Daenerys Targaryen

      Kasimir schrieb:

      Wir reden aber gerade schon von der Serie, oder? Die Serienmacher lassen durch ihren Stil doch keinen Zweifel daran, dass sie Dany als Heldin sehen wollen.
      Die meisten meiner Beispiele finden auch ja in der Serie statt. Man merkt schon, dass die Serienmacher sie als Heldin rüberkommen lassen wollen, auch wenn sie das nur sehr bedingt ist.
      Augenblicke später hatten tausend Stimmen den Ruf aufgenommen. König Joffrey und König Robb und König Stannis waren vergessen, nur König Brot herrschte noch. "Brot", brüllten die Menschen, "Brot, Brot!" (DSdsL, S.188)
      Hallo zusammen!

      Daenerys war bisher die Dothrakiversteherin, aber die Informationen aus den letzten beiden Folgen der Staffel 6 geben hinsichtlich ihrer Planung einige Rätsel auf:

      Sie schließt mit den Graufreuds die Abmachung, dass es keine Raubzüge, Plünderungen, usw. mehr geben soll. In der vorherigen Handlung hat sie bis zuletzt die Sklaverei abgelehnt. Aber was sollen die Dothraki dann in Westeros noch machen, sobald Daenerys auf den Thron sitzt?

      Für Garnisonsaufgaben scheinen die Dothraki nicht geeignet zu sein (das machen eher die Unbefleckten oder Verbündete). Selbst wenn Daenerys den Dothraki die Sesshaftigkeit befiehlt: das widerspricht völlig deren Lebensweise und die Dothraki treffen auf Anwohner mit einem Währungssystem und anderer Sprache. Das würde eine Vermittlung der nötigen Kenntnisse nicht einfacher machen. Bei optimistischer Planung schickt Daenerys die Dothraki ohne Beute mit den Schiffen zurück und schaut zukünftig nicht mehr so genau hin. Andererseits hat sie die "Zweitgeborenen" doch als Garnison/Polizei zurückgelassen. Irgendetwas sollte sich Daenerys doch vor dem Ablegen aus Meereen überlegt haben?
      Zwar hat sie bisher vieles dem Zufall überlassen, aber hier geht es immerhin um ein Volk, zu deren Anführerin sie sich gemacht hat. Wie seht Ihr das?

      Jon Stargaryen schrieb:

      Soweit werden die Serien macher wohl nicht gedacht haben.
      Zu den Dothraki hat sie auch gesagt das sie die Häuser in Westeros einreisen sollen, die Eisenmänner dürfens aber nicht?


      Die Abmachung mit den Eisenmännern bezug sich wohl auf den Zeitpunkt nach dem Krieg. Sie bleiben autonom, machen aber keinen Ärger.
      Die Kampfhandlungen - inkl. Hausabriss - sind irgendwann vorüber. Mach dem Krieg kann Daenerys schlecht durch Westeros marodierende Dothraki gebrauchen.

      Inwiefern die Serienmacher das überhaupt eingeplant haben, kann ich nicht sagen. Vielleicht erledigt sich das Schicksal der Dothraki auf grausame Weise von selbst. :( Die breite Spanne der Gebote (keine Plünderung, usw.) kam aber erst in den letzten beiden Folgen, sozusagen kurz vor dem Ablegen der Schiffe. Vielleicht hat man ihr das nur in den Mund gelegt, um sie nochmals als sympathische Retterin Westeros aufzubauen.
      Erstmal hallo liebe Leute.

      Ich finde nicht, dass sie als Heldin dargestellt wird. Im Gegenteil.. Ihre fragwürdigen Entscheidungen werden stets im Anschluss bestraft. Da wäre zB die Hinrichtung von, ich glaub er hieß Mossador, sie ließ ihn vor allen Köpfen. Was sicherlich eine falsche Entscheidung war. (von der Veurteilung an sich ganz zu schweigen)Die Kreuzigung der Großen Herren, wo sie zwischen Schuldigen und Unschuldigen nicht unterschieden hat. In der Großen Arena lässt sie ihre Verbündeten mit den Feinden zurück, ohne auch nur daran zu denken (so schien es mir), was aus ihnen wird.Mirri MAZ Dur
      Sie ist eine Eroberin die viele Fehler macht. Oft von verschiedenen Beratern unterschiedliche Ratschläge erhält und am Ende eine oder mehrere falsche Entscheidungen trifft. Was Ihrem Alter und ihrer Erfahrung geschuldet ist. Ein Robb Stark mag in der Serie ähnlich alt sein, jedoch hat er von seinem Vater, Roddrik und vielen anderen über viele Jahre gelernt. Da wäre zB das eigene Führen des Schwerts bei Veurteilung zum Tode. In der Serie diese Talyssa zu heiraten und nur an sich und seinen ... zu denken obwohl er einen eid geleistet hat die Frey zu heiraten. Und später auch noch von seinem Onkel zu verlangen eine zu heiraten. Ein König der unvorbildlicher kaum geht. Seine etlichen falschen Entscheidungen bzgl des Krieges.. hier und da noch hin zu reiten. Etc. Und bloß keinen Rat annehmen. Vom Vorhaben Casterlystein anzugreifen möchte ich gar nicht erst reden

      ich könnte noch unzählige Beispiele nennen aber für jetzt erstmal genug.

