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      Cloud Dancing schrieb:



      TheStranger schrieb:

      oder das Tyrion ein Targaryen ist


      Bitte nicht.


      In dieser hier irgendwo verlinkten Sammlung von Interviews, Book-Signings, Emails und was-weiß-ich-alles von Martin stand was sehr interessantes. Der Drache hat drei Köpfe. Aber der dritte Kopf muss nicht notwendigerweise ein Targaryen sein.
      Das macht für mich Tyrion zum wahrscheinlichsten dritten Kopf - ohne dass er jetzt plötzlich zum Targ mutieren muss.

      Wieso gehen eigentlich alle davon aus, dass Aegon unmöglich echt sein kann? So ganz komm ich da nicht mit.
      Das ist ehrlich gesagt für mich sogar einer der weniger wichtigen. ^^ 40 Jahre nach dem Aussterben der Blackfyres in der männlichen Linie werden die Mitglieder wahrscheinlich jeden erfolgversprechenden Anwärter auf die Krone unterstützen. Für mich recht weit vorne sind dagegen der Hinweis von Illyrio, dass manche Verträge mit Blut geschrieben seien, und die Vision des Mimendrachen im Haus der Unsterblichen verbunden mit "slayer of lies".
      Wer in meinen Beiträgen nicht funktionierende Links findet, kann mich auf meiner Pinnwand darauf hinweisen.
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

      TheStranger schrieb:


      Ja das natürlich auch, wie gesagt es gibt viele hinweise und ich kann mir auch wirklich nicht vorstellen
      das DIE HAUPTFIGUR erst im fünften Buch eingeführt wird.


      1. Ist er nicht DIE Hauptfigur, sondern allenfalls eine von mehreren.
      2. Heißt es zwar immer, GRRM sei ein viel zu guter Autor, um sowas zu machen, aber genau dieser Ansicht bin ich spätestens seit dem 5. Band nicht mehr :D .
      3. Prophezeiungen sind tricky. Je nachdem, von welchem Standpunkt aus man drauf schaut, können sie diesen oder jenen oder auch jemanden meinen, den man noch nicht kennen gelernt hat ... Oder gar nicht in Erfüllung gehen.

      TheStranger schrieb:

      Ja das natürlich auch, wie gesagt es gibt viele hinweise und ich kann mir auch wirklich nicht vorstellen
      das DIE HAUPTFIGUR erst im fünften Buch eingeführt wird.

      Wieso soll er denn die Hauptfigur sein? Und wieso ist es wichtig, ob er echt ist oder nicht? Er wird genau die gleich große Rolle in den Büchern einnehmen, egal ob er Aegon Targaryen ist oder Aegon Mopatis-Blackfyre.
      We all must choose. Man or woman, young or old, lord or peasant, our choices are the same. We choose light or we choose darkness.

      Ser Pounce schrieb:

      Wieso soll er denn die Hauptfigur sein?


      Ich meinte nicht die einzige Hauptfigur da habt ihr mich falsch verstanden, ich meinte eher so,
      wäre er ein Targaryen, wäre er eine der Hauptfiguren schlechthin (meiner Ansicht nach)
      und so jemand führt man nicht erst so spät ein.

      Lapislazuli67 schrieb:

      2. Heißt es zwar immer, GRRM sei ein viel zu guter Autor, um sowas zu machen, aber genau dieser Ansicht bin ich spätestens seit dem 5. Band nicht mehr .


      Naja aber zu gut um sowas zu machen ist er allemal.
      Death

      TheStranger schrieb:

      Ich meinte nicht die einzige Hauptfigur da habt ihr mich falsch verstanden, ich meinte eher so,
      wäre er ein Targaryen, wäre er eine der Hauptfiguren schlechthin (meiner Ansicht nach)
      und so jemand führt man nicht erst so spät ein.

