Season 1, die beste von allen?

      onyx234 schrieb:

      ...und wer ist deiner Meinung nach der/die Zweite?


      Mark Addy als King Rober fände ich perfekt, wenn Mark Addy größer wäre. Der ist einfach zu klein für Robert.
      Peter Dinklage spielt den Tyrion super gut, ist aber zu "hübsch". Ich stell mir Tyrion dann doch sehr viel hässlicher vor.

      So wirklich aussehen wie in den Büchern, tut eigentlich niemand vom Kompletten Cast.... vielleicht noch Ser Barristan... Sansa mit abstrichen... Sean Bean als Ned ist klasse aber zu alt.
      Bei nem Animationsfilm/Zeichentrick sollte das alles dann kein Problem sein :)
      Nachts fahrn die Züge schneller als auf Schienen
      Also der einzige der wirklich meine Buchvorstellung trifft ist Varys. Nicht verwunderlich, bei einem etwas beleibteren Mann mit Glatze, aber seine Mimik bringt die Figur auch gut rüber.
      Mark Addy als Robert fand ich auch nicht schlecht und Littlefinger passt zumindest vom Aussehen her, wenn auch alles andere dem Drehbuch geschuldet eher ein Anti-Littlefinger ist.

      Die fürchterlichsten Fehlbesetzungen, nee lieber nicht, ich will euch Serienfans auch mal in Ruhe lassen. :)
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)
      Dann mal eine gegenteilige Meinung: Meiner Meinung nach ist die 1. Staffel sicherlich am nächsten an den Büchern und insgesamt auch eine mehr als gelungene Auftaktstaffel... im Gesamtkontext der Serie halte ich sie allerdings für die deutlich schwächste Staffel.
      Das liegt daran, dass die Serie erst ab der 5. Folge so etwas wie einen Sog oder eigenen Drive entwickelt. Die ersten 4 Folgen kämpfen mit der Einführung der verschiedenen Charaktere und lassen bei einem reinen Serienschauer etliche Fragezeichen zurück. Die Tatsache, dass man die Erstfassung des Pilots für qualitativ nicht ausreichend hielt, einige Versatzstücke aber dennoch im endgültigen Pilot landeten, machte es für die Serienmacher nicht einfacher.
      Hinzu kommt ein, im Vergleich zu den späteren Staffeln, geringes Prodution Value, welches sich in etlichen Szenen negativ widerspiegelt.
      Dagegen steht eine starke 2. Hälfte der Staffel, die letztlich in Episode 9 "Baelor" mündet, einer der bis dato besten Episoden der gesamten Serie.
      Hier hat es Alan Taylor in seiner Inszenierung der Schlussszene in meinen Augen sogar geschafft, die Buchszene zu übertrumpfen.
      Insgesamt bieten die weiteren Staffeln aber deutlich mehr, als die schon gelungene Auftaktstaffel.
      Das Ganze übrigens aus der Sicht eines Buchlesers der ersten Stunde, der sich gleichzeitig, als absoluter Serienjunkie bezeichnen würde und glücklicherweise dazu in der Lage ist die Bücher und die Serie zu trennen.
      Ein Lannister begleicht stets seine Schulden!

      Tomas schrieb:

      Das Ganze übrigens aus der Sicht eines Buchlesers der ersten Stunde

      Ist eigentlich offensichtlich. Schließlich wärst du sonst nicht Moderator. ;)
      der sich gleichzeitig, als absoluter Serienjunkie bezeichnen würde und glücklicherweise dazu in der Lage ist die Bücher und die Serie zu trennen.

      Du Glücklicher! Ich wünsche mir irgendwie, dass ich das auch könnte, aber das Wissen, dass in den Bücher alles viel größer und schöner ist, ist einem da n' riesiger Klotz am Bein. :(

      Zum Rest: Ist deine Meinung. Kann und will ich nichts gegen sagen.
      Das Ganze übrigens aus der Sicht eines Buchlesers der ersten Stunde, der sich gleichzeitig, als absoluter Serienjunkie bezeichnen würde und glücklicherweise dazu in der Lage ist die Bücher und die Serie zu trennen.

      Seufz, du jetzt auch noch? Langsam wirds langweilig.
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."

      Ser Erryk schrieb:

      Also der einzige der wirklich meine Buchvorstellung trifft ist Varys. Nicht verwunderlich, bei einem etwas beleibteren Mann mit Glatze, aber seine Mimik bringt die Figur auch gut rüber.
      Mark Addy als Robert fand ich auch nicht schlecht und Littlefinger passt zumindest vom Aussehen her, wenn auch alles andere dem Drehbuch geschuldet eher ein Anti-Littlefinger ist.