      Klar nervt mich ihre Inszenierung hier und da. Ab und an krieg ich Gänsehaut vor Fremdscharm bei ihren großen Reden aber sie fällt auch ebenso oft auf die "schnauze" und ich glaube das wird sie noch oft

      LG

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „a.d.GoT“ ()

      a.d.GoT schrieb:

      Erstmal hallo liebe Leute.

      Ich finde nicht, dass sie als Heldin dargestellt wird. Im Gegenteil.. Ihre fragwürdigen Entscheidungen werden stets im Anschluss bestraft. Da wäre zB die Hinrichtung von, ich glaub er hieß Mossador, sie ließ ihn vor allen Köpfen. Was sicherlich eine falsche Entscheidung war. (von der Veurteilung an sich ganz zu schweigen)Die Kreuzigung der Großen Herren, wo sie zwischen Schuldigen und Unschuldigen nicht unterschieden hat. In der Großen Arena lässt sie ihre Verbündeten mit den Feinden zurück, ohne auch nur daran zu denken (so schien es mir), was aus ihnen wird.Mirri MAZ Dur


      Nicht zu vergessen ihre erste Absicht, einfach Astapor und Yunkai als Städte komplett zu vernichten und dem Erdboden gleichzumachen... Besonders heldenhaft wirkte das nicht. Erst Tyrion hat sie ja davon abgebracht.
      Ganz ehrlich ich finde diese Meinung über daenerys recht übel

      In meinem Fall ist daenerys meine Lieblings Figur aus der Film Reihe und ich kann ihre Taten zum grösten teil sogar verstehen

      Sie wurde von ihrem Bruder als Vieh oder hure verkauft an wilde damit er eine Armee erhält und das zu dem Zeitpunkt in sehr jungen Jahren
      Sie lebt mit denn wilden, lernt selbst während Vergewaltigungen und schweren psychotischen schaden dieses Volk zu lieben und lernt halt deren marotten
      "Das recht des stärksten"
      "Du nimmst dir was du willst"
      Und ohne diese eine prostituierte hätte sie vermutlich sogar gelernt das Frauen nix wert sind ( bei denn dothrakis )
      Deshalb lernte sie ja auch denn Karl glücklich zu machen
      Fängt also an wie eine khaleesie zu denken und zu erobern, dennoch mit einem gütigen Herzen
      Natürlich kann man denn Erhalt der unbefleckten als ein Mittel zum Zweck um eine Armee zu erhalten sehen aber auch eine Form ihrer Güte gegenüber Menschen die eigentlich keine Chance haben
      Und selbst andere Sklaven haben ihr angefangen zu folgen obwohl sie gesagt hat jeder kann gehen und ist ein freier mann
      Wobei glaube jeder Mensch einem "Herrscher" folgen würde wenn die Person nix anderes als dienen kennt und man in einer Person eine Hoffnung sieht
      Die unbefleckten folgen ihr ja auch aus halb freien Willen
      Dazu kommt natürlich 3 Drachen :D
      Ich glaube auch wenn man eine frau oder mann sehen würde der 3 Drachen gehorchen man selbst denkt was für eine starke Person das wohl ist das solche Kreaturen ihr folgen
      Dazu kommt das sie nunmal ein geburts recht hat auf denn Thron, also ist nix dabei sein recht einzufordern und gegebenfalls mit Mitteln
      Als Königin muss sie strenge und Disziplin beweisen und somit ist es richtig wenn Menschen sie versuchen zu töten oder ihre verbündeten zu verletzen die jenigen zu bestrafen
      Macht bedeutet auch verantwortung und viele Entscheidungen fern von Emotionen zu treffen
      Ich bewundere ihren Kampfgeist und ihren Willen und was sie alles erreicht hat nur mit ihrem Körper und ihrem Kopf und "einem unglücklichen Schicksalsschlag"
      Ich finde sie hat das größte anrecht am ende der Serie auf denn Thron zu sitzen

      Sabimaru909 schrieb:

      Ganz ehrlich ich finde diese Meinung über daenerys recht übel

      In meinem Fall ist daenerys meine Lieblings Figur aus der Film Reihe und ich kann ihre Taten zum grösten teil sogar verstehen

