Comics

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      Es gibt hier anscheinend doch einige, die mit der Materie etwas anfangen können und hiermit gibt es nun eine Anlaufstelle für das Thema :)

      Wurden Comics, insbesondere Superhelden, lange Zeit für Kinderkram gehalten oder nur mit "verschrobenen Nerds" assoziiert, haben es die Geschichten um Batman, Spiderman, Superman, X-Men und Co. in den frühen 2000ern, vor allem dank Hollywood, geschafft ein Massenphänomen zu werden. Schaut man sich die Liste der erfolgreichsten Filme an, wird man unter den 100 erfolgreichsten Filmen nach Einspielergebnis etliche Verfilmungen, deren Vorlagen auf Geschichten der großen Verlage DC und Marvel basieren. Das "Marvel Cinematic Universe" ist mit einem totalen Einspielergebnis von über 9 Milliarden Dollar die erfolgreichste Filmreihe überhaupt. In der Top 20 tummeln sich auch noch die alte Spiderman- sowie die X-Men-Reihe und Nolans Dark Knight-Triologie. DC hat auf der großen Leinwand noch etwas Nachholbedarf, aber das ändert sich dieses Jahr auch. Dafür hat DC Comics mit der TV-Serie Arrow sein eigenes Serien-Universum eingeleitet, dass bereits mit The Flash erweitert wurde und übermorgen folgen die Legends of Tomorrow.
      Der Erfolg ist mittlerweile so groß, dass man in Hollywood nicht mehr nur auf die großen Namen der Verlage setzt, sondern auch auf Namen, die nicht so einem breiten Publikum bekannt sind.

      Soviel auch zur jüngeren Geschichte und den großen Erfolgen im Mainstream. Hier soll es um alles gehen, was mit dem Thema zu tun hat. Welche Comic-Reihen könnt ihr empfehlen? Braucht ihr eventuell Empfehlungen? Wie findet ihr die Verfilmungen? Wer sind eure Lieblings(anti)helden/-schurken? Wer würde wen in einem Kampf besiegen? (hier ist die richtige Antwort immer "Der, den der Autor gewinnen sehen will!") Welchen Verlag schätzt ihr mehr? Und so weiter...
      Solltet ihr mit DC und Marvel eher weniger anfangen können, kann man von mir aus auch gerne über den neuen Asterix diskutieren ;) Ich wünsche viel Spaß!
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Vielen Dank für die Eröffnung des Threads :)
      Hmm ich denke, für User die mit dem Medium noch nicht so vertraut sind, könnte es einmal hilfreich sein, ein paar Reihen aufzulisten, die ich persönlich sehr gut finde:

      -Watchmen (Alan Moore)
      Eine Alternativweltgeschichte aus dem kalten Krieg in dem Superhelden Realität wurden.
      Wirklich ganz grossartige Reihe, welches mit Detailverliebtheit glänzt und gut darin ist, die menschlichen Abgründe aufzudecken, die so unter den Capes stecken.

      -Return of the Dark Knight (Frank Miller)
      Die Batman-Story schlechthin. Der alt gewordene Batman kehrt nach Gotham zurück, um die kriminelle Jugend zu verprügeln.
      Dazu geniale Auftritte eines schönheitsoperierten Two-Face und des Jokers.

      -The killing Joke (Alan Moore)
      Der zweite Batman-Klassiker der tief in die Psyche des dunklen Ritters und seines ärgsten Widersachers, des Jokers, eindringt.
      Sehr gut auch als Einstig ins Batman-Universum geeignet.

      -The Boys (Garth Ennis)
      Sozusagen die Hardcore-Variante von Watchmen, wenn auch längst nicht so gut.
      Die Superhelden sind ausser Rand und Band geraten und töten und vergewaltigen wie es ihnen so passt.
      Deshalb stellt die US-Regierung ihre eigene, mit übermenschlichen Kräften ausgestattete, Schlägertruppe auf, um die sich die Geschichte dann auch dreht.

      -Preacher (Garth Ennis)
      Ein Priester, seine schiesswaffenvernarrte Freundin und sein Kumpel, ein irischer Vampir suchen nach Gott, mit dem sie noch eine Rechnung offen haben.


