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[Reread] A Feast for Crows (Jaime VII und Sam V) Woche 71

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      [Reread] A Feast for Crows (Jaime VII und Sam V) Woche 71

      Das ist der Thread für die 71. Woche des geplanten Rereads.
      Bitte bis einschließlich "Sam V" lesen!
      Hier gehört alles rein was euch so auffällt, dazu gehört eine kleine Inhaltsangabe, Foreshadowing, Charakterisierungen, usw.
      Viel Spaß beim Diskutieren!

      Die letzten beiden Kapitel werden erst ab dem 28.9.2015 besprochen, habe nur den Thread schonmal eröffnet!
      Damit machen wir diese Woche Pause und danach nahtlos mit ADWD weiter!

      Zum Sammelthread

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „acer1791“ ()

      So, geschafft. Doch noch. ;)

      Jaime VII.

      Jaime VII., DDK, S. 494-513


      Emmon Frey tobt, als Jaime, Genna und er feststellen, dass Brynden Tully vor der Übergabe Riverruns an die Königlichen Truppen geflohen ist. Edmure, der weitaus mehr Haltung als der neue Lord von Riverrun zeigt, hat seinen Onkel entkommen lassen. Jaime, der seit fast zwei Tagen nicht mehr geschlafen hat, verliert die Contenance und droht Edmure mit den finstersten Zellen unter dem Rock, wenn er nicht damit heraus rückt, wohin sein Onkel geflohen ist. (Wir erinnern uns, Edmure ist zur Verhandlung nach Riverrun gezogen und hatte die Übergabe versprochen. Nur eben nicht unbedingt die Übergabe des Blackfishs).

      Wir erfahren ein paar nette Details. Jaime hat den Fluss sperren lassen und wird Emmon Frey als Lord von Riverrun 200 seiner Leute da lassen, was er als viel zu viele Männer erachtet. Ferner sind es tatsächlich Jaimes Gedanken, die Ser Brynden mit der Brotherhood without Banners in Verbindung bringt. Das war für mich persönlich ein kleiner Aha-Moment, weil ich die Idee mehr in unsere wilden Spekulationen verortet hätte. Spannend also, dass der Meister selbst das Jaime hat denken lassen. ;)

      Edmure wird von 120 Mann unter Ser Forley Prester nach Casterly Rock gebracht werden. Zwanzig sind Ritter. Ob das ausreicht, ihn zu sichern? Für Edmure hoffe ich, nicht. Er tut mir leid und die Erinnerungen an Hoster, den ich aus den Fitzelchen, die wir über ihn erfahren, für einen umsichtigen Mann, guten Lord und (okay, bei Lisa ist das etwas schief gegangen) liebenden Vater halte, haben noch einmal unterstrichen, auf Riverrun endet eine Ära.

      Ansonsten kann ich Tywins Rage gegenüber seinem Vater zu hundert Prozent verstehen, als dieser Genna an Emmon verheiratet hat. Emmon erinnert mich in dieser Situation an eine ältere Version von Sweetrobin. Mir wird schlecht, wenn ich daran denke, dass Genna über 20 Jahre mit diesem weinerlichen, unfähigen Sack verheiratet ist. Da ist echt eine Perle an die Säue verschwendet worden.

      Nachdem Genna ihren Gemahl aus dem Gemacht gezerrt hat, überlegt Jaime, wohin sich Brynden Tully gewendet haben könnte, als die nächste unangenehme Begegnung ihn nervt. Lady Westerling und ihre Tochter stehen vor der Tür und wollen empfangen werden.
      Brrr. Sybel Westerling. Was für eine widerliche Frau! Das Erste was wir von ihr erfahren ist, dass sie ihre Tochter schlägt. Und dann kommt der unangenehme Rest. Ich hätte sie auch gerne mit ihrer blöden Muschelhalskette gewürgt.

      Nun ja, Sybel Westerling will Jaime an die Versprechungen erinnern, die Tywin ihrem Haus gegenüber gemacht hat. Das ist eine sehr interessante Stelle, weil hier deutlich wird, wie weit Tywin Lannister in dieser Angelegenheit geplant hat. Und es ist eine sehr interessante Stelle in Bezug auf Jaime Aber eins nach dem Anderen.

      Jaime resümiert gleich, dass eine schwangere Jeyne gefährlich für Tommen hätte werden können. Ein Kind von Robb hätte das Symbol für einen neuen Krieg des Nordens werden können. Aber Tywin hat an alles gedacht und im Geheimen eine Abmachung mit Sybel Westerling getroffen (von der Jaime denkt, dass nicht einmal ihr Mann es gewusst haben könnte (S. 500)). Sie sorgte dafür, dass Jeyne nicht schwanger wurde, dafür hat Tywin das Haus Westerling begnadigt, Rolph Spicer, Sybels Bruder, wurde zum Lord von Castamere ernannt und es sollten angemessene Ehen für ihre beiden Töchter geschlossen werden. Keine zweiten Söhne, sondern Lords oder Erben. Das Gold dafür soll von Casterly Rock kommen.

      Hier ist interessant, dass Sybel nichts von dem Gemetzel auf den Twins gewusst hat.

      Jaime stimmt zu, dass sich das Haus Lannister an seine Verpflichtungen hält. Doch dann wird Sybel, von der wir erfahren, dass sie aus einem kleineren Händlerhaus stammt und dessen Großmutter ein altes Kräuterweib gewesen sein soll, gierig. Sie erinnert an eine Absprache bezüglich ihrer Söhne. Dem jüngeren, Raynald, war eine Ehe mit Joy, der Unehelichen Tochter von Gerion Lannister versprochen worden. (Joy ist 9, was ganz interessant ist in Hinblick darauf, wann Gerion nach Essos aufgebrochen ist).
      Als Lady Sybel anfängt darüber zu jammern, dass Joy ja ein Bastard ist, hat Jaime die Schnauze voll und lässt jede Höflichkeit ihr gegenüber fallen. Zit S. 500: Nicht mehr, als ich Joy mit dem Sohn irgendeiner vormals abtrünnigen Überläuferin verheiraten möchte. Sie hat etwas Besseres verdient.“ Anschließend komplimentiert er Sybel komplett vom Hofe, indem er sie dem Tross Ser Foleys zuweist, der mit Edmure am nächsten Morgen Riverrun verlässt.

      Das war eine Szene von der ich denke, dass sie Jaimes ‚mit der Aufgabe wachsen‘ sehr gut zeigt. Er ist verantwortungsbewusst geworden. Aber was ich am beeindruckendsten fand ist seine schnelle Auffassungsgabe, die Geschwindigkeit, mit der er dann Entscheidungen trifft von denen ich denke, dass sie gut sind. So zum Beispiel der spontane Entschluss, das Jayne zwei Jahre vor der nächsten Ehe warten soll. Ich denke, er hat hier sowohl im Sinne seines Hauses als auch in Jaynes Sinne entschieden.

      Am nächsten Morgen macht sich der Tross in die Westlande bereit zum Auszug aus der Burg. Leider sind die Zeiten schlecht für Edmure, denn aus der Angst heraus, dass dieser oder Jeyne befreit werden oder fliehen könnten, hat er die Mannstärke der Eskorte auf 400 erhöht und gibt Ser Foley eindringliche Warnung. Jeynes vor Trauer zerrissene Kleider erinnern ihn an Cersei und Jaime fragt sich, ob sie ihre Kleider wohl auch zerreißen würde, wenn er stürbe.