      Sie wurde von ihrem Bruder als Vieh oder hure verkauft an wilde damit er eine Armee erhält und das zu dem Zeitpunkt in sehr jungen Jahren
      Sie lebt mit denn wilden, lernt selbst während Vergewaltigungen und schweren psychotischen schaden dieses Volk zu lieben und lernt halt deren marotten
      "Das recht des stärksten"
      "Du nimmst dir was du willst"
      Und ohne diese eine prostituierte hätte sie vermutlich sogar gelernt das Frauen nix wert sind ( bei denn dothrakis )
      Deshalb lernte sie ja auch denn Karl glücklich zu machen
      Fängt also an wie eine khaleesie zu denken und zu erobern, dennoch mit einem gütigen Herzen
      Natürlich kann man denn Erhalt der unbefleckten als ein Mittel zum Zweck um eine Armee zu erhalten sehen aber auch eine Form ihrer Güte gegenüber Menschen die eigentlich keine Chance haben
      Und selbst andere Sklaven haben ihr angefangen zu folgen obwohl sie gesagt hat jeder kann gehen und ist ein freier mann
      Wobei glaube jeder Mensch einem "Herrscher" folgen würde wenn die Person nix anderes als dienen kennt und man in einer Person eine Hoffnung sieht
      Die unbefleckten folgen ihr ja auch aus halb freien Willen
      Dazu kommt natürlich 3 Drachen :D
      Ich glaube auch wenn man eine frau oder mann sehen würde der 3 Drachen gehorchen man selbst denkt was für eine starke Person das wohl ist das solche Kreaturen ihr folgen
      Dazu kommt das sie nunmal ein geburts recht hat auf denn Thron, also ist nix dabei sein recht einzufordern und gegebenfalls mit Mitteln
      Als Königin muss sie strenge und Disziplin beweisen und somit ist es richtig wenn Menschen sie versuchen zu töten oder ihre verbündeten zu verletzen die jenigen zu bestrafen
      Macht bedeutet auch verantwortung und viele Entscheidungen fern von Emotionen zu treffen
      Ich bewundere ihren Kampfgeist und ihren Willen und was sie alles erreicht hat nur mit ihrem Körper und ihrem Kopf und "einem unglücklichen Schicksalsschlag"
      Ich finde sie hat das größte anrecht am ende der Serie auf denn Thron zu sitzen


      Word !


      Spoiler anzeigen
      Zusammen mit Jon Snow und Tyrion
      Fire and Blood

      Sabimaru909 schrieb:

      Ganz ehrlich ich finde diese Meinung über daenerys recht übel

      In meinem Fall ist daenerys meine Lieblings Figur aus der Film Reihe und ich kann ihre Taten zum grösten teil sogar verstehen


      Fangen wir mal hier mit an: Meine Lieblingsfigur wird sie nie werden. Aber das ist Geschmack und darüber will ich nicht streiten. Die folgenden Punkte sehe ich persönlich aber doch anders:

      Sabimaru909 schrieb:


      Sie wurde von ihrem Bruder als Vieh oder hure verkauft an wilde damit er eine Armee erhält und das zu dem Zeitpunkt in sehr jungen Jahren
      Sie lebt mit denn wilden, lernt selbst während Vergewaltigungen und schweren psychotischen schaden dieses Volk zu lieben und lernt halt deren marotten
      "Das recht des stärksten"
      "Du nimmst dir was du willst"
      Und ohne diese eine prostituierte hätte sie vermutlich sogar gelernt das Frauen nix wert sind ( bei denn dothrakis )
      Deshalb lernte sie ja auch denn Karl glücklich zu machen
      Fängt also an wie eine khaleesie zu denken und zu erobern, dennoch mit einem gütigen Herzen


      Ja, was Daenerys durchlebt hat, gerade in dieser Phase ihres Lebens ist furchtbar. Das hat sie ganz entscheidend geprägt und ist meiner Meinung nach auch ein Grund dafür, dass sie diese Auge um Auge Auffassung von Recht hat, die sie immer mal wieder gerne anwendet, wenn nicht schnell genug jemand da ist, der ihr vehement genug widerspricht.

      Sabimaru909 schrieb:


      Natürlich kann man denn Erhalt der unbefleckten als ein Mittel zum Zweck um eine Armee zu erhalten sehen aber auch eine Form ihrer Güte gegenüber Menschen die eigentlich keine Chance haben
      Und selbst andere Sklaven haben ihr angefangen zu folgen obwohl sie gesagt hat jeder kann gehen und ist ein freier mann
      Wobei glaube jeder Mensch einem "Herrscher" folgen würde wenn die Person nix anderes als dienen kennt und man in einer Person eine Hoffnung sieht
      Die unbefleckten folgen ihr ja auch aus halb freien Willen

      Das ist ihre bislang größte Tat: die Befreiung vieler Sklaven. Ich habe allerdings schon an anderer Stelle mal erklärt, dass das auch wenn es zweifellos gut ist, Menschen aus der Sklaverei zu befreien, es der Falsche weg ist, einer Gesellschaft, die sich seit Jahrhunderten, wenn nicht gar Jahrtausenden, auf Sklaverei und Menschenhandel aufgebaut hat, quasi über Nacht dieses einzige wirtschaftliche Gut zu nehmen und vor allem im Gegenzug keine Alternative aufzubieten.
      Moralisch ist das alles ja schön und gut. Aber damit hat Daenerys der Sklavenbucht von jetzt auf gleich den Wirtschaftlichen Boden unter den Füßen weggezogen. Schieben wir es mal auf jugendlichen Übermut, denn ein weiserer Herrscher hätte (wie Tyrion es eben versucht hat) einen mittelfristigen langsameren Ausstieg aus der Sklaverei vermittelt, mit Alternativen für Meister und ehemalige Sklaven.