      Die fürchterlichsten Fehlbesetzungen, nee lieber nicht, ich will euch Serienfans auch mal in Ruhe lassen. :)



      Das das finde ich allerdings auch
      wenn er den Raum betritt hat man das Gefühl es riecht nach Lavendel und Veilchen


      Der Winter naht...

      Alte Nan schrieb:

      Ser Erryk schrieb:

      Also der einzige der wirklich meine Buchvorstellung trifft ist Varys. Nicht verwunderlich, bei einem etwas beleibteren Mann mit Glatze, aber seine Mimik bringt die Figur auch gut rüber.
      Mark Addy als Robert fand ich auch nicht schlecht und Littlefinger passt zumindest vom Aussehen her, wenn auch alles andere dem Drehbuch geschuldet eher ein Anti-Littlefinger ist.

      Die fürchterlichsten Fehlbesetzungen, nee lieber nicht, ich will euch Serienfans auch mal in Ruhe lassen. :)



      Das das finde ich allerdings auch
      wenn er den Raum betritt hat man das Gefühl es riecht nach Lavendel und Veilchen



      Varys ist gut getroffen, leider fehlt das Puder :D
      Nachts fahrn die Züge schneller als auf Schienen

      Tomas schrieb:

      as liegt daran, dass die Serie erst ab der 5. Folge so etwas wie einen Sog oder eigenen Drive entwickelt. Die ersten 4 Folgen kämpfen mit der Einführung der verschiedenen Charaktere und lassen bei einem reinen Serienschauer etliche Fragezeichen zurück.


      Dem kann ich mich eigentlich nur anschließen.
      Ich bin selbst durch die Serie zu den Büchern gekommen. Und das auch erst recht spät - ich glaube da war die dritte Staffel schon raus, als ich das erste Mal die erste Staffel gesehen hatte. Und vielleicht war das mein Glück, so konnte ich die erste Staffel quasi in einem Rutsch an einem Serienabend mit Freunden durchziehen. Zugegeben nicht die ganze, aber es hat bis Folge 7 gereicht und da war ich dann süchtig. Aber ich glaube hätte ich nur die ersten zwei oder drei Folgen gesehen - das sie das mit Bran, Jaime und Cersei noch in die erste Folge gepackt haben, war wohl eine gute Idee, aber danach habe ich länger nicht richtig reinfinden können. So viele Charaktere, so viele Beziehungen, so viele Orte... Ich mag eigentlich viele Charaktere und kann mir die eigentlich meistens auch merken - so schlimm war es daher nicht, aber es war dennoch auffällig dass wirklich regelmäßig neue Charaktere vorgestellt wurden. Außerdem gab es sehr schnell einen haufen Charaktere, die mich mehr genervt als unterhalten haben - allen voran Cat ^^
      Spätestens mit Tyrions Zeit auf der Eyrie und Neds Verletzung und dann Tywins Auftreten wurde es aber besser fand ich. Dann hatte man etwa die 'Spieler' zusammen und konnte sich einigermaßen Ausmahlen in welche Richtung es geht.

      Später hab ich die zweite und dritte Staffel geshen und da war dann auch schon die vierte raus. Mit den Büchern hab ich eigentlich erst letztes Jahr angefangen und bin über ACOK kurzzeitig eingeschlafen. Das hatte irgendwo zwischendrin einen recht langatmigen Teil.
      Welche Staffel ich am liebsten mag, hängt daher hauptsächlich am Plot und an den Charakteren, weniger daran, wie akurat die Buchvorlage befolgt wurde. Auch jetzt, wo ich die Bücher kenne, ändert das nicht viel. Ich hab nichts gegen Änderungen zwischen Buch und Serie. Die gibt es immer, und wenn man mit der Erwartung, die Bücher so wie man sie sich vorstellt, verfilmt zu sehen, wird man immer enttäuscht. Im gegenteil, ich fand eigentlich viele der originalen Serienplots sehr interessant. Einige klar - da hätte man lieber die Buchversion, aber bei anderen bin ich froh, dass die Serie es anders macht. Ich finde mehr Plot und mehr Handlungsalternativen nie schlecht. Ich fand die Szenen mit Tywin und Arya genial. Ich mochte später auch Aryas Zeit in Harrenhal, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass mir die Serienvariante da besser gefiel. Also warum nicht. Natürlich geht das auch andersrum - ich fand es bescheuert, was sie in der fünften Staffel mit Sansas Charakter gemacht haben. Mir ist auch wurscht, ob ne Menge der alten Charaktere in den Büchern Glatzen haben. (Hier merkt man wohl, dass ich aus der Seire komme... bei mir im Kopf haben Stannis und Tywin noch immer Haare^^). Allgemein denke ich wird eine Serie oder ein Film nicht besser oder schlechter, wenn die Macher einiges von den Büchern ändern.