      Nach einigen Meilen an der Seite der Abreisenden reitet Jaime über den Tublestone zurück. Das Heer der Freys baut das Lager ab und Jaime trifft dort auf Edwin Frey und Walder Rivers, mit denen er die Übergabe der Gefangenen verhandeln will. Dort wird Jaime mit der Eröffnung überrumpelt, dass er Schuld am Tode von Ryman Frey (dem Erben des Alten) sein soll. Und zwar weil er ‚ihn nach Hause geschickt hat‘. Verquere Logik, aber gut. Nicht ganz neu für uns, aber frisch für Jaime, erfährt er doch von den Geächteten (Stoneheart, Thoros oder Berric), die Ryman gehenkt haben. Der Mord hatte nur passieren können, wenn die Geächteten zuvor von der relativ geheim gehaltenen Abreise gewusst hätten. Während sich die Freys in gegenseitigen Schuldzuweisungen zerfleischen, resümiert Jaime, dass die Geächteten immer frecher werden und bringt die Sprache letztendlich auf Ser Raynald Westerling. Dieser ist bei der Befreiung von Grey Wind getötet worden, womit auch die Heiratsverabredung für Joy nichtig ist. Jaime kontert einige Frechheiten der Freys und ist erleichtert, dass diese am nächsten Tag abgereist sind.
      "[…] Ich wünschte, all das wäre nie passiert …" "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden … Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist." (J.R.R. Tolkien, Frodo und Gandalf)
      Mit seinem Cousin Daven plant Jaime am Morgen das weitere Vorgehen und beschließt, mit Lord Tytos Blackwood selbst zu verhandeln, anstatt ihn zu belagern. Während Daven an einen Zweikampf denkt, ist das Jaimes eigentliches Ziel (S. 504).

      In der Nacht trainiert er mit Ser Ilyn. Es ist eine seiner besseren Nächte und am Ende erzählt er Ser Ilyn von den ersten Küssen zwischen sich und Cersei. Laut denkt er über seine Rache an Ser Osmund nach. Ein interessanter Gedankengang, sieht sich Jaime als Lordcommander doch in der Position, über Ser Osmund zu richten. Seine eigenen, gleich zu gewichtenden Taten, reflektiert er in diesem Zusammenhang nicht. Am Ende fragt er:
      (Zit. S. 505) „Das steht alles im Weißen Buch geschrieben. Alles, nur nicht, was mit Cersei geschehen soll.“ Ser Ilyn zog sich einen Finger über die Kehle. „Nein“; sagte Jaime. „Tommen hat schon einen Bruder und den Mann, den er für seinen Vater hielt, verloren. Wenn ich seine Mutter töte, wird er mich dafür hassen … Und seine süße kleine Gemahlin wird einen Weg finden, sich diesen Hass zum Vorteil von Highgarden zu Nutze zu machen.“ Ser Ilyn lächelte auf eine Weise, die Jaime nicht gefiel. Ein hässliches Lächeln. Eine hässliche Seele.

      Das war für mich eine sehr, sehr interessante Stelle. Denn sie ist zentral für Jaimes Entwicklung, die er in diesem Kapitel –für meine Begriffe- vollendet. Aber dazu später mehr. Jaime denkt tatsächlich darüber nach, was werden würde, sollte Cersei sterben. Wir haben dazu keine Innenansicht von ihm, aber seine Argumente gegenüber Ser Ilyn und die sind sehr rational. Und vor allem auf Tommen und das Wohl des Hauses Lannister ausgerichtet.

      Eine kleine Randbemerkung möchte ich hervorheben. Dieses ‚Ser Ilyn lächelte auf eine Weise, die Jaime nicht gefiel‘. Daran bin ich richtiggehend hängen geblieben. Und ich habe mich gefragt, ob Ser Ilyn nicht einer der Männer sein könnte, der als Spion arbeitet. Wem gehört seine Loyalität. Wirklich den Lannisters, die ihn in dieser ollen Position bei Hof belassen haben? Jahrzehnte lang? Es wird zwar gesagt, er könnte nicht schreiben, aber… ist das wirklich so? Hm. Jedenfalls ist er eine Person, die ich mir gerne noch mal genauer ansehen würde. Vor allem die Stelle, wie er zu Jaime kommt.

      Zwei Tage vergehen, in denen Ser Dermont erfolglos von seiner Suche nach Brynden Tully zurück kehrt und von nichts anderem als dem riesigen Rudel an Wölfen unter der Führerschaft von Nymeria erzählt. Am Mittag des zweiten Tages kommen die Lords vom Trident zurück und Jaime wickelt deren Abzug ab. Lord Vance gibt ihm den Tipp, ohne Lord Bracken mit Tytos Blackwood zu verhandeln und der Starke Eber verabschiedet sich auf die Jagd nach den Geächteten. Den Soldaten von Riverrun gewährt er freies Geleit auf den Schwur, das Schwert nicht gegen Emmon Frey und die Lannisters zu erheben. Desmond Grell und Ser Robin Ryger wählen das Schwarz, was Jaime unangenehm ist. Ansonsten ist er sehr zufrieden mit sich und der Tatsache, dass er gegen die Starks und Tullys nicht das Schwert erhoben hat. Er hat seinen Schwur gehalten.

      Und dann kommt –wiederum meines Erachtens- die zweite zentrale Stelle in diesem Kapitel.
      Jaime denkt darüber nach, dass er die Flusslande verlässt, sobald er den Blackfish gefunden hat. Deswegen, weil Tommen ihn in Kingslanding braucht. Die Gedanken darüber, ob Tommen ihn als Vater akzeptieren würde, sogar gegen Cerseis Lügen, ist spannend (Stichwort (Zit. S. 508) Möchtest du lieber einen Vater oder einen Stuhl, Junge?) aber zentraler war für mich, dass Jaime aktiv überlegt, wie er Cersei entmachten kann. So beiläufig gedacht, ist mir das zuerst garnicht aufgefallen und hat mich dann um so heftiger im Nachgang erwischt. Hier die Stelle im Zitat (ebd.):

      Er musste eine Möglichkeit finden, Tommen aus ihren Fängen zu befreien, ehe sich sein Sohn zu einem neuen Joffrey entwickelte. Und dabei konnte er auch gleich einen neuen Kleinen Rat zusammenstellen. Wenn Cersei zur Seite gedrängt werden kann, wird Ser Kevan vielleicht einverstanden sein, Tommens Hand zu werden. Und wenn nicht, nun, den Sieben Königslanden mangelte es nicht an tüchtigen Männern. Forley Prester wäre eine gute Wahl oder Roland Crakehall.

      Ich höre hier mal auf. In seinem Kopf ist schwirrt auch noch Mathis Rowan herum. Und Littlefinger, den er als liebenswürdig und klug einschätzt und ihn auf Grund seiner niedrigen Herkunft für die ‚perfekte Hand‘ erachtet.