      Sabimaru909 schrieb:


      Dazu kommt natürlich 3 Drachen :D
      Ich glaube auch wenn man eine frau oder mann sehen würde der 3 Drachen gehorchen man selbst denkt was für eine starke Person das wohl ist das solche Kreaturen ihr folgen


      Die Drachen sorgen höchstens für Popularität beim Seriengucker. Bei Ihren Untergebenen ist das eher ein Grund sie kritisch zu sehen. Was würdest du zB. davon halten, wenn dein Nachbar auf mal beschließt 3 Atombomben, die er irgendwo glücklicherweise gefunden hat, auf seinem Grundstück zu lagern?
      Die Drachen sind für mich eben auch ein Grund, warum Daenerys eben keine gute Herrscherin abgeben kann. Die Drachen werden für zu viele Probleme sorgen (wirtschaftlich und gesellschaftlich) und Daenerys, die die Drachen ja als ihre Kinder sieht wird sicher nichts (vehementes) gegen die Drachen unternehmen, sondern eher versuchen zu kompensieren, was sie langfristig Kopf und Kragen kosten wird.

      Sabimaru909 schrieb:


      Dazu kommt das sie nunmal ein geburts recht hat auf denn Thron, also ist nix dabei sein recht einzufordern und gegebenfalls mit Mitteln
      Als Königin muss sie strenge und Disziplin beweisen und somit ist es richtig wenn Menschen sie versuchen zu töten oder ihre verbündeten zu verletzen die jenigen zu bestrafen

      Richtig, ein König muss Gerechtigkeit walten lassen. GERECHTIGKEIT. Das bedeutet, dass die Schuldigen für ihre Verbrehen angemessen und dem Recht nach bestraft werden und die Unschuldigen keine Strafen erhalten, sollten sie ungerechter Weise angeklagt sein.
      Daenerys hat aber gezeigt, dass ihr Schuld und Unschuld oft reichlich egal sind. Sie hat die ehemaligen Meister von Meeren kreuzigen lassen ohne ich die Mühe zu machen herauszufinden, welche von ihnen beteiligt waren und wer nicht. Sie hat die verbleibenden Oberhäupter der Familien in den Drachengruben von Meeren eingeschüchtert und einen(?) von ihnen verbrannt, weil sie nicht herausfinden konnte, wer die Söhne der Harpyie unterstützt und wer nicht.
      Das wäre ungefähr das gleiche, als würde eine Armee auf mal in Syrien einrücken würde, um des IS zu bekämpfen, und wahllos alle Menschen dort töten würde, weil man nicht sicher sein kann, wer von ihnen ein IS-Kämpfer ist und wer nicht.
      Das hat dann nichts mehr mit Disziplin und Ordnung zu tun, sondern mit Willkür, Unterdrückung und Tyrannei.

      Sabimaru909 schrieb:


      Macht bedeutet auch verantwortung und viele Entscheidungen fern von Emotionen zu treffen

      Richtig: fern von Emotionen. Das schafft sie aber nicht. Ich verweise wieder einmal auf die Kreuzigung der Meister. Sie wurde provoziert und begleicht Ungerechtigkeit mit Ungerechtigkeit, oder besser Massenmord mit Massenmord. (Ich bin mir nicht sicher, ob man hier nicht sogar schon von Genozid sprechen kann?)

      Sabimaru909 schrieb:


      Ich bewundere ihren Kampfgeist und ihren Willen und was sie alles erreicht hat nur mit ihrem Körper und ihrem Kopf und "einem unglücklichen Schicksalsschlag"
      Ich finde sie hat das größte anrecht am ende der Serie auf denn Thron zu sitzen


      Sie hat ein Anrecht auf den Thron, sonst wäre es müßig zu diskutieren. Ihr Recht ist mit der Thronbesteigung Roberts allerdings (in der Theorie) eigentlich erloschen. Die Targaryen Dynastie wurde gestürzt und die Baratheon Dynastie wurde als neue Herrscher Linie eingesetzt. Jeder, Adelsspross, der aus einer Familie stammt, in die eine weibliche Baratheon eingeheiratet hätte, hätte nach dem Westerosi Recht einen stärkeren Anspruch auf den Thron als Daenerys. Wie gesagt: rein theoretisch. Natürlich beruft sie sich darauf, dass ihr Vater einst König war, und an sich kann sie sich bei Jaime bedanken, dass der Aerys ermordet hat, bevor die Hauptstadt eingenommen und Aerys gefangen genommen werden konnte. Wäre das nämlich der Fall gewesen, hätte man ihn wohl zum Abdanken gezwungen und damit hätte es sich fortan mit allen Ansprüchen der Targaryens gehabt.