      -Donjon (Lewis Trondheim/ Joann Sfar)
      Kennt das noch jemand? Die fantastische Geschichte einer Festung, aufgeteilt in die Epochen ihrer Entstehung, ihrer Blütezeit und ihres Untergangs. Sehr abgefahren und humorvoll!

      -Saga (Brian K. Vaughan)
      Eine Sci-Fi Liebesgeschichte, die mit grandiosen Bildern und spannenden Charakteren aufwartet.

      -V- the last man (Brian K. Vaughan)
      Eine Apokalypse in der alle Säugetiere mit Y-Chromosom starben.
      Alle, ausser dem notorischen Versager/ Taschenmagier Yorick und seinem kleinen Kapuzineräffchen.

      So, natürlich gibt es noch unzählige weitere gute Comics.
      Sowieso zum empfehlen ist mMn das meiste von Alan Moore oder Garth Ennis.
      Oder natürlich die Klassiker von Goscinny, Franquin oder Hergé.
      “I walked away from the Last Great Time War, I marked the passing of the Timelords, I saw the birth of the universe and I watched as time ran out, moment by moment until nothing remained – no time, no space, just ME! I walked in universes where the laws of physics were devised by the mind of a mad man! And I watched universes freeze and creations burn, I have seen things you wouldn’t believe, I have lost things you will never understand!"
      -The Doctor
      The last man habe ich auch noch ein oder zwei Bände hier herum liegen :) das fand ich auch gut. dann kamen allerdings die Kinder und die zeit für Comics nahm rapide ab...
      Preacher fand ich echt genial. Ich hab nur angst vor der Serienverfilmung... ob die auch nur annähernd so wird wie die Vorlage es meinte?

      Elfquest fand ich als Teenie toll, und schmökere auch heute noch super gerne drin. Fantasy halt :)


      Ansonsten bin ich den Marvelanern zuzuordnen. Einer meiner Lieblingscharaktere ist Carnage. Und ich bin echt sauer das die geplante Verfilmung Venom vs. Carnage wohl auf Eis gelegt wurde :(

      Brigthroar schrieb:

      Welche Comic-Reihen könnt ihr empfehlen?


      Eventuell Secret Wars. Es geht darum, dass ein allmächtiges Wesen namens Beyonder(der kein besonders subtiler Self-Insert der Autoren) einfach mal die Avengers, X-Men, Fantastic Four und Spider-Man zusammen mit einigen ihrer schlimmsten Schurken wie Doctor Doom, Galactus, Ultron, Doctor Octopus, Kang, Molecule Man und Absorbing Man herholt und einfach mal von ihnen will, dass sie sich miteinander kloppen. Das ganze ist unglaublich cheesy, aber auch sehr spaßig. Außerdem Das beste am Comic ist Doctor Doom, der durch diesen Comic zu meinem Lieblingscomicschurken wurde(Platz 2 ist Lex Luthor, Platz 3 Joker, Platz 4 Magneto und Platz 5 Galactus). Hauptsächlich dadurch, dass Dr. Doom zwar kein eindimensionaler Schurke ist(Am meisten hat mich da beeindruckt, dass er eigentlich immer bereit ist, mit seinen Gegnern zu verhandeln), aber wie einer redet. Er redet von sich selbst in der dritten Person und benutzt dabei immer seinen Nachnamen in Capslock("DOOM wird triumphieren! Kniet nieder vor DOOM und DOOM wird vielleicht über eure Fehler hinwegsehen!").

      Hier sind noch ein paar Empfehlungen vom Comicbuchkritiker Linkara, aber ich kann nicht dafür bürgen, da ich davon nur Secret Wars und Crisis on infinite Earths gelesen habe: atopfourthwall.blogspot.de/201…c-recommendations-20.html Allerdings respektiere ich Linkara sehr.

      Ich persönlich habe an Comics selbst nicht so viel gelesen, aber so ziemlich von allem etwas, was darauf basiert. Das DCAU, den Großteil des MCU(allerdings außer Winter Soldier keine der individuellen Sequels), die Teen Titans und Young Justice-Serien(Young Justice wurde leider ab der zweiten Staffel bei nem Cliffhanger aus dem bescheuertstem Grund ever abgebrochen. Die Serie war beliebt, aber hauptsächlich bei jungen erwachsenen Frauen und man wollte, das sie beliebt bei kleinen Jungen war, weil man glaubte, das junge Frauen kein Merchandise kaufen würden), die ganzen Direct-to-DVD-DC-Movies(Under the Red Hood ist besonders empfehlenswert), den X-Men-Cartoon und den Avengers: EMH-Cartoon. Oh, und ich habe Daredevil und Jessica Jones gesehen.