      Ob das schon ein Hinweis ist? ;) Nun ja, bei Jaime passiert ja noch so einiges, bis er so etwas entscheiden könnte… Leider…

      Am nächsten Tag hält Emmond Frey eine beinahe dreistündige Rede zu dem Gesinde von Riverrun. Während Jaime sich langweilt, unterhält er sich mit Tom O’Seven, einem Hecken-Sänger. Ihm fällt es schwer, seine Zugehörigkeit zu verorten, was Tom zugibt. Er wechselt die Herren wie es gerade passt und erweckt dabei den Eindruck, er würde sich nach oben verbessern wollen, weswegen Jaime ihm auch seine Tante als Gönnerin empfiehlt. In dem Gespräch erwähnt Jaime, dass er nicht mehr lange bleiben will. Und Tom, dass er auf Riverrun zu überwintern gedenkt. Nette kleine strategische Spielerein, die da zugegeben werden. ^^

      In der Nacht träumt Jaime. Und das ist für mich die dritte zentrale Stelle in diesem Kapitel, was die Charakterentwicklung angeht. Eine Frau kommt an der Totenbahre seines Vaters auf ihn zu. Er fragt ‚Schwester‘ und erkennt gleichzeitig, dass es nicht Cersei ist, sondern eine Schweigende Schwester. Die grünen Augen sind durchdringend und als sie fragt, ob er sie vergessen hat, wird langsam klar, dass es seine Mutter ist, die da an der Totenbahre seines Vaters erscheint. Auf die Frage, ob er träumt, weist sie ihn auf seine Hände hin. Im Traum hatte er bisher immer beide Hände. Hier allerdings nicht und er hat Schwierigkeiten, sich das zu verstehen. Sie fragt ihn, ob er seinen Vater je gekannt hätte. Den Mann, der es hasste, dass man über ihn lacht.

      (Zit. S. 511) „Wir träumen stets von Dingen, die wir nicht bekommen können. Tywin träumte, dass sein Sohn ein großer Ritter und seine Tochter eine Königin werden würde. Er träumte, sie würden so stark und tapfer und schön sein, dass niemand je über sie lachen würde.“ „Ich bin ein Ritter“, sagte er, „und Cersei ist Königin.“ Über ihre Wange kullerte eine Träne.

      Sie verlässt ihn, während ihr Kleid Wiegenlieder wispert. Und Jaime wacht zitternd in der Dunkelheit auf. Es ist eisig kalt und als er an das Fenster tritt, denkt er zunächst, er wäre in kaltes Blut getreten, bis ihm auffällt, dass es geschmolzener Schnee ist und Riverrun unter einer weißen Decke versinkt. Er weiß sofort, dass es keine weitere Aussaat, keine weitere Ernte mehr geben wird und was das bei den halbleeren Kornspeichern für die Königslande bedeutet. Und er fragt sich, was sein Vater tun würde, bis ihm einfällt, dass dieser gestorben ist.

      Am nächsten Morgen toben die Knappen und Stallburschen im Schnee. Jaime erinnert sich an frühere Zeiten, als er dabei gewesen war und daran, dass dies nun nicht mehr möglich ist. Seine Erinnerung wird durch das Eintreffen Maester Vymans unterbrochen, der leichenblass ist. Er hat Ausversehen den Brief von Cersei aus Kings Landing an Jaime geöffnet und ihre leidenschaftliche Liebesbeteuerung und die Aufforderung an Jaime, sofort zu kommen, gelesen. Nach langem Schweigen fragt der Maester, ob Jaime antworten möchte. Aber Jaime rollt das Pergament zusammen. „Nein“, sagte er zu Vyman, und zu Peck: „Wirf das ins Feuer.“
      Tadaaa! Die vierte Stelle und Jaimes Verwandlung ist abgeschlossen.

      FIN

      Ich habe mich in der Vergangenheit oft gefragt, was dieser Traum eigentlich soll. Es ist schon klar, dass er Joanas Enttäuschung, oder besser Jaimes Bewusstsein über die Enttäuschung seiner Eltern symbolisiert. Joanas Entgegnung auf Jaimes Frage, wer er sei, ist dabei das Kernstück. „Die Frage ist: Wer bist du?“ Und ich denke, Jaime hat sich in diesem Kapitel endgültig entschieden, wer und was er sein will. Den Entschluss bekräftigt er mit der Verbrennung von Cerseis Brief. Das heißt, diese Handlung ist nicht einfach aus Enttäuschung geboren und ein schlichter Bruch mit Cersei, sondern auch die ‚Geburt‘ des neuen Jaime. Ich bin gespannt! J
      "[…] Ich wünschte, all das wäre nie passiert …" "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden … Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist." (J.R.R. Tolkien, Frodo und Gandalf)
      Schöne Zusammenfassung eines wirklich schönen Kapitels, danke sehr Kait ^^

      kait schrieb:

      Emmon Frey tobt, als Jaime, Genna und er feststellen, dass Brynden Tully vor der Übergabe Riverruns an die Königlichen Truppen geflohen ist.

      Dazu fällt mir nur eins ein: Hahaha... Ich muss zugeben, es hat mir gefallen, dass Emmon Frey nicht seinen Willen bekommen hat. Natürlich hat er auch Recht, der Blackfish ist eine Gefahr für ihn aber trotzdem empfinde ich Schadenfreude, Erleichterung, weil Brynden fliehen konnte und Mitleid mit Genna... Ich hätte es mit dem Typen keinen Monat ausgehalten

      kait schrieb:

      (Wir erinnern uns, Edmure ist zur Verhandlung nach Riverrun gezogen und hatte die Übergabe versprochen. Nur eben nicht unbedingt die Übergabe des Blackfishs).

      Hmmm... Ob Edmure wirklich so gedacht hat? Jedenfalls würde es zeigen, dass auch in Edmure ein Politiker schlummert

      kait schrieb:

      Nachdem Genna ihren Gemahl aus dem Gemacht gezerrt hat, überlegt Jaime, wohin sich Brynden Tully gewendet haben könnte, als die nächste unangenehme Begegnung ihn nervt. Lady Westerling und ihre Tochter stehen vor der Tür und wollen empfangen werden.
      Brrr. Sybel Westerling. Was für eine widerliche Frau! Das Erste was wir von ihr erfahren ist, dass sie ihre Tochter schlägt. Und dann kommt der unangenehme Rest. Ich hätte sie auch gerne mit ihrer blöden Muschelhalskette gewürgt.

      Nun ja, Sybel Westerling will Jaime an die Versprechungen erinnern, die Tywin ihrem Haus gegenüber gemacht hat. Das ist eine sehr interessante Stelle, weil hier deutlich wird, wie weit Tywin Lannister in dieser Angelegenheit geplant hat. Und es ist eine sehr interessante Stelle in Bezug auf Jaime Aber eins nach dem Anderen.