      Wie du sehen kannst, sehe ich Daenerys also deutlich differenzierter und glaube nicht, dass sie die Königin sein kann, die Westeros braucht, gerade in der aktuellen Situation. Sie ist auf Grund ihrer Vergangenheit zu sehr darauf versteift ihre Macht über andere zu festigen ("beugt das Knie oder sterbt") und weiß nicht mehr Gerechtigkeit von Vergeltung zu unterscheiden.
      Kluge Ratgeber könnten sie auf einen guten Weg bringen, nur muss Daenerys sich dafür oft eben diesen Beratern unterordnen, was ihr aus nahe liegenden Gründen schwer fällt, aber eben auch ein Problem darstellt.

      Sabimaru909 schrieb:


      Richtig: fern von Emotionen. Das schafft sie aber nicht. Ich verweise wieder einmal auf die Kreuzigung der Meister. Sie wurde provoziert und begleicht Ungerechtigkeit mit Ungerechtigkeit, oder besser Massenmord mit Massenmord. (Ich bin mir nicht sicher, ob man hier nicht sogar schon von Genozid sprechen kann?)


      Wohl eher nicht, da das Ganze nicht an rassische Merkmale anknüpft. Ob man Sklave oder Meister ist scheint in den Sklavenstädten wohl eher dem Zufall überlassen zu sein...

      Sabimaru909 schrieb:


      Sie hat ein Anrecht auf den Thron, sonst wäre es müßig zu diskutieren. Ihr Recht ist mit der Thronbesteigung Roberts allerdings (in der Theorie) eigentlich erloschen. Die Targaryen Dynastie wurde gestürzt und die Baratheon Dynastie wurde als neue Herrscher Linie eingesetzt. Jeder, Adelsspross, der aus einer Familie stammt, in die eine weibliche Baratheon eingeheiratet hätte, hätte nach dem Westerosi Recht einen stärkeren Anspruch auf den Thron als Daenerys. Wie gesagt: rein theoretisch. Natürlich beruft sie sich darauf, dass ihr Vater einst König war, und an sich kann sie sich bei Jaime bedanken, dass der Aerys ermordet hat, bevor die Hauptstadt eingenommen und Aerys gefangen genommen werden konnte. Wäre das nämlich der Fall gewesen, hätte man ihn wohl zum Abdanken gezwungen und damit hätte es sich fortan mit allen Ansprüchen der Targaryens gehabt.


      Roberts Anspruch wurde damals (auch) damit begründet, dass die Baratheons mit den Targaryens verwandt sind und in Robert damit auch Targaryen-Blut fließt, ob es im passt oder nicht.

      Tyraxes schrieb:

      Roberts Anspruch wurde damals (auch) damit begründet, dass die Baratheons mit den Targaryens verwandt sind und in Robert damit auch Targaryen-Blut fließt, ob es im passt oder nicht.


      Ein Vorwand um das ganze für die Geschichtsbücher legitimer aussehen zu lassen. Im Endeffekt wurde Robert gekrönt, weil er der Anführer der Rebellion war.
      Cersei hat Ned damals ja auch vorgehalten, dass er einfach die Gelegenheit den Thron zu beanspruchen für sich nutzen hätte können.
      ​... Die Drachen sind für mich eben auch ein Grund, warum Daenerys eben keine gute Herrscherin abgeben kann. Die Drachen werden für zu viele Probleme sorgen (wirtschaftlich und gesellschaftlich) und Daenerys, die die Drachen ja als ihre Kinder sieht wird sicher nichts (vehementes) gegen die Drachen unternehmen, sondern eher versuchen zu kompensieren, was sie langfristig Kopf und Kragen kosten wird. ...


      War die Herrschaft von Aegon dem Eroberer auch schlecht? Waren alle Targaryen- Herrscher, die Drachen hatten, schlechte Herrscher? :hmm:

      LordSerry schrieb:

      Tyraxes schrieb:

      Roberts Anspruch wurde damals (auch) damit begründet, dass die Baratheons mit den Targaryens verwandt sind und in Robert damit auch Targaryen-Blut fließt, ob es im passt oder nicht.


      Ein Vorwand um das ganze für die Geschichtsbücher legitimer aussehen zu lassen. Im Endeffekt wurde Robert gekrönt, weil er der Anführer der Rebellion war.
      Cersei hat Ned damals ja auch vorgehalten, dass er einfach die Gelegenheit den Thron zu beanspruchen für sich nutzen hätte können.


      Naja, wenn wir es genau nehmen, hat Jon Arryn das Ganze vom Zaun gebrochen, er hätte Eddard und Robert auch ausliefern können ;) .

      Tyraxes schrieb:

      LordSerry schrieb:

      Tyraxes schrieb:

      Roberts Anspruch wurde damals (auch) damit begründet, dass die Baratheons mit den Targaryens verwandt sind und in Robert damit auch Targaryen-Blut fließt, ob es im passt oder nicht.


      Ein Vorwand um das ganze für die Geschichtsbücher legitimer aussehen zu lassen. Im Endeffekt wurde Robert gekrönt, weil er der Anführer der Rebellion war.
      Cersei hat Ned damals ja auch vorgehalten, dass er einfach die Gelegenheit den Thron zu beanspruchen für sich nutzen hätte können.


