Dothraki treffen auf Anwohner mit einem Währungssystem und anderer Sprache. Das würde eine Vermittlung der nötigen Kenntnisse nicht einfacher machen. Bei optimistischer Planung schickt Daenerys die Dothraki ohne Beute mit den Schiffen zurück und schaut zukünftig nicht mehr so genau hin. Andererseits hat sie die "Zweitgeborenen" doch als Garnison/Polizei zurückgelassen. Irgendetwas sollte sich Daenerys doch vor dem Ablegen aus Meereen überlegt haben?
      Zwar hat sie bisher vieles dem Zufall überlassen, aber hier geht es immerhin um ein Volk, zu deren Anführerin sie sich gemacht hat. Wie seht Ihr das?

      Jon Stargaryen schrieb:

      Soweit werden die Serien macher wohl nicht gedacht haben.
      Zu den Dothraki hat sie auch gesagt das sie die Häuser in Westeros einreisen sollen, die Eisenmänner dürfens aber nicht?


      Die Abmachung mit den Eisenmännern bezug sich wohl auf den Zeitpunkt nach dem Krieg. Sie bleiben autonom, machen aber keinen Ärger.
      Die Kampfhandlungen - inkl. Hausabriss - sind irgendwann vorüber. Mach dem Krieg kann Daenerys schlecht durch Westeros marodierende Dothraki gebrauchen.

      Inwiefern die Serienmacher das überhaupt eingeplant haben, kann ich nicht sagen. Vielleicht erledigt sich das Schicksal der Dothraki auf grausame Weise von selbst. :( Die breite Spanne der Gebote (keine Plünderung, usw.) kam aber erst in den letzten beiden Folgen, sozusagen kurz vor dem Ablegen der Schiffe. Vielleicht hat man ihr das nur in den Mund gelegt, um sie nochmals als sympathische Retterin Westeros aufzubauen.
      Erstmal hallo liebe Leute.

      Ich finde nicht, dass sie als Heldin dargestellt wird. Im Gegenteil.. Ihre fragwürdigen Entscheidungen werden stets im Anschluss bestraft. Da wäre zB die Hinrichtung von, ich glaub er hieß Mossador, sie ließ ihn vor allen Köpfen. Was sicherlich eine falsche Entscheidung war. (von der Veurteilung an sich ganz zu schweigen)Die Kreuzigung der Großen Herren, wo sie zwischen Schuldigen und Unschuldigen nicht unterschieden hat. In der Großen Arena lässt sie ihre Verbündeten mit den Feinden zurück, ohne auch nur daran zu denken (so schien es mir), was aus ihnen wird.Mirri MAZ Dur
      Sie ist eine Eroberin die viele Fehler macht. Oft von verschiedenen Beratern unterschiedliche Ratschläge erhält und am Ende eine oder mehrere falsche Entscheidungen trifft. Was Ihrem Alter und ihrer Erfahrung geschuldet ist. Ein Robb Stark mag in der Serie ähnlich alt sein, jedoch hat er von seinem Vater, Roddrik und vielen anderen über viele Jahre gelernt. Da wäre zB das eigene Führen des Schwerts bei Veurteilung zum Tode. In der Serie diese Talyssa zu heiraten und nur an sich und seinen ... zu denken obwohl er einen eid geleistet hat die Frey zu heiraten. Und später auch noch von seinem Onkel zu verlangen eine zu heiraten. Ein König der unvorbildlicher kaum geht. Seine etlichen falschen Entscheidungen bzgl des Krieges.. hier und da noch hin zu reiten. Etc. Und bloß keinen Rat annehmen. Vom Vorhaben Casterlystein anzugreifen möchte ich gar nicht erst reden

      ich könnte noch unzählige Beispiele nennen aber für jetzt erstmal genug.

      Klar nervt mich ihre Inszenierung hier und da. Ab und an krieg ich Gänsehaut vor Fremdscharm bei ihren großen Reden aber sie fällt auch ebenso oft auf die "schnauze" und ich glaube das wird sie noch oft

      LG

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