      Da ist mir eigentlich wirklich klar geworden, wie weit diese Verschwörung ging. Gut, mich hat es schon verwundert, dass die Westerlings von der Krone belohnt wurden aber hier wird einem erst klar, wie falsch Jeynes Mutter gespielt hat.

      kait schrieb:

      Nicht mehr, als ich Joy mit dem Sohn irgendeiner vormals abtrünnigen Überläuferin verheiraten möchte. Sie hat etwas Besseres verdient.“

      Sign/

      kait schrieb:

      Eine kleine Randbemerkung möchte ich hervorheben. Dieses ‚Ser Ilyn lächelte auf eine Weise, die Jaime nicht gefiel‘. Daran bin ich richtiggehend hängen geblieben. Und ich habe mich gefragt, ob Ser Ilyn nicht einer der Männer sein könnte, der als Spion arbeitet. Wem gehört seine Loyalität. Wirklich den Lannisters, die ihn in dieser ollen Position bei Hof belassen haben? Jahrzehnte lang? Es wird zwar gesagt, er könnte nicht schreiben, aber… ist das wirklich so? Hm. Jedenfalls ist er eine Person, die ich mir gerne noch mal genauer ansehen würde. Vor allem die Stelle, wie er zu Jaime kommt

      Hmmm.... Ich weiß nicht. Ser Illyn scheint ein Mann Tywins und damit ein Mann der Lannisters zu sein. Immerhin hat ihn Aerys bestraft, weil Illyn gemeint hat, dass nicht Aerys sondern Tywin die 7 Königslande regiere. Ich könnte mir auch vorstellen, dass dieses hässliche Lächeln eher daher rührt, weil er sich über Jaime lustig macht, weil der von Cerseis Betrug und Mainpulationen weiß aber offenbar nicht wirklich fähig sei die Konsequenzen zu ziehen... Noch

      kait schrieb:

      aber zentraler war für mich, dass Jaime aktiv überlegt, wie er Cersei entmachten kann.

      Jap, da distanziert er sich wirklich von Cersei und das hat mir gefallen

      kait schrieb:

      „Wir träumen stets von Dingen, die wir nicht bekommen können. Tywin träumte, dass sein Sohn ein großer Ritter und seine Tochter eine Königin werden würde. Er träumte, sie würden so stark und tapfer und schön sein, dass niemand je über sie lachen würde.“ „Ich bin ein Ritter“, sagte er, „und Cersei ist Königin.“ Über ihre Wange kullerte eine Träne.

      Ich fand die Stelle wunderschön und könnte mir vorstellen, dass Joanna weint, weil zwar Tywins Wünsche in Erfüllung gegangen sind aber nicht unter jenen Prämissen, die er sich damals vorgestellt hat. Cersei wurde Roberts Königin und Jaime ist der Königsmörder und durch seinen Eid nicht mehr Tywins Erbe.

      kait schrieb:

      Ich habe mich in der Vergangenheit oft gefragt, was dieser Traum eigentlich soll. Es ist schon klar, dass er Joanas Enttäuschung, oder besser Jaimes Bewusstsein über die Enttäuschung seiner Eltern symbolisiert. Joanas Entgegnung auf Jaimes Frage, wer er sei, ist dabei das Kernstück. „Die Frage ist: Wer bist du?“ Und ich denke, Jaime hat sich in diesem Kapitel endgültig entschieden, wer und was er sein will. Den Entschluss bekräftigt er mit der Verbrennung von Cerseis Brief. Das heißt, diese Handlung ist nicht einfach aus Enttäuschung geboren und ein schlichter Bruch mit Cersei, sondern auch die ‚Geburt‘ des neuen Jaime. Ich bin gespannt! J


      Sein Unterbewusstsein scheint sich wohl schon vor dem Brief entschieden zu haben. Aber der Brief scheint dann erst der wirkliche... Grund/Punkt für ihn zu sein, wo er sich entschieden hat. Er ist nicht mehr "nur" Cerseis Bruder, er ist nicht mehr Cerseis zweite Hälfte. Er ist Jaime und zwar nur Jaime
      Locke ist der Name eines Hauses im Norden, nicht der eines Söldners :P :D

      Und im Übrigen bin ich Ser Garlan Tyrells Meinung ;)

      kait schrieb:

      Doch dann wird Sybel, von der wir erfahren, dass sie aus einem kleineren Händlerhaus stammt und dessen Großmutter ein altes Kräuterweib gewesen sein soll, gierig.

      Hihi, die gute, alte Maggy. Für solche Momente liebe ich Georgie.

      kait schrieb:

      irgendeiner vormals abtrünnigen Überläuferin

      Oder um es sich auf der Zunge zergehen zu lassen: "some scheming turncloak bitch".

      Arienna schrieb:

      Schöne

      kait schrieb:

      (Wir erinnern uns, Edmure ist zur Verhandlung nach Riverrun gezogen und hatte die Übergabe versprochen. Nur eben nicht unbedingt die Übergabe des Blackfishs).

      Hmmm... Ob Edmure wirklich so gedacht hat? Jedenfalls würde es zeigen, dass auch in Edmure ein Politiker schlummert

      Nun, im letzten Kapitel war Edmure ja eine Zeit lang mit Tom allein. Womöglich hat der ihm ein bisschen nachgeholfen.
      We all must choose. Man or woman, young or old, lord or peasant, our choices are the same. We choose light or we choose darkness.
      @Edmure: Oder der Blackfish hat sich das selbst ausgedacht.
      "[…] Ich wünschte, all das wäre nie passiert …" "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden … Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist." (J.R.R. Tolkien, Frodo und Gandalf)
      Ich mag dieses Kapitel sehr gerne, eigentlich jedes Kapitel von Jaime.
      Für mich sind die Entwicklungen der POV's eigentlich der Hauptgrund warum ich asoiaf so liebe. Es ist faszinierend wie der Meister es schafft seinen Charakteren soviel Leben einzuhauchen. Man kann sich in sie reinversetzen, kann ihre Entscheidungen und Entwicklungen nachvollziehen. (Natürlich nicht bei allen so sehr wie z.Bsp. bei Jaime ;)

      Ich denke das Jaime gute Entscheidungen fällt, aber er ist definitiv kein Politiker wie sein Vater oder Tyrion. Ich frage mich ob er mit einer anderen Erziehung eine bessere Menschenkenntnis bekommen hätte und im Intrigen schmieden so gut geworden wäre wie sein Vater. Die Anlagen sind in meinen Augen vorhanden. Aber Littlefinger als "liebenswürdig" zu bezeichnen zeigt wie wenig Menschenkenntnis er hat. Vielleicht ist er auch einfach naiv in solchen Sachen. Mich würde es auch nicht wundern wenn Payne wirklich ein Spion von wem auch immer ist und Jaime zum Verhängnis wird.

      Ich hoffe wir erfahren wohin der Blackfish geschwommen/gegangen ist. Auch Interessiert es mich wie es mit Edmure weitergeht. Auch den Fall von Sybel Westerling würde ich gerne noch lesen.
      Manche Sachen kann man nicht verstehen, man kann sich nur darüber wundern.
      zu Jaime VII :

      kait schrieb:

      Emmon Frey tobt, als Jaime, Genna und er feststellen, dass Brynden Tully vor der Übergabe Riverruns an die Königlichen Truppen geflohen ist.

      Ihr habt Recht,Emmon ist wirklich widerlich und benimmt sich wie ein verzogenes Kleinkind,kein Wunder ,dass ihn Genna dann auch so behandelt.

      kait schrieb:

      Edmure, der weitaus mehr Haltung als der neue Lord von Riverrun zeigt, hat seinen Onkel entkommen lassen.

      Edmure zeigt wirklich wieder Rückrat,beim ersten Lesen ist mir nie aufgefallen wie viel in ihm steckt.Catelyn könnte wirklich stolz auf ihren kleinen Bruder sein.Die Stelle in der er Jaime über seine Kindheit berichtet und ihm dann die Stirn bietet fand ich sehr ergreifend und beeindruckend.

      kait schrieb:

      Jaime, der seit fast zwei Tagen nicht mehr geschlafen hat, verliert die Contenance und droht Edmure mit den finstersten Zellen unter dem Rock, wenn er nicht damit heraus rückt, wohin sein Onkel geflohen ist.