      Naja, wenn wir es genau nehmen, hat Jon Arryn das Ganze vom Zaun gebrochen, er hätte Eddard und Robert auch ausliefern können ;) .


      Ich hatte eine ähnliche Diskussion um Erbfolgen in Westeros schon mit Moebius im Thread zur 3. Episode der 7. Staffel. Da habe ich gelernt, dass Ehefrauen und ihre Familien nach feudalem Erbrecht (zumindest in England ist das so) nicht die Krone erben, sondern in diesem Falle jetzt ein weiterer Baratheon Erbe (denn Joffrey und Tommen waren ja offiziell Baratheons) gefunden werden müsste.
      In diesem Fall müsste man zu Roberts Großvater zurückgehen (der Vater hatte keine Geschwister). Dieser Großvater war mit einer Targaryen verheiratet, was bedeutet, dass über diese tatsächlich die Baratheons in der Targaryen Erbfolge auftauchten. Tatsächlich wäre Robert sogar im Falle von Viserys und Daenerys Tod der rechtmäßige Thronerbe gewesen.
      Und über die Schwester dieses Großvaters wäre dann das Haus, in welches sie eingeheiratet hat (was unbekannt ist mach aktuellem Stand von Martins Veröffentlichungen), dasjenige, dessen männlicher Erbe auch der Thronerbe wäre. Das bedeutet also im theoretischen Fall, dass irgendein (ggfs. unbedeutender) Adeliger mit dem Tod von Cerseis Söhnen rein theoretisch über Nacht zum neuen rechtmäßigen König geworden wäre.
      Zu Daenerys Anspruch: da die Ehefrauen der Herrscherlinie (und ihre Häuser) ignoriert werden, habe die Targaryen umgekehrt allerdings keinen Platz in der Erbfolge der Baratheons, so konfus sich das auch anhört, da hier die (nächste und aktuellste) Verbindung tatsächlich aus der Ehe von Roberts Großvater Ormund mit Rhaelle Targaryen besteht.
      Geht man hier jedoch lange genug zurück wird man irgendwann darauf kommen, dass der Gründer der Baratheon Linie, Orys Baratheon, der legitimierte Bastard Halb-Bruder von Aegon dem Eroberer ist, worüber wieder eine Eingliederung in die Erbfolge stattfinden müsste, irgendwo am hintersten Ende.

      Ich gestehe aber ein, dass es in im Krieg, der aktuell in Westeros herrscht, allerdings niemand auch mehr einen Heller drauf gibt, wer da noch einen wie großen Anspruch hat.


      Cloud Dancing schrieb:

      ​... Die Drachen sind für mich eben auch ein Grund, warum Daenerys eben keine gute Herrscherin abgeben kann. Die Drachen werden für zu viele Probleme sorgen (wirtschaftlich und gesellschaftlich) und Daenerys, die die Drachen ja als ihre Kinder sieht wird sicher nichts (vehementes) gegen die Drachen unternehmen, sondern eher versuchen zu kompensieren, was sie langfristig Kopf und Kragen kosten wird. ...


      War die Herrschaft von Aegon dem Eroberer auch schlecht? Waren alle Targaryen- Herrscher, die Drachen hatten, schlechte Herrscher? :hmm:


      Um ehrlich zu sein sind die Eigenschaften der unterschiedlichen Targaryen Herrscher meine Bildungslücke im Lied. Was ich aber dazu sagen will:
      Ja, es gab gute Targaryen Herrscher, die Drachen hatten und bei denen das anscheinend kein großes Problem war. Ebenso gab es unfähige Targaryen Herrscher, die keine Drachen hatten, und die ganz andere Unzulänglichkeiten hatten.

      Grundsätzlich sehe ich Drachen aber schon als ein allgemeines Problem. Aegon I war eben auch ein Eroberer, der nicht nur ein, sondern sechs (sieben, wenn man die Flusslande mitzählt) Reiche erobert hat. Aegon war jedoch so weise und hat nicht versucht diesen Reichen einen komplett anderen Stempel aufzudrücken und dir Kultur nach seinen Vorstellungen umzuformen. Ebenso haben er und die nachfolgenden Targaryen die Drachengruben erbauen lassen, in denen die Drachen mehr oder minder gefangen gehalten wurden, damit eben keine Unglücke passieren. Ende der Geschichte war, dass die Drachen nach und nach verkümmerten (über die Generationen hinweg). Ich bin mir erhrlich gesagt nicht sicher, ob Daenerys diesen Schritt auch gehen wird.
      Ich lasse mich da gerne überraschen, ich denke aber, dass wir in der Serie ohnehin keine langfristigen Ausgänge mehr miterleben und bewerten können, ob der oder diejenige, der/die am Ende auf dem Thron sitzt, falls es denn noch einen gibt, ein guter oder schlechter Herrscher ist. Ich habe bei Daenerys aufgrund der von mir in meinem letzten Post hier aufgeführten Unzulänglichkeiten und der bei ihr immer wieder durchblitzenden Arroganz ihre Berater zu ignorieren aktuell(!!) ein sehr schlechtes Gefühl, was die Fähigkeit eine gute Herrscherin zu sein angeht.
      Sie kann sich von mir aus gerne krönen lassen, sie wird dafür aber definitiv lernen müssen, dass sie Zugeständnisse machen muss und nicht mit der "Knie oder stirb" Mache alle Konflikte lösen kann bzw. wird.
      Jon ist da eben ein gutes Beispiel. Der weigert sich Daenerys als Königin zu akzeptieren, solange er nicht weiß, wie er dran ist. Und das wird Daenerys akzeptieren müssen, wenn sie nicht auch noch gegen den Norden in den Krieg ziehen will, weil sie Jon hinrichten lässt.