      Das gesagt...
      ... meine Lieblingsstaffel ist die Dritte. (Das muss ich als Jaime Lannister-Fan quasi so empfinden.) Aber auch abgesehen davon hält die Staffel finde ich einfach am Meisten in Petto, nicht nur Jaimes Charakterwandel. Von Tyrions Fall und wie es für ihn in Kings Landing allmählich immer enger wird, über die Einführung der Tyrells als neue Partei, zu Rains of Castamere... Und ich hab von Arya, Jon, Dany und Bran noch gar nicht angefangen... Nicht umsonst ist das auch mein Lieblingsbuch.
      Danach die Vierte,
      die Zweite und Erste etwa gleich auf. Ich fand das Finale der ersten besser als das der zweiten, aber die zweite hatte Zwischendrin ihre Stärken fand ich - nicht zuletzt genau diese Änderung mit Arya und Tywin, die ich einfach genial fand.
      Dann die Fünfte... Hier... Das Finale hab ich gemocht. also die allerletzte Staffel - zwischendrin hätte ich fast geheult ;( ... davon abgesehen, fand ich aber das Sansa ziemlich enttäuschend war und die Sparrows gehen mir auf den Zeiger, die Sandsnakes waren iwie... meh
      Bei mir hat sich der Drive in dem Augenblick entwickelt, als Bran aus dem Turm gestürzt ist. Also Ende Folge 1 soweit ich mich entsinne. Nur den Prolog fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, ansonsten war die erste Staffel Top, besonders Dany fand ich da (mit Ausnahme von Astapor staffel 3 folge 6) am stärksten. Die Schauspielerei war überall auf hohem Niveau, die Kulissen toll, den Schnitt fand ich stets sehr gut gesetzt. Und die Story ist eben auch sehr gut. Nicht zu vergessen haben die Charaktere bei mir sehr viel Sympathie ausgelöst, allen voran natürlich die Starks mit Ausnahme von Sansa. Und die Lennisters waren eben Feindbilder die sich aber bereits im Laufe der Staffel langsam entwickelt haben, sodass sie nicht mehr nur die "Bösen" waren.
      Die Zweite fand ich im Nachhinein deutlich schwächer, aber immer noch gut. Stannis und Dany haben genauso rumgenervt wie im Buch. Drei war auch sehr stark, 4 na ja 5 ging gar nicht mehr. Muss dazu sagen, dass ich nach Staffel 3 die Bücher durchgekloppt habe, aber trotzdem immer noch was aus den ersten drei Staffeln gucke, also lag es nicht nur an der Buchlektüre, dass es nach Staffel 3 schlechter wurde.
      Die erste Staffel ist die buchtreueste und sicherlich auch (mit Staffel3) die beste.
      Das liegt aber auch daran, dass die ersten Bücher bis zu Neds Tod auch wirklich einfach zu verfilmen ist.
      Sie ist reich an Höhepunkten, die Handlung verläuft atemberaubend schnell, zudem ist Danys Story hier auch noch richtig toll.(Sie ist der Schwachpunkt in Martins Büchern später)

      Staffel 2 fand ich ne gute Verbindung zwischen 1 und 2, auch wenn es mich nicht vom Hocker gerissen hat.

      Staffel 3 war auch klasse, weil der Spannungsbogen zur Red Wedding einfach gut ist.
      Danach wird es auch in den Büchern schwer, da fand ich Staffel 4 auch noch ganz gut.
      Ich fand die Bücher nämlich dort am schwächsten, dort passiert fast überhaupt nichts, die Handlung bleibt stehen.

      Staffel 5 war dann einfach vollkommen von den Büchern entfernt. Aber ein paar Folgen habe ich gerne gesehen, und außerdem ist es ja für den Buchleser plötzlich auch wieder spannend....

      In "Staffel5" gibt es eben auch in den Büchern (die ich dann wieder viel besser fand) Probleme, denn es sind hier teilweise vollkommen unnütze Handlungsstränge drin (Ser Frosch und co), die es sich auch nicht lohnen zu verfilmen.

      Hier war man halt auch durch die Bücher teilweise gezwungen, so vorzugehen.
      Man hätte 2 weitere Staffeln gebraucht, wenn man hier buchgetreuer hätte verfilmen wollen...