      Mir ist aufgefallen,dass Jaime recht oft droht und das in ziemlich heftiger Form.Jaime hat gelernt,dass man keine leeren Drohungen ausstößt und er die seinen somit wahr machen müsste.Wenn man dann an diese Drohung,oder besonders an die Geschichte mit dem Tribok denkt.Auch Rafford gegenüber stößt er eine heftige Drohung aus...

      kait schrieb:

      Ferner sind es tatsächlich Jaimes Gedanken, die Ser Brynden mit der Brotherhood without Banners in Verbindung bringt. Das war für mich persönlich ein kleiner Aha-Moment, weil ich die Idee mehr in unsere wilden Spekulationen verortet hätte. Spannend also, dass der Meister selbst das Jaime hat denken lassen.

      Das fand ich auch erstaunlich,ich dachte auch nicht dass das tatsächlich dem Text entsprungen ist und würde selbst nicht glauben,dass Brynden Tully sich mit solchem Pack,denn viel mehr ist die Bruderschaft für mich nicht,einlässt.

      kait schrieb:

      Brrr. Sybel Westerling. Was für eine widerliche Frau! Das Erste was wir von ihr erfahren ist, dass sie ihre Tochter schlägt. Und dann kommt der unangenehme Rest.

      Jaaa...hier haben wir wieder so eine "Perle".

      kait schrieb:

      (von der Jaime denkt, dass nicht einmal ihr Mann es gewusst haben könnte (S. 500))

      Immer wieder denkt Jaime hier in den verschiedensten Situationen an Cersei.

      kait schrieb:

      Doch dann wird Sybel, von der wir erfahren, dass sie aus einem kleineren Händlerhaus stammt und dessen Großmutter ein altes Kräuterweib gewesen sein soll, gierig.

      Ach ja,so klein ist die Welt.

      kait schrieb:

      Nicht mehr, als ich Joy mit dem Sohn irgendeiner vormals abtrünnigen Überläuferin verheiraten möchte. Sie hat etwas Besseres verdient.“

      Das war genial und ich hatte ein fettes Grinsen im Gesicht.

      kait schrieb:

      Das war eine Szene von der ich denke, dass sie Jaimes ‚mit der Aufgabe wachsen‘ sehr gut zeigt. Er ist verantwortungsbewusst geworden. Aber was ich am beeindruckendsten fand ist seine schnelle Auffassungsgabe, die Geschwindigkeit, mit der er dann Entscheidungen trifft von denen ich denke, dass sie gut sind. So zum Beispiel der spontane Entschluss, das Jayne zwei Jahre vor der nächsten Ehe warten soll. Ich denke, er hat hier sowohl im Sinne seines Hauses als auch in Jaynes Sinne entschieden.

      Ich fand es sehr erstaunlich,dass hier Jaime plötzlich recht verantwortungsbewusst seinem Sohn gegenüber denkt.Er hat sich schon sehr verändert.Irgendwie hat er nun,da er Cerseis Einfluss entglitten ist "einen klaren Kopf".Sonst dachte er wohl fast ausschließlich an sie.

      kait schrieb:

      Ein interessanter Gedankengang, sieht sich Jaime als Lordcommander doch in der Position, über Ser Osmund zu richten. Seine eigenen, gleich zu gewichtenden Taten, reflektiert er in diesem Zusammenhang nicht.

      Stimmt,jetzt wo du es schreibst.Allein hätte ich das so wohl nicht bemerkt.Sehr interessant.

      kait schrieb:

      Nein“; sagte Jaime. „Tommen hat schon einen Bruder und den Mann, den er für seinen Vater hielt, verloren. Wenn ich seine Mutter töte, wird er mich dafür hassen … Und seine süße kleine Gemahlin wird einen Weg finden, sich diesen Hass zum Vorteil von Highgarden zu Nutze zu machen.“ Ser Ilyn lächelte auf eine Weise, die Jaime nicht gefiel. Ein hässliches Lächeln. Eine hässliche Seele.

      Ich mag Ser Ilyn nicht und finde ihn beängstigend.Ich muss immer an den Schmutz in seiner Kammer denken.

      kait schrieb:

      Und ich habe mich gefragt, ob Ser Ilyn nicht einer der Männer sein könnte, der als Spion arbeitet. Wem gehört seine Loyalität. Wirklich den Lannisters, die ihn in dieser ollen Position bei Hof belassen haben? Jahrzehnte lang? Es wird zwar gesagt, er könnte nicht schreiben, aber… ist das wirklich so? Hm. Jedenfalls ist er eine Person, die ich mir gerne noch mal genauer ansehen würde. Vor allem die Stelle, wie er zu Jaime kommt.

      Hmm,ich denke,wie Arienna,dass er den Lannisters gegnüber loyal ist.Vielleicht denkt er sich oftmals seinen Teil.Ich glaube hier auch,dass er tatsächlich des Lesens und Schreibens nicht mächtig ist,so wie es eben im Text steht.

      kait schrieb:

      (Zit. S. 511) „Wir träumen stets von Dingen, die wir nicht bekommen können. Tywin träumte, dass sein Sohn ein großer Ritter und seine Tochter eine Königin werden würde. Er träumte, sie würden so stark und tapfer und schön sein, dass niemand je über sie lachen würde.“ „Ich bin ein Ritter“, sagte er, „und Cersei ist Königin.“ Über ihre Wange kullerte eine Träne.

      Die Stelle finde ich absolut ergreifend ,rührend ,sehr schön und wirklich traurig.

      kait schrieb:

      Und ich denke, Jaime hat sich in diesem Kapitel endgültig entschieden, wer und was er sein will. Den Entschluss bekräftigt er mit der Verbrennung von Cerseis Brief. Das heißt, diese Handlung ist nicht einfach aus Enttäuschung geboren und ein schlichter Bruch mit Cersei, sondern auch die ‚Geburt‘ des neuen Jaime. Ich bin gespannt!

      Wo du das jetzt so aufgedröselt hast,sehe ich das auch so.Jaime meint es wohl wirklich ernst,das habe ich zuvor nicht so gesehen und dachte das Verbrennen des Briefes wäre eher so Wut und Enttäuschung und Jaime würde es sich eventuell noch anders überlegen.Nach deinen Bemerkungen glaube ich das nicht mehr...auch wenn ich das gut und richtig finde,macht mich das irgendwie betroffen.Nun hat es Cersei endgültig geschafft,auch den Menschen,der sie über alle Maßen geliebt hat von sich zu stoßen. :/
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „onyx234“ ()

      kait schrieb:

      Emmon Frey tobt, als Jaime, Genna und er feststellen, dass Brynden Tully vor der Übergabe Riverruns an die Königlichen Truppen geflohen ist.

      ich hoffe, der Blackfish taucht nochmals auf

      kait schrieb:

      Ansonsten kann ich Tywins Rage gegenüber seinem Vater zu hundert Prozent verstehen, als dieser Genna an Emmon verheiratet hat. Emmon erinnert mich in dieser Situation an eine ältere Version von Sweetrobin.

      boah ein richtig widerlicher kleiner Giftzwerg, dieser Emmon Frey! Der Vergleich mit Sweetrobin trifft es! Genna hab ich so richtig gern, wie sie ihn rumkommandiert - und da versteht man ihre Verehrung und liebe für Tywin gut!

      kait schrieb:

      Edmure, der weitaus mehr Haltung als der neue Lord von Riverrun zeigt, hat seinen Onkel entkommen lassen.
      Ja, Edmure ist hier richtig würdevoll! und ich mag seine Ansprache an Jaime. Ach Cat, schau nicht so auf deinen kleinen Bruder herab, er ist schon in Ordnung.

      kait schrieb:

      Nicht mehr, als ich Joy mit dem Sohn irgendeiner vormals abtrünnigen Überläuferin verheiraten möchte. Sie hat etwas Besseres verdient.“
      ha, das sitzt!
      und ja die alte Westerling ist wirklich eklig. ich frage mich, wo die 2. Tochter bleibt. Da gibt es ja die abgedrehte Theorie, dass Jeyne mit dem Blackfish abgetaucht ist.

      kait schrieb:

      Dieser ist bei der Befreiung von Grey Wind getötet worden, womit auch die Heiratsverabredung für Joy nichtig ist.
      Um Raynald tut es mir wirklich leid.

      kait schrieb:

      ‚Ser Ilyn lächelte auf eine Weise, die Jaime nicht gefiel‘
      Er ist definitiv unheimlich, aber ich glaube Ilyn tötet einfach nur gern.

      kait schrieb:

      Lord Vance gibt ihm den Tipp, ohne Lord Bracken mit Tytos Blackwood zu verhandeln

      das find ich gut, weil hier Blutvergieießen vermieden wird und die Sache ist verloren.

      kait schrieb:

      Möchtest du lieber einen Vater oder einen Stuhl, Junge?

      Gegenüber Tommen zeigt er jetzt eindeutig mehr Interesse an seine Kinder und er sieht welch ein Mensch Joffrey wurde und neben dem Wunsch seinem "Vater" zu gefallen auch durch Cerseis Einfluss.

      Ich hoffe, dass wir Desmond Grell und Robin Ryger nochmals begegnen. Ob sie wirklich ankommen in Castle Black oder ob sie sich mit dem Blackfish verbünden.

      Tom spioniert also Riverrun aus für die Bruderschaft. Was glaubt ihr, dass hier passiert? wirklich eine Red Wedding 2.0?

      kait schrieb:

      Sie verlässt ihn, während ihr Kleid Wiegenlieder wispert.


      Der Traum von Jaime macht mich wirklich traurig und ich mag diesen Satz sehr gern.

      Arienna schrieb:

      r ist nicht mehr "nur" Cerseis Bruder, er ist nicht mehr Cerseis zweite Hälfte. Er ist Jaime und zwar nur Jaime

      Ja, er hat die Ablösung endlich vollzogen. Begonnen hat es schon mit der Reise nach Kings Landing mit Brienne.

      SamsMams schrieb:

      Ich mag dieses Kapitel sehr gerne, eigentlich jedes Kapitel von Jaime.
      geht mir auch so.

      onyx234 schrieb:

      Edmure zeigt wirklich wieder Rückrat,beim ersten Lesen ist mir nie aufgefallen wie viel in ihm steckt.
      Ja, da sieht man zuviel wie Cat, die Sache sieht!

      onyx234 schrieb:

      Das fand ich auch erstaunlich,ich dachte auch nicht dass das tatsächlich dem Text entsprungen ist und würde selbst nicht glauben,dass Brynden Tully sich mit solchem Pack,denn viel mehr ist die Bruderschaft für mich nicht,einlässt.
      Ich denke gerade daran, wie er reagierte auf Lysa, in dem er sie einfach verlassen hat - ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich LSH unterordnet
      "Die Lust an der Macht hat ihren Ursprung nicht in der Stärke, sondern in der Schwäche." Erich Kästner

      Arienna schrieb:

      Hmmm... Ob Edmure wirklich so gedacht hat? Jedenfalls würde es zeigen, dass auch in Edmure ein Politiker schlummert


      Ich glaube eher, dass der Blackfish sich dazu entschieden hat lieber abzutauchen als gefangengenommen zu werden. Was hätte Edmure dagegen sagen können?

      crannogwoman schrieb:

      ich hoffe, der Blackfish taucht nochmals auf


      Ich hoffe ja, dass der Blackfish zu wichtig ist um einfach so zu verschwinden. Es würde für mich auch wenig Sinn machen ihn entkommen zu lassen, wenn wir eh nichts mehr von ihm sehen.

      onyx234 schrieb:

      Auch Rafford gegenüber stößt er eine heftige Drohung aus...

      also bei dieser Textstelle fällt Jamie ein wenig negativ auf. :/
      eigentlich droht er damit ,dass Raff und die restlichen Männer ein grausameres Schicksal als Hoat erleiden werden,wenn Ryger und Grell nicht sicher am Ziel ankommen.
      sind Ryger und Grell denn so wichtig ? ?(

      crannogwoman schrieb:

      Ich hoffe, dass wir Desmond Grell und Robin Ryger nochmals begegnen. Ob sie wirklich ankommen in Castle Black oder ob sie sich mit dem Blackfish verbünden.

      die beiden sind schon auf dem Weg zur schwarzen Festung. ;)

      Ren schrieb:

      sind Ryger und Grell denn so wichtig ?

      Das sehe ich als vollkommen zweitrangig an. Jaime ist es hier wahrscheinlich am wichtigsten, dass die Männer heile bei der Nachtwache ankommen, wie es ihnen versprochen wurde. Jetzt sind Gregors Männer nun wirklich nicht dafür bekannt, dass sie gut auf Personen aufpassen können. Selbst wertvolle Geiseln sind nicht sicher und hier haben wir "nur" 2 Männer auf dem Weg zur Nachtwache. Mit netten Worten hält man Abschaum wie Raff und Co sicher nicht unter Kontrolle, aber wenn sie Angst haben müssen, dass ihnen etwas Schlimmeres als Hoat passiert, wirkt sich das sicherlich positiv auf ihre Arbeitsmoral aus.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Zu Jaime VII:

      kait schrieb:

      Wir erfahren ein paar nette Details. Jaime hat den Fluss sperren lassen und wird Emmon Frey als Lord von Riverrun 200 seiner Leute da lassen, was er als viel zu viele Männer erachtet.

      Wahrscheinlich sind es am ende doch zu wenig. Aber man wird sehen. Die Burg ist gut mit Nahrungsmitteln gefüllt. Da könnte jeder eine Weile lang überleben.

      kait schrieb:

      Ferner sind es tatsächlich Jaimes Gedanken, die Ser Brynden mit der Brotherhood without Banners in Verbindung bringt.

      Der Gedanke kommt ja nicht unerwartet. Auch Jaime hat ja von den gehängten Lannistern und Freys gehört. Die frage ist aber ob dem Blackfish gefällt was er da zu sehen bekommen wird? Cat eine art Untote, Lord Dondarrion ist endgültig tot und die Bruderschaft scheint inzwischen fast jeden aufzuknüpfen.

      kait schrieb:

      Nun ja, Sybel Westerling will Jaime an die Versprechungen erinnern, die Tywin ihrem Haus gegenüber gemacht hat. Das ist eine sehr interessante Stelle, weil hier deutlich wird, wie weit Tywin Lannister in dieser Angelegenheit geplant hat.