      Wie schon oftmals dargestellt, ist die Situation nur dadurch zu lösen, dass einer nachgibt, was bei den beiden Sturköpfen wohl so schnell nicht passieren wird, oder indem hier eine Zweck(!!)-Ehe eingegangen wird. Dadurch bleibt Jon König im Norden (bzw. wird König von "Westeros") und Daenerys hat ebenfalls ihr Gesicht gewahrt und ihre "Unterordnung" des Nordens erreicht. Das wäre tatsächlich nach aktuellem Stand das klügste was beide machen könnten. Und mit dem gesamten Beraterstab (Tyrion, Varys, Davos, Jorah(?), Sam(?)), der Unterstützung von Bran und Arya, sowie der Unterstützung der Lords aus dem Norden und der Lords des Tals (und ggfs der Flusslande? Was ist eigentlich mit Edmure Tully los? Hat Arya den auf den jetzt komplett von Freys verwaisten Zwillingen im Kerker zurückgelassen? :D) hat man auch wieder eine solide Machtgrundlage, bei der man sich nicht mehr mit Paragraphenreiterei befassen muss, sondern sich zur not auch ohne Anspruch zum König oder zur Königin erklären könnte. Nebenher hat man auch genau die fähigen Berater, die Dany (und auch Jon in gewissem Maße) braucht. Davos ist ein guter Diplomat, Tyrion ein geschickter Statthalter und Wirtschafter, Varys ein Spionagemeister. Mit den Lords, die mit dem Bündnis einhergehen hat man genug fähige militärische Berater, die Land und Leute einschätzen können und (im Gegensatz zu Tyrion) auch mit militärischem Wissen und Kenntnissen trumpfen können.
      Wichtig für einen Regenten ist es einfach zu wissen, was man selbst kann und was man anderen überlassen sollte und vor allem auch wem man welche Aufgabe anvertrauen kann. Tyrion die Eroberung von Westeros planen zu lassen mag naheliegen, da er Land und Leute kennt und im Gegensatz zu Ellaria und Olenna nicht von blinder Rache angetrieben wurde, dennoch fehlten ihm einfach der militärische Weitblick, den andere eher gehabt hätten.

      Beon2510 schrieb:

      Ebenso haben er und die nachfolgenden Targaryen die Drachengruben erbauen lassen, in denen die Drachen mehr oder minder gefangen gehalten wurden, damit eben keine Unglücke passieren. Ende der Geschichte war, dass die Drachen nach und nach verkümmerten (über die Generationen hinweg). Ich bin mir erhrlich gesagt nicht sicher, ob Daenerys diesen Schritt auch gehen wird.

      Ich habe beim Aussterben der Drachen eigentlich ein anderes Bild im Kopf, als das uns hier ein wenig weis gemacht wird. Sicher wir erleben, dass die Drachen auch durch die Gefangenschaft in der Drachengrube kleiner werden. Aber(!): Es leben auch Drachen auf Drachenstein, wo diese eigentlich recht gut gedeihen sollten. Nun haben wir aber auch, solche Ereignisse wie den Drachentanz. Hinzukommt, es gab danach nicht solche hundert Jahre alten Exemplare wie Balerion oder Vhagar. Die haben durch ihr Alter eben enorme Größen erreicht.
      Das Haus Targaryen hatte 21 Drachen vor dem Tanz - Drachen unterschiedlichen Alters zwischen 1 und 180 Jahren - und nach dem Tanz nur noch 4(!), 2 davon wild lebend. 2 andere waren Küken (lass beide Küken trotz ihren Namen männlich sein und das Gerücht nicht stimmen, Drachen könnten ihr Geschlecht ändern). Das dann keine weitere gute Aufzucht mehr möglich war, ist eine Folge. Auch gab es weniger Targaryens als nach dem Tanz, an welche die Eier gebunden waren. Daher sehe ich es fast als unmöglich an, dass sich die Drachen innerhalb von 20 Jahren erholen oder Nachkommen hätten zeugen können. Hierzu muss man auch noch betrachten, dass es den Targaryen vor dem Eroberungskrieg nur gelang 2 Drachen - Vhagar und Meraxes - in 114 Jahren zu züchten, auf Drachenstein (Aenar brachte 5 Drachen nach Drachenstein, vor dem Eroberungskrieg waren nur 3 Drachen bekannt). Also stimmt das Bild von den Drachen die über Generationen hinweg verkümmerten nicht vollständig.