      Dann kenne ich noch die Seite Comic Book Resources, die auch ein paar Umfragen bei ihren Lesern gemacht hat. Es stimmen meistens um die 1000 Leute ab(Das System ist ähnlich wie die Westeros-Umfrage, die ich hier mal verlinkt haben), die zum Großteil auch tatsächlich in Comics belesen sind. Hier ein paar Umfrage-Ergebnisse für die interessierten:
      goodcomics.comicbookresources.…book-battles-master-list/
      goodcomics.comicbookresources.…ic-book-runs-master-list/
      goodcomics.comicbookresources.…k-storylines-master-list/
      goodcomics.comicbookresources.…-master-list/#more-179225
      goodcomics.comicbookresources.…100-dc-characters-100-51/
      goodcomics.comicbookresources.…marvel-characters-100-51/
      Wie seht ihr die Zukunft des Comics?
      Sind die goldenen Zeiten endgültig und unwiderruflich vorbei?

      Wenn ich mich nämlich bei Gleichaltrigen umsehe, bin ich da leider eher pessimistisch eingestellt.
      Zwar wachsen nach wie vor sehr viele Kinder mit den frank-belgischen Klassikern und/oder Donald Duck auf, danach scheint aber bei den meisten Schluss zu sein, da das Medium Comic hierzuland viel zu sehr mit Kinderkram gleichgesetzt wird,
      Höchstens Mangas werden noch gelesen...

      Natürlich sind Superhelden und auch andere Comic-Verfilmungen derzeit äusserst populär, auf die gedruckten Originale scheint der Hype aber nicht übergegangen zu sein, wobei das im angelsächsischen oder französischen Raum noch etwas anders sein könnte.

      Cartoons hingegen sind auch bei uns noch recht beliebt, sowohl in übersetzter Form, z.B. Calvin und Hobbes, als auch von deutschen Künstlern, z.B. Nichtlustig.
      “I walked away from the Last Great Time War, I marked the passing of the Timelords, I saw the birth of the universe and I watched as time ran out, moment by moment until nothing remained – no time, no space, just ME! I walked in universes where the laws of physics were devised by the mind of a mad man! And I watched universes freeze and creations burn, I have seen things you wouldn’t believe, I have lost things you will never understand!"
      -The Doctor
      Naja aber kennst du auch Leute, die wirklich aktiv Comics lesen?
      In meinem Umkreis tut das irgendwie kaum jemand.
      “I walked away from the Last Great Time War, I marked the passing of the Timelords, I saw the birth of the universe and I watched as time ran out, moment by moment until nothing remained – no time, no space, just ME! I walked in universes where the laws of physics were devised by the mind of a mad man! And I watched universes freeze and creations burn, I have seen things you wouldn’t believe, I have lost things you will never understand!"
      -The Doctor
      Hm evt. liegt es daran das ich in der ehemaligen Hauptstadt groß geworden bin, wir haben seit den 80ern nen gutsortierten Comic-Laden.

      Aber ja Comics sind def. Saloonfähiger geworden, was aber nich an den Mangas liegt sondern an den Klasse Serien aus Frankreich/Belgien und auch Anglo-Verlagen wie
      Dark Horse und DC-Vertigo, meiner persönlichen Meinung nach. Aber auch den Kino-Erfolgen von einigen Comic-Helden und TV-Serien.
      Und in meinem Umkreis gibt es einige Leser, ok wobei ich da auch schon wieder der Freak bin mit knapp 250 Gig an CBR und PDF´s sowie einigen Metern im Regal :D
      "Ritter kämpfen für die Ehre, Söldner kämpfen für Gold - jeder halt für das was er nicht hat! "

      "We do not sow"