      Tywin hat damals Tyrion schon eine menge erzählt. Auch hatte Greywind den Speezers feindlich gegenüber gestanden.

      kait schrieb:

      Aber Tywin hat an alles gedacht und im Geheimen eine Abmachung mit Sybel Westerling getroffen (von der Jaime denkt, dass nicht einmal ihr Mann es gewusst haben könnte (S. 500)). Sie sorgte dafür, dass Jeyne nicht schwanger wurde, dafür hat Tywin das Haus Westerling begnadigt, Rolph Spicer, Sybels Bruder, wurde zum Lord von Castamere ernannt und es sollten angemessene Ehen für ihre beiden Töchter geschlossen werden. Keine zweiten Söhne, sondern Lords oder Erben. Das Gold dafür soll von Casterly Rock kommen.

      Ich habe mich ja immer gefragt wann diese ganzen Abmachungen getroffen wurden. Bevor Robb die Burg erobert hat oder danach? Auch frage ich mich ob Lady Westerling nicht auch ein bißchen von der Zauberei der Mutter beherrscht. Damit wäre sie doch sehr gefährlich. Ihr Bruder Rolph wird Lord eines riesigen unterirdischen Fridhofs. :S

      kait schrieb:

      Dort wird Jaime mit der Eröffnung überrumpelt, dass er Schuld am Tode von Ryman Frey (dem Erben des Alten) sein soll. Und zwar weil er ‚ihn nach Hause geschickt hat‘. Verquere Logik, aber gut. Nicht ganz neu für uns, aber frisch für Jaime, erfährt er doch von den Geächteten (Stoneheart, Thoros oder Berric), die Ryman gehenkt haben.

      Wie wir im vorherigen Kapitel erfahren haben, war LS bei Schönmarkt. Sie ist wieder zurückgekehrt als sie von Brienne gehört hat. Aber Robbs Krone hat sie da bereits.
      Was ich mich hier gefragt habe ist das "wie konnten sie alle hängen"? Haben sie die Gruppe bei Nacht überascht? Oder waren es so viele das ein Kampf ausichtslos war?

      kait schrieb:

      Während sich die Freys in gegenseitigen Schuldzuweisungen zerfleischen,

      Wieder ein hinweiß auf das baldige ende des Hauses.

      kait schrieb:

      bringt die Sprache letztendlich auf Ser Raynald Westerling. Dieser ist bei der Befreiung von Grey Wind getötet worden, womit auch die Heiratsverabredung für Joy nichtig ist. Jaime kontert einige Frechheiten der Freys und ist erleichtert, dass diese am nächsten Tag abgereist sind.

      Könnte er es vielleicht auch zur Stillen Insel geschaft haben?

      kait schrieb:

      “ Ser Ilyn zog sich einen Finger über die Kehle. „Nein“; sagte Jaime. „Tommen hat schon einen Bruder und den Mann, den er für seinen Vater hielt, verloren. Wenn ich seine Mutter töte, wird er mich dafür hassen … Und seine süße kleine Gemahlin wird einen Weg finden, sich diesen Hass zum Vorteil von Highgarden zu Nutze zu machen.“


      kait schrieb:

      Eine kleine Randbemerkung möchte ich hervorheben. Dieses ‚Ser Ilyn lächelte auf eine Weise, die Jaime nicht gefiel‘. Daran bin ich richtiggehend hängen geblieben. Und ich habe mich gefragt, ob Ser Ilyn nicht einer der Männer sein könnte, der als Spion arbeitet. Wem gehört seine Loyalität. Wirklich den Lannisters, die ihn in dieser ollen Position bei Hof belassen haben? Jahrzehnte lang? Es wird zwar gesagt, er könnte nicht schreiben, aber… ist das wirklich so?

      Ich glaube Ser Ilyn ist eine eher kranke Person. Er lebt ja so gesehen neben der Gesellschaft. Er kann scheinbar nicht schreiben und auch nicht sprechen. Er hat keine möglichkeit mit jemanden zu kommunizieren. Sein Job und Aussehen tun da noch das überige. Da kann man doch geistig eigendlich nur kaputt gehen.

      kait schrieb:

      Zwei Tage vergehen, in denen Ser Dermont erfolglos von seiner Suche nach Brynden Tully zurück kehrt und von nichts anderem als dem riesigen Rudel an Wölfen unter der Führerschaft von Nymeria erzählt.

      Ich frage mich welche Rolle der Wolf noch spielen soll. Sie wird so oft erwähnt. Ob sie Arya überhaupt noch wieder erkennen würde? Oder ob sie sich noch an die Steine erinnert die Arya nach ihr geschmissen hat? :fie:

      kait schrieb:

      Lord Vance gibt ihm den Tipp, ohne Lord Bracken mit Tytos Blackwood zu verhandeln

      Der Kerl erscheint als einer derer die erkannt haben das man das alles entlich beenden muss. Der Winter ist da. Die Männer müssen jetzt noch retten was es zu retten gibt.

      kait schrieb:

      und der Starke Eber verabschiedet sich auf die Jagd nach den Geächteten.

      Der nächste der wohl eine ewige freundschaft mit einem Baum schließen wird.

      kait schrieb:

      Er musste eine Möglichkeit finden, Tommen aus ihren Fängen zu befreien, ehe sich sein Sohn zu einem neuen Joffrey entwickelte. Und dabei konnte er auch gleich einen neuen Kleinen Rat zusammenstellen. Wenn Cersei zur Seite gedrängt werden kann, wird Ser Kevan vielleicht einverstanden sein, Tommens Hand zu werden. Und wenn nicht, nun, den Sieben Königslanden mangelte es nicht an tüchtigen Männern. Forley Prester wäre eine gute Wahl oder Roland Crakehall.

      Momentan hat Cersei ja selbst dafür gesorgt. Aber wird Jaime dazu noch die gelegenheit bekommen? Wird Brienne ihn an die Bruderschaft ausliefern?

      kait schrieb:

      Ich höre hier mal auf. In seinem Kopf ist schwirrt auch noch Mathis Rowan herum. Und Littlefinger, den er als liebenswürdig und klug einschätzt und ihn auf Grund seiner niedrigen Herkunft für die ‚perfekte Hand‘ erachtet.

      Wieder einer der LF total unterschätzt. Keiner scheint ihn wircklich auf der Rechnung zu haben. Ausser Tyrion...

      kait schrieb:

      Während Jaime sich langweilt, unterhält er sich mit Tom O’Seven, einem Hecken-Sänger.

      Ich bin mal gespannt was er noch vor hat. Indirekt droht er Jaime ja sogar.
      Eine kleine Randbemerkung möchte ich hervorheben. Dieses ‚Ser Ilyn lächelte auf eine Weise, die Jaime nicht gefiel‘. Daran bin ich richtiggehend hängen geblieben. Und ich habe mich gefragt, ob Ser Ilyn nicht einer der Männer sein könnte, der als Spion arbeitet. Wem gehört seine Loyalität. Wirklich den Lannisters, die ihn in dieser ollen Position bei Hof belassen haben? Jahrzehnte lang? Es wird zwar gesagt, er könnte nicht schreiben, aber… ist das wirklich so? Hm. Jedenfalls ist er eine Person, die ich mir gerne noch mal genauer ansehen würde.


      Die Stellung als Kings Justice halte ich eigentlich nicht für generell oll, Tywin hat sie sich gesondert von Robert schenken lassen.
      Ich fände es schwer zu glauben, dass er für die targ´sche Seite spioniert, nachdem er seine Zunge durch Aerys "für die Lannisters" verloren hat. Also wenn, dann wohl eher für Littlefinger. Würde sich auch damit decken, dass er Neds Hinrichtung kritiklos ausgeführt hat.
      Dass er sich nie bemüht hat Lesen und Schreiben zu lernen kommt mir auch seltsam vor. Zumindest hielte ich es an seiner Stelle für sehr naheliegend.