      Aber die erste Staffel ist schon klasse, und eine der besten Buchverfilmungen überhaupt, da sieht man auch, dass es sich lohnt bei der Story zu bleiben (nicht wahr, Herr Peter Jackson?)

      Stinkers Fuesse schrieb:

      In "Staffel5" gibt es eben auch in den Büchern (die ich dann wieder viel besser fand) Probleme, denn es sind hier teilweise vollkommen unnütze Handlungsstränge drin (Ser Frosch und co), die es sich auch nicht lohnen zu verfilmen.

      Hier war man halt auch durch die Bücher teilweise gezwungen, so vorzugehen.
      Man hätte 2 weitere Staffeln gebraucht, wenn man hier buchgetreuer hätte verfilmen wollen...


      Na ja, man hätte schon Jaime in die Flusslande schicken können, die Brienne Story eher an die Bücher halten können, die man beispielsweise für die Einführung von Lord Tarly nutzen könnte.
      Sansa hätte man in der Vale lassen können um dort Charakter, etc. einführen zu können (man könnte ja auch ein paar kleine Nebenstorys dort einführen können, wäre jetzt auch nicht die Welt gewesen).
      sicher, trotzdem sind die Bücher da echt problematisch, weil da komplett neue Hauptcharaktere eingeführt werden, die es irgendwie logischerweise nicht in die Serie schaffen können, jedenfalls nicht ohne den Rahmen zu sprengen.
      Und das könnte ja auch weitere Probleme mit sich führen(wenn die Serie deshalb verlängert worden wäre), dass z.B. wichtige Schauspieler irgendwann abspringen, deren Charaktere müßte man dann töten oder neu besetzen lassen, was extrem störend wäre...

      Wir wissen ja nicht genau, wie es in den Büchern weitergeht, daher muß Sansa vielleicht schneller nach Winterfell verfrachtet werden. Kann also durchaus im Nachhinein noch Sinn machen....für die Verfilmung.

      Zudem finde ich die Jeyne Pool-Story in den Büchern auch ziemlich unglaubwürdig.
      Bolton kann überhaupt nicht wissen, ob einer der Lords oder einer aus deren Gefolge Arya als Fake entlarvt.
      In den knapp 10 Jahren ihres Lebens dürfte der eine oder andere Lord, der bei der Hochzeit anwesend war, durchaus mal auf Winterfell gewesen sein und die Kinder in Begutachtung genommen haben, zumal Arya eine extrem gute Partie für einen ihrer Söhne darstellen würde,,,
      Zumal Aryas Beschreibung in dem Buch stehen sollte, das Ned Stark und John Arryn Hinweis auf den Inzest von Cersei/Jaime führt.
      Dort sollte stehen: Arya aus dem Hause Stark.... graue Augen (nicht braun)
      ganz abgesehen von ihrem Alter und ihrem komplett anderen Habitus.
      Ein bißchen sehr viel Risiko, dass dieser sonst so taktische und eiskalte Bolton eingeht....
      Gut, aber solche Logikfehler gehören zu einer Geschichte auch irgendwie dazu und sind unvermeidbar. Hauptsache die Story ist gut und das ist sie.

      Ich finde, dass man es sich da manchmal zu einfach mit der Kritik, dass sich die Serie zu sehr von der Buchvorlage entfernt, zumal eben auch nicht klar ist, wie es weitergeht und ob nicht da einige gravierende Veränderungen sogar zwingend waren.

      Klar, es gibt auch offensichtlich unnötige und blöde Veränderungen, so wie grauer Wurm und Missandei, die aber für den Plott unerheblich sind.
      Bei wichtigeren Veränderungen sollte man erstmal die Bücher und die neuen Staffeln abwarten, dann würde ich mir eher ein Urteil erlauben.

      Ich bleibe dabei, die Serie ist in der ersten Staffel auch deshalb so gut, weil sie kaum von der genialen Buchvorlage abweichen muß und von der Storyline am verfilmbarsten ist. Und so dicht und spannend ist, dass man gar keine Zeit hat irgendwas hinzududichten.

      Ich gebe zu, dass ich sowohl Fan von den Büchern als auch von der Serie bin. Staffel 4 und 5 gefallen mir aber auch weniger, allerdings gefielen mir die Bücher zwischen der Bluthochzeit und dem jungen Greifen ebenso immer weniger(hab dann auch einen Bruch gehabt, und die letzten beiden deutsche Bände erst letzten Winter gelesen(und war wieder begeistert), wobei bei den Büchern davor ein Reread fällig wäre und ich meine Meinung dann vielleicht revidiere...
      Auch deshalb bin ich der Sreie dankbar, denn ohne die hätte ich vielleicht nie weitergelesen...

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