      "I like to life on the edge - I play Peek-A-Boo with Weeping Angels"
      Hier werden auch 2 Meter Regal von Comics beherrscht :)
      Der Comic Branche hat es in der breiten Masse wirklich sehr viel leichter seit den diversen (mehr oder weniger guten) Verfilmungen. Und auch die Erweiterung der Palette neben Marvel/DC, Donald Duck und Konsorten spricht mittlerweile ein Viel breiter gefächertes Publikum an.
      und natürlich die Comic Läden :) so etwas gab es in meiner Teenager Zeit leider noch nicht. Da gab es einen Zeitschriften laden der einige Comics regelmäßig führte, und das war es.
      Da ich weiblichen Geschlechtes bin, kann ich jedoch sagen dass die meisten Comics männliche Fans haben. Eine Ausnahme die ich kenne ist Elfquest. Da ist ein Großteil der Leserschaft weiblich. ..
      Comics habe ich nur Asterix, Lucky Luke, Tim und Struppi, Clever und Smart und verschiedenste Lustige Taschenbücher gelesen.
      Großer Fan bin ich von Asterix, von denen ich alle Bände habe, teilweise auch in anderen Sprachen (z.B. Latein und deutsche Dialekte).
      Auch vom einsamen Cowboy besitze ich einige Hefte, wobei ich dort die Qualität als stark schwankend empfand und zudem ist der Zeichenstil nicht einheitlich.

      Bei Mangas kenne ich lediglich Dragon Ball, Naruto und Captain Tsubasa. Wobei ich diese drei sehr mag, wenngleich bei Dragon Ball und Tsubasa aus heutiger Sicht viel Nostalgie mitschwingt.

      Die US-Comics kenne ich eigentlich nur aus Filmen und Videospielen. Manche Universen kenne ich deswegen ein wenig besser (X-Men, Batman, Watchmen), andere eher schlechter.
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.
      Hm ok dann is Bonn wohl eine Ausnahme, denn da hab ich im Comic-Laden immer eine ausgewogene Geschlechtermischung angetroffen und nein die Mädels hab ich nicht vorwiegend in der Manga-Ecke getroffen , sondern z.B. beim Angebot von Splitter, Dark Horse, Dynamite Editonen etc. ;)
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      Haggard schrieb:

      Hm ok dann is Bonn wohl eine Ausnahme, denn da hab ich im Comic-Laden immer eine ausgewogene Geschlechtermischung angetroffen und nein die Mädels hab ich nicht vorwiegend in der Manga-Ecke getroffen , sondern z.B. beim Angebot von Splitter, Dark Horse, Dynamite Editonen etc.

      Ehrlich gesagt habe ich im echten Leben noch nie ein weibliches Wesen getroffen, dass tatsächlich Comics liest, Mangas mal ausgeschlossen. Auch im Comic-Laden trifft man bei uns nur bei der Japano-Abteilung auf Frauen.
      Aber wenn ich eure Beiträge so lese, scheint das ja nicht der Normalfall zu sein. :)
      “I walked away from the Last Great Time War, I marked the passing of the Timelords, I saw the birth of the universe and I watched as time ran out, moment by moment until nothing remained – no time, no space, just ME! I walked in universes where the laws of physics were devised by the mind of a mad man! And I watched universes freeze and creations burn, I have seen things you wouldn’t believe, I have lost things you will never understand!"
      -The Doctor

      The Dragonknight schrieb:

      Auch vom einsamen Cowboy besitze ich einige Hefte, wobei ich dort die Qualität als stark schwankend empfand und zudem ist der Zeichenstil nicht einheitlich.

      Zumindest beim Zeichenstil habe ich eine Erklärung. Die Lucky Luke-Comics sind in Deutschland einfach nie in der chronologischen Reihenfolge erschienen, weshalb es grade bei den früheren Nummern nicht unbedingt der Eindruck eines einheitlichen Stils entsteht.


      Was Comic-Leser in meinem Umfeld angeht, kann ich sagen dass es ein paar gibt. Das sind aber nicht grade die Leute, die etliche Regale damit füllen können. Bei mir ist das allerdings auch nicht anders. DC und Marvel-Comics kann man aber auch digital erwerben. Das Aufkommen in Läden ist also kein Indikator für tatsächliche Absatzzahlen.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Ich nehme jetzt an einen Online-Kurs zum Thema Superhelden und ihrer Verbindung zu Mythologie und Geschichte teil. Geleitet wird das von einem Dr. Michael Uslan und Motherfucking Stan Lee persönlich.