      Ich bin mal gespannt was er noch vor hat. Indirekt droht er Jaime ja sogar.


      Er spioniert für die Brotherhood und die Brienne-Falle vor, würde ich sagen.
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.
      Sighing, Tyrion started to reach for the wine again, then remembered Lord Janos and pushed the flagon away. "It does seem my sister was telling the truth about Stark's death. We have my nephew to thank for that madness."
      "King Joffrey gave the command. Janos Slynt and Ser Ilyn Payne carried it out, swiftly, without hesitation . . ."
      ". . . almost as if they had expected it. Yes, we have been over this ground before, without profit. A folly."


      Handzeichen. ;)
      Aus der Textstelle ergibt sich ganz gut, dass man noch hätte intervenieren können.
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.
      Erstmal großen Dank an kait und alle anderen, dass ihr auf mich gewartet habt. Ich fand dieses Kapitel auch sehr interessant. Jaime beweist hier, dass er durchaus so politisch fähig ist wie sein Vater, heikle Situationen jedoch auch ohne Blutvergießen lösen kann. Noch dazu wird seine Loslösung von Cersei noch deutlicher. Jetzt will er in KL weitermachen, um Tommen zu unterstützen und nicht um Cerseis willen. Sogar die Vaterrolle will er annehmen gegen die er sich immer so gesträubt hat. Gennas Worte scheinen ihn wirklich hart getroffen zu haben. Ich denke fast sie hat das mit Absicht gemacht, um Jaime bewusst zu machen, was im Moment für das Haus Lannister auf dem Spiel steht.
      Ganz stark fand ich es, wie er Cerseis Brief zerreißt und verbrennt. Es ist schon etwas schade, dass damit Jaimes Handlungsstrang für den Leser fast beendet ist und jetzt das Warten auf TWOW dazukommt.
      "The teaching, as you call it, is simply that there isn't to be a deserted or unhappy child in the world. In the end, that's the world's only security: children are the future, you see. If there were no unhappy children, then the future would be secure." - Kelderek (Shardik, p. 585)
      "King Joffrey gave the command. Janos Slynt and Ser Ilyn Payne carried it out, swiftly, without hesitation . . ."



      Mir ist diesmal übrigens zum ersten mal aufgefallen, wie stark Janos Slynt in die Hinrichtung involviert war.
      Jetzt habe ich mal nachgeguckt:
      Den wollte Jon Arryn schon außer Amt setzen, allerdings hat Robert gemeint: They all steal, better one we know the next man might be worse.
      Stannis nach war das Littlefingers Zitat, das Robert nachgeplappert hat.

      Ergo: LF hat Ned umgebracht.
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.

      Ren schrieb:

      also bei dieser Textstelle fällt Jamie ein wenig negativ auf.
      eigentlich droht er damit ,dass Raff und die restlichen Männer ein grausameres Schicksal als Hoat erleiden werden,wenn Ryger und Grell nicht sicher am Ziel ankommen.
      sind Ryger und Grell denn so wichtig ?

      Zum einen schließe ich mich hier Brigthroars Meinung an,zum anderern-wie wichtig ist ein Mensch?
      Mir fiel eben auch an Hand dieses Beispiels auf,dass Jaime m.E. ziemlich häufig,recht grausame Drohungen benutzt um sich die Menschen gefügig zu machen.Zumindest die ihm nicht Loyalen.Vielleicht kommt mir das aber auch nur so vor.Ich finde gerade die Textstelle nicht und bin mir auch nicht ganz sicher aber droht er nicht auch Varys um sein Ziel zu erreichen.Er droht Schwarzkessel,als dieser ihn unverschämterweise nicht zu Cersei lassen will.Das ist jetzt alles weniger wertend gemeint,als viel mehr eine Feststellung.
      Da wäre zum Beispiel einmal die Drohung Edmure Tully gegenüber,was alles geschehen würde,sollte sich dieser nicht ergeben.
      "........Ihr habt unsere Streitmacht gesehen,Edmure.Ihr habt die Leitern gesehen ,die Türme,die Triböcke und die Rammen.Wenn ich den Befehl erteile,wird mein Vetter Euren Burggraben überbrücken und Euer Tor aufbrechen.Hunderte werden sterben,vor allem Eure Männer.Eure ehemaligen Vasallen werden die ersten Angriffswellen bilden,ihr werdet also die Väter und Brüder der Männer töten,die für Euch in den Zwillingen gestorben sind.Die zweite Welle bilden die Freys,an denen besteht kein Mangel.Meine Westmänner folgen erst,wenn Euren Schützen die Pfeile ausgegangen sind und Eure Ritter vor Erschöpfung die Schwerter kaum noch heben können.Nachdem die Burg gefallen ist,werden alle Bewohner dem Schwert überantwortet.Eure Herden werden geschlachtet,Euer Götterhain wird gefällt,Eure Türme und Bergfriede werden brennen.Ich reiße Eure Mauern ein und leite den Trommelstein durch die Ruinen.Wenn ich damit fertig bin,wird kein Mensch mehr erkennen können,dass an dieser Stelle je eine Burg gestanden hat.".Jaime erhob sich."Eure Gemahlin wird vielleicht zuvor niederkommen.Gewiss werdet ihr Eurer Kind sehen wollen.Ich werde es Euch schicken,wenn es geboren wurde.Mit einem Tribock."

      und eben dann die bereits erwähnte Drohung an Raff.
      "Bringt die Gefangenen sicher nach Jungfernteich",schärfte er dem Mann ein,"oder Euch wird das,was Ser Gregor mit der Ziege angestellt hat,wie ein lustiger Scherz vorkommen im Vergleich zu dem,was ich mit Euch mache.

      So geballt wie zuvor kommen mir Jaimes Drohungen nach dem abtippen allerdings auch gar nicht mehr vor. :whistling:
      Frey droht er an ihn zu schlagen,sollte dieser weiter sprechen und tut dieses auch um zu demonstrieren,dass er keine leeren Drohungen ausstößt,im Gegensatz zu den Freys.
      Expose yourself to your deepest fear
      After that...you are free
      -Jim Morrison

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      onyx234 schrieb:

      So geballt wie zuvor kommen mir Jaimes Drohungen nach dem abtippen allerdings auch gar nicht mehr vor.

      Na ja. Er wollte ja keine leeren drohungen mehr ausstoßen. Das wäre dann schon noch einmal heftig geworden. Alle die im Zelt dabei waren, waren ja schockiert.

      Maegwin schrieb:

      Er spioniert für die Brotherhood und die Brienne-Falle vor, würde ich sagen.

      Das kann gut sein. Aber ich denke das er nicht um sonst in Riverrun geblieben ist. Deshalb bin ich gespannt was er noch vor hat.

      Maegwin schrieb:

      Dass er sich nie bemüht hat Lesen und Schreiben zu lernen kommt mir auch seltsam vor. Zumindest hielte ich es an seiner Stelle für sehr naheliegend.

      Nach Jaimes beschreibung scheint er sich ja dem Wein hingegeben zu haben. Aber komisch ist das schon. Weiß man wie alt der Kerl etwa ist?