      Was ändert sich denn an seinem Einfluss auf die Geschichte, wenn er Targaryen bzw. kein Targaryen ist?
      We all must choose. Man or woman, young or old, lord or peasant, our choices are the same. We choose light or we choose darkness.
      Meine Wünsche sind fast etwas infantil: ich möchte, dass sich alle Stark-Geschwister nochmal begegnen und Arya und Nymeria wieder zusammen kommen, oder sich wenigstens treffen ^^

      Angst habe ich davor, dass diese Fälle nicht eintreten könnten (oder George die Reihe nicht zu Ende bringen könnte :closed: ).

      Ansonsten liege ich dem Mann zu Füßen und habe absolutes vertauen in ihn, dass er sich selbst, uns und seiner Welt treu bleibt :)
      Er wird die Reihe schon zu einem würdigen Ende bringen!
      >Angst schneidet tiefer als ein Schwert<

      TheStranger schrieb:


      Naja aber zu gut um sowas zu machen ist er allemal.


      Nachdem, wie er sich in Meereen verrannt hat, bin ich mir da nicht mehr sicher.
      Das Word-Building ist 1a, da sag ich sicher nichts. Aber die Plotentwicklung lässt stellenweise doch stark zu wünschen übrig. Und das macht mir Angst. Da tritt die Frage, ob Aegon echt ist oder nicht, eher in den Hintergrund, denn einen Unterschied in der Handlung wird das wohl nicht machen.

      TheStranger schrieb:


      Ähm ziemlich grundlegendes z.b. das er der rechtmäßige Thronerbe wäre und nicht Dany. ?(


      "Rechtmäßig" ist in dieser Gesellschaft ein dehnbarer Begriff. Ich glaube nicht, dass "rechtmäßig" irgendeinen Unterschied macht. Es wird jeder seinen eigenen Anspruch durchsetzen wollen.

      Lapislazuli67 schrieb:

      Nachdem, wie er sich in Meereen verrannt hat, bin ich mir da nicht mehr sicher.
      Das Word-Building ist 1a, da sag ich sicher nichts. Aber die Plotentwicklung lässt stellenweise doch stark zu wünschen übrig. Und das macht mir Angst. Da tritt die Frage, ob Aegon echt ist oder nicht, eher in den Hintergrund, denn einen Unterschied in der Handlung wird das wohl nicht machen.


      Gut mit Meeren da muss ich dir teilweise zustimmen und teilweise wiedersprechen.
      Es war insgesamt notwendig für Dany eine Überbrückung zu finden bis ihre Drachen groß genug sind
      ohne einen Zeitsprung einzubauen, da die Reihe ja anfangs nur auf drei Bücher ausgelegt war.
      Und wie schon oben erläutert hätte es schon Auswirkung auf die Handlung (Thronanspruch usw., möglicherweise auch erneute
      Blackfyre Rebellion)
      Death

      TheStranger schrieb:

      Ähm ziemlich grundlegendes z.b. das er der rechtmäßige Thronerbe wäre und nicht Dany.
      Die Targaryens haben in dem Moment den Anspruch auf den Thron verloren, als Robert seinen Hintern auf selbigen geparkt hat. Der momentan rechtmäßige König ist Tommen, zumindest so lange, bis bewiesen ist, dass er nicht Roberts Sohn ist. Tatsächlich rechtmäßig wäre es Stannis.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Esmeralda schrieb:

      Die Targaryens haben in dem Moment den Anspruch auf den Thron verloren, als Robert seinen Hintern auf selbigen geparkt hat. Der momentan rechtmäßige König ist Tommen, zumindest so lange, bis bewiesen ist, dass er nicht Roberts Sohn ist. Tatsächlich rechtmäßig wäre es Stannis.