      Was den Targaryen in der Geschichte eben auch Schwierigkeiten bereitete waren Erbstreitigkeiten innerhalb der Familie - siehe oben - oder die Gesellschaftlichen Konventionen wie bei Maegor und Aenys - wie die Polygamie oder der Inzest.

      Beon2510 schrieb:

      Ich habe bei Daenerys aufgrund der von mir in meinem letzten Post hier aufgeführten Unzulänglichkeiten und der bei ihr immer wieder durchblitzenden Arroganz ihre Berater zu ignorieren aktuell(!!) ein sehr schlechtes Gefühl, was die Fähigkeit eine gute Herrscherin zu sein angeht.

      Naja man kann Daenerys auch nicht vorwerfen sauer zu sein, wenn besagte Berater Fehler bei der Eroberung machen und unterschätzen, dass
      der Gegner nämlich auch Bündnisse eingehen kann. Als auch eine Eroberung erst von Drachenstein aus zu planen und erst nach der Überfahrt Schiffe zurück zu schicken und somit wichtige Ressourcen als auch Zeit zu verwschwenden.

      Beon2510 schrieb:

      Sie kann sich von mir aus gerne krönen lassen, sie wird dafür aber definitiv lernen müssen, dass sie Zugeständnisse machen muss und nicht mit der "Knie oder stirb" Mache alle Konflikte lösen kann bzw. wird.


      Hier stimme ich zu. Sie hätte es ähnlich wie bei Asha regeln können. Verstehe nicht, warum sie die Eiseninseln Unabhängigkeit gewährt, aber dem Norden nicht.
      »Die Wälder sind voller wilder Tiere«, erinnerte er seinen Vater. »Die Straßen der Städte auch.« (Sturm der Schwerter, Tyrion I)

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von „Aki-chan“ ()

      Cloud Dancing schrieb:

      ... Die Drachen sind für mich eben auch ein Grund, warum Daenerys eben keine gute Herrscherin abgeben kann. Die Drachen werden für zu viele Probleme sorgen (wirtschaftlich und gesellschaftlich) und Daenerys, die die Drachen ja als ihre Kinder sieht wird sicher nichts (vehementes) gegen die Drachen unternehmen, sondern eher versuchen zu kompensieren, was sie langfristig Kopf und Kragen kosten wird. ...

      War die Herrschaft von Aegon dem Eroberer auch schlecht? Waren alle Targaryen- Herrscher, die Drachen hatten, schlechte Herrscher?


      Schweift zwar in die Richtung der Bücher ab, aber es gab beides. Gute wie schlechte. Kann man denke ich hier genauso sehen wie mit der Münze die bei der Geburt eines Targaryens geworfen wird. Viserys I. und Jaehaerys I. waren ja beides Drachenreiter & Könige und sehr beliebt beim gemeinen Volk.

      Aber nach dem Tanz der Drachen wurden die Drachen ja eh als Unheilsbringer gesehen. Deswegen wird es Dany schwer haben, sollte sie den eisernen Thron erobern, dass Volk hier glücklich zu stimmen. Wiederum wäre das Volk sicherlich auch froh wenn man Cersei vom Thron stoßen würde.

      Neferion schrieb:

      Cloud Dancing schrieb:

      ... Die Drachen sind für mich eben auch ein Grund, warum Daenerys eben keine gute Herrscherin abgeben kann. Die Drachen werden für zu viele Probleme sorgen (wirtschaftlich und gesellschaftlich) und Daenerys, die die Drachen ja als ihre Kinder sieht wird sicher nichts (vehementes) gegen die Drachen unternehmen, sondern eher versuchen zu kompensieren, was sie langfristig Kopf und Kragen kosten wird. ...

      War die Herrschaft von Aegon dem Eroberer auch schlecht? Waren alle Targaryen- Herrscher, die Drachen hatten, schlechte Herrscher?


      Schweift zwar in die Richtung der Bücher ab, aber es gab beides. Gute wie schlechte. Kann man denke ich hier genauso sehen wie mit der Münze die bei der Geburt eines Targaryens geworfen wird. Viserys I. und Jaehaerys I. waren ja beides Drachenreiter & Könige und sehr beliebt beim gemeinen Volk.

      Aber nach dem Tanz der Drachen wurden die Drachen ja eh als Unheilsbringer gesehen. Deswegen wird es Dany schwer haben, sollte sie den eisernen Thron erobern, dass Volk hier glücklich zu stimmen. Wiederum wäre das Volk sicherlich auch froh wenn man Cersei vom Thron stoßen würde.


      Daenerys hatte die Drachen ja eingesperrt, nachdem sie Unheil angerichtet haben. Mit Ausnahme von Drogon, der zu dem Zeitpunkt verschollen war. Daher denke ich schon, dass sie drauf achtet, dass die Drachen keinen Schaden anrichten - wenn sie es kann. In Dragonstone kennt sie sich wohl noch zu wenige aus um die Drachen da einzusperren.