      Die Aufgabe ist, selbst einen Superhelden nach und nach zu erstellen. Als erstes soll ich einen mythologischen Gott wählen, den ich als Vorlage benutzen werde. Es kann aber wohl auch eine andere mythologische Figur oder ein bereits existierender Superheld sein. Wenn ihr interessante Gottheiten kennt, dann fände ich es nett davon zu hören.

      Am Ende soll ich eine Konfrontation zwischen Superheld und Superschurke schreiben.

      Mir wurde auch am Anfang die Frage gestellt, was meine Lieblingssuperkraft, mein Lieblingssuperheld und mein Lieblingssuperschurke ist. Ich habe Gestaltwandlung, Captain America(Habe allerdings auch Hulk, Superman, Nightwing und Professor X in Betracht gezogen) und Doctor Doom angegeben. Am beliebtesten als Superkraft war Teleportation und ich muss wohl niemanden sagen, wer der beliebteste Held und Schurke war. :/
      Ich nehme jetzt an einen Online-Kurs zum Thema Superhelden und ihrer Verbindung zu Mythologie und Geschichte teil. Geleitet wird das von einem Dr. Michael Uslan und Motherfucking Stan Lee persönlich.


      Nanu - wo hast du das gefunden?
      Ich habe früher als ich klein war und Zeit nicht im Internet verschwendet habe ganz gerne welche gezeichnet. Kurs klingt lustig.
      GRRM light our fire and protect us from the dark, blah, blah, light our way and keep us toasty warm, the HBO series is full of errors, save us from the scary thing, and blah blah blah some more.

      Lann schrieb:

      Die Aufgabe ist, selbst einen Superhelden nach und nach zu erstellen. Als erstes soll ich einen mythologischen Gott wählen, den ich als Vorlage benutzen werde. Es kann aber wohl auch eine andere mythologische Figur oder ein bereits existierender Superheld sein. Wenn ihr interessante Gottheiten kennt, dann fände ich es nett davon zu hören.


      Ich persönlich finde von den nordischen Gottheiten Thyr und Heimdall ganz interessant.
      Bei den Kelten mag ich Cernnunos, bei den Ägyptern Horus oder Anubis.
      Oder aus dem römischen Gott Janus könnte man vlt. auch etwas machen (gute Seite/ böse Seite), wobei das letzten Endes vermutlich auf Two-Face hinauslaufen würde.^^

      Ich fände es auch spannend, wenn du deinen Helden an Odin selbst anlehnen würdest.
      Der ist nicht so ein Saubermann wie Thor, sondern im Gegenteil ziemlich verschlagen und listig, wenn auch noch nicht so böse wie Loki.
      Sein ganzer Mythos hat etwas melancholisches: Er ist ein alter Gott, der zwar auf der Seite der "Guten" kämpft, aber dessen Pfad trotzdem von Blut und Tod gekennzeichnet ist, von Heimtücke und Hinterlist.
      Am Ende aller Zeiten wird er nicht mehr wiederauferstehen und an seiner Stelle wird Baldur, die Personifikation des Friedens, der Schönheit und des Sanftmutes) seinen Platz einnehmen.
      Odin hat keinen Platz mehr in einer solchen Welt des Glücks und des Friedens.
      Anders als Thor ist der Göttervater kein tumber Schläger, sondern ein sehr komplexer und vielschichtiger Charakter, ein Magier und ein Wissender, der stets nach Erkenntnis dürstet und über die Geheimnisse des Lebens Bescheid weiss.
      Hat eigentlich jemand Neil Gaimans "American Gods" gelesen?

      Weiss nicht ob dir das weiterhelfen konnte. :|
      “I walked away from the Last Great Time War, I marked the passing of the Timelords, I saw the birth of the universe and I watched as time ran out, moment by moment until nothing remained – no time, no space, just ME! I walked in universes where the laws of physics were devised by the mind of a mad man! And I watched universes freeze and creations burn, I have seen things you wouldn’t believe, I have lost things you will never understand!"
      -The Doctor