      Gut so kann man es auch sehen, aber für mich ist Robert ein Thronräuber.
      Im Prinzip war Aegon der 1, damals auch nur ein Eroberer, aber nachdem die Targaryens
      so lange geherrscht haben, finde ich ihren Anspruch berechtigter als den der Baratheons.
      Death
      Das ist aber der Lauf der Welt (in Westeros). Und was macht Aegon I. Anspruch berechtigter als den Roberts? Er beschloss einfach Westeros zu erobern und hatte Drachen, was ihm das ziemlich leicht machte.
      Robert und die anderen Rebellen sind gegen einen irren Tyrannen aufgestanden, der Menschen aus Paranoia brutalst hinrichten ließ.
      Letztendlich ist mir da Roberts Intention sympathischer, auch wenn ich als König von ihm relativ wenig halte.

      TheStranger schrieb:

      aber nachdem die Targaryens
      so lange geherrscht haben, finde ich ihren Anspruch berechtigter als den der Baratheons.
      Wäre also für die der Anspruch der Baratheons berechtigter, wenn sie sich über ein paar Generationen halten?

      Die Geschichte schreibt den Sieger und der war hier Robert. Sollten Dany oder fAegon den Thron erobern, geht der Thron zurück an die Targs oder ggf. an die Blackfyres.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner

      Esmeralda schrieb:

      Und was macht Aegon I. Anspruch berechtigter als den Roberts?


      Im Prinzip nichts wenn man es so wie du sieht hast du eigtl. Recht.
      Aber ich finde schon cooler das Aegon aus einem Traum heraus das Reich erobert hat.
      Robert hingegen wurde praktisch dazu gezwungen.
      Wenn die Zeit aber nicht zählt, woher nimmt dann Dany sich immer das Recht heraus
      zu meinen ihr steht der Thron zu. Im Prinzip ist das doch ein Stützpfeiler der Geschichte,
      das Dany ihr Haus (was schon irgendwie abgeschlachtet wurde und der rechtmäßige Herrscher war)
      wieder an die Macht bringen will.
      Death

      TheStranger schrieb:


      Wenn die Zeit aber nicht zählt, woher nimmt dann Dany sich immer das Recht heraus
      zu meinen ihr steht der Thron zu. Im Prinzip ist das doch ein Stützpfeiler der Geschichte,
      das Dany ihr Haus (was schon irgendwie abgeschlachtet wurde und der rechtmäßige Herrscher war)
      wieder an die Macht bringen will.


      Ja, genau. Wie kommst du eigentlich auf die Idee, dass ihr Anspruch in Westeros objektiv gerechtfertigt ist und auch so betrachtet werden müsste, nur wiel sie es so sieht? Wenn Thronfolge und Herrschaften immer und zu jeder Zeit so abgelaufen wären, sähe unsere Geschichte völlig anders aus als sie es tut. Es gab im Mittelalter Gelegenheiten, da haben sich mehr als zehn Anwärter um einen Thron beworben und jeder meinte (logischerweise), sein Anspruch sei der beste ...
      Wieso sollte das in Westeros anders sein?

      Nicht ihr Anspruch ist einer der Stützpfeiler, sondern der Konflikt um den Anspruch.
      Dany wird von klein auf von Viserys eingetrichtert, dass er (und danach als seine Erbin natürlich sie) der rechtmäßige König sei. Sei glaubt definitiv, sie sei im Recht, genau wie Viserys vor ihr. Die Rechtmäßigkeit Roberts ist einfach die des Stärkeren. Und bis sich ein neuer stärkerer findet, ist die Rechtmäßigkeit erstmal bei ihm.
      So einfach ist es leider in einer Welt wie Westeros. Da zählen dann nicht die Jahrhunderte, sondern einfach der dickere Streithammer.
      "You retreat into the walls of your civilization because you are too weak to stand before nature as part of the natural environment. Instead of living as partner to nature, man hides behind his civilization, curses and defies true life, distorts his environment to accommodate his own failings. Beware that your environment does not strike back from all your blasphemies, for that day mankind shall be snuffed out like the unnatural freak man is!"
      "Two Suns Setting", Karl Edward Wagner